Billiger fliegen mit Swiss und Coop

Basler wollen nach Barcelona, Zürcher nach Wien. Das zeigt das enorme Echo, das das Angebot der vergünstigen Swiss-Europaflüge bei den Coop City Warenhäusern ausgelöst hat, das seit Dienstag läuft.

Basler wollen nach Barcelona, Zürcher nach Wien. Das zeigt das enorme Echo, das das Angebot der vergünstigen Swiss-Europaflüge bei den Coop City Warenhäusern ausgelöst hat, das seit Dienstag läuft. Die Flüge sind bis zu 60 Franken verbilligt, knapp die Hälfte der 32’000 Gutscheine gingen weg wie warme Semmeln. Die erste Aktion der beiden Partner (siehe ) dauert noch bis am 18. November. Die Gutscheine gelten für Flüge ab Zürich, Basel, Genf oder Lugano zu 19 Destinationen in Europa.

UBI: «Rundschau»-Beitrag verletzt Programmrecht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat einen Beitrag der «Rundschau» von SF 1 vom 12. April 2006 zum Thema «Streit um Erbschaft» kritisiert. Der Beitrag hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt.

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat einen Beitrag der «Rundschau» von SF 1 vom 12. April 2006 zum Thema «Streit um Erbschaft» kritisiert. Der Beitrag hat das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt, die Programmbeschwerde wurde gutgeheissen. In dem Beitrag wurde die Rolle eines Zürcher Rechtsanwalts in Zusammenhang mit der Erbschaft einer deutschen Witwe thematisiert. Zur Erbschaft gehört eine bedeutende Gemäldesammlung mit Bildern von Ferdinand Hodler und Franz Marc. Der Zürcher Anwalt reichte bei der UBI Beschwerde ein, da er den Beitrag aus mehreren Gründen als nicht sachgerecht erachtete. Die wesentlichen Fakten seien aber von der «Rundschau» korrekt dargwestellt worden, kam die UBI zum Schluss.
Hinsichtlich der Folgen des Erbschaftsstreits für die Gemäldesammlung erweckte der Beitrag allerdings den Eindruck, dass Die Bilder nur aufgrund des für den Beschwerdeführer negativen Ausgangs des Verfahrens vor Bundesgericht in Zukunft im Kunstmuseum Basel ausgestellt würden und damit überhaupt der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die «Rundschau» habe es unterlassen, zu erwähnen, dass auch der Beschwerdeführer die Kunstgegenstände einem geeigneten Museum zur Verfügung habe stellen wollen, zunächst für 20 Jahre als unentgeltliche Leihgabe. Dieses wesentliche Faktum sei im Bericht nicht erwähnt worden, so dass sich das Publikum zu diesem Teil des Beitrags keine korrekte Meinung habe bilden können. Das Sachgerechtigkeitsgebot wurde deshalb in diesem Punkt verletzt. Die UBI kann Programmbeschwerden allerdings nur grundsätzlich gutheissen oder abweisen. Der Beschluss erfolgte mit 5:4 Stimmen knapp.

Goldbach Media rüstet sich für digitale Zukunft

Mit der neuen Division «Business Development und Mergers & Acquisitions» macht sich das führende Kompetenzzentrum für die Vermarktung elektronischer Medien für die digitale Revolution fit.

Mit der neuen Division «Business Development und Mergers & Acquisitions» macht sich das führende Kompetenzzentrum für die Vermarktung elektronischer Medien für die digitale Revolution fit. Per 1. Dezember 2006 wird Martin Radelfinger, CEO von Adlink Internet Media Schweiz die Leitung übernehmen. Die Anstrengungen würden so gebündelt. Zudem würden sich infolge der personellen Besetzung durch Radelfinger auch neue Dimensionen eröffnen. Im Bereich «New Generation Media» wird Radelfinger durch den Manager Business Development Camille Zimmermann unterstützt. In diesem Zusammenhang wird die Leitung der Adlink Schweiz neue geregelt. Die operative Leitung wird von Stephan Suter, Chief Sales Officer und stellvertretender Geschäftsleiter und dem Chied Operating Officer Markus Rusterholz übernommen. Für die strategische Ausrichtung der Adlink ist weiterhin Martin Radelfinger als Geschäftsführer verantwortlich.
Zur Goldbach Media Gruppe gehören unter anderem neben Adlink Internet Media auch ActiveMobile Media, IP Multimedia und Energy Zürich.

Radio DRS setzt auf Schriftsprache

Gleich zwei Infosendungen will Radio DRS ab nächstem Mai in Hochdeutsch ausstrahlen. Denn in der Schweiz gäbe es eine grosse Anzahl Leute, die Mundart nicht verstünden.

Gleich zwei Infosendungen will Radio DRS ab nächstem Mai in Hochdeutsch ausstrahlen. Denn in der Schweiz gäbe es eine grosse Anzahl Leute, die Mundart nicht verstünden. Betroffen sind die Sendungen «Rendez-vous» und «Infodrei». Bisher wurde zwar der Nachrichtenblock von «Rendez-vous» in der Schriftsprache verlesen, die daran anschliessenden Korrespondentenberichte sollen jetzt aber jetzt auch für Tessiner oder Ausländer verständlich werden. Dialekt soll in Zukunft nur noch beim «Tagesgespräch» zugelassen sein.
Damit sind ab Mai 2007 fast alle wichtigen Informationssendungen im Schweizer Radio auf Hochdeutsch. Einzig in den Regionaljournalen, die derzeit eine Retuschierung erfahren (siehe
) soll Mundart weiterhin vorherrschen.

Südostschweiz liefert Local.ch die News

Local.ch, die Suchmaschine für die lokale Suche der Publigroupe, bietet neu auch Nachrichten, und zwar lokale News für die Region Chur. Zudem wird die Suchmaske von Local.ch auf der Website der Südostschweiz integriert.

Local.ch, die Suchmaschine für die lokale Suche der Publigroupe, bietet neu auch Nachrichten, und zwar lokale News für die Region Chur. Zudem wird die Suchmaske von Local.ch auf der Website der Südostschweiz integriert. Das sind zwei der Resultate der neuen Partnerschaft zwischen der Mediengruppe Südostschweiz und dem Suchportal. Die Partnerschaft beinhaltet aber auch die gemeinsame Publikation von Werbung, besonders Video-Clips für lokale Werbetreibende haben die beiden im Visier. Werbespots, die von Südostschweiz Emotion produziert wurden, werden auf Local.ch geschaltet. Die Werbeform befinde sich noch in der Testphase, heisst es in der am Donnerstag publizierten Mitteilung. Bei entsprechender Akzeptanz soll diese Werbeform lokalen Werbetreibenden angeboten werden.
Local.ch bietet mit den Südostschweiz-News zum ersten Mal lokale Nachrichten an. Weitere Partnerschaften in Sachen lokaler News werden gesucht.

Züritipp mit Cityblog

Am Donnerstag ist der Züritipp, die Beilage des Tages-Anzeigers mit einigen inhaltlichen Neuerungen und einem Facelifting erschienen. Mit der Lancierung der Regionalsplits für Zürich wird die Donnerstagsbeilage des Tages-Anzeigers wieder stärker als Ausgehmagazin positioniert.

Am Donnerstag ist der Züritipp, die Beilage des Tages-Anzeigers mit einigen inhaltlichen Neuerungen und einem Facelifting erschienen. Mit der Lancierung der Regionalsplits für Zürich (siehe Stadt-Split – ein Tamedia-Unikum
) wird die Donnerstagsbeilage des Tages-Anzeigers wieder stärker als Ausgehmagazin positioniert. Die Titelseite wurde neu gestaltet und hebt neu einen Anlass pro Woche heraus, den auch eine Doppelseite gewidmet ist. Das Layout wurde aber auch insgesamt geringfügig verändert und insgesamt verschlankt. Die bisherigen Seiten «Stadtleben» sind allerdings aus dem Züritipp verschwunden. Sie sind in den Stadt-Teil des Tagis abgewandert. Dafür wurde auf der letzten Seite des Züritipps eine Neuerung eingeführt: der Cityblog. Gedacht ist das so: Im City Blog geben die Leserinnen und Leser von Züritipp Online ihre persönlichen Tipps, Anregungen und Meinungen zum Stadtgebrauch ab. Der besten Beiträge werden im Züritipp auf der letzten Seite abgedruckt. 

Das frische Angebot aufs Handy

Der Laden im Dorf hat das Handy entdeckt. Volg setzt auf die mobile Kommunikation und stellt den Kunden einen Info-Kanal per SMS zur Verfügung. Der Service kommt gut an.

Volg hat die mobile Kommunikation entdeckt und stellt den Kunden einen Info-Kanal per SMS zur Verfügung. Aktionen werden so schnell und einfach kommuniziert. Bei den Kunden komme der neue Dienst an, teilt Volg per Communiqué mit. Zurzeit biete Volg sechs Infokanäle an, diese seien aber jederzeit noch weiter ausbaubar. Realisiert werden die neuen mobilen Services durch Xentran.  
Auch an die Zukunft hat man schon gedacht. Denkbar sei pro Dorf ein Volg-Chat und diverse mobile Wettbewerbe bzw. Quiz. Begleitet werden die neuen Mobile-Services durch das Printmedium «Öise Lade» und das Internet.

Zu guter Letzt: Journalismus 2.0

Medienschaffende trauen ihm nicht, dem Web. Und sind doch von ihm begeistert - als Rechercheinstrument. Weil aber in der Geschichte der Menschheit noch keine Dissonanz von Dauer war, bahnt sich auch hier ein Wandel an: Zum Journalismus 2.0.

Sie trauen ihm nicht, dem Web. Denn schliesslich ist es in seiner zweiten Ära angekommen, im Zeitalter des Web 2.0. Und hier ist plötzlich jeder beliebige Webnutzer auch für beliebige Inhalte zuständig und der Content gehört allen. Zurecht stehen Journalisten Inhalten wie Entwicklung des Internets skeptisch gegenüber. So skeptisch, dass sie es selbst begeistert nutzen. Einer aktuelle Studie der Universität Wien bringt es an den Tag: 80 Prozent der Journalisten halten das Web für ein ideales Recherchemedium. Das ist interessant, denn dieselbe Studie hat eruiert, dass dieselben Medienvertreter dem Internet wenig Glauben schenken. Sind die Journalisten schizophren geworden? Oder einfach nur kognitiv dissonant?
Ganz einfach, wäre etwa ein Antwortversuch: Wir stehen an der Schwelle nicht nur einer digitalen Medienrevolution, sondern auch einer journalistischen. Denn: Der traditionelle Journalistentyp wird bald verschwinden und einem neuen Platz machen. Besagte Studie leitet aus ihren Ergebnissen drei Journalistentypen ab: Den «selbstbewussten Internetskeptiker» (Typ 1), den «kritischen Internetnutzer» (Typ 2) und den «internetaffinen Allrounder» (Typ 3). Typ 1 ist mit etwas Zweidritteln derzeit noch der vorherrschende Typ. Er betrachtet das Internet als Medium, das traditionelle Recherchemethoden verdrängt und eine Veränderung des Arbeitens und des Berufsbildes bewirkt. Besonders ältere Journalisten gehören diesem Typus an. Typ 2 betont die eigene Funktion des Gatekeepers bzw. Filters. Mittelfristig werde sich aber Typ 3 der internetaffinen Allrounder zur Mehrheit entwickeln.
 
Heute gehörten vor allen bereits Frauen und junge Medienvertreter bereits diesem Typus an. Auch wenn vor dem Hintergrund des Internetzeitalters 87 Prozent aller Befragten an die Relevanz der Gatekeeper-Rolle glauben und 70 Prozent denken, das die Agenda-Setting-Funktion zugenommen hat, schenkt dieser Typus dem Internet nicht weniger Vertrauen als den traditionellen Medien. Das Fazit: Der Journalismus 2.0 steht vor der Tür.

Assai verhilft der SBB zu Online-Reisen

Die Wirz-Tochter Assai leistete beim neuen Online-Reiseportal der SBB und des Switzerland Travel Centre (STC) die Geburtshilfe. Das CI/CD stammt von Wirz.

Die Wirz-Tochter Assai leistete beim neuen Online-Reiseportal der SBB und des Switzerland Travel Centre (STC) die Geburtshilfe. Mit fachlicher und methodischer Beratung bei der inhaltlichen und konzeptionellen Umsetzung. Das CI/CD wurde von Wirz entwickelt und bildete die Grundlage für das Web-Layout. Sbb.ch/travel ist das erste viersprachige Online-Reiseportal der Schweiz, das die Kombination verschiedener Angebotselemente im sogenannten «dynamic packaging» zulässt. So lassen sich Bahn- und Flugreisen mit Hotel- und Mietwagenbuchungen kombinieren. Assai erstellte das Screenbook für den Buchungsprozess und den HTML-Prototypen, der als Vorlage für die technische Umsetzung diente. Unic Internet Solutions sorgte für die technische Realisierung (siehe
).

Zehnder Zeitungen gehen ins Netz

Sämtliche 22 Zehnder-Wochenzeitungstitel sollen künftig auch im Internet abrufbar sein. Damit will der Zeitungsverlag mit den Gratistiteln für Leser und Werbekunden einen kostenlosen Mehrwert schaffen.

Sämtliche 22 Zehnder-Wochenzeitungstitel sollen künftig auch im Internet abrufbar sein. Damit will der Zeitungsverlag mit den Gratistiteln für Leser und Werbekunden einen kostenlosen Mehrwert schaffen. Im September wurde ein e-paper-Test mit der Winterthurer Zeitung durchgeführt. Der Test war laut einer Medienmitteilung so erfolgreich, dass sich die Verlagsleitung entschlossen hat, alle Titel ins Netz zu stellen. Bereits sind sechs der 22 Titel online, bis Januar 2007 werden alle Titel in ihre zweite Heimat im Netz gezügelt sein.
Die Wochenzeitungstitel können 1:1 ab morgens 6 Uhr des Erscheinungstages abgerufen werden. Die Inserate sind mit den jeweiligen Homepages der Anbieter verlinkt. Diese Links werden automatisch generiert, falls im Inserat eine Web- oder E-Mail-Adresse angegeben ist. Zudem wird das ganze Archiv gespeichert, so dass auch in allen vorhandenen Ausgaben gesucht werden kann.

FASPO und SW: Schulterschluss fürs Sponsoring

Der deutsche Fachverband für Sponsoring FASPO mit Geschäftsstelle in der Schweiz tritt am 1. Januar 2007 dem Dachverband Schweizer Werbung (SW) bei. Damit sollen die Kräfte in Sachen Sponsoring gebündelt werden.

Der deutsche Fachverband für Sponsoring FASPO mit Geschäftsstelle in der Schweiz tritt am 1. Januar 2007 dem Dachverband Schweizer Werbung (SW) bei. Damit sollen die Kräfte in Sachen Sponsoring gebündelt werden. Eine richtungsweisende Entscheidung. Gemäss der Studie «Werbetrends 2006» der Handelszeitung vertritt der Sponsoring Verband FASPO 10 Prozent des Werbevolumens in der Schweiz. Mit dem gemeinsamen Auftritt der Schweizer Werbung und FASPO können die Interessen künftig intensiver und gezielter artikuliert werden, heisst es im Mediencommuniqué von Donnerstag.
Bei der Schweizer Werbung verspricht man sich vor allem mehr Gewicht in den aktuellen Streitigkeiten in Sachen Werbeverbote und Ambush-Marketing (Trittbrettfahrer-Marketing). Im Zusammenhang mit legislativen Prozessen könne man verstärkt auftreten und wesentliche Anliegen des Sponsoringmarktes in allen relevanten Bereichen einbringen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mitarbeitermagazin der Credit Suisse doppelt ausgezeichnet

Das Mitarbeitermagazin der Credit Suisse namens «one» wurde gleich mit zwei Preisen für Corporate Publishing bedacht. Zusammen mit dem bereits im Sommer gewonnen Preis ergibt das drei Mal Corporate-Publishing-Gold.

Das Mitarbeitermagazin der Credit Suisse namens «one» wurde gleich mit zwei Preisen für Corporate Publishing bedacht. Zum einen heimste das Magazin den Grand Prix 2006 für das beste interne Magazin Europas ein. Der Preis wurde Mitte Oktober in Wien von der Federation of Europe Business Communications Association FEIEA vergeben. Damit gewinnt «one» den Grand Prix zum zweiten Mal. Bereits 2003 hatte das Private-Banking-Mitarbeitermagazin der Credit Suisse den Wettbewerb für sich entscheiden. Zudem erhielt «one» nach drei Silberpreisen in Folge nun endlich die Goldene Feder des Schweizerischen Verbandes für interne Kommunikation SVIK. Rang zwei ging an die SBB Zeitung, Rang drei belegt das Schweizer Fernsehen mit «Live». Auch das Front Cover von «one» bekam gute Benotung. Europaweit belegte das Magazin den dritten Platz, in der Schweiz sogar den zweiten. «one» erscheint fünf Mal jährlich viersprachig in einer Auflage von 35’000 Exemplaren. Gestaltet wird es von der Zürcher Agentur Process Corporate Design. Bereits im Sommer hat das Mitarbeitermagazin der Credit Suisse den Best of Corporate Publishing des Branchenverbands Corporate Publishing gewonnen.
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