Die Sprache der Zahlen verstehen

Kommunikation Verantwortliche in Marketing- und Unternehmenskommunikation müssen auch finanzwirtschaftlich sattelfest sein.

Kommunikation Verantwortliche in Marketing- und Unternehmenskommunikation müssen auch finanzwirtschaftlich sattelfest sein. 
Manche Geschäftsleitungen, es ist bekannt, legen ihre Prioritäten nicht auf strategische Kommunikation. Sie sind zufrieden mit kommunikativer Hausmannskost – einem braven Auftritt, positiven Presse-Clips und einem gefälligen Geschäftsbericht. Kommunikation als «nice to have» eben, die im Bedarfsfall auch entsprechend kürzbar ist. Schliesslich weiss man ja um den Spruch vom herausgeworfenen Geld bei der Werbung, auch wenn unklar sei, welche Hälfte.Sprache des ManagementsDoch davon sollten sich Kommunikationsleute heute nicht mehr täuschen lassen. Nutzen-Überlegungen sind jedem Manager vertraut und wichtig. Erst recht dort, wo eine Kultur des Controllings bereits besteht, also in Zielen, Kriterien, Mess-Prozessen gemanagt und (integrierte) Kommunikation als Investition verstanden wird. Hier gilt es, die richtige Sprache zu sprechen und als Kommunikationsspezialisten fachübergreifend mit Controllern die Sache anzugehen. Denn die oft zitierte Professionalisierung des Berufsfeldes Kommunikation findet vermehrt jenseits der – anhaltend wichtigen – handwerklichen Ebene statt: bei der Kompetenz um Aufwand, Wirkung und Ertrag, Zahlen und Fakten.
Fundamental-TrendsEine Fachveranstaltung der deutschen PR-Gesellschaft im November 2004 (die schwedische PR-Gesellschaft, ebenfalls vertreten, hatte gar schon 2003 ein entsprechendes Projekt lanciert) umriss die tiefer liegenden Gründe, wieso das Thema Wertbeitrag in der Branche derart zulegt. Die Entwicklungen in den Kapitalmärkten und die damit verbundene breite Einführung von so genannten Value-Based-Management-Systemen in den Unternehmen resultieren in der Anforderung, auch die qualitativen, «weichen» Faktoren für den Unternehmenserfolg quantitativ zu erfassen und mit den Instrumenten des Unternehmens-Controllings zu steuern.
Neue Ansätze der Unternehmenssteuerung und des strategischen Controllings wie die Balanced Scorecard und Beyond Budgeting haben das Bewusstsein der Geschäftsleitungen für die Relevanz der weichen Faktoren für den künftigen Unternehmenserfolg zusätzlich geschärft. Diese sind bekanntlich in vielen Unternehmen mittlerweile wertvoller als die materiellen Vermögensgegenstände und bilden – siehe Marke – die wichtigsten Wettbewerbsvorteile. Verstärkend wirken ferner die neuen Anforderungen von Corporate Governance wie auch des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 3.
Tradition der Messung und SteuerungBemühungen um die Effizienz und den belegbaren Geschäftsnutzen der Kommunikation sind indes keine Erfindung von sparwütigen Buchhaltern oder Anhängern des Value Based Managements unserer Tage. Schon die Kommunikations-Manager der frühen Jahre, bei den amerikanischen Eisenbahnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts beispielsweise, führten gemäss Überlieferung genau Buch über den Erfolg ihrer Medienarbeit und die Rückwirkungen auf den Geschäftserfolg. Insbesondere im Marken-Management, in Marketing und Werbung sind quantitative und qualitative strategische und operative Mess-, Bewertungs- und Steuerungsverfahren denn auch seit langem etabliert. Und den Effie-Preis beispielsweise verleiht der BSW seit über 20 Jahren. Irritieren muss jedoch, wenn beispielsweise eine Studie des Schweizerischen Marketing Clubs SMC 2002 ergibt, dass «mindestens 48 Prozent der Marketing-Investitionen reine Glückstreffer» seien und laut eigenen Angaben nur 27 Prozent der Unternehmen mit ihrer Kommunikationsarbeit die Ziele erreichen. «Die Verknüpfung des Kommunikationsnutzens mit Bilanz und Erfolgsrechnung», meint Daniel Rentsch, Leiter des HWZ-Centers for Accounting & Controlling, «ist auch aus Sicht unseres Faches eine enorme Herausforderung. Doch ist allen klar, dass daran gearbeitet werden muss.»
Kommunikatoren im NebelWer den Kommunikationserfolg messen will, benötigt Grundlagen, die öfters mal für rote Köpfe sorgen: die Unternehmensvision, -mission und -strategie. Auf sie hat sich die Kommunikation auszurichten, zu ihrer Umsetzung und ihrem Erfolg muss sie beitragen. Berüchtigt sind die Beispiele, wo solcherlei Grundlagen fehlten respektive fehlen, womit den Kommunikationsleuten ein Agieren gleichsam im Nebel, gar in einem heiklen Umfeld der Widersprüche, abverlangt wird. So kann per definitionem keine strategische Kommunikation stattfinden – höchstens eine handwerklich professionelle, was zwar auch wichtig, jedoch nicht hinreichend ist.
Überdies sind Nebel und Widersprüche beim Communications Controlling keineswegs auf die Grundlagen beschränkt: Wer nach alltagstauglichen, gar nach simplen Verfahren und Kennziffern suchte, wurde bisher nicht fündig. Mittlerweile hat sich die Hoffnung zerschlagen, die Wertschöpfung aus Kommunikation präzise in Franken und Rappen ausweisen zu können. Und Erfolg versprechende neuere Ansätze, etwa in Anlehnung an das Value Based Management, erschrecken viele Praktiker wegen ihrer Komplexität.
Gleichwohl haben manche Kommunikationsmanager im unternehmerischen Alltag erfolgreich Controlling-Instrumente etabliert. Auf Grund ihrer besonderen Transparenz- und Professionalitätsanforderungen führend in der Anwendung von Communications Controlling ist die Schweizerische Post, die sich an der Fachtagung tief in die Bücher blicken lässt.
Der passende AnsatzWichtiger als das Finden des «besten» Ansatzes, dies ein weitgehend unbestrittenes Prinzip, ist das Finden des passenden Ansatzes: desjenigen nämlich, der am besten zum eigenen Unternehmen und seinen Strukturen, Abläufen und seiner Kultur passt. Wo also beispielsweise ein Unternehmen bereits das europäische Qualitätsmanagementsmodell EFQM nutzt, ist das Kommunikationsteam gut beraten, mit diesem erprobten Ansatz zu arbeiten. Viele der Ansätze gleichen sich; da bestehen markenorientierte Ansätze neben Stakeholder-orientierten und Reputations-orientierten. Einen guten Einblick gibt die unten stehende Tabelle «Methoden und Kennziffern des Kommunikations-Controllings»; alle sind umschrieben in der erwähnten Zusammenfassung auf der Website der DPRG (www.dprg.de). Lars-Christian Cords, Partner bei fischerAppelt Kommunikation in Düsseldorf, formulierte folgende Regeln:
• Begrifflichkeiten dem Kundendenken anpassen
• Keine Abbildung des wissenschaftlichen Diskurses
• Nachfrage entsteht nur bei Praxisrelevanz
• Konkreten Nutzen in den Vordergrund stellen
Sinnvoll und effizient?Tun wir bei unserer Kommunikation das Richtige? Und tun wir es möglichst effizient? Oder verpulvern wir unsere Ressourcen? Sind wir so gut wie die Besten? Derartige wichtige Fragen können durch einen Ansatz wie Communications Scorecard zumindest mit plausiblen, deutlichen Antworten versehen werden.
«What gets measured, gets managed», heisst eine altbekannte Management-Maxime. Doch gerade im hoch emotionalen Bereich der Kommunikation sollte dabei besonders kritisch zu Werk gegangen werden: Welche Messgrössen sind stichhaltig? Welche Bewertungen sinnvoll? Welcher Kontext relevant? Welche Interpretationen schlüssig? Was bedeutet es denn wirklich, wenn wir – beispielsweise – so und so viele Clippings ausgewertet haben? Zumal Communications Controlling beträchtlichen Aufwand verursacht und damit in sich selbst wiederum Kosten bedeutet.
Und nicht zu spät sollte auch der Moment eintreten, wo die Kommunikationsleute in die Runde blicken: Was genau weiss unser Unternehmen eigentlich über die Effizienz und den Wertbeitrag der Controller, der Forschungsabteilung und des CEO?
Cyril Meier (53) ist Direktor des Center for Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Literatur & Links:
BSW/Effie-Preis:
www.bsw.ch/de/awards/74.asp Deutsche PR-Gesellschaft:
www.dprg-online.de/wert/wert.html (Beiträge zu Wertschöpfung durch Kommunikation)Jörg Pfannenberg/Ansgar Zerfass
, «Wertschöpfung durch Kommunikation», Frankfurter Allgemeine Buch, 2005Manfred Piwinger/Victor Porak
, «Kommunikations-Controlling», Gabler, 2005 

 
 
Rechnen für den ErfolgDie erste Fachtagung «Rechnen für den Erfolg» findet am Donnerstag, 31. Mai 2007, von 13 bis 19 Uhr in der Aula der HWZ, Lagerstrasse 5 in Zürich, statt. Namhafte Referenten stellen die grundlegenden Anforderungen eines Kommunikations-Controllings vor: Prof. Daniel Rentsch, Center for Accounting & Finance HWZ; Dr. Mark-Steffen Buchele, Universität Leipzig; Rudolf Blankschön, Leiter Führungskommunikation, Die Schweizerische Post; Prof. Marco Casanova und Max Meister, Branding Institute, Bern
Podiumsgespräch unter der Leitung von Cyril Meier.
Preis Fr. 380.– inkl. Apéro und
Dokumentation. Abonnenten der Werbewoche bezahlen Fr. 280.–.
Anmeldung unter: www.fhhwz.ch
 
 

Der Kunde ist im Bild

Digitalfotografie Zur Sihlcity-Eröffnung eine Europapremiere: Mediamarkt führte dort HPs neue Fotokiosk-Komplettlösung im Schweizer Markt ein.

Digitalfotografie Zur Sihlcity-Eröffnung eine Europapremiere: Mediamarkt führte dort HPs neue Fotokiosk-Komplettlösung im Schweizer Markt ein. Mit dem Einzug der Digitalfotografie vor zehn Jahren hat sich nicht nur der Umgang mit Bildern verändert, Privatpersonen/Amateure und auch Profis fotografieren auch deutlich mehr. Das heisst aber nicht, dass Bilder auch im gleichen Masse ausgedruckt werden. Im Gegenteil verwaist das Gros der Bilder auf Rechnern oder Speichermedien und muss im besten Fall hin und wieder für digitale Diashows herhalten.Auch weil zunehmend Bilder zu Hause ausgedruckt werden, sind den Fotofinishern im Vergleich zu den aus deren Sicht guten Zeiten der Analogfotografie Umsätze entgangen. Dieser Umsatzschwund dürfte sich dennoch mittel- bis langfristig mehr als nur wieder auf das frühere Niveau einpendeln, denn das digital aufgenommene Foto setzt zum Steigflug an und die Ausgabe von Bildern dürfte damit im Volumen wieder zunehmen.
Begünstigt wird die prognostizierte Bilderflut vor allem durch die Fotohandys, denn nach Informationen von IHA/GFK ist der Absatz der digitalen wie auch, was klar war, der analogen Kameras rückläufig. Nur noch den digitalen Spiegelreflexkameras wird ein (leichtes) Wachstum vorausgesagt. Bereits in diesem Jahr sollen hingegen rund doppelt so viele fototaugliche Handys verkauft werden wie alle analogen und digitalen Kameras zusammen. 
HP setzt auf FotokioskGemäss Arnold Marty, Country Manager Imaging und Printing bei HP, ist das Unternehmen, was den Ausdruck von digitalen Bildern bei den Hobby- oder Profifotografen zu Hause oder im Studio angeht, bereits gut positioniert. Doch mit dem Verkauf von Druckern und Verbrauchsmaterialien gibt sich HP nicht mehr zufrieden und will sich nun auch ein Stück des Fotofinishing-Markts sichern. Dabei wählt das Unternehmen einen anderen Weg als hier tätige Mitbewerber und setzt als erster Anbieter von so genannten Fotokiosk-Systemen auf Inkjet-Druck statt auf chemische Verfahren.
Im Fotofinishing-Segment bietet HP dazu drei Systeme an: Zum einen das HP Photosmart Studio, die HP Photosmart Express-Station und schliesslich das HP Photosmart Minilab. Sie alle wurden kurz vor der Eröffnung des neuen Einkaufstempels Sihlcity in Zürich innerhalb des Mediamarkts als Komplettlösung und notabene Europapremiere vorgestellt. An der Station Photosmart Studio können dabei die Bilder vom Anwender selbstständig auf das System übertragen, Poster, Bildbände etc. zusammengestellt und der entsprechende Druckauftrag veranlasst werden. Die Fotokiosklösung druckt einen Auftragszettel aus, der bei der Abholung der Bilder/des Fotobuchs etc. nach einer Stunde Produktionszeit zu bezahlen ist. Im Laden lösen Mitarbeitende die Druckaufträge aus und wählen das passende Drucksystem. So werden die Poster auf professionellen Inkjet-Druckern und herkömmliche Fotoaufträge auf dem für grössere Volumina ausgelegten Minilab produziert. Auch Fotobücher werden im Mediamarkt vor Ort und binnen Stundenfrist gefertigt.
Einfachste BedienerführungVollkommen autark funktioniert dagegen die Express-Station. Der Anwender kann die Bilder an der als Self-Service-Lösung konzipierten Station gleich selbst ausdrucken. Integriert ist auch ein CD-Brenner, womit die Bilder vor Ort auf CD-ROM gebrannt werden können, um wieder Platz auf der Digitalkamera zu schaffen. Dem Fotohandy-Trend Rechnung tragend, ist in diese Kiosklösung weiter ein Wireless-LAN-Netzwerk integriert. Via Bluetooth-Technologie lässt sich die Station im Handy auffinden, und Bilder lassen sich so übertragen. Als erste Fotokiosklösung hat HP sämtliche weltweit installierten Systeme vernetzt. Dank der Anbindung an ein ERP-System (System, um Ressourcen eines Unternehmens besser zu nutzen) beim Händler oder mit Rechnern in den USA erhalten sowohl Mediamarkt wie auch HP sehr genauen Einblick über zum Beispiel die durchschnittliche Anzahl der gedruckten Bilder, Formate etc. sowie andere Gewohnheiten der Käuferschaft und können ihr Angebot entsprechend anpassen.
Die Bedienerführung der beiden Kiosklösungen ist denkbar einfach. Der berührungsempfindliche Monitor führt den Anwender Schritt für Schritt zur Auftragsbestätigung oder direkt zum Bild. Ein Manko haben die Stationen allerdings beim Eisatz von USB-Sticks: So lassen sich keine Verzeichnisse wählen und – zumindest im Praxistest – keine Mac-formatierten Speicher-Sticks verwenden. Hier gibt es noch einiges nachzubessern.
Unter dem Strich überzeugt das neue Angebot. Poster und selbst gebundene Fotobücher innert Stundenfrist ist ein überzeugendes Angebot. Für den Mediamarkt dürfte die Rechnung doppelt aufgehen, denn die Stunde Produktionszeit wird wohl mancher Kunde dazu nutzen, um sich auch über andere Angebote zu informieren.
Digitalfoto-Markt boomtGemäss Angaben von HP haben Schweizerinnen und Schweizer im Jahr 2005 rund 200 Millionen Bilder zu Hause ausgedruckt oder entwickeln lassen – das entspricht einem Fünftel der hierzulande rund 1 Milliarde gespeicherten und verwendeten Bilder. Schätzungen des Unternehmens gehen von bis zu 400 Millionen im Jahr 2008 aus. 2010 sollen von dann 2,4 Milliarden Bildern rund 480 Millionen Bilder ausgegeben werden. HP hat, was den Schweizer Handel angeht, sehr ehrgeizige Ziele und will sich ein grosses Stück vom Kuchen abschneiden. Vom im nächsten Jahr auf insgesamt mehr als 280 Millionen Franken geschätzten Markt will HP 53 Millionen Franken erwirtschaften. Zwischen 1000 und 1500 Stationen sollen in den kommenden zwei Jahren zur Erreichung dieses Ziels beitragen.
Jürgen Franck

Scotti verschönert die Goldküste

Die Kreativen von Scotti lässt die Seefeld Automobile glänzen. Die Seefeld Automobile repräsentiert mit zwei Garagen im Zürcher Seefeld und in Zollikon die Marken Renault, Jeep, Chrysler, Dodge und neu auch Mercedes-Benz.

Die Kreativen von Scotti lässt die Seefeld Automobile glänzen. Die Seefeld Automobile repräsentiert mit zwei Garagen im Zürcher Seefeld und in Zollikon die Marken Renault, Jeep, Chrysler, Dodge und neu auch Mercedes-Benz.  
Die Aufnahme in den exklusiven Kreis der offiziellen Mercedes-Benz-Servicepartner beweist, dass an der Rotfluhstrasse in Zollikon erstklassige Arbeit geleistet wird, wie Scotti in einer Medienmitteilung schreibt. Mit einer auffälligen Plakat- und Kleininserate-Kampagne kommuniziert die Werbeagentur, dass Goldküste-Mercedes-Besitzer noch privilegierter sind als bisher.

Relaunch der Radio Energy Website

Unic Internet Solutions hat dem Internet-Auftritt des Zürcher Radiosenders eine neue Optik verpasst. Die Aktualisierung des Inhalts soll mit einem einzigen Content Management System erleichtert werden.

Unic Internet Solutions hat dem Internet-Auftritt des Zürcher Radiosenders eine neue Optik verpasst. Die Aktualisierung des Inhalts soll mit einem einzigen Content Management System erleichtert werden.Ab sofort präsentiert sich Radio Energy im neuen virtuellen Kleid. Nach Angaben der Unic Internet Solutions präsentiert sich die neue Website des Zürcher Privatsenders modern, dynamisch und trendbewusst. Lifestyle, Stars und vieles mehr soll die neue Website des Privatsenders beinhalten. Für die Autoren von Radio Energy sollte nun das Erstellen und Bearbeiten der Inhalte trotz vielen Flash-Elementen sehr bedienerfreundlich sein.
Die Unic Internet Solutions ist mit über 90 Mitarbeitern der grösste Inhaber geführte Internetdienstleister der Schweiz.

Zentrale Vermarktung des Kanton Wallis geplant

Die Walliser Regierung stellte am Donnerstag eine Gesetzesrevision vor, wonach die Walliser Tourismusregion künftig zentral vermarktet würde. Die Vorlage geht nun an den Grossen Rat.

 Die Walliser Regierung stellte am Donnerstag eine Gesetzesrevision vor, wonach die Walliser Tourismusregion künftig zentral vermarktet würde. Die Vorlage geht nun an den Grossen Rat.  
Damit will der Staatsrat die Wettbewerbsfähigkeit des Walliser Tourismus erhöhen und ihm ein erfolgreiches Auftreten auf den globalen Märkten sichern, wie es in der entsprechenden Mitteilung der SDA heisst. Das neue Gesetz sehe maximal neun Tourismusregionen vor, deren Aktivitäten von einem Dachverband koordiniert würden, heisst es weiter. Die Tourismustaxen würden vom Staat direkt einkassiert und den Regionen und Gemeinden wieder zufliessen. Dem Tourismus sollen künftig mehr Mittel zugeführt werden. Der Staat plant, eine Gesellschaft für Wallis-Werbung zu schaffen und deren Tätigkeit zu finanzieren. Ihr soll die Verantwortung für die Schaffung und Umsetzung einer einheitlichen Marke und die Werbung übertragen werden.

In eigener Sache: Media-Daten mit neuer Geschäftsführung

Im Zuge der engeren Anbindung der Media-Daten AG an den deutschen Media-Daten Verlag in Wiesbaden übernimmt dessen Verlagsleiter Dr. Laurin Paschek die Geschäftsführung der Media-Daten AG.

 Im Zuge der engeren Anbindung der Media-Daten AG an den deutschen Media-Daten Verlag in Wiesbaden übernimmt dessen Verlagsleiter Dr. Laurin Paschek die Geschäftsführung der Media-Daten AG.  
Zum Mitgeschäftsführer in der Schweiz wurde Samuel Helbling bestellt. Er berichtet an Dr. Paschek. In den Verwaltungsrat der Media-Daten AG wurde neu Andreas Kösters, Executive Vice President Springer Science+Business Media, berufen.

Strategien zum Erfolg

Weiterbildung In Gerzensee findet vom 10. bis 13. Juni ein weiteres Intensivseminar für Strategische Planung statt.

Weiterbildung In Gerzensee findet vom 10. bis 13. Juni ein weiteres Intensivseminar für Strategische Planung statt.Woher kommt die Strategische Planung und wo führt sie hin? Was sind ihr Sinn, Zweck und Inhalt? Bereits zum fünften Mal ist es bsw leading swiss agencies in Zusammenarbeit mit der Account Planning Group Switzerland (APGS) gelungen, profilierte Persönlichkeiten der Branche als Dozenten zu gewinnen, um die oben gestellten Fragen im Rahmen eines Intesivseminars zu beantworten. Gleich vier Cracks der obersten Liga sind am kommenden Intensivseminar in Gerzensee angekündigt: ADC-Präsident Jean Etienne Aebi, BSW-Präsident Frank Bodin, APGS-Präsident Pascal Schaub und Werber des Jahres Peter Felser.
Nur alle zwei Jahre werden die wichtigsten Insights zum Erfolgsfaktor Strategie vermittelt. Jetzt ist es wieder soweit, die Ausschreibung für das diesjährige Camp vom 10. bis 13. Juni im Studienzentrum Gerzensee läuft. Dieses Seminar bietet aktuell die einzige Möglichkeit zur Weiterbildung im Bereich Strategische Planung in der Schweiz.
Das Intensivseminar richtet sich primär an Mitarbeitende von bsw-Agenturen, und zwar vor allem an ambitionierte, ganzheitlich denkende Beratungsgruppenleiter sowie Beraterinnen, Junior Planners, Planners und solche, die es werden wollen, Kreative und Mediastrateginnen.
Die Seminarleiter Simon Walter, Planning Director Wirz Werbung, und Pascal Schaub, Head of Strategic Planning Publicis, «legen Wert auf ein gemischtes Teilnehmerfeld». Sofern Platz vorhanden – die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 22 –, sind auch entsprechende Interessenten von Auftraggeberseite willkommen. Anmeldeschluss ist der 25. April 2007.
Ziel des Seminars ist es, Bedeutung, Sinn und Prozess der Strategischen Planung zu kennen. Die Teilnehmenden sollen nach dem Kurs in der Lage sein, einen Markt zweckmässig zu analysieren und darauf aufbauend eine Erfolg versprechende Werbestrategie zu entwickeln, die den Kreativen als effektives und attraktives Sprungbrett für eine starke Kampagnenidee dient.  Das Intensivseminar behandelt neben der Theorie auch eine Vielzahl von praktischen Beispielen vom Briefing bis zur Erfolgskontrolle.
Weitere Informationen auf www.accountplanninggroup.ch oder www.bsw.ch sowie telefonisch unter 043 444 48 10 bei Agnes Collenberg.
Andreas Panzeri

Lehrlinge als Künstler

Auto Eine Automechaniker-Abschlussklasse der Technischen Berufsschule Zürich hat eine besondere Form der Abschlussprüfung gewählt und sich dabei als Künstler betätigt. Was ist Kunst?

Auto Eine Automechaniker-Abschlussklasse der Technischen Berufsschule Zürich hat eine besondere Form der Abschlussprüfung gewählt und sich dabei als Künstler betätigt. Was ist Kunst? Lehrlinge mit dem Auto als Kunstobjekt. Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst und die Freisetzung der eigenen Kreativität haben zu ganz eigenen Sichtweisen des Autos als Kunstobjekt geführt. Entstanden ist eine spannende Ausstellung mit eigenen Werken, die im November an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign in Zürich ausgestellt wurden. Vom Lotus Esprit im Massstab 1:1 aus Holz gefertigt bis hin zur Aktfotografie sind fast alle Kunstmedien vertreten. Vom 17. April an werden nun die besten Objekte nochmals im Zürcher Stadthaus ausgestellt.

Der User entscheidet

New Media Die unter dem Dachbegriff Web 2.0 angesiedelten Begriffe Weblogs, Wikis oder Podcasting verändern den Umgang mit Inhalten: Mit ihnen kann jedermann publizieren.

New Media Die unter dem Dachbegriff Web 2.0 angesiedelten Begriffe Weblogs, Wikis oder Podcasting verändern den Umgang mit Inhalten: Mit ihnen kann jedermann publizieren. Wenn ein privater Anwender selbst zur Tastatur greift, eine Videokamera oder ein Mikrofon zur Aufzeichnung heranzieht, um seine erfassten, gesprochenen oder gefilmten Inhalte im Web zu veröffentlichen, dann spricht man beim Ergebnis von User Generated Content (UGC). Um die Inhalte einem grossen Publikum zur Verfügung zu stellen, gibt es je nach Content verschiedene Plattformen. Typische und bekannteste UGC-Portale oder Web-2.0-Plattformen sind das Videoportal YouTube, das Bildportal Flickr oder die gemischte und sich nicht klar einzuordnende Website MySpace. Weitere Formen, um als Privater Inhalte zu veröffentlichen, ohne auf diese grossen Portale zurückgreifen zu müssen – womit sich dann auch weniger Publikum erreichen lässt –, sind Weblogs, Wikipedias oder Podcasts. Weblogs (eine Art elektronische Tagebücher, die entweder vom Initiator oder von jedermann ergänzt werden) und Wikis (vom Herausgeber oder ebenfalls von Anwendern ergänzbare Inhalte) sind in der Hauptsache textbasierend, wenn auch Bild und Video als ergänzende Elemente mehr und mehr Einzug finden. Während Wikis Informationen vermitteln (allen voran Wikipedia.com als bekanntestes Wiki), fokussieren die Weblogs – ein Kunstwort, das sich aus Web und Log zusammensetzt – mehrheitlich auf Unterhaltung, Erfahrungsaustausch oder präsentieren sich wie der lokale Blog http://reklame.moblog.ch als Kommunikationsplattform.
Auch Audioinhalte lassen sich spätestens seit der Möglichkeit zur Aufschaltung von Webradio-Sendungen über den Internetanschluss ausstrahlen. Mit Programmen wie Nicecast (www.rogueamoeba.com/nicecast [Mac OS], SAM Broadcaster (www.spacialaudio.com [Windows]) kann theoretisch jeder, der etwas zu sagen hat, Webradio-Sendungen veröffentlichen. Die Webradios sind dabei von Podcasts zu unterscheiden. Mit spezieller Software (z. B. Garageband [Mac OS]; Podcast Studio [Windows]) erstellte Podcasts können komplette Audio- oder gar Videobeiträge und -sendungen zur Verfügung gestellt werden. Die Podcasts können im Gegensatz zum Webradio zu beliebiger Zeit abgehört werden und darüber hinaus neben Audio auch Bilder oder Videosequenzen beinhalten. Sie lassen sich nicht nur im Browser, sondern zudem vom Nutzer auf seinen Rechner oder auf einen MP3-Spieler herunterladen.
Push-Technologien liefern Content im AboWer als Anwender auf heutige Technologien setzt, muss sich nicht wie zu Beginn der Etablierung des World Wide Web aktiv auf die Suche nach Inhalten begeben, sondern kann sich so genannter Push-Technologien bedienen. Hier ist vor allem die RSS-Technologie zu erwähnen, die eine «einfache Verbreitung von Inhalten» (Really Simple Syndication) ermöglicht. Wer etwa an Sendungen von SF DRS interessiert ist, kann deren RSS-Feeds abonnieren und verpasst damit keine Ausgabe. Am einfachsten geht das Abonnieren mit dem für Windows- und Mac-Betriebssystem gratis verfügbaren Programm iTunes. Unter der Funktion «Erweitert > Podcast abonnieren» kann eine entsprechende Internetadresse (Podcasting-Adresse) eingetragen werden. Sobald man iTunes wieder öffnet, stehen die aktuellen Podcasts zum Download bereit und können mit einem MP3-Player synchronisiert werden.
Inhalte «on demand»Mit Weblogs, Wikis und Podcasts ändert sich der Umgang mit Inhalten. Der klassische Weg, Inhalte zu einem bestimmten Zeitpunkt zu liefern, hat mit den neuen Techniken Konkurrenz erhalten. Der Anwender wird zunehmend entscheiden, wann er welche Inhalte konsumieren will. Wikis, Weblogs und Podcasts sind dabei keine sich konkurrenzierende Web-2.0-Elemente. Im Gegenteil lassen sie sich sehr gut kombinieren. Als Beispiel bietet www.rocketboom.com täglich eine Sendung zum Download an, die auch im iTunes Store abonniert werden kann. Unter http://rocketboom.wikia.com steht dazu ein entsprechendes Wiki sowie unter www.rocketboom.org ein Blog zur Verfügung.
Die gratis ausgestrahlten bzw. bereitgestellten Inhalte werden durch Werbeeinblendungen finanziert. Auch Merchandising-Produkte wie T-Shirts finanzieren den Service.
Jürgen Franck

Zu guter Letzt: Wenn zwei sich streiten, freuen sich die Medien

Politiker (Christoph Mörgeli) wirft Publizist (Frank A. Meyer) Nazi-Rhetorik vor. «Ehrverletzung» brüllt der eine. «Jammerlappen» grölt der andere. Die zwei Streithähne sind nicht bereit, ihre Fehde zu beenden. Der aussergerichtliche Vergleich ist gescheitert, nun kommt der Fall vor den Richter.

Politiker (Christoph Mörgeli) wirft Publizist (Frank A. Meyer) Nazi-Rhetorik vor. «Ehrverletzung» brüllt der eine. «Jammerlappen» grölt der andere. Die zwei Streithähne sind nicht bereit, ihre Fehde zu beenden. Der aussergerichtliche Vergleich ist gescheitert, nun kommt der Fall vor den Richter.Ähnlich aufregend wie eine Oben-ohne-Schlammschlacht ist der Streit zwischen Frank A. Meyer, Ringier -Publizist der sozialen Gattung und Christoph Mörgeli, SVP-Nationalrat und Gelegenheitskolumnist bei der Weltwoche. Was zählt, ist nicht das Endergebnis, sondern der Kampf. Je schlüpfriger desto besser.
Anlass des Streits ist eine 2006 in der Weltwoche erschienene Kolumne Mörgelis. Der SVP-Nationalrat verglich Meyers Art, an geldgierigen globalisierten Manager herzuziehen mit dem Kleinbürgerhass antisemistischer Deutschen der Nazi-Zeit auf „den ewigen Juden, der getrieben, wurzellos und geldgierig die Gesellschaft zerstöre.“ Davor war Mörgeli von seinem Kontrahenten als „Propagandaminister des SVP-Führers Blocher“ bezeichnet worden.
Die Gründe sind nebensächlich, lächerlich und überflüssig, doch die verbale Keilerei ist einfach köstlich. In Sachen Zickenterror hätten es Christina Aguilera und Kelly Osbourne auch nicht besser hingekriegt.

Philipp Dreyer wird neuer Chefredaktor von Immobilien Business

Philipp Dreyer übernimmt per Anfang Mai die Chefredaktion des Hochglanzmagazins Immobilien Business. Er wird Karl Wild ablösen, der sein Engagement bei der Prime Communications wieder verstärkt und sich einem neuen Buchprojekt zuwendet.

 Philipp Dreyer übernimmt per Anfang Mai die Chefredaktion des Hochglanzmagazins Immobilien Business. Er wird Karl Wild ablösen, der sein Engagement bei der Prime Communications wieder verstärkt und sich einem neuen Buchprojekt zuwendet. Dreyer arbeitete schon einmal während mehrerer Jahre für «Immobilien Business». Anfang Jahr kehrte er als stellvertretender Chefredaktor zurück. Zuvor war Dreyer Alleinredaktor bei Atica, einem Zürcher Magazin für Wohnkultur. Der scheidende Karl Wild wird nun hauptsächlich für die Prime Communications tätig sein. Daneben wird der langjährige frühere Bilanz-Journalist auch vermehrt für die SonntagsZeitung, CASH sowie weitere nationale und internationale Magazine schreiben. Auch ein neues Buchprojekt steckt in der Pipeline: Wild, der unter anderem den Bestseller mit den Memoiren von Werner H. Spross schrieb, wird im nächsten Jahr die Erinnerungen eines weiteren Big Shots des Schweizer Wirtschafts- und Gesellschaftslebens aufzeichnen.

Gesundheit aus der Flimmerkiste

Kolumne Gesundheitssendungen haben Hochkonjunktur. Medien hoffen auf satte Werbeeinnahmen der Pharmaindustrie – und bedienen sich dafür zweifelhafter Methoden.

Kolumne Gesundheitssendungen haben Hochkonjunktur. Medien hoffen auf satte Werbeeinnahmen der Pharmaindustrie – und bedienen sich dafür zweifelhafter Methoden. Bei Privatkliniken und in der Pharmabranche muss doch was zu holen sein.» Das denken in letzter Zeit zahlreiche Führungskräfte aus der Medienszene und bauen auf Gesundheitsmagazine. Im Print versuchen es zahlreiche Kleinverlage, im Fernsehen bastelt jeder Regionalsender sein eigenes Medizin-Süppchen. Die Konsequenz:  Zahlreiche Anfragen von neuen Redaktionen flattern jede Woche auf die Tische von Kommunikationsverantwortlichen der Pharmaindustrie. Sie alle preisen ihre Sendung an und hoffen auf unermessliche Werbeeinnahmen. Als Gegengeschäft offerieren sie «unabhängigen redaktionellen Inhalt», der – ganz zufällig – das Produkt des Sponsoren pusht. Aber: Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nicht beworben werden. So will es das Heilmittelgesetz. Medienverantwortliche der Pharmabranche erhalten aber auch gerne Besuch von hoch motivierten Werbeverkäufern der TV-Stationen, die keine Ahnung haben, dass Medikamente nicht beworben werden dürfen. Kürzlich unterbreitete ein solcher Medienvertreter eine wunderbare Offerte, die für ein Lifestyle- oder Wohnmagazin problemlos durchgegangen wäre. Als er dann über die Problematik aufgeklärt wurde, war er sprachlos und sagte: «Ahaaa – was machen wir jetzt?» Gute Frage. Zurück auf Feld 1 und eventuell mal die Basics zum Thema Werbevorschriften und Heilmittelgesetz studieren.
Also wird nach Schlupflöchern gesucht. Oder treffender gesagt: Man sucht nach Schlupflidern, die ein Auge zudrücken. Diese werden zahlreich gefunden; in der Person von Produktionsleitern oder Verlagsleuten. Sie drücken gerne beide Augen zu, kassieren ab, und in der nächsten Sendung erscheint zufälligerweise ein Beitrag über die Impfung des Zervixkarzinoms oder die Wichtigkeit der Zufuhr von Vitamintabletten. Fakturiert wird das Ganze dann verdeckt, zum Beispiel als «Beratung». Ein Verlag oder eine TV-Station «berät» Pharmahäuser? Wer’s glauben mag…
Ein Blick über die Grenze: Deutschland verfügt über mehr als 30 Sendungen rund um Medizin, Fitness und Wellness. Das reicht von «Fit for Fun TV» auf Vox bis hin zu «Was Grossmutter noch wusste» auf SWR. Wir könnten uns täglich ab 11 Uhr durch die wildesten Gesundheitssendungen zappen und wären bestens unterhalten. Aber: Die deutsche Schweiz ist so winzig klein, dass diese regionalen Medizinsendungen schlicht verschwendeter Energie gleichkommen. Die meisten sind zwar «nett» gemacht, an Professionalität hapert es jedoch meist. Ein weiteres Thema ist die alles entscheidende Zielgruppe. Junge sehen sich solche Sendungen kaum an. Das Durchschnittsalter der Zuschauer liegt bei 55. Das Thema Verhütung wäre da also fehl am Platz.
Mein Tipp: Lohnenswert wäre ein Zusammenschluss der bisherigen regionalen Gesundheitssendungen zu einer einzigen Sendung im Stil von «Puls» auf SF1, die danach auf dem Telenews-Kombi ausgestrahlt wird. Gute Vorbilder sind dabei Magazine wie «Swiss Date» oder «Lifestyle». Wer heute als Konkurrenz zum SF wirklich ernst genommen werden will, kann nicht im Ernst glauben, eine Gesundheitssendung mit einer Redaktion, die wenig von Medizinthemen versteht, würde über längere Zeit von der Pharmabranche unterstützt. Denn die Themen sollten – aus der Sicht der Redaktion – möglichst einfach umzusetzen sein. Wer jedoch spannende Medizinthemen gut aufbereiten will, muss sich ins Thema einarbeiten.
Karin Müller ist Kommunikationsberaterin in Zürich.
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