Betty Bossi wählt By Heart als Küchenhilfe

Per Anfang nächsten Jahres relauncht das Medienunternehmen Ringier die Betty Bossi Zeitung. Die Kampagne für das neue Blatt gestaltet die Zürcher Agentur By Heart.

Per Anfang nächsten Jahres relauncht das Medienunternehmen Ringier die Betty Bossi Zeitung. Mit mehr Seiten, mehr Inhalt und noch mehr konkretem Nutzen – zum Beispiel mit einer Online-Rezeptdatenbank – kommt die Zeitung künftig zu über 850’000 Abonnentinnen und Abonnenten. Die Kampagne für das neue Blatt gestaltet By Heart. Bereits im vergangenen Frühsommer hatte die Zürcher Werbeagentur nach einer Konkurrenzpräsentation das Layout und die Gestaltung der neuen Zeitung übernommen (siehe ). Die Kampagne wird Januar 2007 starten und die neue Attraktivität der Erfolgszeitung zum Thema haben, heisst es in einer Medienmitteilung. Ziel sei es in erster Linie, die grosse Leserschaft zu bestätigen und Betty von ihrer neusten, stärksten Seite zu zeigen.

ProSiebenSat.1 darf nicht verschlüsseln

Das Kartellamt hat die Bestrebungen der Senderkette, ihre Programme verschlüsselt über Satellit auszustrahlen und damit Zuschauergebühren erheben zu können, beerdigt. Der Entscheid stahlt auch in die Schweiz aus.

Das Kartellamt hat die Bestrebungen der Senderkette, ihre Programme verschlüsselt über Satellit auszustrahlen und damit Zuschauergebühren erheben zu können, beendet. Der TV-Konzern muss damit seine Verschlüsselungspläne fürs digitale Satellitenfernsehen aufgeben. Der Entscheid strahlt auch in die Schweiz aus. Das Kartellamt hatte in den gleichartigen Plänen von RTL und ProSiebenSat.1 eine verbotene Kartellabsprache gesehen und eine Abmahnung angedroht. Da RTL bereits einen Vertrag mit dem Satelliten SES Astra abgeschlossen hat, wollte ProSiebenSat.1 noch den Entscheid der Kartellwächter abwarten. Die Sendergruppe stellte nun ihr Projekt ein, damit das Verfahren gegen RTL und ProSiebenSat.1 eingestellt werden könne. Sollte das Geschäftsmodell wieder aufgenommen werden, wird das Verfahren fortgeführt. Ein RTL-Sprecher sagte, es fehle eine klare Entscheidung und damit Planungssicherheit, weil das Verfahren aus formalen und nicht aus inhaltlichen Gründen beendet worden sei. Wie eine Sprecherin von ProSiebenSat.1 sagte, seien deshalb aber noch nicht alle Verschlüsselungspläne von Tisch. Auf jeden Fall handelt es sich aber um einen unglücklichen Entscheid für die TV-Kette, die gerade in Verkaufsverhandlungen steht.
 
Am Wettbewerb vorbei Hauptkritikpunkt des Kartellamts war, dass sich beide Sendergruppen «relativ risikolos am Wettbewerb vorbei eine zusätzliche Erlösquelle erschlossen hätten». Zu diesem Zweck sollte der Satellitenbetreiber ein monatliches Entgelt erheben, «wovon ein erheblicher Teil der Einnahmen den beiden Sendergruppen zugeflossen wäre». Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF wollen eine Verschlüsselung ihrer Programme beim Satellitenempfang verhindern. Die Privatsender hingegen wollen über die Verschlüsselung sicherstellen, dass die Nutzung von Übertragungsrechten geographisch begrenzt werde.
Konsequenzen für die Schweiz? In der Schweiz rechtfertigen die Kabelnetzbetreiber ihre umstrittene Grundverschlüsslung mit dem Argument, dass sie ohne Grundverschlüsslung verschlüsselte Fernsehsender nicht mehr zeigen könnten. Sie argumentieren mit dem internationalen Trend, dass Kabelnetzbetreiber den Programmveranstaltern zusichern müssten, dass sie den Kunden nur diejenigen Programme zugänglich machen, für die diese auch bezahlt haben. Der Fall von RTL und ProSiebenSat.1 galt als Meilenstein auf dem Weg zum Bezahl-TV.
Durch den Entscheid des Kartellamts scheint das Hauptargument Federn zu lassen und ein Verbot der Grundverschlüsselung, wie es etwa der Konsumentenschutz fordert, nicht mehr unrealistisch zu sein. Wie der stellvertretende Direktor der Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) Patrik Durcey gegenüber der SDA sagte, seien schon zwingende Gründe nötig, um bei der Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen die Verschlüsselung des Grundprogrammes zu rechtfertigen. Bei der Weko ist ein Verfahren zur Grundverschlüsselung hängig, aber derzeit sistiert. Die Weko will aber nicht vorpreschen und warten, ob sich mit der laufenden Revision des Radio- und Fernsehgesetzes RTVG auch die Frage der Grundverschlüsselung löst. Die entsprechende Verordnung steht auf der Traktandenliste des Bundesrats für Januar 2007.

Zu guter Letzt: Ich bin auch ein Werbeträger

Wo dieser Trend angefangen hat, seine eigene Haut zur Vermarktung zu tragen, ist nicht mehr genau zu eruieren. Sicher ist aber, dass er bereits bedenkliche Züge angenommen hat.

In Vancouver gibt es eine Firma, die potentielle Werbeträger anheuert, die sich temporäre Tattoos auf die Stirn machen lassen. Im Januar 2005 machte der amerikanische Student Andrew Fisher Schlagzeilen, weil er seine Stirn als Werbefläche für temporäre Werbe-Tattoos auf Ebay versteigerte. Der Deutsche Hans-Jürgen Pleines bot daraufhin seinen gesamten Körper als Werbefläche beim selben Auktionshaus an. Die Werbung würde er dann sein gesamtes Leben tragen. Dann kam der 22-jährige Schwede Philip Ariosa auf die Idee, seine Haut für 1000 Dollar pro Quadratzentimeter zu verkaufen, auf die Idee kam er durch die Million-Dollar-Homepage eines Engländers, der zum Web-Millionär wurde. Auch als Kunst geht Werbung auf der Haut bereits ins Rennen und ziemlich erfolgsversprechend dürfte das Businessmodell bei Postituierten sein. Doch derzeit macht eine Meldung die Runde, die zeigt, dass sich dieser Trend auch für wohltätige Zwecke einsetzen lässt. Der 11-jährige, leukämiekranke Junge Pat Pedraia will über Ebay den Platz auf seinem Kopf als Werbefläche verkaufen – für einen guten Zweck. Denn das Geld soll der amerikanischen Knochenmarksdatei zugute kommen. Die Pläne des Jungen wurden bekannt durch – wen wundert’s – das Lokalfernsehen. Der Sender Local News 6 berichtete, dass der Junge, der durch die Chemotherapie alle seine Haare verloren habe, den Werbeplatz auf dem Kopf für 2 Monate für temporäre Werbe-Tattoos zur Verfügung stellen wird. Angeboten wird interessierten Werbetreibenden ein Gesamtpaket: Pat Pedraia sagte dem Sender, er sei bereit, sich für zwei Monate mit einem abwaschbaren Tatoo ein Firmenloge auf den Kopf machen zu lassen. Damit wolle er dann im Fernsehen und auf seiner Homepage Werbung machen. «Die Leukämietherapie ist sehr heftig und macht mich traurig», sagte Pat. «Aber ich brauche etwas, auf das ich mich freuen kann und dabei weiss, dass es anderen Menschen hilft. Besonders gerne würde er seinem Idol einen Platz auf seinem Kopf vermieten, dem Eishockeyspieler Brad Richards von Tampa Bay Lightning. Bisher steht das Höchstgebot auf seiner Auktion bei 5100 Dollar, zwei Interessenten haben schon geboten. Der Junge machte in der Vergangenheit bereits von sich reden, als er gemeinsam mit seiner Mutter eine Wohltätigkeitsfahrt durch viele Städte der USA organisierte und für mehr Knochenmarkspenden warb.

Der Markt verlangt nach Gratiszeitungen

Über Jahre hinweg hat sich Verleger Michael Ringier gegen Gratispublikationen ausgesprochen. Jedoch hat er seine Meinung unterdessen revidiert. An der Dufourstrasse feilt man stetig an neuen Ideen; auch sind Änderungen für den Blick geplant.


Über Jahre hinweg hat sich Verleger Michael Ringier gegen Gratispublikationen ausgesprochen. In den letzten 13 Monaten hat er gleich fünf neue Gratisprodukte auf den Markt gebracht: Drei in Osteuropa, «heute» und «Cash daily» in der Schweiz. Auch wenn er in der Vergangenheit kein Fan der verschenkten Zeitung war und wohl auch heute noch nicht ist, sagt er im Interview mit der Basler Zeitung, «dass der Markt nach Gratiszeitungen verlangt». Wenn die Konkurrenz mitziehe, könne Ringier nicht abseits stehen. Als Grund für seine Skepsis gibt er den klassischen Journalismus an; das sei die Branche aus der er komme. Daher hatte er lange grosse Zweifel, ob die neue Art von «Fast-Food»-Journalismus überhaupt Leser finde. Heute bezeichnet er die Gratiszeitungen «als einen anderen Journalismus». Den klassischen Journalismus bewertet Ringier aber nach wie vor als essentiell für das Funktionieren der Demokratie. Auf die Frage, wer künftig den Journalismus bezahlt, meint er: «Wir müssen dem Werbekunde die Idee eines Produktes verkaufen, das auf allen Technologien läuft, wie bei ‚Cash daily’». Zudem wolle man an der Dufourstrasse die Produkte auch weiterhin den Lesern verkaufen, diese News müssen aber über die Aktualität hinausgehen. Niemand möchte am Morgen nochmal lesen, was er am Vortag bereits über andere Kanäle erfahren hat. Auch ist Ringier überzeugt, dass die heutigen 20-Jährigen Gratiszeitungsleser eine Zeitung kaufen werden, wenn sie in verantwortungsvolle Positionen kommen. Auch liess der Verleger im Interview verlauten, dass für den Blick Änderungen geplant seien – die im kommenden Jahr zu sehen sein werden.

Studie: Intensive Leser beachten Werbung stärker

Die Intensität des Lesens ist gekoppelt mit der Aufmerksamkeit, die einer Anzeige entgegengebracht wird: Je höher die Aufmerksamkeit, desto grösser die Werberezeption.

Die Intensität des Lesens ist gekoppelt mit der Aufmerksamkeit, die einer Anzeige entgegengebracht wird: Je höher die Aufmerksamkeit, desto grösser die Werberezeption. Das hat eine Untersuchung der deutschen Niederlassung von Initiative Media ergeben. Laut der Studie werden Artikel zum Thema Reisen mit 64,1 Prozent am konzentriertesten gelesen. Danach folgen die Bereiche Kochen (62,8 Prozent) und Erziehung/Elterntipps (60,1 Prozent). Wöchentliche Frauen- und Lifestylezeitschriften (37,3  resp. 33,4 Prozent) werden in der Regel durchgeblättert. Aber auch innerhalb einer Gattung unterscheiden sich die Leseintensitäten erheblich. So zeigte sich etwa bei den Frauentiteln, dass Zeitschriften mit einer Anleitung beispielsweise zu gesundem Leben, Diät, Fitness, Stricken oder Nähen konzentrierter gelesen werden als Titel, die sich überwiegend den Themen Mode, Styling und Prominenten widmeten. Auch im Segment der aktuellen Zeitschriften ist ähnliches festzustellen. Dort werden insbesondere diejenigen Titel mit einem hohen aktuellen Berichtswert und Reportagen aufmerksamer gelesen als Zeitschriften, die viel Prominews und viele Bilder aufweisen.
Frauen lesen konzentrierter als MännerEine Analyse der Frauenzielgruppe hat ergeben, dass Frauen die Titel aus dem Bereich Special Interest, die Tipps, Rat und Informationen zu Themen wie Erziehung, Kochen und Backen erhalten, besonders aufmerksam lesen. Bei der männlichen Zielgruppe stellten die Researcher ein intensives Lesen bei Zeitschriften mit einer Ratgeberfunktion oder über Computer und Finanzen fest sowie bei Magazinen mit einem hohen, aktuellen Informationsanteil. Insgesamt lesen Frauen Zeitschriften konzentrierter als Männer.
Ausgehend von der Hypothese, dass eine höhere Intensität des Lesens mit einer höheren Anzeigenbeachtung verbunden ist, analysierte Initiative Media auch diesen Aspekt. Die Untersuchung hat ergeben, dass Personen, die Zeitschriften aufmerksam lesen, sich auch besser an bestimmte Anzeigen erinnern.

MetaDesign gewinnt Auszeichnung beim Corporate Design Preis

Ein Projekt der Zürcher Agentur MetaDesign konnte sich eine Auszeichnung ergattern beim  9. Internationalen Corporate Design Preis. Gewonnen hat das Corporate Design des Technologiekonzerns Bucher Industries in der Kategorie B2B.

Ein Projekt der Zürcher Agentur MetaDesign konnte sich eine Auszeichnung ergattern beim  9. Internationalen Corporate Design Preis. Gewonnen hat das Corporate Design des Technologiekonzerns Bucher Industries in der Kategorie B2B. Der neue Auftritt eines der bedeutenden Schweizer Industrieunternehmen mit 70 Tochtergesellschaften weltweit hat die Jury überzeugt. Im neuen Erscheinungsbild sind fast alle Unternehmensbereiche unter der starken Dachmarke vereint. Ebenfalls gewonnen haben die Arbeiten der Berliner Niederlassung von Metadesign für die Landesbank Bayern LB und den Europark Deutschland, eine Dachorganisation der Naturparks. 
Designschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reichten für den  9. Internationalen Corporate Design Preis 118 Arbeiten ein. Damit hat sich die Zahl der Einreichungen mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden fünf Awards und 22 Auszeichnungen vergeben. LastCall für den 10. Internationalen Corporate Design Preis ist der 25. Januar 2007.
 

«Vin Vaudois» soll Markenbegriff werden

Die Waadtländer Winzer wollen den Begriff «Vin Vaudois» als eine Marke etablieren. Die Verwendung des Labels ist freiwillig, wird jedoch vom Waadtländer Weinbaubüro empfohlen.

Die Waadtländer Winzer wollen den Begriff «Vin Vaudois» als eine Marke etablieren. Die Verwendung des Labels ist freiwillig, wird jedoch vom Waadtländer Weinbaubüro (OVV) empfohlen, wie die Nachrichtenagentur SDA am Dienstag berichtet. Laut Robert Crüll, Direktor des OVV, könne es sich das Waadtland nicht mehr leisten, die Kräfte zu verzetteln und optisch völlig anarchisch aufzutreten. Die Idee sei zwar zuerst belächelt worden, habe sich nun aber durchgesetzt wegen der Öffnung der Grenzen, der Überproduktion und der Deregulierung und somit ein neues Bewusstsein bei Winzer- und Weinhändlerkreisen ein neues Bewusstsein hervorgerufen. Nach Angaben von OVV leistet die Waadt Pionierarbeit, da sie als erste Schweizer Region dieses Marketinginstrument einsetzt. Das von einem Designer gestaltete Logo soll künftig möglichst auf allen Etiketten der Waadtländer Weine prangen. 

Yahoo und Reuters lassen Amateurfilmer Content liefern

Zahlreiche grosse Medienunternehmen versuchen derzeit auf die Erfolgswelle von Youtube und Co. aufzuspringen. Nun kooperieren auch der Internetkonzern Yahoo und die britische Nachrichtenagentur Reuters und starten das Gemeinschaftsprojekt «You Witness».

Zahlreiche grosse Medienunternehmen versuchen derzeit auf die Erfolgswelle von Youtube und Co. aufzuspringen. Nun kooperieren auch der Internetkonzern Yahoo und die britische Nachrichtenagentur Reuters und starten das Gemeinschaftsprojekt «You Witness». Bildmaterial einreichen können Amateurfilmer und Laienfotografen aus aller Welt über die aktuellsten News. Die Reuters-Redaktion prüft anschliessend die Inhalte und veröffentlicht die besten und berichtenswertesten Fotos und Videos. Reuters plant den Content an seine Medienkunden zu vertreiben, Yahoo will ausgewählte Inhalte auf die Yahoo News-Seite packen.
Die Einreichenden sollen möglicherweise sogar ein Entgelt für ihre Arbeit erhalten, berichtet die Financial Times Deutschland. Zu überwindende Hürden seien noch Exklusivitätsrechte und Verträge mit Einzelpersonen. Zurzeit noch auf News spezialisiert,  plant Yahoo das Projekt in Zukunft auf Sport, Unterhaltung und andere Bereiche auszuweiten. Auch rätseln die Verantwortlichen, ob sie die Einreichenden vollkommen zu Hobby-Journalisten machen und auch Print-Artikel akzeptieren wollen.

Jung von Matt holt Finalist Certificate in New York

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat hat beim New York Festival ein Global Award Finalist Certificate erhalten. Ausgezeichnet wurde die Arbeit «Akupunktur am Schwarzen Brett».

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat hat beim New York Festival ein Global Award Finalist Certificate erhalten. Ausgezeichnet wurde die Arbeit «Akupunktur am Schwarzen Brett» für die Schule für klassische Naturheilkunde Zürich in der Kategorie «Consumer: Medical Service Advertisement».Der internationale Kommunikationswettbewerb findet jährlich im Rahmen der New York Festivals statt und prämiert die weltbesten Arbeiten insbesondere Präventionskampagnen in Healthcare Communications. Laut den Veranstaltern werden die Gewinner-Arbeiten im Jahresbuch der New York Festivals 2006, Volume 15, publiziert.

Lowe macht für Artesanos Camiseros eine gute Figur

Am 1. Dezember kamen die Masshemden von Artesanos Camiseros zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Zürcher City. Denn die Kreativagentur Lowe hat sich eine Guerilla-Aktion einfallen lassen.

Am 1. Dezember kamen die Masshemden von Artesanos Camiseros zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Zürcher City. Denn die Kreativagentur Lowe hat sich eine Guerilla-Aktion einfallen lassen. Es galt zu beweisen, dass die Hemden auch wirklich jedem gut stehen. Gemäss dem Motto «In unseren Masshemden sieht jede Figur gut aus». Gemäss den Kriterien gross, kurz, dick und dünn kleidete Lowe vier Typen passgenau mit Hemden ein. Zu sehen waren diese an hochfrequentierten Orten wie dem Paradeplatz, dem Bellevue, dem Stadelhofen und der Löwenstrasse. Die Hemden waren zudem mit 10-Prozent-Rabatt-Etiketten versehen.

Kommt das Werbeverbot im Umfeld von Kindersendungen?

Auch hierzulande wächst der Druck auf die Produzenten und Werber. TV-Spots für Junk-Food im Umfeld von Kindersendungen werden immer mehr kritisiert. Die Nahrungsmittelindustrie setzt derweil auf Selbstbeschränkung.

Auch hierzulande wächst der Druck auf die Produzenten und Werber. TV-Spots für Junk-Food im Umfeld von Kindersendungen werden immer mehr kritisiert. Die Nahrungsmittelindustrie setzt auf Selbstbeschränkung, um zu verhindern, dass Werbung für ungesunde Nahrungsmittel verboten wird. Wie die NZZ am Sonntag berichtet, will der Nationalrat Heinrich Studer in der Dezembersession mit einer Interpellation an den Bundesrat gelangen. Es geht um die Frage, ob dieser bereit sei, Restriktionen wie in Grossbritannien einzuführen. Dort wurde Werbung für ungesunde Nahrungsmittel im Fernsehen aus dem Umfeld der Kindersendungen verbannt (siehe
und ). Falls der Bundesrat für diesen Vorstoss keine offenen Ohren hat, will Studer eine Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes verlangen. Auch wenn dieser Vorstoss wenig Chancen auf Erfolg haben dürfte, sehen sich die Nahrungsmittelhersteller zunehmend als Verursacher von immer häufiger auftretender Fettleibigkeit von Kindern und Jugendlichen an den Pranger gestellt. Die Föderation der schweizerischen Nahrungsmittelindustrien (Fial), in der rund 200 Unternehmen zusammengeschlossen sind, will deshalb aktiv werden und sich freiwillig Beschränkungen auferlegen. Mit dem Ziel, ein Werbeverbot zu vermeiden. So soll der Nährwert auf Produkten konsequent deklariert werden. Auch sollen neue Produkte in kleineren Grössen entwickelt werden. Ebenfalls wird im Bereich Werbung umgedacht. Coca-Cola wirbt in Schulen nicht mehr für Süssgetränke auf den Automaten, sondern für Valserwasser. Masterfoods macht keine Werbung mehr, die sich an Kindern unter sechs Jahren richtet. Die Migros positioniert die Kinderfiguren Lilibiggs in Zusammenhang mit Aussagen zu gesundem Essen. Auf die Süssigkeitenstände im Kassenbereich wollen die Dateilhändler hingegen nicht verzichten.
Doch auch wenn ein Werbeverbot derzeit noch kein politisches Thema ist, ist der Weg dorthin doch schon vorbereitet. Werbeverbote sind in der EU ein Thema, dort wird derzeit ein Verbot geprüft. Die Lebensmittelindustrie hat aber noch bis im Frühjahr 2007 Zeit, Vorschläge zur Selbstregulierung zu unterbreiten. In der Schweiz will der Bundesrat bis Mitte 2007 eine nationale Strategie Ernährung, Bewegung und Gesundheit verabschieden. Vorerst sind die Hersteller allerdings noch in den Prozess einbezogen.

Mach gestaltet Broschüre für den Aargauer Apothekerverband

Mach Corporate & Werbung, die Kommunikationsagentur mit Sitz in Baden, hat für den Aargauer Apothekerverband eine Broschüre konzipiert und realisiert. Diese nennt die sechs wichtigsten Gründe für die Treue zur persönlichen Stammapotheke.

Mach Corporate & Werbung, die Kommunikationsagentur mit Sitz in Baden, hat für den Aargauer Apothekerverband eine Broschüre konzipiert und realisiert. Diese richtet sich an die Kundinnen und Kunden der Aargauer Apotheken und soll die Vorteile der persönlichen Stammapotheke präsentieren. So werden in der achtseitigen Broschüre die sechs wichtigsten Gründe für die Treue zur persönlichen Stammapotheke vermittelt. Verteilt werden die rund 300’000 Broschüren per Post und durch das speziell dafür geschulte Personal der über einhundert Aargauer Apotheken.
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