Neuer Kommunikationsleiter bei Clariant

Arnd Wagner wird neuer Head of Group Communications beim Chemiekonzern Clariant. Er hat per 1. August Walter Vaterlaus abgelöst, der zum Pharmaunternehmen Nycomed wechselt.

 Arnd Wagner wird neuer Head of Group Communications beim Chemiekonzern Clariant. Er hat per 1. August Walter Vaterlaus abgelöst, der zum Pharmaunternehmen Nycomed wechselt, wie es in einer Mitteilung heisst. Wagner war zuletzt Leiter Unternehmenskommunikation von Amgen International in Europa. Davor gehörten Aventis und ABB zu seinen beruflichen Stationen. Walter Vaterlaus, der die Kommunikation bei Clariant von 1995 bis 2001 und seit 2004 geleitet hatte, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Beim internationalen Pharmaunternehmen Nycomed, das im Zuge der Übernahme der Altana Pharma das Hauptquartier von Kopenhagen nach Zürich verlegt, wird Vaterlaus Senior Vice President Corporate Communications.

SRG macht Filmindustrie grosszügiges Geschenk

Die SRG ist in Spendierlaune: Zum zehnjährigen Zusammenwirken mit dem einheimischen Filmschaffen, dem «Pacte de l'audiovisuel», unterstützt sie den Schweizer Film mit zusätzlichen 500'000 Franken.

 Die SRG ist in Spendierlaune: Zum zehnjährigen Zusammenwirken mit dem einheimischen Filmschaffen, dem «Pacte de l’audiovisuel», unterstützt sie den Schweizer Film mit zusätzlichen 500’000 Franken. Gegenüber dem SonntagsBlick meinte SRG Generaldirektor Armin Walpen: «Damit zeigt die SRG, wie wichtig ihr der Schweizer Film ist». In den vergangenen zehn Jahren hat sich die SRG die Förderung des hiesigen Filmwesens bereits über 175 Millionen kosten lassen. Auch in der Zukunft kann der Schweizer Film mit der SRG rechnen. Walpen weiter: «Es lohnt sich, noch mehr Mittel in diesen kulturellen Fussabdruck der Schweiz zu investieren».

Deutschland: Entrüstung über Ermittlungen gegen Journalisten

Wegen ihrer Berichterstattung über den Untersuchungsausschuss zum Anti-Terrorkampf wird gegen 17 deutsche Journalisten wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat ermittelt. Die Reaktionen kamen prompt und heftig: Verbände, Gewerkschaften und Abgeordnete werteten die Verfahren als Angriff auf die Pressefreiheit.

 Wegen ihrer Berichterstattung über den Untersuchungsausschuss zum Anti-Terrorkampf wird gegen 17 deutsche Journalisten wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat ermittelt. Die Reaktionen kamen prompt und heftig: Verbände, Gewerkschaften und Abgeordnete werteten die Verfahren als Angriff auf die Pressefreiheit, die FDP forderte gar eine Gesetztesänderung, um Journalisten von einer Verfolgung wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen ausdrücklich auszunehmen. Angeordnet wurden die Ermittlungen von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) aufgrund einer Strafanzeige gegen unbekannte Geheimnisträger des betreffenden Untersuchungsausschusses. Der Ausschuss beschäftigte sich unter anderem mit der Verschleppung von Terrorverdächtigen durch die CIA. Primär richtete sich die Anzeige gegen Bundestagsabgeordnete sowie weitere Amtsträger, die verdächtigt werden, vertrauliche Akten an die Öffentlichkeit gegeben zu haben. In die Untersuchung eingeschlossen werden aber auch Helfer wie Büropersonal oder eben Journalisten, wie es in einer Meldung der SDA heisst. In den Medien erschienen verschiedene Berichte, die offenbar Informationen aus geheimen Akten enthielten.

Neuer Werbe-Award honoriert lokale Ideen

Die Welt ist um ein Werbefestival reicher: Dieses Jahr geht erstmals der Intercontinental Advertising Cup (ICAC) über die Bühne. Der ICAC will lokale Kreativität auf einer globalen Skala bewerten. Die europäischen Finalisten wird eine eigene Pre-Selection-Jury auswählen. Zu diesem Gremium gehört mit Frank Bodin, CEO von Euro RSCG Schweiz, auch ein Eidgenosse.

 Die Welt ist um ein Werbefestival reicher: Dieses Jahr geht erstmals der Intercontinental Advertising Cup (ICAC) über die Bühne. Damit sollen nicht etwa andere Award Shows konkurrenziert werden. Der ICAC will vielmehr lokale Kreativität auf einer globalen Skala bewerten. Denn gute lokale Ideen würden allzu häufig übersehen, weil sie nicht genügend international seien – obwohl sie für ein Publikum vor Ort und nicht für eine internationale Jury geschaffen worden seien, heisst es in einer Mitteilung. Der ICAC ist die Weiterführung von verschiedenen regionalen Festivals. Die Finalisten des asiatisch-pazifischen Wettbewerbs Adfest, des lateinamerikanischen FIAP, des zentraleuropäischen Golden Drums und des Art Directors Club of Europe werden 2007 automatisch an dem neuen Wettbewerb teilnehmen.
Die europäischen Finalisten wird eine eigene Pre-Selection-Jury auswählen. Zu diesem Gremium gehört mit Frank Bodin, CEO von Euro RSCG Schweiz, auch ein Eidgenosse. «Mit dem Award möchten wir die besten Arbeiten der verschiedenen Kontinente ehren und jene Kampagnen würdigen, die für die Industrie wirklich relevant sind», sagte Bodin der Werbewoche.
Neben Bodin sitzen folgende Köpfe in der europäischen Pre-Selection-Jury: Milka Pogliani (Executive Creative Director, McCann Worldgroup, Italien; Präsident der Jury), John Pallant (Executive Creative Director Europa von Saatchi & Saatchi Worldwide, England), Joakim Jonason (Gründer von Anjovis) und Amir Kassaei (Chief Creative Officer von DDB Group Deutschland). Diese Jury verteilt keine Awards, sondern wird die Finalisten selektionieren. Die Preisträger werden im November von einer international zusammengesetzten Jury bestimmt.
Die Awards werden vom 22. bis 24. November 2007 in Valencia vergeben. Die Einreichfrist läuft bis zum 31. August 2007.

Zanox-Übernahme durch Axel Springer und Publigroupe abgeschlossen

Das Verlagshaus Axel Springer und die Publigroupe haben den Kauf der Online-Marketing-Firma Zanox besiegelt. Mit der Finalisierung der Übernahme gibt Zanox die Besetzung des Aufsichtsrates bekannt. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender ist Andreas Wiele.

 Das Verlagshaus Axel Springer und die Publigroupe haben den Kauf der Online-Marketing-Firma Zanox besiegelt. Die beiden Unternehmen hatten im Mai angekündigt, dass sie den Internetspezialisten gemeinsam übernehmen. Die Publigroupe und Axel Springer, zu dem in der Schweiz der Handelszeitungs-Verlag und Jean Frey gehören, wollen damit ihre Aktivitäten im internetbasierten Vertrieb ausbauen und sich gleichzeitig den Zugang zu einer Technologieplattform in einem schnell wachsenden Marktsegment sichern, wie es in einem Communique heisst. Mit der Finalisierung der Übernahme gibt Zanox die Besetzung des Aufsichtsrates bekannt: Andreas Wiele, Vorstand Zeitschriften und Internationales von Axel Springer, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Darüber hinaus wurden Jens Müffelmann und Thomas Kaiser in den Aufsichtsrat berufen. Müffelmann ist Leiter des Geschäftsbereichs Elektronische Medien bei Axel Springer. Thomas Kaiser ist Mitglied der Konzernleitung der Publigroupe und verantwortlich für den Bereich Business Development.

Telekommunikationsbranche trifft sich in Bern

Zum sechsten Mal treffen sich am 18. Oktober Vertreter von Grossunternehmen sowie Fachleute aus der Telekommunikationsbranche zum «MobileBusiness Enterprise Forum». Hauptthemen sind dieses Jahr Mobiles Web, Sicherheit, Trends und das Bezahlen per Handy.

 Zum sechsten Mal treffen sich am 18. Oktober Vertreter von Grossunternehmen sowie Fachleute aus der Telekommunikationsbranche zum «MobileBusiness Enterprise Forum». Hauptthemen sind dieses Jahr Mobiles Web, Sicherheit, Trends und das Bezahlen per Handy. Unter dem Motto «Navigate to success» werden internationale Referenten zu zukunftsrelevanten Themen sprechen, darunter Peter Schuepbach (Kyte.tv, San Francisco) oder Nicole Dufft (Berlecon Research, Berlin). Auf dem Programm stehen zudem Breakout-Sessions, Paneldiskussionen, eine Roadshow für KMUs sowie akademische Workshops. Die Veranstalter weisen in der Pressemitteilung darauf hin, dass sich das «Enterprise Forum» auf Unternehmen konzentriert, die bereits mobile Lösungen einsetzen und sich informieren wollen, was in den nächsten Jahren auf den Markt kommen wird.

Zu guter Letzt: Ein Casting für Freisinnige

Was RTL kann, wollen nun auch die Schweizer FDP-Frauen können: Mit einem Casting für viel Rummel sorgen. Die Damen der freisinnigen Partei suchen nämlich für einen Werbespot «real existierende freisinnige Frauen» - so wollen sie sich «lustvoll» von der Gesamtpartei abheben.

 Was RTL kann, wollen nun auch die Schweizer FDP-Frauen können: Mit einem Casting für viel Rummel sorgen. Die Damen der freisinnigen Partei suchen nämlich «real existierende freisinnige Frauen», die sich «mit den Kernanliegen der FDP-Frauen identifizieren» und in einem Wahlspot auftreten wollen, wie es laut Sonntagszeitung in einem internen Papier heisst. Wer dabei sein will, muss sich Ende August in Zürich oder Bern in einem öffentlichen Casting qualifizieren. Der Spot wird Szenen zeigen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie thematisieren. Die Sonntagszeitung argwöhnt, dass die FDP-Frauen mit dieser Aktion eher auf Verpackung denn auf Inhalt setzen wollen. Absicht sei, dass das Casting mehr Aufmerksamkeit erregen werde als der Film selber. Doch FDP-Frauensekretärin Barbara Perriard betont, dass die Frauen ganz ernsthaft bei der Sache seien: «Wir betreiben keinen Spasswahlkampf. Aber wir müssen uns mit lustvollen Umsetzungen von der Gesamtpartei abheben, wenn wir als liberale Frauenlobby wahrgenommen werden wollen». Politik und Lust muss sich ja nicht zwingend ausschliessen. Damit der Spassfaktor erhalten bleibt, ist nun aber zu wünschen, dass die FDP-Damen nicht auf die Idee verfallen, für ihr Casting sendebewusste Juroren à la Dieter Bohlen im helvetischen Format zu verpflichten.

Murdoch beschäftigt die Medien

Der Verkauf von Dow Jones, der Herausgeberin des Wall Street Journals, beschäftigt nach wie vor die Medien. Befürchtungen werden laut, dass das Blatt stärker kommerziellen Interessen folgen wird. Für die Sonntagszeitung ist aber die Furcht vor der politischen Gleichschaltung aller Murdoch-Zeitungen wenig begründet.

 Der Verkauf von Dow Jones, der Herausgeberin des Wall Street Journals, beschäftigt nach wie vor die Medien rund um den Globus. Der Medienmogul Rupert Murdoch kauft das Verlagshaus für 5,6 Milliarden Dollar. Vorausgegangen war ein langes Seilziehen, schliesslich willigte die Besitzerfamilie Bancroft aber in den Verkauf ein. Die englische Sunday Times, die selbst zu Murdochs Imperium gehört, zeichnet die Verhandlungen nach und zeigt auf, mit welchen Taktiken Murdoch seit etwa zehn Jahren vorging, um nun Dow Jones übernehmen zu können. Der Deal ist auch in den Schweizer Medien nach wie vor Thema: Die NZZ am Sonntag zum Beispiel kommt zum Schluss, dass ein finanzkräftiger und entschlossener Investor eine Zeitung kaufen kann, wenn er sie wirklich will – in ein ähnliches Horn stösst in Deutschland die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit ihrer Schlussforderung: «Unverkäuflichkeit ist offenbar relativ».
Viele Medien zeigen sich besorgt darüber, was mit der Qualitätszeitung Wall Street Journal passieren wird. Kritik wird laut, dass das Blatt stärker kommerziellen Interessen folgen werden müsse. Für die Sonntagszeitung sind aber die Befürchtungen, dass Murdoch die politische Ausrichtung der Zeitung ändern werde, nur schwer nachzuvollziehen: «Warum sollte ein Mann mit so ausgeprägtem Sinn für richtige unternehmerische Entscheide den Ruf eines Blattes gefährden?». Auch die Furcht vor Gleichschaltung aller Murdoch-Zeitungen sei wenig begründet: So fahren die englische Times, die Sun und die Sunday Times unterschiedliche Linien. Ob sich Murdoch wirklich nicht in die redaktionellen Freiheiten einmischt, wird sich allerdings noch erweisen müssen.

Ringier ehrt Boris Tadi? mit Europapreis

Die Hans Ringier Stiftung verleiht den diesjährigen «Europapreis für politische Kultur» an den serbischen Staatspräsidenten Boris Tadi?. Der mit 50'000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen des «Dîner républicain» verliehen, zu dem Publizist Frank A. Meyer eingeladen hatte.

 Die Hans Ringier Stiftung verleiht den diesjährigen «Europapreis für politische Kultur» an den serbischen Staatspräsidenten Boris Tadi?. Er erhält die mit 50’000 Euro dotierte Ehrung für «sein Denken und Wirken als mutiger und engagierter Demokrat, der gegen nationalistische Strömungen in seinem Land ankämpft und Serbien auf dem Weg in die Europäische Union anführt», wie es in einem Communiqué von Ringier heisst. Der zum zweiten Mal verliehene Preis wurde im Rahmen des «Dîner républicain» im Castello del Sole in Ascona übergeben, eingeladen dazu hatte Frank A. Meyer, der dieses Essen stets während des Filmfestivals Locarno ausrichtet. An der Preisübergabe war einige Prominenz zugegen, die Laudatio auf Tadi? hielt der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier. Gäste bei der Überreichung des Preises waren die Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, der Schweizer Bundesrat und Kulturminister Pascal Couchepin, der italienische Vizeministerpräsident und Kulturminister Francesco Rutelli, der serbische Aussenminister Vuk Jeremi? sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.
Als Jurymitglieder amteten der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder, der französische Spitzenpolitiker Dominique Strauss-Kahn, der Verleger Michael Ringier, der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg und der EnBW-Vorstandsvorsitzende Utz Claassen sowie als Jury-Präsident Frank A. Meyer. Der Europapreis wurde dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen; 2006 ging er an den luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker.

Jobs.ch für stolze Summe an US-Investoren verkauft

Die US-Investmentgruppe Tiger Global hat für mehr als 100 Millionen Franken das Schweizer Stellenportal Jobs.ch gekauft. Das Jobportal hatte laut Cash Daily seit mehr als neun Monaten mit möglichen Käufern verhandelt.

 Die US-Investmentgruppe Tiger Global hat für mehr als 100 Millionen Franken das Schweizer Stellenportal Jobs.ch gekauft. Das Jobportal hatte laut Cash Daily seit mehr als neun Monaten mit möglichen Käufern verhandelt. Gut 40 Prozent davon seien Amerikaner gewesen. Das erachtet Mark Sandmeier, Geschäftsführer von Jobs.ch, als normal: Das Wachstumspotenzial im eigenen Land sei in Amerika fast ausgeschöpft, deshalb konzentrieren sich US-Investoren nun auf den europäischen Markt. Für Thomas Sterchi, den Mehrheitsaktionär des Stellenportals, hat sich der Deal auf alle Fälle gelohnt. Jobs.ch rechnet für 2007 laut Cash Daily mit einem Umsatz von 22,5 Millionen Franken.

Bund schubladisiert Filmfestivals

Anlässlich des Filmfestivals in Locarno hat das Bundesamt für Kultur (BAK) über seine künftige Filmfestivalpolitik informiert. Die durch den Bund unterstützten Festivals werden neuerdings in so genannte A-Festivals und Nebenkategorien «Un certain regard» und «Un nouveau regard« unterteilt.

 Anlässlich des Filmfestivals in Locarno hat das Bundesamt für Kultur (BAK) über seine künftige Filmfestivalpolitik informiert. Die durch den Bund unterstützten Festivals werden neuerdings in so genannte A-Festivals und Nebenkategorien «Un certain regard» und «Un nouveau regard« unterteilt. Zu den A-Festivals gehören diejenigen Festivals, die erwiesenermassen eine breite nationale und internationale Ausstrahlung haben: Das Internationale Filmfestival Locarno, die dem Dokfilm gewidmeten Visions de réel in Nyon sowie die Solothurner Filmtage. Die Medienmitteilung des Bundes beziffert das Total der jährlichen Beiträge an diese drei Veranstaltungen mit zwei Millionen; 1,35 Millionen Franken gehen nach Locarno, Nyon erhält 400’0000 Franken und Solothurn wird mit 330’000 Franken unterstützt.
In der Kategorie «Un certain regard» finden sich die grössten vier Kleinen: Das Badener Animationsfilmfestival Fantoche (75’000 Franken), das International Fantastic Film Festival in Neuenburg, (75’000 Franken), die Internationalen Kurzfilmtage in Winterthur (50’000) und das Zurich Film Festival (50’000). Das Internationale Filmfestival Freiburg, das momentan seine Organisation und Positionierung neu gestaltet, erhält für die Ausgabe 2008 eine Jahressubvention von 100’000 Franken.
Unter «Un nouveau regard« fallen kleine, sehr spezialisierte Filmfestivals. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur Filmkultur, wie es in der Medienmitteilung des Bundes weiter heisst. Als unterstützungswürdig eingestuft wurden von der Expertenkommission die kreativen und konzentrierten Perspektiven von Videoex (Zürich), Talent Screen (Zürich), Black Movie (Genf) und des Lausanne Underground Film and Music Festivals. Alle werden mit Förderpatronaten von 25’000 Franken pro Jahr bedacht.

Panel stellt Cash daily ein gutes Zeugnis aus

Die Weltwoche schreibt in ihrer neusten Ausgabe vom Donnerstag, die Gratiszeitung Cash daily leide akut an einem Mangel an wirtschaftsjournalistischem Profil. Gleichentags teilt Ringier mit, dass sich Cash daily mit seinem Print- und Multimedia-Angebot laut den Ergebnissen aus dem zweiten Nutzerpanel «Publi Dialogue» 2007 etabliert habe.

 Die Weltwoche widmet sich in ihrer neusten Ausgabe vom Donnerstag dem Medienhaus Ringier und schreibt unter anderem, die Gratiszeitung Cash daily leide akut an einem Mangel an wirtschaftsjournalistischem Profil, was daran zu erkennen sei, dass die Zeitung halbseitige Grilltipps im Stil von «Grillade nie zu nah über der Glut halten» veröffentliche. Gleichentags teilt nun Ringier in einem Communiqué mit, dass sich Cash daily mit seinem Print- und Multimedia-Angebot laut den Ergebnissen aus dem zweiten Nutzerpanel «Publi Dialogue» 2007 etabliert habe. Die Nutzer verfügten gemäss dem Panel über ein Einkommen, das deutlich über dem Schweizer Durchschnitt liege, der Anteil an Hochschulabsolventen sei überdurchschnittlich hoch.
Im Vergleich zur letzten Befragung ist der Anteil an Top-Führungskräften unter den Nutzern gestiegen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Im Hauptinteresse der Nutzer stehen die Themen Wirtschaft und Finanz, Politik, Beruf, Technik und Reisen. Cash daily wird zusammen mit der NZZ als häufigste Informationsquelle für diese Themen genannt.
Die Bekanntheit aller Multimedia-Angebote sei gestiegen und die Leser-/Blattbindung habe markant zugenommen, ist der Mitteilung weiter zu entnehmen. So würden 96 Prozent der Befragten Cash daily weiterempfehlen und 86 Prozent würden das Angebot vermissen, wenn es nicht mehr auf dem Markt wäre. Das Panel kommt zum Schluss, dass das multimediale Konzept rund um Wirtschaftsthemen in der Zielgruppe als verlässlicher und sicherer Wert gelte.
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