Frauen kommunizieren besser, auch im EFD

Tanja Kocher übernimmt am 1. Mai 2007 die Leitung der Kommunikation des Eidgenössischen Finanzdepartements EFD. I

Tanja Kocher übernimmt am 1. Mai 2007 die Leitung der Kommunikation des Eidgenössischen Finanzdepartements EFD. Ihre Vorgängerin, Elisabeth Meyerhans Sarasin, übernimmt bereits ab 1. April ihre neue Funktion als Generalsekretärin EFD. Bis zum Amtsantritt von Tanja Kocher führt der Stellvertreter der Informationschefin, Dieter Leutwyler, den Bereich Kommunikation. In den Verantwortungsbereich der neuen Kommunikationschefin fallen die Medienarbeit, die Public Relations, das Internetangebot sowie die interne Information. Die 43-jährige Tanja Kocher verfügt laut Medienmitteilung über reiche Erfahrung im Kommunikationsbereich: Sie leitet seit Oktober 2001 die Kommunikation der Eidgenössischen Bankenkommission EBK. Vorher war sie während neun Jahren für Schweizer Radio DRS tätig.
Die neue Pressesprecherin im Dienst der Kommunikation des EFD ist die 28-jährige Delphine Jaccard. Die Westschweizerin erwarb ihre Grundausbildung am Genfer Institut für Höhere Internationale Studien. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie bei den Vereinten Nationen in Genf ein Praktikum und arbeitete danach im Auftrag des EDA in der Schweizerischen Mission bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel.

Storm Worm mutiert zum Blogging-Killer

Seit Wochenbeginn treibt eine Variante des E-Mail-Wurms Storm Worm auch auf diversen Blog- und Forumseiten sein Unwesen. Erfolgte die Weiterverbreitung bisher über das Versenden von E-Mails an die gelisteten Kontakte des infizierten Rechners, geht der Wurm nun gefinkelter vor.

Seit Wochenbeginn treibt eine Variante des E-Mail-Wurms Storm Worm auch auf diversen Blog- und Forumseiten sein Unwesen. Erfolgte die Weiterverbreitung bisher über das Versenden von E-Mails an die gelisteten Kontakte des infizierten Rechners, geht der Wurm nun gefinkelter vor.  
Der Wurm erkennt mittlerweile, wenn der betroffene Anwender einen Textbeitrag in öffentliche Blogs oder Foren stellt. Geht der Text online, fügt die Malware automatisch einen Link in den Text ein, der beim Besuch auf verseuchte Inhalte führt. «Früher wurden Malware-Links über die Adressbücher von Betroffenen weitergeleitet und täuschten so die potenziellen Opfer. Die jetzige Vorgangsweise mit Einbindung von Web-Plattformen ist aber neu», erklärte ein Sicherheitsexperte bei Secure Computing gegenüber Pressetext.
 
Storm Worm zähle im laufenden Jahr zu den Spitzenreitern im Malware-Bereich. Experten führen die Gefährlichkeit des Wurms auch auf die raschen Mutationszyklen zurück. Durch kontinuierliches Anpassen des Schadcodes an die Virenscanner bleibt der Wurm immer wieder eine Zeitlang unentdeckt. Die Analyse und die schnelle Reaktionszeit der Virenschreiber deute auf ihren professionellen Hintergrund hin.

Gute Idee, AY&R!

Für die neue Sunrise-Kampagne haben sich die Kreativen von AY&R überraschende Wendungen und neue Ansätze zur Weiterführung der bisherigen Sujets ausgedacht.

Für die neue Sunrise-Kampagne haben sich die Kreativen von AY&R überraschende Wendungen und neue Ansätze zur Weiterführung der bisherigen Sujets ausgedacht. Die Kampagne, die gemäss Mitteilung der Agentur aus Film, Anzeigen und POS-Werbemitteln besteht, richtet sich an Leute, denen ein Wechsel zu ADSL bisher zu kompliziert war. Ihnen bietet Sunrise nun eine Lösung: Beim neuen ADSL Angebot muss man nur den Stecker ins Modem stecken, der Rest geht von allein. Nicht nur die Installation geht automatisch, auch für Sicherheit und Wartung ist gesorgt.  
Um das zu kommunizieren, führt die Kampagne zwei neue Protagonistinnen ein. Die beiden stehen an einer Haltestelle und betrachten ein Sunrise-Werbeplakat mit Hans und Luis, den alten Darstellern. Die Freundinnen fragen sich, warum die Typen auf der Sunrise-Werbung nicht besser aussehen können. Durch eine überraschende Wendung führt dieser Wunsch direkt zur Idee für das neue ADSL Angebot.

Jung von Matt/Limmat fälscht Anzeige zurück

Juan Isidro Casilla, der neu-prominente Fälscherschönling hat sich neulich mit einer seiner fingierten Gucci-Anzeigen für Gucci auch in eine Ausgabe von Schweizer Illustrierte Style geschlichen. Für die Werber von JvM und die SI Style schon fast ein Geschenk.

Juan Isidro Casilla, der neu-prominente Fälscherschönling hat sich neulich mit einer seiner fingierten Gucci-Anzeigen für Gucci auch in eine Ausgabe von Schweizer Illustrierte Style geschlichen. Für die Werber von JvM und die SI Style schon fast ein Geschenk.  
Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat nimmt den Steilpass des Hochstaplers dankend an und spielt ihn für Schweizer Illustrierte Style an die Inserenten weiter. Per Doppelseite mit dem Portrait von Casillas wird empfohlen, Anzeigen selber früh genug zu buchen, bevor er es tut.

2006 endet für SRG mit Verlust

Die SRG schliesst das Geschäftsjahr 2006 mit einem Defizit ab. Der Verlust beläuft sich auf 25 Millionen Franken (Vorjahr: 1 Million Franken).

Die SRG schliesst das Geschäftsjahr 2006 mit einem Defizit ab. Der Verlust beläuft sich auf 25 Millionen Franken (Vorjahr: 1 Million Franken). Das negative Jahresergebnis wird nach Angaben der SRG im Wesentlichen verursacht durch hohe Rechte- und Produktionskosten der Sportgrossanlässe Olympische Winterspiele Turin und Fussball-WM Deutschland sowie durch Aufwendungen für die Digitalisierung der Programmverbreitung (DAB, DVB-T).  
Die Einnahmen fallen leicht höher
aus als im Vorjahr. Der Betriebsertrag ist laut SRG im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 0.6 Prozent leicht angestiegen und beläuft sich auf 1.5 Milliarden Franken. Eine Zunahme macht sich hauptsächlich beim kommerziellen Ertrag bemerkbar. Der Betriebsaufwand ist mit einer Zunahme von 2.5 Prozent stärker angestiegen als der Umsatz. Insbesondere beim Programm- und Produktionsaufwand sei – bedingt durch die sportlichen Grossanlässe und die Digitalisierung der Programmverbreitung – ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.  
Der Ertragsüberschuss beim Finanzergebnis beträgt 6 Millionen Franken (Vorjahr: 0.7 Millionen Franken). Der Geschäftsbericht 2006 der SRG SSR erscheint Ende April 2007.

Fisch.Meier.Direkt in der Schlussrunde des Deutschen DM Preises

Fisch.Meier.Direkt schafften es gleich mit zwei Arbeiten für den Autohersteller Saab auf die Shortlist des Deutschen Direktmarketing-Preises. Noch ist offen, ob es für die einzigen im Rennen verbliebenen Schweizer sogar Edelmetall gibt. ...

Fisch.Meier.Direkt schafften es gleich mit zwei Arbeiten für den Autohersteller Saab auf die Shortlist des Deutschen Direktmarketing-Preises. Noch ist offen, ob es für die einzigen im Rennen verbliebenen Schweizer sogar Edelmetall gibt.  
Wie die Agentur meldet, erreichten nur gerade 14 Prozent der eingegebenen Arbeiten die Endrunde des Deutschen Direktmarketing-Preises. Darunter auch die Fisch.Meier.Direkt-Kampagnen unter dem Titel «Pilots Wanted», mit denen die Saab-Werber erfolgreich Probefahrten mit den schwedischen Klassikern zu generieren suchten. In der Kategorie «Einreichungen aus dem Ausland» hält die Agentur also mit zwei Kampagnen die Fahne der helvetischen Werbeehre hoch – ganz allein, denn alle weiteren Finalisten stammen aus Österreich.
 
Der Entscheid ob es über die Shortlist-Platzierungen hinaus zu Podestplätzen reicht, ist zwar bereits gefallen, aber das Resultat wird erst am 23. März 2007 bekannt gegeben.

Soforthilfe bei sprachlichen Zweifelsfällen

Auch wenn sie’s ungern zugeben, stossen Sprachprofis in ihrem Alltag oft an Grenzen: Heisst es jetzt der, die oder das Klientel? War das die Meinung des Autors oder des Autoren? Wie gliedern sich internationale Telefonnummern? In solchen Fällen hilft die telefonische Duden-Sprachberatung.

Auch wenn sie’s ungern zugeben, stossen Sprachprofis in ihrem Alltag oft an Grenzen: Heisst es jetzt der, die oder das Klientel? War das die Meinung des Autors oder des Autoren? Wie gliedern sich internationale Telefonnummern? In solchen Fällen hilft die telefonische Duden-Sprachberatung. Die Duden-Sprachexperten sind gefragte Leute: Etwa 200 mal am Tag klingelt das Telefon. Die Mehrheit der Ratsuchenden hat beruflich mit der deutschen Sprache zu tun und möchte deshalb Fehler vermeiden. Dazu zählen Werbetexter, Journalisten, Redakteure, Lektoren oder Übersetzer.
Über die Beratung erhält die Dudenredaktion Hinweise darauf, wo den Schreibern der Schuh drückt. Aus einer Auswertung der Anfragen entstand Band 9 der Dudenreihe «Richtiges und gutes Deutsch», der im Februar in vollständig überarbeiteter 6. Auflage erschienen ist. Auf der Duden-Homepage stellen die Deutschexperten zurzeit die Top 30 der aktuellen Fragen einschliesslich der richtigen Antworten vor.

Bekannte Gesichter verstärken Moderationsteam von Tele Züri

Die beiden neuen News-Moderatoren von Tele Züri heissen Oliver Steffen und Patrizia Zuber.

Die beiden neuen News-Moderatoren von Tele Züri heissen Oliver Steffen und Patrizia Zuber. Treuen Tele Züri-Zuschauern sind der 32- und die 23-Jährige allerdings keine Unbekannten. Für die News-Redaktion waren Steffen und Zuber als Videojournalisten unterwegs. Neu präsentieren sie bei Engpässen und längeren Abwesenheiten im Moderationsteam die Züri News, wie der Sender am Donnerstag mitteilt. Die beiden sind aber auch weiterhin als Reporter auf Achse.
Oliver Steffen moderierte die News zum ersten Mal Ende Februar, Patrizia Zuber gibt ihr Moderationsdebüt am 17. März.

Zu guter Letzt: Cablecom sucks

Cablecom sorgt für rekordverdächtig viele Negativschlagzeilen: Ein Kundendienst, der diesen Namen nicht verdient, Privatsender, die fast Amok laufen oder Administrationsfehlleistungen, die eine halbe Kassensturzsendung füllen. Für die neueste Grosspanne hingegen kann der die Cablecom nichts. Oder doch?

Cablecom sorgt für rekordverdächtig viele Negativschlagzeilen: Ein Kundendienst, der diesen Namen nicht verdient, Privatsender, die fast Amok laufen oder Administrationsfehlleistungen, die eine halbe Kassensturzsendung füllen. Für die neueste Grosspanne hingegen kann der die Cablecom nichts. Oder doch?  
Rund 15’000 Cablecom-Kunden waren am Donnerstag im Raum Bern während Stunden ohne Radio, TV, Internet und Telefon. Der Grund: Bauarbeiter hatten gegen neun Uhr in der Nähe des Berner Bahnhofs eine Glasfaserleitung der Cablecom durchtrennt. Die Bauarbeiter arbeiteten in der Folge mit Hochdruck daran, die Glasfaser wieder zu verschweissen, wie Cablecom-Mediensprecher Martin Wüthrich – der wirklich nicht zu beneiden ist – auf Anfrage der SDA mitteilte. Genaueres darüber, wie es zu dem Zwischenfall kam, ist nicht bekannt. Eine mögliche Erklärung wäre, dass einer der Bauarbeiter die Kassensturzsendung vom Dienstag gesehen hatte, und nun weiss, dass er aufgrund einer Fehlregistration der Cablecom in einer Schulden-Datenbank gelandet ist und deshalb seit Jahren keine neue Wohnung mieten kann.

Sulzer, Sutter trumpft für Parisienne mit neuer Kampagne auf

Die neue Kampagne für Parisienne, gestaltet von Sulzer, Sutter, verbindet das Thema «Love and Sex» mit urschweizerischer Tradition. Teilweise versteckt hinter deutschschweizerischen und französischen Spielkarten geben sich altbekannte Jassfiguren einem bunten Treiben hin.

Die neue Kampagne für Parisienne, gestaltet von Sulzer, Sutter, verbindet das Thema «Love and Sex» mit urschweizerischer Tradition. Teilweise versteckt hinter deutschschweizerischen und französischen Spielkarten geben sich altbekannte Jassfiguren ihrem bunten Treiben hin.  
Sulzer, Sutter hat fünf Sujets für die erste Einsatzwelle kreiert: One-Night-Stand, Table-Dance, Strip-Poker, Domina und Sexfilm-Dreh. Die Plakate und Anzeigen deuten Geschichten an,
zu Ende erzählt werden sie aber nicht. Somit bleibt noch einiges der Phantasie des Betrachters überlassen.

Marquard Media steigt in den E-Commerce ein

Die Marquard Media AG beteiligt sich im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde mit 25,1 Prozent an der Hamburger Sqoops, einem E-Commerce-Unternehmen für Games, Family Entertainment und Edutainment. Die Firma begründet ihren Einstieg in den E-Commerce mit den hohen Umsätzen der Branche.

Die Marquard Media AG beteiligt sich im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde mit 25,1 Prozent an der Hamburger Sqoops, einem E-Commerce-Unternehmen für Games, Family Entertainment und Edutainment. Die Firma begründet gemäss Presseportal ihren Einstieg in den E-Commerce mit den hohen Umsätzen der Branche. Weltweit verzeichne diese ein zweistelliges Wachstum. Die deutsche Computer Media AG mit Sitz in Fürth, an der die Marquard Media als Mehrheitsaktionär 88 Prozent der Anteile hält, hatte bereits im vergangenen September 15 Prozent an Sqoops erworben und erhöht nun ihre Beteiligung auf ebenfalls 25,1 Prozent.

Keine weitere Atom-Promo von Axpo

Nach dem Rückzug eines Werbespots auf Kosten der Solarenergie mit Fussball-Nationaltrainer Köbi Kuhn verzichtet der Energiekonzern Axpo nun auf einen weiteren Spot. Darin wäre die Windenergie verspottet worden.

Nach dem Rückzug eines Werbespots auf Kosten der Solarenergie mit Fussball-Nationaltrainer Köbi Kuhn verzichtet der Energiekonzern Axpo nun auf einen weiteren Spot. Darin wäre die Windenergie verspottet worden.  
Der zurückgezogene Spot zeigte erneut eine Jassrunde, einer der Teilnehmer kämpfte mit dem Schlaf. Mit einer Yoga-Übung soll ihm per Windenergie neue Power zugeführt werden, was kläglich scheitert. Axop-Sprecherin Daniela Biedermann begründete am Donnerstag gegenüber der SDA den Rückzug damit, dass der Spot wohl ebenso hitzige Debatten ausgelöst hätte, wie der Atom-Köbi-Spot (siehe
). Damit sind von den ursprünglich fünf Spots von Grounding-Regisseur Michael Steiner, die für die Webseite Energiedialog.ch sowie für Kino- und TV-Werbung kreiert wurden, nur noch deren drei im Einsatz.
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