Disneyfilme sollen rauchfrei werden
Die filmische Entgiftung schreitet voran: Disney gab bekannt, dass man in Zukunft in den Familien-Filmen auf den blauen Dunst verzichten will. Als erstes Hollywoodstudio verbannt die Mikey Mouse-Company Darstellungen von rauchenden Menschen und Figuren ganz.
Die filmische Entgiftung schreitet voran: Disney gab bekannt, dass man in Zukunft in den Familien-Filmen auf den blauen Dunst verzichten will. Als erstes Hollywoodstudio verbannt die Mikey Mouse-Company Darstellungen von rauchenden Menschen und Figuren ganz. Der geplante Rauchstopp betrifft nicht nur die Disney-Filme an sich, sondern auch die Produktionen der Tochterfirmen Touchstone und Miramax, deren Publikum grösstenteils aus Erwachsenen besteht. In einer entsprechenden Meldung beruft sich die Basler Zeitung auf die Fachzeitschrift Broadcasting & Cable, wonach zudem alle DVD-Kopien von Filmen, in denen geraucht wird, fortan mit einem Warnhinweis über die gesundheitsschädigenden Wirkungen von Zigaretten zu versehen sind.
Diese Massnahmen sind wohl auf die anstehenden Verschärfungen bei der Altersfreigabe im Zusammenhang mit dem Rauchen zurück zu führen. Die mächtige Filmstudioverband Motion Picture Association of America, der die Klassifizierung der Filme vornimmt, hatte im Mai strengere Regeln angekündigt, nachdem insgesamt 32 Bundesstaaten gefordert hatten, dass Filme, in denen geraucht wird, erst ab 17 Jahren freigegeben werden sollen (siehe
). Zwar wehrt sich der Verband noch gegen eine solch strikte Handhabung, doch der Druck der Kinder- und Jugendschutzverbände und der Anti-Raucher-Lobby wächst. Gestützt würden die Forderungen durch Studien, die gezeigt hätten, dass junge Menschen, die sich stark mit rauchenden Darstellern und Figuren identifizieren, später überdurchschnittlich oft selbst nikotinabhängig werden.
Diese Massnahmen sind wohl auf die anstehenden Verschärfungen bei der Altersfreigabe im Zusammenhang mit dem Rauchen zurück zu führen. Die mächtige Filmstudioverband Motion Picture Association of America, der die Klassifizierung der Filme vornimmt, hatte im Mai strengere Regeln angekündigt, nachdem insgesamt 32 Bundesstaaten gefordert hatten, dass Filme, in denen geraucht wird, erst ab 17 Jahren freigegeben werden sollen (siehe
). Zwar wehrt sich der Verband noch gegen eine solch strikte Handhabung, doch der Druck der Kinder- und Jugendschutzverbände und der Anti-Raucher-Lobby wächst. Gestützt würden die Forderungen durch Studien, die gezeigt hätten, dass junge Menschen, die sich stark mit rauchenden Darstellern und Figuren identifizieren, später überdurchschnittlich oft selbst nikotinabhängig werden.
