Hagemann betont Unabhängigkeit der Basler Zeitung

Die Basler Zeitung Medien will trotz der Kooperation mit Tamedia und Espace Media für die Pendlerzeitung News unabhängig bleiben. Das sagte VR-Präsident Matthias Hagemann am Freitag vor den Medien in Zürich, als die neue Gratiszeitung präsentiert wurde.

 Die Basler Zeitung Medien will trotz der Kooperation mit Tamedia und Espace Media für die Pendlerzeitung News unabhängig bleiben. Das sagte VR-Präsident Matthias Hagemann am Freitag vor den Medien in Zürich, als die neue Gratiszeitung präsentiert wurde. «Für uns muss alles, was wir tun, dem obersten Unternehmensziel unseres Hauses folgen», betonte Hagemann. «Wir wollen die Familienmehrheit langfristig sichern und selbstständig und unabhängig bleiben.» Mit News und dem geplanten Online-Netzwerk werde die Basler Zeitung ihre Position im Nachrichtenmarkt der Schweiz stärken.
Die Tamedia ist zu 50 Prozent an der neuen Zeitung beteiligt, Espace Media und die Basler Zeitung Medien zu je 25 Prozent. Hagemann meinte, er sei sich der Grössenverhältnisse bewusst. Dennoch würde durch die Basler Zeitung der zweitwichtigste Wirtschaftsraum der Schweiz für News erschlossen.
Hagemann machte die Aussagen vor dem Hintergrund, dass Tamedia die Berner Espace Media übernommen hat. Im August 2007 stimmte die Wettbewerbskomission (Weko) dem Medien-Deal zu. Die Fusion zum zweitgrössten Verlagshaus nach Ringier soll bereits in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Transformer ist auf die S-Bahn gesprungen

Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation mit zwei weiteren Agenturen hat sich die Werbeagentur Transformer den Etat der Zürcher S-Bahn gesichert.

Im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation mit zwei weiteren Agenturen hat sich die Werbeagentur Transformer den Etat der Zürcher S-Bahn gesichert. Die über mehrere Jahre geplante Kampagne im Auftrag des SBB Regionalverkehrs Zürich wird laut Communiqué die S-Bahn als unverzichtbares Element des regionalen ÖV positionieren und in breiten Schichten emotional verankern. Eine erste Lancierungswelle wird bereits ab November zu sehen sein.

Neustes Pendlerblatt heisst News

Der Tages-Anzeiger, die Berner Zeitung und die Basler Zeitung lancieren gemeinsam eine neue Pendlerzeitung namens News. Die Zeitung soll noch vor Ende Jahr herauskommen; auf ein genaues Datum wollte sich Espace-VR-Präsident Charles von Graffenried an der Pressekonferenz nicht festlegen. Ab kommendem Frühjahr gibt es ausserdem ein gemeinsames Online-Netzwerk.

 Der Tages-Anzeiger, die Berner Zeitung und die Basler Zeitung lancieren gemeinsam eine neue Pendlerzeitung namens News. Die Zeitung soll noch vor Ende Jahr herauskommen; auf ein genaues Datum wollte sich Espace-VR-Präsident Charles von Graffenried an der Pressekonferenz nicht festlegen. Ab kommendem Frühjahr gibt es ausserdem ein gemeinsames Online-Netzwerk. Die Zeitung erscheint in einer Auflage von 330’000 Exemplaren in den Grossräumen Basel, Bern und Zürich. Chefredaktor ist Philippe Pfister, der zuletzt Mitglied der Chefredaktion beim mittlerweile eingestellten Magazin Facts war. Für das Blatt wird eine gemeinsame Aktiengesellschaft namens NP News Print gegründet. An dieser sind alle drei Zeitungen beteiligt; die Basler und die Berner Zeitung zu je 25 und der Tages-Anzeiger zu 50 Prozent. Über den Betrag, der in das neue Blatt sowie in den Onlineauftritt investiert wird, wollten die Verleger der drei Zeitungen an der Medienorientierung keine Auskunft geben.
Die Distribution der Pendlerzeitung läuft über Zeitungsboxen; mit der SBB sei man dazu bereits in Verhandlung. News soll, wie der Name impliziert, eine reine Nachrichten-Zeitung sein. «Die Formel ist relativ einfach: Wir setzen erstens auf News, zweitens auf News, drittens auf News», erklärte der designierte Chefredaktor Philippe Pfister. News wird in jeder Stadt mit einem eigenen Zeitungskopf herausgegeben, der den Titel der verkauften Zeitung enthält. Es wird also «News Tages-Anzeiger», «News Berner Zeitung» und «News Basler Zeitung» geben. Der Inhalt der drei Ausgaben ist ansonsten identisch. Einziger Unterschied bildet jeweils auf der Seite «Schweiz» ein Kasten mit Hinweisen darauf, was es in den abonnierten Titeln zu lesen gibt. Obwohl die Verlage mit der neuen Zeitung explizit das Ziel haben, ihre verkauften Regional-Tageszeitungen zu stärken, wird News keine Lokalseiten enthalten. Regionale Nachrichten erscheinen nur, wenn sie von nationaler Bedeutung sind.
Die Redaktion wird im Zürcher Tamedia-Haus in den Räumlichkeiten der ehemaligen Facts-Mannschaft ihr Domizil haben. Insgesamt werden 34 neue Stellen geschaffen, 26,5 in der Redaktion und 7,5 im Verlag. Zu der Redaktion gehören Rolf Hürzeler, zuvor bei Facts, als Leiter Kultur; Christian Maurer als Blattmacher; Stefan Regez, vormaliger Jungfrauzeitung-Chefredaktor, als Nachrichten-Chef.
Die Zeitung fokussiert sich auf Agenturmeldungen als Quelle von 80 Prozent der Beiträge; laut Pfister sollen diese Nachrichten aber in einer «hochwertigen Aufbereitung» vermittelt werden. Auf Kolumnen oder Kommentare wird verzichtet. Das Blatt soll sich an eine junge, gut gebildete und urbane Leserschaft richten. «Gratiszeitungen stehen im Vorurteil, dass sie aus Sicht der Werbewirtschaft eine qualitativ schlechtere Leserschaft als abonnierte Zeitungen anziehen. Das stimmt aber nicht», betonte Projektleiter Rolf Bollmann. «Es ist jedoch einfach so, dass Junge nicht mehr bereit sind, für eine Zeitung zu bezahlen». Der Werbewirtschaft könne man nun neue Angebote machen: News ist auf nationaler Ebene alleine, im Verbund mit dem Kombi Metropool sowie regional jeweils mit dem abonnierten Titel zusammen buchbar. Dank der erhöhten Reichweite wolle man attraktive Preise schaffen. Die Anzeigenkosten wurden aber noch nicht genannt.
Auf die Frage, ob das neuste Blatt nicht die Gefahr einer Kannibalisierung der bestehenden Zeitungen berge, antwortete Bollmann: «Eine gewisse Kannibalisierung lässt sich nicht verhindern. Aber wenn Einnahmen in die Gratiszeitungen fliessen, wollen wir diese lieber in den eigenen Häusern behalten». Die von Sacha Wigdorovits initierte Gratiszeitung .ch sei für die Lancierung von News nicht entscheidend gewesen, meinte Tamedia-VR-Präsident Pietro Supino vor den Medien: «Unabhängig davon, ob .ch startet oder wie lange es auf dem Markt bleibt, wollen wir News lancieren».
Online-Newsnetzwerk soll im Frühjahr startenNicht nur im gedruckten Zeitungsmarkt, sondern auch im Online-Bereich wollen die drei Titel expandieren. Im Frühjahr 2008 startet ein gemeinsames Online-Newsnetzwerk. Daran werden sich auch der Winterthurer Landbote und die Thurgauer Zeitung beteiligen. Es umfasst insgesamt rund 37 Vollzeitstellen. Eine Mantelredaktion mit 18 Stellen wird in Zürich sitzen, die regionalen Redaktionen in Zürich, Basel und Bern bleiben erhalten. «Wir wollen nicht den Fehler machen, den andere schon gemacht haben, und nur mit einem zentralen Newsdesk fahren», erklärte Res Strehle, der Projektleiter Redaktion Online-Newsnetzwerk. Das Netzwerk setzt auf die bestehenden Internetadressen der drei Tageszeitungen. An allen Standorten werden so genannte Page-Macher arbeiten, das digitale Pendant zum bekannten Blattmacher. Online setzen die drei Verlage, im Gegensatz zum Pendlerblatt News, auf regionale Inhalte. «In der Schweiz sind die regionalen Teile im Online-Bereich noch unterentwickelt», so Strehle. Der Chefredaktor des neuen Netzwerkes ist noch unbekannt.
Die drei Medienhäuser streben an, mit dem neuen Netzwerk zur meistbesuchten Medien-Site der Schweiz zu werden. Zählt man die Net-Metrix-Zahlen vom August 2007 von Tagesanzeiger.ch, Baz.ch und Espace.ch zusammen, resultieren tatsächlich mehr Unique Clients als bei Blick Online, dem bis anhin führenden Online-Portal eines Schweizer Medienhauses. Ob diese Rechung in der Praxis aufgeht, wird sich weisen müssen. Res Strehle freute sich vor den Medien jedenfalls darüber, dass nun «die Mittel für einen den Qualitätszeitungen angemessenen Online-Auftritt» vorhanden seien.
Carole Scheidegger

SFLB bleibt für den Tagi 120 mal ganz lokal dran

Die Agentur Spielmann/Felser/Leo Burnett hat für den Tages-Anzeiger eine Plakatkampagne mit 120 lokal zuspitzten Sujets gestaltet. Mit den passend zur jeweiligen Umgebung getexteten Unikat-Plakaten zeigt der Tagi, dass Ereignisse und Trends auch Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung haben können.

Die Agentur Spielmann/Felser/Leo Burnett hat für den Tages-Anzeiger eine Plakatkampagne mit 120 lokal zuspitzten Sujets gestaltet. Mit den passend zur jeweiligen Umgebung getexteten Unikat-Plakaten zeigt der Tagi, dass Ereignisse und Trends auch Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung haben können. Oder dass umgekehrt ganz lokale Ereignisse Grösseres bewirken können. Die Plakate stellen Fragen – die Antworten erhält, wer dranbleibt und regelmässig den Tages-Anzeiger liest, wie es in einer Mitteilung von SFLB heisst. Jedes der 120 Sujets wurde speziell für die unmittelbare Umgebung kreiert. So wird zum Beispiel vor einem italienischen Restaurant gefragt: «Was, wenn die Weizenpreise weiter steigen? Gibts dann hier im Delfino nicht mehr Spaghetti für 12 Franken?» Absender: Dranbleiben – Tages-Anzeiger. Oder neben einem Kiosk in Zürich: «Was, wenn noch mehr Deutsche nach Zürich kommen? Verkauft dann dieser Kiosk Currywürste?»
Für die Plakat-Aktion haben die Kreativen der Tagi-Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett sämtliche Plakatstellen vor Ort besucht, sich Notizen von der Umgebung gemacht und später für jede der 120 Plakatstellen eine Headline getextet, die das Umfeld einbezieht. So steht zum Beispiel auf einem Plakat in Uster, das auf einem Stück Rasen steht: «Was, wenn weiche Drogen legal werden? Wird hier unten dann anderes Gras angepflanzt?» Oder an der Badenerstrasse neben einem Schuhladen, der die momentan populären Crocs-Sandalen verkauft: «Was, wenn Crocs noch populärer werden? Zieht der Schuladen Piedo dann an die Bahnhofstrasse?».
Die Plakate hängen noch bis zum 24. Oktober. Eine Auswahl der 120 Unikat-Plakate kann online angeschaut werden unter
http://flickr.com/photos/13147480@N02/sets/72157602001100786/show/
Verantwortlich bei Tamedia:
Rolf Bollmann (Leiter Zeitungen Zürich), Dominique von Albertini (Leiter Lesermarkt), Cyril Hänggi (Assistenz Lesermarkt); verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann, Peter Brönnimann (CD), Diana Rossi, Maren Beck, Katja Puccio, Cyril Wirz, Martin Arnold, Martin Spillmann, Patrick Suter, Peter Brönnimann (Texte) Simone Saner, Andy Stäheli (Beratung). Media: Bemberg, Gedenk, Media.

SI greift mit Publicis nach den Sternen

Die Schweizer Illustrierte wirbt bereits seit Jahren mit dem Claim «Näher bei den Stars». Nun hat die Publicis Inserate für das beliebte Klatschheft entworfen, die Einblicke in die Intimsphäre der Prominenten versprechen.

Die Schweizer Illustrierte wirbt bereits seit Jahren mit dem Claim «Näher bei den Stars». Nun hat die Publicis Inserate für das beliebte Klatschheft entworfen, die Einblicke in die Intimsphäre der Prominenten versprechen.
«Niemand ist so nahe bei den Stars wie die Schweizer Illustrierte.» heisst es in einer Pressemitteilung der Publicis. Das beweise die neue Imagekampagne. Die Agentur konzentriert sich dabei auf die Leser und Leserinnen des People-Magazins. Mit drei Sujets inszeniert die Publicis den Claim der SI, einen exklusiven Blick in die private Welt der Stars zu gewähren. So erlebt jeweils eine Gruppe von Lesern hautnah ihren Star, sei das bei der Yogaübung im Wohnzimmer, in der Badewanne oder beim Naschen aus dem Kühlschrank. Die Inserate erscheinen ab KW 39 in der ganzen Deutschschweiz als 1/1, 2/1 und F12, F200, sowie als Railposter.
Verantwortliche bei Schweizer Illustrierte:
Urs Heller (Verlagsdirektor/ Chefredaktor); Franziska Schmid (Werbeleiterin Ringier Zeitschriften); Nicole Wesche (Product Managerin). Verantwortliche bei Publicis: Markus Gut (CCO); Florian Beck (CD); Nina-Britt Rauer (Text); Thomas Berger, Tanja Caduff (Grafik); Giovanna Colucci und Silvia Holend (Beratung); Christina Hengstmann (Art Buying). Verantwortliche bei OMD Media: Luise Diem (Managing Director OMD See). Fotograf: Holger Pooten. Postproduction: Robin Preston.

Fisch.Meier.Direkt verleiht HP die nötige Schärfe

Von Aussen betrachtet klein und fein, probiert man sie aus, ist sie absolut gewaltig: Die Chili-Schote. Genau so will sich HP mit einem neuen B-2-B-Mailing positionieren.

Von Aussen betrachtet klein und fein, probiert man sie aus, ist sie absolut gewaltig: Die Chili-Schote. Genau so will sich HP mit einem neuen B-2-B-Mailing positionieren. Die Dialogagentur Fisch.Meier.Direkt kreierte für eine HP-Produktlinie ein B-2-B-Mailing, dem eine echte Chili-Schote beigelegt wurde. Mit ihrer kompakten Architektur liefern die HP Entry-Class-Server laut Medienmitteilung eine starke Performance auf kleinstem Raum. Small Size – Big Impact, also. Besser als mit der scharfen, kleinen Paprika-Frucht lasse sich dieser Leitsatz wohl nicht dramatisieren. Das Mailing führe IT-Verantwortliche über eine stringente Argumentationslinie durch die Vorteile der HP Entry-Class-Server. Und schliesslich auf eine Antwortkarte, mit der ein Beratungsgespräch angefordert werden könne. Diese feurige Umsetzung des trockenen Themas habe bei der Zielgruppe die gewünschte Reaktion ausgelöst – einen Big Impact.

Media Focus erfasst Werbung rund um Euro 08

Im Hinblick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich erfasst Media Focus ab dem 1. Oktober 2007 bei allen aktuell verfügbaren Werbemitteln den Bezug zur Fussball-EM 2008.

 Im Hinblick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich erfasst Media Focus ab dem 1. Oktober 2007 bei allen aktuell verfügbaren Werbemitteln den Bezug zur Fussball-EM 2008. Damit soll ein direkter Vergleich zwischen den Kommunikationsleistungen der offiziellen Sponsoren der Uefa und den Ambush –Werbeaktivitäten möglich werden. Zur Differenzierung dieser Veranstaltungsbezüge wird in der Erfassung unterschieden, ob der Bezug mittels den offiziellen Marken wie Text, Logo, Slogan und Maskottchen oder nur indirekt hergestellt wird. Konkret erfasst das Forschungsunternehmen, ob der Veranstaltungsbezug mittels der offiziellen Marken, mittels der Marken und einem inhaltlichen Bezug oder einem indirekten Bezug erfolgt.
Media Focus erhofft sich zudem, dass sie vertiefte Einsichten über die Auswirkungen auf den gesamten Werbemarkt Schweiz vor und während der Grossveranstaltung Euro 2008 generieren kann. Mit der Europameisterschaft nimmt das Forschungsunternehmen erstmals die Erfassung spezieller Veranstaltungen in die Werbedruckstatistik auf.

«Creative Boutique» zeigt die besten Bilder von Corbis

Die Bildagentur Corbis, in der Schweiz über die Ringier-Tochter Specter vertreten, eröffnet eine neue «Creative Boutique» im Internet. Sie enthält eine Sammlung von Best-of-Bildern, Hintergrund-Motive zum kostenfreien Herunterladen und die neuesten Keywords bei Corbis.

 Die Bildagentur Corbis, in der Schweiz über die Ringier-Tochter Specter vertreten, eröffnet eine neue «Creative Boutique». Sie enthält eine Sammlung von Best-of-Bildern, Hintergrund-Motive zum kostenfreien Herunterladen und die neuesten Keywords bei Corbis. Auch zu Trend-Reportagen der globalen Creative Intelligence von Corbis sind dort zu finden. Darin werden aktuelle kulturelle Trends beschrieben, die die gegenwärtige und künftige Nachfrage nach Bildmaterial beeinflussen. Diese firmeneigenen Studien sind das Ergebnis der Analyse von tausenden der meistverkauften Bilder bei Corbis sowie werblicher und redaktioneller Tearsheets und der Auswertung demographischer und psychographischer Untersuchungen. Die Creative Boutique unter Corbis.com/creativeboutique wird regelmässig aktualisiert.

Publikumsrat: Wirtschaft im Hoch, Unterhaltung im Keller

Der Publikumsrat ist im grossen und ganzen zufrieden mit dem Programm der öffentlichen Sender, es bleibt allerdings noch Platz für Verbesserungen. «Zart oder Bart?» sei «entwicklungsfähig», das Wirtschaftsmagazin «Eco» professionell aber zu unkritisch und die Rubrik «DRS3 Wirtschaft» sei informativ aber zu börsenlastig.

Der Publikumsrat ist im grossen und ganzen zufrieden mit dem Programm der öffentlichen Sender, es bleibt allerdings noch Platz für Verbesserungen. «Zart oder Bart?» sei «entwicklungsfähig», das Wirtschaftsmagazin «Eco» professionell aber zu unkritisch und die Rubrik «DRS3 Wirtschaft» sei informativ aber zu börsenlastig.Die neue Eigenkreation des Schweizer Fernsehen «Zart oder Bart?» wurde vom Publikumsrat als Sendung mit Entwicklungspotential wahrgenommen, die ihr Publikum finden werde. In einem Communiqué äusserten die Räte den Wunsch nach einer besseren Moderation und eine allgemein lebendigere, witzigere und anspruchsvollere Quizshow.
Der Start des SF-Wirtschaftsmagazins «Eco» ist gemäss Publikumsrat gelungen. Als professionell, abwechslungsreich und gut verständlich wird die neue Sendung gelobt. Komplexe Themen würden differenziert und auch für Laien verständlich aufbereitet, auch dank des Einsatzes informativer Grafiken und der kompetenten Moderation von Reto Lipp. «Eco» stelle Schweizer Themen in den Mittelpunkt und sei auf gutem Weg, ein eigenes Profil zu entwickeln. Allerdings empfinden einige Ratsmitglieder die Länge der einzelnen Beiträge an der oberen Grenze. Ausserdem wurde der Wunsch nach mehr Hartnäckigkeit und kritischerem Nachfragen geäussert.
Die Wirtschaftsrubriken auf DRS 3 überzeugten den Publikumsrat grösstenteils. Die Wirtschaft würde Laien verständlich näher gebracht, ohne für Kenner banal zu wirken. Trotz der Kürze der Sendungen sei der In-formationsgehalt gross. Besonders gut angekommen sei die gewählte Frage-Antwort-Form, die aus einem Zwiegespräch zwischen dem Moderator und den beiden Wirtschaftredaktoren besteht. Dies erlaube es, die Inhalte auf lockere und erfrischende Art dem Publikum zu vermitteln. Einigen Ratsmitgliedern ist die Sendung jedoch zu börsen- und finanzmarktlastig. Sie empfehlen mehr Berichte über Schweizer Firmen, über Klein- und Mittelbetriebe sowie Informationen über Konjunktur und Arbeitsmarkt.

So soll Pendlerzeitung News aussehen

Der Tages-Anzeiger, die Basler Zeitung und die Berner Zeitung lancieren gemeinsam eine Pendlerzeitung namens News. Sehen Sie hier die Nullnummer.

 Der Tages-Anzeiger, die Basler Zeitung und die Berner Zeitung lancieren gemeinsam eine Pendlerzeitung namens News. Sehen Sie hier die Nullnummer.

Nadia Bächi neue stv. Chefredaktorin bei Radio Zürisee

In der Redaktionsleitung von Radio Zürisee kommt es zu einem Wechsel. Nadia Bächi übernimmt per 1. November das Amt der stellvertretenden Chefredaktorin. Ihre Vorgängerin, Vera Grimm, wechselt zu Radio DRS.

In der Redaktionsleitung von Radio Zürisee kommt es zu einem Wechsel. Nadia Bächi übernimmt per 1. November das Amt der stellvertretenden Chefredaktorin. Ihr Vorgängerin, Vera Grimm, wechselt zu Radio DRS.Die 29-jährige Nadia Bächi hat ihre Radiokarriere vor fünf Jahren bei Radio Zürisee begonnen. Sie absolvierte laut Communiqué zunächst ein Praktikum und ein Volontariat auf der Redaktion. Seit Früjahr 2004 arbeitet Nadja Bächi als Redaktorin für Radio Zürisee.
Nach rund sechsjähriger Tätigkeit bei Radio Zürisee hat sich Vera Grimm entschieden, bei der SRG eine neue berufliche Herausforderung zu suchen. Im November wechselt sie als Redaktorin zum Regionaljournal Zürich-Schaffhausen von Schweizer Radio DRS.

Schweizer Werbung erfreut über Berner Entscheid zu sexistischer Werbung

Der Verband Schweizer Werbung (SW) hat «mit Genugtuung» den Entscheid des Berner Grossen Rates zur Kenntnis genommen, wonach kein Gesetz gegen sexistische Werbung ausgearbeitet werden soll.

 Der Verband Schweizer Werbung (SW) hat «mit Genugtuung» den Entscheid des Berner Grossen Rates zur Kenntnis genommen, wonach kein Gesetz gegen sexistische Werbung ausgearbeitet werden soll. Die SW zeigt sich in einer Mitteilung von Mediensprecher Piero Schäfer insbesondere befriedigt über die Argumentation der Gegner des geplanten Werbeverbotes: Die Mehrheit des Parlamentes war der Meinung, dass sich die Selbstregulierung der Branche bewährt habe (siehe ). Auch die Lauterkeitskommission (LK) nimmt den Entscheid gerne zur Kenntnis, welcher beleg, dass ihre Arbeit von politischen Gremien anerkannt werde, heisst es weiter. Das Berner Urteil bedeute freilich nicht, dass die Kommission sich jetzt zurücklehnen könne; sie sei sich der Brisanz des Themas durchaus bewusst. Nicht zuletzt deshalb hat sie den Grundsatz Nr. 3.11 über geschlechterdiskriminierende Werbung neu formuliert. Gleichzeitig will die LK weiterhin alles daran setzen, die Branche zu sensibilisieren. Einerseits mit vermehrter Öffentlichkeitsarbeit, anderseits mit Veranstaltungen über sexistische Werbung: Am 9. Oktober findet im Zürcher Stadthaus ein Workshop über sexistische Werbung statt, an welchem das Thema aus verschiedenen Perspektiven diskutiert wird.
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