Senioren sammeln Unterschriften
Die Seniorengruppe der Gewerkschaft Unia möchte mit einer Petition erreichen, dass das Tagblatt der Stadt Zürich wieder täglich erscheint. In ihren Augen ist die gegenwärtige Erscheinungsform als Wochenzeitung ungeeignet.
Die Seniorengruppe der Gewerkschaft Unia möchte mit einer Petition erreichen, dass das Tagblatt der Stadt Zürich wieder täglich erscheint. In ihren Augen ist die gegenwärtige Erscheinungsform als Wochenzeitung ungeeignet. Die Seniorengruppe möchte nicht mehr länger warten und sammelt deshalb wacker Unterschriften, welche die Wiedereinführung des altbewährten zum Ziel hat, wie die Nachrichtenagentur SDA am Dienstag meldet. Die Petition soll dem Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber zugestellt werden. Dieser solle damit bei den Herausgebern der Zeitung, das Tagblatt ist in den Händen der Tamedia und der NZZ, entsprechend Druck ausüben. Nach Ansicht der Unterschriftensammler sei die Umstellung zum Wochenblatt rundherum auf Ablehnung gestossen. Ein Amtsblatt sei nur einmal in der Woche vollkommen ungeeignet. Todesanzeigen und Bestattungsmeldungen müssen täglich erscheinen und jedem gratis zugänglich sein. Die Seniorengruppe gelangte bereits mit einer ähnlichen Resolution erfolglos an den Stadtpräsidenten und die Tamedia. Falls auch diese Petition keinen Erfolg bringe, erwägt die Gruppe eine Lancierung einer städtischen Volksinitiative.
