BMB wirbt für Stöckli Swiss Sports

Nach einer Agenturevaluation hat sich der Wolhuser Ski- und Fahrradhersteller Stöckli für eine Zusammenarbeit mit der Zürcher Werbeagentur BMB entschieden. Ziele sind die Bekanntmachung des Angebots sowie die Etablierung des neuen Markennamens Stöckli Outdoor Sports

 Nach einer Agenturevaluation hat sich Stöckli Swiss Sports für eine Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Bärtschi, Meroni & Bolleter (BMB) entschieden. Die Zusammenarbeit umfasst die Entwicklung und Umsetzung eines TV-Konzeptes zur Bekanntmachung des Angebotes sowie zur Etablierung des neuen Markennamens Stöckli Outdoor Sports. Gemäss Medienmitteilung von BMB sagte die Geschäftsleitung, die Agentur habe mit einer Kampagnenidee überzeugt, welche durch ihre Einzigartigkeit überrasche und dabei die aktuellen Bedürfnisse optimal berücksichtige. Erste Resultate der Zusammenarbeit werden ab Mitte November zu sehen sein. Neben den beiden Kernangeboten aus eigener Fabrikation, Skier und Fahrräder, verkauft Stöckli Swiss Sports (vormals Skifabrik Stöckli) eine breite Palette von ausgewählten Sportartikeln für verschiedene Leistungssportarten.

Zu guter Letzt: MTV erschreckt Münchner Bistum

Leser aus der Limmatstadt Zürich mögen sich bei der folgenden Meldung an die Tage des Tanzverbotes erinnert fühlen: In München rebelliert das Erzbistum gegen die kommenden MTV Europe Music Awards, die am 1. November über die Bühne gehen sollen.

 Leser aus der Limmatstadt Zürich mögen sich bei der folgenden Meldung an die Tage des Tanzverbotes erinnert fühlen: In München rebelliert das Erzbistum gegen die kommenden MTV Europe Music Awards, die am 1. November über die Bühne gehen sollen – also an Allerheiligen. «Der Tag ist nicht frei, damit man da eine Party feiern kann», sagte Bistumssprecher Winfried Röhmel letzte Woche gemäss der Nachrichtenagentur DDP. Er sehe zwar wenig Chancen, die Veranstaltung auf dem Rechtsweg zu verhindern, doch sei Allerheiligen als gesetzlich geschützter «stiller Tag» das falsche Datum für die Sause des Musiksenders. Laut dem bayrischen Feiertagsgesetz sind öffentliche Unterhaltungsanlässe nur dann erlaubt, «wenn der diesem Tag entsprechende ernste Charakter gewahrt ist». Moderator des MTV-Anlasses ist US-Rapstar Snoop Dogg, ihm zufolge werde der Abend «absolut ausgeflippt». Dass diese Aussage die Kirchenväter beruhigt, darf bezweifelt werden.

Nokia ist wertvollste Marke Europas

In der von Novomatic und der österreichischen Raiffeisen durchfgeführte Markenwertstudie wurden mehr als 3000 Marken unter die Lupe genommen und eine Wertrangliste erstellt. Unter den ersten 50 sind gerade mal drei Schweizer Konzerne: Nestlé, UBS und Novartis auf den Plätzen 15, 26 und 27.

 In der ersten europäischen Markenwertstudie wurden mehr als 3’000 Markenunternehmen in 24 Ländern und 16 Branchen analysiert. Wertvollste Marke ist der finnische Telefonhersteller Nokia mit 32, 3 Milliarden Euro, gefolgt vom französischen Luxusgüterkonzern LVMH mit 29,8 Milliarden Euro und dem holländischen Nahrungsmittelkonzern Unilever mit 25,1 Milliarden Euro. Initiiert wurde die Studie von Novomatic und Raiffeisen, präsentiert vom European Brand Institute in Wien. Europas wertvollste Markenunternehmen (in Milliarden Euro)
1. Nokia (32,3)
2. Louis Vuitton Moët Hennessy LVMH (29,8)
3. Unilever (25,1)
4. Telefonica (23,8)
5. Vodafone (22,5)
6. Mercedes-Benz (20,4)
7. Deutsche Telekom (18,2)
8. BMW (17,2)
9. France Telecom (17,0)
10. InBEV (16,8)

Andreas Widmer wird CEO von Young & Rubicam Gruppe Schweiz

Der Futurecom-Interactive-Chef Andreas Widmer wird CEO der neu gegründeten Young & Rubicam Gruppe Schweiz. Er leitet die Gruppe zusammen mit Markus Gut, dem bisherigen Leiter Kreation von Publicis. Auch Philipp Skrabal, CD von Publicis, wechselt zu AY&R.

Der Futurecom-Interactive-Chef Andreas Widmer wird CEO der neu gegründeten Young & Rubicam Gruppe Schweiz. Er leitet die Gruppe zusammen mit Markus Gut, dem bisherigen Leiter Kreation und Mitglied der Geschäftsleitung der Zürcher Werbeagentur Publicis. Gut verlässt Publicis per Ende Dezember 2007 und wird bei der Young & Rubicam Gruppe Schweiz als Chief Creative Officer tätig sein. Widmer wird also Edgar C. Britschgi als CEO der Gockhausener Agentur ablösen. Das bestätigte er gegenüber der Werbewoche. Britschgi werde Advico Young & Rubicam aber erhalten bleiben. Gut war während 13 Jahren bei Publicis tätig, zuerst als Senior Art Director und später als Chief Creative Officer. Zusammen mit ihm wird auch sein Stellvertreter, Philipp Skrabal, als CD zu Advico Young & Rubicam wechseln. Publicis verliert damit zwei herausragende Kreative, wie es in einer Mitteilung heisst. In der Agentur sollen die Creative Directors Ralph Halder, Ralf Kostgeld, Sacha Moser und Tim Hoppin zusammen mit dem gesamten Kreativteam für Kontinuität in der Kreation sorgen.
«Ich bedaure den Weggang der beiden sehr, das ist für uns ein markanter Verlust», sagte Publicis-CEO Fredy Collioud der Werbewoche. «Wir hatten zusammen andere Pläne gehabt, Markus Gut wären attraktive Positionen bei Publicis offen gestanden, auch die Nachfolge von mir selber». Dass Gut nun die neue Chance packe, könne er aber nachvollziehen. Gut sei darüber hinaus ein langjähriger Freund von Andreas Widmer, mit dem er nun zusammenarbeiten wird.

Blue Spirit erhält den Zuschlag für den Selecta-Etat

Die Zürcher Agentur Blue Spirit Communications hat in einem internationalen Wettbewerb das Rennen um den Etat des Selecta-Konzerns gemacht. Der Konzern macht pro Jahr über eine Milliarde Franken Umsatz.

 In einem internationalen Wettbewerb um den Etat des Selecta-Konzerns konnte sich Blue Spirit Communications durchsetzen. Damit löst die Zürcher Agentur die bisherige Hausagentur Compass Design ab und übernimmt sowohl die Neuentwicklung des Corporate Design und BTL-Werbemassnahmen als auch die klassische Kommunikation auf Gruppenebene. Gemäss Medienmitteilung erfolgte die Evaluation anhand eines realen Projekts, bei dem die Agenturen ihre Kompetenzen direkt unter Beweis stellen müssten. Blue Spirit Communications konnte den Wettbewerb mit umfassendem Engagement und einer zielführenden Realisierung für sich entscheiden. Selecta ist in Europa in 24 Ländern vertreten, bewirtschaftet rund 150’000 Verkaufsautomaten und macht über eine Milliarde Franken Umsatz pro Jahr.

Weber Harbeke wirbt auch mit Radiospots für Unique

Damit die Süddeutschen sich nicht nur über den Fluglärm beschweren sondern auch mal über Zürich fliegen, hat Unique die Agentur Weber Harbeke damit beauftragt, Radiospots für den Flughafen Zürich zu kreieren.

 
Um den Süddeutschen die Vorteile des Zürcher Flughafens näher zu bringen, hat die Flughafenbetreiberin Unique die Agentur Weber Harbeke beauftragt, eine Radio-Spot-Serie für den süddeutschen Raum zu entwickeln. Geworben wird mit den von Zürich anfliegbaren 150 Direktdestinationen oder der Schweizer Pünktlichkeit, teilweise in freundeidgenössischem Hochdeutsch. Gemäss Mitteilung der Werbeagentur sind dabei Sendungen entstanden, die deutsch und deutlich sagen, was Zürich dank seines Flughafens ist: eine wirklich internationale Stadt.
Verantwortlich bei Unique (Flughafen Zürich AG): Michael Breuer (Verantwortung), Emanuela Dancsecs (Marketing Communication); bei der Werbeagentur Weber Harbeke: Thomas Harbeke und Max Weber (CD), Christian Sidow (Text/Regie); Radio-Produktion: Selmi Tonstudio GmbH, Chrigi Grunder und Renzo Selmi.Drei Radiospots:

Publimedia-Forum widmet sich dem Thema «Channel Planning»

An der 14. Auflage des Publimedia Forums werden die Neuerungen im Zeitungs- und Zeitschriftenangebot und «Channel Planning» im Zentrum stehen. Während der halbtägigen Veranstaltung, die am 26. September im World Trade Center in Zürich über die Bühne geht, soll vor allem der Frage nachgegangen werden, ob der neue Trend in Sachen Mediaplanung tatsächlich neu ist.

 An der 14. Auflage des Publimedia Forums werden die Neuerungen im Zeitungs- und Zeitschriftenangebot und «Channel Planning» im Zentrum stehen. Während der halbtägigen Veranstaltung, die am 26. September im World Trade Center in Zürich über die Bühne geht, soll vor allem der Frage nachgegangen werden, ob der neue Trend in Sachen Mediaplanung tatsächlich neu ist, oder ob es sich schlicht um die herkömmliche Mediaplanung mit ein bisschen crossmedialer Beimischung handelt. Referieren werden Mark Greenstreet von Carat Insight in London und Manfred Mareck von Research Marketing. In der drauffolgenden Podiumsrunde erörtern Harald Amschler (Forschungsleiter Wemf) und Dr. Peter Felser (CEO Spillmann Felser Leo Burnett) unter der Leitung von Media Trend Journal-Chefredaktor Urs Schnider, inwieweit in der Schweiz neue Erhebungsmethoden erforderlich sind, wer dabei die Zügel führen sollte und wie das Ganze finanzierbar wäre. 

Neue Mandate für Dialogmarketing-Spezialist Nemuk

Das Zürcher Online-Dialogmarketing Unternehmen Nemuk hat im ersten Halbjahr 2007 mit Renault, LeasePlan und der Firma Kuhn Rikon drei neue Kunden dazu gewonnen. Zum Kundenstamm zählt auch Betty Bossi, für die zuletzt gleich zwei E-Mail-Marketing-Projekte realisiert wurden.

 
Das Zürcher Online-Dialogmarketing Unternehmen Nemuk hat im ersten Halbjahr 2007 mit Renault, LeasePlan und der Firma Kuhn Rikon drei neue Kunden dazu gewonnen. Zu dem mittlerweile über 50 Firmen aus dem In- und Ausland umfassenden Kundenstamm zählt auch Betty Bossi, für die zuletzt gleich zwei E-Mail-Marketing-Projekte realisiert wurden: Ein auf die TV-Sendung «Al dente» abgestimmter Newsletter, sowie zwei kulinarische Newsletter für das neue Produkt «Bossi». Ausserdem wurde die Lancierung der neuen Internetseite der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich mit einer Kampagne begleitet. Bei allen Projekten war Nemuk für die Konzeption, Kreation und Realisation verantwortlich. 

Contexta mit verbindender Wirkung für 1811

Der Swisscom-Auskunftsdienst 1811 ist neu auch ein Vermittlungsdienst. Welchen praktischen Nutzen dies für die Konsumentinnen und Konsumenten hat, will zurzeit eine integrierte Kampagne von Contexta vor Augen führen.

Der Swisscom-Auskunftsdienst 1811 ist neu auch ein Vermittlungsdienst. Welchen praktischen Nutzen dies für die Konsumentinnen und Konsumenten hat, will zurzeit eine integrierte Kampagne von Contexta vor Augen führen. Im Zentrum stehen zwei Spots, in denen die aus der Familien-Sitcom «Beck & Bondi» bekannten Charaktere Nadja Beck und Grossmutter Bondi die Hauptrolle spielen. Begleitet werden die TV-und Kinospots von Online-Ads sowie einem Plakat- und Railpostersujet. Ziel der Kampagne ist es gemäss einer Mitteilung von Contexta, die 1811 im Allgemeinen und den neuen Vermittlungs-Service von Swisscom im Speziellen bekannter zu machen.

Verantwortlich bei Swisscom Fixnet AG, Bern:
Thomas Ulrich (Gesamtverantwortung), Roger Renfer, Patrizio Pivirotto (Werbeleitung), Nathalie Maibach (Projektleitung); verantwortlich bei Contexta AG, Bern: Bene Abegglen (CD), Ibrahim Zbat (AD), Daniel Müller, Patrick Dubach (Text), Nicole Liebermann, Sarah Dovlo (Beratung); verantwortlich bei Peek Gmbh (Produktion): Verena Zollinger (Producer), Tobias Fueter (Regie/Schnitt), Fabian Sturzenegger (Sound Design).

Blocher-Sendung im TV ohne Sponsoring

Das neue «Blocher-TV», das vom Schaffhauser Fernsehen produziert wird, beschäftigt auch das Bundesamt für Kommunikation. Es klärt ab, ob es sich bei der Sendung um politische Werbung handle. Für Norbert Neininger, Verwaltungsrat des Schaffhauser Fernsehens, ist die umstrittene Sendung der Startschuss zum Aufbau einer Internetplattform seines Senders.

 Das neue «Blocher-TV», das vom Schaffhauser Fernsehen produziert wird, löste einigen medialen Rummel aus. Auch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) will sich der Sache annehmen, wie dessen Sprecherin Caroline Sauser der SDA sagte: Das Bakom kläre ab, ob es sich bei der Sendung um politische Werbung handle. Dies sei dann der Fall, wenn die Sendung einen politischen Inhalt habe und jemand für die Ausstrahlung bezahle. Wie Norbert Neininger, Verwaltungsrat des Schaffhauser Fernsehens, gegenüber der Werbewoche sagte, gebe es für die Ausstrahlung der Sendung am Fernsehen kein Sponsoring. Bei der Übertragung via Internet hingegen sei die Zusammenarbeit mit Sponsoren geplant. Namen wollte Neininger allerdings noch keine nennen: «Wir sind erst in der Aufbauphase der Sendung».
Für den Fernsehmacher und Verleger der Schaffhauser Nachrichten ist die umstrittene Sendung der Startschuss zum Aufbau einer Internetplattform des Schaffhauser Fernsehens. Aufgrund der neuen TV-Versorgungsgebiete wird der Sender keine Konzessionsgebühren mehr erhalten, da Schaffhausen künftig im Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz angesiedelt ist, das auch die Kantone Zürich und Thurgau umfasst. Zwar will sich Neininger zusammen mit anderen wie Ringier und IP Multimedia um die Grosskonzession bemühen, doch sind die Chancen dafür eher klein.
Mit der Internetplattform will Neininger auf kostengünstigem Weg Sendungen verbreiten können. Für eine Episode des Blocher-TVs fallen Kosten an, die deutlich unter 1’500 Franken liegen, wie Neininger sagte. Über den medialen Wirbel rund um die Sendung mit Bundesrat Blocher sei
er erstaunt. Damit die Verbreitung via Internet dauerhaft und perfekt funktioniere, müsse man aber noch an der technischen Infrastruktur arbeiten. Durch die Berichterstattung über die Blocher-Show ist die Plattform des Schaffhauser Fernsehens nun mit einem Schlag bekannt. Die Sendung «Das Blocher-Prinzip» wird einmal pro Woche im Schaffhauser Fernsehen und auf Tele Südostschweiz ausgestrahlt und ist danach im Internet zu sehen. Ob Tele M1, das die erste Sendung ebenfalls zeigte, weiterhin mitmacht, ist dagegen unsicher. Laut Neininger wird der Mittelland-Sender die Blocher-Show wahrscheinlich nicht mehr zeigen.

Antrova fliegt mit der Agentur am Flughafen

Das 2002 gegründete Software- und Produktentwicklungsunternehmen Antrova ist neu an Bord der Agentur am Flughafen. Antrova unterstützt und berät Unternehmen, die auf der Suche nach Innovationen sind.

 Das 2002 gegründete Software- und Produktentwicklungsunternehmen Antrova ist neu an Bord der Agentur am Flughafen. Antrova unterstützt und berät Unternehmen, die auf der Suche nach Innovationen sind. Dabei geht es auch darum, clevere Entwicklungsingenieure auf dem ausgetrockneten Arbeitsmarkt zu finden. Mehr über die ungewöhnlichen Massnahmen werden Studienabgängerinnen und Studienabgänger technischer Hochschulen sowie gestandene Ingenieure in den nächsten Wochen erfahren, wie es in einer Mitteilung der Altenrheiner Agentur heisst.

M-real beschert Tauro einen neuen Internetauftritt

Das Druck- und Papierunternehmen M-real bewirbt mit einer Kampagne sein Naturpapier Tauro. Teil davon ist eine neue Website, welche den Kunden auf eine Entdeckungsreise mitnimmt.

 Das Druck- und Papierunternehmen M-real bewirbt mit einer Kampagne sein Naturpapier Tauro. Teil davon ist eine neue Website unter Tauropapier.de, welche den Kunden auf eine Entdeckungsreise mitnimmt. Wie es in einem Communiqué heisst, führt die Website den Besucher auf eine Safari in Südafrika und zeigt alles Wissenswerte rund um das Tauro. Das Produkt ist ein holzfreies, ungestrichenes weisses Feinpapier. Spätestens seit der Klimadebatte würden immer mehr Unternehmen bei ihren Kommunikationsmassnahmen auf Naturpapier setzen, ist der Mitteilung weiter zu entnehmen. Die Kampagne für Tauro beinhaltet neben der Website auch Broschüren, Anzeigen, Beilagen und Verkaufshilfen.
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