Auftritt der Web-Kassandra

Internet Googles Suchmaschine ist beliebt. Googles öffentliche Auftritte hingegen nicht. Ein Erlebnisbericht.

Internet Googles Suchmaschine ist beliebt. Googles öffentliche Auftritte hingegen nicht. Ein Erlebnisbericht. Wer Google nutzt, wird gespeichert. Jede Suchanfrage, jede Bewegung im World Wide Web wird aufgezeichnet. Nichts bleibt dem Giganten verborgen. Das soll nicht Angst machen, denn bis heute ist Google nicht durch Datenmissbrauch aufgefallen. Im Gegenteil: Anders als die Konkurrenz, wenn es denn eine gibt, weigert sich Google erfolgreich, Benutzerdaten an Behörden herauszugeben.  
Trotz Datenschutz kann einem Google unheimlich werden. Denn über die Zukunftspläne der alles dominierenden Suchmaschine ist so gut wie nichts bekannt. Die Kultfirma hüllt sich gerne in den Mantel des Schweigens. Von Angestellten und Managern erfährt man nichts. Die Google-Welt ist hermetisch vom Rest der Welt getrennt. Wer als Journalist versucht, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, weiss, wovon die Rede ist. Der Informationsriese entzieht sich konsequent der Öffentlichkeit.
 
Letzte Woche wagte jedoch die europäische Führungsspitze erstmals, vor grossem Publikum aufzutreten. Philipp Schindler war im Hotel Baur au Lac in Zürich zu Besuch. Er ist Googles Nordeuropa-Chef, neben dem Gründertrio Sergey Brin, Larry Page und Eric Schmidt einer der wichtigsten Köpfe im Google-Kosmos. Seit 2005 betreut der 37-Jährige in Europa die einflussreichste Marke der Welt. Schindler gilt als Urgestein im Netz. Für Bertelsmann und Internetgigant AOL brachte der Deutsche das Internetmarketing auf Vordermann. Bis er von Google abgeworben wurde.
 
Die International Advertising Association (IAA), ungefähr der Club für aussergewöhnliche Persönlichkeiten in Werbung und Medien, rief zu Generalversammlung und Trendbrunch. Philipp Schindler durfte den Anlass mit einem Referat aufpeppen. Der Marketingspezialist ist ein gefragter Mann. Denn angesichts der Zahlen, die Google im letzten Jahr präsentierte, gibt es derzeit kein Unternehmen, das erfolgreicher ist als der Suchmaschinenriese. Der Grund, warum Schindler vor der Schweizer Medienelite steht, steht bereits im Titel seines Vortrages: «Google – Teil des virtuellen Alltags oder Bedrohung traditioneller Geschäftsmodelle?» Das Thema ist brandaktuell. Weltweit steht die Verlegerwelt der Anzeigenmaschine ratlos gegenüber. Auch hier zu Lande. Landauf, landab beobachtet man argwöhnisch Googles Ausbaupläne in Zürich. 400 Stellen sollen neu geschaffen werden. Die Personalaufstockung betrifft vor allem den Verkauf. Damit nicht genug. In den USA experimentiert das Technologieunternehmen mit der Vermarktung von Printanzeigen. Das erfolgreiche Werbesystem von Google soll auf die Offline-Welt adaptiert werden. Ein Vorstoss, der keinen Verleger kalt lässt. Die Branche ist skeptisch. Die «Bedrohung» im Titel ist kein netter Zusatz.
 
Gleich zu Beginn des Vortrages startet Schindler mit einer kurzen Geschichte: «Ein Freund von mir steht mit seinem sechsjährigen Sohn in einem Laden für Musikinstrumente. Der Vater zum Sohn: Welches Instrument willst du denn gerne spielen? Der Sohn darauf: iPod.» Das Publikum lacht, das Eis ist gebrochen. Für Schindler ist das nicht bloss eine nette Anekdote, sondern ein Warnruf an die Medienstrategen im Saal. Es bleibt auch nicht seine einzige Geschichte als Sinnbild für die Medienrevolution, die derzeit stattfindet. Dass die klassischen Geschäftsmodelle ausgedient haben, ist für den Google-Mann so sicher wie das Amen in der Kirche. Das geht jedenfalls aus seiner Präsentation hervor. Wer da nicht mitmacht, ist selber schuld.
 
Gewiefter Verkäufer Für den Deutschen ist Google der grösste und effektivste Marketing- und Vertriebskanal. Alles andere langfristig gesehen nur Beilage.
 
Schindler gibt sich am Trendbrunch als gewiefter Verkäufer. Für ihn ist alles sensationell und fantastisch, ausser dass die Schweiz bezüglich Werbeausgaben im Internet international hinterherhinkt. «Die Schweiz ist so fortschrittlich. Wer aber nicht ins Internet investiert, der handelt fahrlässig.» In Schindlers Welt wird nämlich bald jeder Quartierladen auf Google werben.
 
Man kann von Schindlers Auftritt halten, was man will: Die von der Werbewoche befragten Teilnehmer fanden, sein Vortrag sei vor allem eine «reine Verkaufshow» und «Augenwischerei».
 
Publicitas-Chef Otto Meier: «Für mich war der Vortrag zu wenig quantifiziert.» Was heisst, dass Schindler zu wenig konkret war. «Schindler liess uns im Prinzip in vielen Punkten im Ungewissen. Für mich hörte es sich so an, dass man am besten gleich heute statt morgen in Google investieren sollte», so Meier weiter. Auch Andy Hostettler von der Agentur JWT+H+F fühlte sich von Schindler an der Nase herumgeführt: «Es störte mich, wie Schindler einseitig über Googles Dienstleistungen referierte.» Hostettler war einer der wenigen im Publikum, die den Referenten mit kritischen Fragen zu konfrontieren versuchte. «Googles Werbesystem kapiert doch keiner. Das wird doch manipuliert und von Geld bestimmt», meinte der Agenturchef. Die Rede ist von der Platzierung der Suchmaschineneinträge, die nicht über alle Zweifel erhaben sind. Unter den ersten zehn Treffern fänden sich häufig nur Preisvergleiche und fragwürdige Blog-Einträge. Für Andy Hostettler ein klares Indiz dafür, dass eben doch nicht alles so läuft, wie Google gern erzählt. Schindler dementierte den Vorwurf.
 
Nach seinem Vortrag machte sich Philipp Schindler übrigens unbemerkt davon, ohne sich weiteren Fragen zu stellen. Selbst Google- Schweiz-Chef Andreas Schönenberger, der ebenfalls im Publikum sass, hatte für ein Interview keine Zeit und verwies auf die PR-Abteilung, die übrigens laut SonntagsZeitung Wochen braucht, um Anfragen zu beantworten. Für Catherine Müller vom Verband Schweizer Presse ist dieses Verhalten nicht neu: «Ich erlebe das immer wieder. Google tritt gross auf, für kritische Fragen bleibt dann aber keine Zeit.» Müller ist Mitglied einer vierköpfigen Projektgruppe, die derzeit mit Google über deren Newsdienst Google.News wegen Urheberrechtsverletzung verhandelt.
 
Christian Lüscher

Schweizer Film von Swiss Life gefördert

Swiss Life wird erstmals Hauptsponsor der Solothurner Filmtage, deren nächste Ausgabe vom 21. bis 27. Januar 2008 stattfindet. Dieses Jahr engagierte sich der Lebensversicherer bereits als Sponsor des Schweizer Filmpreises.

 Swiss Life wird erstmals Hauptsponsor der Solothurner Filmtage, deren nächste Ausgabe vom 21. bis 27. Januar 2008 stattfindet. Bereits mit dem diesjährigen Engagement als Sponsor des Schweizer Filmpreises hat der Lebensversicherer in seinem Kultursponsoring neue Akzente gesetzt. Wie aus einem Communiqué hervorgeht, möchte man das Filmschaffen würdigen und damit die noch junge Marke Swiss Life in einer breiten Öffentlichkeit verankern.

Landolt geht

Management Kurz vor Redaktionsschluss gab Ringier bekannt, dass sich die Geschäftsleitung von ihrem neuen Mann an der Spitze von Ringier Schweiz getrennt hat.

Management Kurz vor Redaktionsschluss gab Ringier bekannt, dass sich die Geschäftsleitung von ihrem neuen Mann an der Spitze von Ringier Schweiz getrennt hat. Thomas Landolt, der per Jahresbeginn seinen Job als vorheriger Generalmanager von Ringier Rumänien in Bukarest mit der Zürcher Chefetage tauschte, trat als Verlagsleiter Ringier Schweiz auch gleich in die neue Struktur, welche sich der international tätige Verlag auf den Jahreswechsel hin verpasst hatte. Unterschiedliche Auffassungen über die Geschäftsführung lautet die offizielle Begründung für die Freistellung Landolts, dessen Job interimistisch der gegenwärtige Leiter von Ringier Romand, Daniel Pillard, für die Dauer eines Jahres übernimmt.  
Mit Pillards Einsetzung strafft der Verlag gleichzeitig Ringier Schweiz. Pillard unterstehen damit die Bereiche Romandie, Zeitungen und Zeitschriften gleichzeitig. Konzernsprecher Marco Castellaneta erklärt den Grund für den Weggang Landolts: «Es ging um die Art und Weise, wie der Verlag in der Schweiz positioniert und weiterentwickelt werden soll.» Denkbar, dass der Rumänienkämpfer zuviel Staub in der Chefetage aufgewirbelt hat. (rw)

Zu guter Letzt: Wir sind Alinghi

Der Sieg der Alinghi ist auch für die Medien erfreulich: Der America’s Cup lockte die Zuschauer in Massen vor den Bildschirm, und die Presse hatte wieder einmal Gelegenheit, zu heroischen Schlagzeilen zu greifen.

 Der Sieg der Alinghi ist auch für die Medien erfreulich: Das finale Rennen um den America’s Cup 2007 am Dienstag verfolgten 227’000 Zuschauer auf SF 2. Das entspricht einem Marktanteil von 46,4 Prozent, wie das Schweizer Fernsehen mitteilte. Die entscheidende Phase sahen gar 324’000 Personen. Auch die Presse hatte Spass an Alinghi: «Ein Finale fürs Geschichtsbuch», so titelte die Basler Zeitung. «Wir sind Sieger zur See», meinte die Aargauer Zeitung. Der Blick liess sich zur Schlagzeile «Wir sind alle Alinghi» hinreissen – vielleicht inspiriert vom deutschen Boulevardblatt Bild, das bei der letzten Papstwahl zum Titel «Wir sind Papst» griff. Für ein Land, das nicht ans Meer angrenzt, war der Alinghi-Sieg ja tatsächlich bemerkenswert.
An die geografischen Verhältnisse erinnerte aber doch immerhin Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey: «Wir Schweizer finden nicht nur am Berg den Weg, sondern auch auf dem weiten Meer», schrieb sie in ihrem Glückwunschtelegramm.

Renault setzt auf Langeweile

Nachwuchsförderung Das Renault-Inserat für Eco2 kommt einfach und langweilig daher.

Nachwuchsförderung Kürzlich in Paris. Die Werbewoche besuchte den bestYET, einen europäischen Kreativwettbewerb. Werbetalente aus aller Herren Ländern traten gegeneinander an. Als Auftrag mussten die Teilnehmer eine Kampagne für das Ökolabel Eco2 entwerfen. Das Gütesiegel von Renault war möglichst kreativ in Szene zu setzen. Während des Wettstreits stattete Renault-Marketingchef den Jungen einen Besuch ab, um sich über die Kreativleistungen ein Bild zu machen. Er lobte die frischen Ideen und Lösungsansätze des Agenturnachwuchses (Spalte rechts). Vier Wochen später fällt der Werbwoche ein Inserat von Renault auf: «Alle reden über Umweltschutz. Renault handelt.» Es folgt ausgesprochen viel Text. Es könnte das Briefing des bestYET sein, das abgedruckt wurde. Hinzu kommt, dass das Design an die ersten Layoutversuche eines Grafiklehrlings erinnert. Die falsche Botschaft, die den Jungen Kreativen da auf den Weg gegeben wird. Opel hingegen macht Freude. Für das ecoFlex-Programm, derzeit läuft eine TV-Kampagne, wird zwar nicht auf eine lustige Idee gesetzt, dafür wecken die Bilder im Spot Emotionen. (cl)

Analog adé – Digital juhee

In ganz Graubünden können ab Ende August die Programme SF1, SF2, SF info, TSI 1 und TSR 1 des Schweizer Fernsehens in ganz Graubünden über Antenne nur noch digital empfangen werden. Ab Ende November stellt die SRG die analogen Sender ganz ab.

 In ganz Graubünden können ab Ende August die Programme SF1, SF2, SF info, TSI 1 und TSR 1 des Schweizer Fernsehens in ganz Graubünden über Antenne nur noch digital empfangen werden. Ab Ende November stellt die SRG die analogen Sender ganz ab. Wie die Nachrichtenagentur SDA in einer Meldung schreibt, erstelle die SRG im Auftrag des Bundesrates ein landesweites Netz von Sendern für digitales Antennenfernsehen. Die Grundversorgung mit mindestens vier SRG-Programmen wird mit dem sogenannten Digital Video Broadcasting Terrestrial sichergestellt. Wenn man trotzdem Schweizer Sender über Antennen empfangen möchte, muss man sich eine sogenannte Set-Top-Box anschaffen. Die Geräte kosten rund 150 Franken.
Kein Handlungsbedarf entsteht für die Mehrheit der Zuschauer, denn Fersehgeräte, die ans Kabel oder Satellitenschüsseln angeschlossen sind, tangiert die Abschaltung des analogen Systems nicht.
 

Migros Bank beginnt den August mit neuem PR-Chef

Albert Steck übernimmt per Anfang August die Verantwortung für die Public Relations bei der Migros Bank.

 Die Migros Bank bekommt auf Anfang August mit Albert Steck einen neuen Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit. Steck ist seit 2004 Redaktor beim Wirtschaftsmagazin Bilanz. Zuvor arbeitet er beim Nachrichtenmagazin Facts sowie beim Anlegermagazin Stocks, an dessen Lancierung er mitbeteiligt war. In diesem Jahr gewann er den Schweizer Medienpreis für Finanzjournalisten.

Thomas Landolt verlässt Ringier

Thomas Landolt, seit Anfang Januar 2007 Verlagsleiter von Ringier Schweiz, verlässt das Unternehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die Geschäftsführung per sofort. Der Abgang erfolge in gegenseitigem Einvernehmen, heisst es in einer Mitteilung von Ringier. Ad interim ist Daniel Pillard, gegenwärtig Leiter Ringier Romand, für die Schweizer Verlagsaktivitäten verantwortlich.

Thomas Landolt, seit Anfang Januar 2007 Verlagsleiter von Ringier Schweiz, verlässt das Unternehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die Geschäftsführung per sofort. Der Abgang erfolge in gegenseitigem Einvernehmen, heisst es in einer Mitteilung von Ringier. Ad interim ist Daniel Pillard (Bild), gegenwärtig Leiter Ringier Romand, für die Schweizer Verlagsaktivitäten verantwortlich. Gleichzeitig wird die Organisation von Ringier Schweiz gestrafft: Daniel Pillard wird interimistisch für ein Jahr als Geschäftsleiter des Ringier Verlags Schweiz eingesetzt und direkt die Bereiche Romandie, Zeitschriften und Zeitungen führen. Den Zeitungsbereich übernimmt er von Patrick Vogt, der Ringier auf Verlags- und Konzernebene in Zukunft als Berater zur Verfügung steht. Ringier Romandie wird in dieser Zeit operativ von Patrik Chabbey, dem stellvertretenden Geschäftsleiter dieses Bereiches, geführt.
Daniel Pillard ist seit 1983 für Ringier tätig, zuerst als Journalist und stellvertretender Chefredaktor bei L’illustré, danach als stellvertretender Chefredaktor bei L’Hebdo und 24heures. Dann war der heute 52-Jährige Chefredaktor bei L’illustré (1997 bis 1999), bei Le Matin (2000-2001) und bei dimanche.ch (2001-2003).
Die Geschäftsleitung des Ringier Verlag Schweiz setzt sich damit neu wie folgt zusammen: Daniel Pillard, Christoph Bauer (Wirtschaftsmedien), Marc Görtz (Elektronische Medien), Andreas Schaffner (Services; Ringier Print Adligenswil und Logistik), Jean-Luc Mauron (Human Resources) und Daniel Terzoni (Controlling).

Martin Bürki leitet Tele News Combi

Die Geschäftsführung des Tele News Combis liegt seit Anfang Juni bei Martin Bürki. Er übernimmt diese Funktion von Christian Gartmann, welcher die Leitung seit dem Austritt von Bruno Oetterli ad interim wahrgenommen hatte.

Die Regionalsender, die an der Werbekombination Tele News Combi beteiligt sind, haben die Geschäftsführung per Anfang Juli an Martin Bürki übertragen. Bürki übernimmt diese Funktion von Christian Gartmann (Radiotele), welcher seit dem Austritt von Bruno Oetterli die Leitung ad interim wahrgenommen hatte. Der Kommunikationsspezialist Martin Bürki ist Geschäftsleiter von Conradio-TV, welche innerhalb der Espace Media für die Vermarktung von Radio und Fernsehen verantwortlich ist. Er übernimmt die Werbekombi-Geschäftsführung zusätzlich und freut sich laut Communiqué darauf, die Zusammenarbeit mit des Tele News Combis mit Radiotele und Publisuisse weiterzuführen.
Die Vermarktung des Tele News Combi bleibt in der bestehenden Form beibehalten: Die einzelnen Sender bearbeiten ihre regionalen Märkte, Radiotele akquiriert und betreut die Kunden auf nationaler Ebene und stellt zusammen mit der Publisuisse die Abwicklung und Abrechnung sicher. Zudem betreut Publisuisse ihre Direktkunden. Zum Tele News Combi gehören die Regionalsender Tele Basel, TeleBärn, Tele M1, Tele Ostschweiz, Tele Südostschweiz, Tele Tell, TeleTop und Tele Züri.

Viviane Lyoth stösst zu Freiburghaus und Partner

Freiburghaus und Partner verstärkt sein Beratungsteam. Viviane Lyoth heisst die neue Beratungsgruppenleiterin bei der Berner Agentur.

 Freiburghaus und Partner verstärkt sein Beratungsteam. Viviane Lyoth heisst die neue Beratungsgruppenleiterin bei der Berner Agentur. Sie sei seit zehn Jahren in Agenturen und im Mediengeschäft tätig, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Sie startete 1998 ihre Karriere bei Lang Gysi Knoll. Nach ihrem Umzug nach Zürich und einem Abstecher bei Advico, Young & Rubicam war sie bei TA Media, Radio Zürisee und dem Verlag NZZ im Mediengeschäft tätig. Als Key Accounterin und Kundenberaterin gehörte Lyoth zum Launchteam der NZZ am Sonntag.  

Noch mehr Gold für Schweizer Unternehmenskommunikation

Das Magazin Pending des Tessiner Schreibgeräteherstellers Prodir gewann am Best of Corporate Publishing Award Gold. Feldschlösschen gewann mit seinem Kundenmagazin Durst Silber.

 Zwei weitere Kundenmagazine aus der Schweiz kehren mit einer Medaille vom Best of Corporate Publishing (BCP) aus München heim. Für das Kundenmagazin Pending des Tessiner Schreibgeräteherstellers Prodir ist es bereits das dritte Mal hintereinander, dass sie zu den besten Unternehmensmagazinen der Bruppe B2B / Medien, Kultur, Entertainment gehören. Feldschlösschen erhält für sein Kundenmagazin Durst den Silber Award in der Kategorie Sonderpublikationen –  Corporate Magazin. Für das Magazin verantwortlich zeichnet die Agentur Yesway.

Zu guter Letzt: Googeln schadet der Umwelt

Umweltschutz mag bei Google zwar Gross anstehen, doch die Dienstleistung Nummer Eins der Suchmaschine verschmutzt mehr als man denkt.

 Eine Studie des Berliner IT-Dienstleister Strato kommt zum Schluss, dass eine Such-Anfrage bei Google genauso viel Strom verbraucht, wie eine Energiesparlampe benötigt, um eine Stunde lang zu leuchten. Der Beitrag der IT-Industrie beim CO2-Ausstoss gleiche dem des Lufverkehrs. Somit wird der weltweite Energieverbrauch der IT-Industrie und deren Benutzer in der ganzen Diskussion um Klimaschutz arg unterschätzt. Die Studie kommt zwar zum Schluss, dass insgesamt dank der digitalen Kommunikation natürlich auch CO2 gespart werde, dies aber trotzdem nur minimal im Vergleich zum CO2 Ausstoss sei. Die Frage ist da nur, wie wir Konsumenten und tägliche Internet und Computerbenutzer diesen Ausstoss reduzieren wollen und können?
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