Auf Eis

Pressenetz Die Idee einer Artikelbörse für regionale Printmedien, besser bekannt unter dem Namen Pressenetz, hat laut Beat Lauber, Pressenetz-Erfinder und Chef von NZZ-Tochter Freie Presse Holding, wenig Chancen, realisiert zu werden.

Pressenetz Die Idee einer Artikelbörse für regionale Printmedien, besser bekannt unter dem Namen Pressenetz, hat laut Beat Lauber, Pressenetz-Erfinder und Chef von NZZ-Tochter Freie Presse Holding, wenig Chancen, realisiert zu werden. Die überarbeitete Version sah vor, das Verteilnetz der SDA zu nutzen, um den Zugang für interessierte Printmedien zu erleichtern. Ein Ausbau der SDA-Angebotspalette bedarf jedoch der Zustimmung der Verlage, die Eigner der Agentur sind. «Es ist wohl unmöglich, die Verleger hier auf eine Linie zu bringen», schätzt Lauber.

«Der Sonntag ist sehr gut besetzt»

Am 17. März 2002 erschien die NZZ am Sonntag (NZZaS) zum ersten Mal. Seither ist sie ein wichtiger Teil des Sonntagsmarktes. Chefredaktor Felix E. Müller sagt, wo sein Blatt heute steht und wo es morgen voraussichtlich stehen wird.

Am 17. März 2002 erschien die NZZ am Sonntag (NZZaS) zum ersten Mal. Seither ist sie ein wichtiger Teil des Sonntagsmarktes. Chefredaktor Felix E. Müller sagt, wo sein Blatt heute steht und wo es morgen voraussichtlich stehen wird. WW: Die SonntagsZeitung (SoZ) wurde eben 20 Jahre alt, die NZZaS wird 5-jährig. Wie beurteilen Sie die Wettbewerbssituation zwischen den beiden Titeln?Felix E. Müller: Ich glaube, es hat dem ganzen Sonntagsmarkt gut getan, dass wir kamen. Die SoZ wurde angespornt, sich mehr Mühe zu geben, und am Anfang hat sie ihre Leistung auch deutlich gesteigert. Mit unserem Markteintritt kam es zudem sowohl auf der Leser- als auch auf der Anzeigenseite zu einer Ausweitung des Sonntagsmarkts.WW: Wie ist denn die Ertragssituation der NZZaS heute?Felix E. Müller: Wir schrieben letztes Jahr zum ersten Mal schwarze Zahlen, was ich persönlich als sehr gute Leistung empfinde.WW: Von den drei nationalen Sonntagstiteln hatte die NZZaS mit 13,3 Prozent klar die höchste Zuwachsrate beim Inseratevolumen. Ein Drittel sind allerdings konjunkturabhängige Stellenanzeigen. Wie sähe die Situation ohne diese aus?Felix E. Müller: Ohne Stellen wären wir ebenfalls schwarz gewesen, allerdings nur knapp. Damit steht fest: Das Kriterium von Tamedia-CEO Martin Kall, wonach eine Zeitung auch ohne Stellen schwarz schreiben sollte, erfüllen wir bereits.WW: War dies im Businessplan so vorgesehen?Felix E. Müller: Nein, wir waren um etwa zwei bis drei Jahre schneller am Break-even. Und dazu mit bloss gut 50 Prozent der geplanten Kosten.WW: Angenommen, die nächsten Jahre verlaufen ähnlich gut wie 2006: Wie lange dauert es dann bis zum Return on Investment?Felix E. Müller: Etwa sechs bis sieben Jahre.WW: 2005 wies die Mach Basic letztmals bei allen drei Sonntagstiteln eine Steigerung im Lesermarkt aus. Seither stagniert dieser bei 2,25 Millionen Personen. Ist die Sättigungsgrenze erreicht?Felix E. Müller: Ja, ich glaube schon, dass die Zeit der grossen Zuwächse vorbei ist. Mit drei nationalen Titeln und einer Reichweite von 2,25 Millionen Lesern ist der Sonntag sehr gut besetzt.WW: Punkto Leser ist die NZZaS relativ stabil, während die SoZ auf dem absteigenden Ast zu sein scheint. Der SonntagsBlick (SoBli) hingegen hat andernorts Baustellen. Kommt Ihnen das entgegen?Felix E. Müller: Ob es dem SoBli gut oder weniger gut geht, spüren wir nicht unbedingt, denn das ist eine ganz andere Zielgruppe im Lesermarkt. Für uns ist die SoZ, die Zeitung in der Mitte, wichtiger. Wenn sie verliert, legen wir tendenziell zu, was aus unserer Sicht natürlich positiv ist, weil dies den Abstand zur SoZ verkleinert.WW: 55 Prozent der NZZ-Leser lesen die NZZaS nicht. Da liegt doch Potenzial brach.Felix E. Müller: Umgekehrt kann man auch sagen, dass wir primär ausserhalb des NZZ-Leserkreises gewachsen sind.WW: Aber wissen Sie, weshalb die exklusiven NZZ-Leser die NZZaS nicht wollen?Felix E. Müller: Nicht wirklich. Wir vermuten, dass vielen das Angebot der NZZ-Wochenendausgabe mit ihren sehr hintergründigen Beilagen reicht.WW: Da wären doch zusätzliche Marketing-Anstrengungen am Platz.Felix E. Müller: Natürlich versuchen wir das immer wieder, das sind aber im Moment nicht unsere Hauptanstrengungen. Wir denken eher daran, die Kooperation mit den Regionaltiteln auszubauen. So haben wir beispielsweise mit der ZürichseeZeitung ein attraktives Kombi ausgearbeitet, das wir jetzt anbieten.WW: Demnächst erscheint eine neue MA Leader. Gemäss der Studie von 2005 halten sich SoZ und NZZaS aber bei den Leadern und Topleadern in etwa die Waage, mit einem leichten Vorsprung der SoZ. Erwarten Sie noch Verschiebungen zu Gunsten der NZZaS?Felix E. Müller: Langfristig schon, aber auch hier kommen wir in die Phase der kleineren Schritte. Denn gemeinsam haben wir doch einen Marktanteil von 80 bis 90 Prozent in diesem Segment. Das ist einer der harten Fakten, mit denen man die Bedeutung dieser Titel im publizistischen Markt der Schweiz erklären kann. Denn wenn so viele Leader diese Titel lesen, können diese Titel bei ihnen wiederum Themen setzen oder die Diskussion beeinflussen.WW: Sie dachten Anfang Jahr laut über Regionalsplits nach.Felix E. Müller: Ja, das war ein Gedankenexperiment. Ob Regionalsplits auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll sind, darüber gehen die Meinungen auseinander. Mich beschäftigt aber der Drang der Regionaltitel Richtung Sonntagsmarkt; das ist für diese der Strohhalm in einem Tal der Tränen, das heisst, der sinkenden Auflagen. Ich bin zwar überzeugt, dass uns dies publizistisch nicht stark tangiert. Aber falls die Regionaltitel im Anzeigenbereich Verbünde konstruieren sollten, könnten wir dies schon zu spüren bekommen.WW: Die Sonntagsausgabe der Südostschweiz existiert bereits, doch bisher habt Ihr sie im Lesermarkt noch kaum zu spüren bekommen.Felix E. Müller: Das ist richtig, publizistisch habe ich keinen wirklichen Kummer. Allerdings sind wir im Südostschweiz-Gebiet auch nicht besonders stark. Aber ich habe das Gefühl, dass Herr Lebrument seine siebte Ausgabe langfristig nicht allein auf diesem Niveau durchziehen kann, er braucht dringend Herrn Wanner, um mit ihm einen Anzeigenverbund am Sonntag machen zu können.WW: Die Mittelland Zeitung hat jüngst mitgeteilt, dass sie ihre siebte Ausgabe lancieren wird. Werden nun Ihre Regionalsplits konkret?Felix E. Müller: Nein, das ist vorerst eine Idee, die man nochmals kritisch diskutieren muss.WW: Wie werden Sie denn reagieren?Felix E. Müller: Wir werden abwarten und Tee trinken. Das machten wir schon bei der Südostschweiz so. Seit ich sah, wie gering das Anzeigenvolumen dieses Titels ist, kann ich auch Wanners Sonntagsausgabe gelassener entgegen sehen. Die Alarmlämpchen werden bei mir erst dann aufleuchten, wenn es unter den Regionalblättern zu einem Anzeigenkombi käme.WW: Noch eine letzte Frage: Markus Spillmann ist seit rund einem Jahr NZZ-Chefredaktor. Was hat sich für Sie verändert?Felix E. Müller: Aus meiner Sicht nichts Grundsätzliches. Solange die Entwicklung bei der NZZ am Sonntag so positiv ist, hat man im Haus NZZ wohl auch nicht das Gefühl, massiv eingreifen zu müssen. Es gibt im Haus NZZ andere Baustellen, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.Interview: Markus Knöpfli

Der Stand der Dinge

Standbau Corporate Identity in komprimierter Form: Das kann ein Standauftritt sein, wenn er gezielt auch als Imageträger konzipiert wird.

Standbau Corporate Identity in komprimierter Form: Das kann ein Standauftritt sein, wenn er gezielt auch als Imageträger konzipiert wird. Selbstverständlich ist es möglich, durch die Bestückung von klassischen Mietstellwänden einen eigenständigen Messeauftritt zu erreichen. Dies gelingt aber meist nur bedingt, weil die äussere Form vorgegeben ist. Der Handlungsspielraum beschränkt sich dabei oft ausschliesslich auf das Ausgestalten dieser Rahmenbedingungen, was schnell einmal zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit führt. Durch die räumliche Beschränkung fehlt dem Auftritt Individualität, was durch noch so viel Kreativität in der Ausstattung der Standfläche und deren «Bespielung» kaum mehr wett zu machen ist. Noch vor der Budgetfrage steht deshalb die Auseinandersetzung mit den Zielen, die mit einem Standauftritt erreicht werden sollen: Geht es um eine reine Produktepräsentation, oder soll auch eine Unternehmens- und Markenidentität transportiert werden? Steht ein kurzfristiger Verkaufserfolg oder die nachhaltige Imagepflege im Vordergrund? Beides schliesst sich gegenseitig nicht aus, sondern verstärkt sich im Idealfall.
Eine Frage des StilsBei einer kombinierten Zielsetzung entsteht aus einem Messeauftritt gelebte Corporate und Brand Identity: Die Standarchitektur setzt das Corporate Design dreidimensional in Szene, das Standpersonal repräsentiert in seiner Verhaltensweise die Corporate Behaviour, die platzierten Botschaften und Kommunikationselemente bilden die Corporate Communications. Und alles zusammen ergibt eine abgerundete Plattform für die Erlebniswelt der Produkte.
Diese Grundsatzentscheide zum Messeauftritt wirken sich direkt auf den Stil des Standbaus aus. Stellwände stehen Standbausystemen oder gar dem konventionellen Standbau in der Werkstatt gegenüber. Die meisten Messestände werden aus vorgefertigten Elementen komponiert. Auf Grund der Vielfalt der Trägersysteme, der Variationen und des Zubehörs ist eine individuelle Gestaltung möglich. Für eine ganz freie bauliche Inszenierung, die ein Spiel mit Materialien und Linien ermöglicht, braucht es unter Umständen die Zusammenarbeit mit spezialisierten Handwerkern.
Generell ist im Standbau ein Trend zur Verwendung von Textilien, zum Folien-Plotting und zu mobiler und modularer Leichtbauweise erkennbar, die dem Auftritt eine (auch budgetschonende) Leichtigkeit geben. Den Einsatzbereich eines Standes gilt es dabei ebenso sorgfältig wie frühzeitig zu definieren. Gleiches gilt für die Zielsetzung – ob etwa der Stand als Indoor- oder Outdoor-Lösung oder für beides konzipiert werden soll. Es ist zu hinterfragen, ob der Stand für POS-Einsätze oder integriert in eine Fach- oder Publikumsmesse oder eine regionale Gewerbeschau gefertigt werden soll. Schon bei der Konzeption sollte weiter bereits definiert werden, ob der Stand als mobile Road Show, für eine mehrtägige Verwendung an einer Messe oder als Dauerausstellung verwendet wird. Weiter ist abzuklären, ob eine Stand-alone-Lösung respektive ein Inselstand (allseitig gestaltbarer, frei platzierter Stand) oder ein Reihenstand konzipiert und entwickelt werden soll.
Dies alles ist umso wichtiger, weil in der Regel ein Messeauftritt kein einmaliges Ereignis bleibt. Die Materialien sollten deshalb auf eine modulare Mehrfachverwendung hin ausgesucht werden, um sich an die unterschiedlichen Standorte und Standflächen anpassen zu können.
Räume und Zonen schaffenFür die Raumaufteilung eines Messeauftritts stellen sich weitere Fragen. Etwa, welche Zonen das Messekonzept vorsieht. Hier ist dann zu prüfen, ob Besprechungszonen, Audio-/Videobereiche, Lounge-/   Bistrobereiche (mit Küche), Ausstellungs-/Präsentationsbereiche (mit Lager), Showbereiche etc. sinnvoll sind. Weiter muss der Standort auf die erforderliche Infrastruktur für den Messeauftritt hin untersucht werden – also ob Wasser, Strom, Kommunikationsanschlüsse, Licht, Beschallung, Mobiliar etc. in ausreichendem Mass vorhanden sind. Beim Stand-Design sollte zudem die Dreidimensionalität optimal genutzt und die Besucherführung innerhalb des Stands mit einbezogen werden.
Auf die Botschaft kommt es anSchlussendlich kommt es aber auch beim Standbau darauf an, wie der Raum lebt, wie er auf die Besucher wirkt, damit diese positive Eindrücke mit nach Hause nehmen. Ohne Ereignis und gute Begegnung bleibt der beste Messestand eine Hülle ohne Inhalt. Ist also das, was es zu sagen und zu zeigen gibt, spannend genug, um es an die Zielgruppe zu bringen? Schaffen wir es, unsere Botschaften spannend und überzeugend aufzubereiten? Dazu müssen neben dem Stand-Design das Standpersonal und die Mitarbeitenden des Unternehmens auf den Ständen motiviert und kompetent sein. Und sie müssen es verstehen, die Besucher zu begeistern.
 
Röné Bringold, Mitinhaber von D•SIGN Bringold & Cueni, Biel-Benken.

Young & Rubicam Brands Geneva kooperiert mit Flux Laoratory

Die Kommunikationsagentur Young & Rubicam Brands Geneva ist mit dem kulturellen Think Tank Flux Laboratory eine Partnerschaft eingegangen. Die Kunden haben somit die Möglichkeit ihre Marken auf kreative und innovative Weise zu präsentieren.

Die Kommunikationsagentur Young & Rubicam Brands Geneva ist mit dem kulturellen Think Tank Flux Laboratory eine Partnerschaft eingegangen. Die Kunden haben somit die Möglichkeit ihre Marken auf kreative und innovative Weise zu präsentieren, heisst es in einem Mediencommuniqué. Flux Laboratory wurde 2003 von Cynthia Odier gegründet und schafft Verbindungen zwischen Kunst und Business. Mit der neuen Kooperation möchte Young & Rubicam Brands Geneva ihren Kunden eine – ihrer Meinung nach – bis anhin Weltneuheit bieten. Als erste Aktivität geht die Trans-Warhol Opera zwischen dem 8. und 10. März im Batiment Forces Motrices in Genf über die Bühne. In der Produktion steht Andy Warhols Sichtweise im Vordergrund – das Artistic Marketing.

Jenni Kommunikation angelt sich Mandat von TerraTec

Das auf Multimedia spezialisierte deutsche Unternehmen TerraTec Electronic hat sich für die Zusammenarbeit mit Jenni Kommunikation entschieden. Die auf ICT und Consumer Electronic fokussierte Jenni Kommunikation übernimmt das Mandat per sofort.

Das auf Multimedia spezialisierte deutsche Unternehmen TerraTec Electronic hat sich für die Zusammenarbeit mit Jenni Kommunikation entschieden. Die auf ICT und Consumer Electronic fokussierte Jenni Kommunikation übernimmt das Mandat per sofort. Hauptaufgabe ist die fachliche Beratung und die Umsetzung der Kommunikationsstrategie von TerraTec in der Schweiz. Seit der Gründung im Jahr 1994 in Nettetal ist TerraTec Electronic von einem Zwei-Mann-Unternehmen zu einer der grössten Multimediamarken in Europa mit heute über 40 Mitarbeitern herangewachsen, heisst es in einer Mitteilung. Zum aktuellen Portfolio zählen Audiosysteme, PC-Soundkarten, Video- und TV-Karten sowie WebCams und Hifi-/Consumerprodukte unter anderem in den Bereichen Home Networking, MP3 und Digital Radio.

Ein Buchstabe sagt mehr als Worte

Zeitungen Ruf Lanz setzt mit der Kampagne für NZZ Folio weiterhin auf «Buchstabenbilder».

Zeitungen Ruf Lanz setzt mit der Kampagne für NZZ Folio weiterhin auf «Buchstabenbilder». «Das Interessanteste, was man aus Buchstaben machen kann: NZZ Folio.» Diese Headline ist gleichzeitig Konzept in der Kampagne für die sprachlich anspruchsvolle Beilage Folio in der NZZ. Schon im letzten Jahr hat Ruf Lanz für die Beilage eine neue Leser- und Inserentenkampagne gestartet. Nur aus Buchstaben entstanden überraschende Bilder, die das Thema der nächsten NZZ-Folio-Nummer auf den Punkt brachten. Die Kampagne kam bei der Leserschaft wie bei den Inserenten prima an. Als Tüpfchen auf dem i wurde sie im Januar auch vom Art Directors Club Schweiz ausgezeichnet, in der Kategorie Grafikdesign.Für 2007 hat Ruf Lanz für NZZ Folio nun eine Reihe neuer Sujets ausgeheckt, welche das Publikum weiterhin mit verblüffenden Buchstabenarrangements ins Bild setzen. Die Sujets erscheinen das ganze Jahr hindurch in Publikumstiteln und in der Werbefachpresse.
Andreas Panzeri

H+O kommuniziert für Biomed

Die im Bereich Health Care tätige Agentur H+O Communications betreut die PR-Massnahmen verschiedener Produkte der Firma Biomed. Die Heilkraft aus der Natur wird bei Biomed grossgeschrieben und von H+O umgesetzt.

Die im Bereich Health Care tätige Agentur H+O Communications betreut die PR-Massnahmen verschiedener Produkte der Firma Biomed. Ob Aktivhefe, indianische Heilpflanzen oder weitere Pflänzchen wie Enzian, Holunderkraut und Schlüsselblume: Die Heilkraft aus der Natur wird bei Biomed grossgeschrieben und von H+O umgesetzt. Unterstützung holt sich H+O dabei von Experten und Prominenten mit einem Herz für die Natur, ist einer Mitteilung zu entnehmen.

Der Schritt aus der Schweiz hinaus in die weite Welt

Messe Die Schweiz ist eine Exportnation. Messeauftritte sind wichtige Instrumente für Firmen, um im Ausland Fuss zu fassen.

Messe Die Schweiz ist eine Exportnation. Messeauftritte sind wichtige Instrumente für Firmen, um im Ausland Fuss zu fassen. Messeauftritte verfolgen vor allem ein Ziel: Der Umsatz soll angekurbelt, Produkte, Marken und Unternehmen bekannt gemacht werden. Für Firmen, die im Ausland wachsen wollen, tritt hier oft die eine oder andere Schwierigkeit auf. Im Auftrag des Bundes bietet hier Osec Business Network Switzerland exportorientierten Firmen Hilfestellung an. Die Werbewoche hat sich mit Thérèse Künzli, Leiterin Messen und Events im Ausland bei Osec, über die Möglichkeiten eines Messeauftritts im Ausland und über die Veränderungen im Messewesen unterhalten. WW: Was, Frau Künzli, müssen Unternehmen beachten, die eine Messeteilnahme im Ausland in Betracht ziehen?Thérèse Künzli: Zuerst einmal ist die Wahl der «richtigen» Messe entscheidend, um die «richtige» Zielgruppe anzusprechen. Weiter ist eine seriöse und gut geplante Vorbereitung unabdingbar. Dazu zählt u. a. das Aneignen von entsprechenden Marktkenntnissen. WW: Welches sind die nächsten Schritte?Thérèse Künzli: Neben dem Standkonzept, der Personaldisposition bzw. der Festlegung, wer das Unternehmen an der Messe vertritt und wer während der Messe das Backup im Unternehmen gewährleistet, sollten auch auf die Gegebenheiten angepasste bzw. entsprechend übersetzte Werbemittel organisiert werden. Ganz wichtig ist zudem, dass im Vorfeld die entsprechenden Einkäufer bzw. Entscheider der Zielgruppe/n über den Messeauftritt informiert und zum Besuch des Stands eingeladen werden. Kenntnisse der landesüblichen Verhaltensformen werden vorausgesetzt.WW: Welchen Stellenwert hat die Teilnahme an einer Messe für ein exportorientiertes Unternehmen?Thérèse Künzli: Es kommt darauf an, an welchem Punkt des «Internationalisierungsprozesses» sich das Unternehmen befindet. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass wohl kaum ein anderes Marketinginstrument so viele Ziele und Zwecke verfolgt wie eine Messe.WW: Und welche Ziele und Zwecke sind hier zu nennen?Thérèse Künzli: Neben den naheliegenden Zwecken wie Akquisition von neuen Kunden und der Pflege bestehender Geschäftsbeziehungen durch eine interaktive Kommunikation ist hier auch die Konkurrenzbeobachtung zu nennen. Mit einer Messe sind Unternehmen vor allem auch bei der Einführung neuer Produkte auf Tuchfühlung und können deren Marktakzeptanz direkt spüren.WW: Wie schätzen Sie als Kennerin der internationalen Messeszene die Bedeutung der grossen Messen ein? Sind diese rückläufig?Thérèse Künzli: Ja. Wenn auch die Messewirtschaft zur Zeit einen spür- und messbaren Konjunkturaufschwung erlebt, dürften die guten Zeiten der grossen Mehrbranchenmessen eher vorbei sein. WW: Welche Trends zeichnen sich im Messewesen ab?Thérèse Künzli: Heute sind einerseits internationale Leitmessen mit weltweiter Ausstrahlung oder ganz klar definierte Fachmessen gefragt. WW: Sind damit den exportorientierten Unternehmen eher B2B- statt B2C-Messen zu empfehlen?Thérèse Künzli: Im Zusammenhang mit der Internationalisierung und den Expansionsplänen eines Unternehmens ins Ausland muss diese Frage mit einem klaren Ja beantwortet werden. Dies, weil B2C-Messen höchstens noch im Bereich der Konsumgüter zum reinen Zweck der Verkaufsförderung in Frage kommen. Aber selbst dann gibt es hier wahrscheinlich wirkungsvollere Aktionen wie Direct Mails oder Aktionen in Kaufhäusern, bei denen der Kosten-/Nutzeneffekt besser ist. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass der noch boomende Event-Markt der klassischen B2C-Messe den Rang abläuft; teilweise ist das bereits geschehen.WW: Osec Business Network Switzerland hat einen Auftrag vom Bund, Unternehmen bei deren Exportanstrengungen zu unterstützen. Ein Bereich sind hier Messen. Wie helfen Sie konkret einem Unternehmen, das im Ausland ausstellen will?Thérèse Künzli: Nach Rücksprache mit dem Unternehmen helfen wir bei der Wahl der richtigen Fach- oder Branchenmesse, machen auf Stolpersteine aufmerksam und können auf Wunsch Messedienstleister wie Standbauer, Logistikunternehmen etc. vermitteln. Es kommt auch immer wieder vor, dass wir dem Unternehmen empfehlen, zuerst einmal mit einem Exportberater das Gespräch zu suchen. WW: Welche Art von Veranstaltung/Messe empfehlen Sie im Beratungsgespräch? Thérèse Künzli: Das ist abhängig von der Branche und Zielgruppe. Firmen aus der Investitionsgüterindustrie setzen vielleicht besser auf Tagungen/Symposien; Unternehmen, die ihre Marktakzeptanz verbessern wollen und auf die Breite zielen, sind besser bei Fachmessen aufgehoben. Dort sieht und trifft man auch auf die Konkurrenz. Im Trend sind Mischformen – etwa Ausstellungen kombiniert mit Fachreferaten. WW: Wie sollen Firmen vorgehen, die im Ausland ausstellen wollen?Thérèse Künzli: Bevor konkrete Messeprojekte ins Auge gefasst werden, sollten sich diese über den anvisierten Markt informieren – und sich über mögliche Markteintritts- oder Bearbeitungsstrategien beraten lassen. Auch ein Besuch der anvisierten Messe vermittelt viele wichtige Informationen und erlaubt den Firmen, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Jede Messe ist anders, hat andere Vorschriften hinsichtlich Standbau, Infrastruktur etc. Vorteilhaft ist, im angepeilten Markt bereits einen Distributor zu haben oder wenigstens bereits über gute Kontakte zu verfügen. Darüber hinaus bieten wir solchen Firmen die Teilnahme an unseren Swiss- Pavillon an.WW: Können Sie dieses Konzept vorstellen?Thérèse Künzli: Der Swiss-Pavillon ist ein von Osec an unterschiedlichsten Leit- und Fachmessen weltweit geführter Gemeinschaftsstand, an dem Schweizer Firmen gemeinsam unter der Dachmarke «Schweiz» auftreten können. Er ist eine Plattform für exportorientierte Unternehmen, die vor allem eins erreichen wollen: Erfolgreich auf einer ausländischen Messe zu starten. Das Unternehmen muss sich dabei so gut wie um nichts kümmern und kann sich auf die Kontakte und Gespräche vorbereiten. Zum Auftritt zählt ein für das Unternehmen schlüsselfertiger Stand an einem erstklassigen Standplatz. Ein einheitliches Design sorgt dafür, dass der Swiss-Pavillon weltweit erkannt und wahrgenommen wird.  WW: Welchen Firmen empfehlen Sie eine Teilnahme am Swiss-Pavillon?Thérèse Künzli: Wir emfehlen eine Teilnahme im Swiss-Pavillon kleineren Firmen, die in neue Märkte eintreten, die Ressourcen aber nicht in erster Linie für die zeitintensive Planung und Vorbereitung einer Messebeteiligung einsetzen wollen und können. Aber selbstverständlich ist jede Schweizer Firma willkommen. WW: Und ist ein solcher Auftritt für KMU bezahlbar?Thérèse Künzli: Das ist abhängig davon, wie man rechnet. Wir sind überzeugt, dass ein Auftritt im Swiss-Pavillon nicht teurer ist, als wenn Unternehmen diesen Schritt eigenständig wagen. Dabei dürfen aber die eigenen Zeitaufwände nicht vergessen werden. Als oft nicht bezahlbarer Vorteil verfügt der Auftritt am Swiss-Pavillon über eine prominente Lage. Dies darf nicht unterschätzt werden. Ein kleiner Stand wird von den Veranstaltern kaum an der besten Lage platziert.Interview: Jürgen Franck

Raus aus der Szene!

Getränke Für Amboss-Bier aus dem Zürcher Kreis 5 will McCann Erickson einen breiteren Markt eröffnen.

Getränke Für Amboss-Bier aus dem Zürcher Kreis 5 will McCann Erickson einen breiteren Markt eröffnen. Der Trend ist bekannt. Neben den grossen und vielerorts den Markt dominierenden Biermarken schenkt sich ein wachsender Kreis von Liebhabern des edlen Safts gerne auch mal ein Nischenprodukt ein. Amboss-Bier zum Beispiel gilt als ein solches Szenenbier im Zürcher Nachtleben. Sein Amber schmeckt ähnlich wie Ittinger Klosterbräu, das bereits so beliebt ist, dass es seit 2002 mit Unterstützung von Heineken Switzerland in Chur gebraut werden muss. Eine derart rasante Gärung ist für die Marke Amboss nicht vorgesehen. Ein entsprechender Marktanteil ist aber mehr als nur eine Bieridee bei McCann Erickson. «Wir wollen Amboss zur Weltmarke machen», scherzt CD Peter Rettinghausen. Die Zürcher Agentur hat für ihren Neukunden jetzt die erste Kampagne entwickelt. «Gebt dem Mann ein Bier», heisst der Slogan. Dazu sieht man in verschiedenen Situationen jeweils ein Mannsbild, dem in dieser Szene tatsächlich mit einem Bier geholfen werden könnte.
Ein Erfolg aus dem Nichts herausBis jetzt sind drei Motive realisiert. Fotografiert hat Julien Vonier. Die bierselig witzigen Geschichten sollen über das Jahr mit weiteren Ideen fortgesetzt werden, wie Rettinghausen verspricht. «Die Kampagnen-Idee lässt sich über verschiedene Medien ausspielen.»
Amboss-Bier gibt es seit 1991. Der Reallehrer Mischa Gubler und der technische Kaufmann Pascal Stübi – beide damals knapp 20 Jahre jung – brauten gemeinsam ihr erstes Bier in der Küche. In einer eigens gebauten Kleinstbrauerei in einem Bogen des Wipkinger Eisenbahnviadukts im Zürcher Kreis 5 entwickelten sie später das endgültige Rezept. Ab 2002 wurde Amboss kurzfristig im Back und Brau im Zürcher Steinfelsareal hergestellt. Das einzige Produkt war ein unfiltriertes Amberbier in 20-Liter-Fässern für den Offenausschank. Flaschen folgten erst später. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, musste 2004 eine grössere Brauerei gefunden werden. Amboss fand in der 140 Jahre alten Brauerei Baar einen zuverlässigen und qualitativ stilgerechten Partner. Dort wird Amboss-Bier seither nach originalen Rezepturen gebraut und abgefüllt.
Das klassische Amboss-Bier ist amberfarbig und unfiltriert. Dieses ausgewogene, malzbetonte Bier ist weiterhin nur im Offenauschank erhältlich. Das gleiche Produkt gibt es in filtrierter Version in 33-cl-Mehrwegflaschen.
Offenbier gibt es im Zürcher Nachtleben neben anderen in den Lokalen Dynamo, El Lokal, IQ-Bar, Pier West, Plaza-Bar, Seefeld-Bar, Sphères oder Wüste. Flaschenbier auch in der Tonimolkerei, Mascotte oder im Kraftfeld Winterthur sowie in bisher erst wenigen Läden – was sich mit dieser Kampagne demnächst natürlich ändern soll.
Andreas Panzeri

Storypoker bei SI

Musicstar Fullhouse in der Maag Eventhall. Drei Kandidaten warten auf den Showdown. Dann wird die letzte Karte aufgedeckt.

Musicstar Fullhouse in der Maag Eventhall. Drei Kandidaten warten auf den Showdown. Dann wird die letzte Karte aufgedeckt. Fabienne holt sich den Musicstar-Pot. Sandra und Brian gehen leer aus. Nicht ganz. Aufgefallen ist uns die Titelstory der Schweizer Illustrierten. Nicht Queen Fabienne ziert das Cover. Wild Sexy Sandra hat, um bei der Pokersprache zu bleiben, die Free Card bekommen. Was ist passiert? Trotzt die Schweizer Illustrierte gegen Musicstar? Im Editorial die Antwort: «Wer Musicstar geworden ist, wissen wir nicht; die Entscheidung fiel wenige Stunden nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe.» Chefredaktor Urs Heller spielte also Storypoker. «He had threes, how lucky can you get?» würde ein Spieler sagen. Heller ging mit Sandra All-In und hält diese Woche ein «Schwaches Blatt». Aber im Poker kann man das Schaf mehrmals scheren. Und Urs Heller lässt sich bei Runde 11 in die Karten blicken. Nächste Woche setzt das SI-Pokerface auf Fabienne.  
Christian Lüscher

Das Shoppingcenter mit eigenem Radio

Shopping Stahelpartner startet eine Piktogrammkampagne und ein Radio für ShopVille-RailCity.

Shopping Stahelpartner startet eine Piktogrammkampagne und ein Radio für ShopVille-RailCity. «Radio ShopVille-RailCity, guten Morgen», begrüsst Christian Handelsmann die Zuhörer. Damit kein Missverständnis aufkommt: Das einzige Einkaufszentrum mit eigenem Hauptbahnhof hat kein eigenes Radio. Die Radio24-Legende macht Werbung. Aber der Reihe nach. Neu ist die Werbeagentur Stahelpartner für den Kommunikationsauftritt des viertgrössten Shoppingcenters der Schweiz verantwortlich. Das junge Team um Mark Stahel gewann vergangenen Herbst das Werbebudget von ShopVille-RailCity Zürich. Nach zehn Jahren trennte sich deren Präsident Milan Prenosil von der Werbeagentur ZoggKettigerGasser. «Nach so vielen Jahren war ein Wechsel fällig.» Im Pitch, der öffentlich ausgeschrieben wurde, setzte sich die Agentur Stahelpartner gegen 60 Mitstreiter punkto Kreativität und Persönlichkeit klar durch. Prenosil: «Inhaltlich hat uns Stahelpartner ein Feuerwerk an kreativen Ideen präsentiert.»
Seit Mitte Februar ist das «Feuerwerk» präsent. Bunt sind die Plakate, frisch wirken die Radiospots, das Herzstück der Kampagne. Der Mediaplan setzt das Schwergewicht auf Lokalradios. Beworben wird das Einzugsgebiet der grössten Bahnhofsladenpassage der Schweiz, das Millionen-Zürich. Die Radiospots sind gegenüber ihren Vorgängern eigenständig, gründen auf einem neuen Konzept. Die Idee: ein fiktives Radio ShopVille-RailCity. In 30-sekündigen Spots erzählen Moderatoren pointierte Kurzgeschichten. «Die Spots sollen als Tagesbegleiter im Radio wahrgenommen werden», so Agenturinhaber Mark Stahel. Für Radio ShopVille-RailCity «on air» sind zwei bekannte Stimmen: Jeanette Eggenschwiler, Tele-Züri-Wetter-Moderatorin, dazu Radiomann Christian Handelsmann. Die Erkennungsmelodie komponierte das Tonstudio Selmi. Warum man sich vom berühmten «Lokomotivpfiff» getrennt hat, erklärt Prenosil: «Wir haben die Melodie intelligent modifiziert, auch wenn die Spots eigenständig sind. Sie haben auch das Potenzial ihres Vorgängers, ein Ohrwurm zu werden.» Prenosil ist stolz auf die Radioidee und unterstreicht deren Vielseitigkeit für die Werbung.
Zweiter Schwerpunkt ist die Piktogrammkampagne. Für den Printauftritt wählte die im Mai 2006 gegründete Werbeagentur die internationale, leicht verständliche Piktogrammsprache. Die Bildsymbole organisieren das Bahnhofleben, und laut Mark Stahel eignen sie sich ideal, um den Standort und seine Vorteile zu dramatisieren. Designt sind für eine erste Phase die Sujets «Shopping Lady», «Business Man» und «Shopping Family». Ziel sei es, auf witzige Art die Angebotsvielfalt zu illustrieren und die Kundschaft auf die aussergewöhnlichen Ladenöffnungszeiten aufmerksam zu machen. Botschaften wie «Shopping einfach» oder «Shop & Go» ergänzen das Piktogramm und bringen die Hauptbotschaften auf den Punkt. Milan Prenosil: «Unser USP, also die Ladenöffnungszeiten und der eigene Bahnhof, wird mit den Plakaten wunderbar beworben.»
Alles BahnhofDas ShopVille
wurde lange Zeit mit dem Slogan «Das einzige Einkaufszentrum mit eigenem Hauptbahnhof» vermarktet. 2003 verkündeten die SBB, sie wollten alle sieben grossen Schweizer Bahnhöfe nach dem Vorbild der Zürcher Ladenpassage umbauen und als RailCity zusammenfassen. Die Umbenennung von ShopVille auf RailCity kam jedoch nicht zustande, weil sich die Mietervereinigung ShopVille wehrte. Man einigte sich auf ShopVille-RailCity Zürich, mit der Einsicht, dass die Bevölkerung ohnehin nur den Namen ShopVille verwendet. Die Haupthalle dagegen trägt formell den Namen RailCity Zürich. Christian Lüscher

Übernahme von ProSiebenSat.1 unter Dach und Fach

Das deutsche Fernsehunternehmen ProSiebenSat.1 hat seit Dienstag offiziell neue Eigentümer. Die Finanzinvestoren KKR und Permira haben die Mehrheitsübernahme abgeschlossen.

Das deutsche Fernsehunternehmen ProSiebenSat.1 hat seit Dienstag offiziell neue Eigentümer. Die Finanzinvestoren KKR und Permira haben die Mehrheitsübernahme abgeschlossen, wie die Nachrichtenagentur Sda berichtet. KKR und Permira halten momentan rund 88 Prozent der Aktien und rund 13 Prozent der Vorzugsaktien, was fast 50,5 Prozent des ProSiebenSat.1-Kapitals entspricht. Die beiden Private-Equity-Firmen planen den grössten TV-Konzern in Deutschland. Dazu wollen sie ihren Medienkonzern SBS mit dutzenden Fernseh- und Radiosendern in Europa zusammenzuschliessen um somit Europas grösstem Fernseh- und Rundfunkunternehmen RTL Konkurrenz zu machen.
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