SRF Kultur widmet sich Märchen und Marignano

Eine Märchenwoche und ein besonderer Blick auf die Schlacht von Marignano sollen Kulturinteressierte auf die Kanäle von SRF Kultur locken. Dies gaben die Verantwortlichen bei einem Ausblick auf das Programm der kommenden Monate bekannt.

«Märchen sind in unserem Alltag omnipräsent», sagte Projektleiter Rajan Autze am Mittwoch vor den Medien. Vom 2.-9. Dezember bespielt SRF alle Kanäle mit dem Thema. Präsentiert werden bekannte und unbekannte Märchen aus aller Welt. Zudem kommen neue hinzu. Diese entstehen laut Autze beispielsweise, indem Popsongs als Grundlage genommen werden. Auch auf Twitter wird das Thema aufgenommen. Dort sollen die «BremerStadtmusikanten» als Ausgangspunkt für Twitteratur – Literatur auf 140 Zeichen – dienen. Und in der Kindersendung „Zambo“ nehmen es die Kinder gar mit einer Hexe auf. Gemäss Autze sind solche Schwerpunkte eine lohnenswerte Sache. «Sie führen zu einer längeren Verweildauer des Publikums.» Dies habe sich auch beim letztjährigen «Barock»-Schwerpunkt gezeigt.

Lizenz zum Knochenbohren

Nicht am Märchenschatz sondern an historischen Fakten orientiert sich die «DOK»-Sendung «Das Schlachtross des Papstes – Kardinal Schiner, Marignano und die Neutralität». Sie wird am 10. September ausgestrahlt, am Vorabend der 500-Jahr-Schlachtfeier. Der Film beginnt mit einer Szene, in der ein Walliser Politiker die Erlaubnis erhalten hat, im Vatikan eine 500-jährige Leiche auszugraben und die Knochen für eine DNA-Analyse anzubohren. Sollten die Gebeine in der Tat von Kardinal Matthäus Schiner stammen, sollen sie ins Wallis gebracht und ein Mausoleum errichtet werden.

Der ehemalige Walliser Geissenbub Schiner wäre vor 500 Jahren fast Papst geworden. Er wollte die Schweiz zur europäischen Grossmacht formen, führte aber in der Schlacht von Marignano 12'000 Söldner in den Tod. Im Film begegne man dem Mythos Neutralität und was dieser für die Schweiz von heute bedeute, sagte Marius Born, Bereichsleiter Dokfilm und Reportage.

Ein weiteres Schweizer Thema wirft bereits seine Schatten voraus: Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016. Der Gotthard sei ein Beispiel für Innovationskraft und Risikobereitschaft, sagte Nathalie Wappler, Abteilungsleiterin Kultur. Produktionen zum Gotthard seien «eine riesige Chance» für SRF Kultur. Nähere Informationen stellte Wappler für später in Aussicht.n (SDA)

NZZ-Mediengruppe lanciert mit FM1 today neues Onlineportal für die Ostschweiz

Im September startet FM1 today, das neue Ostschweizer Onlineportal der NZZ-Mediengruppe. FM1today bietet News, Unterhaltung und Dienstleistungen für eine jüngere Zielgruppe und soll das bestehende Onlineangebot der Tagblattmedien ergänzen.

Das neue Onlineportal versteht sich als Schwestermedium des Ostschweizer Regionalradios FM1. FM1 today und Radio FM1 haben dieselbe Zielgruppe, sprechen über dieselben Themen und sollen laut Mitteilung künftig beide die Ostschweizerinnen und Ostschweizer durch den Tag begleiten. Deshalb arbeiten die beiden Medien seit Projektstart in einer gemeinsamen, deutlich ausgebauten Redaktion konvergent zusammen. Dazu gehört auch das Ostschweizer Fernsehen TVO, das aktuelle Videoinhalte beisteuert. «Mit der neuen Plattform FM1 today werden wir unsere digitale Reichweite in der Ostschweiz massiv steigern», erklärt die Leiterin Reichweitenmedien der NZZ-Mediengruppe, Caroline Thoma.

Für die NZZ-Mediengruppe ist FM1 today bereits das fünfte neue Produkt in diesem Jahr. Gleichzeitig ist FM1today das erste Projekt der im Oktober gestarteten Innovationszelle unter der Leitung von Caroline Thoma. In dieser Innovationszelle sind die elektronischen Medien in der Ostschweiz, Radio FM1 und TVO, zusammengeschlossen, um Fernsehen, Radio sowie Online und Mobile stärker miteinander zu verknüpfen.

Die Arbeiten am neuen Onlineportal laufen auf Hochtouren. André Moesch, Leiter elektronische Medien in St. Gallen: «In der Schlussphase sind wir überall gleichzeitig dran: Inhalt, Technologie, Vermarktung, Organisation. Das Team ist sehr schnell zusammengewachsen, hochmotiviert und freut sich auf den Start im September.»

Programmatic Advertising 2.0: Daten als Rohstoff

Beim Adello Mobile Fachevent erfuhren 150 Vertreter von Schweizer Agenturen und Werbetreibenden, wie Uber, Clear Channel und Bring! mit dem Thema Big Data umgehen und welche Nutzen sie aus den Daten für den Betrieb und die Vermarktung ihrer Produkte ziehen.

Zur Einleitung brachte am Mittwoch im Zürcher Hub Adello Country Manager Sandor Laczko seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Programmatic Advertising den Schweizer Werbemarkt in den kommenden zwölf Monaten vollständig umgestalten werde. Die automatisierte Werbeaussteuerung stelle deshalb das interessanteste Feld der digitalen Wertschöpfungskette dar – und wegen der Komplexität zugleich die grösste Herausforderung. Bei Adello nutze man «Machine Learning», um die effiziente Verarbeitung von riesigen Datenmengen zu ermöglichen und die Performance von Kampagnen kontinuierlich zu steigern.

Rasoul Jalali, General Manager von Uber, zeigte anschliessend auf, weshalb Daten der Treibstoff des amerikanischen Fahrvermittlungs-Giganten sind – und dies nicht nur für amüsante und eher periphäre soziologische Untersuchungen («wo sind die besten Hotspots, um andere Singles kennenzulernen»). Als Beispiel führte er das neue Produkt UberPool vor, welches es möglich macht, dass mehrere Passagiere mit verschiedenen Destinationen das gleiche Fahrzeug teilen. Der Uber-Algorithmus sorgt dafür, dass die Umwege minim und die Abläufe effizient sind – und dass Uber-Fahrzeuge das Schweizer Strassenbild künftig verstärkt prägen werden.

Die Prägung des Strassenbildes liegt auch im Fokus von Clear Channel. Marketing Direktor Oliver Schönfeld veranschaulichte an Beispielen, dass die programmatische Revolution durchaus auch bei Out of Home-Werbung stattfindet. «Mobile Nutzer beachten Plakate erheblich besser», meint Schönfeld – und stellte zusammen mit Adello-Gründer Mark Forster auch gleich ein innovatives Produkt vor, welches den Wirkungsgrad von Plakatkampagnen durch Einbezug von Mobile Advertising und lokalen Nutzerdaten nicht nur um die vom Publikum geschätzten 5-10 Prozent, sondern um erstaunliche 36 Prozenten zu steigern vermag.

Doch wie raffiniert man den wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts? Dr. Michael Prim, Leiter des Data Science-Teams von Adello, gab Einblicke in die tägliche Arbeit mit Daten und zeigte Parallelen zu seiner früheren Tätigkeit im Bereich der Teilchenphysik auf. Das zwölfköpfige Data Science und Analysten-Team befasst sich mit «Machine Learning», «High Performance Computing», «Data Mining» und vor allem: mit dem Algorithmus, der es schafft, aus über 10 Milliarden Datensätzen pro Tag in Sekundenbruchteilen die passenden herauszufischen. Daraus sind inzwischen diverse Patente und Award-gekrönte Mobile Advertising-Produkte von Adello resultiert, welche von rund fünfzig Mitarbeitern rund um den Globus bewirtschaftet werden.

Auch die Einkaufs-App «Bring!» nutzt Datenspuren der User für gezieltes Marketing. Co-Founder Dominic Mehr führte vor, welche Potentiale die App, mit der bereits Hunderttausende einkaufen gehen, für native Advertising hat, und wie dem Nutzer, der «Bier» auf seine Liste setzt, die Marke Heineken schmackhaft gemacht werden kann, und die ihn auch regelmässig daran erinnert, seinen Lieblingsbrand wieder zu kaufen.

Unbenannt-1_80
Mark Forster, Adello, Manfred Strobel, Mediaschneider, Michael Prim, Adello, Oliver Schönfeld, Clear Channel Schweiz (v. l.) (Fotos: Thomas Stuckert, Werbewoche)

Zum Abschluss befragte Sandor Laczko die Experten zu den Gründen, weshalb Programmatic in der Schweiz im Vergleich zum Ausland noch in den Kinderschuhen stecke. Manfred Strobl, CEO von Mediaschneider, führte an, dass in der Schweiz die Bereitschaft der Publisher, Programmatic zu nutzen, aus unterschiedlichen Gründen zurückhaltend sei. Ebenso habe es sich auf Agentur-, wie auch auf Kundenseite aufgrund der technischen Anforderungen noch nicht durchgesetzt.

Mark Forster beantwortete die Frage, wie sich die Anforderungen veränderten, einerseits damit, dass der Umgang mit Daten zunächst ein Verständnis des Businessmodells voraussetze, um daraus KPIs abzuleiten, die dann zur datengetriebenen Optimierung verwendet werden müssten. Dies ändere fundamental die Wertschöpfungskette. Er verwies darauf, dass in den USA oft CIOs und Data Science-Teams die Hauptansprechpartner seien, wenn es um Programmatic gehe – also immer weniger die Advertising- oder Marketing-Abteilungen. Michael Schönfeld erläuterte, wie Programmatic gerade auch bei den traditionellen Medien wie OOH derzeit sehr intensiv diskutiert würde. Dr. Michael Prim ging darauf ein, wie komplex datengetriebene Technologie sei, am Ende die Kreativität in der Umsetzung aber auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen würde.

Unbenannt-9_74
Patrick Rohner, Theresa Wuitz, beide Migros Medien

Unbenannt-10_68

Urs Zeier, Clear Channel Schweiz (l.), Michael Prim, Adello

Unbenannt-4_101
Sandro Strebel, Bring! Labs, Sandor Laczko, Adello, Dominic Mehr, Bring! Labs (v. l.)

Unbenannt-11_64

Gregor Doser (l.), Stefan Aschenbrenner, beide Google

Unbenannt-7_86
Ronie Bürgin, Goldbach Group (l.), Peter Strassmann, Jaron

Unbenannt-8_69
Mark Forster, Adello, Riccarda Mecklenburg, CrowdConsul, Peter Jauch (v. l.)

Unbenannt-2_90
Clemens Fachinger, Marina Hauerter, Hans Hofmann & Partner, Diego Alemanni, Jobsource (v. l.)

Unbenannt-3_85
Dominic Fischer, Net Metrix, Kathrin Kissau, Net Metrix, Tino Grimm, Axel Springer (l.)

Unbenannt-5_89
Helen Irniger, Hans Hofmann & Partner, Alban Grossenbacher, Newsnet, Dominic Karpf, Newsnet (v. l.)

Unbenannt-6_91
Damian Huber, Raquel Vidal, beide Adello

Im Herbst 2015 findet der nächste Mobile Fachevent statt. Die Einladung erfolgt an alle Abonnenten des Newsletters von Adello.

RTVG: Keine Nachzählung

Das Ergebnis der RTVG-Abstimmung wird nicht nachgezählt. Das Bundesgericht hat entschieden, dass auch bei einem knappen Abstimmungsergebnis nur dann nachgezählt werden soll, wenn es zu Unregelmässigkeiten gekommen ist, die das Resultat beeinflussen können.

Dies war bei der Abstimmung vom 14. Juni über das Radio- und Fernsehgesetz nicht der Fall. Deshalb hat das Bundesgericht vier Beschwerden von Personen aus den Kantonen Zürich und Basel-Landschaft am Mittwoch in einer öffentlichen Beratung abgewiesen. Der Ja-Stimmenanteil zur RTVG-Vorlage lag bei 50,08 Prozent. Das Bundesgericht hat mit diesem Urteil eine Praxisänderung beschlossen. Noch 2009 war es nach dem knappen Abstimmungsergebnis zum biometrischen Pass zum Schluss gekommen, dass die bei einer Auszählung per se vorkommenden Fehler ausreichten, um eine Nachzählung anzuordnen. Im Fall des biometrischen Passes verzichtete das Bundesgericht jedoch auf eine Nachzählung, weil es das Ergebnis von 50,14 Prozent Ja-Stimmen als nicht knapp genug erachtete. (SDA)

SRF: Schawinskis Tochter wird Gastmoderatorin

Seit Jahren engagiert «Glanz & Gloria» bekannte Persönlichkeiten als Gastmoderatoren. Dieses Jahr stehen die Gast-Wochen unter dem Motto: «In den Fussstapfen der Eltern».

Ab 24. August 2015 präsentieren Lea Schawinski, Bianca Gubser, Joël von Mutzenbecher, Maximilian Baumann und Noël Affolter das SRF-People-Magazin. Den Auftakt macht Lea Schawinski. Sie steht vom Montag, 24., bis Freitag, 28. August im «G&G»-Studio und präsentiert die News aus der Welt der Prominenten. Für die 18-jährige Gymnasiastin ist es der erste Auftritt vor der Fernsehkamera überhaupt. «Glanz & Gloria» gewährt in der Freitagssendung vor der Gastmoderation einen Einblick in die neue Aufgabe von Lea Schawinski und zeigt, wie sie sich auf ihre Auftritte vorbereitet. Mit von der Partie am Probetag ist auch Vater Roger Schawinski.

Unbenannt-4_100

Lea Schawinski in einer Mitteilung: «Ich freue mich sehr, als erste und jüngste der Gastmoderatoren vor die Kamera zu treten. Ich sehe die Moderation als eine spannende Erfahrung, professionell gecoacht zu werden und als eine gute Gelegenheit, hinter die Kulissen von Glanz & Gloria blicken zu können.»

Unbenannt-5_88

Folgende Gastmoderationen sind geplant:

24. – 28.08.2015: Lea Schawinski (Tochter von Roger Schawinski)
14. – 18.09.2015: Bianca Gubser (Tochter von Raquel Marquard)
19. – 23.10.2015: Joël von Mutzenbecher (Sohn von Heinz Margot)
03. – 09.11.2015: Maximilian Baumann (Sohn von Frank Baumann)
30.11. – 04.12.2015: Noël Affolter (Sohn von Silvia Affolter)

Toggenburg Medien: Serge Hediger wird neuer Geschäftsführer

Toggenburg Medien ernennt Serge Hediger zum Geschäftsführer. Er übernimmt per 1. September 2015 in einer Doppelfunktion auch die Redaktionsleitung und somit die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Toggenburger Regionalzeitungen.

Der 51-jährige Serge Hediger verfügt über langjährige Erfahrung in der Unternehmens- und Marketingkommunikation. Zuletzt arbeitete er beim Schweizerischen Nationalmuseum und bei der CSS Versicherung. Davor war er viele Jahre in verantwortlichen Positionen als Redaktor, u.a. beim Magazin «Facts», beim «SonntagsBlick» und beim «Zürcher Oberländer» tätig. Serge Hediger lebt mit seiner Familie in Lichtensteig. Die bisherige Redaktionsleiterin Sabine Schmid hat sich entschieden, sich wieder vermehrt auf das Schreiben zu konzentrieren und wird künftig als Reporterin für die Toggenburg Medien arbeiten.

«Wir blicken optimistisch in die Zukunft und fokussieren uns auf unsere Stärken. Journalistisch wollen wir die Qualität steigern und für Kunden und Behörden ein kompetenter Ansprechpartner sein», sagt Verwaltungsratspräsidentin Christine Bolt.

Toggenburg Medien ist ein Tochterunternehmen der St. Galler Tagblatt AG. Sie vereint unter ihrem Dach das Toggenburger Tagblatt, die Toggenburger Nachrichten sowie den Alttoggenburger.

Zu guter Letzt: Idiotenbaiting

Sie werden nicht glauben, welche Programmzeitschrift sich mit besonders geschmackslosem Clickbaiting ins Abseits manövrierte!

Die gute Nachricht: Clickbaiting scheint sich – zumindest in der dümmlichsten Form – tendenziell auf dem absteigenden Ast zu befinden. Tweets, Postings und Titel, die allzu offensichtlich darauf abzielen, Menschen um jeden Preis zum Klicken zu überreden, sind mittlerweile bei vielen Internet-Usern verpönt. «Dieses herzige Kätzchen wollte eigentlich nur in Ruhe seine Milch trinken – Sie werden nicht glauben, welche herzerwärmende Szene sich dann mit Nachbarshund Rex abspielte!». Hat man interessanten (und eigenen…) Content zu bieten, klicken die Menschen normalerweise auch, wenn sie einen ganz normalen Kurzbeschrieb zum Linkinhalt erhalten.

Die schlechte Nachricht: Der Vergangenheit gehört Clickbaiting noch längst nicht an. Das zeigte sich wieder einmal am Dienstagabend, als sich die Programmzeitschrift TV Movie auf einem besonders perfiden Weg versuchte, den begehrten Traffic zu erzwingen. «Einer dieser TV-Moderatoren muss sich wegen KREBSERKRANKUNG zurückziehen». Zur Auswahl beim fröhlichen Krebsraten standen: Stefan Raab, Roger Willemsen, Günther Jauch und Joko Winterscheidt.

tvmovie
Screenshot: Twitter.com via Horizont.net

Den Shitstorm gab's zum lustigen Rätsel sozusagen kostenlos dazu. TV Movie ruderte zurück, löschte den Post und entschuldigte sich via Facebook:

facebook_0
Screenshot: Facebook.com

…um sich am nächsten Tag nochmals bei Gott und der Welt – und vor allem Roger Willemsen – zu entschuldigen.

fb-2
Screenshot: Facebook.com

Das fröhliche Rätselraten hat übrigens Tradition bei TV Movie, wie Bildblog.de anhand unzähliger Beispiele aufzeigt. Welcher Harry-Potter-Star sitzt im Rollstuhl? Welcher Schauspieler steht im Verdacht, eine Frau missbraucht zu haben? Welcher Hollywood-Star hat soeben eine SEHR TRAURIGE Nachricht erhalten? Welcher Serienmacher wurde in Zusammenhang Kinderpornografie verhaftet? Man merkt: Die «Social Media Standards» von Bauer Xcel Media Deutschland erfüllen ihre Aufgabe bestens. Von Clickbaiting steht da aber garantiert nichts drin, denn die Klickhascherei auf dem TV-Movie-Profil geht unverfroren weiter. Inzwischen haben es sich User zur Aufgabe gemacht, die Antwort zu den «Rätseln» unten in die Kommentare zu schreiben – damit auch diejenigen nicht klicken müssen, die es interessiert. (hae)
 

 

Ein umstrittener BUFFY-STAR kommt zurück ins Fernsehen. Sein Auftritt beim TV-Psychologen wird sicher für Gesprächsstoff sorgen ►►http://bit.ly/1LkreLG

Posted by TV Movie on Mittwoch, 19. August 2015

Neuer Channel Director für National Geographic Channels

Axel Gundolf übernimmt ab sofort die Position des Channel Directors für die National Geographic Channels in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In seinen Tätigkeitsbereich fallen die Programmauswahl, Programmplanung und die strategische Positionierung der Doku-Sender National Geographic Channel, Nat Geo Wild und Nat Geo people. Axel Gundolf berichtet direkt an Marco de Ruiter, Geschäftsführer Fox International Channels Germany. Nach Stationen bei Disney in London war der 36-Jährige zuletzt Leiter Primetime bei Super RTL in Köln.

Pro Sieben Sat.1 lanciert TV-Sender für die Deutschschweiz

Die deutsche Mediengruppe Pro Sieben Sat.1 lanciert einen TV-Sender für die Deutschschweiz. Der neue Sender soll vor allem Spielfilme und Serien zeigen.

Die Lancierung des neuen Senders gab Andrea Haemmerli, Geschäftsführerin der Pro Sieben Sat.1-Tochter Sevenone Media Schweiz, am Dienstag in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung bekannt. Zum Starttermin und zum Namen des Senders wollte die Mediengruppe sich auf Anfrage nicht äussern. Darüber werde «zeitnah informiert», hiess es. Laut Haemmerli will der neue Sender den Zuschauern ein 24-Stunden-Programm mit Filmen und Serien bieten: «Schwerpunkt ist ein breites Spielfilmangebot. Dazu gehören Hollywood Blockbuster, Arthouse-Filme und Klassiker der Filmgeschichte.» Ergänzt werde das Programm «mit internationalen Top-Serien». Der neue Sender soll die bestehenden Sender von Pro Sieben Sat.1 nicht konkurrenzieren. «Pro Sieben ist jünger positioniert, Sat.1 etwas älter als der neue Schweizer Sender.» Insgesamt könne die Gruppe ihren Marktanteil mit dem neuen Sender ausbauen.

Hohe Nachfrage nach TV-Werbeplätzen

Für den Beginn geht Pro Sieben Sat.1 für den neuen Sender von Marktanteilen «im unteren einstelligen Bereich» aus. Längerfristig soll er «zu den Grossen unter den kleinen Sendern gehören». Laut Haemmerli hat Pro Sieben Sat.1 in den letzten Jahren erfolgreich das Portfolio mit Sendern wie Sixx erweitert und ist in Österreich zudem mit dem Sender Puls 4 sehr erfolgreich. Da sei es naheliegend, diese Wachstumsstrategie auch auf den Schweizer Markt auszuweiten. «Und einen 24-Stunden-Spielfilm-und- Serien-Sender gibt's noch nicht in der Schweiz.» Wachstumsmöglichkeiten sieht sie auf dem Werbemarkt: Die Nachfrage nach Fernsehwerbeplätzen in der Schweiz sei ungebrochen hoch. Der Fernsehwerbemarkt sei seit 2010 im Durchschnitt jährlich um 4 Prozent gewachsen. «Wir gehen davon aus, dass dieses Wachstum in den nächsten Jahren weiter fortschreiten wird», sagte Haemmerli. (SDA)

Eyecatcher: «Goodie-Automat» für Salt

Dieses Jahr verhalf Eyecatcher nicht nur der Webseite von Salt Cinema zu neuem Glanz, sondern war für Salt mit einer interaktiven Installation vor Ort vertreten.

Das Highlight auf der Promotionsfläche von Salt war der Goodie-Automat, welcher aus der Konzeptfeder der Digitalagentur Eyecatcher stammt. Dafür baute sie einen Snackautomaten komplett um, integrierte als Benutzeroberfläche ein iPad und griff damit in die Steuerungselektronik des Automaten ein. Die Installation wird täglich mit Goodies von Salt befüllt. Diese können wahlweise über ein Spiel auf dem iPad gewonnen werden oder der Besucher kauft sich das gewünschte Gadget, welches in beiden Fällen sofort ausgeworfen wird. Die Bezahlung wird über das Mobiletelefon abgewickelt.

ref_01

In Zürich, Bern und Basel war je eine Installation in Betrieb. Nach der Salt Cinema Saison sollen die Automaten an weiteren Events eingesetzt werden.

ref_02

Damit hat Salt auch dieses Jahr das gesamte Leistungsspektrum der Agentur Eyecatcher genutzt: Redesign der Website Saltcinema.ch, Einladungs-Management Lösung EyeVIP, eine Tablet- Applikation für sechs Premium-Sitze und als Highlight ein interaktiver Goodie-Automat.

ref_03
ref_04
ref_05
ref_06
ref_07

Schweizer Bevölkerung überschätzt eigene Computer-Kenntnisse

Wenn es um die eigenen grundlegenden Anwender-Kenntnisse im Umgang mit Computern geht, schätzen sich die Schweizerinnen und Schweizer durchgehend zu hoch ein. Dies belegt eine repräsentative Studie von ECDL Switzerland.

Neben der Selbstüberschätzung zeigt sich ein schwaches Leistungsniveau: Im Praxistest erreichen die Teilnehmenden durchschnittlich nicht einmal die Hälfte der möglichen Punkte.

Die Schweizer Bevölkerung schätzt ihr Können über alle abgefragten Computer-Anwendungen insgesamt massiv höher ein, als dies der Praxistest bestätigt. Während eine grosse Mehrheit ihre Fähigkeiten überbewertet, unterschätzen lediglich wenige Probanden ihre Leistungen. In der Nutzung von Word bewerten sich die Befragten am realistischsten und erreichen im Test gesamthaft zwei Drittel der zuvor eingeschätzten Leistungspunkte. Die grösste Überschätzung ist bei der Anwendung von Excel auszumachen: Insgesamt erreichen die Befragten lediglich knapp die Hälfte der zuvor eingeschätzten Leistung. Zu dieser Erkenntnis kommt die repräsentative Studie der ECDL Switzerland AG, die in der Schweiz das international anerkannte Zertifikat für PC-Anwender, den ECDL (European Computer Driving Licence), umsetzt.

Unrealistische Selbsteinschätzung in hohem Ausmass

Bei der Einschätzung anhand einer Skala von «sehr gut» bis «sehr schlecht» zeigt sich das Ausmass der Überbewertung: Während sich 67 Prozent der Testteilnehmenden als «sehr gut/gut» einschätzen, erreichen lediglich 31 Prozent ein entsprechendes Testergebnis. Indessen beurteilen 6 Prozent ihre Fertigkeiten vorab als «sehr schlecht/schlecht», obwohl in der Praxis ganze 40 Prozent schlecht bis sehr schlecht abschliessen (Grafik 1).

image002_2
grösser

Beste Resultate im Umgang mit Internet und E-Mails

Werden nur die Ergebnisse des Praxistests analysiert, lösen die Teilnehmenden der ECDL Studie über alle getesteten Anwendungen hinweg lediglich 46,1 Prozent aller Aufgaben richtig. Dieses Resultat zeigt, dass die Bevölkerung hierzulande ein schwaches Leistungsniveau im Bereich der grundlegenden Computer-Anwendung aufweist – trotz sehr guter PC-Ausstattung und intensiver Nutzung. Die besten Resultate sind bei der Internetnutzung und im Umgang mit E-Mails auszumachen (durchschnittliches Testergebnis 50,7 Prozent). In der Dateiverwaltung werden 47,5 Prozent und in der Anwendung von Word 47,3% erreicht. Excel liegt mit gesamthaft nur 34,1 Prozent weit abgeschlagen an letzter Stelle. Digital Natives (15- bis 25-Jährige) erreichen in allen vier Bereichen deutlich bessere Testergebnisse als die Gesamtheit aller Probanden (15- bis 64-Jährige) und mit einem Gesamtergebnis von 59,6 Prozent liegen sie 13,5 Prozentpunkte über dem Schweizer Durchschnitt (Grafik 2).

image003_5
grösser

Weitere Ergebnisse und Grafiken zur Studie unter Ecdl.ch/studie
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Kargo Kommunikation, PRfact und die Agentur am Flughafen freuen sich über neue Kunden im Portfolio.

Kargo goes «social»

kargo

Die Berner Agentur Kargo gewinnt gleich drei Etats im sozialen Bereich. Ausschlaggebend für die Pitchgewinne waren neben dem Kommunikationsverständnis für die jeweiligen Zielmärkte, die kreativen Ideen und Ansätze zur crossmedialen Verknüpfung relevanter On- und Offlinemassnahmen. Kargo setzte sich beim Pitch zur Gestaltung des neuen Corporate Designs für Swissaid durch und gewann den Auftrag. Ziel ist es, dem Hilfswerk konzeptionelle und kreative Unterstützung zur Positionierung der Marke und zur Erhöhung der Wiedererkennbarkeit zu geben.

Weiter unterstützt Kargo ab sofort die in Bern ansässige Geschäftsstelle Sozialinfo.ch. Unter dem Dach des Vereins Sozialinfo.ch finden sich diverse Dienstleistungen für den Sozialbereich Schweiz, u.a. eine Datenbank mit Fachwissen und das grösste Stellenportal für Sozialberufe in der Schweiz. Die umzusetzenden Massnahmen umfassen die kreativen und konzeptionellen Arbeiten für das Re-Design des Webportals sowie jeglicher Printkommunikation.

Und mit Contact Netz, Stiftung für Suchthilfe, die sich im Bereich der ambulanten Schadenminderung für suchtgefährdete und abhängige Menschen einsetzt, gewinnt Kargo einen weiteren Kunden. Das vorwiegend im Kanton Bern tätige Contact Netz setzt bei der Entwicklung seines Neuauftritts ebenfalls auf Kargo.

kargo-neukunden

 


PRfact betreut seit Juli 2015 Odlo Schweiz

PRfact

Per 1. Juli 2015 hat PRfact die Medien- und PR- Arbeit von Odlo Sportswear in der Schweiz übernommen. Unter der Devise «Immer einen Schritt voraus» wurde Odlo 1946 vom sportbegeisterten Norweger Odd Roar Lofterød gegründet. Das Unternehmen stellte zuerst für Eisschnellläufer Trainingshosen her, die vor der Kälte Schutz boten. 1963 führte das Unternehmen den ersten elastischen und funktionellen Anzug aus synthetischer Faser für Langläufer und Eisschnellläufer ein, welcher schon bald von diversen Nationalmannschaften an den Olympischen Winterspielen getragen wurde. Seitdem hat Odlo zahlreiche Innovationen hervorgebracht und ist heute eine führende und preisgekrönte Sportbekleidungsmarke, die herausragende Produkte für Sportler aller Disziplinen anbietet.

odlo

 


Agentur am Flughafen bringt Swiss Casinos ins Spiel

agentur-am-flughafen

Swiss Casinos hat diesen Sommer alles auf eine Karte gesetzt und nach einer sorgfältigen Agenturevaluation bei der Agentur am Flughafen eingecheckt. Die Kreativen aus Altenrhein wurden von den vier Betrieben in Pfäffikon SZ, St. Gallen, Schaffhausen und Zürich mit der Entwicklung eines integrierten Marken- und Kommunikationskonzepts beauftragt. Erste Massnahmen werden in Kürze zu sehen sein.

swiss-casinos
get_footer();