Bush wirbt fürs Velohelm-Tragen

Prävention Der amerikanische Präsident ist bekannt dafür, dass er nicht nur mit einigen fremden Ländern auf Kriegsfuss steht, sondern auch mit der eigenen Sprache.

Prävention Der amerikanische Präsident ist bekannt dafür, dass er nicht nur mit einigen fremden Ländern auf Kriegsfuss steht, sondern auch mit der eigenen Sprache. So bringt er in seinen Reden öfter mal Begriffe aberwitzig durcheinander oder verwendet sie schlicht falsch.  
Bekanntlich ist der amerikanische Präsident ein begeisterter Freizeit-Biker und als solcher schon mehrmals mit dem Velo gestürzt. Ob da ein Zusammenhang besteht? Jedenfalls nutzt Ruf Lanz für Sport Factory Outlet die geistigen Aussetzer von George W. Bush, um pointiert darauf aufmerksam zu machen: Es lohnt sich, den Kopf mit einem Velohelm zu schützen. Die Sujets kommen als Kleinanzeigen und Poster zum Einsatz. Flankierend laufen weiterhin Radiospots, in denen man die Patzer von George W. Bush nicht nur lesen, sondern auch im Originalton hören kann. Diese Radiospots sind national und international bereits mehrfach ausgezeichnet worden.

Urs Gredig ist der neue Mister Tagesschau

Ab Juni begrüsst Urs Gredig an Stelle von Heinrich Müller die Zuschauer der «Tagesschau»-Hauptausgabe des Schweizer Fernsehens.

 
Ab Juni begrüsst Urs Gredig an Stelle von Heinrich Müller die Zuschauer der «Tagesschau»-Hauptausgabe des Schweizer Fernsehens.  
Der 36-jährige Journalist arbeitet seit Dezember 2005 in der «Tagesschau»-Redaktion als Redaktor und Moderator der «Mittagstagesschau» und der «Tagesschau Nacht». Zuvor war er unter anderem für das Nachrichtenmagazin «10vor10» tätig. Bevor er zum Schweizer Fernsehen stiess, arbeitete er als Nachrichtenredaktor bei Radio 24. Der Bündner studierte Geschichte und Journalismus. Sein Debüt als Sprecher der Hauptausgabe der «Tagesschau» gibt er 22. Juni.

China: Bürgerrechtler Wang Xiaoning verklagt Yahoo

Der in China inhaftierte Xiaoning hat den US-Internetkonzern Yahoo wegen der Weitergabe vertraulicher E-Mails an die chinesischen Strafverfolgungsbehörden vor einem kalifornischen Gericht verklagt. Der Kläger beschuldigt Yahoo, mit der Übermittlung detaillierter Informationen geholfen, ihn zu identifizieren.

 Der in China inhaftierte Xiaoning hat den US-Internetkonzern Yahoo wegen der Weitergabe vertraulicher E-Mails an die chinesischen Strafverfolgungsbehörden vor einem kalifornischen Gericht verklagt. Der Kläger beschuldigt Yahoo, mit der Übermittlung detaillierter Informationen geholfen, ihn zu identifizieren.  
Wie die Nachrichtenagenturen Reuters und SDA melden, hatten US-Menschenrechtler Wang, der unter anderem auch Foltervorwürfe erhebt, bei der Klage unterstützt. Der Bürgerrechtler wurde im vergangenen Jahr wegen «Anstachelung zur Zersetzung der Staatsmacht» zu zehn Jahren Haft verurteilt, nachdem er E-Mails mit Artikeln verschickte, die sich für demokratische Reformen und ein Mehrparteiensystem aussprachen. Der Verurteilte hält dagegen, er hätte nur sein Recht auf freie Rede wahrgenommen und das Internet zur Kommunikation über Demokratie und Menschenrechte genutzt. Yahoo zeigte sich in einer Erklärung erschüttert darüber, dass chinesische Bürger aufgrund freier Meinungsäusserung ins Gefängnis kämen. In China tätige Firmen seien aber unter Strafandrohung dazu gezwungen, sich an das Recht des Landes zu halten.

Zeitgemässer Markenauftritt

Uhren Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby inszeniert einen weltweiten Markenauftritt für Maurice Lacroix.

Uhren Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby inszeniert einen weltweiten Markenauftritt für Maurice Lacroix. Die Baselworld, die vergangene Woche über die Bühne gegangen ist, bedeutet für jede Schweizer Uhrenmarke ein Must sowie ein Highlight zugleich. Dieses Jahr ist die Messe für Maurice Lacroix noch etwas spezieller als üblich ausgefallen.Per Stichtag 13. April ist nämlich die neue und weltweite Markenkampagne «More than meets the eye» von Krieg Schlupp Bürge/ Springer & Jacoby lanciert worden.
 
Aus dem Hause KSB/SJ stammte schon die bisherige, weltweite Kampagne «Passion for Details», die seit 2003 im Einsatz war.
Im Rahmen eines gross angelegten Pitches verteidigte KSB/SJ dann im Frühsommer 2006 das namhafte Budget von Maurice Lacroix gegen renommierte und zahlreiche nationale wie internationale Agentur-Konkurrenz.
Faszination der inneren WerteDie neue, überaus eigenständige Kampagne beziehungsweise Brand Identity setzt jetzt dort an, wo sich Maurice Lacroix mittlerweile eingereiht hat: Zuvorderst in der Riege der exklusiven, luxuriösen Schweizer Uhrmanufakturen.
Denn mit innovativen Entwicklungen in den Bereichen Komplikationen und Werke bereichert Maurice Lacroix schon länger die Welt der mechanischen Preziosen und hat sich dabei vor allem als Spezialist für retrograde Anzeigen, Chronographen und Mondphasen-Anzeigen einen klingenden Namen gemacht.
Darum steht in der neuen Kampagne neben dem eleganten Äusseren einer Maurice Lacroix vor allem auch deren spannendes, komplexes Innenleben im Mittelpunkt. Denn natürlich steckt in jeder Uhr von Maurice Lacroix mehr, als der erste Blick erahnen lässt. «Viel mehr», wie die Anzeigen von KSB/SJ illustrieren. Daher auch die zentrale Botschaft der Kampagne: «More than meets the eye.»
Jedes der aufwändig realisierten Sujets nimmt diese Botschaft auf, indem Bestandteile des luxuriösen Äusseren, der hochpräzisen Mechanik oder auch von raffinierten Zusatzfunktionen bildlich dramatisiert werden. So wird der Betrachter «entführt in den faszinierenden Kosmos hoher Uhrmacherkunst».
Dieser neue Markenauftritt wird auf der ganzen Welt in allen nichtklassischen Kommunikationsmitteln wie Kollektionskataloge oder Homepages sowie an jedem POS umgesetzt.
Das Unternehmen Maurice Lacroix ist 1961 in Saignelégier als Assemblage-Betrieb für die Muttergesellschaft Desco von Schulthess gegründet worden. Später wurden für verschiedene Kunden private Labels produziert. Seit den 90er-Jahren konzentrierte man sich darauf, für mechanische Uhren attraktive Zusatzfunktionen mit aufwändigen und überraschenden Mechanismen zu entwickeln. 2001 wurde die Division juristisch zu einer eigenständigen Marke.
Andreas Panzeri

São Paulo werbefrei 

Aussenwerbung São Paulo hat ein Gesetz erlassen, das jegliche Aussenwerbung verbietet. Dies ist nicht der erste Versuch der Stadt, die überbordenden Leuchtreklamen, Billboards, Plakate und Laufschriften in den Griff zu bekommen.

Aussenwerbung São Paulo hat ein Gesetz erlassen, das jegliche Aussenwerbung verbietet. Dies ist nicht der erste Versuch der Stadt, die überbordenden Leuchtreklamen, Billboards, Plakate und Laufschriften in den Griff zu bekommen. Allerdings haben sich die meisten Werber nicht an die gesetzlichen Beschränkungen gehalten. Daher beschloss São Paulos Stadtverwaltung eine radikale Massnahme – sie verbietet Aussenwerbung. São Paulo präsentiert sich seit einigen Tagen daher fast vollständig werbefrei. Das Gesetz, das seit dem 1. Januar in Kraft ist, reguliert haargenau die Grösse von Ladenschildern und verbannt auch Werbung auf Bussen und Taxis. Bis zu 4500 Dollar müssen Gesetzesübertreter zahlen.

Durchstarten mit TBWA

Madeleine von Arx, erst seit kurzem Managing Director bei TBWA, kann sich schon über stabile Verhältnisse inhouse und bei Kunden freuen.

Madeleine von Arx, erst seit kurzem Managing Director bei TBWA, kann sich schon über stabile Verhältnisse inhouse und bei Kunden freuen. Am Anfang war der Film. Madeleine von Arx hätte sich als junge Frau auch einen Weg als Cutterin vorstellen können oder sogar Regisseurin. Regie führt sie heute tatsächlich, aber anders und nicht beim Film: «Wie führt man Leute zu einem bestimmten Punkt und sogar an ihre Grenzen?» – Das sind die Aufgaben, bei denen Madeleine von Arx-Richter als eine der immer noch seltenen Kaderfrauen in der Schweizer Werbung ihren Spass und ihre Erfüllung findet. Bereits als Jusstudentin jobte von Arx in der Werbewelt. Und hat da schliesslich ihre ideale Mischung zwischen der Traumwelt Film und einer handfesten Wirtschaft gefunden. «Diese Hektik hat mir gefallen – ebenso der Umgang mit Leuten und Kunden.» In dieser Zeit entdeckte sie auch: «Ich bin vom Typ her ein Trouble-Shooter.»
Nach verschiedenen Aus- und Weiterbildungen in Kommunikation und Marketing übernahm sie 1992 zum erstenmal Verantwortung als Werbeleiterin bei Sulzer Medica. Da man rund um künstliche Hüftgelenke aber «ziemlich limitiert» ist, sah sie schliesslich mehr Entfaltungsmöglichkeiten bei Bally. Hier hatte sie rund um den Sanierer Ernst Thomke 1995 ihren ersten wirklichen «Traumjob» gefunden. Von Arx wurde CI- und CD-Verantwortliche und nach einem Jahr bereits Head of International Communications. Bally sollte neu auch als Modelabel zur Weltmarke aufgebaut werden. «Das waren sehr spannende Jahre. Ich war jung und ambitioniert und durfte Kampagnen von der Schweiz aus für die ganze Welt entwickeln.»
Eine Trouble-Shooterin braucht aber stets neue Challenges. Wie etwa ab 1997 bei der Liberalisierung des Telekom-Marktes. Von Arx wurde bei McCann-Erickson das Budget von Diax anbetraut. «Wir waren in alle Firmenentscheide involviert.» Dazu hat die Agentur auch über politisches Lobbying gearbeitet «und jedes Register gezogen, das es in der Kommunikation gibt». Als das Start-up Diax nach einem Jahr die angestrebte Mobile-Lizenz bekam, hat auch von Arx auf die Kundenseite gewechselt und wurde bei Diax Head of Marketing Communications. Nachdem sie in dieser Funktion auch noch den Merger mit Sunrise durchgezogen hatte, wartete nach vier Jahren 2001 wieder einmal ein neuer Challenge bei TBWA/Switzerland. 
Hüftgelenke, Schuhe, Telekommunikation: Was kann von Arx in diesen verschiedensten Welten für Talente anbieten? Passend zur Antwort sagt sie sofort: «Ich kann extrem schnell eine Analyse machen. Wie funktioniert der Markt? Wie ticken die Kunden?» Für die Trouble-Shooterin ist es deshalb am schönsten, «wenn es zu Beginn einer neuen Aufgabe noch keine Stabilität gibt».
Das war auch der Grund, wieso sie nach einem nur viermonatigen Abstecher bei Saatchi & Saatchi Simko im letzten Herbst wieder zu TBWA zurück gekommen ist. In Genf wollte von Arx auch mal ihre Westschweizer Wurzeln ausleben, denn ihr Vater stammt aus Neuchâtel. Zudem ist sie befreundet mit Pedro Simko und schätzt die Arbeit seiner Agentur, der inzwischen zweitgrössten der Schweiz.
So hat es beim Entscheid zur Rückkehr natürlich Tränen gegeben. Aber die Anfrage direkt aus dem Headquarter von TBWA in Paris war wieder einmal eine dieser Chancen, bei denen von Arx einfach nicht nein sagen konnte. Der bisherige CEO war überraschend abgetreten, und McDonald’s wurde zuvor als Kunde gewonnen. Da suchte das Netzwerk jemanden, der die Struktur der Agentur gut kennt und Gewähr bieten kann, dass man auch den neuen Grosskunden «möglichst schnell stabilisieren» kann. «Eine solche Kiste wie McDonald’s reizt mich», sagte sich von Arx.
Die TBWA-Gruppe zählt 57 Mitarbeiter inklusive der Dialogmarketing-Agentur Tequila/Switzerland, davon sind rund 20 Leute in diesen Etat involviert.
Gearbeitet wird mit einem Dreijahresplan. Rund sechs Monate vor der Produktion einer neuen Kampagne beginnt die erste Denkarbeit. Zwar ist bekannt, dass in Werbeagenturen am effizientesten unter grossem Druck – etwa vor einem Pitch – gearbeitet wird. «Mit einer langfristigen Planung kann man aber die Strategie umso besser einfliessen lassen», meint von Arx, die als Managerin der Agentur bei allen wichtigen Strategie-Entscheiden mit dabei ist.
Für McDonald’s arbeitet TBWA/ Zürich viel mit Paris zusammen, um gemeinsam von möglichen Synergien zu profitieren. McDonald’s sieht eine Agentur auch nicht als Lieferant, sondern als Partner bei der Kommunikationsberatung. «McDonald’s ist damit kein Adaptionskunde, sondern eine kreative Herausforderung, mit der wir uns auch innerhalb des Netzwerkes profilieren können», ist von Arx überzeugt. Und TBWA gilt ja weltweit als eines der kreativsten Netzwerke.
«Auch in Zürich soll dieser Glanz in Zukunft mehr spürbar werden», ist das Ziel der neuen Frau an der Spitze.
Stolz ist sie, dass ihre Agentur bereits zweimal in einem Pitch für das gesamte Jugendmarketing der SBB bestätigt worden ist. Andere wichtige Kunden sind Masterfoods, Beiersdorf, Nissan oder Orange Telecommunications im Dialogbereich.
Aber von Arx müsste nicht von Arx sein, wenn solche Erfolge jetzt ihr Leben völlig ausfüllen könnten. «Ich mache noch eine Ausbildung im medizinisch-psychologischen Bereich», lässt sie sich als «Hobby» entlocken. Weil sie während ihrer Diax-Phase oft an die Grenzen des physisch und psychisch Möglichen gekommen ist, hat sie ihren Stress bei einer Kinesiologin abbauen lassen. Die alternative Medizin gegen Burn-out-Symptome hat gewirkt. «Kinesiologie ist eine ideale Methode, wie man jemanden wieder konzentrieren kann», ist von Arx überzeugt und – ständig voller Elan – in Zürich bereits als Investorin am Aufbau eines solchen Institutes für Wellness und Kinesiologie beteiligt. «Einem Gestressten durch eine Balance wieder Boden unter den Füssen zu geben, ist etwas sehr Sinnvolles». Natürlich kann sie das gelegentlich auch bei der Arbeit in der Agentur anwenden. «Sonst aber ist das Agentur-Business von diesem Gebiet getrennt», meint die Managerin. Was im Grunde eigentlich schade ist.
   
Andreas Panzeri

Monatelang träumen

Kantonalbanken Spillmann Felser Leo Burnett lanciert die Aktion «Dreamcard» zum Erfüllen unzähliger Träume.

Kantonalbanken Spillmann Felser Leo Burnett lanciert die Aktion «Dreamcard» zum Erfüllen unzähliger Träume.Eine solche Party zum Geburtstag hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Zum 100-Jahre-Jubiläum des Verbandes Schweizer Kantonalbanken soll die Schweiz ins Träumen kommen. Von April bis Dezember 2007 wollen die 24 Kantonalbanken gegen 400 Wünsche der besonderen Art erfüllen. Die Aktion als Mega-Event läuft unter dem vielversprechenden Namen «Dreamcard» und ist von Spillmann Felser Leo Burnett lanciert worden. In dieser Agentur wird in einem eigens für diese Kampagne eingerichteten Grossraumbüro seit letztem August an unzähligen Überraschungen konzipiert, geplant und realisiert. Mit dem Projekt Dreamcard hat sich SFLB in einem mehrstufigen und intensiven Evaluationsverfahren durchgesetzt, wie Projektleiter Rolf Zimmermann verrät.Mit der Aktion wollen sich die Kantonalbanken bei der Schweizer Bevölkerung «für ihre Treue bedanken», wie Hanspeter Hess beim Verband Schweizer Kantonalbanken erklärt. Über 800 Filialen zählen diese in der Schweiz – und fast alle in diesem Land haben schon einmal mit einer Kantonalbank geschäftlich zu tun gehabt. Trotzdem will sich die Jubiläums-Aktion nicht nur an Kunden wenden, sondern «die ganze Schweiz soll träumen können».
Die Idee: Keine einmalige grosse Feier und kein kurzlebiger Wettbewerb, sondern neun Monate lang mindestens alle drei Tage ein kleiner, aber feiner Event soll die Kantonalbanken immer wieder sympathisch in die Medien bringen. Das Konzept dazu heisst: Die Kantonalbanken erfüllen der Schweizer Bevölkerung so viele Träume wie möglich. Diese Träume werden als exklusive Erlebnisse organisiert und verlost. In regelmässigen Abständen von sechs Wochen werden jeweils neue Träume auf der Website www.dreamcard.ch zur Verlosung aufgeschaltet und mittels diverser Werbemittel angekündigt.
Jeder Interessierte kann sich auf dieser Website registrieren lassen und sich für eine oder auch sämtliche der gegen 400 Verlosungen anmelden. Als Wettbewerbspreise winkt alles, was den verschiedensten Publikumsschichten in der Schweiz einmal Freude machen könnte. Die Gruppe «Stärneföifi» singt in den Schulen, Polo Hofer lädt zu einem exklusiven Konzert auf dem Dampfschiff Blüemlisalp, Mahara Mc Kay legt bei einer Privatparty auf. Aber auch ein Brautkleid, ein Wochenende im Kloster, ein Champagner-Frühstück auf dem Rheinfall-Felsen oder ein Tag mit einem Bartgeier kann gewonnen werden. Die Gewinner werden an einem zuvor festgelegten Stichtag ausgelost. Über den Wettbewerb wird ausnahmsweise «Korrespondenz geführt», denn mit Videos und Fotos sollen alle Gewinnübergaben auf der Website nachhaltig publiziert werden.
Als Werbemittel für die Aktion hat SFLB Plakate, Inserate, Beilagen zu Bankabrechnungen und auch eine Serie von TV-Spots realisiert. Dreamcard ist auch Hauptsponsor der neuen Sendung «Happy Day» auf SF1, wo ebenfalls pro Sendung eine Wunscherfüllung öffentlich gezeigt wird.
Geplant sind fünf Wellen der Verlosung. Für jede wollen die Banken 500 000 Flyer in Umlauf bringen. Eine zentrale Rolle spielt auch das Viral Marketing. In der Website sind verschiedene «send-to-a-friend»-Funktionen mit eingebaut worden. Mit einer Dreamcard mit persönlichem Code wird die Teilnahme an weiteren Verlosungen erleichtert. Diese dient auch als Ausweis für die Zutrittskontrolle zu den diversen Events. Die Karte ist aber auch «ein Trojanisches Pferd», denn wer neun Monate lang eine Karte mit dem Kantonalbank-Logo im Geldbeutel trägt, der…
Andreas Panzeri

Goldbach verkauft Radio Energy Zürich an Ringier

Der grösste Schweizer Verlag übernimmt von der Goldbach Media Gruppe eine Beteiligung von 51 Prozent an Radio Energy Zürich. Die Goldbach Media will sich künftig ganz auf die Werbevermarktung von privaten elektronischen Medien konzentrieren. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

 Der grösste Schweizer Verlag übernimmt von der Goldbach Media Gruppe eine Beteiligung von 51 Prozent an Radio Energy Zürich. Die Goldbach Media will sich künftig ganz auf die Werbevermarktung von privaten elektronischen Medien konzentrieren. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.  
Wenn das Bakom kein Veto einlegt, ist der Deal perfekt: Ringier übernimmt Radio Energy Zürich. Die Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent verbleibt bei der NRJ-Gruppe, so wird die Einbindung in das europäische Netzwerk durch den Verkauf nicht tangiert, wie Ringier in einem Communiqué vom Donnerstag mitteilte. Auch an der Positionierung und Ausrichtung des Senders soll nicht gerüttelt werden, personelle Veränderungen sind ebenfalls nicht zu erwarten. Für Ringier-CEO Martin Werfeli ist es eine klassische Win-Win-Situation: «Durch die Einbindung in den Ringier Konzern wird Radio Energy Zürich stärker und unser Medienangebot in der Schweiz noch vielfältiger».
 
Mit dem Verkauf verabschiedet sich die Goldbach Media vollständig aus dem publizistischen Mediengeschäft. Fortan konzentriert sich das Unternehmen voll und ganz auf die Werbevermarktung von elektronischen Medien. Auch die Vermarktung von Energy Zürich wird weiterhin exklusiv durch die Goldbach wahrgenommen. «Dass Radio Energy Zürich zu den führenden Radiostationen der Schweiz zählt» sagt Klaus Kappeler, CEO der Goldbach und Verwaltungsrats-Präsident des Senders, «ist den ambitionierten, kreativen Mitarbeitern und ihren innovativen Programmideen zu verdanken. Wir freuen uns über den anhaltenden Erfolg von Radio Energy Zürich und sind dem gesamten Team zu Dank verpflichtet.»
 
Auch bei der NRJ-Gruppe, vertreten durch Francis Rivollet, NRJ-Geschäftsführer in der Schweiz, freut man sich auf die Zusammenarbeit mit Ringier: «Dieser neue Partner wird es Radio Energy Zürich ermöglichen, seinen Wirkungskreis in der Region Zürich weiter auszubauen.»

Rotor bekommt Verstärkung

Luca Santarossa hat von Ruf Lanz zu Rotor gewechselt. Der Werbeprofi verstärkt das eingespielte kleine Team bereits seit Anfang Jahr.

Luca Santarossa hat von Ruf Lanz zu Rotor gewechselt. Der Werbeprofi verstärkt das eingespielte kleine Team bereits seit Anfang Jahr.In einer Pressemitteilung vom Donnerstag freut sich die 10-jährige Werbeagentur Rotor über eine angenehme Zusammenarbeit mit dem neuen Berater und Projektleiter. Santarossa, der früher bei Sulzer, Sutter und Ruf Lanz tätig war, betreute schon namenhafte Kunden wie BMW, Emirates oder American Express.
Rotor ist eine inhabergeführte Agentur, welche seit einem Jahrzehnt Kommunikationslösungen in den Bereichen der klassischen Werbung, des Verpackungsdesigns und des Corporate Designs anbietet.

Zwei Drittel sind online

Mediennutzung Die Schweizer konsumieren weniger Radio und TV – dafür aber häufiger das Internet.

Mediennutzung Die Schweizer konsumieren weniger Radio und TV – dafür aber häufiger das Internet. Gemäss den Daten der Firma Mediapulse (Ex-SRG-Forschungsdienst) waren Radioreichweite und -hördauer in der ganzen Schweiz 2006 tiefer als im Jahr zuvor. Die Tagesreichweite bei Personen ab 15 Jahren ging um 0,7 Prozentpunkte auf 90,3 Prozent zurück, die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer reduzierte sich um 4 auf 100 Minuten pro Person. Die Deutschschweizer Bevölkerung hört mit täglich 102 Minuten pro Person am längsten Radio. Der entsprechende Wert in der Romandie beträgt 97, im Tessin 96 und in der Svizra Rumantscha 98 Minuten.Auch die Fernsehnutzung ging 2006 in der deutschen und französischen Schweiz, wie schon 2005, leicht zurück. In der Deutschschweiz liegt die Sehdauer pro Kopf jetzt bei 146 und in der Romandie bei 170 Minuten pro Tag. Anders im Tessin: Dort liegt die Fernsehnutzung mit 180 Minuten über dem Wert von 2005 (175 Minuten).
Während also Schweizerinnen und Schweizer tendenziell weniger Radio hören und fernsehen, nimmt die Internetnutzung rasant zu. 63 Prozent der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren nutzten 2006 das Internet mindestens einmal in drei Monaten zu Hause – ein Zuwachs von 27 Prozentpunkten seit 2001. Die Nutzung am Arbeitsplatz fällt mit 43 Prozent tiefer aus und stieg seit 2001 auch weniger stark an (+9 Prozentpunkte). In der Deutschschweiz waren 2006 74 Prozent der Bevölkerung online, in der Westschweiz waren es 69, im Tessin 59 Prozent.
Markus Knöpfli

Die Staatsanwaltschaft ist startbereit im Fall Lombardi

Filippo Lombardi steht unter dem Verdacht, einen Unfall im betrunkenen Zustand verursacht und die Auflagenzahlen beim Giornale del Popolo frisiert zu haben. Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat ihre Untersuchung abgeschlossen und ist bereit, den Fall aufzurollen.

Filippo Lombardi steht unter dem Verdacht, einen Unfall im betrunkenen Zustand verursacht und die Auflagenzahlen beim Giornale del Popolo frisiert zu haben. Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat ihre Untersuchung abgeschlossen und ist bereit, den Fall aufzurollen.CVP-Ständerat  Filippo Lombardi ist wegen seiner Fahrweise schon öfters mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Noch musste er keine Strafe im Gefängnis absitzen, doch nun gilt’s ernst. Dem 51-jährigen wird nicht nur vorgeworfen, mit 0,6 bis 1,2 Promille vor zwei Jahren einen Autounfall in Horgen gebaut zu haben. Staatsanwältin Maria Galliani verdächtigt ihn auch der Fälschung der Auflagenzahlen des Giornale del Popolo, als er dort noch Chefredaktor war.
Lombardis politische Karriere in Gefahr
Laut Meldung der SDA sind Gallianis Untersuchungen nun abgeschlossen. Lombardis Anwalt bekommt Einsicht in die Akten, um auszumachen, ob eine Ergänzung der Untersuchung im Interesse seines Klienten ist. Beantragt Lombardi keine Ausdehnung der Untersuchung, dann kann die Staatsanwaltschaft binnen eines Monates entscheiden, ob sie den Politiker per Strafbefehl verurteilen oder vor Gericht bringen will.
Bereits im Mai 2005 kündigte Lombardi in Rücksprache mit seiner Partei seinen Rücktritt aus dem Ständerat an im Falle einer Verurteilung zu einer unbedingten Gefängnisstrafe.

Werbung mit Durchblick

Baugewerbe Schneider, Berthoud inszeniert Werbung für Holz-Metall-Fenster mit Analogien.

Baugewerbe Schneider, Berthoud inszeniert Werbung für Holz-Metall-Fenster mit Analogien. Holz-Metall-Fenster sind doppelt gut. Die Basler Agentur Schneider, Berthoud zeigt dies ohne Fenster. Die neue Kampagne für die Pro Holz-Metall-Fenster in Bachenbülach arbeitet mit Analogien. Gezeigt werden Objekte, die durch die Verbindung von zwei Elementen offensichtlich feiner, funktionaler oder ökologischer sind als Formen mit nur einem Element. So wird etwa aus einem Choco Petit Beurre, von Felix Streuli im richtigen Winkel fotografiert, ein doppelt gutes Fenster. Die Kampagne erscheint in der Fachpresse, im Schweizer Hauseigentümer, im Beobachter und in der Coop-Presse. Sie wird durch Mailings unterstützt.
Andreas Panzeri
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