Parteien einigen sich auf einen Sozialplan für Facts

Die Vertreter der Mitarbeitenden von Facts, die Gewerkschaften Comedia und Impressum und das Medienhaus Tamedia haben sich auf einen verbindlichen Sozialplan für die Mitarbeitenden der eingestellten Zeitschrift Facts geeinigt.

 Die Vertreter der Mitarbeitenden von Facts, die Gewerkschaften Comedia und Impressum und das Medienhaus Tamedia haben sich auf einen verbindlichen Sozialplan für die Mitarbeitenden der eingestellten Zeitschrift Facts geeinigt. Der Sozialplan soll im Verlauf der nächsten Woche unterschrieben werden. Die Einigung wurde nach drei Verhandlungsrunden am Freitagabend erzielt. In den Verhandlungen sei Tamedia den Forderungen der Verhandlungsdelegation in verschiedenen Punkten entgegengekommen, heisst es in einer Mitteilung des Verlagshauses. So wurden beispielsweise die Leistungen zu Gunsten der Mitarbeitenden flexibler gestaltet. Mit dem nun vereinbarten Sozialplan werden die rund 3 Millionen Franken, die Tamedia im Sinne eines Kostendachs für freiwillige Leistungen zurückgestellt hatte, voraussichtlich nicht ausgeschöpft.
Die Facts-Belegschaft haben dem Sozialplan mit grossem Mehr zugestimmt. Mit der Zustimmung ziehen sie und die Vertreter der Gewerkschaften den Antrag auf Verlängerung des Konsultationsverfahrens zurück. Der Sozialplan umfasst die rund 64 Mitarbeitenden, die von der Einstellung von Facts betroffen sind.

Sonntag spricht auch französisch

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Schweizer Journalist stellt Patrik Müller, Chefredaktor der Sonntagsausgabe der Mitteland Zeitung, eine Primeurschlacht mit den bisherigen Sonntagszeitungen in Aussicht. Die erste Ausgabe der schlicht als Sonntag betitelten Zeitung erscheint Mitte September.

 
In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Schweizer Journalist stellt Patrik Müller, Chefredaktor der Sonntagsausgabe der Mitteland Zeitung, eine Primeurschlacht mit den bisherigen Sonntagszeitungen in Aussicht. Die erste Ausgabe der schlicht als Sonntag betitelten Zeitung erscheint Mitte September. Im Run auf die Primeurs sieht Patrick Müller die Wettbewerbsvorteile seines Blattes in der vereinbarten Zusammenarbeit mit Le Matin Dimanche. Mit dessen Chefredaktor Michael Danthe hat der 32-Jährige schon während seiner Zeit beim Sonntagsblick zusammengearbeitet. Für ihre Blätter werden die beiden Chefredaktoren gemeinsam Interviews führen und Texte austauschen. Peter Rothenbühler, Kolumnist beim Le Matin Dimanche wird auch für die Aargauer Sonntagszeitung wöchentlich texten.
Doch eine reine Primeurzeitung soll Sonntag auch nicht werden, sondern sich unabhängig von den Konkurrenten als innovatives Printprodukt auf dem Markt positionieren. Zu den gewagteren Ideen gehören, dass wöchentlich ein Text aus dem Matin Dimanche im französischen Original abgedruckt wird. Vorgesehen  ist zudem nach amerikanischem Vorbild eine Seite für Primarschulkinder. Die allgemeine Formel, mit der Müller die neue Zeitung zum Erfolg führen will heisst so: «Üppig angerichtet, aber gepflegt gemacht.»

Zwei Best of Coroporate Publishing für die Schweiz

Die Post und die Credit Suisse haben am Best of Coroporate Publishing (BCP), dem Award für Unternehmenskommunikation, je einen Preis in Gold geholt.

 Die Post und die Credit Suisse haben am Best of Coroporate Publishing (BCP), dem Award für Unternehmenskommunikation, je einen Preis in Gold geholt. Die Post erhielt den Award für den Newsletter Direct Point. Verantwortlich für die Publikation ist die Agentur Petra Hasler Marketing-Kommunikation. An die Credit Suisse ging Gold für das Stakeholder-Magazin Bulletin. Das Magazin mit einer Auflage von 150’000 Exemplaren wird von Arnold Design gestaltet. Die Grossbank darf sich ausserdem über drei Silber-BCP freuen: Für die Magazine One, Bonviva und Global Investor. Für One zeichnete die Agentur Process verantwortlich, für Bonviva Primafila und Global Investor Arnold Design.

USA: Journalistenstreik beim Wall Street Journal

Als Protest gegen eine mögliche Übernahme des Finanzblatts durch den australischen Medienmogul Rupert Murdoch blieben am Donnerstag um die 200 Journalisten der Arbeit fern.

 Als Protest gegen eine mögliche Übernahme des Finanzblatts durch den australischen Medienmogul Rupert Murdoch blieben am Donnerstag um die 200 Journalisten der Arbeit fern.  
Mit dem Streik verliehen rund ein Drittel der Journalisten des Wall Street Journal laut der SDA ihrer Überzeugung Ausdruck, dass die verlegerische Freiheit sehr wohl vom Eigentümer abhänge. Murdoch will den Medienkonzern Dow Jones, zu dem auch das Wall Street Journal gehört, für fünf Milliarden Dollar kaufen. Nach anfänglichem Widerstand hat die Eignerfamilie Bancroft nun Verhandlungen mit Murdoch aufgenommen. Sehr zum Missfallen der Journalisten, die dem Medienzar sein Versprechen nicht abnehmen, dass die journalistische Unabhängigkeit nach einer Übernahme weiterhin gewahrt bleibe.

MAZ entlässt zertifizierte Mediensprecher in die Praxis

18 Mediensprecher und –sprecherinnen haben an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern den Nachdiplomkurs «Professionelle Medienarbeit» erfolgreich abgeschlossen.

 18 Mediensprecher und –sprecherinnen haben an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern den Nachdiplomkurs «Professionelle Medienarbeit» erfolgreich abgeschlossen.Dabei verfeinerten sie ihr handwerkliches und strategisches Medienwissen. Dazu gehören medienwirksames Texten, Aufbau und Vernetzung von Medienstellen, kompetentes Auftreten vor Mirkrofon und Kamera, Kommunikation in Krisen und Issues Management. Dieser Nachdiplomkurs wird vom MAZ in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ und dem Schweizerischen Public Relations Institut PRI angeboten.
Zertifikate erhielten:
Marc Andrey (PostFinance), Markus Clerc, Sandra Ehrensperger, (KPMG), Rebeca Garcia (UBS), Mario Gsell (eXpresso), Simone Jeanne Isermann (Credit Suisse), Doris Krummenacher (AND consulting), Thomas Lüthi (Helsana Versicherungen) Erich Maag (Stadtpolizei Zürich), Philipp Nessier (UBS) Martina Peter Bitschnau (EMPA), Dominique Eva Rast (WWF), Priska
Sameli (Hewlett-Packard), Roland Schuler (Pro Natura), Madeleine Steiger (BBT Bundesamt für Berufsbildung u. Technologie), Sandra Streit-Dick, Reto Trottmann (Schutz & Rettung Zürich), Mirjam Würsch-Geiger (Grün Stadt Zürich)

Christiane zu Salm neu Verwaltungsrätin der Ringier

Die deutsche Medienunternehmerin Christiane zu Salm ist in den Verwaltungsrat der Ringier Holding bestellt worden. Mit der gebürtigen Mainzerin nimmt eine ausgewiesene Fachfrau im Bereich der elektronischen Medien Einsitz in das oberste Gremium des grössten Schweizer Verlagshauses.

 Die deutsche Medienunternehmerin Christiane zu Salm ist in den Verwaltungsrat der Ringier Holding bestellt worden. Mit der gebürtigen Mainzerin nimmt eine ausgewiesene Fachfrau im Bereich der elektronischen Medien Einsitz in das oberste Gremium des grössten Schweizer Verlagshauses. Die 41-Jährige war von 1998 bis 2001 Geschäftsführerin von MTV Europe und war dann Vorstandsvorsitzende der Euvia Media. 2007 gründete sie den Beteiligungsfonds «About Change Ventures», der in digitale Medien- und Werbeunternehmen investiert. Als erfolgreiche Unternehmerin in einem zukunftsträchtigen Markt wurde zu Salm am World Economic Forum in Davos 2002 zum «Global Leader for tomorrow» ernannt. Wie Ringier in einer Medienmitteilung schreibt, erhofft man sich von ihrer Expertise im elektronischen Medienmarkt einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Auf- und Ausbau der digitalen Medien des Verlagshauses. Christiane zu Salm ergänzt den bisherigen Verwaltungsrat der Ringier Holding, welcher sich aus Michael Ringier (Präsident), Dr. Uli Sigg (Vizepräsident, Oscar Frei, Jan O. FrØshaug und Dr. Hans-Olaf Henkel zusammensetzt.

Energy und Fisherman’s Friends für das hohe C

Bei seinen Auftritten ufert Herbert Grönemeyer gerne aus und spielt und spielt und spielt. Dass die Fans letzten Mittwoch im Stade de Suisse nicht ermüdeten, lag einerseits an der unvergleichlichen Magie, die der deutsche Barde ins Stadion zauberte und andererseits den Stärkungsaktionen von Radio Energy.

Bei seinen Auftritten ufert Herbert Grönemeyer gerne aus und spielt und spielt und spielt. Dass die Fans letzten Mittwoch im Stade de Suisse nicht ermüdeten, lag einerseits an der unvergleichlichen Magie, die der deutsche Barde ins Stadion zauberte und andererseits den Stärkungsaktionen von Radio Energy. Die 40’000 Konzertbesucher wurden nämlich mit Citrus-Pastillen von Fisherman’s Friends sowie Liederbüchlein ausgestattet. So stellte Radio Energy gemäss eigenen Angaben sicher, dass ein über Stunden fitter, tausendfacher Chor den ausdauernden Sänger würdig begleitete. Diese Aktion ist die Fortsetzung der Künstler-spezifischen Sponsoring-Aktivitäten von Radio Energy – zuvor wurden etwa String-Tangas am Robbie Williams Konzert verteilt.

Coop-Werbung vom Bundesgericht gebilligt

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Corner Bank gegen die Kreditkarten-Werbung von Coop abgewiesen. Die Bank monierte, dass die seit rund einem Jahr als «gratis» beworbene Karte gar nicht kostenlos sei.

 Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Corner Bank gegen die Kreditkarten-Werbung von Coop abgewiesen. Die Bank monierte, dass die seit rund einem Jahr als «gratis» beworbene Karte gar nicht kostenlos sei: Für Geldbezüge im Inland sowie für Dienstleistungen und Warenkäufe im Ausland werde eine Gebühr erhoben. Erstinstanzlich hatte das Aargauer Handelsgericht schon ein unlauteres Handeln von Coop verneint. Die Klage ist nun auch beim Bundesgericht abgeblitzt. Ein durchschnittlich aufmerksamer Konsument nehme aufgrund der Werbung für die Gratis-Kreditkarte nicht an, dass sämtliche mit dieser Karte angebotenen Dienstleistungen und Warenbezüge unentgeltlich erbracht würden. Der Konsument gehe gemäss den Lausannern Richtern vielmehr davon aus, dass für die Karte von Coop im Unterschied zu anderen Karten keine fixe Jahresgebühr erhoben werde. Die Corner Bank muss laut Basler Zeitung die Gerichtskosten von 12’000 Franken bezahlen und Coop eine Parteientschädigung von 14’000 Franken überweisen.

12 ist Trumpf in der letzten Factsausgabe

Die Anregungen auf der Leserbriefseite kommen zu spät: Jemand will mehr für sein Abo bezahlen, ein anderer empfiehlt dem Blatt sich politisch stärker rechts auszurichten. Doch nach 637 mal Facts ist jetzt endgültig Schluss, die Abschiedausgabe erschien am Donnerstag.

 Die Anregungen auf der Leserbriefseite kommen zu spät: Jemand will mehr für sein Abo bezahlen, ein anderer empfiehlt dem Blatt sich politisch stärker rechts auszurichten. Doch nach 637 mal Facts ist jetzt endgültig Schluss, die Abschiedausgabe erschien am Donnerstag. Die Redaktion liefert eine süffige Rückschau auf die Titelblätter, dort zeigt sich, was am meisten bewegte: Christoph Blocher (15 mal), Terror (8 mal) und Sex (6 mal Titelthema). 12 Prominente, für jedes Lebensjahr eine/r stimmen den Schwanengesang an, zudem gibt’s die 12 besten Karikaturen, die 12 grössten Sportskandale, 12 Höhenflüge, 12 Flops, 12 Tiergeschichten oder ein Verzeichnis, mit welchen 12 Aktien man in den letzten 12 Jahren am meisten Geld verdient hätte.
In der aktuellen Printausgabe der Werbewoche sehen Sie werberische Reminiszenzen zu Facts und Cash aus dem Archiv.
 

Zu guter Letzt: Die Di-Mania grassiert

Die von der gelben Presse als «Prinzessin der Herzen» apostrophierte Diana ist in der Medienwelt so präsent wie anno dazumal, als sie im Tigerprint-Badeanzug händchenhaltend mit Dodi AI-Fayed fotografiert wurde.

 Die britische Prinzessin Diana ist auch zehn Jahre nach ihrem Tod noch immer noch allgegenwärtig. Zum «Diananniversary», wie das traurige Jubiläum mittlerweile betitelt wird, gibt es diesen Sommer einen wahren Marathon des Gedenkens. Dazu gehören ein Riesen-Popkonzert im neuen Londoner Wembley-Stadion, einen Gedenktag an Dianas und Charles Märchenhochzeit – die notabene in einer unglücklichen Ehe endete – und ein Memorial-Anlass zum Todestag am 31. August. Diana-Konzerte, Diana-Briefmarken, Diana-Ausstellungen und Diana-Bücher überschwemmen den Markt. Ein eigenes Wort ist schon für den Hype kreiert worden: «Di-Mania». Die von der gelben Presse als «Prinzessin der Herzen» apostrophierte Diana ist in der Medienwelt so präsent wie anno dazumal, als sie im Tigerprint-Badeanzug händchenhaltend mit Dodi AI-Fayed fotografiert wurde.
Zuletzt allerdings war die Prinzessin als mediengeil und berechnend beschrieben worden. «Diana kontrolliert ihr Image nicht mehr, wie sie das noch zu Lebzeiten mit solch grosser Gerissenheit konnte», schrieb die englische Zeitung Observer. Zu wünschen bleibt, dass sich die Medienlandschaft künftig von selbst ernannten Medienprinzessinnen zu emanzipieren vermag, ohne dass diese einen tragischen Tod an einem Pariser Autobahnpfeiler finden müssen.

MTV und IP Multimedia feiern fürs Leben

Anlässlich der Zürcher Street Parade am 11. August bringt IP Multimedia mit dem Partyfestival «MTV Music 4 Life» im Hallenstadion an Europas grösste Technofeier. Somit bietet die Vermarktungsorganisation Werbekunden eine neue, attraktive Möglichkeit, eine junge Zielgruppe zu erreichen.

 Anlässlich der Zürcher Street Parade am 11. August bringt IP Multimedia mit dem Partyfestival «MTV Music 4 Life» im Hallenstadion an Europas grösste Technofeier. Somit bietet die Vermarktungsorganisation Werbekunden eine neue, attraktive Möglichkeit, eine junge Zielgruppe zu erreichen. Mit erwarteten 15’000 Besuchern will «MTV Music 4 Live» die grösste Party des Streetparade-Wochenendes werden, wie IP Multimedia in einem Communiqué am Donnerstag mitteilt. Das Spektakel biete Feuerperformer sowie Stelzenläufer und natürlich ein DJ-Aufgebot von Weltklasse. Wer am 11. August im Hallenstadion tanzt, unterstützt zudem eine gute Sache: Von jedem verkauften Ticket gehen fünf Franken an die Aids-Stiftung «Dance 4 Life». Wie IP Multimedia schreibt, sind weitere Veranstaltungen mit der Marke MTV geplant, wie etwa eine MTV Partytour im Winter und eine MTV Silvesterparty.

Mehr wissen über die eigene Website mit «ArgYou»

Das neue Analysetool «ArgYou», kurz für «Arguments for You» zeigt auf, inwieweit Inhalte, Produkte und Dienstleistungen einer Anbieter-Website mit Suchmaschinen-Nachfragen übereinstimmen. Entwickelt wurde das Web-Controlling Tool durch die schweizerische Arg You in Zusammenarbeit mit dem weltweit tätigen Markforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest.

 Das neue Analysetool «ArgYou», kurz für «Arguments for You» zeigt auf, inwieweit Inhalte, Produkte und Dienstleistungen einer Anbieter-Website mit Suchmaschinen-Nachfragen übereinstimmen. Entwickelt wurde das Web-Controlling Tool durch die schweizerische Arg You in Zusammenarbeit mit dem weltweit tätigen Markforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest. Wie Arg You in einer Medienmitteilung schreibt, nutzen 85 Prozent der Internetuser Suchmaschinen, um Informationen über Unternehmen und Produkte zu gewinnen. Deshalb ist eine inhaltlich passende Webseite einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Internet-Präsenz. Mit den Erkenntnissen, welche die «ArgYou»-Methode liefert, sollen Unternehmen ihre Websites zielgruppengenau, themenspezifisch und auf die Aktivitäten anderer Markteilnehmer ausrichten können. Mit kontinuierlichen, gezielten Messungen lasse sich zudem feststellen, wie sich das Profil potentieller oder bestehender Kunden verändere, wie Arg You mitteilt. In der Schweiz ist das Analysetool bereits im Einsatz, nun kommt es auch in Deutschland auf den Markt.

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