Contexta: Der Bund stellt die relevanten Fragen

Contexta hat für die Berner Tageszeitung Der Bund neue Sujets kreiert. Sie sollen die journalistische Kompetenz unterstreichen.

Mit seinen fundierten Hintergrundberichten und Reportagen sowie pointierten Kommentaren ist Der Bund die unverzichtbare Informationsquelle für die Stadt Bern und Umgebung. Um diesen Anspruch deutlich zu machen, stellt Der Bund relevante Fragen zu Themen welche bei den Leserinnen und Lesern von grossem Interesse sind und zum Denken anregen.

Damit erbringt Der Bund den besten Beweis für seine wertvolle Lektüre und stärkt die Positionierung als Medienmarke mit intellektuellem Anspruch. Die Kampagne wird aktuell bereits zum dritten Mal verlängert. Die fünf neuen Sujets greifen bewegende Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Sport und Kultur sowie Stadt und Region Bern auf. Sie sind als Plakate, Inserate, Tramhänger, Online Banner sowie Cine Pictures zu sehen.

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Verantwortlich bei Espace Media: Sandra Locher (Leiterin Lesermarketing Regionalmedien D-CH), Patrick Linder (Leiter Werbung Regionalmedien D-CH). Verantwortliche Agentur: Contexta, Werbeagentur BSW, Bern. CGI und Bildbearbeitung: Pixelprinz, Zürich.

 

Zu guter Letzt: App ins Klo damit

WC-Gänger dieser Welt, vereinigt euch! Eine neue App soll's möglich machen.

Immer wenn man denkt, es gäbe endlich für jedes Bedürfnis auf dieser Welt die passende App, wird man eines Besseren belehrt. Die App «Pooductive» lässt alle, die gerade irgendwo auf einem WC sitzen, zu einer grossen Familie verschmelzen. Chatten, spielen, alles möglich. «Like the shower, the toilet is an incubator for creativity. A place where thoughts are forged from outside the box. Unleash your creative power and share it with the world.» – einer der vielen Gründe, die laut Pooductive.com für die Nutzung der App sprechen.

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Gründe dagegen gibt allerdings auch: So soll beispielsweise jede Minute, die unnötigerweise auf der Toilette verbracht wird, das Hämorrhoiden-Risiko erhöhen. «Die Leute sollten auf die Toilette gehen, wenn sie wirklich müssen, und dort nicht länger als höchstens fünf Minuten bleiben», warnte Professor Alexander Herold vom Enddarm-Zentrum in Mannheim bereits 2007.

Herold dürfte jedoch beruhigt sein: So richtig Anklang gefunden hat die App-Idee bisher eigenlich nur bei den Medien. Unter anderem reichweitenstarke Portale wie The Guardian, Huffington Post, Mirror und Comedy Central nahmen das Thema begeistert auf. So richtig mochte dann der Funken aber doch nicht auf die Leserschaft überspringen. Von den 10'000 benötigten Euro wurden auf Kickstarter.com bis zum Ablauf der Frist gerade einmal deren 184 gesammelt (die App existiert aber und ist für iOS erhältlich). 115 Facebook-Fans, 29 Twitter-Follower – die Zahl der Anhängerschaft hält sich (noch) in Grenzen. Vielleicht ist das Bedürfnis der Menschheit, mit Unbekannten über WC-Internas zu plaudern, doch nicht so gross wie erwartet. Dabei hat die Idee eigentlich einen karitativen Hintergrund: Durch die kostenlose WC-App wollen die Macher die Öffentlichkeit für die weltweite Wasser-Problematik sensibilisieren und Geld für Projekte in diesem Gebiet sammeln. (hae) 

Salt zieht Ausstieg aus Kino-Sponsoring in Betracht

Das Telekomunternehmen Salt wird künftig nur noch fünf Produkte anbieten und allenfalls aus dem Sponsoring von Freiluftkinos aussteigen. Einen Ausbau dagegen prüft Salt beim Filialnetz.

«Wir überlegen uns, mehr Shops zu eröffnen», sagt Salt-Chef Johan Andsjö in einem Interview der Sonntagszeitung. Läden gewännen nämlich künftig gegenüber anderen Kanälen wie Onlineshops an Attraktivität, weil sie nicht nur Telefone verkauften, sondern auch zu Servicezentren werden. «Je wichtiger Kommunikation wird und je gesättigter der Markt ist, desto enger wird die Beziehung der  Kunden zu den Läden», sagt Andsjö. Reduzieren dagegen wird das Telekomunternehmen seine Angebotspalette. Neu wird Salt laut Andsjö nur noch fünf Produkte anbieten. «Und wir reduzieren die Preise stark». Bei bestimmten Angeboten werde Salt bis zu 45 Prozent günstiger als die Konkurrenz sein.

Änderungen im Werbeauftritt

Änderungen soll es zudem im Werbeauftritt des Unternehmens geben. Künftig soll das Marketing direkter Produkte bewerben und nicht nur die Marke stärken, sagt Andsjö. Darum werde zurzeit auch abgeklärt, ob das Freiluftkino Salt Cinema noch in dieses Konzept passe. Salt ist Namensgeber und Sponsor der Freiluftkinos in Basel, Bern, Genf und Zürich. Das Telekomunternehmen Salt wurde Ende April von Orange in Salt umbenannt, nachdem der französische Investor Xavier Niel im Februar Orange Schweiz übernommen hatte. (SDA)

Encore Pictures und Le Mob feiern Jubiläum

Am Donnerstag, 20. August 2015, feierten Produzent Jürg Steudler von Encore Pictures und Regisseur Bart Wasem von Le Mob Motion Design Studio ein gemeinsames Jubiläumsfest vor ihren Büros in der Schmiede Wiedikon. 

Kunden, Partner und Freunde von Encore Picture und Le Mob genossen am Donnerstag einen lauschigen Abend in der Schmiede Wiedikon: Dank Petrus bei mildem Sommerwetter – und dank der Stadtpolizei Zürich mitten auf der Quartierstrasse.

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Der Kopf von Encore Pictures ist Produzent und Creative Consultant Jürg Steudler. Wir stellen ihn als «Kopf der Woche» in der Print-Ausgabe der Werbewoche vor.

Hinter dem Le Mob Motion Design Studio steht Regisseur Bart Wasem. Sein animierter Kurzfilm «The Hole» wurde eben an einem der grössten Festivals in Asien dem «Short Shorts Film Festival & Asia» aufgenommen.

Fotos: Photoeye

Zu guter Letzt: Was für ein Theater

Publicis: Erfrischende Plakat-Idee für Calanda

Verleger rüsten sich gegen Joint Venture

Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument kündigt an, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Werbeallianz von SRG, Swisscom und Ringier vorzugehen.

Die vergangene Woche angekündigte Zusammenlegung der Werbevermarktung von Swisscom, Ringier und der SRG sorgt beim Verband Schweizer Medien (VSM) für rote Köpfe. Unter anderem werden Wettbewerbsverzerrungen und eine schleichende Unterwanderung des Online-Werbeverbots der SRG befürchtet. Nach den heftigen Diskussionen an der Vorstandssitzung des VSM am Dienstag trat Ringier am Donnerstag aus dem Verband aus, da sich Konzernchef Marc Walder vorwerfen lassen musste, er setze sich als bisheriger SRG-Kritiker mit der Radio- und Fernsehgesellschaft ins selbe Boot (Werbewoche.ch berichtete).

Gegenüber der NZZ am Sonntag zeigt sich VSM-Präsident Hanspeter Lebrument kämpferisch. «Wir werden alles tun, um zu verhindern, dass die öffentlichen Anstalten verstärkt ins Werbegeschäft eingreifen», so der Somedia-Verleger. Alle zur Verfügung stehenden Mittel würden ausgeschöpft.

Welche das sein werden, ist noch unklar. Eine allfällige Verfügung der Weko, die das Geschäft momentan einer Vorprüfung unterzieht, kann nur von den beteiligten Parteien angefochten werden. Möglich wäre hingegen eine Beschwerde beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Das Uvek prüft die Auswirkungen von Aktivitäten ausserhalb der konzessionierten Tätigkeit der SRG auf deren Kerngeschäft sowie auf die privaten Medienunternehmen. Erlassene Auflagen oder Verbote können beim Bundesverwaltungsgericht nicht angefochten werden.

Bevor man den Rechtsweg beschreite, werde man aber das Gespräch mit Bundesrätin Doris Leuthard suchen, so Lebrument zur NZZ am Sonntag. Man hoffe, dass Leuthard die Bedenken der Verleger ernst nehme, wie damals, als es um das Online-Verbot für die SRG ging. Man glaube, dass es der SRG auch dieses Mal nicht gelingen werde, in das Werbegeschäft der privaten Medien einzudringen. Leuthard wird sich laut Uvek demnächst mit dem geplanten Joint Venture befassen und sich von den Unternehmen über den genauen Inhalt informieren lassen.

Jacqueline Badran begeistert

Die geplante Werbeallianz stösst nicht nur auf Kritik. IT-Unternehmerin und SP-Nationalrätin Jacqueline Badran zeigt sich gegenüber der Schweiz am Sonntag begeistert. Sie sei die richtige Antwort, um der konvergenten Werbeindustrie das zu liefern, was sie verlange – nämlich die Möglichkeit zur zielgruppengenauen Ansprache. Das sei die richtige Reaktion auf Youtube, Facebook und Google, die heute die personalisierte Werbung beherrschten. Trotz Staatsnähe hätten SRG und Swisscom unternehmerisch zu handeln – und Ringier habe sich diesem Verbund klug angeschlossen. Badran rät Tamedia-Verleger Pietro Supino, statt zu lamentieren, solle sich Tamedia doch mit Goldbach zusammenschliessen. Supino soll sich im VSM fürchterlich über Ringiers «Verrat» empört haben. (NZZaS, SaS, hae)

(Teaserbild: SRG, Ringier, Swisscom, Keystone)
 

Strassburg weist Schawinskis Beschwerde zurück

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Roger Schawinskis Beschwerde um die Vergabe von Konzessionen als unzulässig erklärt. Der Radiopionier ist frustriert.

Im Sommer 2014 hat Roger Schawinski eine Beschwerde in Strassburg eingereicht, weil er das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen Radiokonzessionen «zynisch, nicht nachvollziehbar» und «damit inakzeptabel» fand (Werbewoche.ch berichtete). Im langwierigen Streit um Radiokonzessionen wollten Schawinski und seine Partner eigenen Angaben zufolge die Medienmonopole in Graubünden und im Aargau knacken. Beschwerde eingelegt wurde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Radiokonzessionen für Radio Südostschweiz (ehemals Radio Grischa) und Radio Argovia. Das Gericht ging darauf gar nicht erst ein, mit der Begründung, dass Schawinski mit der Übernahme von Radio 105 Anfang 2014 nun zwei Konzessionen besitze und für die verlangten Konzessionen ohnehin nicht mehr in Frage gekommen wäre. Mehr als zwei pro Eigentümer nicht erlaubt.

Wie die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, wurde die in Strassburg eingereichte Beschwerde bereits im April als unzulässig zurückgewiesen. Weitere Auskünfte und weiterer Schriftverkehr sind Schawinski verwehrt – im Schreiben steht lediglich, dass die Beschwerdeakte ein Jahr nach Datum der Entscheidung vernichtet werde.

Schawinski schliesst daraus, dass eine Beurteilung der Rechtslage überhaupt nicht stattgefunden habe. Das lasse ihn ziemlich frustriert zurück, denn es ginge um einen «zentralen Aspekt unserer immer stärker monopolisierten Medienlandschaft», wird der Radio-1-Besitzer in der NZZ am Sonntag zitiert. Peter Wanner, AZ-Medien-Verleger und Radio-Arvogia-Besitzer, zeigt sich wenig überrascht – für ihn sei von vornherein klar gewesen, dass der EGMR nicht auf die Beschwerde eintreten werde. Schawinski habe den Schritt doch vor allem für die Galerie gemacht.

Schawinski könnte sich als letzte Möglichkeit noch beim Bundesamt für Kommunikation beschweren, doch darauf wird er verzichten – der «case» sei «closed», wie er gegenüber der Zeitung verrät. (NZZaS/hae)

Bild: SRF

 

«Marc Walder wird nicht am Medienkongress teilnehmen»

Ringier tritt aus dem Verband Schweizer Medien aus. Konzernsprecher Edi Estermann beantwortet gegenüber der Werbewoche sechs Fragen zum Austritt – kurz und knapp.

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Werbewoche: Ringier war bisher in verschiedenen Arbeitsgruppen des VSM tätig, Marc Walder leitete unter anderem das Departement Elektronische und neue Medien. Geben Sie nun alle diese Mitwirkungen und Engagements in Departementen und Arbeitsgruppen per sofort auf?
Edi Estermann: Ja, der Austritt ist per sofort und beinhaltet sämtliche verbandsinternen und verbandsnahen Aktivitäten.

Wie gross ist der finanzielle Beitrag, den Ringier bisher jährlich an den VSM ausrichtete?
Ringier war zusammen mit Tamedia bei weitem grösster Beitragszahler. Die genaue Summe mögen Sie bitte beim Verband nachfragen.

Welche Folgen hat Ringiers Austritt für Axel Springer Schweiz?
Keine.

Am 10./11. Sept. findet der Medienkongress statt. Wird Marc Walder dort dennoch teilnehmen?
Nein.

Am Medienkongress ist auch eine Diskussion vorgesehen, an der Marc Walder ebenfalls teilnehmen sollte. Thema: «NZZ, Tamedia und Ringier – welches Geschäftsmodell hat Zukunft?» Wird Herr Walder daran dennoch teilnehmen?
​Nein.

Hannes Britschgi von Ringier ist dort Tagesmoderator und teilweise auch Gesprächsleiter. Wird er diese Funktion auch nach Ringiers Austritt dennoch wahrnehmen?
​Ja.​

Markus Knöpfli

Zum Thema: Austritt von Ringier vom Verband Schweizer Medien

NZZ mit neuem Erscheinungsbild

Die Neue Zürcher Zeitung ist am Freitag erstmals in ihrer neuen Form erschienen. Die Printausgabe wurde neben gestalterischen auch inhaltlichen Änderungen unterzogen.

Die «alte Tante» ist auf den ersten Blick noch immer gut wiederzuerkennen: Das Layout wurde «behutsam renoviert und grosszügiger gestaltet», wie Chefredaktor Eric Gujer in einem Artikel anlässlich der Neuauflage schreibt. So hat sich an der Struktur des Blattes kaum etwas geändert, auffallend sind etwa die weggefallenen Serifen bei gewissen Titeln, Autorenzeilen oder Kürzeln. Ins Auge stechen auch die Autorenportraits, die neben den Namen neu die  Kommentare auf der Meinungs- und Debattenseite zieren. Die Zahl der Bünde ist von drei auf vier gestiegen. Der erste Bund beinhaltet Ausland sowie «Meinung & Debatte», im zweiten folgen Inland, Zürich und «Panorama». Wirtschaft und Börse sind im dritten Bund zusammengefasst, dann folgen Feuilleton, Zürcher Kultur und Sport. Leitartikel werden weiterhin samstags auf der Frontseite zu lesen sein.

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Neue Wochenendbeilage

Gleich auf der Titelseite wird zudem eine inhaltliche Neuerung ersichtlich: Die NZZ führt jeweils am Freitag in einem fünften Bund eine Wochenendbeilage ein – zum Auftakt widmet sich diese in einem Schwerpunkt dem Thema «Leben nach dem Krebs». Im Beilagenteil untergebracht sind zudem Reportagen, Artikel zu Gesellschaftsfragen sowie spezifische Artikel zu Forschungs- und Technikfragen oder Reisen. Damit reagierte die Zeitung auf Leseanalysen, wonach «das Zeit-  und Aufmerksamkeitsbudget» aufs Wochenende hin steige. Das Layout der NZZ war 2009 letztmals überarbeitet worden. Dass jetzt erneut eine inhaltliche und gestalterische Neulancierung erfolgte, ist laut der Zeitung auf die veränderten Lesegewohnheiten zurückzuführen. (SDA)

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Auto-Illustrierte: Albert Verlag kauft Titelrechte und führt Zeitschrift weiter

Die traditionsreiche Motorzeitschrift Auto-Illustrierte wird weitergeführt: Mit Wirkung zum 1. September 2015 übernimmt der Albert Verlag in Rotkreuz die Rechte an dem Fachmagazin und führt den Titel ohne Unterbrechung weiter.

Der Unternehmer und Verlagschef Mathias R. Albert ist neben zahlreichen Aktivitäten bereits seit Jahren auch als Verleger tätig und verantwortet das Erscheinen der Schweizer Ausgabe von Tuning sowie der Zeitschrift VW Speed. «Unsere Intention ist es, die Auto-Illustrierte als traditionsreiches Fachmagazin in eine erfolgreiche Zukunft zu führen», erklärt Mathias R. Albert in einer Mitteilung. «Wir werden zahlreiche Mitarbeiter übernehmen können und den eingeschlagenen Kurs des Relaunch fortsetzen. Darüber hinaus stärken wir die nationalen Themen und werden auch stärker einen Blick in die Zukunft wagen.»

Die nächste Ausgabe erscheint am 25. September mit einem grossen IAA-Special. «Dies wird eine der stärksten Ausgaben des Jahres. Ich bin sicher, sowohl die Leser als auch die Branche werden honorieren, mit wie viel Liebe und Engagement wir an die Fortführung des Traditionstitels Auto-Illustrierte gehen», so Albert weiter. Reto Feurer, Geschäftsführer von Motor-Presse Schweiz: «Wir freuen uns, dass wir doch noch einen Käufer gefunden haben, der Mitarbeitern der auto-illustrierten eine berufliche Perspektive bieten will.» Nach der aktuellen Wemf erreicht die Auto-Illustrierte über 132'000 Leser und erscheint zwölfmal pro Jahr.

SKS lanciert Plattform für Beschwerden

Die Stiftung für Konsumentenschutz möchte es Konsumentinnen und Konsumenten leichter machen, bei Firmen Beschwerden einzureichen. Sie hat am Freitag eine Webseite lanciert, auf der Beschwerden erfasst und an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden können.

Dank der neuen Plattform Beschwerdeleicht.ch könnten Reklamationen innert Minuten erfasst werden, ohne aufwendiges Suchen nach der zuständigen Stelle im Betrieb oder Warten in Telefonschlaufen, schrieb die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Sie will ermöglichen, dass Beschwerden am richtigen Ort ankommen und wirken. Jedes Jahr gingen bei der SKS Hunderte Meldungen von frustrierten Konsumenten ein wegen mangelhaft bearbeiteter Reklamationen, liess sich SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder in der Mitteilung zitieren. Den Firmen wiederum  will die SKS ein interaktives Tool anbieten, mit dem sie Beschwerden handhaben können.

Auf der Plattform können Beschwerden erfasst und an die zuständige Stelle eines Unternehmens weitergeleitet werden. Eine Chatfunktion ermöglicht zudem den direkten Austausch zwischen Kunden und Betrieben, und Kunden können das Beschwerdemanagement einer Firma bewerten. Die kostenlose Konsumenten-Plattform ist laut SKS unabhängig von Wirtschaft und Politik, und sie funktioniert ohne Werbung oder Einsichtnahme in Kundendaten zu Werbezwecken. (SDA)

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