Alfons Spirig neuer Hauptaktionär von Radio Central und Sunshine Radio

Alfons Spirig hat die Radio-Aktien der Triner Medien Holding übernommen und besitzt nun rund 90 Prozent der Aktien von Radio Central und Sunshine.

Der Aktienkauf steht im Zusammenhang mit der Nachfolgeregelung des Verlegers des Boten der Urschweiz, Hugo Triner, welcher mit seiner Pensionierung die strategische Mit-Verantwortung für die beiden Radios abgeben und klare Mehrheitsverhältnisse ermöglichen wollte.

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Im Jahre 1989 hatte Hugo Triner zusammen mit andern Schwyzer Lokalzeitungsverlegern Radio Schwyz gegründet. Der Name wurde von den Initianten eines Konkurrenzprojektes übernommen, welche sich auch um die Konzession beworben hatten. Sie wurden als Minderheitsaktionäre eingebunden. Als Geschäftsführer wurde Alfons Spirig gewählt, welcher schon fünf Jahre vorher den Aufbau von Radio Sunshine als Chefredaktor massgebend geprägt hatte. Obwohl Radio Central als letztes Zentralschweizer Radio startete, gelang es Alfons Spirig mit seinem motivierten Team, zum hörerstärksten Radio in der Zentralschweiz aufzusteigen. Erfolgsfaktoren waren ein attraktives Musik und Informations-Konzept, viele langjährige Mitarbeiter, die Ausweitung des Sendegebietes und die Namensänderung. Das Bakom hat im Jahre 2012 eine Studie in Auftrag geben, welche Radio Central bescheinigte, das regionalste Radio zu sein, d.h. mit den meisten regionalen Inhalten. Dabei wurden 38 Radios auf ihre Regionalität untersucht. Im Jahre 2002 kaufte Radio Central das Radio Eviva. 2012 erfolgte die Übernahme von Radio Sunshine, welche wegen des RTV-Gesetztes einen Verkauf von Radio Eviva zur Folge hatte. Radio Central und Radio Sunshine beschäftigen heute rund 47 Mitarbeiter, die im Hauptstudio Rotkreuz und in Luzern tätig sind. Radio Central erreicht täglich rund 210‘000 Hörer, Radio Sunshine 115‘000. Radio Central ist das viertgrösste Lokalradio der Schweiz.

Hugo Triner wird sich in Zukunft auf die Verwaltungsratsmandate seiner angestammten Firmen konzentrieren (Zeitung und Druckerei) bzw. das Präsidium der Triner Medien Stiftung. Er hatte vor dem Verkauf je rund 40 Prozent der Aktien von Radio Central und Sunshine gehalten, gleich viel wie Alfons Spirig.

 

Zur Sache: Du bist vielleicht ’ne Marke!

«Du bist mir vielleicht ’ne Marke!», pflegte meine Mutter früher auszurufen, wenn ich mal wieder ein wenig zu weit gegangen war – und um ein Haar an einem grossen Unglück respektive sie an einer Riesenportion Ärger vorbeigeschrammt war.

Meine Mama drückte so aus, wie erleichtert sie über den glimpflichen Ausgang der Sache war – und wie wenig meine Handlung zu ihrem Bild von mir passte, zur «Marke Friederike».

Der Duden erklärt ein wenig sachlicher zu dieser Redensart, man sage «Du bist ’ne Marke», wenn sich eine Person merkwürdig verhalte. Neulich kam mir Mamas Ausruf wieder in den Sinn, genauer: auf die Zunge. Denn fast hätte ich selbst «Du bist ’ne Marke!» ausgerufen – und zwar in einer noblen Uhrenboutique an der Zürcher Bahnhofstrasse. Denn dort kam mir einiges sehr seltsam vor. Vor allem war es überhaupt nicht mit dem Bild, das ich bis anhin von der Marke gehabt hatte, vereinbar. Mit absehbaren Folgen.

Aber von vorn: Die Sommerferien sind die richtige Zeit, mal wieder den Plastikwecker ans Handgelenk zu schnallen und die wertige Lebensabschnitts-Begleit- Uhr zur Revision zu geben. Mein lieber Mann nennt eine Schaffhauser Preziose sein Eigen, ich stehe mehr auf George Clooney. Nach unseren Ferien oblag es mir, unsere Glanzstücke wieder einzuholen.

Zuerst spazierte ich bei Clooney vorbei. Die schwere Tür der Boutique an der Bahnhofstrasse wurde mir von einer winzigen Chinesin so geschwind geöffnet, dass der Luftzug mich herrlich erfrischte. Schon eilte mir eine zweite Dienstbeflissene entgegen, die, nachdem ich in den bequemen Ledersitz gesunken war, mit meinem Abholschein entschwebte und blitzartig wieder zurück war. Da ich das wieder auf Hochglanz polierte Schmuckstück wegen einer Konkurrentin am Handgelenk nicht direkt umlegen wollte, hüllte die Dame es in ein rotes, besticktes Samtetui und entliess mich mit «Danke Frau Heinrich, einen schönen Tag Frau Heinrich» in die Sommerhitze. Die Rechnung – immerhin hatte ich einen KV über einen höheren dreistelligen Betrag erhalten – müsse ich nicht begleichen. Das sei im Service inbegriffen. Fehlten nur noch ein zackiger Nespresso und eine Fussmassage. Und vielleicht ein Augenzwinkern von George.

Beglückt schwebte ich zur nächsten Uhrenboutique, voller Erwartung, was mir dort geboten würde. Vielleicht doch noch eine Fussmassage? Eine Preisklasse höher gleich eine Klasse besser?

Ich stand vor der Tür und sah den Türsteher drinnen auf und ab flanieren. Mich, schwitzend hinter Glas, würdigte er keines Blickes. Ich atmete tief durch und legte die Hand auf den Türgriff – der Herr ging weiter auf und ab. Also drückte ich die Tür auf. Der Herr liess das geschehen, seine Hände auf dem Rücken gefaltet. Er sagte artig «Grüezi» und sah mich erwartungsvoll an. Ich wolle eine Uhr abholen, fast hätte ich mich für die Störung entschuldigt. Der Herr sagte nichts, wedelte aber aus dem Off einen Mann in weissem Kittel heran. Der Zahnarzt? «Ja?», sprach dieser. Ich hielt ihm von der Vielzahl der Zettel mit Silberprägung, die uns zugeschickt worden waren, einen hin. Seine Reaktion: «Nein.» Langsam wurde ich etwas ärgerlich. Ich drückte ihm den ganzen Zettel pack in die Hand: «Sicher finden Sie hierbei das, was Sie brauchen.»

Er nickte kurz und verschwand hinter einer schweren dunklen Tür mit Supersicherheitsschloss. Ich stand da. Stühle gab es genug, aber keiner wollte etwas mit mir zu tun haben. Also stand ich weiter, der Herr hinter der Tür flanierte. Ich kam mir blöd vor. Um mich von diesem Gefühl abzulenken, schaute ich mir die Uhren in den Glaskästen an. Niemand interessierte sich für mich. Der Zahnarzt kam wieder: «So!» Er knallte die Uhr auf den Tisch. Ich durfte mich setzen. «Ich würde gerne das Armband noch auswechseln lassen», sagte ich. «Das geht», sagte er. «Ganz toll, Glückwunsch!», dachte ich und sagte «ja bitte». Wieder dauerte es eine Ewigkeit, bis er mit dem Stück Leder zurückkam, das, wie sich herausstellte, etwa so viel kostete wie die Revision bei George, die ich nicht hatte bezahlen müssen.

Als ich meine Karte in das Lesegerät schob, um den Gesamtbetrag zu begleichen, für den wir uns 37 Pop-Swatches hätten kaufen können, blaffte mich der Zahnarzt an: «Halt, das geht bei uns nicht so schnell!» «Entschuldigung», hörte ich mich sagen und dachte, «du blöde Kuh, warum lässt du dir das bieten?!» Immerhin wusste ich mich kurz vor Ende dieser beschämenden Vorstellung und wollte nur noch raus aus dem Laden. Ach, sagte der Zahnarzt, bei den Böxli hätten sie übrigens Lieferschwierigkeiten, ob ich die Uhr sofort umlegen wolle. Exgüsi, es handelt sich um eine Herrenuhr. Zudem habe ich bereits eine am Handgelenk. Na dann könne er sie mir etwas einwickeln.

Schliesslich bekam ich ein Päckchen überreicht: die gute Uhr meines Mannes, hochpoliert und wild tickend, in einem Stück Luftpolsterfolie. Ob er noch ein Tesa drum machen könne, sagte ich mit ironischem Unterton. Ungerührt bekam ich auch noch diese Serviceleistung, selbstredend kostenlos.

Kurze Zeit nach diesem Erlebnis las ich, dass Schreie das Angstzentrum im Gehirn alarmieren. Und fragte mich, ob es auch für Marken ein Alarmzentrum gibt, in dem alle Glocken schrillen, wenn jemand die Marke gehörig beschädigt. Wenn ich jedenfalls noch einmal in die Verlegenheit kommen sollte, eine Uhr zu kaufen – zur Konfirmation unserer Jungs oder für unsere Gottenkinder, von denen wir einige haben – habe ich den Glocken in meinem Gehirn den Auftrag gegeben, ordentlich Rabatz zu machen, sollte ich auch nur in Erwägung ziehen, zu einem Schaffhauser Produkt zu greifen. Denn manches bewahrt man bis weit in die nächste Generation. 

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
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Nach Gewinnknick: Goldbach legt wieder zu

Nach dem Gewinnknick im Jahr 2014 wegen des kostspieligen Ausstiegs aus Verlustgeschäften hat die Goldbach Group im ersten Halbjahr 2015 das Ergebnis wieder verbessern können. Umsatz und Gewinn stiegen deutlich.

Der Umsatz wuchs um 4,5 Prozent auf 226,8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab. Der Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich um 9,2 Prozent auf 10,7 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente Goldbach Group 2,4 Millionen Franken. Das sind 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wobei hier ein ausserordentlicher Gewinn half. Die Werbevermarktung Schweiz, das grösste Geschäftsfeld der Gruppe ist, konnte  den Umsatz um 8,5 Prozent auf 197,8 Millionen Franken steigern. «Wir haben insbesondere beim TV ein starkes Wachstum im einstelligen Prozentbereich hingekriegt und konnten zusätzlich mit D8 einen neuen TV-Sender in der Westschweiz lancieren», sagte Goldbach-Chef Michi Frank in einer Telefonkonferenz. Auch das Radiogeschäft habe sich mit einem Plus von 26 Prozent sehr erfreulich  entwickelt. Das Onlinegeschäft harzt indessen: Der Umsatzverlust im Bereich  Display konnte durch ein tiefes einstelliges Wachstum im Bereich Video nicht vollumfänglich kompensiert werden.

Deutschland peilt Gewinnschwelle für 2016 an

In der Werbevermarktung in Polen und Österreich ging der Umsatz um 22,4 Prozent auf 9,6 Millionen Franken zurück. Das sich im Aufbau befindende Geschäft in Deutschland erzielte erstmalig einen Umsatz von 1,4 Millionen Franken, fuhr aber auch einen Betriebsverlust vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von 1,8 Millionen Franken ein. Nächstes Jahr wolle man die Gewinnschwelle in Deutschland erreichen, sagte Frank. Im dem unter Marketing Services zusammengefassten Direktkundengeschäft musste ein Umsatzrückgang um 22,2 Prozent auf 19,1 Millionen sowie ein Betriebsverlust hingenommen werden. Im Gesamtjahr soll der Umsatz im im fortgeführten Geschäft im tieferen einstelligen Prozentbereich wachsen. Der Reingewinn solle sich mindestens verdoppeln, hiess es weiter.

Gelassenheit angesichts neuer Konkurrenz

Zur neuen Konkurrenz in der Werbevermarktung durch das am vergangenen Montag angekündigte Gemeinschaftsunternehmen von Ringier, der Swisscom und der SRG gab Frank sich bedeckt: «Wir werden diese Entwicklung sehr genau beobachten. Ich glaube nicht, dass wir unsere Strategie ändern müssen. Wir glauben, dass wir gut aufgestellt sind.» Die Frage sei allerdings, was mit den Daten in einem doch mehrheitlich vom Staat beherrschten Unternehmen passiere, sagte Frank: «Hier möchten wir die gleichen Möglichkeiten, die Daten zu bekommen. Das ist für uns ein ganz  wichtiger Punkt.» (SDA)
 

Scagliones my105 neu auch über DAB+

Drei Monate nach dem Sendestart der ersten interaktiven Streaming-Plattform my105 vergrössert Medienunternehmer Giuseppe Scaglione den Hörerkreis: Ab dem 27. August ist my105 auch auf DAB+ zu empfangen – mit einem eigens dafür produzierten Programm.

In der Schweiz ist DAB+ beinahe flächendeckend verfügbar, bereits über zwei Millionen Geräte wanderten seit der Inbetriebnahme des digitalen Radionetzes über die Ladentheke. Damit ist die Schweiz eines der Länder mit der grössten DAB-Dichte überhaupt. In wenigen Tagen wird das Netz um ein Programm reicher: Die erste interaktive Streaming-Plattform my105 wird über DAB+ zu empfangen sein. Gründer Giuseppe Scaglione erfüllt laut Mitteilung mit diesem Schritt den Wunsch vieler Hörer, die sich my105 auch auf DAB+ gewünscht hatten.

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my105 wird jedoch nicht einfach einer der bestehenden acht Channels auf DAB+ aufschalten, sondern produziert ein eigenes, speziell für die DAB-Verbreitung gedachtes Programm: «my105 Original». Dieses soll die Vielfältigkeit der «my105»-Channels aufzeigen, sowie stark an musikalische Neuheiten orientiert sein, so Giuseppe Scaglione. «Wir sehen die DAB-Verbreitung nicht als Konkurrenz oder Ersatz zur Streaming-Plattform, sondern als ideale, digitale Ergänzung. Das DAB+ Programm ist der beste Werbespot für unsere Streaming-Plattform.»

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Mit der Programmerweiterung auf DAB+ setzt my105 ausschliesslich und konsequent auf digitale Verbreitungswege. «Wir möchten nicht nur den Streaming-Markt beleben, sondern auch die Radioszene nochmals aufmischen», so Scaglione, «dies wird der Branche gut tun.» Für den Medienunternehmer ist die Aufschaltung seines Programms auf dem Digitalradionetz auch eine Rückkehr. «Wir freuen uns auf ein Wiederhören mit Radiomachern, welche uns bereits einmal gezeigt haben, wie man mit DAB+ erfolgreich junge Hörer begeistert», so Rolf Schurter, Geschäftsführer von Swissmediacast, der Betriebsgeschellschaft von DAB+.

Plattform festigt sich im Schweizer Markt

Seit dem Start von my105 am 28. Mai stehen den Hörern acht Channels mit verschiedenen Musikrichtungen zur Verfügung. Die einfache Benutzeroberfläche, das Playlist-Voting und die Tatsache, dass die Musik von Musikredaktoren und nicht von Algorithmen zusammengestellt wird, erfreuen sich bereits grosser Beliebtheit bei den Schweizer Nutzern. Der Schritt zur DAB-Verbreitung helfe my105 zusätzlich, sich als Schweizer Plattform zu festigen, so Giuseppe Scaglione. «So heben wir uns noch mehr von internationalen Streaming-Plattformen ab und unterstreichen unsere Swissness.»

KSP: Imagekampagne für die Schweizer Illustrierte

Auf den Spuren von Caminada, Ogi und Co: KSP hat zur Lancierung der «neuen» Schweizer Illustrierte eine Imagekampage kreiert.

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Die Schweizer Illustrierte erscheint neu als Magazin fürs Wochenende. Jeden Freitag und in einer neuen Aufmachung. Das redaktionelle Angebot wird um Beiträge mit hohem Nutzwert erweitert. So werden künftig mehr Weekend- und Ausflugs-Tipps für die ganze Familie angeboten sowie Hintergrundgeschichten zu Schweizer Persönlichkeiten und Alltagshelden erzählt.

Zur Lancierung wurde gemeinsam mit KSP eine Imagekampagne entwickelt. Mit dem Claim «Meine Schweiz» wird die Kernbotschaft im Rahmen verschiedener Massnahmen kommuniziert. Mit Schweizer Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen fanden Shootings im ganzen Land statt. An Orten, welche die Protagonisten selbst gewählt hatten und die für «ihre Schweiz» stehen. Mit Aufnahmen von Andreas Caminada, Dario Cologna, Francine Jordi, Adolf Ogi, Dominique Gisin und Pascale Bruderer werden Persönlichkeiten aus Gastronomie, Musik, Sport und Politik gezeigt.

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Aus Aufnahmen des Fotografen David Birri entstanden die Sujets, die als Plattform für die Imagekampagne dienen. Die Shootings wurden mit kurzen Clips in Form von Making-Ofs und tiefblickenden Interviews festgehalten. Darin geben die Protagonisten preis, was sie ganz persönlich mit der Schweiz und der Schweizer Illustrierten verbinden. Und zwar dort, wo sie sich am wohlsten fühlen.

Verantwortlich bei Ringier: Urs Heller (Geschäftsführer Zeitschriften Schweiz) Thomas Passen (Leiter Ringier Publishing Media) Stefan Regez (Chefredaktor Schweizer Illustrierte) Nadine Augé (Leiterin Lesermarkt Zeitschriften) Maya Bächtold (Produkt Managerin Schweizer Illustrierte). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Benny Goldstein, Sascha Borsai (Creative Direction) Mohammed Klotz (Art Direction) Lea Baldinger, Florian Kech (Grafik) Dominic Wirz, Fabrizio Bonifazi (Text) Rémy Müller, Franziska Saxer, Nina Stebler (Beratung) David Birri (Fotograf) Craft 367 (Bildbearbeitung). Combo Entertainment (Regie).

INM Web & Breakfast: Facebook gegen Google

Seit 2009 begleitet INM den stetigen Wandel im Internet mit ihrem inzwischen traditionellen Web & Breakfast. Diesmal zum Thema: «Facebook gegen Google, und wie Sie vom Kampf der Giganten profitieren.»

Am 10. INM Web & Breakfast widmen sich drei Referenten dem Thema: Wie transportiert man heute seinen Content am besten ins Netz, wie holt man sich Response und Return on Investment ab? AdWords, Banner, Videos, Facebook-Ads, Infografiken, authentischer Text, all das gehört zum Content Marketing. Wie lanciert man eine Kampagne, richtig, wie messen, auswerten, optimieren?

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Diesen Herbst findet bereits das 10. INM Web & Breakfast statt. Mit Unterstützung von Hutter Consult und Semsea. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, die Platzzahl beschränkt.

 

Tamedia mit weniger Umsatz und kleinerem EBIT wegen Inserateschwund

Schwindende Inserate-Einnahmen haben die Umsätze des Medienkonzerns Tamedia in der ersten Jahreshälfte nach unten gedrückt. Auch die Erlöse aus dem stark an Bedeutung gewinnenden Digitalgeschäft haben die Einbussen nicht wieder wettmachen können.

Zu schaffen machte Tamedia insbesondere, dass zusätzlich zum durch den Strukturwandel bedingten Rückgang der Inserate-Einnahmen auch noch konjunkturelle Effekte das Werbegeschäft trübten. An einer Telefonkonferenz illustrierte Tamedia-Chef Christoph Tonini dies mit den besonders hohen Einnahmerückgängen, die sich mit etwas Verzögerung zum Frankenschock in den Monaten April und Mai einstellten.

Insgesamt verzeichnete der Medienkonzern mit 530,7 Millionen Franken einen um
3,8 Prozent tieferen Halbjahresumsatz als noch 2014. Mit den Erlösen ging auch der Betriebsgewinn (EBIT) zurück, und zwar um 5,2 Prozent auf 72,4 Millionen Franken. Unter dem Strich blieben mit 71,6 Millionen Franken zwar über 20 Prozent mehr übrig als vor Jahresfrist. Diese Gewinnzunahme ist aber insbesondere auf Gewinne aus dem Verkauf der Beteiligung am Westschweizer Kioskbetreiber Naville und des Winterthurer Stadtanzeigers zurückzuführen, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht.

Am stärksten zu spüren bekam Tamedia den Inserate-Schwund bei den Bezahlzeitungen (Sparte Publizistik Regional). Dort ging der Umsatz um 7,3 Prozent zurück, der Spartengewinn sank Abschreibungen mitgerechnet um 12,8 Prozent. Etwas Luft erhält das Geschäftsfeld inskünftig allenfalls durch die Übernahmen von weiteren Druckaufträgen – seit kurzem wird etwa die Neue Zürcher Zeitung bei Tamedia gedruckt – sowie dank steigendem Werbevolumen und Bezahlschranken wachsenden Einnahmen der Onlineseiten.

Einen Umsatzrückgang von 5,8 Prozent aufgrund des rückläufigen Werbemarktes vermeldet Tamedia aber auch aus ihrer Sparte Publizistik National, in der sie die Pendlerzeitungen und deren Webseiten sowie die Zeitschriften und Wochenzeitungen zusammenfasst. Geschuldet sei dieser Rückgang hauptsächlich dem rückläufigen Werbemarkt für Zeitschriften und der Sonntagspresse, hiess es am Donnerstag dazu. Ebenfalls rückläufig war auch das Ergebnis dieser Sparte.

Zentrale Werbevermarktung

Aufwärts ging es beim Zürcher Medienkonzern einzig im Digitalgeschäft, jenen Angeboten also, die rein kommerziell ausgerichtet sind und ohne publizistische Inhalte auskommen. Mit dem Immobilienportal Homegate, dem Internetfernsehen Zattoo, dem Billettverkäufer Starticket sowie einem Dutzend weiterer Onlineangebote wurden in der ersten Jahreshälfte 8,9 Prozent mehr Einnahmen erzielt als noch in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Gewinn der Sparte stieg sogar um über einen Viertel.

Mittlerweile stammen rund 20 Prozent des Umsatzes von Tamedia und sogar über 27 Prozent des operativen Gewinns aus der Digitalsparte. Hinzu kommen weitere 6 Prozent Umsatz und gegen 9 Prozent Gewinn, die Tamedia mit den publizistischen Angeboten auf dem Internet erwirtschaftet. Dies werde seit diesem Jahr aber den beiden Publizistik-Sparten angerechnet.

Um in Zukunft die Werbemöglichkeiten der digitalen Medien besser vermarkten und dabei auch die vorhandenen Nutzerdaten auswerten zu können, organisiert Tamedia spätestens 2017 den derzeit noch bei den einzelnen Medien angesiedelten Werbeverkauf neu.

Neu wird dazu das publizistische Geschäft in die beiden Unternehmensbereiche Werbung & Pendlermedien sowie Bezahlmedien gegliedert. Die Leitung des ersten Bereichs übernimmt Marcel Kohler, der heute der 20-Minuten-Gruppe vorsteht, Chef der zweiten wird Serge Reymond, der derzeit unter anderem die Westschweizer Medientitel von Tamedia verantwortet. (SDA)

 

Adam & Adam erweitert Kreation

Adam & Adam Unternehmenskommunikation hat den Bereich Kreation erweitert. Anna Meyer verstärkt das Team neu im Bereich Konzeption, Kreation und Produktion.

Die 33-jährige Anna Meyer ist ausgebildete Grafikerin und Buchgestalterin. Sie führt zusätzlich zum 70-Prozent-Pensum bei Adam & Adam Unternehmenskommunikation ihr Designatelier «Genauso» in Zürich-Altstetten weiter. Anna holte sich ihr Rüstzeug bei namhaften Agenturen und auf Kundenseite.

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Nominationen für den Swiss Award Corporate Communications 2015

Die Nominationen für den diesjährigen Swiss Award Corporate Communications stehen fest.  Am 10. September 2015 werden die Award-Trophäen verliehen.

Der Swiss Award-CC wird dieses Jahr erstmals durch PR Suisse als exklusiven Branchenverband unterstützt. Die achtköpfige Fachjury aus Wissenschaft und Praxis der Unternehmenskommunikation hat getagt und die Nominationen für den 11. Swiss Award Corporate Communications bestimmt. Dabei honorierte die Fachjury unter dem Präsidium von Peter Stücheli-Herlach, Professor für Organisationskommunikation an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die folgenden Bewerber für ihre erfolgreichen Kommunikationsprojekte:

– achtung! für Swiss International Airline Ltd. – Attentive Eyes-Events

– Klinik Hirslanden – Neubau Spitaltrakt: Kontinuität in der Vielfalt

– Namics 13 / Namics für Swisscom – Projekt 365d: Die ICT-Wohngemeinschaft

– Nik Schwab und Hej Creative für Swiss Tennis – Kids Tennis High School: Punkte statt Noten

– Swissgrid – Strategisches Netz 2025: Für die Energiezukunft der Schweiz

– Urner Kantonalbank – 100-Jahr Jubiläum: Unser Uri. Unsere Bank.

Wer von den Nominierten zusätzlich noch die Award-Trophäen gewinnt, wird im Rahmen der elften Preisverleihung am Donnerstag, 10. September 2015 ab 17.30 Uhr im Club Escherwyss in Zürich, enthüllt werden.

Die Organisatoren haben zur Einladung für den Event einen Trailer produziert:

Programm und Anmeldungen unter Award-cc.com oder via Ticketshop.

Cavegnwerbung gestaltet Büchlein für EDI.15

Für den unter dem Patronat des Departements des Innern verliehenenen Preis für den Schweizer Werbe- und Auftragsfilm EDI.15 hat Cavegnwerbung ein Büchlein mit den Erfolgsrezepten der ganz Grossen gestaltet.

Zur Bewerbung des Events hat Cavegnwerbung mit dem Büchlein voll auf das Thema «Erfolgsrezepte» gesetzt. Mit einem Büchlein mit den Erfolgsrezepten der ganz Grossen gab es einen aufmerksamkeitsstarken Call for Entries. Am Event selbst können die Preisträger von ihrem eigenen Erfolgsrezepten berichten und sich dafür feiern lassen.

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Flankierend zum Mailing wurden Online-Banner geschaltet.

Verantwortlich bei Swissfilm Association: Rita Kovacs. Verantwortlich bei Cavegnwerbung: Markus Cavegn (Art Direktion), Markus Rottmann (Text), Sarah Hepp (Grafik).
 

Bundesrat will Transparenz über Kosten von SRG-Sendungen

Die SRG will künftig ausweisen, welche Sendung wie viel kostet. Dies hat das Unternehmen angekündigt. Nun soll es auch dazu verpflichtet werden: Der Bundesrat beantragt dem Parlament, eine Motion von Christian Wasserfallen (FDP/BE) anzunehmen.

In seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf den Vorstoss schreibt der Bundesrat, er habe mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass die SRG von sich aus künftig Informationen über Sendungen nach dem Vorbild des deutschen ZDF zu publizieren gedenke. Er befürworte grundsätzlich Kostentransparenz und sei auch bereit, bei der Neuerteilung der SRG-Konzession die mit der Motion geforderte Berichterstattungspflicht aufzunehmen, schreibt der Bundesrat.

Wasserfallen fordert von der SRG, die Verwendung der Gebührengelder im Geschäftsbericht detailliert auszuweisen – mit einer umfassenden Kostenrechnung nach Sendungen, Sparten und Sendern.

Der Bundesrat weist in seiner Antwort darauf hin, dass die SRG schon heute über die gesetzlichen Pflichten hinaus im Geschäftsbericht Betriebskosten pro Sender sowie Kosten für Programminhalte, Eigen- und Fremdproduktionen, Distribution, Lobbying und Personal darlege. (SDA)
 

Neue Kampagne gegen Taschen- und Trickdiebstähle

Mit «sei achtsam» startet die Stadtpolizei Zürich eine mehrjährige Kampagne gegen Taschen- und Trickdiebstähle. Die Präventionskampagne soll vor allem sensibilisieren und die Eigenverantwortung fördern.

Eine offene Handtasche, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon fehlt das Portemonnaie oder das Handy. In der Stadt Zürich werden täglich durchschnittlich 15 Passantinnen und Passanten bestohlen, wie die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag mitteilte. Dank verschiedenen Präventions- und Fahndungsmassnahmen der Polizei konnte die Zahl der Delikte im letzten Jahr bereits leicht gesenkt werden. Mit der Kampagne «sei achtsam» will die Stadtpolizei nun die Zahl dieser Diebstähle weiter reduzieren.

Die Stadtpolizei ruft zu gesundem Misstrauen gegenüber fremden aufdringlichen Personen auf. Sie rät, möglichst wenig Bargeld und Wertsachen mitzuführen und diese wenn möglich verdeckt zu tragen. Grösste Aufmerksamkeit sei im Gedränge, an Haltestellen und in Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs sowie in Warenhäusern und Restaurants nötig.

Als Kommunikationsmittel werden Plakate, Flyer, Aufkleber und Inserate sowie die Website Sei-achtsam.ch eingesetzt. Ein Wettbewerb soll die Bevölkerung animieren, die Website zu besuchen. Die Kampagne dauert bis Ende 2017. (SDA)
 

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