Köppels Dank an die Werbung

Networking Am letzten Backstage of Benchmark des ADC sprachen Verleger über ihre Beziehung zur Werbung.

Networking Am letzten Backstage of Benchmark des ADC sprachen Verleger über ihre Beziehung zur Werbung. «Leben von, mit oder trotz der Werbung?» So hiess letzte Woche eine ADC-Veranstaltung der Fachreihe «Backstage of Benchmark». Als Referenten waren eingeladen: Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung Frankfurter Allgemeine Zeitung, und Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der Weltwoche. Gleich zu Beginn konfrontierte der ADC-Präsident Jean Etienne Aebi die Teilnehmer mit seiner Beobachtung, dass sich klassische Werbung wohl nicht mehr lohne. Crossmediale Kampagnen würden die Branche dominieren. Obwohl er persönlich keine Leistungsworte für neue Medien übrig habe. Vor allem Verleger scheinen von der klassischen Werbung weniger überzeugt. Was Gery Aebi, CEO Wirz Werbung, in einem kurzen Vortrag mit Zahlen unterstrich. Letztes Jahr seien nur 23 ADC-würdige Imagekampagnen für Zeitungen lanciert worden. Von 1986 bis 1990 waren es noch 214. Gery Aebi kommt zum Schluss, dass die klassischen Medien, also die Schweizer Verleger, die Vorbildswirkung verloren hätten. In seinem Referat über die FAZ unterstreicht Trevisan mehrmals, dass Marken gepflegt werden müssen. Nach dem klassischen Muster: zuerst Imageaufbau und dann Markenaufbau. Die Werbung, so Trevisan, werde generell immer bunter und schriller und sei damit auf einem schlechten Weg. Als Beispiel präsentierte er die «Kluge Köpfe»-Kampagne der FAZ, die vom Spiegel Magazin zur Kampagne des Jahrhunderts ausgezeichnet wurde.
Auch Köppel hat eine besondere Beziehung zur Werbung: Sie habe ihn zu einem besseren Journalisten gemacht. Weil er als Verleger mit Werbung konfrontiert sei, habe er eine neue Sichtweise gewonnen. Nämlich die des Wertschöpfers. Er kommt zum Fazit, dass es in den Verlagen zum Paradigmenwechsel kommen sollte. Der Ethos der Verleger, die Redaktion und das Anzeigengeschäft streng voneinander zu trennen, sei schlecht für den Qualitätsjournalismus, denn eine Auseinandersetzung sei wichtig.
Die Podiumsdiskussion mit Trevisan, Köppel, Pius Walker und Kaspar Loeb moderierte TV-Mann Urs Leuthard. Alle waren sich einig, dass neue Medienformen die Werbung nicht revolutionieren werden, sondern kreative Ideen und die Substanz der Aussagen weiterhin im Zentrum stehen.
Christian Lüscher

Kleine Karte, grosse Wirkung

Bank Mit einer gross angelegten Werbekampagne von Schneider, Berthoud lanciert die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) die neue Maestro-Charity-Karte für die Job Factory.

Bank Mit einer gross angelegten Werbekampagne von Schneider, Berthoud lanciert die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) die neue Maestro-Charity-Karte für die Job Factory. Die Karte ist dem Wunsch der BLKB nach einem nachhaltigen Engagement in der Region entsprungen. Zehn Franken der Jahresgebühr  werden direkt der Job Factory gutgeschrieben. Zusätzlich erhält sie bei jeder Zahlung mit dieser Karte 0,25 Prozent des Betrages. Mit der Job Factory wurde ein Unternehmen als Partner gewählt, das sich seit der Gründung  2000 pionierhaft und mit Erfolg für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit einsetzt. Die Werbemassnahmen umfassen Anzeigen, Mailings, Plakate, Prospekte. Hinzu kommen ein fünfminütiger Trailer und ein Broadsheet.

SFLB wirbt für Bio-Geschmack

Was ist der Vorteil von Bio-Produkten? Der Geschmack. Diese Erkenntnis streichen die Werber von Spillmann/Felser/Leo Burnett in ihrer Imagekampagne für Bio Suisse hervor.

 Was ist der Vorteil von Bio-Produkten? Der Geschmack. Diese Erkenntnis streichen die Werber von Spillmann/Felser/Leo Burnett in ihrer Imagekampagne für Bio Suisse hervor. Mit dem Claim «Bio Knospe. Bringt den Geschmack zurück» machen die Kreativen von SFLB auf die Knospe-Produkte aufmerksam.  
Den Auftakt für die Kampagne machen Inserate, welche einem das Problem mit der Geschmacksenttäuschung unter die Nase reiben. Der Betrachter wird aufgefordert, an einer Stelle auf dem Inserat zu reiben, um zu riechen, wie das abgebildete Produkt duftet. Die Inserate riechen aber nach nichts. Der Text löst die Enttäuschung schliesslich auf: Wer wissen will, wie ein guter Apfel schmeckt, soll in einen Schweizer Bio-Apfel beissen. Und man wird merken: «Wer auf einem Bio-Hof in der Schweiz aufwächst, hat einfach mehr Charakter.»

Medianovis hat einen neuen Senior Consultant

Per 1. Juli 2007 wird neu Andreas Merk das Team der Corporate Publishing Agentur Medianovis verstärken. Der 37-Jährige wird bestehende Publishing-Projekte weiterentwickeln und ergänzende Geschäftsfelder insbesondere im Online-Bereich aufbauen.

Per 1. Juli 2007 wird neu Andreas Merk das Team der Corporate Publishing Agentur Medianovis verstärken. Wie die Agentur mitteilt, wird der 37-Jährige bestehende Publishing-Projekte weiterentwickeln und ergänzende Geschäftsfelder insbesondere im Online-Bereich aufbauen. Er ersetzt Daniel Steim, der Medianovis verlässt.  
Andreas Merk studierte Betriebswirtschaft und Journalismus an der Universität Fribourg. Zu seinen beruflichen Stationen gehören die Winterthur Life and Pensions (Media Relations Manager, Leiter Intranet-Team) und die SBB Cargo Produktion in Basel (Leiter Interne Kommunikation). Zuletzt war Merk stellvertretender Leiter Kommunikation und Mediensprecher im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) sowie Kommunikationsverantwortlicher der Förderagentur für Innovation KTI.

IP Multimedia erreicht sie alle

Die Gesellschaft verändert sich. Funseekers werden zu Dinks, Dinks zu Woofs, Yuppies zu Yammies. IP Multimedia erhebt für sich den Anspruch, mit ihren elektronischen Medien alle Zielgruppen zu erreichen, auch die speziellsten.

Die Gesellschaft verändert sich. Funseekers werden zu Dinks, Dinks zu Woofs, Yuppies zu Yammies. IP Multimedia erhebt für sich den Anspruch, mit ihren elektronischen Medien alle Zielgruppen zu erreichen, auch die speziellsten. Dieser Mehrwert in Beratungsqualität und Zielgruppenaffinität wird nun mit der neuen Kampagne von Spillmann/Felser/Leo Burnett auf humorvolle Weise visuell umgesetzt.  
So zeigen die Kreativen von SFLB auf den ersten Blick ganz normale Menschen. Durch die Augen eines Mediaplaners betrachtet, ergeben sich aber ganz neue Schlüsse: Eine abgebildete Frau ist nämlich ein eigentlicher Paniksingle, ein Bauer ein Homo Solus, eine Mitt-Vierzigerin ein Homo Jojo. Mehr über die jeweilige Unterspezie des Homo Sapiens erfährt der Leser via Zootafel, die im Vordergrund des Bildes steht. Laut Medienmitteilung von SFLB gibt’s die exotischen Artgenossen seit dem 5. April in der Werbefachpresse zu sehen.

SRG strahlt ab November nur noch digital aus

Die SRG rüstet im Auftrag des Bundesrates von der analogen auf die digitale Versorgung um, in diesem Fall auf DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestrial).

 Die SRG rüstet im Auftrag des Bundesrates von der analogen auf die digitale Versorgung um, in diesem Fall auf DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestrial). Wie Der Bund heute berichtet, wird die analoge Versorgung des Landes am 26. November eingestellt. Mit DVB-T ist in der ganzen Schweiz der Empfang von SF 1, SF 2, TSR 1 und TSI 1 möglich.  
Laut Bund sind in der Deutschschweiz etwa 170’000 Haushaltungen(acht Prozent) von der Abschaltung betroffen, diejenigen, deren Fernsehgerät weder am Netz eines Kabeltreibers noch an einer Satellitenschüssel hängt. Zum Empfang von DVB-T kann man allerdings auch weiterhin das bisherige Fernsehgerät verwenden. Man benötigt dazu allerdings eine so genannte Set-Top-Box (Kostenpunkt etwa 150 Franken) aus dem Fachhandel.

Mycosign macht gigantische Werbung

Die Werbeagentur Mycosign mit Sitz in Berg (TG) wirbt grossflächig: Neuerdings ziert ein Giga-Print eine Firmenfassade in Weinfelden.

Die Werbeagentur Mycosign mit Sitz in Berg (TG) wirbt grossflächig: Neuerdings ziert ein Giga-Print eine Firmenfassade in Weinfelden. Auf einer Fläche von 660 Quadratmetern macht ein Unternehmen auf sich aufmerksam. Der Vorteil an der grossflächigen Werbung: die am Neubau involvierten Firmen decken mit ihrer bezahlten Werbefläche gleich auch die Produktionskosten. Im Auftrag von Bare-Design zeichnete Samuel Scherrer von Mycosign für die Idee und die Realisation dieser «Einkleidung» verantwortlich.  
Für die Produktion – Siebdruck und Konfektion – der einzelnen Netzvinyl-Bahnen wählte die Berger Werbeagentur die Firma Christinger Partner aus Schlieren. Bereits bei der Realisierung des Ariel-Weltrekordplakates mit den Dimensionen 80 x 50 Meter hat man erfolgreich auf diese geschäftliche Partnerschaft gesetzt.

IPTV startet 2007 in Europa richtig durch

Der Markt für IP-basiertes Fernsehen – IPTV – wird in Europa in diesem Jahr ganz klar zulegen. Dies belegen aktuelle Untersuchungen der Unternehmensberatungen Goldmedia und Screen Digest.

 Der Markt für IP-basiertes Fernsehen – IPTV – wird in Europa in diesem Jahr ganz klar zulegen. Dies belegen aktuelle Untersuchungen der Unternehmensberatungen Goldmedia und Screen Digest. Sie schätzen, dass sich die Abonnentenzahl in Europa nahezu verdoppelt – von 2.9 Millionen 2006 auf 5.6 Millionen Ende 2007. Gleichzeitig erhöhen sich die IPTV-Umsätze im gleichen Zeitraum von 470 Millionen Euro auf über eine Milliarde Euro.  
Neben einer Vielzahl neuer IPTV-Angebote rechnet man für das Jahr 2007 auch mit einer zunehmenden Globalisierung des IPTV-Marktes. Einige der grossen Anbieter wollen sich zusätzlich auch in anderen Märkten etablieren: So ist die Telecom Italia bereits mit Angeboten in Frankreich und in Deutschland präsent. Tiscali wird auch in Italien starten und die Swisscom plant, die begonnene Übernahme von Italiens Fastweb zum Abschluss zu bringen.
 
Die Analysten von Screen Digest und Goldmedia sind überzeugt, dass IPTV in diesem Jahr richtig durchstartet. Unternehmen, die ihre Services im vergangenen Jahre lanciert haben, beginnen jetzt mit umfangreichen Marketingaktivitäten. Und bereits etablierte Anbieter stehen gut genug da, um ihre Dienste und Kundenzahlen weiter deutlich zu steigern.

Neuer Internetauftritt für den Schweizerischen Nationalfonds

Assai konzipiert und gestaltet den neuen Internetauftritt des Schweizerischen Nationalfonds. Unter www.snf.ch werden Forschende und die interessierte Öffentlichkeit seit Anfang März zielgruppengerechter und aktueller über die Dienstleistungen und Tätigkeiten des SNF informiert.

 Assai konzipiert und gestaltet den neuen Internetauftritt des Schweizerischen Nationalfonds. Unter www.snf.ch werden Forschende und die interessierte Öffentlichkeit seit Anfang März zielgruppengerechter und aktueller über die Dienstleistungen und Tätigkeiten des SNF informiert.  
Laut Medienmitteilung von Assai wurde die Informationsarchitektur komplett überarbeitet. Neben generellen Informationen zur Institution finden die Besucher eine differenzierte Präsentation der Förderungsinstrumente des SNF, Infos zu den geförderten Projekten sowie institutionelle und wissenschaftliche News. Instrumente wie die Suche oder «mySNF», die elektronische Gesuchseingabe, sind prominent platziert worden. Ein übersichtliches Teaser-Konzept zieht sich konsequent durch die ganze Website.

Zu guter Letzt: Warum ist Zürich nicht scharf genug?

Während der Berner Bärengraben bei «Google Maps» gestochen scharf erscheint, bleibt vom Zürcher Bellevue nur ein Pixelbrei übrig.

 Während der Berner Bärengraben bei «Google Maps» gestochen scharf erscheint, bleibt vom Zürcher Bellevue nur ein Pixelbrei übrig. Das Gratisblatt Heute gibt in der heutigen Ausgabe seiner Enttäuschung darüber Ausdruck und fragt sich, warum ausgerechnet Zürich, das Google zu seinem wichtigsten Firmensitz ausserhalb der USA machen will, so schändlich vernachlässigt wird. Von Google gab’s bisher keine Antwort. So müssen Zürcherinnen und Zürcher sich noch weiter mit der Frage beschäftigen, warum und wo es Zürich denn an Schärfe fehlt.

AY&R steht bei The One Show im Finale

Das Head Inserat von Advico Young & Rubicam wurde bereits im ADC Schweiz mit Bronze ausgezeichnet. Nun kommt es auch beim renommiertesten Kreativwettbewerb der USA ins Finale.

Das Head Inserat von Advico Young & Rubicam wurde bereits im ADC Schweiz mit Bronze ausgezeichnet. Nun kommt es auch beim renommiertesten Kreativwettbewerb der USA – The One Show – ins Finale. Am 11. Mai wird sich zeigen, ob daraus noch Bronze, Silber oder Gold wird.

Net-Metrix erforscht die Schweizer Internetnutzung

Die Wemf hat in Zusammenarbeit mit der SRG und dem Internet Branchenverband Simsa die Net-Matrix gegründet. Der Hauptzweck des Unternehmens ist die Herausgabe von Studien und Statistiken über die Internetnutzung in der Schweiz.

 Die Wemf hat in Zusammenarbeit mit der SRG und dem Internet Branchenverband Simsa die Net-Matrix gegründet. Der Hauptzweck des Unternehmens ist die Herausgabe von Studien und Statistiken über die Internetnutzung in der Schweiz. Die erhobenen Daten sollen vielfältige Analysen zur Internetnutzung und zur Positionierung einzelner Websites erlauben, wie das Unternehmen in einem Schreiben mitteilt. Das neue Forschungsmodell Net-Metrix besteht bereits seit einem Jahr und gliedert sich in vier Produkte: Net-Metrix-Audit erlaubt eine beglaubigte Zählung aller Seitenaufrufe auf die teilnehmenden Websites. Net-Metrix-Profile ist ein Mediaplanungsinstrument mit Reichweiten- und Nutzerprofilen der teilnehmenden Websites. Net-Metrix-Tracking ein Instrument für strategische Analysen, Streaming und Analyse der Gesamtnutzung des Internets zuhause. Net-Metrix-Base liefert die Basisinformationen über die Internet-Nutzung generell.
Die Webstatistik Net-Metrix-Audit – ehemals Net-Audit der Wemf – wird seit mehr als vier Jahren monatlich publiziert. Die erste Ausgabe der Studie Net-Metrix-Profile soll in wenigen Wochen und die Panelstudie Net-Metrix-Tracking im dritten Quartal 2007 zum ersten Mal erscheinen. Die Basisstudie Net-Metrix-Base – ehemals Net-Base der Publica Data – wird bereits seit 2002 quartalsweise publiziert. Diese vier Produkte ermöglichen den Betreibern von Websites eine umfassende Sicht auf das Medium und der Werbewirtschaft eine professionelle Planung mit neutralen und gesicherten Informationen.
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