Privatradios empfehlen DAB2

Der Verband der Privatradios der Schweiz setzt auf den neuen Audiocodec DAB2 und warnt vor dem Kauf eines herkömmlichen Geräts. Damit wollen sich die Privatradios von der SRG abheben.


Der Verband der Privatradios der Schweiz setzt auf den neuen Audiocodec DAB2 (auch DAB+ oder MPEG-4 gennant) und warnt vor dem Kauf eines herkömmlichen Geräts. Damit wollen sich die Privatradios von der SRG abheben, die nach den Aussagen des Verbands auch künftig auf das herkömmliche DAB setzt. Vor einer Woche hatte die SRG jedoch bekannt gegeben, dass auch sie auf die neue Technologie umstellt. Das bisherige Format soll aber nach wie vor verbreitet werden (siehe ). Auch empfiehlt der Verband der SRG in seiner Mitteilung, auf die neue Technologie umzusteigen. In der nächsten Finanzierungsperiode könnten durch einen Wechsel Millionen eingespart werden. Überdies begrüssen die Privatradios den Entscheid des Bundesamts für Kommunikation, die Einreichungsfrist für DAB-Programme mit Rücksicht auf DAB2 bis 31. Dezember 2006 zu verlängern. Die bisherigen Errungenschaften der DAB-Verantwortlichen kritisiert der VPS und bezeichnet diese in der Schweiz als millionenschweren Flop. Gerade mal 20’000 bis 30’000 Geräte für DAB-Empfang seien bis jetzt abgesetzt worden. Das zeige, dass neue Technologien nur dann erfolgreich eingeführt werden können, wenn sie von den öffentlich-rechtlichen und den privaten Anbietern gemeinsam unterstützt würden.

Elektronische Medien schnellen um 10 Punkte nach oben

«Gold für elektronische Medien» titelt die Goldbach Media, denn die elektronischen Medien haben in Sachen Werbeinvestitionen wahrlich einen goldenen Oktober hinter sich.

«Gold für elektronische Medien» titelt die Goldbach Media, denn die elektronischen Medien haben wahrlich einen goldenen Oktober hinter sich. Wie der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) zeigt, haben die Werbeinvestitionen in die elektronischen Medien diese um 10 Punkte auf 342 Punkte zulegen lassen. Die elektronischen Medien wuchsen damit klar überproportional, denn alle Medien gemeinsam wiesen lediglich ein Plus von 2 Punkten von 173 auf 175 Punkte aus. Als absoluter Gewinner bei den elektronischen Medien erwies sich das Fernsehen. Es legte 7 Indexpunkte auf 344 Punkte zu, in Sachen Wachstumsrate dicht gefolgt vom neuen Werbemedium Adscreen, das um 6 Indexpunkte auf 214 Punkte wuchs.
Ebenfalls zugelegt haben die Werbeinvestitionen in das Medium Internet – und zwar um 4 Punkte auf einen Schlusstand von 236 Punkten. Ein Investitionsrückgang musste erneut Teletext hinnehmen, das wie im Vormonat 4 Punkte einbüsste und bei 140 Punkten abschloss.
Der GEMI basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für Werbeinvestitionen in der Schweiz und der Werbeaufwandstatistik der Wemf für Adscreen mit Index 100 im Dezember 2004.

Südostschweiz Mediengruppe kontert im Bündnerland

Die Südostschweiz Presse konnte den Frontalangriff des Bündner Anzeigers im Gratiszeitungsmarkt nicht so einfach auf sich sitzen lassen. Sie kontert ab Dienstag mit einem überarbeiteten Konzept und einem massiven Ausbau der Bündner Woche.

Die Südostschweiz Presse konnte den Frontalangriff des Bündner Anzeigers im Gratiszeitungsmarkt nicht so einfach auf sich sitzen lassen. Sie kontert ab Dienstag mit einem überarbeiteten Konzept und einem massiven Ausbau der Bündner Woche, die unter dem Namen Engadiner Wochenzeitung in einer Auflage von 18’500 Exemplaren auch im Engadin verteilt wird. Die Gesamtauflage belaufe sich auf 75’000 Exemplare und liegt damit um 5’000 Exemplare höher als die der Konkurrentin (siehe ). Die grösste Bündner Wochenzeitung erreiche so 85 Prozent der Haushaltungen im Kanton Graubünden, teilt die Südostschweiz Publicitas Chur am Montag mit. Neu werde die Bündner Woche auch im Prättigau, in Davos, Arosa, in der Surselva bis Trun und in Mittelbünden bis Savognin verteilt.
Neben der Auflagensteigerung und der Anpassung des Verteilgebiets wurden aber auch inhaltliche Anpassungen vorgenommen. Die Bündner Woche und die Engadiner Wochenzeitung fusionierten Anfang Monat und werden neu im Mantelsystem geführt. Zwei Redaktionen sind für den jeweiligen Regionalteil verantwortlich, Überregionales, Ratgeber, PR-Artikel und Anzeigen erscheinen in beiden Titeln.
Ebenfalls offensiv ist die Südostschweiz bei den Inseratepreisen. Trotz der Auflagensteigerung blieben die Anzeigenpreise unverändert oder würden günstiger. So werden die Farbpreise um 25 Prozent gesenkt.

AZ Medien startet «a-z» Rubrikenmarktoffensive

Die AZ Medien Gruppe hat die Dachmarke «a-z» für ihre Rubrikenmarktplätze entwickelt und ist mit den ersten drei Marktplätzen für Immobilien, Autos und Stellen gestartet. Die Anzeigen stammen von der Zürcher Werbeagentur SFLB.

Die AZ Medien Gruppe hat die Dachmarke «a-z» für ihre Rubrikenmarktplätze entwickelt und ist mit den ersten drei Marktplätzen für Immobilien, Autos und Stellen gestartet. Die Anzeigen stammen von der Zürcher Werbeagentur SFLB.Die AZ Medien AG will damit den strukturellen Marktveränderungen Rechnung tragen. Im Marktgebiet Mittelland Nordwestschweiz soll unter der Marke «a-z» das beste und kompletteste Angebot zur Verfügung gestellt werden.
Gegenüber den Inserenten wird die AZ Medien Gruppe nicht mehr einzelne Medienprodukte vermarkten, sondern – zusammen mit der Publicitas Mittelland – Gesamtlösungen, welche auf die Kommunikationsziele der Kunden abgestimmt sind. Dabei handelt es sich um Paketangebote, welche bausteinmässig aus den Angeboten der einzelnen Mediengattungen – insbesondere Print und Online – zusammengesetzt werden, heisst es in der Mitteilung. Zur vereinheitlichten Markenführung gehört auch dass die Anzeigen in den Zeitungen in den erwähnten Rubriken unter dem gleichen Logo wie im Internet erscheinen.
Die Neulancierungen ersetzen die bestehenden Rubrikenmärkte. Die bestehenden Kooperationen werden aber weitergeführt. Im Immobiliensektor ist dies eine Partnerschaft mit Homegate, im Fahrzeugsektor mit Car4you. Im Stellenmarkt besteht im technischen Bereich eine Kooperation mit der Südostschweiz New Media, welche eine eigene Stellen-Online-Plattform entwickelt hat.
Die Einführung der drei Rubrikenmarktplätze unter der Dachmarke «a-z» wird durch eine Werbekampagne begleitet, welche durch die Agentur Spillmann/ Felser/Leo Burnett erarbeitet wurde. In den beteiligten Zeitungen erscheinen insgesamt fünf Anzeigensujets für a-zimmo, a-zjobs und a-zauto sowie spezifische Fülleranzeigen innerhalb der Marktplätze. Zudem läuft die Kampagne auf den Internetseiten der beteiligten Partner. In einer zweiten Phase sind Plakatsujets im Marktgebiet sowie Radiospots auf Radio Argovia und Radio 32 vorgesehen.
Internetadressen der Marktplätze:
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Bundesamt eröffnet Verfahren gegen Cablecom

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) prüft, ob der grösste Kabelnetzbetreiber der Schweiz gegen seine Konzession verstösst. Laut Konzession darf der Bezug des digitalen Fernsehangebots explizit nicht von Miete oder Kauf einer Set-Top-Box abhängig gemacht werden.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) prüft, ob der grösste Kabelnetzbetreiber der Schweiz gegen seine Konzession verstösst. Zwar wurde das Verfahren bereits im April 2005 eröffnet – es wurde aber jetzt erst bekannt. Gegenüber der NZZ am Sonntag bestätigte das Bakom, dass es dabei im Kern um die Frage gehe, ob die Cablecom berechtig sei, den Zugang zum digitalen Fernsehangebot an den Kauf eines Cablecom-Set-Top-Box zu koppeln. In der Konzession von 2002 steht, dass Abonnements-Fernseh-Angebote nicht von Kauf oder Miete einer Set-Top-Box abhängen dürfen. So sollte ein Technologie-Monopol verhindert werden. Anklage wegen jahrelangen Missbrauchs Der Cablecom blüht zudem eine Anklage wegen jahrelangen Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung durch die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Für sie ist klar, dass die Cablecom die Konsumenten jahrelang widerrechtlich zum Kauf der eigenen Technologie gezwungen habe. Sie hat angekündigt, Anzeige bei der Wettbewerbskommission (Weko) einzureichen wegen Missbrauchs marktbeherrschender Stellung. Die Weko wird abklären müssen, ob tatsächlich eine marktbeherrschende Stellung bestand und missbraucht worden ist. Bereits im Februar 2003 hatte die Weko ihrerseits das Bakom auf eine mögliche Konzessionsverletzung aufmerksam gemacht. Die SKS ist deshalb auch nicht begeistert, dass das Bakom das Verfahren erst im Jahr 2005 eröffnete.
Offene Frage der Verschlüsselung Noch immer ungeklärt ist die Frage der Verschlüsselung des digitalen Fernsehangebots. In kürze dürfte diese aber im Rahmen der Verordnung zum Radio- und Fernsehgesetz aufs politische Parkett kommen. Die Verordnung soll im April nächsten Jahres in Kraft treten. Auch die Forderung nach einem kostenlosen und unverschlüsselten Grundangebot – wie vom Preisüberwacher gefordert -, wird laut Bakom derzeit geprüft.

Werbung legt im Oktober 13,4 Prozent zu

Die Werbeumsätze in den Schweizer Medien sind im Oktober gegnüber Vorjahr deutlich gestiegen. Die Steigerung der Werbeumsätze im Oktober ist allerdings mit den letzten Monaten nicht vergleichbar - wegen unvollständiger Datenlieferungen eines Fernsehanbieters.

Die Werbeumsätze in den Schweizer Medien sind im Oktober deutlich gestiegen. Geworben wurde für 397 Mio. Franken, ein Plus von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung bekannt gab. Dass dieser Wert höher ausfällt als die Werte der Vormonate liegt vor allem daran, dass ein Fernsehsender für die Monate Juli bis September unvollständige Daten geliefert habe. Die monatliche Erhebung basiert auf Umsatzzahlen von Print, TV, Plakat, Radio, Kino, Teletext, Onlinewerbung und AdScreen. Die folgenden Branchen erhöhten ihre Werbeinvestitionen gegenüber Vorjahresmonat relevant:
Büro/Informatik (+48,1 Prozent)
Kosmetik/Körperpflege (+46,3 Prozent) Wohnen/Haus (+37,5 Prozent)Politik/Wirtschaft/Verwaltung/Industrie (+31,4 Prozent)Unterhaltungselektronik/Foto/Optik/Hören (+26,5 Prozent) Dienstleistungen (+22,8 Prozent) Getränke (+19,3 Prozent)Verkehr (+18.8 Prozent)Medien (+18.4 Prozent)Uhren/Schmuck (+17.2 Prozent)Nahrungsmittel (+16.0 Prozent)Finanzen/Versicherungen (+15.7 Prozent) Tourismus/Freizeit (+11.2 Prozent)Deutlich weniger investierten hingegen die Anbieter von Tabakwaren (-43,6 Prozent). Die übrigen Branchen lagen im Oktober 2006 mit ihren Investitionen um maximal 10 Prozent über oder unter den Werbeausgaben des Vorjahresmonats.
Die Oktober-Daten stehen auf
zum Download zur Verfügung.

Oktober mit 1,7 Prozent mehr Inseraten

Die Inserateseiten in der Tages- und regionalen Wochenpresse sind gemäss Statistik der Wemf AG für Werbemedienforschung im Oktober dieses Jahres zahlreicher geworden. Das Gesamtvolumen legte nach einem schwachen September wieder zu.

Die Inserateseiten in der Tages- und regionalen Wochenpresse sind gemäss Statistik der Wemf AG für Werbemedienforschung im Oktober dieses Jahres zahlreicher geworden. Das Gesamtvolumen legte nach einem schwachen September (siehe 2,9 Prozent weniger Inseratevolumen im September http://www.werbewoche.ch/newsmail061024_inseratevolumen.werbewoche ) gegenüber dem Vorjahresmonat frankenmässig um 1,7 Prozent zu. Die kommerziellen Inserate verzeichnen ein Plus von 3,9 Prozent. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt schlägt sich in den Stelleninseraten nieder, welche um 12,0 Prozent zunahmen. Bei der Sonntagspresse ergab sich gesamthaft ein Plus von 8,2 Prozent. In der Finanz- und Wirtschaftspresse nahmen die Inserate wertmässig um 4,8 Prozent zu. Bei der Publikumspresse liegt das Gesamtvolumen frankenmässig um 15,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Bei der Spezial- und Fachpresse – hier bezogen auf die Seitenvolumen – ergibt sich ein Plus von 2,7 beziehungsweise 1,0 Prozent.

TBWA verstärkt die Kreation

Die Werbeagentur TBWA hat die Kreation mit dem Senior-Texter Christian Schirmer verstärkt.

Die Werbeagentur TBWA hat die Kreation mit dem Senior-Texter Christian Schirmer verstärkt. Seine langjährige Erfahrung als Texter bei Agenturen wie DDB Zürich, McCann-Erickson Zürich, Lesch+Frei und JWT+H+F setzt Schirmer nun bei TBWA vor allem für McDonald’s ein.

Hotels zahlen ab 2007 mehr TV- und Radiogebühren

Massiv sollen sie steigen, die Radio- und TV-Gebühren, die Schweizer Hotels für ihre Gäste zu berappen haben. Betriebe mit mehr als 51 Radio- oder Fernsehgeräten werden neu zur Kasse gebeten.

 Massiv sollen sie steigen, die Radio- und TV-Gebühren, die Schweizer Hotels für ihre Gäste zu berappen haben. Wie die SonntagsZeitung berichtet, sollen Betriebe mit mehr als 51 Radio- oder Fernsehgeräten künftig das Zweieinhalbfache bezahlen. Bei der bisherigen Regelung bezahlten alle Betriebe den gleichen Betrag, unabhängig von der Anzahl Stationen. Vom aufschlag sind 1500 Betreibe betroffen.Hervor geht dies aus dem Verordnungsentwurf zum neuen Radio- und Fernsehgesetz RTVG, der in den Bundesämtern zirkuliere. Der Verband Hotellerie Suisse protestiert gegen die neue Regelung. Über die Hälfte der Gäste seien Ausländer, de sich nicht in erster Linie für das SRG-Angebot interessieren würden. Und: Der Verband sieht nicht ein, wieso er die SRG-Monopolstellung mitfinanzieren solle. Der Verband hofft nun auf eine Intervention des Preisüberwachers.

Zu guter Letzt: Singen für die Staatskasse

Dass die Diskussionen in Sachen Copyright seltsame Blüten treiben, ist der Welt schon bekannt. Die schönste dieser Blüten stammt derzeit aus dem Reich der Mitte. Dort will der Staat mit einer Karaoke-Steuer künftig von der Singfreude profitieren.

Dass die Diskussionen in Sachen Copyright seltsame Blüten treiben, ist der Welt schon bekannt. Die schönste dieser Blüten stammt derzeit aus dem Reich der Mitte. Dort will der Staat mit einer Karaoke-Steuer künftig von der Sing-Begeisterung seiner Einwohner profitieren. Schuld an der Misere, die den Chinesinnen und Chinesen ihre liebste Freizeitbeschäftigung bald vermiesen dürfte, ist natürlich der Westen. Denn nachdem von westlichen Nationen verstärkt die Forderung nach konsequenten Copyright-Regelungen in China gekommen war, will der Staat künftig die Betreiber der zahlreichen Karaoke-Bars künftig für die Nutzung von Songs und Videoclips zur Kasse beten. Die offizielle Rechtfertigung: In Zukunft sollen auch die Autoren und Künstler profitieren. Wie ist allerdings noch unklar. Das Kulturministerium und die nationale Urheberrechtsadministration (NCAC) streiten noch, wer die Gebühren eintreiben darf.
Wird diese Steuer tatsächlich umgesetzt und konsequent eingetrieben, könnte die Musikindustrie damit jährlich rund 375 Mio. Dollar verdienen. Das wäre mehr Geld als in China durch CD-Verkäufe eingenommen wird. In der Vergangenheit hatte die Musikindustrie deshalb bereits versucht, Geld bei den Karaoke-Clubs einzutreiben. Hunderte Mahnungen waren ausgeschickt und im Jahr 2004 sogar eine Klage vor Gericht eingebracht worden. Allerdings konnten die Rechteinhaber bisher nicht wirklich viel auf diese Weise verdienen. Läuft das Eintreiben der Lizenzgebühren in Zukunft über den Staat, könnte dieser auch einen ordentlichen Anteil für sich selbst einbehalten. Offenbar ist eine Datenbank in Planung, die dem Ministerium sogar ermöglichen würde, unerwünschte Titel auszusortieren. Womit sich der Kreis zum bereits herrschenden Zensur-Problem in China wieder schliessen würde. Schliessen dürften dann auch einige Karaoke-Bars. Denn Betreiber befürchten einen vehementen Rückgang des Geschäfts infolge höherer Preise.

Lucerne Festival mit neuem Erscheinungsbild

Das Festival hat sich zu einem weltweit führenden und viel beachteten Klassik-Event jenseits der Routine entwickelt. Der Kommunikationspartner Interbrand Zinzmeyer & Lux Interbrand hat nun ein neues Erscheinungsbild kreiert, am Freitag wurde es vorgestellt.

Das Festival hat sich zu einem weltweit führenden und viel beachteten Klassik-Event jenseits der Routine entwickelt. Der Kommunikationspartner Interbrand Zinzmeyer & Lux Interbrand hat nun ein neues Erscheinungsbild kreiert, am Freitag wurde es vorgestellt.  
Jeder Mensch empfindet Musik anders. Einzelne Töne und Klänge wecken individuelle Empfindungen, bei deren Beschreibung man häufig auf die Begriffe Form, Struktur, Ordnung, oder Klangfarbe zurückgreift. Das Lucerne Festival ist eine Plattform, um die klassische Musik individuell und immer wieder neu zu entdecken. Diesen Anspruch der Veranstalter und die Erfahrung der Besucher soll das neue Gesamtbild visuell und kommunikativ zum Ausdruck bringen. Der Kreis steht für für den Inhalt Musik und das Zusammenbringen der besten Interpreten. Die Begegnung von Musikern und Publikum wird durch die beiden markanten Pfeile symbolisiert. Das erste Programm in der neuen visuellen Gestaltung ist «Zu Ostern», wie es in der entsprechenden Pressemitteilung des Lucerne Festival heisst.

Nokia mit interaktivem Plakat am Lissaboner Flughafen

Brave New World! Der finnische Mobiltelefongigant hat am Flughafen von Lissabon ein interaktives Billboard installiert, das auf die Bewegungen des Betrachters reagiert, ihn fotografiert und in die Werbung einbezieht.

Brave New World! Der finnische Mobiltelefongigant hat am Flughafen von Lissabon ein interaktives Billboard installiert, das auf die Bewegungen des Betrachters reagiert, ihn fotografiert und in die Werbung einbezieht.  
Die Idee wurde von Philip K. Dick in Minority Report packend formuliert und von Steven Spielberg filmisch umgesetzt: Werbung, die Passanten erkennen und auf seine Bedürfnisse eingeht. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber in diese Richtung geht das neue interaktive Plakat von Nokia schon. Mittels Sensor erkennt das Billboard vorbeigehende Passanten und wendet sich ihnen automatisch zu. Bleibt ein Passant stehen, um die Werbebotschaft genauer zu anzusehen, schiesst eine im Billboard integrierte Kamera ein Bild des Betrachters und bindet es in Echtzeit in die Werbebotschaft ein, wie auf Frog-blog.ch berichtet wird.
 
Nokia bewirbt damit seine neue Handyserie N-90, deren Handys über eine justierbare 2-Megapixel-Kamera verfügen.
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