Mediapulse erhebt Daten unabhängig
Nicht mehr die SRG SSR idée suisse ist für die Erhebung der Radio-, TV- und Internetnutzung in der Schweiz verantwortlich, sondern die unabhängige Mediapulse.
Nicht mehr die SRG SSR idée suisse ist für die Erhebung der Radio-, TV- und Internetnutzung in der Schweiz verantwortlich, sondern die unabhängige Mediapulse.Die Stiftung Mediapulse wurde am Dienstag in Bern gegründet, wie die Nachrichtenagentur SDA in einer Meldung schreibt. Der frühere NZZ-Verlagsdirektor Marco de Stoppani präsidiert die Stiftung, sie steht unter der Aufsicht des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Vor allem im Aufbau widerspiegelt sich die Unabhängigkeit der neuen Organisation. Der Stiftungsrat besteht neben de Stoppani aus je sechs Vertretern der SRG, der privaten TV- bzw. Radioanbieter sowie der Werbewirtschaft. Je zwei Stiftungsräte der drei Interessenskreise bilden zusammen mit de Stoppani den Verwaltungsrat der Mediapulse. Die Stiftung hat ein Vermögen von 50’000 Franken und erhält für ihre Arbeit jährlich zwei Millionen Franken aus den Empfangsgebühren.
Der SRG sei seit einigen Jahren klar gewesen, dass nur eine unabhängige Forschungsstelle für die Medienforschung tragbar sei, sagte SRG-Radiodirektor Walter Rüegg gegenüber der SDA. Der Rollentausch vom Alleinbesitzer zur Minderheit im Stiftungsrat sei nicht ganz einfach gewesen.
Vor allem im Aufbau widerspiegelt sich die Unabhängigkeit der neuen Organisation. Der Stiftungsrat besteht neben de Stoppani aus je sechs Vertretern der SRG, der privaten TV- bzw. Radioanbieter sowie der Werbewirtschaft. Je zwei Stiftungsräte der drei Interessenskreise bilden zusammen mit de Stoppani den Verwaltungsrat der Mediapulse. Die Stiftung hat ein Vermögen von 50’000 Franken und erhält für ihre Arbeit jährlich zwei Millionen Franken aus den Empfangsgebühren.
Der SRG sei seit einigen Jahren klar gewesen, dass nur eine unabhängige Forschungsstelle für die Medienforschung tragbar sei, sagte SRG-Radiodirektor Walter Rüegg gegenüber der SDA. Der Rollentausch vom Alleinbesitzer zur Minderheit im Stiftungsrat sei nicht ganz einfach gewesen.
