Mit «Ärger» wirbt Vizner Borel für Denner

Die kreativen Köpfe der Zürcher Werbeagentur Vizner Borel haben die Migros-Tochter Denner für das laufende Jahr in ein neues Kleid gesteckt.

Die kreativen Köpfe der Zürcher Werbeagentur Vizner Borel haben die Migros-Tochter Denner für das laufende Jahr in ein neues Kleid gesteckt. Einer Pressemitteilung der Agentur zufolge umfasst das Kommunikations-Paket einen neuen Auftritt im Corporate Design, Angebots-Werbung am TV, Flugblätter sowie Verkaufsförderung am POS. Die beiden Image-Spots «Ärger» und «Blind Einkaufen» bilden das Herzstück der neuen Kampagne.

Agentur am Flughafen befügelt Wohnsiedlung Webermühle

Die Bfw Liegenschaften aus Frauenfeld haben die Agentur am Flughafen aus Altenrhein mit der Neupositionierung der Wohnsiedlung Webermühle in Neuenhof betraut.

Die Bfw Liegenschaften aus Frauenfeld haben die Agentur am Flughafen aus Altenrhein mit der Neupositionierung der Wohnsiedlung Webermühle in Neuenhof betraut. Mit 370 Wohneinheiten zählt die Webermühle zu einer der grössten Schweizer Wohnüberbauungen. Die Wohnanlage liegt auf einer Landzunge direkt an der Limmat und ist dank dem nahen Autobahnanschluss und dem Bahnhof in Gehdistanz gut gelegen. Die Bfw Liegenschaften wollen mit einer klaren Profilierung die Fluktuation der Webermühle vor den Toren Zürichs verringeren und der Leerstand reduzieren. Der Kindergarten, welcher sich im Herzen der Wohnüberbauung befindet, soll wieder reaktiviert werden und so das Leben der zugezogenen Familien erleichtern. Die nahe Natur und die neu geplanten Anlagen für Kinder sind ein weiterer Meilenstein für die familienfreundliche Positionierung. Die ersten Massnahmen der langfristig angelegten Kampagne für die Webermühle sollen im Sommer 2007 zu sehen sein.

Werbewerkstatt verstärkt Team

Stéphanie Bigler ergänzt seit Anfangs März das Beraterteam der Werbewerkstatt in Bern. Sie betreut den Bereich Marketing & Werbung. Zudem unterstütze sie denn Geschäftsführer des Werbewerkstattteam.

Stéphanie Bigler ergänzt seit Anfangs März das Beraterteam der Werbewerkstatt in Bern. Sie betreut den Bereich Marketing & Werbung. Zudem unterstütze sie denn Geschäftsführer des Werbewerkstattteam.

Neuer Name, neuer Look, neue Werbesprache

Auto Die Mercedes-Benz Automobil AG richtet sich neu aus. Noise AG wurde mit dem Markenaufbau von meinmercedes.ch beauftragt.

Auto Die Mercedes-Benz Automobil AG richtet sich neu aus. Noise AG wurde mit dem Markenaufbau von meinmercedes.ch beauftragt. Der Name meinmercedes.ch will die Emotionalität wiederspiegeln, die für Kunden und Mitarbeitende mit der Marke Mercedes-Benz einhergeht. Die für Autos untypische Logofarbe Magenta soll aber auch ein Lebensgefühl und Modernität vermitteln. Magenta dient auch als Abgrenzungsmerkmal auf einem hart umkämpften Markt. Mit einem neuen Designmanual, das den Auftritt von der Imagebroschüre bis zur Werbekampagne, vom POS bis zur Stellenanzeige und von der Occassionstafel bis zum Internetbanner regelt, schickt die Noise AG meinmercedes.ch an den Start. 

Bloggen im Wunderland

Entertainment Die Zürcher Agentur Creative Assets hat die erste deutschsprachige Plattform zum Thema Branded Entertainment lanciert.

Entertainment Die Zürcher Agentur Creative Assets hat die erste deutschsprachige Plattform zum Thema Branded Entertainment lanciert. Product Placement im Film und die Entwicklung von zielgerichteten Marketing-Aktivitäten rund um die Welt des Entertainment gehören zu den Kernkompetenzen von Creative Assets. Die Zürcher Agentur funktioniert dabei als «Schnittstelle zwischen Industrie und Unterhaltung». Schon lange hatte Manuel P. Nappo als Firmengründer dabei die Vision, für seine Branche auch eine Plattform für «Branded Entertainment» zu entwickeln. In den USA werden solche Tools schon gerne genutzt. Jetzt hat Nappo auch für den deutschsprachigen Raum das erste Portal  lanciert. Auf der Site wonderland.creative-assets.com wird «aktuell, unabhängig und kompetent über die grenzenlosen Entwicklungen in der Welt dieser neuen, zukunftsträchtigen Werbeform berichtet», erklärt Nappo das Ziel.  Mit Wonderland soll zudem eine ausführliche und detaillierte Wissensdatenbank sowie ein Kompetenzzentrum für Entertainment-  Marketing aufgebaut werden.
News aus der ganzen WeltProduct Placements, Celebrity- Marketing, Opinion-Leader-Marketing und sonstige filmbezogene Promotionen: Täglich werden unter wonderland.creative-assets.com Informationen und Neuigkeiten von Branded Entertainment aus der ganzen Welt zusammengetragen und in kurzen Beiträgen mit  Bildern oder Videos präsentiert. «Egal ob CEOs, Marketing-Manager,  Strategen, Werber, Dozenten oder Studenten, alle sollen auf Wonderland einfach zugänglich das Neuste und Spannendste aus der Welt des Entertainment-Marketings finden.» Zu den Partnern gehört auch Tilllate.
Wonderland ist in einer ersten Phase der Blog rund um die Welt des Entertainment-Marketings und ermöglicht, wie sein Name verspricht, «allen Ideen und Visionen freie Entfaltung». Jede noch so unglaubliche Vision oder Marketing-Aktivität soll hier ihren Platz finden.
Andreas Panzeri

Christian Kräuchi kehrt SBB den Rücken und zieht zum Kanton Bern

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den 48-jährigen Christian Kräuchi zu seinem Kommunikationsbeauftragten gewählt. Diese neue Stelle soll die Kommunikation der Regierungspolitik nach innen und aussen stärken.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den 48-jährigen Christian Kräuchi zu seinem Kommunikationsbeauftragten gewählt. Diese neue Stelle soll die Kommunikation der Regierungspolitik nach innen und aussen stärken, wie dies im Rahmen der Regierungsreform diskutiert worden ist. Kräuchis Aufgabe wird es sein, den Regierungsrat in der Kommunikation und Information umfassend zu beraten und zu unterstützen. Nach Studien in Geschichte und Englisch an den Universitäten von Washington und Bern, trat Christian Kräuchi 1989 die Stelle als Mediensprecher bei der SBB an. Zwischen 1995 und 2001 leitete er den Mediendienst des Unternehmens. In den vergangenen fünf Jahren führte er den Kommunikationsbereich von SBB Infrastruktur. Christian Kräuchi hat 2005 zudem ein Nachdiplomstudium an der Fachhochschule Bern mit einem MBA abgeschlossen.

Tram nach Londoner Vorbild 

Stadtleben Am 22. März feiert der neue Zürcher Stadtteil Sihlcity seine Eröffnung. Auf dem Gelände der ehemaligen SihlpapierFabrik ist mitten in Zürich eine faszinierende Erlebniswelt entstanden.

Stadtleben Am 22. März feiert der neue Zürcher Stadtteil Sihlcity seine Eröffnung. Auf dem Gelände der ehemaligen SihlpapierFabrik ist mitten in Zürich eine faszinierende Erlebniswelt entstanden. Mit Einkaufsmöglichkeiten vom hochklassigen Markenanbieter bis zum Detaillisten, mit gediegenen Restaurants, einer Reihe von Bars, einer Diskothek, einem Kino mit mehreren Sälen für Konzerte, Theater- und Tanzveranstaltungen. Und wie kommt man am schnellsten und bequemsten nach Sihlcity? Mit der VBZ. Die guten öffentlichen Verbindungen wollen kommuniziert werden. Deshalb hat die Miteigentümergemeinschaft Sihlcity in Kooperation mit den VBZ die Kreativ-Agentur Ruf Lanz gebeten, ein spezielles Inserate- und Plakatmotiv aufzugleisen. Dieses ist buchstäblich ein Hingucker: Weil man sich in Sihlcity fast ein wenig wie in London wähnt, fährt das Tram in der Werbung nämlich doppelstöckig ein – wie bekanntlich die Busse in London.

19 Prozent Romandie-Rabatt

Lokal-TV Publisuisse bietet das neue TeleRomandieCombi zu 104 Franken pro Sekunde an.

Lokal-TV Publisuisse bietet das neue TeleRomandieCombi zu 104 Franken pro Sekunde an.Publisuisse ist fix: Vor einem Monat erst wurde die SRG-Tochter zur Exklusivvermarkterin des TeleRomandieCombi (TRC), der neuen Werbekombination der Westschweizer Lokal-TVs, ernannt. Und schon steht das neue Angebot, das zudem seit dem 28. Februar online über den Publiplan buchbar ist. Publisuisse, die auch den Zuschlag für die Vermarktung des Swiss Radio Pool erhalten hat, empfiehlt Werbung via TRC als «lokale Vertiefung» und als «ideale Ergänzung zu einer Kampagne beim Westschweizer Fernsehen TSR».Und das sind die Eckdaten: Das aus acht Sendern bestehende TRC verfügt über eine technische Reichweite von 1,56 Millionen Personen, also 92 Prozent aller Einwohner in der Westschweiz. Eine Lokal-TV-Lücke besteht einzig im Kanton Jura. Zur effektiven Nettoreichweite sind derzeit noch keine Zahlen erhältlich, es dürften aber maximal 170 000 tägliche Zuschauer sein.
Da die Programme der Sender (noch) sehr heterogen sind, kann Publisuisse vorerst nur eine Spotplatzierung in einem etwas einheitlichen Sendungsumfeld anbieten, nämlich nach News oder Wetterberichten. Die Erstausstrahlung erfolgt je nach Sender zwischen 17.58 und 19.45 Uhr, insgesamt werden 90 Ausstrahlungen versprochen. Kombiangebote mit TSR-Sendungen werden derzeit geprüft.
Der Preis: Die Werbesekunde kostet 104 Franken, 20 Sekunden kommen auf 1685 Franken, was einem Kombirabatt von 19 Prozent entspricht. Ähnlich teuer ist der Aufwand für die Spotanlieferung: Diese erfolgt entweder mittels Kassette an jeden Sender, oder digital an Publisuisse, die die Kassettenproduktion und den Versand übernimmt. Kostenpunkt: 1000 Franken. Eine elektronische Spot-
Distribution, analog jener beim TeleNewsCombi, wird noch evaluiert.    
 
Markus Knöpfli

Neues Corporate Design für GM Europe

Auto Die Zürcher Markenagentur NOSE – seit kurzem Designagentur der Swiss – entwickelte das neue Corporate Design für die GM-Europe-Händlerbetriebe. Das helle, frische Design kommuniziert die Kernwerte von General Motors, insbesondere die hohen Qualitätsstandards.

Auto Die Zürcher Markenagentur NOSE – seit kurzem Designagentur der Swiss – entwickelte das neue Corporate Design für die GM-Europe-Händlerbetriebe. Das helle, frische Design kommuniziert die Kernwerte von General Motors, insbesondere die hohen Qualitätsstandards. Charakteristisch für den gesamten Auftritt sind der Einsatz von transparentem blauem Glas, klare, präzis definierte Volumen und zeitgemässe Materialien, die auf unkonventionelle Weise eingesetzt werden. Entstanden ist das Corporate Design in enger Zusammenarbeit mit Vertretern des Konzerns und der GM-Europe-Marken Opel, Saab und Chevrolet sowie Vauxhall.

Das Geld liegt an der Strasse

Aussenwerbung Affichage, JCDecaux und Clear Channel Outdoor gaben Einblick in ihre Zahlen.

Aussenwerbung Affichage, JCDecaux und Clear Channel Outdoor gaben Einblick in ihre Zahlen.Clear Channel Outdoor (CCO) und JCDecaux sind nicht nur die grössten Aussenwerber weltweit, beide haben auch einen Bezug zur Schweiz. So JCDecaux zu 30 Prozent an Affichage beteiligt und deren Joint-Venture-Partner bei Europlakat International. CCO dagegen ist mit der Tochterfirma Clear Channel Outdoor Plakanda (CCOP) mit grossem Abstand auf Affichage der zweitgrösste Aussenwerber hierzulande. Zusammen mit Affichage hatte sich CCOP zudem an der gemeinsamen Plakatforschung beteiligt, war aber vor eineinhalb Jahren ausgestiegen und arbeitet neu am Projekt More.CCO, der weltweit grösste Aussenwerber, weist für 2006 einen Gewinn von 145,4 Millionen US-Dollar aus, 2,5-mal mehr als im Vorjahr. Möglich wurde dies unter anderem durch eine Umsatzsteigerung um 9 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar, wobei dieser im Heimmarkt USA mit plus 10 Prozent stärker anstieg als  in den übrigen Ländern (plus 7 Prozent). Umgekehrt stiegen die Ausgaben des Konzerns nur um 6 Prozent auf 2 Milliarden Dollar an. CCO publiziert keine Zahlen nach einzelnen Ländern und es waren auch keine näheren Angaben zum Geschäftsgang in der Schweiz erhältlich. Immerhin hat CCOP im letzten Jahr Felice Display übernommen, eine Anbieterin von Megapostern an Messen und Grossbaustellen, im Jahr zuvor kaufte CCOP Plakatron.
Deutliche UmsatzsteigerungJCDecaux, der in seinen Pressemitteilungen betont, dass es die Nummer 1 der Aussenwerbung in Europa und Asien sowie die Nummer 2 weltweit sei, gab bisher nur Umsatzzahlen bekannt. Demnach konnte er den Umsatz im Geschäftsjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 11,5 Prozent auf 1,946 Milliarden Euro steigern – nicht zuletzt dank Übernahmen oder Wechselkursen. Doch auch ohne diese Effekte, also allein beim organischen Umsatz, konnte JCDecaux sich um 7,7 Prozent steigern. In Frankreich und den übrigen europäischen Ländern erzielte JCDecaux über das gesamte Jahr hinweg ein stetiges organisches Umsatzwachstum. Besonders starke Umsatzzuwächse gab es in Nordamerika, in Lateinamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Ferner ist JCDecaux daran, neue Länder zu erobern: Dank des Zuschlags für die Stadtmöblierung in der usbekischen Hauptstadt Taschkent setzte das Unternehmen seinen Fuss erstmals nach Zentralasien. Und mittels Joint Venture mit dem Aussenwerber BigBoard Group stieg der Plakatierer auch in der Ukraine und in Russland ein. An der neuen BigBoard BV besitzt JCDecaux 40 Prozent.
Um CCO hatte es letztes Jahr Gerüchte gegeben: Nachdem im November bekannt wurde, dass beim CCO-Mutterhaus Clear Channel Communications (CCC) die Beteiligungsgesellschaften Bain Capital und Thomas H. Lee Partners das Ruder übernehmen sollen, erschienen kurz danach Berichte, gemäss denen nun Konkurrent JCDecaux an einer Übernahme von CCO interessiert sei. CCC und CCO reagierten sofort und bestritten vehement, mit JCDecaux oder einer andern Firma entsprechende Gespräche zu führen. CCC verweigert seither jeden weiteren Kommentar.
So oder so, CCO als Ganzes wäre für JCDecaux und allfällige andere Interessenten wohl ohnehin eine Nummer zu gross, ferner käme es in einigen Ländern mit CCO-Präsenz  zu wettbewerbsrechtlichen Problemen. Ein Aufsplitten von CCO ist deshalb eher wahrscheinlich (siehe unten). Vorerst gilt es deshalb abzuwarten, ob die CCC-Generalversammlung den Verkauf der eigenen Firma überhaupt gutheisst.
Markus Knöpfli

Stummer Dialog der Plakate

Platzierungen Vieles im Leben ist Zufall. Wenn dieser tragischer wird, heisst der Zufall Schicksal. «Discover more», heisst ein Claim für die neue Camel-Werbung. Adressiert ist diese an Menschen, &l

Platzierungen Vieles im Leben ist Zufall. Wenn dieser tragischer wird, heisst der Zufall Schicksal. «Discover more», heisst ein Claim für die neue Camel-Werbung. Adressiert ist diese an Menschen, «die mehr vom Leben erwarten». Auf dem Plakat findet sich auch die obligate Warnung, dass Rauchen zum Tod führen kann. Wohin dann ein solcher vielleicht führen könnte, visualisiert noch drastischer als diese Warnung ein zufällig gleich daneben platziertes Plakat. Ein langer Kahn, auffallend ähnlich wie eine Kippe – sprich Zigarette – stürzt am Ende des Lebens ins Nichts. Dazu auf diesem Plakat die Ergänzung des Claims «Discover more» mit dem weiterführenden Slogan: «Entdecken, wo die Schweiz aufhört.» So inspirierend kann ein stummer Dialog zwischen zwei Plakaten sein, wenn man sich eine Zigarette lang etwas Zeit zum Philosophieren nimmt.

Plakate verkürzen die Zeit

Shopping Das Shoppi & Tivoli baut bei der Kommunikation rund um den Umbau der neuen Center Mall auf Z. B. Werbung.

Shopping Das Shoppi & Tivoli baut bei der Kommunikation rund um den Umbau der neuen Center Mall auf Z. B. Werbung.Der Zahn der Zeit nagt, auch am Shoppi & Tivoli in Spreitenbach. Die Einkaufszentren in Spreitenbach sind die Pioniere der Branche. 1970 wurde mit dem Shoppi das erste Einkaufszentrum der Schweiz im Stil einer amerikanischen Shopping Mall eröffnet. 1974 folgte das Tivoli. Seither wurde an den beiden Verkaufstempeln ständig ein bisschen renoviert. Im letzten Herbst fuhren erneut die Bagger auf, diesmal in etwas grösserem Stil. Die alte Verbindungsbrücke zwischen dem Shoppi und dem Tivoli wurde abgerissen. Der «öffentliche Verkehr» zwischen den beiden Einkaufszentren wird seither und bis Ende Oktober über ein Provisorium abgewickelt. Am 1. November 2007 wird mit der Center Mall die neue Geschäftspassage eingeweiht. Bis dahin sind die Shoppi-&-Tivoli-Kunden dem Baulärm ausgesetzt. Um Verständnis und Geduld bittet die Shoppi-&-Tivoli-Management AG mit einer Kampagne von Z. B. Werbung. Die Agentur mit Büros in Bern und Zürich setzt die Bauutensilien gleich selber in Szene. Backsteine, eine Bauabschrankung oder ein Helm machen im provisorischen Übergang auf den Umbau aufmerksam, während gleich nebenan Bagger und Presslufthammer rumoren. Dabei werden die realen Baugeräte entweder direkt an die Wand genagelt (zum Beispiel der Helm) oder vorne an die Bauwand gestellt (zum Beispiel der Presslufthammer oder die Palette mit den Backsteinen).
Geduld wird belohntDie Sujets wechseln monatlich. Dabei wird im Titel heruntergezählt, wie lange es noch dauert, bis der Umbau endlich vorbei ist.
Um die Kunden auch während der Bauphase bei Laune zu halten, überrascht das Management von Shoppi & Tivoli ebenfalls einmal pro Monat mit einer Geschenkaktion. Als Dank für die Geduld werden im Einkaufszentrum Informationskarten und kleine Geschenke verteilt. Diese passen jeweils zum aktuellen Plakatsujet. Abgegeben werden zum Beispiel ein Geduldspiel, ein Mini-Blumentopf, eine Crèmeschnitte, ein Fruchtdrink oder ein Gutschein für zwei Stunden gratis Kinderparadies. Die Kampagne läuft noch bis Oktober 2007.
 
Andreas Panzeri
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