Das schwierige Geschäft im Netz

Internet Viele Schweizer Verleger erzielen im Internet zwar mittlerweile Umsätze. Aber verdienen sie damit auch wirklich Geld?

Internet Viele Schweizer Verleger erzielen im Internet zwar mittlerweile Umsätze. Aber verdienen sie damit auch wirklich Geld?Ist das Internet bereits ein lohnendes Geschäft? Die Frage ist schnell gestellt, die Antworten aus den Verlagen dagegen fallen vage aus. Das Business im Netz bewegt sich auf tiefem Niveau und laviert zwischen kleinem Ertrag und Verlustgeschäft. In zwei bis drei Jahren jedoch, so hofft man, soll die Gewinnzone erreicht sein. Der Schock über die geplatzte Internetblase nach der Jahrtausendwende scheint jedoch überwunden zu sein, und das Vertrauen ins Geschäft im Netz ist wieder intakt. Die Verleger jedenfalls investieren munter in den Ausbau ihrer Webaktivitäten. Internet ist ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie und steht auf der Prioritätenliste ganz oben. Die meisten Publikationen verfügen heute mindestens über einen Internetauftritt mit einer Reihe von Angeboten und Zusatzleistungen. Webpräsenz ist zur Pflicht geworden, und wachsende Umsätze auf werbefinanzierten Seiten von jährlich um 40 Prozent zeigen, wohin der Trend geht.
«Wir investieren stark ins Internet, der Bereich legt umsatzmässig stark zu», erklärt beispielsweise Christoph Tonini, Finanzchef und stellvertretender UL-Vorsitzender von Tamedia. Er beziffert den Anteil des Internetgeschäftes am Gesamtumsatz des Konzerns gegenwärtig auf etwa vier Prozent. «Wir wollen da weiter wachsen», sagt er. Im Moment investiert der Konzern in den Ausbau der Website der Pendlerzeitung 20 Minuten, gestaltet das Portal Piazza neu und hat Pläne im Bereich Jobs. Doch Geld verdient Tamedia im Internet bisher keines. Unter dem Strich schreibt der Konzern in diesem Geschäft noch eine schwarze Null. «Wir befinden uns in der Investitionsphase», sagt Tonini.
Auch im Hause NZZ wird kräftig ins Web investiert. Die Deckungsbeiträge für das OnlineEngagement verbesserten sich laufend, sagt Regula Meili, Marketingleiterin Online. «Im Moment schreiben wir jedoch noch keine schwarzen Zahlen.» Sie schätzt, dass bis in drei Jahren die Gewinnschwelle erreicht ist. Meili beziffert den gegenwärtigen Anteil der Online-Aktivitäten am Gesamtumsatz der NZZ auf unter fünf Prozent.
«Zur Frage, ob wir im Internet Geld verlieren oder verdienen, können wir klar sagen, dass wir Geld verdienen», sagt Ringier-Konzernsprecher Marco Castellaneta. Die Einnahmen werden aber grösstenteils über Plattformen erzielt, die mit einem bereits bestehenden Verlagsprodukt verknüpft sind. Deshalb könne man den Verdienst nicht im Detail beziffern. Ringier ist weltweit mit über 150 Marken im Internet präsent. «Bis jetzt sind diese Auftritte vielfach nur Marketingauftritte und Kommunikationsplattformen von Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendungen.» Die meisten Marken haben ihre eigene Webstrategie entwickelt. Nicht alle haben dabei so stark auf die Karte Internet gesetzt wie Cash mit dem fortlaufenden Experiment Cash daily in der Schweiz.
Die Entwicklung im Internet verläuft bei Ringier wie in vielen anderen Medienunternehmen derzeit sehr schnell: «In fünf Jahren werden wir wohl anders über das Thema Internet reden», meint Castellaneta. Wachstum im Web ist erklärtes Ziel des Konzerns und steht auf der Prioritätenliste. «Ringier entwickelt im Moment eine Strategie für das digitale Geschäft, denn es ist ganz klar unsere Absicht, auch im Internet Geld zu verdienen», sagt Castellaneta.
Auch in Bern verdient man bei der Espace Media Groupe, Herausgeberin von Berner Zeitung und Bund, offenbar Geld. Espace-CEO Albert P. Stäheli teilt mit, der Anteil des Internetertrags belaufe sich auf etwa 1,5 Prozent am Gesamtertrag des Unternehmens.
Im zweitgrössten Wirtschaftsraum der Schweiz, in Basel, investiert Verleger Matthias Hagemann jährlich im Durchschnitt eine Million Franken in die Webaktivitäten seines Unternehmens, das die Basler Zeitung herausgibt. Bei einem zurückhaltend berechneten Umsatz im Internet von ungefähr 700 000 Franken legt der Verleger jedoch bis jetzt drauf. «Es ist ein schwieriges Geschäft und besonders für eine Regionalzeitung nicht einfach», meint Hagemann. Komme man mit neuen Ideen und Geschäftsmodellen, dann sei bestimmt schon einer da, der das bereits erfolgreich mache.
Kürzlich war vom deutschen Axel-Springer-Verlag zu hören, der Konzern erziele fünf Prozent seines Umsatzes im Internet und verdiene heute schon im Web gutes Geld. Doch solche Erfolgsbotschaften beeindrucken den Basler Verleger kaum. Er hegt Zweifel, ob das Geschäftsmodell der Deutschen auch wirklich nachhaltig sei: «Das Königsmodell hat noch keiner gefunden», meint Hagemann.
Bei Edipresse, dem Haus, das die Romandie weitgehend dominiert und international über 150 Zeitungen und Zeitschriften herausgibt, rentiert Internet bisher nur im Rubrikenbereich. Edipresse ist an zahlreichen entsprechenden Portalen beteiligt. Philippe Gendret, der stellvertretende Direktor in der Gruppe «Matin et Magazines» bei Edipresse, spricht von hoher Rentabilität und zweistelligem Wachstum. Das Phänomen betrifft indessen alle Verlage, die im Rubrikengeschäft bleiben wollen, das namhaft ins Internet abgewandert ist. Bei den Portalen der Edipresse-Titel hingegen legt der Verlag drauf. «Wir schreiben Verluste», sagt Gendret. Die Aufbereitung der Inhalte sei teuer, und alle paar Monate müssten die Seiten mit neuen Tools wie Blog, Video und Mobile aufgerüstet werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. «In der kleinen Schweiz ist es schwierig, eine Generalistenseite anzubieten, in Frankreich oder Deutschland geht das viel besser», meint er.
Wie bei allen Verlagen weiss man auch bei Edipresse noch nicht genau, welche Kanäle beim Publikum am besten funktionieren. Es ist ein ständiges Ausprobieren. Auf der Site von Le Matin beispielsweise dominieren morgens die News, während am Abend eher Interaktivität gefragt ist. Gendret schätzt, dass der Konzern drei Prozent vom Gesamtumsatz (von 450 Mio. Franken) im Web erzielt.
Für die AZ-Mediengruppe, Herausgeberin der Aargauer Zeitung, beziffert Ueli Eckstein, COO und Leiter Printmedien, den Anteil des Online-Geschäfts am Gruppenumsatz auf zwei Prozent. Dabei dominieren die Rubrikenanzeigen. Wie hoch der Gewinn ist, will Eckstein nicht sagen, doch unter dem Strich verdiene man im Web bereits Geld.
In Graubünden erzielt Verleger Hanspeter Lebrument etwa vier Prozent des Umsatzes seiner Südostschweiz im Internet. «Es ist mittlerweile ein recht gutes Geschäft», sagt er. Anders als etwa bei Tamedia ist bei der Südostschweiz die Investitionsphase vorbei. «Wir haben am Anfang viel Geld investiert», sagt der Verleger. Wovon man bei Ringier wieder abgekommen ist, funktioniert in Chur unter regionalen Bedingungen offensichtlich gut: Lebrument hat mit der Südostschweiz New Media eine eigene Internetfirma gegründet, deren grösster Kunde er selber mit seiner Holding und weiteren Tochtergesellschaften ist. Er macht dabei Gewinn – «ein paar 100 000 Franken im Jahr». Lebrument hält auch hier sein Imperium geschickt zusammen. Die zur Südostschweiz zählenden Titel bekommen Leistungen der Südostschweiz New Media günstiger als anderswo. Die Firma gilt zudem als grösster Dienstleister für Web- und IT- Lösungen der Region. «Internet betrachtet man heute wieder als Chance. Es gibt zwar keine absolute Garantie, aber wahrscheinlich ist es ein solides Geschäft», meint der Verleger.    
 
René Worni

Andreas Waldis verlässt Ringier und macht sich selbstständig

Nach fünf Jahren verlässt Andreas Waldis den Medienkonzern Ringier per 31. Mai 2007. Der 40-jährige Marketing- und Medienspezialist wird eine selbstständige Tätigkeit im Bereich Digital Media und Crossmedia-Marketing aufnehmen.

Nach fünf Jahren in leitenden Positionen in den Bereichen Fernsehen und New Media verlässt Andreas Waldis den Medienkonzern Ringier per 31. Mai 2007. Der 40-jährige Marketing- und Medienspezialist wird eine selbstständige Tätigkeit im Bereich Digital Media und Crossmedia-Marketing aufnehmen, wie Ringier am Mittwoch mitteilt. In den vergangenen zwölf Monaten war Waldis verantwortlich für den Aufbau und die Leitung der Kompetenzstelle New Media bei Ringier. Er vernetzte die Online-Aktivitäten von Ringier, etablierte die digitalen Gremien auf Konzern- und Länder-Ebene und begleitete die Lancierung neuer Produkte sowie Services im Bereich der Neuen Medien. Gleichzeitig war er massgeblich an der Erarbeitung der neuen digitalen Strategie von Ringier beteiligt, fungierte als interner Berater und Projektleiter und führte die Stabsstelle New Media in eine eigene Abteilung über. Zuvor verantwortete er während vier Jahren Marketing und Verkauf in der Geschäftsleitung des Fernsehbereichs und leistete einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg von RingierTV. Die Nachfolge von Waldis wird in den kommenden Wochen geregelt.

Networking, Brand Identity und Verkaufsförderung 

Messen … sind vor allem eins: Plattform und Treffpunkt zwischen Anbieter und Verbraucher oder Kunden.

Messen … sind vor allem eins: Plattform und Treffpunkt zwischen Anbieter und Verbraucher oder Kunden.
Ob als Kunden-Event im kleinen Rahmen oder gross angelegte Fachmesse – der Schritt eines Unternehmens hinaus in die Öffentlichkeit hat vor allem ein Ziel: Er soll beim Verbraucher/Kunden die Nachfrage nach Produkten oder Services stimulieren – und im Idealfall das ausstellende Unternehmen gleichzeitig «ins richtige (positive) Licht» rücken. Das zumindest sind die mit einem Messeauftritt verbundenen Erwartungen seitens der Aussteller.Die Besucher auf der anderen Seite schätzen die Möglichkeiten, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen von mehreren Anbietern an einem Ort direkt vergleichen zu können. Sie können sich damit zudem eine umfassendere Meinung von einem Produkt oder einem Unternehmen verschaffen.
Der Veranstalter schliesslich stellt die Messehalle und wichtigste Infrastruktur zur Verfügung. Veranstalter hoffen ihrerseits auf eine hohe Ausnützungsziffer – sprich auf möglichst viele verkaufte Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Messeausrichter arbeiten dabei oft mit Standbauern oder spezialisierten Firmen zusammen und bieten den Ausstellern damit Hand, damit diese ihren Messeauftritt professionell ausgestalten können.
Von der Publikums- zur FachmesseMessen werden nach ihrer Ausrichtung auf Fachbesucher (Business-to-Business = B2B) oder auf die breite Öffentlichkeit (Business to Consumer = B2C) unterschieden. Letztere haben eine sehr lange Tradition. Ursprünglich mit einem kirchlichen Fest verbunden (der Name Messe leitet sich vom lateinischen Begriff Missa = kirchlicher Festtag ab), üben diese auch Publikumsmessen genannten Veranstaltungen auch heute noch eine grosse Anziehungskraft aus. Dennoch ist festzustellen, dass sich die Messeveranstalter im Lauf der Jahre mehr und mehr auf spezifische Besuchersegmente/Zielgruppen spezialisiert haben. Dies geht mit veränderten und sehr viel breiteren Interessen der Bevölkerung einher. Beispiele solcher spezialisierten Messen sind etwa die IT-Fachmesse Orbit-IEX, die Suissetransport in Bern oder die Baumesse Swissbau in Basel.
Ein weiterer Trend im Messebereich ist der vielerorts bereits abgeschlossene Wandel von Verkaufsmessen hin zu so genannten Mustermessen. Besucher können daher heute kaum noch Produkte auf der Messe erwerben und mit nach Hause nehmen, sich aber vor Ort von den Vorzügen der Produkte und Dienstleistungen eines Ausstellers überzeugen (lassen).
Indirekter ErfolgDer Messeauftritt selbst ist zuerst einmal mit Kosten verbunden, die von den ausstellenden Unternehmen meist dem Marketingbudget entnommen werden. Die Gesamtkosten eines Messeauftritts setzen sich zusammen aus mindestens den Kosten für die Ausstellungsfläche, dem Design des Stands und dem eigentlichen Standbau, den Kosten für die Infrastruktur (Wasser, Strom, Telekommunikation) und für abgegebene Geschenke oder Warenmuster (Give aways). Dazu kommen weitere Kosten wie etwa jene für die anlässlich einer Messe produzierten Werbematerialien sowie die Aufwände der für die Organisation und Durchführung notwendigen Personen und/oder für das Standpersonal.
Ohne ErfolgsgarantieOb und wie erfolgreich eine Messe für ein Unternehmen ist, lässt sich nicht immer oder selten in Frankenbeträgen ermitteln. Im Investitionsgüterbereich kann der Entscheid eines einzigen an der Messe gewonnenen Auftrags die Kosten der Messe finanzieren. Im Consumer-Segment hingegen helfen abgegebene Samples/Warenmuster beim Branding, weshalb die Teilnahme an einer Messe als eine langfristige Investition betrachtet werden muss. Eine direkte Refinanzierung einer Messe durch den Auftritt ist damit in den meisten Fällen nicht möglich. Darüber hinaus sind Messen pures Networking. Nicht selten haben sich auf Messen Konkurrenten zu ersten Gesprächen über eine Zusammenarbeit gefunden, haben ausstellende Unternehmen ihre Unternehmensstrategie überarbeitet oder aktualisiert. Sicher ist: Die ebenfalls vor Ort auftretende, direkte Konkurrenz beflügelt.    
Fachbegriffe rund ums Messegeschäft(Fach)Messen
zeichnen sich durch folgende Eckpunkte aus: Sie finden wiederkehrend (meist jährlich) statt, dauern oft mehr als zwei Tage und sind bis auf eine oder anderthalb Wochen begrenzt.   Die Messeveranstalter unterscheiden thematisch zwischen Publikums- und Fachmessen. Neudeutsch: B2C- und B2B-Messen.
In Deutschland werden typische B2C-Veranstaltungen oft nicht als Messe, sondern als Ausstellung bezeichnet: Bekanntes Beispiel ist die IAA – die Internationale Automobil Ausstellung.
Die jeweils wichtigste Messe einer Branche wird als Leitmesse bezeichnet. In der grafischen Industrie wäre das die alle vier Jahre stattfindende Messe Drupa.
Um grosse Besucherzahlen anzulocken und wohl auch um die Messehallen besser auszunützen, werden oft Messen zusammengefasst. Diese Mehrbranchenmessen liegen im Trend. 
Im Gegensatz zu Messen widmen sich Tagungen einem speziellen Thema. Im Zentrum dieser Veranstaltungsform stehen meist (Fach)Vorträge – dann spricht man auch von Fachtagungen –, die ihrerseits meist aktuellen Entwicklungen innerhalb einer Branche Rechnung tragen.
Anstelle des Begriffs Tagung werden oft auch die Begriffe Konferenz oder Symposium verwendet. Symposien thematisieren im Gegensatz zu Tagungen meist wissenschaftliche Themen oder diskutieren diese.
Vorträge schliesslich sind Reden vor einem Publikum und meist Teil von sämtlichen oben genannten Veranstaltungen.
Der Begriff Kongress bezeichnet eine Zusammenkunft, wo der meist fachliche Inhalt im Vordergrund steht.
Messegesellschaften vermieten das Gelände, Hallen oder Teile davon entweder an Gastveranstalter oder treten selbst als Veranstalter auf.
Unter dem Begriff Messestadt versteht man Städte, die über spezielle Messegelände oder Messehallen für meist überregionale oder gar internationale Messen verfügen. Schweizer Messestädte sind Aarau, Basel, Bern, Bulle, Delémont, Fribourg, Genf,
Lausanne, Lugano, Luzern, Martigny, St. Gallen, Thun und Zürich.
 
Jürgen Franck 

Namics unterstützte Clariden Leu beim Intranet Aufbau

Der Dienstleister für web-basierte Lösungen, Namics, hat Clariden Leu dabei unterstützt, das Intranet der neu geschaffenen Bank zu realisieren. Aus den bestehenden fünf Intranets wurde ein gemeinsames konzipiert, designt und mit Inhalt gefüllt.

Der Dienstleister für web-basierte Lösungen, Namics, hat Clariden Leu dabei unterstützt, das Intranet der neu geschaffenen Bank zu realisieren. Aus den bestehenden fünf Intranets wurde ein gemeinsames konzipiert, designt und mit Inhalt gefüllt. Ausserdem stand Namics beim Design und der Konzeption des neuen Internetauftritts von Clariden Leu beratend zur Seite. Der Auftritt zeichnet sich durch eine einfache Navigationsstruktur aus und soll das einheitliche Kommunikationskonzept von Clariden Leu unterstreichen, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Der Zusammenschluss der unabhängigen Credit Suisse Privatbankentöchter Clariden Bank, Bank Leu, Bank Hofmann, BGP Banca di Gestione Patrimoniale und der Effektenhändlerin Credit Suisse Fides zu Clariden Leu wurde im Januar 2007 vollzogen. Dies erforderte ein neues und für alle 1’800 Mitarbeiter einheitliches Intranet. Es entstand ein einfach zu bedienendes Arbeitsinstrument, das durch seinen themenorientierten Ansatz einen entscheidenden Beitrag zur Identifikation mit der neuen Organisationsstruktur leistet und zum schnellen Wissenstransfer innerhalb der neuen Bank beiträgt. Die Inhalte der bestehenden fünf Intranets hat Namics innerhalb fünf Wochen konsolidiert und in das neue Portal übertragen. Ein neu definierter Publikationsprozess sorgt dafür, dass die Fachabteilungen Inhalte selbstständig einstellen und aktualisieren können.

Fälschung mit Style

ModelsJuan Isidro Casilla, Anzeigenfälscher vom Dienst, hat sich neulich mit einer seiner Fake-Anzeigen auch in eine Ausgabe von Schweizer Illustrierte Style geschlichen.

Models Juan Isidro Casilla, Anzeigenfälscher vom Dienst, hat sich neulich mit einer seiner Fake-Anzeigen auch in eine Ausgabe von Schweizer Illustrierte Style geschlichen. Jung von Matt/Limmat nimmt diesen Steilpass gerne an und spielt ihn für Schweizer Illustrierte Style an die Inserenten weiter. Per Doppelseite mit dem Porträt von Casillas wird empfohlen, Anzeigen selber früh genug zu buchen, bevor er es tut. 

Gezielte Anmache

Eigenwerbung m&m feiert ihre 25 Jahre mit einer Kampagne von GGK und Plakaten vor Büros der Konkurrenz.

Eigenwerbung m&m feiert ihre 25 Jahre mit einer Kampagne von GGK und Plakaten vor Büros der Konkurrenz.Über fünf Milliarden Franken werden in der Schweiz jedes Jahr für Werbung ausgegeben. Nur wenig davon stammt  aber aus dem Pot für Eigenwerbung. Wie der Schuster sich mit schlechten Schuhen brüstet, so geben sich auch die meisten Agenturen in dieser Hinsicht verblüffend bescheiden – sieht man von den Investitionen für die diversen Wettbewerbe mal ab. Anders präsentiert sich in diesen Tagen m&m. Die Media-Agentur, die seit 25 Jahren aktiv mitentscheidet, wie diese jährlich fünf Milliarden Franken am sinnvollsten eingesetzt werden können, ist in der Sonntagspresse und diversen Tageszeitungen mit ganzseitigen Inseraten aufgefallen. Sechs Sujets mit klarer Typo und ebenso klarer Aussage – «Mecklenburg, die einzige international tätige Mediaagentur der Schweiz» – sind von der Zürcher GGK gestaltet worden. Die in der Schweiz basierte m&m ist «seit neuestem» auch in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn, Italien, Spanien, England, Dubai und in den USA präsent.
Die Sujets mit dieser Eigenwerbung gibt es auch auf einigen ausgewählten Websites sowie in Form von Plakaten. Diese sind von m&m, strategisch perfekt platziert, direkt vor den Büros der Konkurrenz angebracht worden.
Andreas Panzeri

Tourismuswirtschaft will Kürzungen bei Landeswerbung nicht schlucken

Die Bedeutung eines starken touristischen Landes-Marketings und staatlicher Innovationsförderung für den Schweizer Tourismus waren die zentralen Themen des diesjährigen Tages der Tourismuswirtschaft am Mittwoch in Bern.

Die Bedeutung eines starken touristischen Landes-Marketings und staatlicher Innovationsförderung für den Schweizer Tourismus waren die zentralen Themen des diesjährigen Tages der Tourismuswirtschaft am Mittwoch in Bern. Um das Wachstum zu fördern, müsse das Marketing ausgebaut werden – und nicht wie vom Bundesrat geplant, gekürzt werden. Aktuell schlägt der Bundesrat dem Parlament für die Finanzierung von Schweiz Tourismus ein Budget von 186 Millionen Franken für die Jahre 2008 bis 2011 vor, was faktisch eine Kürzung bedeutet. Gefordert wird von der Tourismusseite ein Minimum von 195 Millionen.
Die Organisation will sich aber dafür einsetzen, dass das Parlament ihr Budget noch weiter erhöht – auf 207 Mio. Fr. für die Jahre 2008-2011. Die Logiernächte- und Gästezahlen in der laufenden Finanzierungsperiode seien stark angestiegen, sagte Schweiz Tourismus-Direktor Jürg Schmid. Das zeige, dass Investitionen in Schweiz Tourismus das Wachstum förderten.
Um ihre Forderungen zu untermauern, nimmt die Tourismuswirtschaft eine Messung zur Hand. Diese bestätigt die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Tourismusvermarktung und unterstreicht den Nutzen der Bundesinvestitionen in Schweiz Tourismus. Mit den vom Bund eingesetzten 46 Millionen Franken löse Schweiz Tourismus einen direkten Umsatz von 2,26 Milliarden Franken aus. Dieser Umsatz führt dem Bund, den Kantonen und den Gemeinden wiederum 318 Millionen Franken an Steuern und Abgaben zurück.
Auch die geplante Kürzung des Innovationsprogramm InnoTour von 28 auf 21 Millionen Franken will man nicht einfach hinnehmen. Die Tourismuswirtschaft werde sich dafür einsetzen, dass die geplante Reduktion für 2008 bis 2011 rückgängig gemacht werde.
Dass der Bundesrat die Pläne zur Gründung einer Gesellschaft für die Landeswerbung gestoppt hat, stösst bei den Präsidenten der wichtigsten Schweizer Tourismusorganisationen unisono auf ausserordentliches Bedauern. Sie wünschen sich eine ?schlagkräftige? Landeswerbung.
Es sei nicht nachzuvollziehen, dass das Projekt aus Prestige- und Zuständigkeitsgründen nicht rasch habe dem Parlament vorlegen können, sagte Klaus Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse laut der Nachrichtenagentur Sda. Die Parlamentarier müssten sich dieses Themas annehmen.
Vor grosse Herausforderungen stellt den Tourismus der Klimawandel, wie Franz Steinegger, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands, sagte. Zahlreich tief gelegene Wintersportorte müssten deshalb schon heute überlegen, wie sie morgen um die Gunst der Touristen werben wollten. Auch dies sei ein Grund dafür, dass der Tourismus auf eine staatliche Innovationsförderung angewiesen sei.

Leitfaden für Gesuchsteller

Sponsoring Vor wenigen Tagen ist ihr Longseller «Sponsoring – der Leitfaden für die Praxis» in vierter Auflage erschienen – noch einmal erweitert, überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Und schon erscheint ein weiteres Buch von Elisa Bortoluzzi Dubach.

Sponsoring Vor wenigen Tagen ist ihr Longseller «Sponsoring – der Leitfaden für die Praxis» in vierter Auflage erschienen – noch einmal erweitert, überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Und schon erscheint  mit «Stiftungen – der Leitfaden für Gesuchsteller»  ein weiteres Buch von Elisa Bortoluzzi Dubach. Auch dieses dürfte das Zeug zum Fachbuch-Bestseller haben.  In ihrem neuen Werk wendet sich die Erfolgsautorin, Beraterin und Hochschuldozentin an Privatpersonen, aber auch an Organisationen, Vereine und Verbände. Angesprochen werden Interessierte, Veranstalter und Unternehmen aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Öko.

Good Bye

Auszeit Nach 17 Jahren in der Schweiz hat André Morales beschlossen, während einem Jahr als Creative Consultant für eine internationale Werbeagentur in São Paulo zu arbeiten.

Auszeit Nach 17 Jahren in der Schweiz hat André Morales beschlossen, während einem Jahr als Creative Consultant für eine internationale Werbeagentur in São Paulo zu arbeiten. Der bisher in Zürich tätige Freelancer und frühere CD bei McCann will dort seinen Freunden und Kollegen auch für Reisetipps oder Hilfe bei professionellen Fragen vor Ort zur Verfügung stehen. Er ist über [email protected] zu erreichen.

Schweinische Vorfreude

Gastronomie Ruf Lanz macht selbst Fleischliebhaber neugierig auf das neue vegetarische Restaurant von Hiltl.

Gastronomie Ruf Lanz macht selbst Fleischliebhaber neugierig auf das neue vegetarische Restaurant von Hiltl.Die Freundinnen und Freunde des fleischlosen Schlemmens haben einen neuen Gourmettempel. Am 5. März ist das traditionsreichste vegetarische Haus Europas von seinem Provisorium in der alten Börse in Zürich wieder an die ursprüngliche Adresse an die Sihlstrasse zurück gekehrt. Nach einer langen und intensiven Umbauphase ist das neue Hiltl bedeutend grösser, eleganter und vielfältiger. Gleichzeitig stützt es sich auf die über hundertjährige Tradition und verbindet diese mit überraschender Innovation. So findet der Gast nun ein edles Premium-Restaurant, eine Bar, in der man bis spät in die Nacht kleine Snacks serviert bekommt, eine Konditorei, eine Kochschule, einen Laden und einen Take-away. Architektonisch besonders auffällig ist die grosse Glasfläche, die von unten bis oben über alle Etagen reicht. Die stilvolle Architektur ist hier aber nicht nur kunstvoller Selbstzweck. Das Glas erlaubt auch einen faszinierenden Einblick in die Küche und bietet damit das erste Zürcher Esstheater. Das kulinarische Spektakel ist werbewirksam auch von der Strasse her einsichtbar.
«Kein Wunder, werden da alle Passanten neugierig», meint Ruf Lanz. Die Kreativagentur thematisiert diese Neugier witzig und auf verblüffende Art in ihrer Eröffnungskampagne. In dieser sieht man Frauen und Männer, die neugierig ihre Nasen am Hiltl-Fenster platt drücken – und dadurch erstaunliche Ähnlichkeit mit einem Schweinchen kriegen. So wird die Kernbotschaft pointiert auf den Punkt gebracht: Das neue Haus Hiltl macht selbst Fleischliebhaber neugierig.
Nicht nur für Vegi-FundisSchliesslich essen viele der Hiltl-Gäste gelegentlich auch Fleisch und kommen nicht aus missionarischer vegetarischer Überzeugung ins Hiltl. Sondern einfach, weil sie den gesunden Genuss und die Atmosphäre schätzen.
Ruf Lanz ist es mit dieser Kampagne gelungen, den Stil der schon immer cleveren und augenzwinkernden Werbung für Hiltl fortzusetzen, ohne den bisherigen Witz von Wirz Werbung einfach zu kopieren. Ruf Lanz ist die neue Kreativagentur von Hiltl, weil Rolf und Marielle Hiltl ihre verschiedenen Häuser in Zukunft eigenständiger auch im Bereich Werbung positionieren wollen. Wirz soll weiterhin die Kommunikation für die Tibits-Kette betreuen, Ruf Lanz die Kampagnen für das Stammhaus Hiltl.
Die Eröffnungskampagne besteht aus sechs Motiven. Sie kommen auf Plakaten, Cinemotion, E-Board im HB Zürich, Tramplakaten, Anzeigen sowie Postkarten zum Einsatz. Bereits versandt wurde eine ungewöhnliche Einladung zur Eröffnung, die ebenfalls das Thema Neugierde aufgreift. Die Einladung wurde nämlich auf dem Postweg vor Neugierde aufgerissen und mit auffälligen Klebstreifen wieder zugeklebt. Schwein gehabt hat deshalb, wer trotzdem noch eine bekommen hat.
Andreas Panzeri

Mehrwert durch Finishing

Finishing An den Hunkeler Innovationdays 2007 standen Lösungen sowie Europa- und Weltneuheiten im Vordergrund.

Finishing An den Hunkeler Innovationdays 2007 standen Lösungen sowie Europa- und Weltneuheiten im Vordergrund.Anfang Februar war Luzern während vier Tagen weltweiter Mittelpunkt des modernen Paper Processing. Der Fokus der von der Hunkeler AG auf dem Messegelände Allmend ausgerichteten Ausstellung «Innovationdays» richtete sich auf die Präsentation technischer Lösungen für das Printing-on-demand, für Rechenzentren und Mailrooms und das Web-Finishing. Die bereits zum siebten Mal organisierte Veranstaltung hat sich hier von einer Hausmesse zum führenden Branchentreffen mit internationaler Bedeutung gemausert. Ein Blick auf die Entwicklung über die Zeit seit der Erstauflage im Jahr 1994 hinweg zeigt eindrücklich den wachsenden Stellenwert, den die Innovationdays auf dem internationalen Messeparkett heute einnimmt. So multiplizierte sich das Besucheraufkommen bis zur Ausstellung vor zwei Jahren um das Zehnfache. Die steigende Nachfrage seitens der Aussteller führte schliesslich zum Wechsel des Veranstaltungsorts von Zofingen nach Luzern.
 
Paper Processing und FormularveredelungDie Fachveranstaltung zielte auf das Aufzeigen von Lösungen ab. Von den Ausstellern wurden Wege aufgezeigt, wie sich im Digitaldruck hergestellte Drucksachen produzieren und inline weiterverarbeiten bzw. aufwerten lassen. Am Event ging es dabei hauptsächlich um den Endlosdigitaldruck und dessen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten, womit meist Mailings, Bankauszüge, Rechnungen – man spricht hier vom Transaktionsdruck – oder auch Zeitungen gefertigt werden.
Genau in diesem Umfeld liegt auch die Kompetenz des Veranstalters Hunkeler, der hier an vorderster Front mit Neuheiten aufwartete. Diese Aktivitäten in der Weiterverarbeitung der im Digitaldruck hergestellten Druckprodukte bezeichnet das Luzerner Unternehmen, das hier in einzelnen Segmenten gar Marktführer ist, als Paper Processing. Neue, von Hunkeler auf dem POPP-6-Standard (POPP = Printer Online Paper Processing) basierende Komponenten – dazu zählen Abwickel- und Aufwickelmodule, Hochleistungsschneider (für Längs- und Querschnitt sowie den variablen Rausschnitt), Stapelauslagen und Spiralfalz-, Offset- und Transfermodule – ermöglichen bei Geschwindigkeiten bis zu 220 Meter/Minute (Rolle-Rolle-Produktion) die Verarbeitung von Papieren oder Halbkartons (von 40 bis 300 g/m2).
Ein Highlight der Messe war die Produktion eines Mailings auf einer Variweb-Produktionslinie von Hunkeler, die vieles zeigte, was in diesem Bereich derzeit technisch möglich ist. So wurde das Mailing in einem Durchgang und ab Rollenmaterial gleich mehrfach inline gestanzt: Neben einer der Silhouette eines Flugzeugs nachempfundenen Formenstanzung wurde gleich noch ein Anschriftenfenster herausgestanzt. Auch die Perforation, der Beschnitt auf das Endformat sowie die anschliessende Falzung erfolgten inline und somit in einem Arbeitsgang. Zur Überwachung von Qualität und Vollständigkeit  gleicht eine integrierte Videokamera die Mailings mit den zuvor eingedruckten Adressen ab.
Viele in Luzern gezeigten Anwendungen dürften darüber hinaus dem schon oft tot gesagten Formular neuen Schwung verleihen. So erleben intelligente, mit aufgespendeten RFID-Etiketten (Radio Frequency Identification) versehene Formulare gerade dank neuer technischer Möglichkeiten eine Renaissance. Produziert wurden diese mit entsprechenden Transpondern versehenen Logistik-Formulare in Luzern beispielhaft auf einer weiteren Variweb-Linie.
 
Digitaldruckmesse inklusiveDa Hunkeler ihre Systeme für unterschiedliche Digitaldrucksysteme anbietet und daran anpasst, durften diese Anbieter nicht fehlen. Die Teilnahme nahezu sämtlicher führender Digitaldruckanbieter unterstreicht eindrücklich die Bedeutung, die dieser Messe zukommt – ebenso die Tatsache, dass immer mehr Anbieter bei Hunkeler ausstellen.
Einige Firmen, die erstmals in Luzern ausstellten und vor allem deren neuen Produkte sind im Kasten rechts in alphabetischer Reihenfolge (und ohne Anspruch auf Vollständigkeit) vorgestellt. Darunter befanden sich weitere Schweizer oder gar Europa-Premieren.    
 
 
 
Hunkeler AGDas im luzernischen Wikon
ansässige, 250 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen Hunkeler ist hauptsächlich in den Bereichen Paper Processing tätig. Diese Sparte (im Artikel und nachfolgend nicht berücksichtigt ist der Bereich Entsorgungssysteme, der sich der Papierentsorgung widmet) bietet Gesamtlösungen im Bereich Druck-Outputmanagement an und stellt Offline-Webfinishing-Anlagen (Systeme, die bedruckte Rollenpapiere verarbeiten) zur Veredelung von Formularen und Werbemailings her. Mit den Maschinen von Hunkeler stellen Kunden ab Papierrollen oder Endlosstapel Kunden- und Businesskarten, Formulare mit Mehrfachfunktionen, Mailings mit Aufkleber und integrierten Etiketten her. Das Unternehmen stimmt seine digitalen Papierverarbeitungsmaschinen auf die Endlos- und Einzelblatt-Hochleistungsdrucker von etwa Delphax, Océ, HP Indigo, IBM, Xeikon oder Xerox für die Segmente Transaktionsdruck und Mailing-Produktion ab.  
 
 
 
Premieren ausgewählter Digitaldrucksystem-Herseller Agfa Graphics,
das erste Mal beim Hunkeler-Event dabei, lancierte unter dem Namen :Dotrix TransColor ein neues Inkjet-Farbdrucksystem. Das belgische Unternehmen sieht das System für den Druck von Transaktions- und Transpromotions-Dokumenten (z. B. Rechnungsdruck für grosse Unternehmen in Verbindung mit Marketing) sowie um damit farbige und hochwertige Direct Mailings zu produzieren. Dank der «Spice»-Druckeinheit (Single Pass Color Engine) können bei der maximalen Papierbreite von 65 cm nahezu 500 A4-Seiten pro Minute zu drei Nutzen beidseitig farbig in einem Durchgang gedruckt werden. Canon, ebenfalls das erste Mal Aussteller an den Innovationdays, stellte als Schweizer Premiere das Drucksystem imagePRESS C1 der Fachöffentlichkeit vor. Mit dem kompakten Gerät lassen sich Vorauflagen oder Printing-on-Demand-Aufträge bis zum Format SRA3 (320 ¥ 450 mm cm) realisieren. Das Farbdrucksystem, das sich dank eines integrierten Color-Management-Systems auch sehr gut als Proof-Lösung eignet, ist auf Grund seiner deutlich höheren Druckleistung (14 Seiten/Minute) gegenüber Inkjetdrucksystemen im Vorteil. Mit dem System, das über eine Reihe neuer, führender Technologien verfügt, lassen sich Drucksachen produzieren, die dem Offsetdruck in nichts nachstehen. So druckt die imagePRESS C1 mit echten 1200 dpi und ist mit diversen Neuerungen, etwa einem ölfreien Fixiersystem, ausgerüstet. Ein Transferband ermöglicht gleichbleibende Druckqualität auf unterschiedlichsten Medien. Die imagePRESS C1 kann von Unternehmen in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden: als äusserst präzises Proofing-System, für Kleinauflagen und Print-on-Demand-Jobs. Sie eignet sich auch für die variable Datenverarbeitung in zahlreichen Branchen, darunter Werbeagenturen, Hausdruckereien, Copyshops und Druckunternehmen. Das seit November 2006 im Verkauf befindliche System findet gemäss Canon sehr gute Resonanz. Bereits seien in der Schweiz über 70 ImagePress-C1-Systeme verkauft worden. 
IBM kündigte in Luzern mit Verfügbarkeit März 2007 drei neue Digitaldrucksysteme an. Ausgestellt war mit dem Rollendruck-Farbsystem Infoprint 5000 eines davon. Dieses Tintendrucksystem erreicht Druckgeschwindigkeiten von bis 64 Meter/Minute und kann in PostScript-/PDF-Umgebungen eingesetzt werden. Für die hohe Druckgeschwindigkeit sorgt ein von Dainippon Screen entwickeltes Inkjetsystem. Dieser japanische Hersteller hat im letzten Jahr ein bis 64m/min schnelles Farbdrucksystem Truepress Jet520 vorgestellt, das mit Tintenköpfen von Epson ausgestattet ist.
Kodak zeigte die Produktionsmöglichkeiten des digitalen Zeitungsdrucks anhand seiner vorgestellten Digitaldrucklösung Kodak Versamark VX5000. Die mit Modulen der Hunkeler AG ausgestattete Versamark ermöglicht den kostengünstigen Vierfarbdruck von Zeitungen an entfernten Standorten bzw. in kleinen Auflagen. In der Standardkonfiguration zeigt Kodak die Nexpress 2500. Das Drucksystem ist in der Lage, in einer Stunde bis zu 2500 A4 4/4-farbig zu drucken.
Océ zeigte als Schweizer Premiere die Varistream 9230 – ein Rollendrucksystem, das bis drei Farben beidseitig bedrucken kann. Damit empfiehlt sich die Varistream für den Transaktionsdruck, wo etwa Hausfarben verwendet werden sollen. Mit der Varioprint 6250 stellte das niederländische Unternehmen zudem erstmals in der Schweiz einen der schnellsten Duplex-Einzelblattdrucker vor.
Xeikon zeigte sein erst im vergangenen Herbst vorgestelltes Drucksystem Xeikon 6000. Das Rollensystem bedruckt bis zu 168 Seiten/Minute (entspricht 12 Meter/Minute) – dies vollfarbig und beidseitig (Duplexdruck). Zum Einsatz kommt ein neuer Toner, der eine idealere Partikelform aufweist und dank dem sich vor allem beim Druck von Flächen bessere Druckergebnisse erzielen lassen. Zudem soll sich damit der Tonerverbrauch – ein nicht unerheblicher Kostenpunkt beim Digitaldruck – um fünf bis zehn Prozent verringern lassen. Gezeigt wurde in Luzern die Produktion eines so genannten Selfmailers; dies sind Mailings, die ohne Umschläge bzw. Kuverts auskommen und in der Regel in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden.  
Xerox führte mit dem Schwarzweissdrucker Nuvera 288 den letzten Herbst angekündigten und erstmals in Europa gezeigten, derzeit schnellsten Einzelblattdrucker vor. Entsprechende Soft- und Hardware sorgen dafür, dass die beiden Druckwerke so zusammenarbeiten, als wären sie eine Einheit. Weiter zeigte Xerox an den Innovationdays das Rollendrucksystem Xerox 495 CF in Produktion.
Jürgen Franck

Bumble.ch setzt auf Blogsponsoring

Der Online-Shop Bumble.ch setzt auf Blogsponsoring: Ein Fullbanner wirbt in den Weblogs Infamy, Kulturtv.ch, Leumund.ch und Starfrosch für Pokerzubehör von Bumble.ch. Begleitet wird die Banner-Kampagne von je einem redaktionellen Beitrag.

Der Online-Shop Bumble.ch setzt auf Blogsponsoring: Ein Fullbanner wirbt in den Weblogs Infamy, Kulturtv.ch, Leumund.ch und Starfrosch für Pokerzubehör von Bumble.ch. Begleitet wird die Banner-Kampagne von je einem redaktionellen Beitrag in den beteiligten Blogs. «Mit Blogsponsoring erreichen wir eine Zielgruppe, die ansonsten nur schwer zu erreichen wäre», begründet Marcel Tschopp von Bumble.ch die Entscheidung für die neuartige Werbeform. Bumble.ch vertreibt «nützliche Produkte für das tägliche Leben». Die Angebotspalette reicht von Wellness und Wohnen über Sport und Spiel bis hin zu Kochen und Romantik. Im Pokershop von Bumble.ch gibt es Poker-Zubehör vom Chip-Set bis zum Pokertisch. Zusammen gebracht wurden Bumble.ch und die Blogs von Christian Leus neuestem Projekt, Blog2.biz. Damit will er als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Blogs fungieren und individuelle, massgeschneiderte Kommunikationslösungen für Blogger und Firmen anbieten.
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