Disneyfilme sollen rauchfrei werden

Die filmische Entgiftung schreitet voran: Disney gab bekannt, dass man in Zukunft in den Familien-Filmen auf den blauen Dunst verzichten will. Als erstes Hollywoodstudio verbannt die Mikey Mouse-Company Darstellungen von rauchenden Menschen und Figuren ganz.

 Die filmische Entgiftung schreitet voran: Disney gab bekannt, dass man in Zukunft in den Familien-Filmen auf den blauen Dunst verzichten will. Als erstes Hollywoodstudio verbannt die Mikey Mouse-Company Darstellungen von rauchenden Menschen und Figuren ganz. Der geplante Rauchstopp betrifft nicht nur die Disney-Filme an sich, sondern auch die Produktionen der Tochterfirmen Touchstone und Miramax, deren Publikum grösstenteils aus Erwachsenen besteht. In einer entsprechenden Meldung beruft sich die Basler Zeitung auf die Fachzeitschrift Broadcasting & Cable, wonach zudem alle DVD-Kopien von Filmen, in denen geraucht wird, fortan mit einem Warnhinweis über die gesundheitsschädigenden Wirkungen von Zigaretten zu versehen sind.
Diese Massnahmen sind wohl auf die anstehenden Verschärfungen bei der Altersfreigabe im Zusammenhang mit dem Rauchen zurück zu führen. Die mächtige Filmstudioverband Motion Picture Association of America, der die Klassifizierung der Filme vornimmt, hatte im Mai strengere Regeln angekündigt, nachdem insgesamt 32 Bundesstaaten gefordert hatten, dass Filme, in denen geraucht wird, erst ab 17 Jahren freigegeben werden sollen (siehe
). Zwar wehrt sich der Verband noch gegen eine solch strikte Handhabung, doch der Druck der Kinder- und Jugendschutzverbände und der Anti-Raucher-Lobby wächst. Gestützt würden die Forderungen durch Studien, die gezeigt hätten, dass junge Menschen, die sich stark mit rauchenden Darstellern und Figuren identifizieren, später überdurchschnittlich oft selbst nikotinabhängig werden.

Anleitung zum straffreien Ambush-Marketing rund um Euro 08

In drei in der Schweiz einzigartigen und von der Werbewoche organisierten Veranstaltungen werden Experten darüber informieren, wie man auch als Nicht-Sponsor an der Fussball-Europameisterschaft 2008 seine Marketing-Möglichkeiten ausschöpfen kann.

 In drei in der Schweiz einzigartigen und von der Werbewoche organisierten Veranstaltungen werden Kommunikations-, Rechts- und Euro-08-Experten darüber informieren, wie man auch als Nicht-Sponsor an der Fussball-Europameisterschaft 2008 seine Marketing-Möglichkeiten ausschöpfen kann. Die Seminare richten sich an Marketing- und Werbeverantwortliche, Unternehmer aus der Konsumgüter- und Dienstleistungsbranche sowie Werbeberater, Konzepter und Strategen aus Werbe-, PR- und Media-Agenturen. Im Zentrum der Veranstaltungen stehen folgende Fragen, die von den verschiedenen Referierenden erörtert werden: Welche Chancen bietet die Euro 2008 den Nicht-Sponsoren? Wie kann ihr Unternehmen das Fussballspektakel nutzen? Was bringt das Mitmachen und was kostet es? Wo sind die Grenzen zwischen legalem Trittbrettfahren und verbotenem Ambush-Marketing? Wann schreitet die Uefa ein? Geliefert werden klare Antworten, Praxis- und Fallbeispiele und konkrete Tipps.
Die Veranstaltung findet jeweils zwischen 13.00 und 18.00 Uhr statt, am 30. August in Zürich (Kongresshaus), am 6. September in Bern (Kursaal) und am 13. September in Basel (Hilton). Anmeldung, Programm und Preise finden Sie unter folgendem Link:

Kontroverse um Lehrmittel-Sponsoring

Umtriebige St. Galler Berufsschul- und Mittelschullehrer geben seit drei Jahren ein Staats- und Wirtschaftskundebuch heraus, das von Unternehmen finanziert wurde. Nach anfänglicher Begeisterung über das Gratislehrmittel, wirft es inzwischen heikle Fragen auf: Nehmen die Sponsoren Einfluss auf die Inhalte?

 Umtriebige St. Galler Berufsschul- und Mittelschullehrer geben seit drei Jahren ein Staats- und Wirtschaftskundebuch heraus, das von Unternehmen finanziert wurde. Nach anfänglicher Begeisterung über das Gratislehrmittel, wirft es inzwischen heikle Fragen auf: Nehmen die Sponsoren Einfluss auf die Inhalte?Die Mittelschul-Rektoren des Kantons Waadt würden dies bejahen. Sie boykottieren das Lehrbuch «Recht Staat Wirtschaft», denn die Werbung nehme zu viel Platz ein. Die Verwendung des Lehrmittels widerspreche dem Gebot der politischen und wirtschaftlichen Neutralität, die an einer öffentlichen Schule geboten sei, meint etwa die Rektorin des Gymnasiums de Burier, Christine Schwaab. Was sie damit meint, zeigte ein Bericht des SF-Nachrichtenmagazins «10vor10». So lehrt der Text den Schüler, dass es in Ordnung sei, in gewissen Umständen einen Privatkredit aufzunehmen. Daneben ist die Werbung eines Kreditinstituts abgedruckt.
Nun ist das Lehrmittelsponsoring auch bei der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Kommission ein Thema, wie die SDA mitteilt. Unter den privaten Sponsoren befinden sich unter anderem BP und die Mobiliar. Zudem wurde das Projekt bisher auch vom eidgenössischen Finanzdepartement unterstützt, welches nun das Sponsoring eingestellt hat. Dennoch erscheint demnächst die vierte, 100’000 Exemplare starke Auflage des Lehrmittels. Für den Herausgeber Emil Schatz ist die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft schlicht Realität und das Autorenteam völlig unabhängig.

BAG plant Werbeverbot für Alkohol an Sportanlässen

Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues nationales Alkohol-Präventionsprogramm plant. Darin enthalten sind auch Werbebeschränkungen. Bei der Medienberichterstattung von Sportanlässen soll keine Werbung für Alkohol mehr sichtbar sein. Der Verband Schweizer Werbung zeigte sich über die BAG-Pläne nicht erfreut.

 Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues nationales Alkohol-Präventionsprogramm plant. Unter anderem soll Alkoholverkauf ab 21 Uhr verboten werden. Darin enthalten sind auch Werbebeschränkungen: Bei der Medienberichterstattung von Sportanlässen soll keine Werbung für Alkohol mehr sichtbar sein. Entschieden ist allerdings noch nichts: «Das Präventionsprogramm gelangte durch eine Indiskretion an die Medien», sagte Anne Lévy, Leiterin Sektion Alkohol beim BAG, der Werbewoche. «Der Plan wird gegenwärtig unter Einbezug von etwa 50 Organisationen ausgearbeitet». Dem Bundesrat vorgelegt wird er im Herbst. Falls dieser das Programm absegnet, müssten die Details ausgehandelt werden. «Wie die Umsetzung im Einzelnen aussehen würde, kann man jetzt noch nicht sagen», so Lévy weiter. Ob Hersteller alkoholischer Getränke keine Bandenwerbung mehr machen oder Sponsornennungen auf Spieler-Trikots drucken dürften, ist also noch nicht klar.
Grund für die Massnahme ist aus Sicht des BAG, dass internationale Studien die Wirkung von Erhältlichkeitsprävention gezeigt hätten. «Neben der klassischen Prävention ist also auch Prävention im Sinne von Erhältlichkeitseinschränkungen oder Werbeeinschränkungen wirksam», sagte Lévy.
Der Verband Schweizer Werbung zeigte sich über die BAG-Pläne nicht erfreut. «Auch wenn die Sache noch nicht entschieden ist, eines ist klar: Wie nicht anders zu erwarten war, werkelt das BAG weiter am Abbau der Kommunikationsfreiheit», heisst es in einer Stellungnahme, die Sprecher Piero Schäfer der Werbewoche abgab. Die sogenannte Erhältlichkeitsprävention sei ein weiterer Schritt in Richtung Bevormundung des Bürgers.
Mit der Unterbindung von Sponsoring im Sportbereich würden unzählige Eishockey- und Fussballclubs, ja sogar Hornusservereine in finanzielle Engpässe geraten und dadurch die Nachwuchsarbeit reduzieren oder gar einstellen. Das scheine aber für das BAG keine Rolle zu spielen, so Schäfer weiter: «Prävention durch sinnvolle sportliche Betätigung Jugendlicher gehört eben nicht in den Aufgabenkreis des BAG. Vielleicht gibt es bald keine Alkoholwerbung mehr in Stadien und auf Shirts, dafür viele frustrierte Kids auf den Strassen. Und was die tun, ist auch ohne internationale Studien klar».

Werbewoche macht Sommerpause

Vom 27. Juli bis am 5. August macht Werbewoche Online eine kurze Sommerpause. Das erste Newsmail nach der Pause erscheint am Montag, 6. August 2007. Die nächste Ausgabe der gedruckten Werbewoche erscheint am 16. August 2007. Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Sommerzeit!

Vom 27. Juli bis am 5. August macht Werbewoche Online eine kurze Sommerpause. Das erste Newsmail nach der Pause erscheint am Montag, 6. August 2007. Die nächste Ausgabe der gedruckten Werbewoche erscheint am 16. August. Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Sommerzeit!

Primus Communications verreist mit STA Travel

Viel besser könnte der Zeitpunkt für diese Ankündigung nicht sein: Mitten in der Ferienzeit teilt die Zürcher Primus Communications mit, dass sie das gesamtschweizerische PR-Mandat für STA Travel übernommen hat.

 Viel besser könnte der Zeitpunkt für diese Ankündigung nicht sein: Mitten in der Ferienzeit teilt die Zürcher Primus Communications mit, dass sie das gesamtschweizerische PR-Mandat für STA Travel übernommen hat. Wenn Studenten reisen, ist der Gang zu STA Travel, eine 100-prozentige Tochter der Londoner STA Travel Group, fast schon automatisch. Wie Primus Communications in einem Communiqué schreibt, ist STA Travel nach wie vor die weltweite Nummer 1 für Jugend- und Studentenreisen. Das früher als SSR-Reisen bekannte Reiseunternehmen verfügt über ein weltweites Niederlassungsnetz.
Die Schweizer Sektion besteht seit 45 Jahren und beschäftigt heute 150 Mitarbeitende in 13 Reisebüros. Ab sofort zeichnet die auf Tourismus spezialisierte PR-Agentur Primus Communications für die Medienarbeit der STA Travel verantwortlich. Im Zentrum stehe dabei die regelmässige Pressearbeit bei den Publikumsmedien in der Deutschschweiz und in der Romandie, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst.

Zu guter Letzt: Die blau-gelbe Ferienunterkunft lockt

Passend zum letzten «Zu guter Letzt» vor der Sommerpause von Werbewoche Online eine Meldung zu einer Marketingkampagne von Ikea, die ihre Möbelhäuser zu Touristenattraktionen machen will. Der schwedische Möbelriese lud 150 Leute ein, in seiner Osloer Filiale zu nächtigen.

 Passend zum letzten «Zu guter Letzt» vor der Sommerpause von Werbewoche Online eine Meldung zu einer Marketingkampagne von Ikea, die ihre Möbelhäuser zu Touristenattraktionen machen will. 150 Menschen haben diese Woche in Oslo beim Möbelriesen übernachtet – darunter auch ein norwegisches Brautpaar, das seine vorgezogene Hochzeitsnacht in der Bettwäscheabteilung von Ikea verbracht hat. Die beiden wollen am Samstag heiraten und hatten ihr gesamtes Geld für die Organisation der Feier ausgegeben, wie die SDA berichtet. «Wir haben nichts mehr für eine Hochzeitsnacht im Hotel«, sagte die 23-jährige Braut Angelica Brockme. Und so hätten sie am Dienstag in Oslo das Gratis-Angebot des schwedischen Möbelunternehmens angenommen.
Die übrigen Schlafgäste durften allerdings die Nacht nicht bei Kerzenlicht im Separee geniessen, sondern mussten in einem grossen Schlafsaal in der Matratzenabteilung nächtigen. «Wir haben unsere Ferien in der Nähe von Oslo geplant und dachten, es wäre lustig, mit der Familie bei Ikea zu übernachten», sagte Vanya Olsen, Mutter von drei Kindern.
Die Feriengeschmäcker der Menschen sind anscheinend verschieden – die einen träumen vom Fünfsterne-Hotel unter Palmen, die anderen von einer Nacht im Möbelladen. In diesem Sinne wünscht Ihnen die Werbewoche-Redaktion einen guten Sommer – egal, ob Sie diesen am Strand, im Warenhaus, in den Bergen oder im Büro verbringen.

Den Unkenrufen zum Trotz: Cinecom meldet starkes Kinojahr

In den letzten sechs Wochen sind laut Zahlen der Procinema über eine Million Menschen in die Schweizer Kinos geströmt. Dies sind 525'000 mehr als in der gleichen Zeitspanne im Vorjahr, was einem Zuwachs von 106 Prozent entspricht. «Sensationell» findet das die Cinecom in einem Communiqué und vergisst wohl, dass in der Vergleichsperiode des Vorjahres die Fussball-WM stattfand.

 In den letzten sechs Wochen sind laut Zahlen der Procinema über eine Million Menschen in die Schweizer Kinos geströmt. Dies sind 525’000 mehr als in der gleichen Zeitspanne im Vorjahr, was einem Zuwachs von 106 Prozent entspricht. «Sensationell» findet das die Cinecom in einem Communiqué und vergisst wohl, dass in der Vergleichsperiode des Vorjahres die Fussball-WM stattfand. Deshalb ist der Vergleich nur bedingt aussagekräftig. Die Champagnerstimmung bei der Kinowerbevermarkterin Cinecom steht auch im Gegensatz zu von der von der Handelszeitung am Mittwoch publizierten Zahlen, wonach im laufenden Jahr an den Kinokassen wohl keine Rekorde zu verzeichnen sein werden (siehe
). Auf der Habenseite erwiesen sich laut Cinecom vorab die Sequels als Publikumsmagneten. Und diese flimmerten seit Anfang Jahr von «Pirates of the Carribean» über «Shrek the Third», zu «Die Hard 4.0» und natürlich «Harry Potter 5» in Serie über die Leinwände. Und wie das Jahr begann, so geht es weiter; noch stehen mit «Rush Hour 3» und «The Bourne Ultimatum» zwei weitere Quoten garantierende Fortsetzungen in den Startlöchern. Ebenfalls ist zu erwarten, dass mit dem eben angelaufenen «The Simpsons Movie» sowie dem in den USA gut gestarteten «Transformers» das Ergebnis zu guter Letzt doch noch ansprechend ausfallen dürfte.

Smart in den Winter mit Erdmannpeisker

Ein Smart-Fahrer kann den Begleiterscheinungen des Winters, Schnee, Eis, Frost oder schlechte Sicht, gelassen entgegen blicken. Vorausgesetzt er hat sein Fahrzeug dem Daimler-Chrysler Wintercheck unterzogen. Damit dies möglichst viele tun, entwickelt die Bieler Agentur Erdmanpeisker eine länderübergreifende Kampagne.

Ein Smart-Fahrer kann den Begleiterscheinungen des Winters, Schnee, Eis, Frost oder schlechte Sicht, gelassen entgegen blicken. Vorausgesetzt er hat sein Fahrzeug dem Daimler-Chrysler Wintercheck unterzogen. Damit dies möglichst viele tun, entwickelt die Bieler Agentur Erdmanpeisker eine länderübergreifende Kampagne. Mit Flyern, Mailings, Anzeigen, Plakaten und PoS-Materialien werden Erdmannpeisker die smarten Menschen auf das Angebot aufmerksam machen. Die Kampagne steht unter dem Motto «Es gibt nicht viel, was Sie im Winter stoppen wird» und bewirbt nicht nur die Servicepakete, sondern auch Smart-Zubehör und -Accessoires. Auch an jene Länder, wo der Winter kein Thema ist, hat Erdmannpeisker laut Medienmitteilung gedacht und ein alternatives Motiv mit dem Slogan «Service vom Spezialisten» entworfen.

Emmi muss Strafe für unbewilligte Werbeaktion bezahlen

Der Milchverarbeiter Emmi muss 20’000 Franken bezahlen, weil er den Luzerner Wasserturm im April 2006 mit einem nicht bewilligten Plakat eingekleidet hatte. Der verantwortliche Marketing-Chef wurde zudem mit 5’000 Franken gebüsst. Den Einwand von Emmi, der Konzern habe wegen der negativen Berichterstattung rund um die Aktion eher einen Imageschaden erlitten, lässt das Gericht nicht gelten.

Der Milchverarbeiter Emmi muss 20’000 Franken bezahlen, weil er den Luzerner Wasserturm im April 2006 mit einem nicht bewilligten Plakat eingekleidet hatte. Der verantwortliche Mitarbeiter wurde zudem mit 5’000 Franken gebüsst. Emmi hatte den mittelalterlichen Turm mit einem 17 mal 15 Meter grossen Plakat eingekleidet, das für das neue Getränk Lacto Tab warb (siehe
). Gleichentags wurde das Poster entfernt und die Stadtpolizei reichte Strafanzeige ein. Das Amtsstatthalteramt Luzern-Stadt verhängte in der Folge zwei Verfügungen: Eine Busse über 5’000 Franken für den Marketing-Chef der Firma, die bereits seit längerem rechtskräftig ist. Zudem sollte Emmi dem Staat 20’000 Franken bezahlen, weil sich der Konzern mit der Aktion einen unrechtmässigen Vermögensvorteil verschafft habe. Damit wollte sich das Unternehmen nicht abfinden und zog den Entscheid weiter ans Luzerner Obergericht.
Doch laut dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil kam auch das höchste Luzerner Gericht zum Schluss, dass der Vermögenseinzug rechtens sei. Den Einwand des Konzerns, er habe wegen der negativen Berichterstattung eher einen Imageschaden erlitten, lässt das Gericht nicht gelten. Die Aktion war Thema einer breiten Berichterstattung und das Gericht befand, dass die positive Wirkung der erreichten Publizität einen allfälligen negativen Effekt deutlich übersteigen dürfte. Die Werbung sei im Detail geplant und von der Konzernleitung genehmigt worden.
Das Obergericht erachtet es laut dem Urteil als sinnvoll, die Höhe des Einzugs von einer Fachperson berechnen zu lassen. Dabei wäre zu klären, mit welchem finanziellen Werbeaufwand die gleiche Publizitätswirkung auf legalem Weg hätte erreicht werden können. Daran hat Emmi offenbar kein Interesse. Laut Auskunft des Amtsstatthalteramts hat der Konzern die Verfügung nach dem Urteil des Obergericht akzeptiert. Der Fall ist abgeschlossen.
 

Faspo-Sponsoring Award ausgeschrieben

Auch dieses Jahr sucht der Sponsoringverband Faspo nach den besten Sponsoringprojekten. Mit dem International Sponsoring Award (ISA) werden Sponsoringkonzepte ausgezeichnet, die 2007 in Deutschland, der Schweiz und Österreich realisiert und besonders erfolgreich kommuniziert wurden.

 Auch dieses Jahr sucht der Sponsoringverband Faspo nach den besten Sponsoringprojekten. Mit dem International Sponsoring Award (ISA) werden Sponsoringkonzepte ausgezeichnet, die 2007 in Deutschland, der Schweiz und Österreich realisiert und besonders erfolgreich kommuniziert wurden. Gekrönt werden sollen die besten Sponsoring-Engagements in den Kategorien Sport, Kultur, Medien und Public. Zusätzlich wird ein spezieller Award für den innovativsten Sponsoringeinsatz vergeben. Entscheidend für eine erfolgreiche Eingabe sei der wechselseitige Nutzen für beide Partner, die strategische Vernetzung der Aktivitäten und der messbare Nachweis der erfolgreichen Kommunikation, wie die Faspo in einer Pressenmitteilung ausführt.
Im vergangenen Jahr holten neben festen Grössen wie IBM oder Coca Cola unter anderem auch Feldschlösschen und Erdgas Ostschweiz eine Auszeichnung. Als Jurymitglieder kündet der Sponsoringverband namhafte Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft an. Nominationen sind kostenfrei und werden bis am 15. Oktober entgegen genommen. Aus diesen und den Vorschlägen der Jury werden die Teilnehmer der kostenpflichtigen Endrunde bestimmt. Die Preisverleihung findet dann am 15. Januar 2008 in Hamburg statt. Die kompletten Ausschreibungsunterlagen finden Interessierte unter nachstehendem Link.

Deutschland: Sat.1 trotz allem ein Vollprogramm

Auch nach der Einstellung dreier Magazinformate in Deutschland darf der zur Fernsehgruppe ProSiebenSat.1 gehörende Sender seine Sendelizenz als Vollprogramm behalten. Die zuständige Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) in Ludwigshafen beschied, der Informationsanteil an der Gesamtsendezeit sei nach wie vor ausreichend.

 Auch nach der Einstellung dreier Magazinformate in Deutschland darf der zur Fernsehgruppe ProSiebenSat.1 gehörende Sender seine Sendelizenz als Vollprogramm behalten. Die zuständige Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) in Ludwigshafen beschied, der Informationsanteil an der Gesamtsendezeit sei nach wie vor ausreichend. Prozentual liegt der Anteil an Information im Programm des Senders bei 23,4 Prozent, Pflicht wären 20 Prozent. Bei der Errechnung des Informationsanteils eines Senders werden nicht nur Nachrichten einbezogen, sondert auch Service-Beiträge, wie die SDA die LMK in einer Medienmitteilung erläuternd zitiert. Die Überprüfung der Sendelizenz erfolgte nach der Absetzung dreier Magazinformate im Zuge der Übernahme des Fernsehkonzerns SBS und dem damit einher gehenden Abbau von rund 180 Stellen (siehe
). Zum Teil wird dieser durch die Ausdünnung des Informationsprogramms von Sat.1 getilgt.
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