Die Sprache der Zahlen verstehen
Kommunikation Verantwortliche in Marketing- und Unternehmenskommunikation müssen auch finanzwirtschaftlich sattelfest sein.
Kommunikation Verantwortliche in Marketing- und Unternehmenskommunikation müssen auch finanzwirtschaftlich sattelfest sein.
Manche Geschäftsleitungen, es ist bekannt, legen ihre Prioritäten nicht auf strategische Kommunikation. Sie sind zufrieden mit kommunikativer Hausmannskost – einem braven Auftritt, positiven Presse-Clips und einem gefälligen Geschäftsbericht. Kommunikation als «nice to have» eben, die im Bedarfsfall auch entsprechend kürzbar ist. Schliesslich weiss man ja um den Spruch vom herausgeworfenen Geld bei der Werbung, auch wenn unklar sei, welche Hälfte.Sprache des ManagementsDoch davon sollten sich Kommunikationsleute heute nicht mehr täuschen lassen. Nutzen-Überlegungen sind jedem Manager vertraut und wichtig. Erst recht dort, wo eine Kultur des Controllings bereits besteht, also in Zielen, Kriterien, Mess-Prozessen gemanagt und (integrierte) Kommunikation als Investition verstanden wird. Hier gilt es, die richtige Sprache zu sprechen und als Kommunikationsspezialisten fachübergreifend mit Controllern die Sache anzugehen. Denn die oft zitierte Professionalisierung des Berufsfeldes Kommunikation findet vermehrt jenseits der – anhaltend wichtigen – handwerklichen Ebene statt: bei der Kompetenz um Aufwand, Wirkung und Ertrag, Zahlen und Fakten.
Fundamental-TrendsEine Fachveranstaltung der deutschen PR-Gesellschaft im November 2004 (die schwedische PR-Gesellschaft, ebenfalls vertreten, hatte gar schon 2003 ein entsprechendes Projekt lanciert) umriss die tiefer liegenden Gründe, wieso das Thema Wertbeitrag in der Branche derart zulegt. Die Entwicklungen in den Kapitalmärkten und die damit verbundene breite Einführung von so genannten Value-Based-Management-Systemen in den Unternehmen resultieren in der Anforderung, auch die qualitativen, «weichen» Faktoren für den Unternehmenserfolg quantitativ zu erfassen und mit den Instrumenten des Unternehmens-Controllings zu steuern.
Neue Ansätze der Unternehmenssteuerung und des strategischen Controllings wie die Balanced Scorecard und Beyond Budgeting haben das Bewusstsein der Geschäftsleitungen für die Relevanz der weichen Faktoren für den künftigen Unternehmenserfolg zusätzlich geschärft. Diese sind bekanntlich in vielen Unternehmen mittlerweile wertvoller als die materiellen Vermögensgegenstände und bilden – siehe Marke – die wichtigsten Wettbewerbsvorteile. Verstärkend wirken ferner die neuen Anforderungen von Corporate Governance wie auch des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 3.
Tradition der Messung und SteuerungBemühungen um die Effizienz und den belegbaren Geschäftsnutzen der Kommunikation sind indes keine Erfindung von sparwütigen Buchhaltern oder Anhängern des Value Based Managements unserer Tage. Schon die Kommunikations-Manager der frühen Jahre, bei den amerikanischen Eisenbahnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts beispielsweise, führten gemäss Überlieferung genau Buch über den Erfolg ihrer Medienarbeit und die Rückwirkungen auf den Geschäftserfolg. Insbesondere im Marken-Management, in Marketing und Werbung sind quantitative und qualitative strategische und operative Mess-, Bewertungs- und Steuerungsverfahren denn auch seit langem etabliert. Und den Effie-Preis beispielsweise verleiht der BSW seit über 20 Jahren. Irritieren muss jedoch, wenn beispielsweise eine Studie des Schweizerischen Marketing Clubs SMC 2002 ergibt, dass «mindestens 48 Prozent der Marketing-Investitionen reine Glückstreffer» seien und laut eigenen Angaben nur 27 Prozent der Unternehmen mit ihrer Kommunikationsarbeit die Ziele erreichen. «Die Verknüpfung des Kommunikationsnutzens mit Bilanz und Erfolgsrechnung», meint Daniel Rentsch, Leiter des HWZ-Centers for Accounting & Controlling, «ist auch aus Sicht unseres Faches eine enorme Herausforderung. Doch ist allen klar, dass daran gearbeitet werden muss.»
Kommunikatoren im NebelWer den Kommunikationserfolg messen will, benötigt Grundlagen, die öfters mal für rote Köpfe sorgen: die Unternehmensvision, -mission und -strategie. Auf sie hat sich die Kommunikation auszurichten, zu ihrer Umsetzung und ihrem Erfolg muss sie beitragen. Berüchtigt sind die Beispiele, wo solcherlei Grundlagen fehlten respektive fehlen, womit den Kommunikationsleuten ein Agieren gleichsam im Nebel, gar in einem heiklen Umfeld der Widersprüche, abverlangt wird. So kann per definitionem keine strategische Kommunikation stattfinden – höchstens eine handwerklich professionelle, was zwar auch wichtig, jedoch nicht hinreichend ist.
Überdies sind Nebel und Widersprüche beim Communications Controlling keineswegs auf die Grundlagen beschränkt: Wer nach alltagstauglichen, gar nach simplen Verfahren und Kennziffern suchte, wurde bisher nicht fündig. Mittlerweile hat sich die Hoffnung zerschlagen, die Wertschöpfung aus Kommunikation präzise in Franken und Rappen ausweisen zu können. Und Erfolg versprechende neuere Ansätze, etwa in Anlehnung an das Value Based Management, erschrecken viele Praktiker wegen ihrer Komplexität.
Gleichwohl haben manche Kommunikationsmanager im unternehmerischen Alltag erfolgreich Controlling-Instrumente etabliert. Auf Grund ihrer besonderen Transparenz- und Professionalitätsanforderungen führend in der Anwendung von Communications Controlling ist die Schweizerische Post, die sich an der Fachtagung tief in die Bücher blicken lässt.
Der passende AnsatzWichtiger als das Finden des «besten» Ansatzes, dies ein weitgehend unbestrittenes Prinzip, ist das Finden des passenden Ansatzes: desjenigen nämlich, der am besten zum eigenen Unternehmen und seinen Strukturen, Abläufen und seiner Kultur passt. Wo also beispielsweise ein Unternehmen bereits das europäische Qualitätsmanagementsmodell EFQM nutzt, ist das Kommunikationsteam gut beraten, mit diesem erprobten Ansatz zu arbeiten. Viele der Ansätze gleichen sich; da bestehen markenorientierte Ansätze neben Stakeholder-orientierten und Reputations-orientierten. Einen guten Einblick gibt die unten stehende Tabelle «Methoden und Kennziffern des Kommunikations-Controllings»; alle sind umschrieben in der erwähnten Zusammenfassung auf der Website der DPRG (www.dprg.de). Lars-Christian Cords, Partner bei fischerAppelt Kommunikation in Düsseldorf, formulierte folgende Regeln:
• Begrifflichkeiten dem Kundendenken anpassen
• Keine Abbildung des wissenschaftlichen Diskurses
• Nachfrage entsteht nur bei Praxisrelevanz
• Konkreten Nutzen in den Vordergrund stellen
Sinnvoll und effizient?Tun wir bei unserer Kommunikation das Richtige? Und tun wir es möglichst effizient? Oder verpulvern wir unsere Ressourcen? Sind wir so gut wie die Besten? Derartige wichtige Fragen können durch einen Ansatz wie Communications Scorecard zumindest mit plausiblen, deutlichen Antworten versehen werden.
«What gets measured, gets managed», heisst eine altbekannte Management-Maxime. Doch gerade im hoch emotionalen Bereich der Kommunikation sollte dabei besonders kritisch zu Werk gegangen werden: Welche Messgrössen sind stichhaltig? Welche Bewertungen sinnvoll? Welcher Kontext relevant? Welche Interpretationen schlüssig? Was bedeutet es denn wirklich, wenn wir – beispielsweise – so und so viele Clippings ausgewertet haben? Zumal Communications Controlling beträchtlichen Aufwand verursacht und damit in sich selbst wiederum Kosten bedeutet.
Und nicht zu spät sollte auch der Moment eintreten, wo die Kommunikationsleute in die Runde blicken: Was genau weiss unser Unternehmen eigentlich über die Effizienz und den Wertbeitrag der Controller, der Forschungsabteilung und des CEO?
Cyril Meier (53) ist Direktor des Center for Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Literatur & Links:
BSW/Effie-Preis:
www.bsw.ch/de/awards/74.asp Deutsche PR-Gesellschaft:
www.dprg-online.de/wert/wert.html (Beiträge zu Wertschöpfung durch Kommunikation)Jörg Pfannenberg/Ansgar Zerfass
, «Wertschöpfung durch Kommunikation», Frankfurter Allgemeine Buch, 2005Manfred Piwinger/Victor Porak
, «Kommunikations-Controlling», Gabler, 2005
Manche Geschäftsleitungen, es ist bekannt, legen ihre Prioritäten nicht auf strategische Kommunikation. Sie sind zufrieden mit kommunikativer Hausmannskost – einem braven Auftritt, positiven Presse-Clips und einem gefälligen Geschäftsbericht. Kommunikation als «nice to have» eben, die im Bedarfsfall auch entsprechend kürzbar ist. Schliesslich weiss man ja um den Spruch vom herausgeworfenen Geld bei der Werbung, auch wenn unklar sei, welche Hälfte.Sprache des ManagementsDoch davon sollten sich Kommunikationsleute heute nicht mehr täuschen lassen. Nutzen-Überlegungen sind jedem Manager vertraut und wichtig. Erst recht dort, wo eine Kultur des Controllings bereits besteht, also in Zielen, Kriterien, Mess-Prozessen gemanagt und (integrierte) Kommunikation als Investition verstanden wird. Hier gilt es, die richtige Sprache zu sprechen und als Kommunikationsspezialisten fachübergreifend mit Controllern die Sache anzugehen. Denn die oft zitierte Professionalisierung des Berufsfeldes Kommunikation findet vermehrt jenseits der – anhaltend wichtigen – handwerklichen Ebene statt: bei der Kompetenz um Aufwand, Wirkung und Ertrag, Zahlen und Fakten.
Fundamental-TrendsEine Fachveranstaltung der deutschen PR-Gesellschaft im November 2004 (die schwedische PR-Gesellschaft, ebenfalls vertreten, hatte gar schon 2003 ein entsprechendes Projekt lanciert) umriss die tiefer liegenden Gründe, wieso das Thema Wertbeitrag in der Branche derart zulegt. Die Entwicklungen in den Kapitalmärkten und die damit verbundene breite Einführung von so genannten Value-Based-Management-Systemen in den Unternehmen resultieren in der Anforderung, auch die qualitativen, «weichen» Faktoren für den Unternehmenserfolg quantitativ zu erfassen und mit den Instrumenten des Unternehmens-Controllings zu steuern.
Neue Ansätze der Unternehmenssteuerung und des strategischen Controllings wie die Balanced Scorecard und Beyond Budgeting haben das Bewusstsein der Geschäftsleitungen für die Relevanz der weichen Faktoren für den künftigen Unternehmenserfolg zusätzlich geschärft. Diese sind bekanntlich in vielen Unternehmen mittlerweile wertvoller als die materiellen Vermögensgegenstände und bilden – siehe Marke – die wichtigsten Wettbewerbsvorteile. Verstärkend wirken ferner die neuen Anforderungen von Corporate Governance wie auch des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 3.
Tradition der Messung und SteuerungBemühungen um die Effizienz und den belegbaren Geschäftsnutzen der Kommunikation sind indes keine Erfindung von sparwütigen Buchhaltern oder Anhängern des Value Based Managements unserer Tage. Schon die Kommunikations-Manager der frühen Jahre, bei den amerikanischen Eisenbahnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts beispielsweise, führten gemäss Überlieferung genau Buch über den Erfolg ihrer Medienarbeit und die Rückwirkungen auf den Geschäftserfolg. Insbesondere im Marken-Management, in Marketing und Werbung sind quantitative und qualitative strategische und operative Mess-, Bewertungs- und Steuerungsverfahren denn auch seit langem etabliert. Und den Effie-Preis beispielsweise verleiht der BSW seit über 20 Jahren. Irritieren muss jedoch, wenn beispielsweise eine Studie des Schweizerischen Marketing Clubs SMC 2002 ergibt, dass «mindestens 48 Prozent der Marketing-Investitionen reine Glückstreffer» seien und laut eigenen Angaben nur 27 Prozent der Unternehmen mit ihrer Kommunikationsarbeit die Ziele erreichen. «Die Verknüpfung des Kommunikationsnutzens mit Bilanz und Erfolgsrechnung», meint Daniel Rentsch, Leiter des HWZ-Centers for Accounting & Controlling, «ist auch aus Sicht unseres Faches eine enorme Herausforderung. Doch ist allen klar, dass daran gearbeitet werden muss.»
Kommunikatoren im NebelWer den Kommunikationserfolg messen will, benötigt Grundlagen, die öfters mal für rote Köpfe sorgen: die Unternehmensvision, -mission und -strategie. Auf sie hat sich die Kommunikation auszurichten, zu ihrer Umsetzung und ihrem Erfolg muss sie beitragen. Berüchtigt sind die Beispiele, wo solcherlei Grundlagen fehlten respektive fehlen, womit den Kommunikationsleuten ein Agieren gleichsam im Nebel, gar in einem heiklen Umfeld der Widersprüche, abverlangt wird. So kann per definitionem keine strategische Kommunikation stattfinden – höchstens eine handwerklich professionelle, was zwar auch wichtig, jedoch nicht hinreichend ist.
Überdies sind Nebel und Widersprüche beim Communications Controlling keineswegs auf die Grundlagen beschränkt: Wer nach alltagstauglichen, gar nach simplen Verfahren und Kennziffern suchte, wurde bisher nicht fündig. Mittlerweile hat sich die Hoffnung zerschlagen, die Wertschöpfung aus Kommunikation präzise in Franken und Rappen ausweisen zu können. Und Erfolg versprechende neuere Ansätze, etwa in Anlehnung an das Value Based Management, erschrecken viele Praktiker wegen ihrer Komplexität.
Gleichwohl haben manche Kommunikationsmanager im unternehmerischen Alltag erfolgreich Controlling-Instrumente etabliert. Auf Grund ihrer besonderen Transparenz- und Professionalitätsanforderungen führend in der Anwendung von Communications Controlling ist die Schweizerische Post, die sich an der Fachtagung tief in die Bücher blicken lässt.
Der passende AnsatzWichtiger als das Finden des «besten» Ansatzes, dies ein weitgehend unbestrittenes Prinzip, ist das Finden des passenden Ansatzes: desjenigen nämlich, der am besten zum eigenen Unternehmen und seinen Strukturen, Abläufen und seiner Kultur passt. Wo also beispielsweise ein Unternehmen bereits das europäische Qualitätsmanagementsmodell EFQM nutzt, ist das Kommunikationsteam gut beraten, mit diesem erprobten Ansatz zu arbeiten. Viele der Ansätze gleichen sich; da bestehen markenorientierte Ansätze neben Stakeholder-orientierten und Reputations-orientierten. Einen guten Einblick gibt die unten stehende Tabelle «Methoden und Kennziffern des Kommunikations-Controllings»; alle sind umschrieben in der erwähnten Zusammenfassung auf der Website der DPRG (www.dprg.de). Lars-Christian Cords, Partner bei fischerAppelt Kommunikation in Düsseldorf, formulierte folgende Regeln:
• Begrifflichkeiten dem Kundendenken anpassen
• Keine Abbildung des wissenschaftlichen Diskurses
• Nachfrage entsteht nur bei Praxisrelevanz
• Konkreten Nutzen in den Vordergrund stellen
Sinnvoll und effizient?Tun wir bei unserer Kommunikation das Richtige? Und tun wir es möglichst effizient? Oder verpulvern wir unsere Ressourcen? Sind wir so gut wie die Besten? Derartige wichtige Fragen können durch einen Ansatz wie Communications Scorecard zumindest mit plausiblen, deutlichen Antworten versehen werden.
«What gets measured, gets managed», heisst eine altbekannte Management-Maxime. Doch gerade im hoch emotionalen Bereich der Kommunikation sollte dabei besonders kritisch zu Werk gegangen werden: Welche Messgrössen sind stichhaltig? Welche Bewertungen sinnvoll? Welcher Kontext relevant? Welche Interpretationen schlüssig? Was bedeutet es denn wirklich, wenn wir – beispielsweise – so und so viele Clippings ausgewertet haben? Zumal Communications Controlling beträchtlichen Aufwand verursacht und damit in sich selbst wiederum Kosten bedeutet.
Und nicht zu spät sollte auch der Moment eintreten, wo die Kommunikationsleute in die Runde blicken: Was genau weiss unser Unternehmen eigentlich über die Effizienz und den Wertbeitrag der Controller, der Forschungsabteilung und des CEO?
Cyril Meier (53) ist Direktor des Center for Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Literatur & Links:
BSW/Effie-Preis:
www.bsw.ch/de/awards/74.asp Deutsche PR-Gesellschaft:
www.dprg-online.de/wert/wert.html (Beiträge zu Wertschöpfung durch Kommunikation)Jörg Pfannenberg/Ansgar Zerfass
, «Wertschöpfung durch Kommunikation», Frankfurter Allgemeine Buch, 2005Manfred Piwinger/Victor Porak
, «Kommunikations-Controlling», Gabler, 2005
Rechnen für den ErfolgDie erste Fachtagung «Rechnen für den Erfolg» findet am Donnerstag, 31. Mai 2007, von 13 bis 19 Uhr in der Aula der HWZ, Lagerstrasse 5 in Zürich, statt. Namhafte Referenten stellen die grundlegenden Anforderungen eines Kommunikations-Controllings vor: Prof. Daniel Rentsch, Center for Accounting & Finance HWZ; Dr. Mark-Steffen Buchele, Universität Leipzig; Rudolf Blankschön, Leiter Führungskommunikation, Die Schweizerische Post; Prof. Marco Casanova und Max Meister, Branding Institute, Bern
Podiumsgespräch unter der Leitung von Cyril Meier.
Preis Fr. 380.– inkl. Apéro und
Dokumentation. Abonnenten der Werbewoche bezahlen Fr. 280.–.
Anmeldung unter: www.fhhwz.ch
