Personen-Suchmaschine indiziert Milliarden von Menschen
Mit einer Mischung aus Suchmaschine und Datenbank will Spock.com Profile von Milliarden von Menschen zugänglich machen. Der Dienst wird kostenlos werden und sich primär über Werbung finanzieren.
Eine Firma in den Vereinigten Staaten will mit einer neuen Leute-Suchmaschine im Internet Informationen über Milliarden von Menschen zugänglich machen. Gemäss SDA soll der kostenlose und werbefinanzierte Dienst ab August zugänglich sein. Wie auf der bisher noch provisorischen Webseite Spock.com selbst zu lesen ist, hat die neue Suchmaschine bereits 100 Millionen Menschen indiziert, während jeden Tag weitere Millionen von Namen dazu kommen.Um Daten über Menschen im Netz aufzutreiben, durchsucht Spock.com einerseits aktiv so genannte soziale Netzwerke wie Myspace, Facebook oder Xing. Andererseits können Nutzer der Internetseite aber auch Informationen hinzufügen – über sich oder andere. Damit erstellt Spock.com Profile von Menschen, die mittels Suchmaschine abgerufen werden können. So wie Google eine Internetseite als Suchergebnis ausgebe, wolle Spock.com «Ergebnisse rund um Menschen» präsentieren, sagte der Mitbegründer des Unternehmens, Jay Bhatti, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Dabei soll ein Filter helfen, fehlerhafte Informationen auszusieben, und gleichzeitig soll eine Bewertung von Spock.com-Nutzern helfen, Autoren von Falschinformationen zu brandmarken, sagte Bhatti gegenüber AFP weiter. Zudem könnten Personen, die auf der Seite zu finden seien, das Löschen ihres Profils beantragen oder Spock.com auffordern zu ermitteln, woher die Informationen über sie stammten. So will Spock.com Bedenken von Datenschützern Rechnung tragen, welche die Datensammelwut vieler Internetseiten beklagen.
Dabei soll ein Filter helfen, fehlerhafte Informationen auszusieben, und gleichzeitig soll eine Bewertung von Spock.com-Nutzern helfen, Autoren von Falschinformationen zu brandmarken, sagte Bhatti gegenüber AFP weiter. Zudem könnten Personen, die auf der Seite zu finden seien, das Löschen ihres Profils beantragen oder Spock.com auffordern zu ermitteln, woher die Informationen über sie stammten. So will Spock.com Bedenken von Datenschützern Rechnung tragen, welche die Datensammelwut vieler Internetseiten beklagen.
