SFLB mit neuem Asthma-Spot

Mit einer röchelnden, zischenden Handorgel machen die Lungenliga und Astra Zeneca gemeinsam auf Atemprobleme aufmerksam.

Mit einer röchelnden, zischenden Handorgel machen die Lungenliga und Astra Zeneca gemeinsam auf Atemprobleme aufmerksam.Pünktlich zum Weltasthmatag vom 1. Mai erscheint ein neuer Spot von der Lungenliga und Astra Zeneca, für den die Werbeagentur SFLB verantwortlich zeichnet. Einer Pressemitteilung des Pharmaunternehmens und der Werbeagentur zufolge soll die Bevölkerung dadurch für das Thema Asthma sensibilisiert werden. Die Hauptrolle im Spot spielt ein «Schwyzerörgeli», bei dem anstatt eine fröhliche Melodie nur ein Pfeifen zu hören ist, das an das beschwerliche Atmen eines Asthmatikers erinnert. Am Ende wird erwähnt, dass über 500’000 Menschen in der Schweiz an Asthma leiden.

Alstom ehrt Journalisten

Der Alstom-Journalistenpreis wird dieses Jahr am 3. Mai in Baden verliehen. Seit 2002 würdigt der Transport- und Energie-Riese Alstom aussergewöhnliche journalistische Leistungen.

Der Alstom-Journalistenpreis wird dieses Jahr am 3. Mai in Baden verliehen. Seit 2002 würdigt der Transport- und Energie-Riese Alstom aussergewöhnliche journalistische Leistungen.Wie jedes Jahr wird das Industrieunternehmen Alstom Journalisten mit Preisen im Gesamtwert von 25’000 überhäufen.  Dabei werden aussergewöhnliche Leistungen und Beiträge gewürdigt, welche sich mit der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, ökologischen, technischen oder wissenschaftlichen Bedeutung von Energie sowie deren Erzeugung, Übertragung und Nutzung auseinander setzen. Eine unabhängige Jury, welcher Persönlichkeiten aus Journalismus, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik angehören, entscheidet über die Sieger. Bewertet werden vor allem die Qualität und die Originalität der journalistischen Beiträge.
Der französische Konzern beschäftigt weltweit 60’000 Personen in 70 Ländern, in der Schweiz sind es 4’000. Hierzulande ist Alstom mit den Sektoren Power Systems, Power Service sowie Transport präsent, ausserdem werden die Energie-Sektoren von Alstom weltweit von der Schweiz aus geführt.

Caroline Thoma verlässt die Sonntagszeitung

Nach etwas über zwei Jahren verlässt die Verlagsleiterin der Sonntagszeitung die Tamedia-Gruppe. Über ihre Nachfolge ist bisher noch nichts bekannt.

Nach etwas über zwei Jahren verlässt die Verlagsleiterin der Sonntagszeitung die Tamedia-Gruppe. Über ihre Nachfolge ist bisher noch nichts bekannt.Die 42-jährige Carolin Thoma gibt ihre Stelle als Verlagsleiterin der Sonntagszeitung auf, um eine neue Herausforderungen in der Medienbranche anzutreten, wie es in einer Pressemitteilung vom Montag heisst. Die eidgenössisch diplomierte Werbeleiterin stieg 1991 in die Verlagsbranche ein und arbeitete unter anderem bei der Wirtschaftszeitung Cash und der Frauenzeitschrift Annabelle. Thoma absolvierte Anfangs 2004 einen internationalen Executive MBA in Media and Communications an der Universität St. Gallen und wurde im Februar des gleichen Jahres Verlagsleiterin der Sonntagszeitung.
Die Sonntagszeitung dankt Carolin Thoma für ihren engagierten und erfolgreichen Einsatz und wünscht ihr für ihre Zukunft viel Erfolg.

Zu guter Letzt: Fleischfresser sind Mörder

Vegetarier bekämpfen die Fleischfresser und klauen des Schweizer Fleischs neue Kampagne, um sie Tiergerecht umzuwandeln.

 
Vegetarier bekämpfen die Fleischfresser und klauen des Schweizer Fleischs neue Kampagne, um sie Tiergerecht umzuwandeln.Zur Lancierung einer neuen Tierrechtssite gehen die Initianten hart mit der Fleischlobby ins Gericht. Sie täten nicht die Leichenteile aus- sondern die Opfer darstellen, schreiben die Betreiber von Schweizerfleis.ch in einer Mitteilung. Sie verurteilen die neue Kampagne von Schweizer Fleisch als Tierausbeutungspropaganda und verwandeln diese in tier- und vegetariergerechte Slogans; so wird «Für Vegetarier nicht geeignet» in «Für ethisch Minderbemittelte nicht geeignet» umgewandelt oder «Garantiert ohne pflanzliche Fette» zu «Garantiert ohne Mitgefühl». Vielleicht fühlen sich Vegetarier dadurch bestätigt, aber die so genannten Fleischfresser fühlen sich wohl eher durch den Speck als durch das geköpfte Schwein angereregt.  

Österreich Werbung mit neuer Marketingperson

Neue Ansprechpartnerin für die Reisebranche bei Österreich Werbung in Zürich ist Angela Bortenschlager. Sie folgt auf Teresa Krenn, welche nach Wien zurückkehrt.

Neue Ansprechpartnerin für die Reisebranche bei Österreich Werbung in Zürich ist Angela Bortenschlager. Sie folgt auf Teresa Krenn, welche nach Wien zurückkehrt. Angela Bortenschlager zeichnet für das Marketing und zusätzlich für die Pressebetreuung in der französischen Schweiz verantwortlich. Sie kommt aus dem Bereich strategisches Marktmanagement für die internationalen Märkte am Österreich Werbung Hauptsitz. Zuvor war Bortenschlager als Unternehmensberaterin in einem internationalen Consulting-Unternehmen tätig. Raffaela Gruber, auch aus dem Hauptsitz in die Schweiz übergesiedelt, übernimmt neu den Bereich Research & Development. Sie folgt auf Guido Barsuglia, der zum Seco nach Bern gewechselt hat. Der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt bei der Marktforschung und Zielgruppenmarketing.

Axel Springer investiert in der Schweiz

Die Verlagsgruppe Handelszeitung, die zum Axel Springer Konzern zählt, übernimmt per sofort die Amiado. Mit diesem Erwerb investiert der Verlag ins Schweizer Onlinegeschäft und übernimmt das Studenten Portal Students.ch.

 Die Verlagsgruppe Handelszeitung, die zum Axel Springer Konzern zählt, übernimmt per sofort die Amiado. Diese betreibt mit Students.ch das grösste Schweizer Online-Portal für Studenten, das führende Schüler-Portal Friendz.ch, die internationalen Ableger Students.de und Students.at sowie die Web 2.0-Community Amiado.com. Der bisherige Geschäftsführer Adrian Bührer leitet als CEO weiterhin das Unternehmen. Der technische Leiter Frank Renold bleibt ebenfalls in unveränderter Funktion bei Amiado. Das Präsidium des neu besetzten Verwaltungsrat übernimmt Ralph Büchi, der Geschäftsführer der Verlagsgruppen Handelszeitung und Jean Frey. Adrian Bührer zeigt sich in einer Mitteilung erfreut über die Transaktion. Er glaubt, dass die Amiado mit Axel Springer einen starken Partner gefunden hätten, der ihre Marktführerschaft in der Schweiz langfristig untermauere und den internationalen Expansionskurs mittrage. Gegen 80’000 Personen frequentieren Students.ch monatlich und mit 70’000 registrierten Mitgliedern ist die Site das grösste Online-Portal für Studierende in der Schweiz. Sie bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an. Dazu zählen Ratgeber zum Studium, ein Wohnungsmarkt, Stellenangebote und Ausgangtipps.
Über die Konditionen des Erwerbs wurde Stillschweigen vereinbart.

11,5 Millionen Dollar Verlust für Metro International

Im ersten Quartal zieht Metro International eine wenig erfreuliche Bilanz. Dazu beigetragen haben die Schliessung der polnischen Metro-Zeitung, Management-Probleme bei der schwedischen Ausgabe und strenge regionale Marktbedingungen in den USA.

Im ersten Quartal zieht Metro International eine wenig erfreuliche Bilanz. Dazu beigetragen haben die Schliessung der polnischen Metro-Zeitung, Management-Probleme bei der schwedischen Ausgabe und strenge regionale Marktbedingungen in den USA.Wie aus einer Pressemitteilung vom Montag hervorgeht, machte Metro International im ersten Quartal einen Verlust. Kosten verursachten erhöhte Investitionen in die Hauptsitz-Struktur (globale Verkäufe, IT-Team und höheres Kader) und eine um 10 Prozent erhöhte Auflage. Ausserdem verursachte die Schliessung der polnischen Ausgabe allein Kosten in der Höhe von 1,7 Millionen Dollar.
Die Gründe für den hohen Verlust der Metro International sind vielerlei: In Schweden liess das Management zu Wünschen übrig und die Zahl der Anzeigenverkäufer verringerte sich. In Spanien wurde das Ergebnis durch den Preisdruck in Madrid beeinflusst. In Frankreich ist das schlechte Ergebnis auf eine Abschwächung von entscheidenden Segmenten des Anzeige-Marktes zurückzuführen. Die Erwartungen am US-Markt wurden aufgrund von strengen regionalen Marktbedingungen nicht erfüllt.
Gute Aussichten
Die Ergebnisse in Chile, Hong Kong, Portugal und Holland sind ermutigend und am 16. April gewährte die schwedische Regierung allen Gratis-Zeitungen eine Reduktion der Werbetaxen in der Höhe von fünf Prozent. Metro International investiert weiterhin in neuen Ausgaben in Mexico, Portugal, Schweden, Kanada und Brasilien, was die Ergebnisse zuerst einmal trübt und mit der Zeit gewinnbringend sein sollte. Metro International existiert seit 1995 und hat eine Leserschaft von über 20 Millionen Menschen.

Più engagiert sich für Mensch und Tier

Weber Harbeke beweist informativ und unterhaltsam das Engagement der Migros. Più, eine Mischung aus informativem Katalog und unterhaltsamen Magazin, macht in seiner neuesten Ausgabe die Engagements-Labels der Migros zum Thema.

 Weber Harbeke beweist informativ und unterhaltsam das Engagement der Migros. Più, eine Mischung aus informativem Katalog und unterhaltsamen Magazin, macht in seiner neuesten Ausgabe die Engagements-Labels der Migros zum Thema. Unter dem Dachlabel Engagement verkauft die Migros besonders sozial und ökologisch produzierte Produkte. Neben einer Übersicht über das Migros-Sortiment an Produkten mit dem Engagement-Label versorgt das neue Più die Leser mit vielen Hintergrundinformationen. Entstanden ist dieser so genannte Megalog, eine Mischung aus Katalog und Magazin, bei Weber Harbeke. Das neue Più ist in allen Migrosfilialen gratis erhältlich und erscheint zusätzlich als Beilage in der Wochen- und Sonntagspresse, wie die Agentur in einem Schreiben mitteilt.

Auch Buchliebhaber haben ihre eigene Parade

Die Bookparade wird zum ersten Mal am Montag 23. April in Zürich organisiert. Erwartet werden Buchbegeisterte, die beim Lesen durch die Stadt schlendern. Danach sorgen im Theater am Neumarkt Schweizer Literaten für Unterhaltung.

Die Bookparade wird zum ersten Mal am Montag 23. April in Zürich organisiert. Erwartet werden Buchbegeisterte, die beim Lesen durch die Stadt schlendern. Danach sorgen im Theater am Neumarkt Schweizer Literaten für Unterhaltung.Pünktlich zum Unesco-Welttag des Buches laden der Verein Leseförderung Schweiz 4xL und die Schule für Angewandte Linguistik (SAL) am Montag zur ersten Bookparade ein. Vom Zürcher Hauptbahnhof bis zum Theater am Neumarkt schmökert man in seinem Lieblingsbuch und geniesst anschliessend im Theater Neumarkt einen von Urs Heinz Aerni und Martin Weiss moderierten Lesemarathon. Dabei tragen zwölf Schweizer Literaten Passagen ausgewählter Werke vor.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Vielfalt der Buchkultur in der Schweiz sichtbar zu machen und mehr Leute für Bücher und Literatur zu begeistern, wie es auf der Website bookparade.ch heisst. Interessierte versammeln sich mit dem Lieblingsbuch gewappnet um 18h30 am Treffpunkt im Zürcher Hauptbahnhof.

Reto Schärli leitet die Radio 24 Redaktion

Die Führungscrew des grössten Schweizer Privatradios ist ab Juni wieder komplett. Radio 24 bekommt je einen neuen Redaktions- und Moderationsleiter.

 Die Führungscrew des grössten Schweizer Privatradios ist ab Juni wieder komplett. Radio 24 bekommt je einen neuen Redaktions- und Moderationsleiter. Reto Schärli wird der neue Redaktionsleiter von Radio 24. Er war zuvor sieben Jahre lang Redaktor und Tagesverantwortlicher beim Privatradio. Seine journalistische Laufbahn begann Schärli beim Zürcher Unterländer, bevor er Ende 1999 zu Radio 24 wechselte. Er ersetzt den bisherigen Redaktionsleiter Iwan Santoro, der sich eine Auszeit in den USA gönnt und sich danach beruflich neu orientieren möchte, wie das Radio in einer Mitteilung schreibt.
Neuer Moderationsleiter wird Andreas Meier. In den letzten drei Jahren war er Musikchef bei Radio 24. Davor war Meier fünf Jahre lang Moderator beim gleichen Sender. Er ersetzt Marc Jäggi, der als Produzent zu DRS 1 wechselt.

Werbung in der Schweiz wächst kräftig weiter

Der monatliche Trendbericht der Media Focus wartet mit einem kräftigen Werbewachstum im ersten Quartal auf. Mit einem neuen Höchstwert von 880,1 Millionen Franken haben die Brutto-Werbeinvestitionen um 11,6 Prozent zugenommen.

 Der monatliche Trendbericht der Media Focus wartet mit einem kräftigen Werbewachstum im ersten Quartal auf. Mit einem neuen Höchstwert von 880,1 Millionen Franken haben die Brutto-Werbeinvestitionen um 11,6 Prozent zugenommen. Überdurchschnittlich zulegen konnte die Radiowerbung, sowie die Werbung in Tageszeitungen und Fernsehen. Einzig die Kinowerbung war in den ersten drei Monaten vom Jahr rückläufig. Die Werbemärkte der politischen und gemeinnützigen Kampagnen, Telekommunikation, der Dienstleistungen und der Fahrzeuge verzeichneten im März die stärksten Zuwächse im Vorjahresvergleich, wie einer Mitteilung von Media Focus zu entnehmen ist. Hingegen gingen die Werbemärkte Tabakwaren, Uhren und Schmuck sowie IT kräftig zurück. Media Focus bezeichnet es als auffällig, dass sich unter den dreissig grössten Werbetreibenden im März nicht weniger als elf Automarken befinden.

Zu guter Letzt: Erneut öffentlicher Waschtag für die SP

Mit harten Worten nimmt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihre eigene Partei in die Pflicht. Damit ist sie nach Franco Cavalli die zweite Exponentin der Sozialdemokraten, die die dreckige Wäsche der Partei in den Medien wäscht. Eini...

 Mit harten Worten nimmt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihre eigene Partei in die Pflicht. Damit ist sie nach Franco Cavalli die zweite Exponentin der Sozialdemokraten, die die dreckige Wäsche der Partei in den Medien wäscht.  
Einigen Genossinnen reichts: SP-Aussenministerin Micheline Calmy-Rey kritisiert in der Sonntagspresse die «Zögerlichen oder unsicheren Antworten», die ihre Partei auf Fragen gebe, die sie beschäftige. Die Konsequenz: Vernichtende Wahlniederlagen wie eben in Zürich. Zu diesen Problemen gehörten etwa Jugendgewalt, Probleme an Schulen, das Zusammenleben mit Ausländern und der Missbrauch des Sozialstaats. Zwar sei es gut und richtig, dass die SP nicht mit populistischen Floskeln reagiere. Für diese Probleme gebe es nämlich keine einfachen Lösungen. Aber die Schweizerinnen und Schweizer erwarteten klare Antworten und wollten wissen, wo die SP in diesen Fragen stehe. Die SP lebe aber vom Engagement ihrer Mitglieder, da sie nicht wie die bürgerlichen Kräfte Dutzende Millionen Franken für Werbung zur Verfügung habe. Es sei schade, dass es der SP nicht gelinge, ihre sehr seriöse Grundlagenarbeit den Leuten zu vermitteln. Vielleicht passe aber auch das Unterschriftensammeln auf der Strasse nicht mehr zum heutigen Lebensstil. Ob der öffentliche Klartext der Magistratin was nützt, wird sich bei den nächsten Wahlen weisen.
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