Sat.1 kriegt Haue von ehemaligen Stars

Ehemalige Sat.1-Moderatoren kritisieren den deutschen Sender, nachdem er sein Programm reorganisiert, Stellen gestrichen und die Übertragung der Tour de France übernommen hat. Margarethe Schreinemakers und Erich Böhme werfen dem Sender vor, nur hinter dem schnellen Geld her zu sein.

 Ehemalige Sat.1-Moderatoren kritisieren den deutschen Sender, nachdem er sein Programm reorganisiert, Stellen gestrichen und die Übertragung der Tour de France übernommen hat (siehe ). Der Sender sei «in die Hände von Heuschrecken gefallen», sagte der ehemalige «Talk im Turm»-Moderator Erich Böhme zu Stern.de. «Die haben alle Blätter gefressen und nicht gedüngt. Sie wollen den schnellen Euro machen, das geht in die Hose.» Er verurteilt, dass Sat.1 die Tour de France überträgt, nachdem ARD und ZDF ihre Berichterstattung eingestellt hatten: «Tiefer geht’s nimmer». Auch Margarethe Schreinemakers, die bei Sat.1 von 1992 bis 1996 «Schreinemakers live» moderiert hatte, äussert sich kritisch. Umsatz sei zwar auch zu ihrer Zeit wichtig gewesen, aber in ihre Sendung sei auch laufend wieder investiert worden. Man könne einen Sender auch durch Investitionen voranbringen, indem man seine Zugpferde fördere. «Das geht aber nicht, wenn einem wie jetzt bei Sat.1 Gesellschafter im Nacken sitzen, für die nur die schnelle Rendite zählt», meinte Schreinemakers.
Die Übertragung der Tour de France ist bis jetzt kein Quotenerfolg für Sat.1. Der Marktanteil lag am Sonntag bei 4,8 Prozent und damit unter dem durchschnittlichen Tagesmarktanteil von 6,7 Prozent, wie die Netzeitung schreibt. In der werberelevanten Gruppe der Zuschauer von 14 bis 49 Jahren erreichte Sat1 am Sonntag einen Marktanteil von 4,6 Prozent, was bei weitem nicht dem Tagesdurchschnitt von 8,9 Prozent entspricht.

Zu guter Letzte: Keiner zu alt, um ein Blogger zu sein

Maria Amalia López aus Spaniens Nordwesten schrieb im vergangenen Dezember: «Freunde des Internet heute ist mein 95. Geburtstag. Ich habe Geburtstag und mein geiziger Enkel hat mir ein Blog geschenkt.» Mit diesen Worten begann eine ungewöhnliche Karriere.

 Maria Amalia López aus Spaniens Nordwesten schrieb im vergangenen Dezember: «Freunde des Internet heute ist mein 95. Geburtstag. Ich habe Geburtstag und mein geiziger Enkel hat mir ein Blog geschenkt.» Mit diesen Worten begann eine ungewöhnliche Karriere. Mit diesen Worten startete sie nämlich ihr neues Internet-Tagebuch. Sie schrieb über ihre Jugend, Heimat und über das Leben einer Dame jenseits der 90. Über ein paar Herrschaften ihres Alters als Leser hätte sie sich sehr gefreut. Doch es kam anders: Inzwischen ist sie als «älteste Bloggerin der Welt» hunderttausenden Internet-Surfern bekannt. Das Internet-Tagebuch «A mis 95 años» hat sich innerhalb weniger Monate vom Geheimtipp zum Publikumsmagneten entwickelt, vor allem in der spanischsprachigen Welt. Die grossen spanischen Tageszeitungen wie El País und El Mundo haben die Blog-Oma entdeckt. Eifrige Leser übersetzen einige Einträge in andere Sprachen. Auf Deutsch ist jedoch erst ein Beitrag zu lesen. Sie setzte mit ihrem Blog einen Trend und den Titel der ältesten Bloggerin musste sie bereits wieder abgeben: Seit Februar berichtet 108-jährige Australierin Olive Riley online aus ihrem Leben.

E-Medien im Aufwind

Der Werbedruck der elektronischen Medien wuchs gemäss GEMI im Juni weiterhin überdurchschnittlich. Im ersten Halbjahr verzeichneten E-Medien insgesamt ein Plus von 22 Index-Punkten.

Der Werbedruck der elektronischen Medien wuchs gemäss GEMI im Juni weiterhin überdurchschnittlich. Im ersten Halbjahr verzeichneten E-Medien insgesamt ein Plus von 22 Index-Punkten.Gemäss Goldbach Electronic Media Index (GEMI) wächst der Werbedruck der elektronischen Medien im Juni mit einem Zuwachs von zwei Index-Punkten weiterhin überdurchschnittlich. Die durch Media Focus erfasste Display-Werbung im Online hingegen weist eine Delle von zwei Index-Punkten aus.
Mit einem erneuten Plus von drei Index-Punkten auf 386 krönt TV das erste Halbjahr 2007, heisst es weiter im Communiqué der Goldbach Media Group. Auch Radio kann nach offensichtlicher Frühlingsmüdigkeit mit einer Steigerung um einen Index-Punkt auf 261 aufwarten. Eine Steigerung im gleichen Ausmass verzeichnet Teletext auf 140 Index-Punkte. Internet hingegen büsst beim so genannten Segment der Display-Werbung zwei Indexpunkte auf 256 ein. Damit nimmt der von Media Focus erfasste Werbedruck der E-Medien im Juni um insgesamt zwei Indexpunkte von 375 auf 377 zu.
Im Vergleich zu den E-Medien steigt der Gesamtmarkt um einen Index-Punkt auf 188 und weist im ersten Halbjahr 2007 damit eine Steigerung um acht Index-Punkte auf, während die E-Medien 22 Index-Punkte zulegen können.

Lifting für die ZKB-Website

Die Zürcher Kantonalbank hat im Internet ein neues Gesicht. Über ästhetische Aspekte hinaus setzt die Bank einen Meilenstein, was Benutzerfreundlichkeit für Menschen mit Behinderungen anbelangt. Gestaltet wurde der Auftritt von Metadesign, einer Zürcher Agentur, die auf Branding und Design spezialisiert ist.

 
Die Zürcher Kantonalbank hat im Internet ein neues Gesicht. Über ästhetische Aspekte hinaus setzt die Bank einen Meilenstein, was Benutzerfreundlichkeit für Menschen mit Behinderungen anbelangt. Gestaltet wurde der Auftritt von Metadesign, einer Zürcher Agentur, die auf Branding und Design spezialisiert ist.Nach einem guten Jahr Realisierungsdauer wurde die Site aufgeschaltet. In dieser Zeit hat MetaDesign laut Communiqué in enger Zusammenarbeit mir der Zürcher Kantonalbank (ZKB), Usability-Experten und einem technischen Umsetzungspartner das Konzept für einen vollen neuen Online-Auftritt entwickelt.
Die Agentur für Branding und Corporate Identity bekam den Auftrag, weil sie es nach Angaben der ZKB verstanden hat, das Markenversprechen «Die nahe Bank» und die entsprechenden Markenwerte in ein klares Gestaltungsprinzip umzusetzen. Ganz wichtig war sowohl dem Auftraggeber als auch der beauftragten Agenur, einen Online-Auftritt zu realisieren, der auch Menschen mit Behinderungen einen leichten Zugang ermöglicht. Wie Co-Geschäftsführer Bruno Schmidt gegenüber der Werbewoche erklärte, seien Funktionen eingefügt worden, die unter anderem Blinden und motorisch eingeschränkten Personen eine optimale Benutzung der Website ermöglichen. Beispielsweise kann eine Anpassung der Schriftgrösse an die Sehleistung vorgenommen werden. Ferner ist die Site mit speziellen Brwoser-Tools kompatibel, die auf die Bedürfnisse von Blinden ausgerichtet sind, so dass sie Texte automatisch vorlesen. Das Navigationssystem wurde so strukturiert, dass die Benutzerfreundlichkeit auch für motorisch eingeschränkte Personen leicht ist: Anstelle von gestuften  Navigationspunkten klickt man einzige Menüpunkte an, die zu ganzen Seiten führen.
In Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit sollte aber noch mehr geleistet werden. Häufig verwendete Funktionen sollten schneller gefunden werden können, Suchfunktionen wurden verbessert, und auch in vielen anderen Bereichen sollen ZKB-Kunden die optimierte Usability wahrnehmen können. Da das Projekt ganz im Zeichen der Frage stand, wie die Marke ZKB auf der Website zu spüren sein sollte, wurde nebst der Struktur auch der Inhalt überarbeitet.
Es sei schwierig, eine Website zu konzipieren, die eine optimale Usability für alle möglichen Benutzer aufweist, andere Funktionen wie die Anbindung an die Datenbank zulässt und gleichzeitig alle ästhetisch orientierten neue Technologien einbindet, so Schmidt. Auf Flash und verschiedene andere beliebte Funktionen musste verzichtet werden. Trotzdem kommt der Internet-Auftritt angenehm daher. Die aufwendige Konzipierung, die vielen Tests und die mannigfaltigen Verbesserungen zahlten sich aus: Die Zertifizierungsstelle «Zugang für alle» zeichnete den Internet-Auftritt für die erreichte höchste Zugänglichkeitsstufe aus.
 
Natalie Favre 

Tamedia lanciert Gratiszeitung in Luxemburg

Tamedia versucht sich erstmals im Ausland: Gemeinsam mit dem luxemburgischen Verlag Editpresse lanciert das Zürcher Medienhaus eine Gratis-Tageszeitung in Luxemburg. Start des Blattes mit dem Titel L’Essentiel soll noch vor Ende 2007 sein. Die Investition in Luxemburg sei aber nicht der erste Schritt eines grossen Expansionsplans ins Ausland, betont Tamedia. Sie habe auch nichts mit dem geplanten zweiten Pendlerblatt in der Schweiz zu tun.

 Tamedia versucht sich erstmals im Ausland: Gemeinsam mit dem luxemburgischen Verlag Editpresse lanciert das Zürcher Medienhaus eine Gratis-Tageszeitung in Luxemburg. Start des Blattes mit dem Titel L’Essentiel soll noch vor Ende 2007 sein. «Das ist nicht der erste Schritt eines grossen Expansionsplans ins Ausland», betonte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber der Werbewoche. Weitere Schritte im Ausland zu einem späteren Zeitpunkt seien zwar nicht ausgeschlossen. Im Moment habe man aber einfach die Chance gepackt, die sich bietet. «Es ist eine überschaubare Investition», so Zimmer weiter.
Der Editpress-Verleger Alvin Sold und der frühere Tamedia-Verleger Hans Heinrich Coninx seien seit längerem befreundet, was bereits dazu geführt hatte, dass Wochenzeitschriften aus den beiden Häusern Texte austauschten. Luxemburg sei als Markt für die Tamedia interessant, weil er sehr ähnlich wie die Schweiz sei. Das Beneluxland ist ebenfalls ein kleines mehrsprachiges Land mit einem grossen Anteil Zeitungsleser. Deshalb glaubt Tamedia daran, dass zwischen dem neuen Titel L’Essentiel und 20 Minuten bzw. 20 minutes grosse Synergieeffekte möglich seien, sagte Zimmer weiter.
Editpress und Tamedia sind zu jeweils 50 Prozent an der neu gegründeten Herausgebergesellschaft Edita beteiligt. Im Verwaltungsrat wird Tamedia durch VR-Präsidenten Pietro Supino, CEO Martin Kall und 20 Minuten-Geschäftsführer Marcel Kohler vertreten sein. Neben Alvin Sold, dem Verleger und Generaldirektor von Editpress, werden für das luxemburgische Unternehmen Danièle Fonck, stellvertretende Generaldirektorin von Editpress sowie Verwaltungsrätin, und Paul Hammelmann, Verwaltungsrat von Editpress, in den Verwaltungsrat der Edita eintreten.
Das luxemburgische Verlagshaus soll seine Kenntnisse des Medienraums Luxemburg in das Projekt einbringen und die Verankerung im Grossherzogtum garantieren. Tamedia will im Gegenzug die Erfahrungen mit 20 Minuten und 20 minutes in der Schweiz beisteuern. «Editpresse hat uns als Kooperationspartner ausgewählt, weil wir mit 20 Minuten eine erfolgreiche Pendlerzeitung herausbringen», so Zimmer.
Die Zeitung soll sich an «eine junge, urbane und kaufkräftige» Leserschaft wenden, wie es in einem Communiqué heisst. Für Auskünfte über das genaue redaktionelle Konzept sei es aber laut Tamedia-Sprecher Zimmer zu früh. Der neue Titel wird über Zeitungsboxen verteilt. Zeitgleich mit dem Start der gedruckten Zeitung geht eine Website online.
Die Tageszeitung in Luxemburg habe nichts zu tun mit dem neuen Gratiszeitungsprojekt in der Schweiz, erklärte Zimmer der Werbewoche. Die Wochenzeitung hatte am Donnerstag geschrieben, dass das Projekt «Tagi kompakt» beerdigt worden sei. «Wir haben nie gesagt, dass der neue Titel eine Tagi-Kompaktausgabe werden solle. Aber an einer weiteren Gratiszeitung arbeiten wir nach wie vor», heisst es von der Tamedia-Pressestelle. Branchengerüchte, wonach es sich dabei um eine schlankere, weniger ausgebaute Zeitung als 20 Minuten handeln solle, mochte Zimmer nicht kommentieren: «Für detaillierte Auskünfte zum Konzept ist es noch zu früh».

NZZ erobert Deutschland

Mit 34 Prozent Leserzuwachs bei deutschen Entscheidungsträgern hat die Neue Zürcher Zeitung im grossen Kanton ihre Beliebtheit stark gesteigert. Unter den ausländischen Titeln erfreut sich nur die Financial Times einer grösseren Leserschaft in Deutschland als die NZZ.

Mit 34 Prozent Leserzuwachs bei deutschen Entscheidungsträgern hat die Neue Zürcher Zeitung im grossen Kanton ihre Beliebtheit stark gesteigert. Unter den ausländischen Titeln erfreut sich nur die Financial Times einer grösseren Leserschaft in Deutschland als die NZZ.Die Neue Zürcher Zeitung hat laut Communiqué in den letzten zwei Jahren einen Leserzuwachs von 34 Prozent bei Entscheidungsträgern in Deutschland erreicht. Der Schweizer Titel stützt sich dabei auf die Ergebnissen der neuesten«LAE-Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung» (das deutsche Pendant zur MA Leader), die alle zwei Jahre die Nutzung von deutschen, aber auch von ausländischen Presseerzeugnissen untersucht. In der eben publizierten LAE 2007 wird für die Neue Zürcher Zeitung ein weitester Leserkreis von 250’000 und ein mittlerer Leserkreis von 63’000 Lesern ausgewiesen.
Damit liegt die NZZ bei der Nutzung von ausländischen Titeln in Deutschland bei Entscheidungsträgern hinter der Financial Times neu an zweiter Stelle. Aber – zum Teil deutlich – vor Titeln wie Wall Street Journal Europe, The Economist, International Herald Tribune, USA Today, Time, Figaro und Business Week.

Orange8 mischt im Nachwuchssport mit

Fachhändler von Swisscom Mobile unterstützen mit dem Projekt Golden Talents erfolgsversprechende Nachwuchssportler aus ihrer Region. Die Bieler Webagentur Orange8 Interactive zeichnet für die dazu gehörende Website verantwortlich.

Fachhändler von Swisscom Mobile unterstützen mit dem Projekt Golden Talents erfolgsversprechende Nachwuchssportler aus ihrer Region. Die Bieler Webagentur Orange8 Interactive zeichnet für die dazu gehörende Website verantwortlich.Auf dem Weg zur Goldmedaille braucht es Talent, Ehrgeiz, Engagement – und finanzielle Unterstützung. Mit einer gross angelegten Print-Kampagne macht Swisscom Mobile die Aktion «Golden Talents» bekannt. Kunden und Swisscom-Fachhändler unterstützen damit junge Sporttalente aus ihrer Region.
Die Website, welche die Print-Kampagne begleitet, wurde von Orange8 Interactive entworfen. Die Bieler Agentur war im «Golden Talents»-Projekt für die Konzeption, das Design und die technische Umsetzung der Online-Kampagne zuständig. Der Internet-Auftritt bietet viele zusätzliche Infos zur Aktion, wie beispielsweise Fotos und Lebensläufe der Nachwuchssportler, die Adressen der Fachhändler oder einen Wettbewerb. Die Seite wird auf Deutsch und Französisch angeboten, in Kürze wird italienisch folgen.

ARD und ZDF werben wieder gemeinsam

Fast 20 Jahre nach dem Werbeklassiker «Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe» werben die deutschen Öffentlich-Rechtlichen wieder im Doppelpack.

 
Fast 20 Jahre nach dem Werbeklassiker «Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe» werben die deutschen Öffentlich-Rechtlichen wieder im Doppelpack.ARD und ZDF bereiten eine gemeinsame Imagekampagne vor. Der Etat geht an die Frankfurter Agentur Ogilvy & Mather. Wie der W&V-Schwestertitel Kontakter berichtet, setzte sich die Agentur im Pitch gegen drei Mitbewerber durch, so der deutsche Branchenspezialist Werben und Verkaufen. Dem Vernehmen nach seien auch Maksimovic, Saarbrükken, und BBDO Düsseldorf mit im Rennen gewesen.
Die Kampagne soll «die Werte der Öffentlich-Rechtlichen kommunizieren», zitiert der Kontakter Alexander Stock, Hauptabteilungsleiter Kommunikation und Marketing beim ZDF in Mainz. Der Start der gemeinsamen Aktion ist für Herbst oder Winter geplant. Die bestehende Senderwerbung bleibe davon unberührt, heisst es. Mit dem legendären Claim «Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe» hatten die Öffentlich-Rechtlichen erstmals 1989 gemeinsam geworben.

Agence Trio: Alles auf den ersten Klick

Für das Anzeigeportal Edicom.ch hat die Werbeagentur Agence Trio eine neue Kommunikationskampagne entwickelt. Nach dem Motto «Alles finden auf den ersten Klick» wurde unter anderem ein Kinospot gedreht, um die Edicom-Website zu positionieren.

 
Für das Anzeigeportal Edicom.ch hat die Werbeagentur Agence Trio eine neue Kommunikationskampagne entwickelt. Nach dem Motto «Alles finden auf den ersten Klick» wurde unter anderem ein Kinospot gedreht, um die Edicom-Website zu positionieren.Mit täglich über 45’000 Inseraten gehört Edicom zu den Marktführern in der Westschweiz. Um die Internetplattform zu positionieren, beauftragte das Unternehmen die kreativen Köpfe der Lausanner Agence Trio. Eine umfangreiche Kommunikationskampagne nach dem Motto «Alles finden auf den ersten Klick» («Tout trouver du premier clic») soll den Bekanntheitsgrad von Edicom stärken. Der Mediaplan setzt Edicoms neuen Slogan «À chaque situation, sa solution» anhand von Inszenierungen von Alltagssituationen um. Dazu gehört ein Spot, welcher im Kino und auf den Grossbildschirmen der Bahnhöfe Genf und Lausanne gezeigt wird.

Österreicher erhalten Hilfe bei Werbung rund um die Euro 2008

Die Euro 2008 ist ein idealer Werbeträger. Allerdings sind die Unsicherheiten gross, wie Unternehmen ohne Eingriffe in die Rechte der UEFA davon profitieren können. Mit einem Leitfaden und Fallbeispielen will die Östereichische Handelskammer (WKÖ) Abhilfe schaffen.

 Damit Werbung rund um die Fussball-Europameisterschaft 2008 nicht ähnliche Markenrechtsstreitigkeiten wie an der WM 2006 in Deutschland auslöst, will der Dachverband der Wirtschaftskammern Österreichs (WKÖ) Unternehmen rechtlich beraten. Eingriffe österreichischer Firmen in die Rechte der UEFA und mögliche Klagen sollen so verhindert werden. Die Unsicherheit sei gross, sagte Susanne Auer-Strobl von der WKÖ gegenüber Pressetext.ch, «in den vergangenen Wochen gab es extrem viele Anfragen von Marketingbeauftragten, die wissen wollten, wie sie werben dürfen, und was verboten ist». Zu vielen Themen gäbe es in Österreich bislang kein gerichtliches Urteil, weshalb der Beizug rechtlichen Beistands im Einzelfall sinnvoll sei.Um Klarheit zu schaffen, beauftragte die WKÖ den Rechtsanwalt Michael Horak mit der Zusammenstellung der rechtlichen Bestimmungen; verboten ist gemäss Horak die Verwendung von Wort-Bild-Marken der UEFA wie Logo oder Maskottchen. Auch das Verschenken oder Verlosen von Eintrittskarten, der Gebrauch von Fussballspielernamen oder nachempfundenen Logos können rechtliche Sanktionen mit sich bringen. Erlaubt ist hingegen der beschreibende Hinweis auf die EM, beispielsweise: Nur während der EM 2008: 10 Prozent auf alle Fussbälle. Oder: Wir holen den Titel. «Man muss auf jeden Fall kreativ sein», so Auer-Strobl.

Erfolgreicher Fernseh-Saisonauftakt für die Super-League

Mit 381'000 Fernsehzuschauern hat das Auftaktspiel FC Basel gegen den FC Zürich SF zwei einen erfolgreichen Start in die Super-League-Saison beschert.

 Bei einem Klassiker wie FC Basel gegen den FC Zürich war es gar nicht anders zu erwarten: 381’000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen sich am Sonntag, 22. Juli 2007, die Partie auf SF zwei an und bescherten der Super-League am Fernsehen damit einen erfolgreichen Saisonauftakt. Nicht so den Zürchern; Basel gewann 1:0. Die Zuschauerzahl entspricht einem Marktanteil von 23,2 Prozent. 
Das Schweizer Fernsehen überträgt neun weitere Topspiele der höchsten Schweizer Spielklasse live. Darunter das erste Zürcher Derby im neuen Letzigrundstadion, Zürich gegen GC, am 22. September 2007, sowie drei bis fünf Partien des Schweizer Cups inklusive Cupfinal. 

Zu guter Letzt: Schneisen im Kulturdschungel

Die Online-Plattform des deutschen Nachrichtenmagazins Stern hat ein neues Angebot lanciert: die Stern-Shortlist. Um Werbepreise geht es dabei allerdings nicht, auch wenn im Namen die Listen anklingen, die für Werber die Welt bedeuten mögen. Vielmehr will die Website mit Listen die Welt erklären.

 Die Online-Plattform des deutschen Nachrichtenmagazins Stern hat ein neues Angebot lanciert: die Stern-Shortlist. Um Werbepreise geht es dabei allerdings nicht, auch wenn im Namen die Listen anklingen, die für Werber die Welt bedeuten mögen. Vielmehr will Stern-shortlist.de «eine Schneise durch den Kulturdschungel schlagen», wie es auf der Website heisst. Das Portal soll Übersicht in die Flut von Musik, Filmen, TV-Serien und Büchern bringen. Angelehnt ist das Konzept, die Welt in Listen zu erfassen, eindeutig am erfolgreichen Roman High Fidelity von Nick Hornby. Dessen Protagonist Rob macht nach einem schmerzhaften Beziehungs-Aus eine Liste seiner schlimmsten Trennungen. Ganz so düster sind die Themen auf der Stern-Website nicht. Sie wird von den Redakteuren gefüttert; im Zeitalter von Web 2.0 dürfen sich aber natürlich auch die Nutzer beteiligen und ihre Lieblingslisten zu x-beliebigen Themen veröffentlichen. Die Shortlists sind unterhaltend («Songs, die gedopte Radfahrer hören könnten»), sie vermitteln Wissen («Bücher, die für den deutschen Buchpreis 2006 nominiert waren»), bieten einen Nutzwert («Alles für Kinder, deren Mutter 60 wird») und geben Empfehlungen («PC-Games für Kinder, gegen die selbst kritische Pädagogen keine Einwände haben»).
Lehrreich sind die Listen wohl auch mal ungewollt: So erfahren wir aus der Liste «Jasmin Wagner: Alben aus meinem CD-Regal, über die sich meine Fans vielleicht wundern», dass es die früher als Blümchen bekannte Sängerin überhaupt noch gibt. Und auch das Unmögliche wollen manche User möglich machen: Die Liste «Filme, die super sind, auch wenn man Tom Cruise nicht mag» ist ein wahrhaft ambitioniertes Projekt – ebenso wie der Eintrag «Filme, in denen Jim Carrey mal keine Fratzen schneidet».
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