IP Multimedia vermarktet Bigscreen im Flughafen Zürich

Die Frankfurter Favour8 bringt eine neuartige Promotions- und Werbeplattform an den Zürcher Flughafen: ein Bigscreen von rund acht Quadratmetern kombiniert mit einer Promotionsfläche von 60 Quadratmetern. Die Goldbach Media ist die Schweizer Vermarkterin, deren Tochter IP Multimedia übernimmt die operative Betreuung.

Die Frankfurter Favour8 bringt eine neuartige Promotions- und Werbeplattform an den Zürcher Flughafen: ein Bigscreen von rund acht Quadratmetern kombiniert mit einer Promotionsfläche von 60 Quadratmetern. Die Goldbach Media ist die Schweizer Vermarkterin, deren Tochter IP Multimedia übernimmt die operative Betreuung.  
Der Bigscreen ist seit Anfang November in der Airside-Halle des Zürcher Flughafens installiert – ein neuer Blickfang für Passagiere und Werbeauftraggeber. Die Komposition von Videobotschaft auf dem hochauflösenden E-Board und der persönlichen Kundenkontakt durch sprachgewandte Hostessen vor Ort verspricht hohe Aufmerksamkeit. Viele Flughafenbenutzer sind Besserverdienende mit entsprechend anspruchsvollen Konsumgewohnheiten. Der klassische Medienmix reicht nicht mehr, um solche Marken- und Premiumkäufer zu erreichen. Flughäfen sind traditionell Orte des gehobenen Konsums, die ein passendes Marketing-Ambiente bieten, um diese Klientel anzusprechen.

AY&R mit engagierter Kampagne für menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam plädiert für für mehr Menschlichkeit. In einer eindrücklichen Kampagne für Brot für alle/Fastenopfer (Bfa/Fo) thematisiert AY&R die weltweite Ausbeutung von Menschen als billige oder gar unbezahlte Arbeitskräfte.

Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam plädiert für für mehr Menschlichkeit. In einer eindrücklichen Kampagne für Brot für alle/Fastenopfer (Bfa/Fo) thematisiert AY&R die weltweite Ausbeutung von Menschen als billige oder gar unbezahlte Arbeitskräfte.  
Menschlichkeit, so die Agentur in der entsprechenden Medienmitteilung, spielt für die Ausbeuter keine Rolle. Millionen von Menschen werden behandelt wie Waren, mit denen man machen kann, was man will. Das wird in der Kampagne ebenso unzimperlich dargestellt wie sich die Realität für die Betroffenen darstellt. Die vier Motive zeigen Arbeitende als Puppen in Verpackungen und die Beschriftungen lassen erahnen, was die Menschen durchmachen. Eigenschaften wie «Arbeitet bis zum Umfallen» oder «Jederzeit kündbar» sind aus der Sicht der Ausbeuter wirtschaftliche Vorteile. Die Headline widerspricht rigoros und macht unmissverständlich die Haltung von Bfa/Fo deutlich: Mit dem Aufruf «Menschen sind keine Ware» werden Gleichgesinnte zu Spenden aufgerufen, Geld mit dem solche Missstände gelindert werden kann.
 
Die Kampagne startete Anfang Oktober im Rahmen der Projektarbeit in den Kirchengemeinden mit Plakaten, Postkarten und Anzeigen in Wochentiteln und im Aktionsmagazin. Weitere Anzeigenschaltungen folgen während der Fastenzeit im März 2007.

Jung von Matt/Limmat hat den BMW-Dreh raus

Mit einem speziell auf die Schweiz zugeschnittenen TV-Spot will BMW die Allradkompetenz hervorheben. Die Zürcher Werbeagentur Jung von Mantt/Limmat fand für xDrive, das BMW-Allradsystem einen verblüffenden optischen Dreh.

Mit einem speziell auf die Schweiz zugeschnittenen TV-Spot will BMW die Allradkompetenz hervorheben. Die Zürcher Werbeagentur Jung von Mantt/Limmat fand für xDrive, das BMW-Allradsystem einen verblüffenden optischen Dreh.  
Eine schneebedeckte Bergkuppe vor stahlblauem Himmel, dazu ein Sprecher: «Sie fahren über die Passstrasse und geraten auf eine vereiste Fläche. Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Allradsystem, das jede Zehntelsekunde Impulse an die Räder sendet und somit reagieren kann, bevor Ihr Fahrzeug ausbricht. Wissen sie, wer so ein System entwickelt hat?» Eine Kamerafahrt später weiss man Bescheid: Von Anfang an war der Schneegipfel ein Close-up des BMW-Logos. Die Idee stammt von Jung von Matt/Limmat, die den Film gemeinsam mit der Postproduktion Treibhaus in einer aufwändigen 3D-Animation vom ersten bis zum letzten Frame digital erschaffen hat.

Ausstellung zu 50 Jahre Bravo in Fribourg eröffnet

Das Gutenberg Museum in Fribourg eröffnete am 24. November eine Ausstellung, die sich ganz der Jugendpostille Bravo widmet: 50 Jahre Bravo, das sind fünfzig Jahr Jugendkultur und Musikgeschichte.

Das Gutenberg Museum in Fribourg eröffnete am 24. November eine Ausstellung, die sich ganz der Jugendpostille Bravo widmet: 50 Jahre Bravo, das sind fünfzig Jahr Jugendkultur und Musikgeschichte.  
Am 26. August 1956 erschien die erste Nummer eines neuen Hefts, genannt Bravo – Zeitschrift für Film und Fernsehen. Seither hat Bravo wie keine andere Publikation im deutschsprachigen Raum ganze Generationen geprägt. Die Ausstellung in Fribourg würdigt nun diese «ausserordentliche Dokumentation der jeweiligen Zeit und somit der Zeitgeschichte».
 
Neben Bravo-Heften aus vergangenen Dekaden und den Starschnitten finden sich auch Original-Kleidungsstücke, Schallplatten, Kassetten und CDs der jeweiligen Zeit. Flipper-Kasten, eine Juke-Box und simulierte Wohnsituationen ermöglichen ein Abtauchen in die Erinnerungen an die eigene Jugend, wie es im Pressecommuniqué des Museums heisst.

Lästiges Telefonmarketing schafft Arbeitsplätze und eigene Regeln

Telefonmarketing ist für viele Konsumenten ein Ärgernis. Deshalb formulieren einige Callcenters trotz der in der Schweiz äusserst liberalen Gesetzgebung eigene Regeln. Zudem schafft diese Werbeform auch tausende von Arbeitsplätzen.

Telefonmarketing ist für viele Konsumenten ein Ärgernis. Deshalb formulieren einige Callcenters trotz der in der Schweiz äusserst liberalen Gesetzgebung eigene Regeln. Zudem schafft diese Werbeform auch tausende von Arbeitsplätzen.  
Telefonverkauf ist in der Schweiz eine Wachstumsbrache. Ob Verlag, Eierproduzent, Weinhändler oder Kosmetikhersteller: Sie alle nutzen diesen Absatzkanal, denn sie alle wollen in stets schärfer werdenden Wettbewerben überleben. Das führt dazu, dass Konsumenten oft mehrmals täglich von Telefonverkäufern auf ihre aufdringlich fröhliche Art hartnäckig bearbeitet werden – oft während der Mittagszeit oder während am Fernsehen die Hauptausgabe der Tagesschau läuft.
 
Während in Deutschland das Telefonmarketing streng reguliert ist, erlaubt das Schweizer Gesetz fast alles. Das Sternchen im Telefonbuch, mit dem die betreffende Person anzeigt, dass sie keine Werbung möchte, ist in diesem Fall Makulatur – «ein Gummiartikel, der sowieso nur für Werbung im Briefkasten zutrifft», wie es Josef Frey, Mediensprecher der Swisscom ausdrückt. Deshalb stellen verantwortungsbewusste Callcenters wie die Zürcher Duotel selbst Regeln auf. So dürfen keine Anrufe vor 8 und nach 17.30 Uhr getätigt werden, oder auch keine Verträge mit über 70-Jährigen abgeschlossen werden.
 
Telemarketing als blosses Ärgernis abzutun wäre aber auch unfair, denn die Branche ist zu einem wichtigen Arbeitgeber geworden, wie das Bieler Tagblatt berichtet. Um die 22’000 Menschen arbeiten in diesem Sektor, darunter viele, die es sonst schwer hätten auf dem Arbeitsmarkt. Die Branche beschäftigt überdurchschnittlich viele 20 bis 25-Jährige – eine Altergruppe, die von der Arbeitslosigkeit besonders stark betroffen ist, wie es im Bieler Tagblatt heisst.

Pirellikalender lanciert, Bauernkalender ausverkauft

Am 23. November erlebte der Pirelli-Kalender 2007 seine Schweizer Präsentation im erlesenen Kreis in Zürich - doch braucht schon Pirelli? Die Schweiz hat seinen eigenen Kalender-Klassiker: Nur sieben Wochen nach Erscheinen des erotischen Bauernkalenders ist die Erstauflage von 9000 Stück ausverkauft – ein schweizerischer Bestseller. Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, wurden 1800 Stück nachgedruckt.

Am 23. November erlebte der Pirelli-Kalender 2007 seine Schweizer Präsentation im erlesenen Kreis in Zürich – doch braucht schon Pirelli? Die Schweiz hat seinen eigenen Kalender-Klassiker: Nur sieben Wochen nach Erscheinen des erotischen Bauernkalenders ist die Erstauflage von 9000 Stück ausverkauft – ein schweizerischer Bestseller. Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, wurden 1800 Stück nachgedruckt.  
Sie heissen zwar nicht Penélope Cruz oder Naomi Watts und schon gar nicht Sophia Loren. Nein, der Bauernkalender portraitiert auf 13 grossformatigen Kalenderblättern echte Bauerntöchter, Bäuerinnen und Landwirtinnen von ihrer schönsten Seite. Einige Kalendergirls erlangten mit ihren Kalenderauftritten in ihrer Region Promistatus, mit Auftritten im Radio und Fernsehen bis nach Deutschland. Das Medieninteresse an diesen authentischen Landmodels scheint ungebrochen. Bereits sind die Herausgeber mit der Planung des vierten Kalenders für 2008 beschäftigt. Dies meldet die SDA.
 
Zurückhaltende, aber wirkungsvolle Erotik prägt die neueste Ausgabe des strikt auf 40’000 Stück limitierten Pirelli-Kalenders. Im Beisein von Ex-Missen und Ex-Fussballern wurde die neueste Auflage des guten Stücks am vergangenen Donnerstag im Zürcher Trendlokal Imagine gefeiert.

Popstars Finale bescherte Pro7 auch in der Schweiz Traumquoten

285'000 Zuschauer aus der Schweiz verfolgten am Donnerstag Abend, wie Mandy, Senna und Bahar für die neue Popstars-Band Monrose ausgewählt wurden. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe lag bei 32.8 Prozent.

285’000 Zuschauer aus der Schweiz verfolgten am Donnerstag Abend, wie Mandy, Senna und Bahar für die neue Popstars-Band Monrose ausgewählt wurden. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe lag bei 32.8 Prozent.  
Die Gewinnerinnen konnten es kaum fassen, die Tränen flossen in Strömen und der Moderator Oli P. ging im Trubel völlig unter. Das sind telegene Momente, die eine breite Masse faszinieren – auch in der Schweiz. Über eine Viertelmillion Zuschauer aus der Schweiz verfolgten den Showdown, obwohl die erfolgreichste Schweizer Kandidatin Ari in der vorletzten Runde scheiterte. Dennoch gaben rund 20’000 Schweizer per Telefonvoting ihre Stimme ab. Mit durchschnittlichen 24.2 Prozent Marktanteil insgesamt war die Suche nach den neuen Engeln die erfolgreichste Popstars-Staffel aller Zeiten.

Radio 105 und IAM spannen zusammen

DDer Jugendsender 105 und das Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM)der Zürcher Hochschule gehen eine Zusammenarbeit ein. Der Sender bietet den Studierenden eine sprachregionale Radioplattform für die ganze Deutschschweiz und somit die Möglichkeit, ihre Produktionen auf dem erfolgreichsten Jugendradio der Schweiz auszustrahlen.

Der Jugendsender 105 und das Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM)der Zürcher Hochschule gehen eine Zusammenarbeit ein. Der Sender bietet den Studierenden eine sprachregionale Radioplattform für die ganze Deutschschweiz und somit die Möglichkeit, ihre Produktionen auf dem erfolgreichsten Jugendradio der Schweiz auszustrahlen.  
Im Rahmen der Werkstatt «Contentproduktion für Radiounternehmen» produzieren die Studierenden sendereifen Content für externe Partner – in diesem Fall für Radio 105. Bis zu zehn Kursteilnehmende arbeiten in verschiedenen Gruppen für unterschiedliche Radiounternehmen. Jedem Radiobetrieb steht frei, eigene Aufträge an die Studierenden zu richten. Zudem können die Studierenden selbst Ideen für Content entwickeln. Vorgesehen ist die Ausstrahlung der entstandenen Produkte im Februar 2007.

20 Minuten sucht Bilder der ersten Minute

Der Trend zum Bürgerjournalismus ist auch hierzulande ungebrochen. In der heutigen Ausgabe des 20 Minuten wirbt das Pendlerblatt erneut um die Mithilfe der Leserschaft: Als Mobile-Reporter, am besten aus einem Krisengebiet der Welt.

Der Trend zum Bürgerjournalismus ist auch hierzulande ungebrochen. In der heutigen Ausgabe des 20 Minuten wirbt das Pendlerblatt erneut um die Mithilfe der Leserschaft: Als Mobile-Reporter. Storys und Bilder sollen die Leser schicken, wenn etwas passiert und man dabei gewesen ist. Illustriert ist der Aufruf mit einem Bild aus dem Libanon-Konflikt. Ein Junge schiesst mit seinem Handy ein Bild von einem vorbeifahrenden Panzer. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich viele 20-Minuten-Leser in Krisengebieten aufhalten. Die Einsendungen werden direkt in den Agenturen-Ticker der News-Redaktion gespiesen. So sei garantiert, dass den zuständigen News-Redaktoren nichts entgehe. Zudem lockt ein bisschen Geld, wenn die News veröffentlicht werden: 100 Franken gibt’s für eine nationale, 50 für ein regionale Veröffentlichung. Für die Veröffentlichung im Internet gibt es hingegen nichts.

Wirz sportlich für Ochsner

In einem zweistufigen Konkurrenzverfahren hat die Zürcher Agentur Wirz den Etat des Sportfachhändler Ochsner Sport erobert.

In einem zweistufigen Konkurrenzverfahren hat die Zürcher Agentur Wirz den Etat des Sportfachhändler Ochsner Sport erobert. Die Sportartikel-Ladenkette gehört zur deutschen Deichmann-Gruppe und verfügt über 60 Filialen. Nun will sie mit einer neuen Kampagne ihre führende Stellung in einem Wachstumsmarkt konsolidieren. Als Partner wählte man Wirz Werbung, die mit fundierte Strategien und überzeugendem Insight den Wettbewerb für sich entschied. Geplant sind Grossplakate, Kleinanzeigen, ein Saisonkatalog sowie Salesposter, zu sehen sind diese ab März.

ADC-Jurierung 2007: Einsendeschluss verpasst?

Wer den Einsendeschluss zur ADC-Jurierung 2007 verpasst hat, der am 23. November 2006 war, hat trotzdem noch nicht verloren. Denn wie der ADC am Donnerstag mitteilte, nimmt er Einsendungen trotz verpasstem Einsendeschluss noch entgegen.

Wer den Einsendeschluss zur ADC-Jurierung 2007 verpasst hat, der am 23. November 2006 war, hat trotzdem noch nicht verloren. Denn wie der ADC am Donnerstag mitteilte, nimmt er Einsendungen trotz verpasstem Einsendeschluss noch entgegen. Die Bedingung ist allerdings, dass sofort gehandelt wird und die Einreichung in den nächsten Tagen geschieht, konkretisiert Helen Müller vom ADC gegenüber der Werbewoche. Am 22. Januar 2007 von 18 bis 21 Uhr können die Einreichungen dann im World Trade Center an der Leutschenbachstrasse 95 in Zürich Oerlikon besichtigt werden.

NZZ verstärkt Verlagsmarketing mit Corinne Blaser

Am 1. Januar stösst die 30-jährige Corinne Blaser zum Marketing-Team Werbemarkt des Verlages NZZ. Sie tritt die Nachfolge von Stefanie Oechslin-Dinges an, die als Leiterin Marketing Werbemarkt zur NZZ Media wechselt.

Am 1. Januar stösst die 30-jährige Corinne Blaser zum Marketing-Team Werbemarkt des Verlages NZZ. Sie tritt die Nachfolge von Stefanie Oechslin-Dinges an, die als Leiterin Marketing Werbemarkt zur NZZ Media wechselt.In den letzten beiden Jahren war Blaser verantwortlich für den Aufbau und Betrieb des Crossmedia-Kompetenz-Centers Print Plus der Publimedia. Zuvor sammelte sich reichhaltige Erfahrungen im Bereich der elektronischen wie gedruckten Medien bei der Cinecom, der Belcom sowie der Publicitas, wie die NZZ in der entsprechenden Pressemitteilung schreibt.

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