Chefredakteur irakischer Zeitung in Bagdad ermordet

Die Sicherheitslage im Irak wird für Medienvertreter immer ungemütlicher: Am Sonntag wurde Mohan el Dhar, Chefredator der unabhängigen Tageszeitung El Maschrik vor seinem Haus in Bagdad von Unbekannten niedergestreckt.

Die Sicherheitslage im Irak wird für Medienvertreter immer ungemütlicher: Am Sonntag wurde Mohan el Dhar, Chefredator der unabhängigen Tageszeitung El Maschrik vor seinem Haus in Bagdad von Unbekannten niedergestreckt.  
Wie der Generalsekretär des irakischen Journalistenverbandes gegenüber der SDA berichtet, sei El Dhar der 190. getötete Journalist im Irak seit des Einmarsches der USA 2003. El Dhahr, ein aus dem Süden des Landes stammender Schiite, wurde in Dschamia’a ermordet, einem vornehmlich sunnitischen Viertel im Westen Bagdads.

Zu guter Letzt: Seien sexy, sofort!

Der US-Amerikaner Bruce Darnell ist Laufsteg-Trainer bei Heidi Klums Castingshow Germany’s Next Topmodel, deren zweite Staffel soeben auf Pro Sieben gestartet ist. Bruce brüllt die Mädchenschar gerne an: «Sexy, sexy, sexyyyyyyy. Sie mussen jetzt für mich die Arsch bewegen.» Doch das misslingt.

Der US-Amerikaner Bruce Darnell ist Laufsteg-Trainer bei Heidi Klums Castingshow Germany’s Next Topmodel, deren zweite Staffel soeben auf Pro Sieben gestartet ist. Bruce brüllt die Mädchenschar gerne an: «Sexy, sexy, sexyyyyyyy. Sie mussen jetzt für mich die Arsch bewegen.» Doch das misslingt. Vor 70.000 Zuschauern staksten am vergangenen Donnerstag die Kandidatinnen über die Mittellinie des Dortmunder Fussballstadions. Währenddessen beschwört Bruce die Girls mit Verzweiflung in der Stimme: «Sexy, sexy, yeah, come on.» Aber nichts war sexy beim Auftakt der neuen Staffel der Modelshow. Einem Kommentatoren der Süddeutschen etwa vergingen die sexy Gedanken schon als Heidi Klum die Begrüssung quiekt, als ob sie in ihrer Freizeit heimlich die Mainzelmännchen synchronisiere. Nicht sexy, aber auch zum Quieken ist Bruce, wenn er den Möchtegernmodels betont tuntig vormacht, wie man über den Catwalk defiliert. Der Mann weiss, wie man Charme und grenzenlose Naivität gekonnt paart. Seine Sätze sind grosse Werke der deutsch-amerikanischen Wortgemeinschaft. «Das ist keine Urlaub, das ist eine Competition», herrscht er seine Schützlinge an, nicht immer zu deren Begeisterung. Als eine Kandidatin von der Jury zurückkehrt, wird sie von einer Mitbewerberin gefragt: «Und, wie war’s?» Die Antwort hätte klarer nicht sein können: «Es war Kacke.» Gottlob hat Bruce das nicht gehört. Er hätte das kaum sexy gefunden.

Radio X fährt nach Xtanbul

Am Donnerstag, 8. März startet auf dem Basler Radio eine neue wöchentliche türkische Sendung. Jeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhr berichtet «Xtanbul» über Lokales, Kulturelles und Soziales.

Am Donnerstag, 8. März startet auf dem Basler Radio eine neue wöchentliche türkische Sendung. Jeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhr berichtet «Xtanbul» über Lokales, Kulturelles und Soziales.  
Dabei ist ein Generationen-übergreifendes, vorwiegend weibliches Team mit reichhaltiger Erfahrung im Brückenschlag zwischen den Kulturen und redaktionellem Know-How am Start. Die Themen sind breit gefächert: Lokale Nachrichten, Lifestyle und Vernetzung, Pädagogik oder Literatur bilden die Schwerpunkte. Musikalisch soll ein weites Spektrum abgedeckt werden, vom türkischen Rock und Pop über Hiphop bis zu Oriental.
 
In «Xtanbul» wird türkisch und deutsch gesprochen. Dadurch sollen nicht nur die Landsleute über das Geschehen in der Region Basel informiert werden, sondern auch Schweizer oder Menschen anderer Herkunft über die türkische Kultur und die Anliegen der türkischen Bevölkerung. Da der Sendestart auf den Internationalen Tag der Frauenrechte fällt, widmet sich die erste Sendung bewegten und berühmten Frauen, Erfindungen von Frauen sowie Hilfsangeboten für Frauen in Not.
 
Wie der Sender mitteilt, wird «Xtanbul» von der GGG Basel-Stadt, Integration Basel, dem Kanton Basellandschaft und der Eidgenössischen Ausländerkommission unterstützt.

Vögele verschenkt Pandas

Das Modehaus Vögele macht mit dem Autohersteller Fiat gemeinsame Sache: Zusammen verlosen die beiden Unternehmen 222 Fiat Pandas in 5 europäischen Ländern.

Das Modehaus Vögele macht mit dem Autohersteller Fiat gemeinsame Sache: Zusammen verlosen die beiden Unternehmen 222 Fiat Pandas in 5 europäischen Ländern. 
Mit dem Wettbewerb will die cR Kommunikation im Auftrag von Vögele bestehende und neue Kunden in 800 Vögele-Filialen locken. Fiat liess den Panda 2004 als kleines, erschwingliches Modell wieder aufleben. Das Modehaus sieht im «top-modernen und sympathischen» Fiat Panda ein motorisiertes Pendant zu seiner Mode, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt.
Der Wettbewerb wird in Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederländen und der Schweiz veranstaltet, wobei 75 Modelle hierzulande verlost werden.

Spam wird in der Schweiz illegal

Anders als in der Schweiz sind im EU-Raum und in den USA schon heute klare gesetzliche Regelungen gegen Spammer in Kraft. Mit dem Inkrafttreten des revidierten Fernmeldegesetzes ändert sich dies: Voraussichtlich ab dem 1. April 2007 wird Spamming via E-Mail oder SMS auch hierzulande strafbar.

Anders als in der Schweiz sind im EU-Raum und in den USA schon heute klare gesetzliche Regelungen gegen Spammer in Kraft. Mit dem Inkrafttreten des revidierten Fernmeldegesetzes ändert sich dies: Voraussichtlich ab dem 1. April 2007 wird Spamming via E-Mail oder SMS auch hierzulande strafbar. Die wichtigsten Punkte: Wer künftig ohne Einwilligung der Empfänger Massenwerbung versendet oder einen entsprechenden Auftrag gibt, dem droht eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Zudem muss ein korrekter Absender angegeben und den Empfängern ermöglicht werden, weitere Zusendungen zu unterbinden. Ausgenommen ist Streuwerbung an bestehende Kunden, solange eigene Waren oder Leistungen beworben werden. Wer sich in Zukunft gegen unlautere Massenwerbung wehren will, kann vom Provider oder der Telefongesellschaft Auskunft über Name und Adresse des Absenders verlangen.
Wie die SDA mitteilt, wird die definitive Vollzugsverordnung im März verabschiedet. Ob die politisch umstrittene Verordnung spürbare Auswirkungen auf die Werbeflut haben wird, ist zweifelhaft: Je nach Schätzung stammt nur gerade ein Prozent der hierzulande empfangenen Spam-Mails aus der Schweiz, die meisten kommen aus China und Südkorea, auch Werbe-SMS werden oft aus ausländischen Handy-Netzen versandt.

Corriere del Ticino sagt Buongiorno

Ab Donnerstag, 1. März 2007 wird den Benutzern des öffentlichen Verkehrsnetzes im Raum Lugano eine 4-seitige kostenlose Tabloid-Ausgabe des Corriere del Ticino angeboten, der Corriere del Ticino-Buongionrno.

Ab Donnerstag, 1. März 2007 wird den Benutzern des öffentlichen Verkehrsnetzes im Raum Lugano eine 4-seitige kostenlose Tabloid-Ausgabe des Corriere del Ticino angeboten, der Corriere del Ticino-Buongionrno.  
Die Ausgabe wird an den Werktagen während der frühen Morgenstunden in Verteilboxen in den Transportmitteln verfügbar sein. Corriere del Ticino-Buongiorno bietet einen Überblick der wichtigsten Tagesthemen und verweist für ausführlichere Informationen auf die Kaufausgabe der Tageszeitung. Wie das Blatt in einer Medienmitteilung schreibt, will man so die Aufmerksamkeit in der kurzen, am Tagesanfang verfügbaren Zeit auf schnelle und unkomplizierte Art wecken und gleichzeitig einen Anreiz zur unverzichtbaren Zeitungslektüre geben.

Liechtenstein für einen Tag im internationalen Rampenlicht

Der US-amerikanische Wirtschafts- und Finanzsender CNBC berichtet am Montag, 5. März einen Tag lang live aus Vaduz über das Fürstentum Liechtenstein als Industrie- und Finanzstandort.

Der US-amerikanische Wirtschafts- und Finanzsender CNBC berichtet am Montag, 5. März einen Tag lang live aus Vaduz über das Fürstentum Liechtenstein als Industrie- und Finanzstandort.  
Im Zentrum der Berichterstattung stehen die künftigen Chancen und Herausforderungen des Zwergstaates, sowie weitere Facetten des Landes, die für ein weltweites Publikum von Interesse sind. Über zwei Jahre haben die Vorbereitungen für das Special gedauert, entsprechend gross ist nun die Freude über das Gelingen: «Dies ist eine grosse Chance für Liechtenstein und seine Vertreter sich einem hochkarätigen Publikum weltweit zu präsentieren», sagte Liechtensteins Öffentlichkeits-Frau Gerlinde Manz-Christ. Wie Presseportal.ch meldet, wird die Sendung von Dan Scott, dem in Zürich stationierten Korrespondenten von CNBC, präsentiert.
 
CNBC gilt als Weltmarktführer für Wirtschaftsnachrichten, der die Finanzmärkte global in Echtzeit kommentiert und weltweit Wirtschaftsinformationen in mehr als 340 Millionen Haushalte liefert. Die Zuschauer der CNBC Wirtschaftsprogramme sind Geschäftsführer und Finanzmarktprofis mit erheblicher Kaufkraft. Laut einer Studie vom Juli 2004 verfügt der CNBC «Business Day»-Zuseher über ein durchschnittliches Haushaltseinkommen von über 1,2 Millionen US-Dollar.

Gibt es bald nur noch Bestseller und sonst nichts?

Literaturlücke in Aussicht: In Sachen Buchpreisbindung hat das Bundesgericht den Buchhändler- und Verleger-Verband abblitzen lassen. Nun kann nur noch der Bundesrat einschreiten, um die Buchpreisbindung zu bewahren.

Literaturlücke in Aussicht: In Sachen Buchpreisbindung hat das Bundesgericht den Buchhändler- und Verleger-Verband abblitzen lassen. Nun kann nur noch der Bundesrat einschreiten, um die Buchpreisbindung zu bewahren.Die Buchpreisbindung ist nicht erstrebenswert, so sieht es zumindest das Bundesgericht. Doch der Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) ist darauf erpicht, sein Anliegen an den Bundesrat zu bringen. Nachdem sich der Nationalrat im Dezember 2006 für die Ausarbeitung einer gesetzlichen Grundlage für die Buchpreisbindung ausgesprochen hat, kommt nun der Entscheid des Bundesgerichts etwas überraschend.

Bei der Buchpreisbindung handelt es sich um eine Wettbewerbsbeschränkung, welcher sich einzelne Buchhändler freiwillig verpflichten. Das Bundesgericht hat über die Zulässigkeit und nicht über den Sinn einer solchen Massnahme geurteilt. Nun könnte ein politischer Entscheid seitens des Bundesrates die Gültigkeit des Bundesgerichtsentscheids aufheben, weil er an sich verbotene Wettbewerbsabreden zulassen darf, wenn er sie aus kulturpolitischen Gründen für geboten hält.
Glaubt man dem SBVV, hätte die Abschaffung der Buchpreisbindung eine Reduktion der Anzahl Buchhandlungen und der angebotenen literarischen Vielfalt zur Folge. Urs Heinz Aerni, Präsident des Vereins der unabhängigen Kleinbuchhandlungen, meint dazu: «Bücher sind nicht irgendeine Ware, sondern sie vermitteln Wissen, Bildung und Fantasie. Da kann man nicht die gleichen Kriterien umsetzen wie in der Finanz- oder der Textilbranche».

Schawinski löchert Blocher

Der frühere Sat-1-Chef Roger Schawinski startete diesen Donnerstag seine grosse Interview-Reihe für die Weltwoche. Er trifft Persönlichkeiten seiner Wahl aus dem In- und Ausland.

Der frühere Sat-1-Chef Roger Schawinski startete diesen Donnerstag seine grosse Interview-Reihe für die Weltwoche. Er trifft Persönlichkeiten seiner Wahl aus dem In- und Ausland.  
Sein erster Gesprächspartner war SVP-Bundesrat Christoph Blocher. Das Gespräch kreist um die Themen Macht, Geld und die Triebkräfte des Lebens. Das erste grosse Schawinski-Interview erschien diesen Donnerstag in der Weltwoche und zudem erstmals im Originalton als Video-Format, wie das Blatt am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt. Das Video-Interview ist über untenstehenden Link zu sehen.

Neuzugang bei den kreativen Aargauern von Grey

Seit dem 1. März hat die Werbeagentur mit Donat Achermann einen gewieften neuen Art Director, der schon mehrfach vom ADC ausgezeichnet worden ist.

Seit dem 1. März hat die Werbeagentur mit Donat Achermann einen gewieften neuen Art Director, der schon mehrfach vom ADC ausgezeichnet worden ist.Mit Achermann verstärkt Grey seine Kreationsabteilung. Der 32-jährige Neuankömmling betreut die 2007 gewonnenen Budgets von Teo Jakobs und Läser. Er wird sein Können ebenfalls bei Nokia-Aufträgen unter Beweis stellen können. Der erfahrene kreative Kopf ist sich grössere Mandate gewohnt, zumal er schon die Migros und die Swisscom zu seinen Kunden zählen konnte.

Neue Führungsleute bei Swissinfo/Schweizer Radio International

Christophe Giovannini, Peter Schibli und Christian Schmid sind seit Anfang Jahr zu Swissinfo/Schweizer Radio International gestossen. Alle drei haben neu Führungspositionen inne bei der neunsprachigen multimedialen Newsplattform, die im Ausland lebende Schweizer und ein internationales Publikum über aktuelle Ereignisse in der Schweiz informiert.

Christophe Giovannini, Peter Schibli und Christian Schmid sind seit Anfang Jahr zu Swissinfo/Schweizer Radio International gestossen. Alle drei haben neu Führungspositionen inne bei der neunsprachigen multimedialen Newsplattform, die im Ausland lebende Schweizer und ein internationales Publikum über aktuelle Ereignisse in der Schweiz informiert.  
Seit dem 1. März amtet Peter Schibli als Projektleiter und Mitglied der Chefredaktion. Der 50-jährige promovierte Jurist war Mitglied der Chefredaktion der Basler Zeitung und als solcher verantwortlich für den Bereich Multimedia. Zuvor war er Deutschland- und US-Korrespondent für die BaZ.
 
Seit Mitte Februar ist der 41-jährige Christophe Giovannini Leiter der englischsprachigen Redaktion. Nach Studien an der Universität Neuenburg arbeitete Giovannini in verschiedenen Funktionen bei der SDA, zuletzt als Korrespondent und zuvor mehrere Jahre als Dienstleiter.
 
Seit Anfang Januar verstärkt auch Christian Schmid als Nachrichtenchef und Mitglied der Chefredaktion das journalistische Führungsteam von Swissinfo/SRI. Der 45-jährige Jurist arbeitete zuvor als Wirtschaftsredaktor, Welschland- und Bundeshauskorrespondent für Radio DRS und war anschliessend Projektleiter bei Fondation Hirondelle.

Vitaminreiche Attacken von Knorr Vie und Jung von Matt/Limmat

Jeder dritte Schweizer isst zu wenig Früchte und Gemüse. Dieser Missstand soll mit dem Gemüse-Shot Knorr Vie und dem von Jung von Matt/Limmat ersonnenen V-Team korrigiert werden.

Jeder dritte Schweizer isst zu wenig Früchte und Gemüse. Dieser Missstand soll mit dem Gemüse-Shot Knorr Vie und dem von Jung von Matt/Limmat ersonnenen V-Team korrigiert werden.  
Das V-Team, eine unerschrockene Truppe aus Früchten und Gemüse, tritt an, um dem mangelnden Gesundheitsbewusstsein der Schweizer den Garaus zu machen, indem sie Kostverächter «fruiten». Und das geht so: Über die Website Knorr-vie.ch können Personen, die zu wenig Früchte und Gemüse isst, angemeldet werden. In der Folge lauert das V-Team den «Opfern» auf – im Hörsaal, auf dem Eishockeyfeld, auf dem Arbeitsweg oder im Büro. Dann werden sie «gefruitet»: durch die Frucht- und Gemüsepresse gedrückt. Diese Überfälle werden gefilmt und ab dem 23. März auf der unten vermerkten Homepage zum Voting frei gegeben. Der Film mit den meisten Stimmen gewinnt eine Reise für zwei Personen – natürlich in den Big Apple. Bekannt gemacht wird die Aktion mit Anzeigen in 20 Minuten, redaktioneller PR, Tischsets und Wildplakaten.
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