Media Brands 2015: Starke digitale Marken

Die sympathischste Medienmarke in der Deutschschweiz ist Google – knapp vor dem Beobachter. Aber auch regionale Marken geniessen grosse Sympathie, wie die zum dritten Mal durchgeführte Media-Brands-Studie von Publicom zeigt.

Für wie glaubwürdig, kompetent oder sympathisch halten die Schweizerinnen und Schweizer die Medien, die sie nutzen? Solche Fragen der qualitativen Beurteilung von Medienmarken untersucht Publicom seit 2013 in der Media-Brands-Intermediastudie. Die eben abgeschlossene diesjährige Untersuchung basiert auf einer Repräsentativbefragung von über 3'200 Personen in der deutschen Schweiz. Sie gehört damit zu den grössten Medienstudien des Landes. Die Stuide ermittelt die qualitative Ausstrahlung von rund 70 Medienmarken sowie deren Gesamtreichweiten (Total Audience).

Social Media für Junge wichtiger als klassische Medien

Neben der qualitativen Ausstrahlung der berücksichtigten Medienmarken untersucht Media Brands auch die generelle Mediennutzung der Deutschschweizer. Dabei bestätigt sich nicht nur der rasante Vormarsch des mobilen Internets – bereits 70 Prozent der Deutschschweizer nutzen dieses –, es deutet sich auch ein Paradigmenwechsel in der Bedeutung der Mediengattungen an: Für das unter 30-jährige Publikum sind Facebook & Co. bereits heute subjektiv wichtiger als die klassischen, «staatstragenden» Medien Presse, Radio und Fernsehen. Der Wertschätzung für die traditionellen Medienmarken tut dieser Einstellungswandel aber bisher noch keinen Abbruch. Nach wie vor erfreuen sich Marken wie Beobachter, NZZ oder die SRF-Brands auch bei Jungen einer starken Ausstrahlung.

Watson im Aufwind

Die meistgenutzte ist gleichzeitig auch die sympathischste Medienmarke mit sprachregionaler Verbreitung in der deutschen Schweiz. Google nutzen über vier Millionen Menschen in der Deutschschweiz, und punkto Sympathie lässt das Suchportal sogar den traditionsreichen Beobachter hinter sich. Ganz offensichtlich vermag die immer mal wieder aufflammende öffentliche Kritik am Internetkonzern seinen Sympathiewerten wenig anzuhaben. Grosse Sympathie geniessen weiterhin auch die SRF-Marken – trotz knappem Ausgang der RTVG-Abstimmung – und die NZZ. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die NZZ am Sonntag zulegen, während SRF 2 einen kleinen Rückschlag hinnehmen musste. Den grössten Sympathiesprung konnte 2015 das Newsportal Watson verzeichnen, das sich bereits den zehn sympathischsten Medienmarken der Deutschschweiz annähert.

Auch viele regionale Medienmarken erfreuen sich starker Sympathien. Das St. Galler Tagblatt führt die Rangliste der sympathischsten Regionalmedien an. Aufsteiger des Jahres ist aber auch hier ein Newsportal. Die Basler Tageswoche schaffte es, trotz interner Turbulenzen, neu unter die zehn sympathischsten Regionalmedien.

Media Brands wird durch das Medienberatungsunternehmen Publicom jährlich durchgeführt. Die Studie liefert Medienunternehmen die Grundlagen für eine erfolgreiche Markenführung und schafft für Werbeauftraggeber und Mediaagenturen Transparenz über die qualitative Kommunikationsleistung der wichtigsten Schweizer Medienmarken.

Sprachregionale Medienmarken

Markensympathie: Die zehn sympathischsten sprachregionalen Medienmarken 2015
 

Marke

Wirtschaftsregion

   

1. Beobachter (1)

Deutschschweiz

2. Radio SRF 1 (7)

Deutschschweiz

3. NZZ am Sonntag (4)

Deutschschweiz

4. Radio SRF 3 (3)

Deutschschweiz

5. Neue Zürcher Zeitung (5)

Deutschschweiz

6. SRF 2 (2)

Deutschschweiz

7. Bluewin (8)

Deutschschweiz

8. SRF 1 (6)

Deutschschweiz

9. Tages Anzeiger (9)

Deutschschweiz

10. Sonntagszeitung (10)

Deutschschweiz

Markenstärke: Die zehn stärksten sprachregionalen Medienmarken 2015 (In Klammern: Vorjahr)
 

Marke

Wirtschaftsregion

   

1. Beobachter (1)

Deutschschweiz

2. Radio SRF 1 (2)

Deutschschweiz

3. Radio SRF 3 (3)

Deutschschweiz

4. SRF 1 (4)

Deutschschweiz

5. NZZ am Sonntag (5)

Deutschschweiz

6. Neue Zürcher Zeitung (6)

Deutschschweiz

7. SRF 2 (–)

Deutschschweiz

8. Tages-Anzeiger (7)

Deutschschweiz

9. Sonntagszeitung (8)

Deutschschweiz

10. Bluewin (9)

Deutschschweiz

Regionale Medienmarken:

Markensympathie: Die zehn sympathischsten regionalen Medienmarken 2015
(In Klammern: Vorjahr)
 

Marke

Wirtschaftsregion

   

1. St. Galler Tagblatt (1)

Ostschweiz

2. Der Bund (3)

Bern

3. Neue Luzerner Zeitung (8)

Zentralschweiz

4. Tageswoche (–)

Nordwestschweiz

5. Zentralschweiz am Sonntag (7)

Zentralschweiz

6. Berner Zeitung (–)

Bern

7. Radio FM 1 (6)

Ostschweiz

8. Radio 32 (–)

Nordwestschweiz

9. Radio Neo 1 (–)

Bern

10. Südostschweiz (9)

Ostschweiz

Markenstärke: Die zehn stärksten regionalen Medienmarken der Deutschschweiz 2015 (In Klammern: Vorjahr)
 

Marke

Wirtschaftsregion

   

1. Radio 32 (–)

Nordwestschweiz

2. Radio Neo 1 (9)

Bern

3. Radio FM 1 (2)

Ostschweiz

4. Neue Luzerner Zeitung (–)

Zentralschweiz

5. Radio Pilatus (7)

Zentralschweiz

6. Tele M1 (–)

Zentralschweiz

7. St. Galler Tagblatt (3)

Ostschweiz

8. Radio Südostschweiz (4)

Ostschweiz

9. Radio Central (6)

Zentralschweiz

10. Südostschweiz (–)

Ostschweiz

Media Brands 2015 – Methodische Eckdaten

Intermedia-Studie zur Nutzung und qualitativen Positionierung von Medienmarken

Untersuchungsdesign: Single-Source-Trackingstudie (Start: 2013)
Grundgesamtheit: Bevölkerung von 15-74 in der Deutschschweiz
Erhebungstechnik: CAWI
Markenidentifikation: bildgestützt
Stichprobe: 3’258 Personen (Demoscope e-sample); quotiert nach Alter, Geschlecht, Wohnkanton
Regionale Repräsentativstichproben: Wirtschaftsregionen Nordwestschweiz, Zentralschweiz, Zürich, Bern, Ostschweiz-Graubünden
Erhebungszeitraum: April/Mai 2015
Erhobene Marken: Über 60 regionale und sprachregionale Medienmarken

Nemuk setzt Erklärvideo für Swissaid um

Jedes Jahr gehen Schulkinder von Haus zu Haus, um für Swissaid handgemachte kleine Gegenstände, so genannte Abzeichen, zu verkaufen. Wie man als Schulklasse, Jugendgruppe oder Verein helfen kann, erklärt Nemuk mit einem simplify Video.

Der Abzeichenverkauf ist ein einfacher Weg, Solidarität mit Not leidenden Menschen im Süden zu zeigen. Der Erlös geht an Not leidende Familien. Gleichzeitig sammeln jährlich rund rund 25’000 Kinder Erfahrung im Umgang mit Geld und lernen, dass es in vielen Familien in ärmeren Ländern nicht genügend Geld für Essen gibt. Nemuk hat das Thema in einem sympathischen Erklärfilm umgesetzt. Um auch Schüler und Schülerinnen zur Teilnahme zu animieren, wurde die Stimme der Protagonistin von einem zwölfjährigen Mädchen auf Schweizerdeutsch aufgenommen. Entstanden ist ein authentisches Erklärvideo, welches auf der Website von Swissaid eingebunden wird. Dort können sich auch Lehrer und Eltern informieren.

Verantwortlich bei Swissaid: Eliane Baumgartner. Verantwortlich bei Nemuk: Naomi Meran & Thierry Figini (Konzept, Drehbuch, Projektleitung, Illustration, Animation).

Neue Chefredaktorin bei der Limmattaler Zeitung

Jürg Krebs wird ab 01.01.2016 stellvertretender Chef digitale Medien der AZ Nordwestschweiz. Bettina Hamilton-Irvine übernimmt von ihm die Chefredaktion der Limmattaler Zeitung.

Jürg Krebs, seit 1. Juni 2011 Chefredaktor der Limmattaler Zeitung, wird stellvertretender Chef Digitale Medien des gesamten AZ Nordwestschweiz-Verbundes. In dieser Funktion soll der 44-Jährige helfen, den digitalen Wandel innerhalb der Redaktion voranzutreiben und die Entwicklung neuer multimedialer Formate prägen. Krebs war in verschiedenen Funktionen insgesamt 17 Jahre lang für die AZ Limmatter Zeitung tätig. In seiner Zeit als Chefredaktor hat er laut Mitteilung ihr publizistisches Profil unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen geschärft und mit viel persönlichem Engagement dafür gesorgt, dass die Zeitung unverzichtbare, publizistische Stimme im Limmattal ist.

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Bettina Hamilton-Irvine tritt Krebs' Nachfolge an und wird neue Chefredaktorin der AZ Limmattaler Zeitung. Die Journalistin arbeitete seit 2008 bis diesen Frühling bereits für die  Limmattaler Zeitung, zuletzt als stellvertretende Chefredaktorin. Nach einem Abstecher in die Kommunikation der Stadt Zürich kehrt sie per 1. Januar 2016 zurück. Sie studierte unter anderem Journalismus in Brisbane/Australien, wo sie einige Jahre lebte und arbeitete. Stellvertretende Chefredaktorin bleibt die 31-jährige Sophie Rüesch.

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Die Chefredaktion der AZ Nordwestschweiz formiert sich wie folgt:

Christian Dorer, Chefredaktor
Gieri Cavelty, stv. Chefredaktor/Leiter Mantelredaktion/Blattmacher
Rolf Cavalli stv. Chefredaktor/Leiter AG/Regionen und Chef Digitale Medien
Roman Würsch, Chef vom Dienst.

 

Ideart kreiert Jubiläumsmagazin für Perosa

Perosa feiert das 75-Jahr-Jubiläum. Grund genug für ein Jubiläumsmagazin. Kreiert hat es die Luzerner Agentur Ideart.

Im 36-seitigen Prospekt findet man unter anderem ein Interview mit Inhaber Roger Schärer, Dessous-, Bademode- und Fashion-Trends sowie einen Bericht über die Fotoshootings von Perosa. Gestaltet wurde das Magazin von ideart design & werbung. Das Konzept und der Text stammt von Wörterbucher Dany Bucher.

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Verantwortlich bei Perosa Luzern: Roger Schärer (Inhaber). Verantwortlich bei Ideart Design & Werbung: Ludek Martschini (Grafik & Layout); Peter Martschini (Produktion / Organisation). Verantwortlich bei Wörterbucher Luzern: Dany Bucher (Konzept / Text). Fotos: René Schwerdtel; Raffaella Bachmann.
 

Netzneutralität: Schlichtungsstelle gestartet

Eine neue Schlichtungsstelle vermittelt ab Dienstag bei Streitigkeiten zwischen Kundinnen und Kunden und den Internetanbietern bei einer allfälligen Verletzung der Verhaltensrichtlinien zur Netzneutralität.

Als Grundlage ihrer Arbeit dient der Verhaltenskodex Netzneutralität, der von Swisscom, Sunrise, Salt Mobile SA, UPC Cablecom und dem Verband Swisscable unterzeichnet wurde.

Mit Inkrafttreten des Verhaltenskodex im November 2014 wurde die Schaffung einer Schlichtungsstelle Netzneutralität angekündigt (Werbewoche.ch berichtete). Diese nahm am Dienstag ihre Arbeit auf. Internetnutzer, welche der Meinung sind, ihr Anbieter (der gleichzeitig Unterzeichner des Kodex ist) verletze den Verhaltenskodex , können die Schlichtungsstelle Netzneutralität anrufen, wenn die vorgängigen Gespräche mit dem Netzbetreiber zu keiner Klärung geführt haben. Die Schlichtungsstelle Netzneutralität verfasst jährlich einen Bericht über ihre Aktivitäten und evaluiert die Auswirkungen des Verhaltenskodex auf die Offenheit des Internets. Ihr gehören drei unabhängige Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medienrecht, ICT und Konsumentenschutz an: Rena Zulauf, Rechtsanwältin für Medien- und Kommunikationsrecht, Partnerin bei Zulauf Bürgi Partner; Frank Boller, Telekomexperte, Vizepräsident bei Swiss ICT und Petra Rohner, Vorstandsmitglied des Konsumentenforums.

Zum Thema:
Sind im Netz alle Daten gleich? (Werbewoche 20/2014)

Plan.Net Suisse verstärkt das Team vierfach

In den letzten zwölf Monaten hat Plan.Net Suisse das Team mehr als verdoppelt. Nun freut sich die Schweizer Online-Agentur der Serviceplan-Gruppe auf weiteren Zuwachs: Gleich vier neue Mitarbeitende verstärken die Agentur ab 1. September.

Mit ihrem umfassenden Angebot in der digitalen Kommunikation will Plan.Net Suisse laut Mitteilung mittelfristig an die Spitze der Schweizer Online-Agenturen stossen. Bei der Erreichung dieses ambitionierten Ziels unterstützen sie ab kommendem Monat vier ausgewiesene Spezialisten.

Ritiane Zimmerli, Art Directorin, stammt ursprünglich aus Brasilien und hat dort in namhaften Agenturen ihre kreativen Muskeln entwickelt, bevor sie über einen Aufenthalt in Australien in die Schweiz gekommen ist.

Ritiane-Zimmerli

Regina Ries, Senior Beraterin, bringt durch ihre langjährige und vielseitige Tätigkeit in der Online-Branche fundierte Kenntnisse im Projektmanagement sowie einen 360°-Blick für Aufbau, Umsetzung und Optimierung im Bereich Digital mit. Zudem besitzt sie umfangreiche Erfahrung in Marketing/Sales und in der Führung interdisziplinärer Teams. Zuletzt war Regina Ries bei Zenith Optimedia in Zürich als Digital Account Manager für die Betreuung der digitalen Mediastrategie von Key Accounts zuständig.

Regina-Ries

Roger Hubmann, Senior Berater, arbeitet seit über zehn Jahren an digitalen Auftritten, Kampagnen und Produktentwicklungen. Dies jeweils von der Konzeption bis zur Umsetzung, unter anderem bei Pixelpark oder SNK Brand Identities für Kunden wie UBS, Sparkassen- Verband, Intertime oder Swiss Post. Auch an der Entwicklung von Startups im Gaming- und Fashion-E-Commerce war er beteiligt. Roger Hubmann unterrichtet nebenbei Social Media Marketing für angehende Online Marketing Manager.

Roger-Hubmann

Christine Typolt, Beraterin, kam für Unic in die Schweiz, wo sie die letzten zwei Jahre im Stab des Bereiches E-Commerce die Führung unterstützte und länderübergreifende Planungs- und Geschäftsprozesse neu definierte und umsetzte. Daneben war sie als Project Manager für das Application Management der E-Commerce-Lösungen namhafter Key Accounts verantwortlich.

«Mit den vier neuen Mitarbeitenden konsolidieren wir das starke Wachstum der Plan.Net in den letzten Monaten und schaffen die Strukturen für weiteres Wachstum in den Bereichen Kampagne und Technologie», führt Maximilian Plank, seit 1. Juli Geschäftsführer der Plan.Net Suisse, in einer Mitteilung aus.
 

VBZ ziehen sich von Westnetz.ch zurück

Am 1. September 2015 haben sich die VBZ als Träger aus Westnetz.ch zurückgezogen und ein eigenes Online-Magazin lanciert. Die Quartierplattform soll dennoch weiterleben.

Das Tram Zürich-West sei heute ein integrierter Teil des Zürcher Tramnetzes, die Tramlinie bekannt und die Strecke gut ausgelastet. Eine eigene Kommunikationsplattform – wie sie mit Westnetz.ch konzipiert und zur Markteinführung der neuen Tramlinie von den VBZ betrieben wurde – brauche es daher nicht mehr, schreiben die Zürcher Verkehrsbetriebe in einer Mitteilung.

Darüber hinaus haben die VBZ mit Vbzonline.ch in den letzten Wochen ein eigenes Online-Magazin lanciert, das Geschichten erzählt über den Zürcher Verkehrsalltag und dessen Teilnehmer, über grünen Lifestyle und die Urbanität, über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mobilität und über Menschen und Ideen. Über die Gründe für die Lancierung der Quartierplattform Westnetz.ch vor einigen Jahren, die erfolgreiche Entwicklung der Plattform und den aktuellen Ausstieg aus dem Projekt sowie über das neue Vbzonline-Magazin spricht Heinz Vögeli, der Initiator der beiden Projekte, im Video-Interview:

Westnetz.ch soll weiterleben

Westnetz.ch ist aber mittlerweile eine gut etablierte und regelmässig genutzte Quartierplattform von und für Zürich-West mit einer grossen und treuen Leserschaft. In Fachkreisen gilt Westnetz.ch als beispielhaftes Projekt aus dem Bereich des mikro-lokalen Online-Journalismus.
Deshalb soll die Plattform auch nach dem Ausstieg der VBZ aus dem Projekt weiterleben. Gemeinsam mit den für die Redaktion Verantwortlichen Thomas Haemmerli und David Schäfer wurde in den letzten Monaten nach neuen Trägern gesucht und die Redaktion ist aktuell mit möglichen Partnern in Verhandlung. Um klare Verhältnisse zu schaffen hat die Westnetz-Redaktion nun beschlossen, die Plattform ab 1. September 2015 vorerst in eigener Regie und Verantwortung weiter zu betreiben, bis eine abschliessende Vereinbarung mit einem der Interessenten vorliegt. Am Konzept von Westnetz.ch ändert sich dabei nichts. Die Besucherinnen und Besucher der Website werden lediglich mit einer neuen Landingpage über die neue Situation informiert.

Neue Producerin bei Encore Pictures

Seit dem 1. September verstärkt Valdita Shabanaj als Producerin das Team von Encore Pictures.

Sie ist gelernte Mediamatikerin und hat den Bachelor of Science in Multimedia Production mit Vertiefung in TV Production abgeschlossen. Erste Berufsschritte machte sie beim Bundesamt für Sport (BASPO) und bei Habegger. Valdita Shabanaj betreut als Producerin bestehende wie neue Kunden.

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Begehrt: Bereits über tausend Anträge für Domain-Endung .swiss

Ab kommendem Montag öffnet das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) offiziell die Registrierung für Internetadressen mit der Endung .swiss. Bereits im Vorfeld sind über tausend Anträge für die Domain-Endung eingegangen.

Das teilte die Internetdienstleisterin Switchplus am Dienstag mit, die die Anträge bereits entgegen genommen hat. Die Tochter der Stiftung Switch prüft die Anträge auf Vollständigkeit und Korrektheit und übergibt diese anschliessend dem Bakom zur Überprüfung. Über die Registrierung entscheidet das Bundesamt. Die Registrierung der Domain-Endung .swiss steht nur bestimmten Organisationen offen: Internetadressen mit dieser Endung müssen laut früheren Angaben des Bakom «die Interessen der schweizerischen Gemeinschaft fördern und stärken». In der ersten Phase ab dem 7. September sind daher Organisationen mit einem Bezug zur Schweiz zur Registrierung zugelassen, zum Beispiel Gemeinden, Kantone und Zweckverbände, aber auch in der Schweiz geschützte Marken. Allgemein für Unternehmen wird die Internetadresse mit der Endung .swiss laut Switchplus ab dem 11. Januar 2016 geöffnet. Einerseits könnten Unternehmen aus Branchen wie Tourismus sowie Marken und Institutionen mit starkem Schweizer Bezug profitieren, schreibt Switchplus. Gleichzeitig könne die Domain zum Sicherheitsmerkmal werden. Die Domains mit der Endung .ch werden weiterhin nach dem Prinzip «first come, first serve» vergeben. (SDA)

Zum Thema:

Neue Internet-Domain .swiss: Rechte sichern?
 

Zu guter Letzt: Autoschätze

Neulich in Taiwan: Ein LKW mit überdimensionalem Bildschirm schätzt den Wert der vorbeifahrenden Autos in Echtzeit.

Lastwagen als Bewegtbild-Werbeträger haben offenbar Hochkonjunktur. Der Samsung-Truck von Leo Burnett, der dank Big Screen in Argentinien für sichere Strassen sorgte, ging kürzlich um die Welt (Werbewoche.ch berichtete). Jetzt doppelte die Gebrauchtwagen-Plattform Kagulu.com in Taiwan nach. Mit einer Idee, die fast etwas zu spektakulär scheint, um (vollständig) wahr zu sein. Aber spätestens seit dem Schaufenster, das erkennt, welche Sprache Passantinnen sprechen, traut man der asiatischen Werbetechnologie alles zu. Der Kagulu-Schätztruck scannt Autos in Sekundenschnelle, zeigt sie als Foto auf der gesamten seitlichen Ladefläche und gibt den aktuellen Marktwert des Autos an. Und sonst noch Informationen/Sätze, die man verstehen würde, wäre man der Sprache mächtig.

Dass der Truck selbst das Kinderauto erkennt, erhöht die Glaubwürdigkeit des Casemovies nicht unbedingt. Dennoch: Technisch macht das Ganze einen realistischen Eindruck und ist mit den heutigen technischen Möglichkeiten wohl keine Hexerei. Keine Hexerei wäre es übrigens auch, bei Youtube die Werbung auszuschalten, wenn man mit einer eigenen Werbung viral geht. Trotzdem: Super Videogame-Musik! (hae)

Lorenz Jaggi wird Partner von Furrerhugi

Lorenz Jaggi ist seit Dienstag Partner von Furrerhugi. Als Mitaktionär und Mandatsleiter soll er künftig eine noch aktivere Rolle beim Auf- und Ausbau der Agentur wahrnehmen.

Lorenz Jaggi trat im März 2007 – zehn Monate nach Gründung von Furrerhugi – als Praktikant in die Agentur ein und war als Mitarbeiter der (fast) ersten Stunde massgeblich an deren Aufbau beteiligt. So baute er unter anderem das Politmonitoring-Tool Politoscope.ch auf, welches noch heute für viele Kunden ein unverzichtbares Monitoringinstrument ist. Als Berater ist Lorenz Jaggi für Kunden im Bereich Sport, Gesundheitswesen sowie der ICT- und Infrastruktur-Branche tätig. Besondere (oft auch sportliche) Leistungen verlangt die Betreuung des FC Nationalrates.

Lorenz-Jaggi

Die inhabergeführte Agentur Furrerhugi mit ihren Schwerpunkten Public Affairs und Corporate Communication vernetzt Menschen mit Ideen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Unter der Marke Furrerhugi Publicaffairs werden Kunden in Strategieentwicklung, Konzeption und Umsetzung von Massnahmen für die Vertretung ihrer Interessen und für die Gestaltung ihrer Beziehungen zu Regierungen, Parlamenten, Behörden, Verbänden, Institutionen und zur Gesellschaft beraten. Mit Furrerhugi Corporate unterstützt die Agentur ihre Kunden bei der Kommunikation innerhalb der Organisation, auf dem Kapital- und Absatzmarkt sowie in der Gesellschaft. Das Advisors-Netzwerk ist innerhalb von Furrerhugi das Gefäss für strategische Einzelberatung im Bereich Kommunikation und Unternehmensberatung. Furrerhugi ist an den Standorten Bern, Zürich, Lausanne und Brüssel präsent.

Veränderungen im Leser- und Werbemarkt von Tamedia Publications Romandes

Tamedia Publications Romandes ordnet die Verantwortlichkeiten im Leser- und Werbemarkt ab dem 1. Januar 2016 neu. Die Bereiche «Leser- und Werbemarkt Westschweiz» sowie «Werbemarkt Deutschschweiz» werden neu organisiert.

Unter der Leitung von Stéphanie Bodmer Brühlhart werden in der Westschweiz die beiden Märkte national und regional zu einem kommerziellen Markt fusioniert. In der Deutschschweiz wird Pascale Grimm die neu geschaffene Position einer Verkaufsleiterin besetzten und leitet so das Anzeigengeschäft TPR von Zürich aus. Pascale Grimm wird zudem die Verantwortung für Bilan Lab Werbemarkt übernehmen und auch weiterhin das internationale Geschäft leiten.

Diese bereichs- und branchenübergreifende Neuordnung soll dem Unternehmen laut Mitteilung erlauben, durch direkte und zentralisierte Kundenkontakte auf dem Werbemarkt noch stärker und effizienter zu werden. Die übrigen Geschäftsbereiche sind von dieser Neuordnung nicht betroffen: Der Rubriken Markt wird weiterhin von Sébastien Cretton, Digital Sales von José Rodriguez und der Bereich Clients Service von Fabiana De Cassan geleitet.

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