ViznerBorel gewinnt Heineken im Pitch

Im Zuge einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation hat Heineken die Zürcher Werbeagentur ViznerBorel mit der Kommunikation des Heineken Etats beauftragt.

Im Zuge einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation hat Heineken die Zürcher Werbeagentur ViznerBorel mit der Kommunikation des Heineken Etats beauftragt. Neben der Pitchpräsentation, wurden die Agenturen während einem Zeitraum von zwei Monaten intensiv getestet und mit realen Projekten beauftragt, wie die Agentur berichtet. Beurteilt wurden dabei strategisches Verständnis, Kreativität, Dienstleistung und die Zusammenarbeit mit dem Team.

Zu guter Letzt: Maxomedia sucht das Super-Cookie

«Original homemade» und «mit Liebe gebacken» verschenkt die Berner Kreativagentur Maxomedia als kalorienträchtiges Dankeschön jeden Tag ein anderes Weihnachtsguetzli bis Ende Dezember 2006.

«Original homemade» und «mit Liebe gebacken» verschenkt die Berner Kreativagentur Maxomedia als kalorienträchtiges Dankeschön jeden Tag ein anderes Weihnachtsguetzli bis Ende Dezember 2006. Das Ganze kam flott amerikanisch verpackt als «Maxo Deluxe – 31 ganz feine Sorten» in die Redaktion der Werbewoche. Zusammen mit einem kleinen Booklet, in dem man erfährt, dass jeder einzelne Mitarbeiter für eine der Keks-Kreationen verantwortlich zeichnet. Überzuckerung hin oder her: Die Cookies tragen (fast) alle fantasievolle Namen: Frauenheld, Ragamuffin, Ritalin, Tinnitus oder Hugo. Entgegen den eher abtörnenden Beschreibungen einiger Guetzli-Kreationen – eines soll sogar Testosteron enthalten! -, duftet es aus der Packung so, wie es die Nährwerttabelle verspricht: total nach Weihnachten.
Zudem beweist Maxomedia, dass sich Gebäck prima eignet, um die Leute von Offline-Medien ins Web wechseln zu lassen: Auf der Website von Maxomedia läuft nämlich derweil der Wettbewerb, bei dem allein das Publikum entscheidet, welche der «Maxo Deluxe»-Kreationen es zum Super-Cookie schafft. Wer sich nach der Abstimmung ferner noch verleiten lässt, beim «SuperStecher Game» seine Fähigkeiten im – nein, wo denken Sie auch hin! – Guetzli-Ausstechen unter Beweis zu stellen, kann einen Tastaturstaubsauger gewinnen, um seine Tastatur von den Guetzli-Krümeln wieder zu befreien.

Prime Communications verstärkt Beratung

Die Zürcher Kommunikationsagentur Prime Communications baut mit Patrick Knaus (36) den wachsenden Bereich Marketing Communications weiter aus.

Die Zürcher Kommunikationsagentur Prime Communications baut mit Patrick Knaus (36) den wachsenden Bereich Marketing Communications weiter aus. Knaus führt ein interdisziplinäres Beratungsteam mit Fokus auf Werbung und Marketingkommunikation und nimmt per Januar 2007 Einsitz in die Gesamtleitung Beratung. Zuletzt war er Mitglied der Geschäftsleitung von Advertising, Art & Ideas, wo er unter anderem die Beratung leitete und für die strategische Planung zuständig war. Zuvor war Knaus auf Beratungsseite für die Agenturen Catapult, Euro RSCG, Bosch und Butz sowie Wirz Werbeberatung tätig. Prime Communications beschäftigt heute 30 Fachleute aus Public Relations, Werbung, Brand Identity, Corporate Publishing und Online Communications. Ihr Kundenportfolio umfasst Mandate von rund 30 teils international verankerten Unternehmen.

SW prämiert zwei «Kommunikatoren des Monats»

Alexander Jaggy und Michael Rottmann wurden für den Swiss-TV-Spot zu den «Kommunikatoren des Monats» gekürt. Der Dachverband Schweizer Werbung SW verleiht die Auszeichnung an die kreativen Köpfe der Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat so begeistert wie nur selten.

Alexander Jaggy und Michael Rottmann wurden für den Swiss-TV-Spot zu den «Kommunikatoren des Monats» gekürt. Der Dachverband Schweizer Werbung SW verleiht die Auszeichnung an die kreativen Köpfe der Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat so begeistert wie nur selten: «Ein echtes, kleines Meisterwerk. Originell und geheimnisvoll. Die breite Spanne der potentiellen Kundschaft aufgefächert in banalen Szenen des Lebens, deren Protagonisten für ein paar Takte die Begleitmusik mitsummen… Eine anmutige und treffende Umsetzung voll schwärmerischer Poesie… Etwas vom Überzeugendsten, was man auf unseren Bildschirmen in letzter Zeit gesehen hat», begründet die SW ihren Entscheid.

2007 geht der Trend in Richtung Onlinewerbung

Analysten des Finanzberaterunternehmens Merrill Lynch sowie der Werbeagenturen ZenithOptimedia und GroupM prophezeien für 2007 zwar einen Rückgang der allgemeinen Ausgaben am weltweiten und US-Werbemarkt, jedoch ein Wachstum der Investitionen in Online-Werbung.

Analysten des Finanzberaterunternehmens Merrill Lynch sowie der Werbeagenturen ZenithOptimedia und GroupM prophezeien für 2007 einen Rückgang der Ausgaben am weltweiten und US-Werbemarkt. Als Ursachen für das verlangsamte Wachstum werden laut dem Wall Street Journal Verlagerungen in neue Medien wie das Internet und die Fragmentierung der Zielgruppen angegeben. Die Online-Werbeausgaben wachsen aufgrund der Werbung auf Online-Video- und Social-Networking-Sites, so die Analysten. Traditionelle Medien werden im kommenden Jahr unter zunehmendem Preisdruck leiden. Dieser sei darauf zurückzuführen, dass das Internet neue, günstigere Werbemöglichkeiten bietet. Auch in Deutschland geht der Trend 2007 deutlich in Richtung Internetwerbung. In der Regel würden deutsche Unternehmen rund 80 Prozent des Werbebudgets in traditionelle Medien und 20 Prozent in Onlinewerbung investieren. Von mindestens einem Unternehmen sei bekannt, dass dieses Verhältnis im kommenden Jahr genau umgekehrt werde, erklärt Norman Wagner, Director Marketing und Sales der Thomson Media Control, gegenüber Pressetext.ch.
Die rasant wachsenden US-Ausgaben bei Onlinewerbung würden sich 2007 laut Merrill Lynch und GroupM etwas abkühlen, sollen aber dennoch im zweistelligen Bereich bleiben. ZenithOptimedia hingegen sagt hier einen Anstieg der Ausgaben von 25 Prozent in diesem Jahr auf 29 Prozent für 2007 voraus.

Chefredaktorin verlässt Zuger Zeitung

Gabrielle Keller hat ihre Stelle als Chefredaktorin der Neuen Zuger Zeitung gekündigt. Sven Gallinelli, stellvertretender Chefredaktor der Neuen Zuger Zeitung, wird die Führung des Regionalblattes interimistisch übernehmen.

Gabrielle Keller ist per sofort nicht mehr im Amt der Chefredaktorin der Neuen Zuger Zeitung. Keller hatte 2004 die Leitung der grössten Regionalausgabe der Neuen Luzerner Zeitung AG übernommen. Ursprünglich habe sie die Absicht gehabt, das Blatt mindestens fünf Jahre lang als «behördenkritische Zeitung» zu führen, erklärte Keller gegenüber der Werbewoche. Ihr Wirken habe zu Abgängen in der Redaktion, zu einer Irritation bei Politikern sowie zu Unruhen in weiteren Kreisen geführt. Da diese «Unruhen» sich nicht beruhigt und ein unerwartetes Ausmass angenommen hätten, habe sie sich entschlossen, ihre Amtszeit vorzeitig zu beenden, so Keller.Es sei noch unklar, wer die Nachfolge von Keller antreten wird, erklärte Erwin Bachmann, Delegierter des LZ-Verwaltungsrates, gegenüber der Werbewoche. Die Nachfolgeregelung Stelle der Chefredaktorin oder des Chefredaktors werde öffentlich ausgeschrieben. Seit Montag 4. Dezember führt Sven Gallinelli, stellvertretender Chefredaktor der Neuen Zuger Zeitung, das Regionalblatt interimistisch. Er wird in dieser Funktion von Jürg Aregger, Chefreporter, und Marco Morosoli, Redaktor Stadt/Region, unterstützt. Die 1996 gegründete Neue Zuger Zeitung hat eine Auflage von 20’357 Exemplaren und wird täglich von 44’000 Personen gelesen.

Swisscom Mobile übernimmt Minick Holding

Swisscom Mobile übernimmt mit der Minick Holding eine der führenden europäischen Anbieterinnen von Lösungen für mobile Internetportale und interaktive Anwendungen.

Swisscom Mobile übernimmt mit der Minick Holding eine der führenden europäischen Anbieterinnen von Lösungen für mobile Internetportale und interaktive Anwendungen. Die Akquisition soll Swisscom Mobile eine Erweiterung ihrer Aktivitäten in einem angrenzenden Geschäftsbereich ermöglichen. Bisher hielt THQ Inc., ein US-amerikanisches Unternehmen zur Entwicklung von Konsolenspielen und Produktion von Videospielen, über eine Tochtergesellschaft 50% der Minick-Anteile. Die andere Hälfte war im Besitz des Managements sowie heutiger und früherer Mitarbeiter. Swisscom Mobile übernimmt heute sämtliche Anteile an der Minick Holding. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.
Minick entwickelt und betreibt mobile Internetportale, Multimediadienste und Nachrichtenanwendungen wie M-Voting, Teletext-Chats, SMS und MMS. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Mobile Marketing aktiv und spielt eine Rolle im Bereich Mobile Video Streaming. Die Firma mit Hauptsitz in Zollikon beschäftigt 68 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und Spanien. Sie wurde 1994 gegründet und entwickelt seither mobile Dienstplattformen für Netzbetreiber, Medienunternehmen, Unternehmenskunden und Agenturen.

Mitlinks konzipiert Webshop für Rheinbahn Düsseldorf

Die Zürcher Webagentur Mitlinks hat für die Rheinbahn, Düsseldorfs Strassenbahn, einen neuen Online-Shop realisiert. Dieser wurde ans neue Corporate Design angepasst.

Die Zürcher Webagentur Mitlinks hat für die Rheinbahn, Düsseldorfs Strassenbahn, einen neuen Online-Shop realisiert. So können die Kunden der Reinbahn seit Ende November sämtliche Tickets, Abonnements und Rundfahrten über eine neue Benutzeroberfläche buchen sowie mit Kreditkarte bezahlen. Die Zustellung erfolgt per Post. Der neu gestaltete Webshop wurde ans neue Corporate Design angepasst. 
Mitlinks ist seit 2004 die Webagentur der Rheinbahn AG und erfüllt mit dem Content-Management-System für die Rheinbahn Anforderungen des öffentlichen Verkehrs: Meldungsmanagement für zahlreiche Subsysteme, Webseitengestaltung, Newsletter, Online Formularerstellung, zahlreiche Webshops, Excel-Anbindungen und mehr.

Maxomedia schickt SBB-Kunden auf virtuelle Adventsfahrt

Die Berner Werbeagentur Maxomedia hat für Mobilbonus, das Freizeitportal für alle Kunden der SBB, die ein Halbtax-Abo oder ein GA besitzen, eine Weihnachtsaktion realisiert.

Die Berner Werbeagentur Maxomedia hat für Mobilbonus, das Freizeitportal für alle Kunden der SBB, die ein Halbtax-Abo oder ein GA besitzen, eine Weihnachtsaktion realisiert. So können die registrierten User nun online eine virtuelle Adventsfahrt unternehmen. Dazu können bis zu 25 Freunde eingeladen werden. Wer die Einladung annimmt, bekommt vom Zugbesitzer einen Sitzplatz zugeteilt. Unter einem der Sitze im Waggon ist ein Preis versteckt! Sobald einer der Fahrgäste auf diesem Sitz Platz nimmt, gewinnen der Zugbesitzer und sein Gast je einen Sofortpreis. Ziel dieser Aktion ist die Mitgliedergewinnung. Die grafische Umsetzung basiert auf Aufnahmen einer Märklin-Modelleisenbahn, die nachträglich animiert wurde. Entstanden ist eine weihnachtliche Visualität, die einladend wirkt und zum Mitspielen anregt.

Walker in den USA doppelt auf Platz 1

Die grösste amerikanische Internetplattform für Werbung Adcritic.com weist derzeit der Werbeagentur Walker zwei Spitzenplätze aus. Und sensationell: Der neue Fleurop-Film brauchte nur 24 Stunden, um auf Platz eins zu kommen.

Die grösste amerikanische Internetplattform für Werbung Adcritic.com weist derzeit der Werbeagentur Walker zwei Spitzenplätze aus. Und sensationell: Der neue Fleurop-Film brauchte nur 24 Stunden, um auf Platz eins zu kommen. Nicht nur, dass der Fleurop-Spot die beste Wertung nach Punkten innerhalb der Top 20 bekam. Sondern die Anzahl Downloads des Films übersteigt auch die der neusten Spotproduktionen von MTV, dem Sportgiganten Adidas oder den Technologieunternehmen Sony und Apple. In der Kategorie Print & Design ist Walker bereits mit der Posterkampagne für Amnesty International auf Platz eins. Bemerkenswert: Die Kampagne hält sich seit sechs Monaten ohne Unterbruch auf dem Spitzenplatz. Mit über 300’000 Downloads liegen die Poster auch bei Commercial-archive.com weit vorne. Dort gehören sie zu den drei meist beachteten Werbekampagnen aller Zeiten. Die Kampagne erregte auch auf der Website von Amnesty Aufmerksamkeit: Nach Kampagnenstart wurden die Besucherzahlen auf Amnesty.ch mehr als verzwanzigfacht.

USA: Übernimmt die Publicis Gruppe Interpublic?

Laut dem amerikanischen Fachmagazin der Werbebranche Advertising Age (AdAge.com) hat die Publicis Gruppe die Akquisition der Interpublic Gruppe im Visier.

Laut dem amerikanischen Fachmagazin der Werbebranche Advertising Age (AdAge.com) hat die Publicis Gruppe die Akquisition der Interpublic Gruppe im Visier. So sollen gemäss einem Bericht von Adage.com nächste Woche Gespräche über eine allfällige Übernahme stattfinden. Würde dieser Firmenkauf erfolgen, so würde der Zusammenschluss der zwei wohl einflussreichsten Agenturnetzwerke einen Werbe-Giganten kreieren mit einem Marktwert von ca. 12 Milliarden Dollar, dessen Kundenliste sogar die der zwei weltweit grössten Auto-Hersteller überbieten würde.Maurice Levy, CEO der Publicis Gruppe, bestreitet jedoch eine angebliche Firmenübernahme gegenüber Adage.com. Eine Interpublic-Übernahme wäre der bisher grösste Deal an der Madison Avenue in New York und würde sogar die Investition von 4.7 Milliarden überschreiten, welche die WPP Gruppe für Young & Rubicam im Jahr 2000 bezahlt hatte.

Rauchverbot im Kanton Solothurn tritt ab Anfang 2007 in Kraft

Das vom Solothurner Stimmvolk beschlossene Rauchverbot tritt bereits Anfang 2007 in Kraft. Das Verbot für Werbung und Sponsoring von Tabakwaren gilt ein halbes Jahr später, per 1. Juli 2007.

Das vom Solothurner Stimmvolk beschlossene Rauchverbot tritt bereits Anfang 2007 in Kraft. Diesen Termin hat die Solothurner Kantonsregierung am Montag 4. Dezember bestimmt. Für die Umsetzung gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. So haben Kultur- und Gastronomiebetriebe bis 2008 Zeit, für Raucher separate Räume mit ausreichender Lüftung einzurichten, meldet die SDA. Ebenfalls bereits ab Anfang 2007 ist der Verkauf von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verboten. Das Verbot für Werbung und Sponsoring von Tabakwaren gilt ein halbes Jahr später, per 1. Juli 2007. Mit diesem Aufschub nimmt der Kanton Rücksicht auf allenfalls bereits abgeschlossene Werbe- und Sponsoringverträge.
Am 26. November 2006 haben die Stimmberechtigten im Kanton Solothurn dem wohl schärfsten Anti-Raucher-Gesetz der Schweiz mit 56 Prozent Ja-Stimmen deutlich zugestimmt (siehe
). Es basiert auf den drei Pfeilern Rauchverbot, Werbeverbot und Verkaufsverbot an Jugendliche.
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