Mehr Zuschauer bei Tele Züri

Tele Züri vermeldet eine positive Entwicklung seiner Marktanteile. In der werberelevanten Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen hat der Sender im ersten Halbjahr in der Primetime von 18 bis 23 Uhr einen durchschnittlichen Marktanteil von 6,3 Prozent erreicht.

 Tele Züri vermeldet eine positive Entwicklung seiner Marktanteile. In der werberelevanten Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen habe der Zürcher Regionalfernsehsender im ersten Halbjahr in der Primetime von 18 bis 23 Uhr einen durchschnittlichen Marktanteil von 6,3 Prozent erreicht, heisst es in einer Mitteilung. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006, als der Anteil bei 5,8 Prozent lag, bedeutet das einen Anstieg um 8,6 Prozent. Im Juni hat der Sender mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 7,2 Prozent bei den 15- bis 49-Jährigen einen Spitzenwert erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Quote um 44 Prozent.
Erfolgreichste Sendungen im ersten Halbjahr 2007 waren laut Mitteilung die Magazine «Lifestyle» und «SwissDate». Mit einem durchschnittlichen Rating von 170’000 Personen konnte die Sendung «Lifestyle» im Vergleich zum ersten Semester 2006 einen Anstieg um 7,8 Prozent verbuchen. Bei der Datingshow «SwissDate» betrug der Zuwachs 4,0 Prozent.

Hear the World Magazin mit BCP ausgezeichnet

Das Hear the World Magazin hat einen Best of Corporate Publishing (BCP) Award gewonnen. Mit dem gleichnamigen Magazin hat die globale Initiative Hear the World des Hörgeräteherstellers Phonak, die das Bewusstsein für das Thema H&oum...

Das Hear the World Magazin hat einen Best of Corporate Publishing (BCP) Award gewonnen. Mit dem gleichnamigen Magazin hat die globale Initiative Hear the World des Hörgeräteherstellers Phonak, die das Bewusstsein für das Thema Hören und Hörverlust fördern will, erstmals ein Hochglanzmagazin zum Thema Hören auf den Markt gebracht. Die Zeitschrift in deutscher und englischer Sprache ist erstmals im Januar 2007 erschienen. Bei der Preisverleihung am 27. Juni 2007 in München konnte sich die Zeitschrift im Bereich B-to-C in der Kategorie Non-Profit durchsetzen. Der Wettbewerb ist der größte seiner Art in Europa und wird jährlich vom Forum Corporate Publishing (FCP) unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos ausgerichtet. In diesem Jahr wurden insgesamt 580 Unternehmenspublikationen in 27 Kategorien eingereicht.

Sacha Wigdorovits ist SW-Kommunikator des Monats

Der Dachverband Schweizer Werbung (SW) hat Sascha Wigdorovits, Herausgeber der anegkündigten Gratiszeitung .ch, zum Kommunikator des Monats ernannt. SW-Sprecher Piero Schäfer kommentiert in einem Statement die Wahl. Er ist überzeugt, dass Wigdorovits die Gratiszeitung flott kriegen wird.

 Der Dachverband Schweizer Werbung (SW) hat Sacha Wigdorovits, Herausgeber der anegkündigten Gratiszeitung .ch, zum Kommunikator des Monats ernannt. SW-Sprecher Piero Schäfer kommentiert in einem Statement die Wahl: «Das Hauptgesprächsthema am Verlegerkongress steht jetzt schon fest: Drei Tage bevor sich die Printmedien-Branche am 20. September in Luzern zur glamourösen Jahresversammlung trifft, erscheint nämlich die neue Gratiszeitung .ch von Sacha Wigdorovits, und ich muss sagen, ich bewundere den Neo-Verleger und beneide ihn ein wenig um seine Courage. Rund 30 Jahre ist es her, als Sacha und ich uns jeweils als Berichterstatter begegneten.
Er war für den Tagi unterwegs, ich für die NZZ, und nichts wies damals darauf hin, dass er dereinst selbst unter die Herausgeber gehen würde. Die Jahre haben ihn geformt, er hat viel Selbstbewusstsein getankt und ein feines Netzwerk aufgebaut. Und ich bin überzeugt, dass er diese Kiste flott kriegen wird. Eine andere Frage ist die nach der Verbreitung. Ob das wirklich funktioniert, wird sich bald zeigen, denn damit steht und fällt die Idee, selbst wenn .ch inhaltlich 20 Minuten und Blick bedrängen kann, Offensichtlich rüsten sich die grossen Verlage aber bereits und überlegen Strategien, um .ch mit eigenen Waffen, einer örtlichen Zustellung, zu schlagen. Wie auch immer: Wigdorovits ist in der Szene ‚Mann der Stunde’ und wird in Luzern zweifellos zum ‚Mann des Kongresses’. Und SW-Kommunikator des Monats ist er auch schon.»

Gemeinsame Web-Pläne von Tagi und Baz nicht spruchreif

Die Weltwoche verbreitete am Donnerstag, dass Tages-anzeiger.ch zusammen mit der Basler Zeitung und den beiden Berner Tamedia-Titeln zu einem nationalen Newsnetzwerk ausgebaut werden solle. Baz-Verleger Matthias Hagemann sagt hingegen, dass kein konkretes Projekt existiere.

 Was die Weltwoche als Personalie verbreitete, ist nicht mehr als ein Gerücht: Tages-anzeiger.ch solle zusammen mit der Basler Zeitung und den beiden Berner Tamedia-Titeln zu einem nationalen Newsnetzwerk ausgebaut werden. Baz-Verleger Matthias Hagemann sagte auf Anfrage: «Natürlich müssen wir schauen, wie wir uns online aufstellen. Ein gescheites Projekt, das uns unsere Unabhängigkeit lässt, werden wir sicher prüfen.» Aber es existiere weder ein konkretes Projekt, noch sei irgend etwas spruchreif, meinte er. Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gab sich zum Thema ebenfalls wortkarg. Er sagte nur, dass der ehemalige Magazin-Chefredaktor Res Strehle sich um die Weiterentwicklung der Web-Plattformen kümmere und dass der Online-Bereich für Tamedia zweifellos «ein sehr wichtiges Projekt» sei.

Neues Jobportal für die Branche

Seit Montag ist ein neues Schweizer Job-Portal für die Medien-, Kommunikations- und Marketing-Branche online. Die Site Job-Source.ch wurde von der Personalberatung Hans Hofmann & Partner initiiert.

 Seit Montag ist ein neues Schweizer Job-Portal für die Medien-, Kommunikations- und Marketing-Branche online. Die Website Job-Source.ch wurde von der Personalberatung Hans Hofmann & Partner initiiert und bietet neben Stelleninseraten auch Tipps zum erfolgreichen Bewerben oder einen Selbsttest für Jobsuchende. Geschäftsführerin ist Barbara Wieser, als Account Manager amtet Nadya Roth. Im Juli und August sind die Inserate noch kostenlos; das definitive Pricing wird im August kommuniziert. Lehrstellen sollen aber immer kostenlos bleiben. Gegenwärtig sind rund 140 Stellen online. Wichtig ist dem Team von Job-Source.ch der direkte Draht zur Branche: So besuchen sie regelmässig Branchenanlässe, knipsen die Besucher und zeigen anschliessend Fotos auf der Website.

ProSiebenSat.1 denkt über deutschen Frauenkanal nach

Der deutsche TV-Riese ProSiebenSat.1 erwägt nach der Übernahme des Medienkonzerns SBS die Einführung neuer Sender in Deutschland. Darunter könnte laut Unternehmenschef Guillaume de Posch auch ein spezieller Themenkanal für Frauen sein.

 Der deutsche TV-Riese ProSiebenSat.1 erwägt nach der Übernahme des Medienkonzerns SBS die Einführung neuer Sender in Deutschland. Darunter könnte auch ein spezieller Themenkanal für Frauen sein, sagte ProSiebenSat.1-Chef Guillaume de Posch der Welt am Sonntag. SBS betreibe in den Beneluxländern erfolgreiche Frauen-Fernsehsender und in den skandinavischen Ländern den Musiksender The Voice. ProSiebenSat.1 prüft nun, ob dies auch Modelle für den deutschen Markt sein könnten. De Posch will nach der Fusion ausserdem deutsche TV-Formate für die SBS-Sender produzieren. «Popstars» flimmert also möglicherweise bald auch in Belgien oder Schweden über den Bildschirm.

Frankophile Stimmung beim Studio Geissbühler

Bis zum 8. Juli steht bei der Schifflände in Uster eine Bar Lounge mit dem Namen «La boite qui roule». Für den Gesamtauftritt im frankophilen Stil ist das Studio Geissbühler zuständig; Gastronomics zeichnet für die Entwicklung des Food- und Drinkkonzeptes verantwortlich.

Bis zum 8. Juli steht bei der Schifflände in Uster eine Bar Lounge mit dem Namen «La boite qui roule». Dies ist der Probelauf für das an dieser Stelle geplante Expo-Restaurant von Jean Nouvel. Die Bar Lounge ist gemäss Medienmitteilung bereits ein riesiger Erfolg. Das Studio Geissbühler hat für das Projekt einen Gesamtauftritt realisiert, der im frankophilen Stil daher kommt: Von Basics wie dem Naming, den Plakaten oder Flyern, bis hin zu Bierdeckeln, Einladungskarten und T-Shirts.
Für «La boite qui roule» wurde eigens ein Food- und Drinkkonzept von Gastronomics entwickelt. Alle Produkte haben einen französischen Namen. So heissen die Getränke beispielsweise «Pierre, la bière», «Theo, le thé» oder «Lou Lou, la limonade». Die Drinks werden frisch für das Restaurant gemixt und sind in einer einmaligen Verpackung zu haben.
Nadine Geissbühler vom Geissbühler Studio ist die Tochter von Domenic Geissbühler, dessen Plakate für das Zürcher Opernhaus mehrfach ausgezeichnet wurden. Seit 2003 waren seine Opernhaus-Arbeiten jedes Jahr auf der Shortlist der ADC Awards, wobei sie im 2003 mit Silber ausgezeichnet wurden und im 2004 und 2007 Bronze verdienten.
 

Führung von Media Sales soll in Zürich domiziliert sein

Der neue Geschäftsbereich Media Sales der Publigroupe wird aller Voraussicht nach in Zürich geführt werden. Hans-Peter Rohner, Generaldirektor Publigroupe, bestätigte entsprechende Informationen der Werbewoche. Branchengerüchte, wonach der Hauptsitz der Publigroupe gesamthaft von Lausanne in die Limmatstadt verlegt werde, dementiert Rohner hingegen entschieden.

 Der neue, per 2008 geschaffene Geschäftsbereich Media Sales der Publigroupe wird aller Voraussicht nach in Zürich geführt werden. Hans-Peter Rohner, Generaldirektor Publigroupe, bestätigte entsprechende Informationen der Werbewoche: «Ich gehe davon aus, dass es in der Führung von Media Sales gewisse geografische Verschiebungen von Lausanne nach Zürich geben wird». Schliesslich seien bereits die Tochtergesellschaften Cinecom, Radiotele und Web2com in der Limmatstadt angesiedelt, ebenso wie Publimedia, NZZMedia und weitere Publicitas-Gesellschaften. Der designierte Leiter von Media Sales, Robert Schmidli, leitet gegenwärtig den Bereich Publidirect, der ebenfalls in Zürich domiziliert ist. Kommuniziert werden soll die genaue Struktur im September, umsetzen will man die Pläne noch in diesem Jahr. Wie viele Leute genau nach Zürich umziehen werden, kann gemäss Rohner noch nicht gesagt werden. Entsprechend ist noch unklar, wie sehr der Standort Lausanne dezimiert wird. Ob die in der Romandie beschäftigten Angestellten in die Deutschschweiz zügeln werden oder «sich eine neue Herausforderung suchen», wird gemäss Rohner ebenfalls noch nicht kommuniziert: «Wir stehen erst ganz am Anfang der Diskussion».
Bei Media Sales werden weltweit rund 1900 Personen beschäftigt sein, davon etwa 1400 in der Schweiz. In diesem neuen Bereich werden sämtliche Verkaufsaktivitäten der PubliPresse (Publicitas, Publimedia, Publimag, Publiconnect und Mosse Media), des internationalen Publicitas Promotion Network sowie der von der PubliGroupe betreuten elektronischen, digitalen und interaktiven Medien gebündelt (siehe
). Branchengerüchte, dass der Hauptsitz der Publigroupe gesamthaft in die Limmatstadt verlegt wird, dementierte Rohner entschieden. «Unser Hauptsitz ist seit 1934 in Lausanne, davor war er während mehr als 20 Jahren in Genf und ganz zu Beginn seit 1890 in Basel. Eine Hauptsitzverlegung steht nicht zur Diskussion», so der Generaldirektor. Er könne aber nachvollziehen, wie das Gerücht entstanden sei: «Die Publicitas, die in den neuen Bereich Media Sales integriert ist, wird in der Aussensicht oft mit der Publigorupe gleichgesetzt.»
Mit Publidirect, Custom Publishing und Digital & Marketing Services umfasse das Unternehmen aber noch drei weitere Bereiche. Publidirect ist bereits in Zürich angesiedelt, Custom Publishing operiert in Hongkong und Digital & Marketing Services hat mit Namics und Zanox zwei Standbeine in St. Gallen respektive Berlin. «Möglich, dass weitere Firmen dazu kommen, die ihren Sitz ausserhalb der Schweiz haben», sagte Rohner. Damit wolle man die Strategie der Internationalisierung stützen. «Wo die Geschäftbereiche geografisch ihren Hauptsitz haben, spielt eine immer kleinere Rolle in einem international ausgerichteten Unternehmen. Auch die Distanz Lausanne-Zürich ist mit zwei Zugstunden klein. Ich fahre sie selber mehrmals pro Woche», erklärte Rohner.
 

Carole Scheidegger

Republica gestaltet das Gurtenfestival

Alle guten Dinge sind drei. So zeichnet die Agentur Republica bereits zum dritten Mal für das Design des grossen Openairs auf dem Berner Hausberg verantwortlich. Wie jedes Jahr wurde auch die Ausgabe 2007 komplett neu gestaltet, vom Festivallogo zum Webauftritt über die Merchandise-Artikel.

Alle guten Dinge sind drei. So zeichnet die Agentur Republica bereits zum dritten Mal für das Design des grossen Openairs auf dem Berner Hausberg verantwortlich. Wie jedes Jahr wurde auch die Ausgabe 2007 komplett neu gestaltet, vom Festivallogo zum Webauftritt über die Merchandise-Artikel.Seit vier Jahren konzpiert und gestaltet die Berner Werbeagentur Republica das alljährlich wechselnde Gesicht des Gurtenfestivals. Standen die letzten Jahre ganz im Zeichen der Reise ins «Universe of Sound» und zum Planet G-858 (der Gurten liegt auf 858 Meter über dem Meer), erleben die Besucher in diesem Jahr laut Communiqué einen kunterbunten Mix aus früher 60er-Grafik, gepaart mit einem Hauch Las Vegas.
Die Festival-Ausgabe 2007 bringt ausserdem das Comeback der legedären Waldbühne. Für die Kommunikation der zahlreichen Acts haben sich Republica und die Organisatoren des Festivals kurzum entschlossen, gleich zwei Visuals ins Rennen zu schicken: Ein Hauptsujet und eigens für die 19 Schweizer Acts ein Waldbühnen-Sujet

Weber Harbeke bringt Più ans Mittelmeer

Die Agentur Weber Harbeke reist mit dem Magalog Più südwärts. Die dritte Ausgabe 2007 des Magalogs, einer Mischung aus Magazin und Katalog, zeigt unter dem Motto «Die Frische des Südens entdecken» die kulinarischen Highlights der Mittelmeerregion.

Die Agentur Weber Harbeke reist mit dem Magalog Più südwärts. Vom 3. bis 16. Juli 2007 sind die Mittelmeerregionen zu Gast in der Migros. Zu diesem Anlass erscheint auch wieder Più. Die mittlerweile dritte Ausgabe 2007 des Magalogs, einer Mischung aus Magazin und Katalog, präsentiert unter dem Motto «Die Frische des Südens entdecken» das Frischesortiment der Migros sowie viele Produkte für Pizza, Pasta und mehr. Der Magazinteil bietet Hintergrundinformationen zu südlichen Themen wie Espresso, Mozzarella, Fisch oder Antipasti. Più wird in allen Migros-Filialen gratis aufgelegt und erscheint zusätzlich als Beilage in der Wochen- und Sonntagspresse der deutschen, französischen und italienischen Schweiz sowie in einer Teilauflage des Migros-Magazins. Weitere Ausgaben sind bei Weber Harbeke bereits in Arbeit.

Knatsch um Bildschirmwerbung in Zürich

In Zürich ist ein Streit um Bildschirmwerbung im Gange, der schon das Bundesgericht erreicht hat. Die Stadt befürchtet, dass leuchtende Werbung auf Flachbildschirmen das historische Ortsbild des Niederdorfs stören könnte.

 In Zürich ist ein Streit um Bildschirmwerbung im Gange, der schon das Bundesgericht erreicht hat. Jürg Knecht und seine Plakatwerbungsfirma Citylights haben am Eingang zum Niederdorf eine Glasvitrine an einer Hauswand installiert, in der auf einem Flachbildschirm im Zehn-Sekunden-Takt wechselnde Werbung aufleuchtet. Das passt der Stadt nicht. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, hat sie Knecht aufgefordert, die Flachbildschirme zu entfernen. Dadurch würde nämlich das historische Ortsbild des Niederdorfs gestört werde. Jürg Knecht hat den Fall ans Bundesgericht weitergezogen. Dieses hat zwar noch nicht entschieden. Aber es hat Ende März von Knecht das vorläufige Einstellen der Leuchtwerbung verlangt, bis das Gericht entschieden hat. Dem ist Knecht seither nicht nachgekommen. Das Hochbaudepartement fordert nun vom Plakatwerber, dass er die Bildschirme sofort abstellt. Andernfalls werde die Stadt entweder den Strom für die Vitrinen abstellen oder diese abdecken und versiegeln. Wie Departementssprecher Urs Spinner dem Tages-Anzeiger sagte, befürchtet die Stadt, dass sich die Idee von Knecht wegen des für Werber interessanten langsamen Passantenverkehrs im Niederdorf rasch ausbreiten und das Ortsbild erheblich stören wird.
Knecht konnte am Wochenende noch nicht sagen, wie er auf das Ultimatum der Stadt reagieren wird. Auf jeden Fall sei das Verdikt für ihn «existenzgefährdend». Er habe insofern reagiert, als er den Bilderwechsel nun ohne optischen Ellipseneffekt vornehme. Knecht fühlt sich gemäss Tages-Anzeiger total im Recht und hat bereits einen ähnlichen Flachbildschirm an anderer Lage installiert.

Radiotele lebt

Wer den Radiowerbung-Vermittlern schon sein Beileid aussprechen wollte, darf das getrost sein lassen. Der Eintritt von Mediasense auf dem Markt ändert zumindest bei Radiotele nichts. Das Unternehmen äussert sich dazu, wie es seinen Kunden weiterhin Qualität bieten will und auf Verunsicherungen am Markt reagiert.

Dass Publisuisse die Radio-Werbung-Vermittlerin Mediasense ins Leben gerufen hat, heisst noch lange nicht, dass die Konkurrenz tot und begraben ist. Radiotele setzt weiterhin auf sein erfahrenes Team und zeigt sich gegenüber der Werbewoche unerschrocken: Man begrüsse jede Art von Konkurrenz in einem fairen Wettbewerb.Immerhin veranlasste die mediale Ankündigung des Neuzuganges auf dem Radiowerbevermittler-Markt Radiotele zu einem Communiqué. Kunden, die mit den Leistungen ihres bisherigen Vermittlers zufrieden sind, müssten sich nicht fürchten, dass ihre Werbebedürfnisse nicht mehr abgedeckt würden; es gäbe keinen Grund, bestehende Partnerschaften in der Zusammenarbeit für Radiowerbung in Frage zu stellen.
Auf Anfrage der Werbewoche hiess es, dass sich eine gewisse Verunsicherung bei den Agenturen breit gemacht habe. Obwohl man die Entstehung der Mediasense gelassen nehme, wolle man sich gegen dieses Klima der Unsicherheit wehren und zuerst einmal schauen wolle, wie das Unternehmen aktiv werde.
Obwohl der Radiowerbemarkt rückläufig ist, hat der Neuankömmling vor, ihn nachhaltig zu entwickeln und den Umsatz zu steigern. Bei Radiotele zeigt man sich skeptisch: Es sei nicht so einfach, neue Kunden an Land zu ziehen und auch Mediasense würde das mit grösster Sicherheit bald zu spüren bekommen. Demzufolge erwarte man, dass das Unternehmen versucht, Kunden anderer Vermittler abzuwerben.
Das Online-Buchungs- und Abwicklungssystem Publiplan soll das Radiowerbegeschäft revolutionieren. Bei Radiotele zeigt man sich jedoch unbeeindruckt: Man werde das Geschäft weiterhin über Fax und E-Mail abwickeln. Erste Kriterien seien Service-Qualität, Know-how und die Fähigkeit, auf individuelle Wünsche der Kunden einzugehen.
 
Natalie Favre 
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