Renzo Blumenthal ist HEKS-Kampagnenbotschafter

Unter dem Motto «Renzo hilft Vladimir» wirbt das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS zusammen mit Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal für die Unterstützung von Bauern in der Dritten Welt und in Osteuropa.

Unter dem Motto «Renzo hilft Vladimir» wirbt das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS zusammen mit Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal für die Unterstützung von Bauern in der Dritten Welt und in Osteuropa. Renzo Blumenthal ist Botschafter der HEKS-Kampagne «Bauern helfen Bauern». Vladimir ist ein moldawischer Bauer, den Renzo im Sommer 2006 während einer Reise mit HEKS kennen gelernt hat. Die gesamtschweizerische Plakatkampagne startet am 4. Dezember und dauert mehrere Wochen. Ziel der Kampagne ist die Sensibilisierung der Schweizer Bevölkerung für die Bedeutung von Wissen und Bildung für die Entwicklung.

Zu guter Letzt: Gott und Fussball vereint

Die Kirche bleibt immer öfters leer. Doch anstatt dem Treiben einfach tatenlos zuzusehen, ergreifen nun einige reformierte Kirchengemeinden in der Schweiz die Initiative und wollen das Gotteshaus wieder attraktiver gestalten.

Die Kirche bleibt immer öfters leer. Doch anstatt dem Treiben einfach tatenlos zuzusehen, ergreifen nun einige reformierte Kirchengemeinden in der Schweiz die Initiative und wollen das Gotteshaus wieder attraktiver gestalten. Zusammen mit den Freikirchen haben sie sich zur Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zusammengeschlossen, um den Mitgliederschwund zu bremsen und ergreifen eine nicht ganz alltägliche Massnahem: Die Kirche holt nämlich eine andere, typische Sonntagsbeschäftigung ins Haus – den Fussball. Während der Euro 08 will die SEA in 500 Kirchen die Fussballspiele live auf Grossleinwand übertragen. Für die Idee haben die Initianten schon zwei grosse Sponsoren an Land ziehen können. Und wer nicht im Gotteshaus sondern live vor Ort im Stadion die Spiele verfolgen will, muss ebenfalls auf die Kirche nicht verzichten. Denn in Basel, Bern, Genf und Zürich sollen so genannte Stadionkirchen eingerichtet werden.

3+ zieht nach knapp 100 Tagen positive Bilanz

Die Zuschauerzahlen der letzten drei Monate lassen die 3plus-Macher auf ein erfolgreiches erstes Quartal zurückblicken. Im November konnte in der Hauptzielgruppe der 15- bis 49-Jährigen ein Zuwachs von 17 Prozent in der Primetime verzeichnet werden.

Die Zuschauerzahlen der letzten drei Monate lassen die 3plus-Macher auf ein erfolgreiches erstes Quartal zurückblicken. Im November konnte in der Hauptzielgruppe der 15- bis 49-Jährigen ein Zuwachs von 17 Prozent in der Primetime verzeichnet werden, wie der junge Fernsehsender am Sonntag bekannt gab, was einem durchschnittlichen Marktanteil von 2.7 Prozent entspricht. In der Access Prime (17 bis 20 Uhr) ist ein Zuwachs von 55 Prozent Marktanteil zu verzeichnen.

Glarus präsentiert sich im Internet am besten

Die neuste Studie des Berner Instituts für angewandte Argumentenforschung (IFAA) hat zum siebten Mal in Folge die besten Kantonswebseiten der Schweiz gekürt. Das beste Marketing im Netz macht zurzeit der Kanton Glarus.

Die neuste Studie des Berner Instituts für angewandte Argumentenforschung (IFAA) hat zum siebten Mal in Folge die besten Kantonswebseiten der Schweiz gekürt. Das beste Marketing im Netz macht zurzeit der Kanton Glarus, gefolgt von Luzern, Nidwalden und Zürich. In der Untersuchung wurden sieben von 26 Webseiten als messbar besser bewertet. Leicht verbessert haben sich weitere sechs Kantone. 13 sind seit der letzten Erhebung im Mai 2006 schlecht geblieben, hält die Studie fest, darunter die Kantone Wallis, Schwyz, Thurgau und Graubünden. Mit seinen periodischen Messungen im Internet prüft das IFAA weltweit die Wirkung von staatlichen Webauftritten. Überprüft wird, wie stark Angebot und Nachfrage im Internet übereinstimmen. Dabei werden die Inhalte der Webseiten mit den Daten von über 20 verschiedenen nationalen und internationalen Suchmaschinen verglichen. Zusätzlich untersucht das IFAA, wie gut diese Seiten technisch aufgebaut sind. Dabei spielen nutzergerechte Verlinkung und inhaltliche Aspekte genauso eine Rolle, wie auch die Veränderungen bezüglich des gesamten Umfangs. Die wichtigsten neuen Themen des letzten Halbjahres auf den Kantonswebseiten betreffen vor allem die staatlichen Organe und zahlreiche Ämter. Es werden viel häufiger als früher verschiedene Bundesämter direkt mit entsprechenden Hinweisen verlinkt.

Schawinski kritisiert Walpen

Nachdem Roger Schawinski am Mittwoch seinen Rücktritt von Sat.1 bekannt gab, kritisiert er auch schon SRG-Direktor Armin Walpen wegen der TV-Gebühren. Auch im Parlament regt sich zurzeit Widerstand.

Nachdem Roger Schawinski am Mittwoch seinen Rücktritt von Sat.1 bekannt gab, kritisiert er auch schon SRG-Direktor Armin Walpen wegen der TV-Gebühren. Auch im Parlament regt sich zurzeit Widerstand gegen die geplante Gebührenerhöhung. Walpen hatte vor zwei Wochen in der SonntagsZeitung angedroht, er werde das SRG-Programmangebot kürzen, wenn der Bundesrat die TV-Gebühren nicht um 6,5 Prozent erhöhe. Schawinski bezeichnet Walpens Äusserung in der aktuellen SonntagsZeitung als «sehr fragwürdig». Jeder Sender könne Kosten massiv reduzieren, ohne Sendungen zu streichen oder die Qualität zu senken, so der Radiopionier und Fernsehmacher. Bei Sat.1 habe man innerhalb von vier Jahren ein Drittel der Programmkosten in der Höhe von 300 Millionen Franken eingespart. Schawinski hält auch ähnliches bei der SRG für möglich.
Derweil werden auch kritische Stimmen aus dem Parlament laut. FDP-Nationalrat Rolf Hegetschweiler zum Beispiel verlangt vom Bundesrat, eine Gebührenerhörung abzulehnen. Die SRG solle laut ihm ihre Kosten «selber in den Griff bekommen». Er plant in den kommenden Tagen ein Postulat zum Thema einzureichen. Auch SVP-Finanzexperte Haus Kaufmann will die Landesregierung mit einer Interpellation auffordern, die «Fakten genau zu prüfen, bevor der Steuerzahler mit neuen Zwangsabgaben» belastet wird.

Umweltschützern ist Pfahlbau-TV ein Dorn im Auge

Nächsten Sommer sollen während drei Wochen acht bis zwölf Personen in einem Pfahlbau-Dorf bei Pfyn im Thurgau wie vor 6000 Jahren leben. Doch gegen die SF-Sendung regt sich bereits Widerstand.

Nächsten Sommer sollen während drei Wochen acht bis zwölf Personen in einem Pfahlbau-Dorf bei Pfyn im Thurgau wie vor 6000 Jahren leben. Doch gegen die SF-Sendung regt sich bereits Widerstand. Denn der vorgesehene Standort liegt doch prompt inmitten eines Naturschutzgebiets, in dem sich ein Biber angesiedelt hat und eine vom Aussterben bedrohte Libellenart lebt. Aufgebrachte Naturschützer befürchten, Libellenlarven könnten von den «Pfahlbauern» zertrampelt werden. Denn in ihrem Lebensraum, in einem stehenden Gewässer, sollen sich die Bewohner des Dorfes baden. Man wisse beim Fernsehsender von der Libellenart, erklärt SF-Sprecher Urs Durrer gegenüber der SonntagsZeitung. Der sorgsame Umgang mit der Natur sei Teil des Porjekts. Wenn SF Auflagen erhalte, würden diese selbstverständlich erfüllt.

Ruf Lanz kauft Geschenke auf Ricardo

Im Internet-Zeitalter lässt sich für Weihnachten bequem von zu Hause aus shoppen. Auf Ricardo.ch zum Beispiel, stehen viele einzigartige Objekte zum Kauf bereit, die sich bestens als Weihnachtsgeschenk eignen.

Im Internet-Zeitalter lässt sich für Weihnachten bequem von zu Hause aus shoppen. Auf Ricardo.ch zum Beispiel, stehen viele einzigartige Objekte zum Kauf bereit, die sich bestens als Weihnachtsgeschenk eignen. Diese Botschaft dramatisiert die Zürcher Agentur Ruf Lanz für ihren neuen Kunden am Beispiel eines auffälligen Computerhändchens im Nikolaus-Look. Das Sujet ist derzeit ganzseitig in der Publikumspresse zu sehen.

Wer wird Miss SodaStyle?

Die Zürcher Bildagentur Sodapix sucht in einem Wettbewerb die schönsten Portraitaufnahmen. Fotografen sind aufgerufen ihre besten Arbeiten bis am 31. Dezember einzureichen, dann wählt die kreative Webgemeinde ihren Liebling aus.

Die Zürcher Bildagentur Sodapix sucht in einem Wettbewerb die schönsten Portraitaufnahmen. Fotografen sind aufgerufen ihre besten Arbeiten bis am 31. Dezember einzureichen, dann wählt die kreative Webgemeinde ihren Liebling aus.  
Zum Wettbewerb zugelassen sind Frauenportraits, «die stylisch, modisch, schön und überhaupt» sind, schreibt die Bildagentur in einer Mitteilung. Gesucht seien Hochglanz, Glamour und Kulleraugen. Die eingereichten Bilder werden auf der Website von Sodapix gehostet, wo die Besucher dann aus den Zusendungen die Gewinner ermitteln. Die Fotografen, deren Bilder die ersten drei Plätze belegen, werden reich belohnt: mit tollen Preisen und einer Veröffentlichung in einem führenden Style-Magazin.

Radio Munot sammelt für Armenien

Das Schaffhauser Radio Munot will in seiner diesjährigen Weihnachtsaktion 70'000 Franken für eine Tagesklinik in Armenien sammeln. Das Projekt wird von der Stiftung Hilfe für Armenien betreut, die Radiomacher ins Leben gerufen haben.

Das Schaffhauser Radio Munot will in seiner diesjährigen Weihnachtsaktion 70’000 Franken für eine Tagesklinik in Armenien sammeln. Das Projekt wird von der Stiftung Hilfe für Armenien betreut, die Radiomacher ins Leben gerufen haben. Mit Aktionen wie Guetzli- und Glühweinverkauf, mit Wunschkonzerten und Verlosungen wirbt das Lokalradio um Unterstützung für die Renovierung einer Tagesklinik in Proshian. Die rund 5’000 Einwohner des Dorfes sind auf die kostenlose Hilfe in der Klinik angewiesen. Mit dem gesammelten Geld soll eine Heizung eingebaut sowie Geräte und Medikamente beschafft werden, teilte der Sender zum Auftakt der Aktion am Feitag mit. Die Stiftung wurde nach dem schweren Erdbeben 1988 gegründet und hat bereits ein Waisenhaus und ein Kinderspital eingerichtet, wie die SDA berichtet.

Erste gemeinsame Politsendung von SF, TSR und TSI

«Classe Politique» heisst die neue Politsendung, die ab dem 4. Dezember während den Parlamentssessionen ausgestrahlt wird. Dabei spannen alle SRG-Sender zusammen und produzieren die Fernsehdebatten unter dem gleichen Namen und im gleichen Dekor.

«Classe Politique» heisst die neue Politsendung, die ab dem 4. Dezember während den Parlamentssessionen ausgestrahlt wird. Dabei spannen alle SRG-Sender zusammen und produzieren die Fernsehdebatten unter dem gleichen Namen und im gleichen Dekor.  
Das neue Format ersetzt die bisherigen Sendungen «Galerie des Alpes» (SF), «Session publique» (TSR) und «Camere Federali». Damit hat die Schweiz erstmals eine politische Fernsehsendung auf allen drei Kanälen mit dem gleichen Namen, wie die SDA schreibt. Die Sendungen werden im neuen Bundeshausstudio der SRG SSR Idée Suisse produziert. Inhaltlich unterscheidet sich das Konzept nicht markant von den bisherigen Sendungen: Politikerinnen und Politiker diskutieren vor laufender Kamera das Sessionsgeschehen.
 
Initiiert wurde das Projekt von den Leitern der Informationsabteilung der drei Sender. Dank dem neuen Studio können nun Synergien genutzt werden. Premiere feiert die Sendung am 4. Dezember auf TSR. In der Deutschschweiz wird «Classe Politique» erstmals am 13. Dezember zu sehen sein, weiterhin moderiert von Arena-Mann Urs Leuthard.

Ideesuisse.ch gewinnt den Europrix Top Talent Award 2006

Die Webfactory von Swissinfo und Schweizer Radio International realisierte die Website im Rahmen des 75-Jahr-Jubiläums der SRG SSR. Nun gewinnt sie mit dem Top Talent Award den wichtigsten Wettbewerb für Mulimedia-Projekte in Europa.

Die Webfactory von Swissinfo und Schweizer Radio International realisierte die Website im Rahmen des 75-Jahr-Jubiläums der SRG SSR. Nun gewinnt sie mit dem Top Talent Award den wichtigsten Wettbewerb für Mulimedia-Projekte in Europa.  
Seit ihrer Gründung 1931 hat die SRG SSR tausende von Bild- und Tondokumente aufbewahrt. Dieses Material wurde nun auf der Site in einem audiovisuellen Archiv für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Website umfasst Rubriken zu den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport sowie zum Alltag in der Schweiz.
 
Nun wurde Ideesuisse.ch beim Europrix Top Talent Award 2006 mit dem ersten Preis in der Kategorie Broadband/Online geehrt. Die Website wurde für den vorbildlich aufbereiteten Inhalt und die benutzerfreundliche Umsetzung ausgezeichnet. Der von der Europäischen Kommission unterstützte Preis ist in Europa der renommierteste für Mulimedia- und E-Content-Produzenten. Dieses Jahr wurden 318 Projekte aus 29 europäischen Ländern eingereicht.

Presserat mit drei neuen Beurteilungen

Gleich in drei Beschwerde-Fällen teilte der Schweizer Presserat am Freitag seine Einschätzung mit. Die Beschwerde eines Staatsanwaltes gegen die Sonntagszeitung wurde teilweise gut geheissen, während jene der ehemalige CVP-Sprecherin abblitzte, wie auch eine Beschwerde des St. Galler Lehrerverbands gegen das St. Galler Tagblatt.

Gleich in drei Beschwerde-Fällen teilte der Schweizer Presserat am Freitag seine Einschätzung mit. Die Beschwerde eines Staatsanwaltes gegen die Sonntagszeitung wurde teilweise gut geheissen, während jene der ehemaligen CVP-Sprecherin Spring abblitzte, wie auch eine Beschwerde des St. Galler Lehrerverbands gegen das St. Galler Tagblatt.  
In einem Interview mit der kosovo-albanischen Zeitung Lajim begründete der flüchtige Mörder seine Tat damit, der Lehrer hätte seine 14-jährige Tochter vergewaltigt. Dies wurde im Bericht über das Interview im St. Galler Tagblatt wiedergegeben. Der Lehrerverband beanstandete die unkommentierte Wiedergabe, die suggeriere, der Lehrer habe die Tochter tatsächlich sexuell missbraucht. Ebenso sei die Privatsphäre der Opferfamilie verletzt worden. Der Presserat lehnte die Beschwerde ab, denn der Bericht sei richtig eingeordnet worden. Hinsichtlich der Privatsphäre führte der Presserat aus, der Bericht sei angesichts der schockierenden Tat durchaus von öffentlichem Interesse gewesen, auch wenn die Tat einige Jahre zurückliege. Eine Verletzung der Privatsphäre liege deshalb nicht vor.
 
Auch die Beschwerde der ehemaligen CVP-Kommunikationschefin Monika Spring gegen die NZZ am Sonntag und die Sonntagszeitung ist beim Presserat durchgefallen. Spring hatte bemängelt, die Zeitungen hätten private Aussagen veröffentlicht, als sie ihre Kritik gegenüber der katholischen Kirche und dem Papst abdruckten und sie sah sich in ihrer Privatsphäre verletzt. Der Presserat teilte diese Einschätzung nicht und hielt fest, dass Medienschaffende unter gewissen Umständen davon ausgehen dürften, dass Informationen für die Öffentlichkeit bestimmt sei. Die Äusserungen Springs fielen klar in den politischen-beruflichen Kontext, heisst es in der Begründung weiter.
 
Mehr Erfolg hatte die Beschwerde eines Zürcher Staatsanwalts gegen die Sonntagszeitung. Seine Stellungnahme im Zusammenhang mit einer Aufsichtsbeschwerde der Bank Vontobel gegen ihn hätte zwingend in den Artikel gehört, so der Beschwerdenführer. Das Sonntagsblatt hatte über die Aufsichtsbeschwerde berichtet, die von der Bank Vontobel im Zusammenhang mit einem Strafverfahren gegen ehemalige Kadermitarbeiter der Bank eingereicht worden war. Kritisiert wurden die Methoden der Zürcher Staatsanwaltschaft. Wie der Presserat nun feststellte, hätte sich die Zeitung nicht damit begnügen dürfen, das Dementi des Vorgesetzten des Beschwerdenführers abzudrucken, sondern hätte auch die Ausführungen zu den schwerwiegenden Anschuldigungen des Betroffenen selbst drucken müssen.
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