Smartquotes wird zu Deicher Kopp Kommunikation

Die Luzerner Kommunikations- und Beratungsagentur Smartquotes wird per 1. September 2015 neu zu Deicher Kopp Kommunikation. Grund dafür ist die starke Zunahme von Beratungsmandaten.

Während bei Smartquotes über viele Jahre insbesondere Medientrainings erfolgreich im Zentrum standen, haben in den letzten beiden Jahren die Beratungsarbeit sowie die Erstellung und Umsetzung von Kommunikationskonzepten massiv an Bedeutung gewonnen. «Der Namenswechsel zeigt jetzt auch nach aussen, dass wir mit unseren Namen und unserem Team für Qualität in Beratung und Kommunikationsarbeit stehen», sagen die beiden Inhaber Daniel Deicher und Simon Kopp.

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Daniel Deicher, Cornelia Burkhard und Simon Kopp (v.l.n.r.)

Deicher Kopp Kommunikation unterstützt namhafte Kunden in der ganzen Deutschschweiz in Kommunikationsfragen. Ihre Kerngebiete sind:

– Erarbeiten von strategischen und operativen Kommunikationskonzepten

– Begleitung von anspruchsvollen Kommunikationsfällen und Umsetzung grosser Projekte

– Krisenkommunikation

– Medienarbeit / PR

– Medientrainings und Schulungen für Auftritte

– Personalselektion im Kommunikationsbereich

– Eventmoderationen und Führung von heiklen Veranstaltungen

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Hinter der Agentur stehen die beiden Inhaber Daniel Deicher und Simon Kopp. Zwei Medienprofis, die täglich mit Journalisten und heiklen Kommunikationsfragen zu tun haben. Beide arbeiten seit 14 Jahren in der Unternehmenskommunikation, als Medientrainer, Coaches und Berater. Sie sind Dozenten an Universitäten sowie Hochschulen und zählen Grossunternehmen, Stiftungen, Bundesstellen, Politiker und viele mehr zu ihren Kunden. Davor waren sie über Jahre als Journalisten bei national bedeutenden Medienhäusern im Einsatz. Zum Team zählt zudem die erfahrene Journalistin und Medientrainerin Cornelia Burkhard.

Tablets holen auf: Bereits 2,6 Millionen Nutzer

Immer mehr Schweizer nutzen das Internet via Tablets und E-Book-Reader. Innerhalb von zwei Jahren hat die Anzahl der Tablet-Nutzer um 38 Prozent zugenommen. Dies zeigt die am Dienstag veröffentlichte Internet-Studie Net-Metrix-Base 2015-1.

Die Internetnutzung via Smartphone ist inzwischen die dominante Nutzungsform und hat die Nutzung via Desktop oder Laptop überholt. War 2013 das Smartphone bereits sehr etabliert, hat nun auch das Tablet in den vergangenen Monaten einen grossen Sprung in dieselbe Richtung gemacht. Innerhalb von nur zwei Jahren ist die Anzahl der Tablet-Nutzer in der Schweiz von etwa 1,9 Millionen auf 2,6 Millionen angestiegen. Dies entspricht einem relativen Zuwachs von 38 Prozent. Aktuell nutzen damit nun bereits 40 Prozent der Schweizer ein Tablet für das Surfen im Internet.

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Silver Surfer verzeichnen stärksten Zuwachs in der Tablet-Nutzung

Von Anfang an zeigte sich, dass das Tablet seine grösste Popularität bei den über 30-Jährigen erlebt. Für den stärksten Zuwachs in der Tablet-Nutzung sind laut den Zahlen der Branchenorganisation Net-Metrix allerdings die sogenannten Silver Surfer (Nutzer über 50 Jahre) verantwortlich. Seit 2013 ist die Zahl der Silver Surfer, die sich für Tablets begeistern, um 57 Prozent gestiegen (von 463 Tausend auf 726 Tausend).

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Tablet als drittes oder viertes Gerät

Tablets werden dabei vor allem von Personen genutzt, die bereits eine grössere Zahl von Geräten besitzen: 82 Prozent der Tablet-Nutzer gehen mit drei oder mehr Geräten online. Da solche elektronischen Geräte auch ihren Preis haben, ist es nicht verwunderlich, dass Tablet-Nutzer vor allem in Haushalten mit einem hohen Einkommen zu Hause sind: In der Einkommensklasse von 8‘000 Franken und mehr nutzen 47 Prozent der Haushalte ein Tablet. Dagegen sind es in Haushalten, die über weniger als 8‘000 Franken verfügen, nur 35 Prozent.

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Vergleich Studien 2000 und 2015

In den letzten 15 Jahren hat das Internet eine immer zentralere Rolle im Leben vieler Schweizerinnen und Schweizer eingenommen. Aus Anlass der Publikation der Studie Net-Metrix-Base 2015-1 blickt Net-Metrix zurück und stellt in den untenstehenden Tabellen dar, wie sich die Nutzung des World Wide Web in den letzten 15 Jahren verändert hat:

Internetnutzung in der Schweiz

Waren im Jahr 2000 noch 3,5 Millionen (=62,3 %) Schweizer offline, sind es heute nur noch 800'000 (=12,6 Prozent). Der Onliner-Anteil hat in den letzten 15 Jahren um den Faktor 2,7 zugenommen.

Studie Onliner Offliner
2015 87.4 % 12.6 % 
2000 37.7 %  62.3 % 

Internetnutzung nach Landesteilen

Im Jahr 2000 waren nur rund ein Viertel oder 66'000 der italienischsprachigen Schweizer online unterwegs – heute sind es fast 81 Prozent. Seit einigen Jahren weist die Deutschschweiz die höchste Internetdurchdringung auf, vor 15 Jahren war die Suisse Romande diesbezüglich knapp auf dem ersten Platz.

Studie Deutschschweiz Suisse Romande Svizzera Italiana
2015 87.9 % 87.1 %  80.8 % 
2000 38.1 %  38.8 %  26.0 % 

Internetnutzung nach Geschlecht

Der Gender-Gap in der Internetnutzung hat sich deutlich verkleinert: lagen 2000 noch 18 Prozentpunkte zwischen den Geschlechtern, sind es heute nur noch 7. Der Anteil der Onlinerinnen hat sich mehr als verdreifacht, von 800 Tausend auf aktuell 2,8 Millionen Internet-Nutzerinnen.

Studie Männer Frauen
2015 91.1 % 83.8 %
2000 46.8 %  28.8 % 

Internetnutzung nach Altersgruppen

Auch vor 15 Jahren war die junge Altersgruppe der 14-29-Jährigen in der Online-Community klar übervertreten: 6 von 10 surften regelmässig im Netz. Den grössten Zuwachs haben die Silver Surfer erfahren: Heute gehören über sechs Mal mehr aus dieser Altersgruppe zu den Onlinern: 300 Tausend waren es im Jahr 2000 (=15,4 Prozent), 2 Millionen sind es im Jahr 2015 (=72,6 Prozent).
 

Studie 14-29 Jahre 30-49 Jahre 50+ Jahre
2015 99.2 % 97.2 % 72.6 %
2000 60.7 %  41.7 % 15.4 % 

Internetnutzung nach Bildung

Auch vor 15 Jahren war die grösste Internetdurchdringung in der höheren Bildungsschicht festzustellen mit fast 60 Prozent. Nur gerade ein Viertel oder 332 Tausend Personen mit obligatorischer Schulbildung waren im Web aktiv – heute sind es über 70 Prozent.
 

Studie Obligatorisch Mittel Hoch
2015 71.3 % 88.8 % 97.0 %
2000 24.8 %  32.8 %  59.9 % 

Nutzungsfrequenz der Onliner

Das Internet wird heutzutage nicht nur von immer mehr Menschen genutzt, sondern auch regelmässiger. Surfte im Jahr 2000 noch die Mehrheit einmal oder mehrmals pro Woche im Netz, zählen heute 85 Prozent zu den Heavy Usern, die täglich oder fast täglich im Web anzutreffen sind.
 

Studie Täglich oder fast täglich 1 Mal oder mehrmals pro Woche Weniger als 1 Mal pro Woche / Mehrmals pro Monat
2015

85.3 %

9.3 % 4.1 %
2000 36.5 %  44.1 %  13.0 %

 

Ringier Digital Ventures beteiligt sich an Wine & Gourmet Digital

Ringier Digital Ventures tätigt zusammen mit weiteren Investoren seine vierte Investition und beteiligt sich am Zürcher Start-up-Unternehmen Wine & Gourmet Digital.

Das Zürcher Start-Up Wine & Gourmet Digital wurde 2014 von Sebastian Post, Erik Heinzmann sowie erfahrenen Business Angels gegründet und spezialisiert sich auf die Verbindung von Content, Community und Commerce. Die Beiträge der Online-Magazine Wein.com und Feinschmecker.com inspirieren eine Vielzahl von Nutzern bei ihren Einkäufen auf der E-Commerce-Plattform Weinclub.com. Weinclub.com offeriert aktuell rund 5'000 verschiedene Weine aus aller Welt. Des Weiteren bietet die Plattform ein transparentes Bonusprogramm, bei dem die Nutzer für Einkäufe, Bewertungen und Social-Media-Aktivitäten Punkte sammeln, die sie bei ihrem nächsten Einkauf einlösen können. Besonders hervorzuheben ist die erste Online-Sommelier-Beratung in Europa mit Weinkennern wie Meike Porz, Ina Finn und Wolfgang Hubert. Gemeinsam werden Wein & Gourmet Digital und die Ringier Gruppe weitere Themenfelder erarbeiten, um erklärungsbedürftige Produkte in den Bereichen Content und Commerce ideal zu vermarkten und hierfür standardisierte Plattformen bereitzustellen. Wine & Gourmet Digital erhält eine Finanzierung im siebenstelligen Bereich.

Sebastian Post, Gründer Wine & Gourmet Digital, in einer Mitteilung: «Wir sind stolz darauf, dass wir Ringier Digital Ventures als Partner gewinnen konnten. Mit der digitalen Expertise von Ringier werden wir das Wachstum unserer Plattformen nochmals beschleunigen können.» David Hug, Managing Director Ringier Digital Ventures: «Der Geschäftsansatz von Wein & Gourmet Digital und das Team rund um Sebastian Post haben uns überzeugt. Dank der sehr breitgefächerten Medienleistung von Ringier werden wir die drei Plattformen zielgruppengenau platzieren können.» Thomas Kaiser, Chief Executive Officer Ringier Digital, ergänzt: «Es ist nicht einfach, eine passende Formel für die Verknüpfung von Content, Community und Commerce zu finden. Mit dem Team von Wine & Gourmet Digital werden wir in diesem spannenden Wachstumsfeld als Medienunternehmen interessante Erfahrungen gewinnen.»

Die im Januar 2015 gegründete Venture Capital Gesellschaft Ringier Digital Ventures verfügt über ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Franken und plant, jährlich fünf bis acht Lead- oder Co-Investitionen abzuschliessen. Bisher hat Ringier Digital Ventures in die Unternehmen Recommerce (Verkaufen.ch), Campanda und Movu investiert.

Sabine Galindo verlässt die Basler Zeitung

Sabine Galindo hat sich entschieden, ihre Stelle als Verlagsleiterin der Basler Zeitung und BaZ Kompakt nach erfolgter Umstrukturierung auf Ende 2015 abzugeben, um sich wieder der strategischen Verlagsberatung zu widmen.

Sabine Galindo übernahm im November 2012 im Mandatsverhältnis die Verlagsleitung, und leitete zusammen mit Unternehmensleitung und Verwaltungsrat eine umfassende und inzwischen erfolgreich abgeschlossene Sanierung und Umstrukturierung der Basler Zeitung Medien ein. Dazu gehörten im Verlagsbereich die grundlegende Neuorganisation von Werbe- und Lesermarkt, das Aufgleisen neuer Partnerschaften in den Bereichen Druck, Transport und Vertrieb, das Outsourcen des Abo-Managements, die Integration der Zustell- und Vertriebsgesellschaft Distriba sowie der Verkauf von regionalen Verlagstiteln. Sabine Galindo wird dem Unternehmen auch weiterhin als selbstständige Beraterin für strategische Projekte zur Verfügung stehen wird, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.
 

Auto-Illustrierte: Jörg Petersen neuer Chefredaktor

Die Auto-Illustrierte ist auf Kurs. Mit dem bereits angekündigten Verlagswechsel übernimmt Jörg Petersen zum 1. September die Chefredaktion von seinem Vorgänger Andreas Faust. Patrick Frey ist der neue Verkaufsleiter.

Der 55-jährige Petersen ist mit einem kurzen Unterbruch seit rund 20 Jahren für das Schweizer Automagazin tätig. Zusammen mit Michael Lux, der seit vier Jahren Redaktor bei der Auto-illustrierte ist, bildet Petersen die Stammredaktion und berichtet direkt an Verlagsinhaber und Autor Mathias R. Albert. Eine grosse Anzahl freier Journalisten und Fotografen wird laut Mitteilung die Redaktion ergänzen. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung und möchte meinem Vorgänger Andreas Faust für seine Arbeit danken», sagt Petersen. «Er hat während seiner Zeit als Chefredaktor der Auto-Illustrierte wichtige Impulse gegeben und das Magazin mit einem standesgemässen und frischen Layout auf neue Beine gestellt. Das gilt es, künftig weiterzuführen und auszubauen.»

Ebenfalls startet die Anzeigenabteilung zum 1. September unter neuer Führung durch: Patrick Frey wird neuer Verkaufsleiter und kann auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung zurückblicken. Er war zuvor in ähnlicher Funktion bei verschiedenen Unternehmen in der Schweiz tätig. Der gebürtige Schweizer Frey will neue Impulse mit crossmedialen Angeboten und innovativen Vermarktungsideen setzen. «Die aktuellen Media-Daten gehen diese Woche bereits in den Versand», so Frey. «Die Website Auto-illustrierte.ch ist bereits seit heute unter der neuen CI online.» Die nächste gedruckte Ausgabe erscheint am 25.09.2015.

UPC Cablecom: Keine Preisüberwachung mehr

Der Preisüberwacher gibt die Preisüberwachung der Grundgebühren von UPC Cablecom auf. Durch die Konkurrenz von Swisscom und Sunrise gebe es Wettbewerb um den TV-Endkunden, begründet der Preisüberwacher seinen Schritt.

«Eine behördliche Festlegung des Endkundenpreises für den Kabelanschluss der UPC Cablecom ist zum heutigen Zeitpunkt deshalb nicht angezeigt», schreibt der Preisüberwacher in einem am Dienstag veröffentlichten Newsletter. Praktisch allen Cablecom-Kunden stünden alternative Angebote eines oder mehrerer TV-Anbieter zur Verfügung. Allein das Swisscom-TV werde heute von über 1,2 Millionen Haushalten genutzt. Dank der Zugangsregulierung des Swisscom-Netzes könnten auch Drittanbieter wie Sunrise vollwertige Angebote von TV, Internet und Festnetztelefon anbieten.

Wettbewerb um TV-Kunden

Die Verhältnisse auf dem TV-Markt hätten sich in den letzten Jahren stark verändert, erklärte der Preisüberwacher. Insbesondere die Digitalisierung des Fernsehens habe dazu geführt, dass praktisch flächendeckend qualitativ hochwertige TV-Angebote auch über das Telekomnetz verbreitet werden können. Deshalb würden die Kunden vermehrt sämtliche Dienste – TV, Internet und Festnetztelefonie – bei einem einzigen Anbieter nachfragen. Und mit dem Ausbau der Glasfasernetz werde auf der Infrastrukturebene eine weitere Alternative zu den Kabelnetzen geschaffen. Während die Swisscom innerhalb eines Jahres 147'000 Neukunden gewinnen und die Zahl der TV-Kunden per Ende Juni auf 1,238 Millionen steigern konnte, mussten die Kabelnetzbetreiber Federn lassen. Insgesamt zählten die Kabelnetzbetreiber Ende Juni noch 2,579 Millionen TV- Nutzer. Das sind 3,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Kabelnetzbetreiber machen vor allem das bessere Sportangebot der Swisscom für den Aderlass verantwortlich. Die meisten TV-Kunden hat mit 1,353 Millionen per Ende Juni immer noch Cablecom. Allerdings sprangen im zweiten Quartal 17'300 TV-Kunden ab. Der Kabelnetzverbund Quickline zählte 368'000 TV-Kunden. Derweil konnte Sunrise im Fernsehgeschäft die Kundenbasis im Jahresvergleich um 33'100 auf insgesamt 122'300 Abonnenten erhöhen. Das sind 37 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nächste Preiserhöhung kommt

Die nächste Preiserhöhung hat Cablecom bereits angekündigt, da die bisherige Vereinbarung mit dem Preisüberwacher Ende 2015 ausläuft. Im kommenden Jahr müssen die Kunden für ihren Kabelanschluss 33,95 Franken pro Monat bezahlen. Das sind gut 13 Prozent mehr für das Grundangebot an TV, Internet und Festnetztelefonie. Cablecom begründet die starke Preiserhöhung mit Investitionen von jährlich rund 200 Millionen Franken in das eigene Kabelnetz und in neue Produkte wie höhere Internetgeschwindigkeiten. In der Preiserhöhung um 4 Franken pro Monat per 1. Januar 2016 seien 2,15 Franken für Service und Reparaturen enthalten. Cablecom habe diese Ausgaben bisher separat in Rechnung gestellt, hiess es. Bislang müssen die Kunden 29,95 Franken pro Monat bezahlen. Auf diesen Betrag hatten sich der Preisüberwacher und Cablecom im Sommer 2014 geeinigt.

Unterschiedliche Reaktionen

Naturgemäss zeigte sich Cablecom zufrieden damit, dass der Preisüberwacher die Überwachung der Grundtarife für den Kabelanschluss aufgibt. «Wir nehmen das mit Wohlwollen zur Kenntnis», äusserte sich Cablecom-Sprecher Bernard Strapp auf Anfrage. Der Wettbewerb im TV-Markt spiele stark, was die Analyse des Preisüberwachers bestätige. Auch Konkurrentin Swisscom hat Verständnis für den Rückzug des Preisüberwachers: «Wir sehen, dass der Markt voll spielt. Der Wettbewerb im Fernsehmarkt ist sehr hoch. Wir können den Entscheid des Preisüberwachers
nachvollziehen», sagte Sprecher Olaf Schulze. Sunrise sieht ebenfalls, dass der Wettbewerb spiele. «Allerdings pochen wir auf Transparenz bei den Endkundenpreisen, die bei Cablecom oft in den Mieten versteckt und auch in der Werbung nur im Kleingedruckten erwähnt werden», sagte Sunrise-Sprecher Roger Schaller. Deshalb habe Sunrise beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) eine Abmahnung von Cablecom verlangt. Das Seco habe darauf verwiesen, dass die Kantonspolizei Zürich dafür zuständig sei. Das Verfahren laufe noch, sagte Schaller.

Mehr Macht für Comcom gefordert

Weniger Freude hat die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS): Der Entscheid des Preisüberwachers sei zwar nachvollziehbar, weil die Marktsituation heute eine andere sei als vor fünf Jahren, sagte SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder. Aber es gebe dann keine Regulierungsbehörde mehr, die in den Markt eingreifen könne. Heute herrsche ein Oligopol: Die TV-Anbieter könnten sich so gegenseitig beobachten und die Preis aneinander ausrichten. Die Eidg. Kommunikationskommission (Comcom) könne nur eingreifen, wenn ein Konkurrent mit der Situation nicht zufrieden sei und Klage einreiche. Stalder befürchtet steigende Preise: «Es gibt eine Bewegung gegen oben, die durch Bündelangebote getarnt ist.» Die SKS fordere deshalb eine Ausweitung der Kompetenzen der Comcom. Der Telekomregulator müsse sich die Preise im vornherein anschauen können. (SDA)

20 Minuten lanciert neue Mobile-App

Mit über 3,6 Millionen Downloads gehört die Mobile-App von 20 Minuten zu den beliebtesten mobilen Anwendungen auf dem Schweizer Markt. Ab Montag steht nun die komplett überarbeitete Version zum Download bereit.

Auffälligste Neuerung ist die Aufteilung der Anwendung in die vier verschiedenen Ansichten Classic View, Social View, Personal View sowie Play View, die alle mit einem Horizontal-Swipe bequem aufrufbar sind.

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Die Classic View ist die klassisch kuratierte Ansicht der App, wie sie die Nutzer kennen und schätzen gelernt haben. Die Classic View wird um einige interaktive Features erweitert, deren Nutzung unmittelbare Auswirkungen auf die restlichen Views haben wird.

Die Social View ist die von der Community kuratierte Ansicht der App. Hier bestimmt das Kollektiv der Nutzer, was relevant ist und was nicht. Ausserdem macht die SocialView fast alle User Generated Contents von 20 Minuten sichtbar. Die SocialView zeigt auf eine eindrücklich Art und Weise, dass 20 Minuten auf eine breite und aktive Community zählen kann und sich damit von anderen Newsmedien abhebt.

Die Personal View erlaubt es, die App vollumfänglich zu personalisieren. Hier stellt sich der einzelne Nutzer sein eigenes Newsangebot zusammen. Ausserdem misst er sich mit anderen Nutzern mittels integrierter Gamification-Anwendung und wird via Nachrichtencenter über alles informiert, was sein Profil betrifft.

Die Play View lädt die Nutzerinnen und Nutzer zum weiteren Verweilen und Engagement ein. So werden in dieser Ansicht neue Community-Features sowie Mobile-Games integriert. Komplettiert wird die PlayView von einer kostenlosen Live-TV-Section sowie einem Video-on- Demand-Angebot mit über 30'000 Filmen und Serien.

Die neue Mobile-App soll laut Mitteilung sowohl im Nutzer- wie auch für den Werbemarkt neue Massstäbe setzen und die Nummer-1-Position von 20 Minuten in den entsprechenden Märkten zementieren und ausbauen. Die neue App wurde von Peter Wälty, Leiter Digitalentwicklung bei 20 Minuten, und Mike Herter, Projektleiter, gemeinsam mit dem Projekt-Team von 20 Minuten entwickelt. Das Projekt wurde unterstützt durch den Innovationsfond von Tamedia, mit dem die Mediengruppe herausragende Projekte aus den verschiedenen Unternehmensbereichen fördert.
 

Y&R: Perfekte Bedingungen für eine Probefahrt

Beim «Audi Mountain Test Drive» kann der legendäre quattro Antrieb dort ausprobiert werden, wo er am meisten Spass macht. Y&R hat die Werbemittel und eine virtuelle Alpenfahrt kreiert.

Im Rahmen der «Audi Test Drive»-Reihe können im Hotel Intercontinental Davos und im W Hotel Verbier gleich zwei neue Audi Modelle – ein geräumiger Audi Q7 oder ein sportlicher Audi TT Roadster – auf einer Probefahrt auf ihre Bergtauglichkeit getestet werden. Gemeinsam mit Audi hat Y&R Group Switzerland alle Werbemittel kreiert, um die Hotelgäste auf die Probefahrttage aufmerksam zu machen: Neben Informations-Flyern, einem Wettbewerb, Rollups und dem gebrandeten Test Drive Desk wurde für die Probefahrten auch ein neuer Ride für die 3D-Technologie Oculus Rift konzipiert. Dieses Mal verkürzt man sich die Wartezeit bis zur eigentlichen Probefahrt passenderweise mit einer atemberaubenden Fahrt auf einer engen Passstrasse in spektakulärer Alpenkulisse. Noch bis zum 13. September 2015 können die beiden Audi Modelle und der virtuelle Ride im W Hotel Verbier live erlebt werden.

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Verantwortlich bei Amag Automobil- und Motoren AG: Donato Bochicchio (Markenchef Audi), Christian Frey (Marketingleiter Audi), Stefanie Koch (Leiterin Marketing Kommunikation Audi), Svenja Lyhs (Leiterin Sponsoring Audi), Lorenz Luginbühl (Projektleiter Land of quattro). Verantwortlich bei Y&R Group Switzerland: Markus Gut (CCO), Andrei Vid (AD), Stefan Cramer (Text), Susan Baumgartner, Lukas von Wartburg, (Beratung), Catherine Pearson (DTP) Elias Zurbuchen, An Le (3D), Promotion durch Allaccess.

Felix Partner: Immobilienmarketing für Swiss Life

Die Agentur Felix Partner hat für Zürcher Immobilien von Swiss Life einen Markenauftritt kreiert und umgesetzt.

Zuhause sein auf einem idyllischen Plateau, an einer Bergschulter über dem Wehrenbach mit Blick auf die Stadt. Einzigartig gut aufgehoben in einer von acht grosszügigen und grossartigen Eigentumswohnungen an der Drusbergstrasse 62. Dazu hat Felix Partner in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Felix Partner Architektur die Namensgebung «Grandeur Zurich», den Claim «Zuhause in allen Dimensionen», die visuelle Umsetzung des Corporate Designs sowie aller kommunikativen Massnahmen erarbeitet: Broschüre und Verkaufsunterlagen, die Website mit dem Grundthema der Grosszügigkeit im Grandeur-Stil mit viel (Weiss)Raum, diverse imagebildende Anzeigen sowie Kleinanzeigen, um den Verkauf durch Swiss Life Immopulse aktiv zu unterstützen.

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Verantwortlich bei Swiss Life: Rolf Belser. Verantwortlich bei Felix Partner Design, Zürich: Rahel M. Felix (CD); Alischer Makarow (AD); Alischer Makarow (Grafik); Ralph von Fellenberg (Text/Konzept); Veruschka Müller Suter (Beratung).
 

Neue Fussballexpertin bei Radio SRF

Schweizer Radio und Fernsehen hat eine neue Fussballexpertin: Kathrin Lehmann, ehemalige Fussballspielerin, verstärkt ab sofort das Radioteam von SRF Sport. Sie ersetzt Mauro Lustrinelli, der sich auf sein Traineramt als U21-Naticoach konzentrieren möchte.

Kathrin Lehmann wird neue Radioexpertin und Ko-Kommentatorin bei Radio SRF. Sie ersetzt Mauro Lustrinelli, der die vergangenen EM-Qualifikationsspiele für sportradio begleitet hat. Er ist neu Assistenztrainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft und kann aufgrund von Terminkollisionen seinen Expertenjob nicht mehr weiterführen. Dies bedeutet, dass für die verbleibenden vier EM-Qualifikationsspiele und die allfälligen Barrage-Partien Kathrin Lehmann das Mikrofon auf Radio SRF übernehmen wird.

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Die 35-jährige Zürcherin war diesen Sommer Ko-Kommentatorin bei SRF während der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Kanada 2015. Kathrin Lehmann spielte als Torhüterin in der Deutschen Bundesliga (Bayern München, TuS Niederkirchen, Turbine Potsdam) und in der höchsten schwedischen Frauenliga (Hammarby IF). Lehmann über ihre bevorstehende neue Aufgabe: «Ich freue mich sehr über das Angebot, nach dem Einsatz bei der Frauen-WM nun auch bei den Herren die spannende Qualifikationsphase als Expertin begleiten zu dürfen – und dazu auch noch im Radio, für mich immer noch eines der schönsten und emotionalsten Fussballmedien.»

Christoph Sterchi, Redaktionsleiter sportradio bei SRF zur Neubesetzung: «Nach dem südländischen Flair von Mauro Lustrinelli setzen wir für die restlichen Qualifikationsspiele auf Frauenpower. Kathrin Lehmann hat während der Frauenfussball-WM die Leistungen der Schweizerinnen im Fernsehen sehr kompetent eingeschätzt. Diese ungeschminkten, fadengeraden Analysen passen hervorragend zur Berichterstattung von Radio SRF. Es freut mich, dass sie auf die gleiche Art und Weise nun auch am Radio die Leistungen der Männer Nationalmannschaft analysieren wird.»

Kathrin Lehmann ist erstmals am Samstag, 5. September, beim Qualispiel Schweiz – Slowenien zu hören, ab 20.45 Uhr live auf Radio SRF 3.
 

Goldbach: Neue Führung im Eventbereich

Seit August leitet neu Nicole Seibel die Eventabteilung der Goldbach Group. Sie bringt über zehn Jahre Erfahrung und wertvolle Kontakte im Eventbereich mit. Ab sofort ist sie Ansprechperson für die Veranstaltungen der Gruppe.


Seit diesem Monat erfreut sich die Goldbach Group AG über eine neue Leiterin der Eventabteilung. Nicole Seibel ist bereits seit November letzten Jahres beim Unternehmen als Event Manager tätig und wird künftig Ansprechperson für sämtliche Veranstaltungen der Gruppe sein.

Die 37-jährige kennt sich in der Branche aus und konnte in der Vergangenheit viele Erfahrungen sammeln. Von 2004 bis 2009 war sie in einem deutschen Fünfsternehotel Eventverantwortliche, wobei sie Hochzeiten, Geburtstage sowie verschiedene Kunden- und Firmenfeste betreute. Anschliessend organisierte und pflegte sie sechs Jahre lang die Veranstaltungen der Group M. Seit zehn Monaten kümmert sie sich nun um die Realisierung und Durchführung der Goldbach Group-Anlässe.

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Nicole Seibel freut sich über die neue Aufgabe: «Der Eventbereich ist ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsfeld. Bei der Goldbach Group habe ich die Möglichkeit, meine Kenntnisse einzubringen und mich neuen Verantwortungen zu stellen. Ich blicke den Herausforderungen positiv entgegen».
 

E-Commerce: Werbemarkt-Sommerloch weniger tief als im Gesamtmarkt

Das Sommerloch im E-Commerce Werbemarkt ist auch im Juli spürbar: Mit einem Bruttowerbedruck von 43,2 Millionen liegt der Juli knapp unter dem Niveau des Vormonats und ist der bisherige Tiefpunkt des Jahres.

Das leichte Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bestätigt jedoch den E-Commerce-Trend. Der Anstieg des Anteils am gesamten Werbemarkt (+13,8 Prozent) zeigt, dass das Sommerloch im E-Commerce-Werbemarkt weniger tief ausfällt im Vergleich zum restlichen Werbemarkt. Dies zeigt der «E-Commerce Trend Report 2015/07» von Media Focus.

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Entwicklung des E-Commerce Werbedrucks per Juli 2015

Kategorien mit Sommerhoch statt Sommerloch

Die Top 3 Kategorien bleiben auch im Juli stabil. Search & Find legt im Juli im Vergleich zum Vormonat sogar zu und weist mit 7.7 Millionen Franken Werbedruck den höchsten Bruttowerbedruck auf. Zudem ist es die einzige Kategorie der Top 10, welche mit search.ch einen neuen Top Brand im Vergleich zum Vormonat aufzeigt. Im Gegentrend zum gesamten E-Commerce Werbemarkt steht auch die Kategorie Dating. Diese positioniert sich mit dem Top Brand Parship neu in die Top 5. Ihr Werbedruck stieg im Vergleich zum Vormonat um knapp 20 Prozent.

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Markt-Kategorien: Monatlicher E-Commerce Werbedruck und Top Brand

Klarer Trend im gesamfdten Media Mix

Der gesamte Media Mix bleibt im Juli stabil. Die Mediengruppe Search macht mit 53 Prozent weiterhin den grössten Anteil aus. Im Vergleich zum Vormonat leicht Rückläufig sind die Mediengruppen Print (18 Prozent) und TV (19 Prozent). Die Top 5 Kategorien weisen einen sehr unterschiedlichen Media Mix auf. Während bei Search & Find mehr als einen Drittel Print ausmacht, wird in den Kategorien Finance und Dating fast vollständig auf Print verzichtet und dafür sehr stark auf TV gesetzt. In der Kategorie Dating nimmt TV sogar ganze zwei Drittel des Media Mix ein. Ein hoher TV-Anteil von über 30 Prozent weist auch die Kategorie Travel auf.

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Media Mix Juli 2015

Long-Tail und hartnäckige Nischenbrands

Erstmalig machen in allen Top 10 Kategorien die Top 5 Brands mindestens 40 Prozent des gesamten Bruttowerbedruckes aus. Obwohl die Kategorien klar von den Top Brands dominiert werden, bleiben diese teilweise stark fragmentiert und die Menge der kleinen Nischenbrands legt stetig zu. Stark fragmentierte Kategorien sind Travel und Clothing & Accessoires mit 419 respektive 463 aktiven Brands und einem Anteil der restlichen Brands ausserhalb der Top 100 von 5,2 und 7,8 Prozent.

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Top 10 Kategorien: Werbeanteile der E-Commerce Brands im Juli 2015
 

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