Kickoff: Migros startet die Fanmeisterschaft 08

Am Mittwoch hatte der Bundesrat noch ein von der Uefa gewünschtes Gesetz gegen Marketing-Trittbrettfahrer an der Euro 08 nach negativer Vernehmlassung zurückgezogen. Ein Tag später informierte die Migros über die Fanmeisterschaft M08, die ab 2007 im TV gesendet wird und viele Aktionen verspricht.

Am Mittwoch hatte der Bundesrat noch ein von der Uefa gewünschtes Gesetz gegen Marketing-Trittbrettfahrer an der Euro 08 nach negativer Vernehmlassung zurückgezogen. Ein Tag später informierte die Migros über die Fanmeisterschaft M08, die ab 2007 im TV gesendet wird und viele Aktionen verspricht.  
Sie ist zwar kein offizieller Sponsor der Fussball-EM 08 in der Schweiz und Österreich, und trotzdem will die Migros von Werbewirksamkeit im des Grossereignisses teilhaben. Das ist Ambush Marketing, wie es im Fachjargon heisst. Die Uefa verlangte ein Gesetzt, dass solche Nutzniesserei verbieten sollte. Dass die Migros einen Tag nach dem Negativ-Entscheid des Bundesrates in Sachen werbetechnischen Trittbrettfahrern über die Fanmeisterschaft informiert, bezeichnet Migros-Sprecher Urs Peter Naef als Zufall. Rechtliche Probleme mit der Uefa erwarte er auch keine.
 
Feuerwerk der Aktionen Worum es geht: Ab Mitte 2007 führt die Migros die Fan-Meisterschaft M08 durch, die im Fernsehen übertragen wird. Mit der Initiative will die Migros ihre Kunden zu Stars machen und Begeisterung für die EM 08 entfachen. Alle Bewohner der Schweiz sind eingeladen, an den Spielen mitzumachen. Über den Inhalt der Spiele schweigt sich die Migros noch aus – Fussball sei es aber nicht, wie der Grossverteiler in einem Communiqué am Donnerstag mitteilt. Dennoch wird ein Fussballer die Fans Coachen: der ehemalige Schweizer Nationaltorwart Jürg Stiel wurde verpflichtet, um die Fans zu Höchstleistungen anzutreiben. Für die TV-Übertragung in allen drei Landesteilen wird die Migros Werbezeit einkaufen. Die Spiele seien «ein Feuerwerk der Aktivitäten und Events». Spiel und Spass stünden dabei im Vordergrund. Daneben sind spezielle Fanangebote in den Filialen geplant. Eine Aktion für Fussballfans und alle, die es werden möchten, schreibt die SDA.

Deutschland: Kampf um Sonntagsleser ist eröffnet 

Jahrelang schien der Markt klinisch tot. Im Sonntagsgeschäft schien die Konkurrenz angesichts der Vormachtstellung der Springer-Blätter Bild am Sonntag und Welt am Sonntag die Waffen gestreckt zu haben. Jetzt wird alles anders.

Jahrelang schien der Markt klinisch tot. Im Sonntagsgeschäft schien die Konkurrenz angesichts der Vormachtstellung der Springer-Blätter Bild am Sonntag und Welt am Sonntag die Waffen gestreckt zu haben. Jetzt wird alles anders. Einzig die Frankfurter Allgemeine wagte sich 2001 mit einer Sonntagsausgabe auf den Markt, die dieses Jahr erstmals in der Gewinnzone abschliessen wird. Bei den Verlagen finde trotz Online-Boom eine Rückbesinnung auf ihr Kerngeschäft statt, schreibt die Financial Times Deutschland (FTD). Die Bilanzen sind zwar ernüchternd – Branchenleaderin Bild am Sonntag büsste bei der verkauften Auflage gegenüber dem Vorjahr fast 30’000 Exemplare ein – und doch prophezeit die FTD einen Boom der Sonntagszeitungen. «Das wird ein neuer Hotspot für Qualitätsjournalismus», ergänzt Trendforscher Eike Wenzel.  
Wie als Vorboten liefern sich in Hamburg die Morgenpost am Sonntag und die Sonntags der Axel Springer einen heissen Herbst. Springer hatte gar keine Pläne für eine Sonntagsausgabe ihres Abendblatts, doch als die Morgenpost eine siebte Ausgabe zum Preis von 90 Cent ankündete, reagierte man beim Grossverlag prompt und warf eine Woche vor der Konkurrenz ein Sonntagsprodukt auf den Markt – für 50 Cent. Daraufhin senkte man bei der Morgenpost auf 70 Cent und übertraf die Erwartungen bei den Verkaufszahlen ums Doppelte. Ausserdem startete eben die Schleswig-Holstein am Sonntag mit einer total ausverkauften Auflage.
Nun stehen eine ganze Reihe Sonntagsblätter vor der Lancierung: Ab 2007 erscheint die Rheinpfalz auch am Sonntag und auch bei der Berliner Zeitung brütet man über Konzepten. Mit Spannung wird auch der Launch der Sonntagsausgabe der Süddeutschen im Spätsommer 2007 erwartet. Nicht alle teilen die Euphorie: Freizeitforscher Michael Opaschowski sieht die Gefahr der Kannibalisierung: «Der regionale Print-Werbemarkt ist begrenzt. Investitionen, die in die Sonntagszeitung gesteckt werden, fehlen der Qualitätsoffensive, die die werktägliche Alltagsausgabe dringend braucht.»    

«Quer» erhält Preis der Aids-Hilfe Schweiz

Das «Quer»-Team des Schweizer Fernsehens (SF) hat am Donnerstag in Zürich den 1. Journalistenpreis der Aids-Hilfe Schweiz erhalten. Ausgezeichnet wurde das Dossier «Aids im Alter». Mit dem Preis will die Aids-Hilfe die Thematik HIV/Aids in den Medien wieder präsenter machen.

Das «Quer»-Team des Schweizer Fernsehens (SF) hat am Donnerstag in Zürich den 1. Journalistenpreis der Aids-Hilfe Schweiz erhalten. Ausgezeichnet wurde das Dossier «Aids im Alter». Mit dem Preis will die Aids-Hilfe die Thematik HIV/Aids in den Medien wieder präsenter machen.  
Das Redaktionsteam habe mit dem Dossier mehrere Tabuthemen angesprochen, hiess es in der Begründung der Jury für die Vergabe des Preises an die beliebte Freitagabend-Sendung. Neben HIV/Aids im Alter wurde auch Sexualität und Seitensprung im Alter thematisiert. Das sensible Dossier sei zudem hervorragend recherchiert gewesen.
 
Der Preis ist mit 5’000 Franken dotiert, wie Thomas Lyssy, Sprecher der Aids-Hilfe Schweiz, am Donnerstag weiter sagte. Eingegangen waren 11 Beiträge aus der Deutsch- und Westschweiz von Radio, Fernsehen und Printmedien. Der Journalistenpreis soll auch nächstes Jahr vergeben werden, wie die SDA meldet.

SOS-Kinderdörfer für das beste PR-Bild 2006 ausgezeichnet

Der von News Aktuell gestiftete Branchenpreis für das beste PR-Bild ging an die SOS-Kinderdörfer weltweit. Die Hilfsorganisation gewann mit dem Motiv «6 Dörfer für 2006.

Der von News Aktuell gestiftete Branchenpreis für das beste PR-Bild ging an die SOS-Kinderdörfer weltweit. Die Hilfsorganisation gewann mit dem Motiv «6 Dörfer für 2006.«Die Kinder verkörpern kongenial die Bedeutung der Weltsprache Fussball: Freude, Teamgeist, Wettkampf und die Liebe zum Spiel», beschreibt Ingrid Famula die Bilderkampagne, die sie in der Kategorie Sport-Sponsoring eingereicht hatte. Nicht nur am Obs-Wettbewerb taten die Bilder ihre Wirkung, sondern waren auch effektiv im Fundraising. Es sind weltweit genug Spenden eingegangen, um den Bau und den Unterhalt der sechs SOS-Kinderdörfer sicher zu stellen.
Obs ist kurz für den Originalbildservice der DPA-Tochter News Aktuell. Mit dem Award wird die wachsende Bedeutung der visuellen Pressearbeit gewürdigt. Eine sechsköpfige Fachjury erstellte aus über 500 Eingaben eine Shortlist mit 18 Bildern. Abschliessend hat News Aktuell zu einem öffentlichen Voting aufgerufen und Branchenprofis aus ganz Deutschland haben die besten Bilder gewählt.  

Basel West designt für LIF

Die Basler Agentur Basel West hat für die Stiftung LIF ein neues Corporate Design erstellt.

Die Basler Agentur Basel West hat für die Stiftung LIF ein neues Corporate Design erstellt.  
LIF steht für Leaders’ Integrity Foundation. Die Stiftung will Führungskräfte darin unterstützen, ihre persönliche Integrität zu fördern und zu bewahren. Sie bietet ein Netzwerk für Menschen, die sich dafür sensibilisieren wollen, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Basel West hat nun ein Corporate Design entwickelt und ein Massnahmekonzept erarbeitet. Die aktuellen Beratungs- und Kursangebote werden in Mailings, im Internet und mit dem elektronischen Newsletter LIFlet ausgeschrieben.

Management Buyout bei Agor abgeschlossen

Fünf Jahre hat es gedauert, jetzt ist es vollzogen: Die Aktien der Agor sind in den Besitz der aktuellen Geschäftsleiter Markus Günter, Oliver Hug und Eduard Ulli übergegangen. Der Gründer Klaus Lüthi ist aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten. Der Firmensitz bleibt an der Rötelstrasse 37 in Zürich.

Fünf Jahre hat es gedauert, jetzt ist es vollzogen: Die Aktien der Agor sind in den Besitz der aktuellen Geschäftsleiter Markus Günter, Oliver Hug und Eduard Ulli übergegangen. Der Gründer Klaus Lüthi ist aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten. Der Firmensitz bleibt an der Rötelstrasse 37 in Zürich.  
Seit ihrer Gründung 1971 ist die Agor Spezialistin für Kommunikationsaufgaben für Unternehmen der Exportindustrie, der Baubranche sowie des Dienstleistungssektors. Zu den langjährigen Kunden gehören etwa die Erdgas Zürich, der Schweizerische Baumeisterverband oder die Unfallversicherung der Stadt Zürich. Die Agentur beschäftigt zehn Mitarbeitende und bietet das gesamte Leistungsspektrum in Sachen Kommunikation.
 
Der Besitzerwechsel beendet nun planmässig den Buyout-Prozess, der 2001 als Nachfolgeregelung für KlausLüthi eingeleitet wurde. Zum Aufbruch in die neue Ära hat Agor ihren Webauftritt und ihr Firmenportreit einem Redesign unterzogen. Das Motto heisst nun «Zuhören, verstehen, sichtbar machen».

Blick nun auch bei den Tarifen vierfarbig

Um die Mediaplanung zu vereinfachen, hat der Blick-Verlag der Ringier bei den Anzeigentarife 2007 diverse Vereinheitlichungen bei den Titeln Blick, Sonntagsblick und Heute eingeführt.


Um die Mediaplanung zu vereinfachen, hat der Blick-Verlag der Ringier bei den Anzeigentarife 2007 diverse Vereinheitlichungen bei den Titeln Blick, Sonntagsblick und Heute eingeführt.  Die wichtigste Änderung betrifft Farbinserate. Wie der Blick-Verlag am Donnerstag bekannt gab, werden die Zuschläge für Farbinserate abgeschafft, da inzwischen alle drei Produkte durchgehend 4-farbig gedruckt werden. Ab sofort wird die Farbe als Serviceleistung inklusive angeboten. Damit senkt der Blick-Verlag den 4-Farbenpreis um mindestens fünf Prozent.
Ab 2007 kostet 1/1 Seite im Blick 24’539 Franken, im Sonntagsblick 25’468 Franken und im Heute (national) 10’800 Franken.
Nur noch im Blick werden Rubrik-Marktplatz-Anzeigen in schwarz/weiss angeboten. Die Tarife sowie weitere Mediainformationen stehen Interessenten auf der Service-Homepage der Rigier www.go4media.ch zum Download zur Verfügung

Alle guten Dinge sind drei: CNN, Al-Jazeera und France24

AAuf dem internationalen Nachrichtenmarkt tut sich einiges. Eben hat Al-Jazeera ein englisches Vollprogramm lanciert, um mit CNN zu konkurrenzieren. Nun geht am 6. Dezember mit France24 der erste europäische News-Channel mit einem 24-Stunden-Programm weltweit auf Sendung.

Auf dem internationalen Nachrichtenmarkt tut sich einiges. Eben hat Al-Jazeera ein englisches Vollprogramm lanciert, um mit CNN zu konkurrenzieren. Nun geht am 6. Dezember mit France24 der erste europäische News-Channel mit einem 24-Stunden-Programm weltweit auf Sendung. Der französische Kanal will zwischen den arabischen und angelsächsischen Positionen «die Aktualität mit mehr Distanz betrachten und unterschiedliche Gesichtspunkte darstellen», so der Informationschef von France24, Grégoire Deniau. Das sei nach der Radikalisierung der Programme als Folge der New Yorker Terroranschläge eine Lücke.
Obwohl der Sender France24 heisst, wird er keine prononciert französische Haltung einnehmen, sondern die Konfrontation verschiedener Positionen zeigen. France24 geht auf eine Idee von Jacques Chirac zurück, wird aber durch keine Partei und keine Lobby beeinflusst sein, wie Sender-Präsident Alain de Pouzillac versichert. Im Vergleich zum Budget der CNN, die sich ihr Programm jährlich eine Milliarde Franken kosten lässt, nimmt sich jenes des Neulings bescheiden aus: 130 Millionen Franken.
Immerhin gewährt die französische Diplomatie aber bei der Lancierung grosszügige Unterstützung. So auch in Bern, wo die französischen Botschaft anlässlich der Lancierung des Kanals am 6. Dezember zu einem Apéro geladen hat. Dies berichtet die Basler Zeitung am Donnerstag.

Fisch.Meier kreiert für Bookbinders den Wall-of-Fame-Gutschein

Die Direktmarketingspezialistin Fisch-Meier hat das Mailing zur Eröffnung der 5. Bookbinders-Filiale am 11. November in Bern kreiert. Das Einladungsmailing sorgte für ein volles Haus.

Die Direktmarketingspezialistin Fisch-Meier hat das Mailing zur Eröffnung der 5. Bookbinders-Filiale am 11. November in Bern kreiert. Das Einladungsmailing sorgte für ein volles Haus. Um das Motto des Papeterieherstellers Bookbinders «Halte dein Leben fest» zu betonen, wurde ein spezieller Gutschein kreiert. Dieser konnte, einmal eingelöst, an der eigens eingerichteten Wall-of-Fame platziert werden und wurde so Bestandteil einer Momentaufnahme des Eröffnungsfestes.

Spottpreis für die Weltwoche?

Für seine 60 Prozent Mehrheit soll Weltwoche Chefredaktor und Mehrheitsaktionär Roger Köppel lediglich 1.2 Millionen Franken bezahlt haben, berichtet die WOZ in ihrer aktuellen Ausgabe.

Für seine 60 Prozent Mehrheit soll Weltwoche Chefredaktor und Mehrheitsaktionär Roger Köppel lediglich 1.2 Millionen Franken bezahlt haben, berichtet die WOZ in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Besitzerin Jean Frey AG bringt die Weltwoche zum festgelegten Preis von 2 Millionen in die neu gegründete Weltwoche Verlags AG ein, an der sie mit 40 Prozent beteiligt bleibt. 1.2 Millionen seien ein Schnäppchen, schreibt die WOZ weiter. Denn vor fünf Jahren bezahlten Tito Tettamanti und andere Investoren über 70 Millionen für die gesamte Jean Frey AG, davon schätzungsweise 25 Millionen für die Weltwoche. Rechtsanwalt Martin Wagner, Vertreter der Jean Frey und der Weltwoche Verlags AG, bestätigte die genannten summen hingegen nicht. Er betonte gegenüber der WOZ hingegen, dass die Verlagsrechte an der Weltwoche sich nicht oder noch nicht in Köppels Besitz befinden würden. Diese seien schätzungsweise noch immer fünf bis zehn Millionen Franken Wert. Bis auf weiteres kontrollierten sich die Jean Frey AG und Roger Köppel ferner gegenseitig. Für die Weltwoche Verlags AG könnten Wagner und Köppel nur gemeinsam zeichnen.

Frauenpower mit Sabine Gassmann bei MPM Schweiz

Von der Uni ins Büro: Im Herbst 2006 schloss Sabine Gassmann an der Zürcher Hochschule Winterthur ihr Studium in Journalismus und Organisationskommunikation ab. Jetzt verstärkt sie das Schweizer MPM-Team.

Von der Uni ins Büro: Im Herbst 2006 schloss Sabine Gassmann an der Zürcher Hochschule Winterthur ihr Studium in Journalismus und Organisationskommunikation ab. Jetzt verstärkt sie das Schweizer MPM-Team.  
Gassmann kann auf Praktika in verschiedenen Unternehmen zurück blicken, während denen sie den Alltag in der Kommunikationsbrache kennen lernen konnte. Auch bei der MPM Schweiz engagierte sie als Praktikantin, für das Back Office und verschiedene Tätigkeiten bei Events, Incentives und Promotions.

Zu guter Letzt: Spielen Marsianer Golf?

Hoch defizitäre russische Raumprogramme eröffnen spezielle Werbemöglichkeiten: Für gutes Geld jagten Bordingenieure der ISS für einen kanadischen Golfausrüster einen Ball ins All.

Hoch defizitäre russische Raumprogramme eröffnen spezielle Werbemöglichkeiten: Für gutes Geld jagten Bordingenieure der ISS für einen kanadischen Golfausrüster einen Ball ins All.  
Einen solchen Aussenbordeinsatz hatte Michail Tjurin wohl noch nie: Am vergangenen Mittwoch schlug er einen nur rund drei Gramm schweren Spezialgolfball ins All ab. Die Aktion ist Teil einer Werbekampagne des Golfausrüsters Element 21, der zu für eine unbekannte Summe den längsten Abschlag aller Zeiten einkaufte.
 
Ein Fehlschlag wäre verheerend: Würde der Ball statt in die Weiten des Weltraums im hochempfindlichen Sonnensegel der ISS landen, würde das gröbere Probleme bei der Energieversorgung der Raumstation mit sich bringen. Ebenso musste der Weltraumgolfer den Ball entgegen der Flugrichtung der am 7. Dezember startenden Discovery schlagen, denn die NASA befürchtete schon das schlimmste: Golfball crasht Space Shuttle.
 
Der Golfausrüster will mit der Werbeaktion nicht nur Golfbälle verkaufen, sonder auch an das erste Golfspiel auf dem Mond vor 35 Jahren erinnern. Damals schwang nämlich der US-Astronaut Shepard den Schläger – zum Spass, damals bezogen Raumprogramme ihre Mittel noch beim Staat. Spektakulär war es so oder so: Der Ball flog Meilen und Meilen und Meilen, wie auch der von Tjurin. Doch auch die teuerste Werbeaktion ist vergänglich: in drei Tagen wird der Ball verglühen. Zu hoffen bleibt, dass ihn nicht ein Marsianer zurück schlägt, und es dann doch zur Katastrophe kommt.
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