Wunderbare Geldvermehrung

Regional-TV Die neuen TV-Verbreitungsgebiete Basel und Bern profitieren überproportional. Obwohl sich dort Sender kostendeckend betreiben lassen.

 
Regional-TV Die neuen TV-Verbreitungsgebiete Basel und Bern profitieren überproportional. Obwohl sich dort Sender kostendeckend betreiben lassen. 
Das stellt man fest, wenn man die künftigen Gebührenanteile für 13 Regional-TVs mit den ausgewiesenen Finanzen der heutigen Sender vergleicht. In diesem Sommer hat das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) bekanntlich 13 Regional-TV-Konzessionen mit teils völlig neuen Verbreitungsgebieten ausgeschrieben – samt den entsprechenden Leistungsaufträgen und den künftigen Gebührenanteilen. Bis zum 5. Dezember können sich die Interessenten bewerben. Die Konzessionen werden ab Frühling 2008 durch das UVEK erteilt. Wer eine TV-Konzession erhält, bekommt nicht nur einen Anteil aus dem Gebührentopf, sondern auch einen privilegierten Zugang zu den örtlichen Kabelnetzen (Must Carrier Rule) und, wo solche fehlen, zu DVB-T-Frequenzen für die terrestrische Verbreitung. Bisher war dies anders: Bisher erhielten eher kleine Sender, oft in Randgebieten, einen Gebührenanteil. Und für die Kabelnetzbetreiber bestand keine Pflicht, die Sender aufzuschalten.
Geldsegen für KonzessionäreFür die 13 künftigen Konzessionäre sieht die Situation vergleichsweise komfortabel aus, stehen ihnen doch insgesamt 31,4 Millionen Gebührenfranken zur Verfügung – rund fünfmal mehr als 2006, als an 17 lokale TV-Sender 6,5 Millionen Franken ausbezahlt wurden. Die meisten dieser Gebührenempfänger sind allerdings bei der künftigen Geldverteilung chancenlos, es sei denn, sie tun sich mit andern zusammen und erfüllen gemeinsam den für das Verbreitungsgebiet festgelegten Leistungsauftrag. Genau dies dürfte in der Waadt der Fall sein, wo sich mehrere kleine Sender unter Führung von Edipresse zu einem Vaud-TV zusammenschliessen wollen.
Dass es trotz mehr Geldsegen nicht überall erfreute Gesichter gibt, liegt auf der Hand. Doch an dieser Stelle soll nicht nach dem Grad der (Un-)Zufriedenheit gefragt, sondern untersucht werden, was die grossen Regionalsender sowie die bisher gebührenunterstützten Fernsehanbieter schon bisher an Geldern aus ihren Regionen ins Medium Regional- und Lokalfernsehen holen konnten. Die Basis für diese Angaben sind einerseits die vom Bakom gesprochenen Gebührengelder für das Jahr 2005 (total 6,2 Millionen Franken) und parallel dazu die publizierten Jahresrechnungen 2005 der diversen Sender (die Jahresrechungen 2006 liegen noch nicht vor).
Genfer ProfiteureInteressant dabei: Ausgehend von den neuen Verbreitungsgebieten musste bisher einzig die Region Basel gänzlich ohne Gebühren-Splitting auskommen. In allen andern Gebieten gab es schon bisher Gebührenempfänger. Das gilt auch für Genf: Canal 29 ging 2005 zwar leer aus, 2004 und 2006 erhielt der Sender aber kleine Beträge (331 und 5738 Franken). Gemessen daran profitiert diese Region Genf am meisten von der neuen Gebührenverteilung: Ihr fliessen neu 324 mal mehr Gebührengelder zu als bisher. Am schlechtesten schneidet die Region Waadt-Fribourg ab, wo bisher fünf Sender fast 1,6 Millionen Franken erhielten. Dort ist neu also nur mit einer Verdoppelung des Gebührenanteils zu rechnen.
Doch Vorsicht, solche Vergleiche sind nur unter Einbezug der neuen Leistungsaufträge zulässig. Das zeigt das Beispiel Schaffhausen: Auf den ersten Blick macht es den Anschein, als ob das neue Gebiet Zürich-Nordostschweiz siebenmal mehr Geld erhält, als bisher für Schaffhausen TV ausgeschüttet wurde. Dem ist aber nicht so. Denn das Bakom schreibt dort neu zwei Sendefenster vor – eines für Schaffhausen und eines für den Thurgau. Somit wird der Betrag für Schaffhausen lediglich verdreifacht, während das Thurgauer Regional-TV-Publikum erstmals überhaupt in den Genuss von gebührenfinanzierten Privat-TV-Sendungen kommt. Ähnliche Leistungsaufträge kennen übrigens auch die neuen Gebiete Wallis und Biel (Auflage: zweisprachig), Waadt-Freiburg (Fenster für Freiburg) und Südostschweiz (Fenster für Glarus).
Tele Ostschweiz hoch defizitärDass das Gebiet Zürich-Nordostschweiz bisher für das Medium Privat-TV am ergiebigsten war, ist keine Überraschung – das Ausmass hingegen schon. Die drei in diesem Gebiet domizilierten Sender generierten 2005 immerhin einen Umsatz von insgesamt knapp 18 Millionen Franken. Selbst wenn man die Defizite von Tele Top und Schaffhausen TV sowie bei letzterem auch den im Umsatz enthaltenen Gebührenanteil abzieht, bleiben 16,7 Millionen Franken, die weitgehend aus Werbeeinnahmen, Spotproduktionen, Publireportagen und Sponsoring erwirtschaftet werden konnten. Die Region Ostschweiz wirft dagegen Fragezeichen auf. Obwohl das Gebiet für Privat-TV wenig ergiebig zu sein scheint, tummeln sich dort nach wie vor drei, mit Tele Top sogar vier Anbieter. Und alle schreiben rote Zahlen. Doch es ist vor allem die Rechnung von Tele Ostschweiz, die nachdenklich stimmt: Der Sender gibt doppelt so viel aus, als er einnimmt.
Was weiter auffällt: Der künftige Gebührenanteil von je über 2,2 Millionen Franken für die Regionen Basel und Bern ist vergleichsweise grosszügig bemessen. Denn in beiden Regionen existiert je ein Sender, der auch ohne Gebühren-Splitting schwarze Zahlen schreibt. Zudem muss der künftige Konzessionär dort keine besonderen Leistungsaufträge erfüllen. Wofür also so viel zusätzliches Geld? Qualitätsverbesserungen rechtfertigen jedenfalls kaum Unterstützungen in diesem Umfang. Vermutlich ist deshalb die Grosszügigkeit eher als Signal zu sehen, dass Bundesbern in diesen Regionen eigentlich ganz gerne je einen Konkurrenzsender sehen würde. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass Tele Bärn und Tele Basel ähnlich wie Tele Züri auch ohne Konzession, Gebührengeld und Must Carrier Rule weitersenden würden – und könnten.
Markus Knöpfli
Berechnung der neuen GebührenanteileDie einzelnen Gebührenanteile berechnete das Bakom wie folgt: Mit einem Sockelbetrag werden die weitgehend regionsunabhängigen Produktionskosten abgedeckt und spezifische Leistungen wie Programmfenster abgegolten.
Der zweite Teil des Gebührenanteils berücksichtigt die Besonderheiten des jeweiligen Versorgungsgebiets und berechnet sich anhand von standortgebundenen Faktoren wie Einwohnerzahlen, Daten zur Wirtschaftsstruktur und zur Konkurrenzsituation. Diese Faktoren widerspiegeln die ökonomischen Voraussetzungen für den Betrieb einer TV-Station im Versorgungsgebiet. Beim Medium TV gewichtet das Bakom den Sockelbetrag und die Wirtschaftsfaktoren im Verhältnis 60:40.
Die festgelegten Gebührenbeträge sollen den künftigen Veranstaltern einen gewissen Entwicklungsspielraum lassen, sind aber grundsätzlich für die nächsten fünf Jahre fix. Im Endergebnis darf ein Gebührenanteil 50 Prozent und ausnahmsweise auch mal 70 Prozent je Sender ausmachen. (mk)

Award für Pechvögel

Versicherungen Wirz zeigt sportlichen Übermut mit einer frechen Freestyle-Werbung für Mobijeunes.

 
Versicherungen Wirz zeigt sportlichen Übermut mit einer frechen Freestyle-Werbung für Mobijeunes. 
Wenn vom 21. – 23. September auf der Landiwiese in Zürich der Grossanlass Freestyle.ch stattfindet, wird auch Mobijeunes, die Jugendversicherung der Mobiliar, ihren grossen Auftritt haben. Wo Skate- und Snowboarder, Freeskier und FMX-Fahrer sich ein Stelldichein geben, zeigt Wirz Werbung auf augenzwinkernde Art, was es mit «Shit happens» so alles auf sich hat. Im Vorfeld kommen drei Printsujets zum Einsatz, in denen CD Matthias Freuler und sein Team auf witzige Weise vor Augen führen, was noch mehr nervt als eine Busse unter dem Scheibenwischer, nämlich «eine Kralle am Rad zu haben».
Rund um diese Ideen ist auf MTV und Viva ein Werbespot zu sehen, bei dem Martin Winkler, der bekannteste europäische Fingerboarder, demonstriert, was passiert, wenn beim Fingerboarden am Frühstückstisch plötzlich ein Toaster im Weg steht. Regie bei diesem Spot führt Tobias Weber. Produziert hat Wirz & Fraefel.
Am Anlass selbst werden auf dem Gelände mehrere FMX-Bikes parkiert sein, die alle eine auffällige Kralle um das Vorderrad tragen, und ein Stunt-Driver wird zeigen, dass man zur Not auch nur auf einem Rad sprich: mit Kralle fahren kann. Dem grössten Pechvogel des dreitägigen Anlasses wird der neu geschaffene «Shit-happens-Award» verliehen, und am Stand der Mobiliar können die Besucher bestaunen, was die besten Fingerboarder so alles für Tricks draufhaben.
Andreas Panzeri

Farben managen

Veranstaltung Die VDS-Fachgruppe Prepress Schweiz, Vereinigung der Druckvorstufe Schweiz (PPS), führt am 27. November im Kongresshaus Biel zum zweiten Mal das Publishing-Forum durch.

 
Veranstaltung Die VDS-Fachgruppe Prepress Schweiz, Vereinigung der Druckvorstufe Schweiz (PPS), führt am 27. November im Kongresshaus Biel zum zweiten Mal das Publishing-Forum durch. 
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Themen Farbmanagement und Automatisation. Wie weit ist ein Farbproof im digitalen Arbeitsprozess wirklich verbindlich, welche Kriterien sind relevant, und wo werden diese Standards im Prozess definiert? Dies nur eine von vielen Fragestellungen, auf die hochkarätige Referenten am Kongress Antworten geben wollen. Im Foyer des Kongresshauses zeigen Hersteller und Lieferanten im Rahmen von Produktpräsentationen, mit welchen Werkzeugen die Medienproduktion ihre Prozesse kontrolliert, Daten optimiert und Prozesse steuert.Bewertung von ProofsZu den Themen Farbmanagement und Standardisierung nach ISO 12647 werden am Morgen Erwin Widmer, Florian Süssl, Eddy Senn und Stephan Jaeggi Fakten im Bereich der Bewertung von Proofs, den aktuellen Normen, der richtigen Einstellung von Daten sowie dem PDF-Workflow mit medienneutralen Daten aufzeigen. Am Nachmittag gibt Bernd Zipper, Technologie- und Strategieberater aus Deutschland, in seinem Vortrag einen Überblick über die neuen Möglichkeiten im Publishing, die durch «Web-to-Print» erschlossen werden. Hierbei geht er nicht nur auf aktuelle Lösungen ein, sondern wagt auch einen Blick «über den Tellerrand» und stellt seine Vision des künftigen Publizierens vor. Stephan Jaeggi zeigt an einem praxisbezogenen Beispiel die gegenwärtigen Möglichkeiten der Automatisation auf.
Fachreferate kostenpflichtigDer Zugang zu den Produktpräsentationen der Hersteller- und Lieferantenformen ist frei, der Eintritt zu den Fachreferaten ist kostenpflichtig. Der Seminarpass (inkl. Referate und Pausenverpflegung) kostet  280 Franken, für VSD-Mitglieder 180 Franken (Preise zuzüglich MwSt.). Er beinhaltet auch den Zutritt zur Produktpräsentation im Foyer des Kongresshauses. Die aktuellen Informationen über die Referate des Publishing-Forums 07 werden in Deutsch und Französisch abgegeben, sämtliche Seminarunterlagen sind für die Teilnehmenden nach der Veranstaltung auf dem Internet verfügbar.
Sabine Flachsmann
Weitere Informationen über das

Relaunch für Mainstreamer

Magazine Mit Blattlifting und Webauftritt will die Schweizer Familie schwierigen Marktprognosen vorbeugen und ihre Position festigen.

 
Magazine Mit Blattlifting und Webauftritt will die Schweizer Familie schwierigen Marktprognosen vorbeugen und ihre Position festigen. 
Seit der Jahrtausendwende verzeichnet die Schweizer Familie laut den Verantwortlichen ein deutliches Wachstum im Verkauf, bei den Abos, bei der Reichweite und – seit vier Jahren – auch im Werbemarkt. Zeit für einen Relaunch: «Die gute Position im Leser- und Werbemarkt ist der beste Moment für eine gestalterische Erneuerung», sagt SF-Chefredaktor Daniel Dunkel. Art-Directorin Carmen Zanin, die das Redesign verantwortet, hat auch gleich beim Logo den Hebel angesetzt und den schon in die Jahre gekommenen «Spickel» im Titel Schweizer Familie entfernt. Für Dunkel kommt das dem Abschied von einer Epoche gleich.Inhaltlich will man zwar bei der bewährten SF-Kost bleiben, hat sich aber dennoch ein paar Veränderungen überlegt, die auch optisch das Traditionsblatt zum schönsten Magazin der Schweiz machen sollen. Da fällt zunächst die grosszügige Bildsprache zum Teil mit doppelseitigen Fotos und aufwändigen Bildstrecken auf. Inhaltlich gesellen sich dazu neue Rubriken. So bestreitet Schriftstellerin Milena Moser («Die Putzfraueninsel») mit einer wöchentlichen Kolumne den Auftakt des Heftes, und der Aargauer Schriftsteller Alex Capus liefert eine exklusive Historienserie aus Zeiten von Madame Tussaud (notabene eine Schweizerin, deren berühmtes Wachsfigurenkabinett in London bloss der Kulminationspunkt ihrer Karriere war). Das «Bild der Woche» ist eine dem Spiegel abgekupferte und eingeschweizerte Rubrik für überraschende Abbildungen aus dem Leben in diesem Land. Für «Vereint im Verein» im vorderen Heftteil sind möglichst exotische Vereine gefragt, die sich porträtieren lassen wollen und sich dann, so der Marketinggedanke dahinter, kollektiv für die Publikation zu interessieren beginnen. Das Leser-Potenzial im Vereinsland Schweiz dürfte unerschöpflich sein.
Grossomodo bleibt die Schweizer Familie ihrem Namen treu und damit eine klassische Familienzeitschrift. Im Unterschied zu anderen Publikationen klammert man explizit düstere Themen, Sex & Crime, aus. «Wir wollen unserem Publikum vergnügliche nicht düstere Lesestunden bieten und die positiven Seiten des Lebens zeigen», sagt Dunkel. Im Unterschied zur Schweizer Illustrierten aus dem Hause Ringier, die sich mit voyeuristischem Ansatz den Schönen und Reichen verschrieben habe, sei die Schweizer Familie in der Welt ihrer Leser zu Hause.
Mit dem Relaunch will man aber auch weniger optimistischen Zukunftsprognosen vorbeugen. Obwohl die Schweizer Familie gesund dasteht, weisen verschiedene Indikatoren auf eine Wachstumsfalle hin: Überalterung der Leserschaft, sinkende Erneuerungsquoten und steigende Abogewinnungskosten. Eine entsprechende Studie hat die 40- bis 50-jährigen «Mainstreamer» (Profil: häuslich, konform, konventionell im Verhalten, sentimental, passiv und gewohnheitsgetrieben) als Wachstumspotenzial für das Blatt ausgemacht. Diese liessen sich bisher durch das ältliche Logo, den Namen und die brave Gestaltung vom Lesen abhalten. «Wenn wir heute nichts machen, dann bekommen wir ein Problem bei Leuten unter 45», sagt Daniel Dunkel.
 
Der Kampf um diese Gruppe tobe bereits, meint er mit Hinweis auf den verstärkten Familienfokus des Beobachters (siehe Seite 17). Hier haken die Macher auch mit einer neuen Internetplattform ein. Mit Tipps und Serviceangeboten (auch in Zusammenarbeit mit geeigneten Partnern) will man zu den Kernthemen Reisen und Freizeit eine wachsende Schar Interessierter zusammenführen. Man hofft, dass sich mittelfristig zu verschiedenen Themen eigentliche Communities bilden und sich die Schweizer Familie im Internet zur Community-Plattform entwickelt. «Wir wollen mit einem Forum erst mal klein anfangen», sagt Dunkel. Am 20. September ist die Site – nach dem Prinzip «trial and error» – gestartet.
René Worni
Siehe auch:

No Risk für Familie Schweizer

Drei Augen sehen mehr als zwei

TV Wer wissen will, wie die Zukunft der elektronischen Medien aussieht, muss am 17. Oktober zur Screen–up & congress 07. Die Werbekampagne von Cavegn-Werbung setzt sinngemäss ganz auf den USP des Wissensvorsprungs.

 
TV Wer wissen will, wie die Zukunft der elektronischen Medien aussieht, muss am 17. Oktober zur Screen–up & congress 07. Die Werbekampagne von Cavegn-Werbung setzt voll auf den USP des Wissensvorsprungs, den die Medienleute an dieser Messe erhalten. Ein Blick in die Zukunft bedeutet keine esoterische Träumerei, sondern einen knallharten Geschäftsvorteil, den man sich sichern sollte. Auf diesem Gedanken ist ein Key Visual kreiert worden, das einen Geschäftsmann mit einem dritten Auge zeigt. Das dritte Auge sieht traditionellerweise in die Zukunft und wird deshalb zum Symbol der Branchenvorschau Screen–up 07. Stilistisch ist die Fotografie von Julien Vonier bewusst nüchtern gehalten, um die Seriosität dieses Blicks in die Zukunft zu unterstreichen.

Epson mit Paukenschlag

Grossformatdruck Am 6. Epson-Grafik-kongress in Warnemünde präsentierte das Unternehmen seine neuen Drucksysteme.

 
Grossformatdruck Am 6. Epson-Grafik-kongress in Warnemünde präsentierte das Unternehmen seine neuen Drucksysteme. 
Lange war es, zumindest was Produktankündi-gungen im wichtigen Markt Large Format Printing (LFP) angeht, sehr ruhig um das Unternehmen. Die neuen Drucker jedoch machen deutlich, dass mit Epson nach wie vor zu rechnen ist.
Die lange Pause bezüglich neuer Produkte mag mit der komfortablen Lage zusammenhängen, in der sich Epson befindet: Im LFP-Markt, der neben dem CAD-Markt hauptsächlich den grafischen Markt mit den Segmenten Proof, professionelle Fotografie, Beschriftung und GIS (Grafische Informationssysteme) umfasst, kommt Epson auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 48,5 Prozent (dieser errechnet sich aus den durchschnittlichen Marktanteilen der Jahre 1999 bis 2006). Epson hat nun auf die verschärfte Konkurrenzsituation und die neuen Produkte anderer Hersteller reagiert.
Neue Tinten und DruckköpfeSo stellte Andreas Stephan von Epson Deutschland eine Weiterentwicklung der Ultra-Chrome-K3-Tinten und damit ein erstes Highlight des Kongresses vor. Der Tintensatz UltraChrome K3 VM – VM steht für Vivid Magenta – setzt auf drei Schwarztinten, was eine nochmals verbesserte Graubalance ermöglicht, und vor allem – wie die neue Bezeichnung bereits vermuten lässt – auf zwei komplett neu entwickelte Magenta- und Magenta-Light-Tinten. Dank des neuen K3-VM-Tintensatzes lässt sich gemäss Stephan der Farbraum signifikant vergrössern, vor allem im Blau- und Magentabereich.
Gute Nachrichten lieferte Epson auch, was die Farbstabilität der neuen Tinten angeht: Wie bei den bisherigen K3-Tinten verspricht das Unternehmen, dass die Farben mehr als 75 Jahre farbstabil bleiben; für die Schwarztinten gibt Epson eine Farbstabilität von mehr als 150 Jahren an. Komplett neu entwickelt hat Epson seine Druckköpfe. Die Druckkopftechnologie Epson Micropiezo TFP ermöglicht dank doppelter Düsendichte pro Zoll nun auch die optimale Wiedergabe von Rasterpunkten, womit sich die vielerorts gewünschten Rasterpunkt-Proofs erstellen lassen. Dank der Verdopplung ist gemäss Stephan die Wiedergabe von «perfekt runden Druck- bzw. Rasterpunkten» möglich.
Updates und ProduktneuheitenEpson stellte am Kongress mit den Epson Stylus Pro 4450, 7450, 9450, den Epson Stylus Pro 4880, 7880, 9880, dem Epson Stylus Pro 11880 als Höhepunkt gleich sieben neue bzw. aktualisierte Drucksysteme auf einen Streich vor. Allein schon die Eckdaten der Stylus-Pro-x880-Drucker vermögen zu überzeugen: hohe Auflösungen bis 2880 dpi x 1440 dpi, Verwendung der K3-VM-Tinte, grossvolumige Tintenpatronen, maximale Mediendicke bis zu 1,5 mm, randloser Druck, USB 2.0 und 100/10 MBit-Ethernet als Standard etc. sprechen für sich.
Als Überraschung und herausragendes Highlight des Events präsentierte Epson den bereits aufgezählten Stylus Pro 11880. Dies ist der erste 64-Zoll-Drucker von Epson; das heisst, dass sich mit dem Printer bis zu 162,5 cm breite Drucke herstellen lassen. Das randlos druckende Gerät kann sowohl 64 Zoll breite Papierrollen als auch Einzelblätter verarbeiten.
Um automatisiert zu drucken, verfügt der Stylus Pro 11880 über eine automatische Aufwickeleinheit wie auch über einen eingebauten Papierschneider. LEDs zeigen den Tintenstatus an und geben damit über den Füllstand der 700-ml-Behältnisse Aufschluss. Auch der grösste Drucker des erweiterten Epson-Sortiments verfügt über die Vivid-Magenta-Tintentechnologie, so dass der damit vergrösserte Farbraum auch in diesem Format zur Verfügung steht.
Der Drucker im InternetMit MyEpsonPrinter.eu stellte Epson eine weitere Neuheit vor. Dabei handelt es sich um ein internetbasierendes Kontrollwerkzeug für die professionellen Epson-Drucksysteme. Via Internet können aktuelle Druckdaten angesehen, Auswertungen zur Druckernutzung vorgenommen oder eine vollständige Kostenrechnung abgerufen werden. So lassen sich «echte» Produktionsdaten in eine Excel-Tabelle importieren, um Kostenkontrollen durchzuführen.
Die Website hält darüber hinaus detaillierte Informationen über die Hardware bereit und erlaubt im Bedarfsfall auch den Support durch Epson. Gemäss Andreas Stephan soll der Service für alle neuen Drucksysteme Epson Sylus Pro, mit Ausnahme des Epson Stylus Pro 3800, zur Verfügung gestellt werden. Die Daten werden dabei vom Drucksystem auf den Internetserver MyEpson Printer.eu gesandt, von wo sich der Anwender seine Daten vom Epson-Server abrufen kann.
Im Bedarfsfall kann der Epson-Service den Druckerstatus abfragen. Stephan erwähnt, dass sich Epson diesbezüglich an strenge Datenschutzrichtlinien hält.
Neues Proof-Papier, eine neue Rastertechnologie (Epson-Super-Halbton-Technologie) sowie neue Druckertreiber – unter anderem auch schon für Windows Vista und Mac OS X Leopard – rundeten den Ankündigungsreigen von Epson ab.
Jürgen Franck
Mehr Informationen auf:

Ständerat erhöht das Budget für Schweiz Tourismus

Von 2008 bis 2011 will der Ständerat insgesamt rund 297 Millionen für die Vermarktung der Schweiz im Ausland ausgeben. Das sind neun Millionen mehr als der Bundesrat beantragt hatte.

 Von 2008 bis 2011 will der Ständerat insgesamt rund 297 Millionen für die Vermarktung der Schweiz im Ausland ausgeben. 195 Millionen entfallen auf Schweiz Tourismus, 9 Millionen mehr als der Nationalrat bewilligt und der Bundesrat beantragt hatte. Gemäss Meldung der SDA wollte die Mehrheit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) den Bundesbeitrag von 186 auf 195 Millionen Franken erhöhen und damit die Teuerung ausgleichen. Die Minderheit hätte sich lieber dem Nationalrat angeschlossen, zog ihren Antrag aber in der Debatte zurück. Für die Exportförderung in den Jahren 2008 bis 2011 bewilligte nach dem Nationalrat auch der Ständerat 68 Millionen Franken. 13,6 Millionen sind für die Standortpromotion Location Switzerland vorgesehen. Weitere 21 Millionen Franken entfallen auf die Förderung von Innovationen im Tourismusfach (innotour). Mit der insgesamt sechsteiligen Vorlage wird die Wirtschaftspromotion im Volkswirtschaftsdepartement (EVD) Anfang 2008 zusammengeführt. Zudem erhält der Bund eine neue gesetzliche Grundlage für das Standortmarketing im Ausland.

Neue Gratiszeitung .ch will 20 Minuten von Platz eins verdrängen

An der Pressekonferenz von Dienstagmittag gab .ch-Initiator Sacha Wigdorovits die letzten Details zur Lancierung der Gratiszeitung .ch bekannt. Zur Konkurrenzsituation sagte er kämpferisch, man wolle 20 Minuten bis in drei Jahren von Platz eins verdrängen. Der Gratiszeitung Heute und dem angekündigten News gibt er keine Chance. Anwesend waren Investoren und der Verwaltungsrat.

 
An der Pressekonferenz von Dienstagmittag gab Sacha Wigdorovits die letzten Details über die für Mittwoch angekündigte Ersterscheinung der Gratiszeitung .ch bekannt. Die Auflage wird sich wie angekündigt bei 435’000 Exemplaren bewegen, die zu 70 Prozent per Hauszustellung und zu 30 Prozent im öffentlichen Verkehr verteilt werden. Bedient werden sollen 50’000 Liegenschaften in sechs Deutschschweizer Städten, davon 20’000 mittels der eigens gestalteten Zeitungsständer. In den restlichen Liegenschaften soll die Verteilung via bereits vorhandener Infrastruktur erfolgen oder die Zeitungen werden im Hauseingang deponiert. Dass die Ständer nicht diebstahlsicher sind, nehmen die .ch-Macher in Kauf: «Die Ständer sind ein Werbegeschenk», fand Wigdorovits. Rund um diese Art der Verteilung entstand in der letzten Zeit einiger Wirbel. Nun meinte der Initiant der neuen Zeitung, dass die Ständer für die Verteilung «nicht lebenswichtig» seien, man könne das Blatt auch auf anderem Wege in den Liegenschaften verteilen. Die Startausgabe wird 44 Seiten aufweisen, davon 14 mit Inseraten. Ab der zweiten Ausgabe wird auf den Normalumfang von 32 Seiten mit 6 Seiten Werbung zurückgegangen. Der Internetauftritt von .ch wird von Wirz Werbung gestaltet.
Bezüglich der Konkurrenzsituation sagte Wigdorovits, Ziel sei es, 20 Minuten bis in drei Jahren vom ersten Platz als Gratiszeitung zu verdrängen. Der bereits bestehenden Gratis-Abendzeitung Heute und der von Tages-Anzeiger, der Berner Zeitung und der Basler Zeitung angekündigten Pendlerzeitung News gibt er in diesem Verdrängungskampf keine Überlebenschancen. Die Gewinnschwelle des neuen Produkts soll innerhalb von drei bis sechs Jahren erreicht werden. Zu den von der Neuen Zürcher Zeitung genannten Investitionskosten von insgesamt 50 bis 60 Millionen Franken sagte Wigdorovits, er widerspreche der NZZ nicht.
Ziel von .ch sei es, dem Leser Orientierungshilfe zu bieten, erklärte Wigdorovits. Die Zeitung sei eine wertfrei berichtende Nachrichten, Sport- und Servicezeitung. 10 Seiten sind täglich für Nachrichten aus der regionalen, nationalen und internationalen Politik und aus der Wirtschaft vorgesehen. Dazu kommen 5 bis 6 Seiten Service, Lifestyle und Gesellschaft. Der Sportteil findet sich am Schluss des Blatts und soll ebenfalls 5 bis 6 Seiten umfassen, am Montag jeweils 8 bis 10 Seiten. Für Kommentare sorgen zahlreiche Kolumnisten, die Liste umfasst momentan 21 Personen. Zur Zeitung gehört auch ein Online-Auftritt: Die Website umfasst den Zeitungsinhalt und regionale Informationen. Dabei verweise man «ohne zu Zögern» auch auf Websites anderer Anbieter, wenn dies den Userinnen und Usern nütze, versicherte Wigdorovits.
Gedruckt wird .ch dezentral in den Druckereien des österreichischen Medienhauses Schwarzenbach, Zehnder Druck in Wil (St. Gallen), Ztprint in Zofingen und bei AZ Print in Subingen.
Anwesend war an der Pressekonferenz der gesamte Verwaltungsrat: Präsident und Unternehmer Hans Ziegler, Sacha Wigdorovits, Rechtsanwalt Ernst Buob, der vormals bei der Verlagsgruppe Holtzbrinck tätige Michael Grabner, der Druckunternehmer und Verleger der Vorarlberger Zeitung Eugen Russ, Phonak-Chef Andreas Rihs und der HSG-Lehrbeauftragte Werner Bonadurer. Sie sind jene Investoren bei .ch, die bekannt sind. Die Namen der weiteren Aktionäre wollte Wigdorovits nicht nennen; es handle sich um Privatpersonen, die der Öffentlichkeit nicht bekannt seien. Laut Rihs sind die Aktionäre ungefähr paritätisch beteiligt.

 
Michael Koller und Carole Scheidegger

Swisscom will «Funfone» ein weiteres Jahr senden

Die Swisscom verlängert den Vertrag mit der Viva-Schweiz-Vermarkterin IP Multimedia über das Werbe- und Unterhaltungsprogramm «Funfone»; die fünfminütige Jugendsendung rund ums Mobiltelefon wird nun weitere zwölf Monate laufen.

 
Die Swisscom hat sich entschieden, die TV-Werbesendung «Funfone» auf Viva Schweiz nach einer Laufzeit von zwölf Monaten per Anfang September ein weiteres Jahr zu senden – aufgrund des anhaltenden Erfolgs, wie es in der Medienmitteilung heisst. In dem eigens für das Unternehmen entwickelte Format werden dem meist jugendlichen Publikum auf unterhaltsame Art die neuesten Handy-Neuigkeiten zu den Themen Musik, Videospiele und Unterhaltung präsentiert. Zudem können die Zuschauer in der regelmässig ausgestrahlten Sendung Preise gewinnen.Den Vertrag verlängert die Swisscom mit der exklusiven Viva-Vermarkterin IP Multimedia. Das Werbe-Format setzt die Swisscom bereits seit 2005 auf Viva Schweiz ein. Die Spezialsendung hat sich bei den jungen Schweizern gut etabliert und wurde dieses Jahr dank des,
gemäss IP Multimedia, anhaltenden Erfolgs bereits 123 Mal ausgestrahlt.Projektleiter bei IP Multimedia: Stefan Halter; Projektleiter bei Swisscom: Patrick Moeschler; Produktionsfirma: Framix GmbH.

Stabsübergabe bei Schellenberg Druck

Daniel Weissbaum übernimmt von Oskar Schellenberg per 1. Oktober 2007 die Geschäftsleitung der Schellenberg Druck. Der 47-jährige Weissbaum ist gelernter Offsetdrucker und hat über 20 Jahre Verkaufserfahrung.

Daniel Weissbaum übernimmt von Oskar Schellenberg per 1. Oktober 2007 die Geschäftsleitung der Schellenberg Druck. Der 47-jährige Weissbaum ist gelernter Offsetdrucker und hat über 20 Jahre Verkaufserfahrung. Seit 1999 ist er als Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Christinger Partner tätig. Davor war er Verkaufsleiter bei Speich Digital und Geschäftsführer bei Regag Registerstanzerei Zürich. Oskar Schellenberg zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück, wird aber laut Mitteilung Ansprechpartner für die Kundschaft bleiben.

Symbolträchtiger Abend

Die Launch-Party der neuen Gratiszeitung .ch wurde nicht nur von einer leidenschaftlichen Rede Wigdorovits' gekrönt sondern war auch überfrachtet mit allerhand Symbolik. Das Grundthema: David gegen Goliath. Eine klare Kampfansage an das publizistische Establishment.

 Bei der Launch-Party im Grossraumbüro der neuen Zeitung .ch an der Zürcher Thurgauerstrasse 60 war nicht nur eine leidenschaftliche Rede von Sacha Wigdorovits über seinen Traum von einer neuen Schweizer Presselandschaft zu hören. Die Kampfansage an das publizistische Establishment wurde auch von allerhand Symbolen begleitet. Schon am Eingang duften die Besucher ein Stück Plattgold kaufen und dieses auf eine runde Tischplatte kleben. Diese wird in Zukunft als eine Art «vergoldeter Punkt ch» in den Redaktionsräumen ihre Kraft ausstrahlen. Der ganze Erlös der Aktion geht als Göttergabe nach Kambodscha zu Dr. Beat Richner. Aus Fernost kam auch ein Unterhaltungsteil der Party. Eine chinesische Tanzgruppe zeigte den berühmten «Drachentanz». Der Chef der Tänzer erklärte die Mythologie: «Es gibt den Löwen. Dieser ist ein sehr starkes Tier. Viele haben vor ihm Angst. Es gibt aber auch den Drachen. Dieser kann fliegen und sogar den Löwen besiegen.» Ob es bei der Auswahl dieses Tanzes rund um einen «Überflieger» von Bedeutung war, dass der Löwe das Wappentier der Zeitungsmetropole Zürich ist?
Doppelsinnig schliesslich auch ein Geschenk, das .ch-Investor Andy Rihs der Redaktion überreichen durfte. Es war eine originelle Holzschnitzerei. Diese hat Rihs dem Künstler seinerzeit noch unter dem Titel «Die Banker» abgekauft. Doch die Figuren zeigen für Rihs «keine Banker». Er taufte das Kunstobjekt deshalb passender auf den neuen Namen «Die Schreiberlinge» um, bevor er die Schnitzerei an Verlagsleiterin Caroline Thoma übergab. Eine Mutation vom Banker zum Schreiberling und von dort schliesslich wieder zum Unternehmer?
Eine Gelegenheit zum Vieldeuteln gab es auch beim Buffet. Hier wurde ein sehr fein schmeckender Waadtländer Saucisson serviert. Ob das ein Indiz ist, dass .ch später auch die welsche Schweiz erobern soll? Die zahlreichen Gäste durften die Spezialität aus der Romandie jedenfalls nicht nur geniessen sondern auch rätseln. Klar bei all dieser Mystik war hingen ein Symbolvergleich von Sacha Wigdorovits in seiner Rede. Es gehe bei seinem Zeitungsprojekt um einen Kampf David gegen Goliath. «Ein langer Kampf. Von dem wir zum Glück aber bereits wissen, wie er damals ausgegangen ist…»
 
Andreas Panzeri

AP&P kreiert Wahlkampagne für Doris Fiala

Die von Freicom im Mai 2007 übernommene Agentur AP&P organisiert die Werbekampagne der Zürcher FDP-Präsidentin und Nationalrätin Doris Fiala. Sie geht davon aus, dass sich Wahlwerbung nicht stark von Produktwerbung unterscheidet.

 Die Zürcher AP&P erhielt im Frühling 2007 das Mandat, für die Zürcher FDP-Präsidentin Doris Fiala die Kampagne für die Nationalratswahlen zu organisieren. Gemäss Medienmitteilung vom Dienstag wurde in sehr enger Zusammenarbeit mit Frau Fiala und ihrem PR-Berater Robert E. Gubler von der Agentur Piar ein Massnahmen-Mix definiert, mit dem die relevanten Wählergruppen erreicht und überzeugt werden sollen; den Auftakt machen Grossplakate, danach Inserate, Teaser-Inserate und Plakate, und letztlich einen Streuversand einer als Zeitung aufgemachten Wahlkampfbroschüre. Das Team von AP&P ging davon aus, dass eine Wahlkampagne den gleichen oder ähnlichen Erfolgskriterien unterliegt wie eine Kampagne für Konsumgüter oder Dienstleistungen. Das Abgrenzungs- oder Stopperpotenzial ist aus Sicht der Zürcher Werber die Schlüsselvoraussetzung und in der Politwerbung sogar noch wichtiger als sonst. Viele mehr oder weniger gleich aussehende Auftritte werden in den nächsten Wochen die Wählerinnen und Wähler umwerben oder tun es bereits. Deshalb setzt die Agentur gemäss eigenen Angaben auf ganz einfache, reduzierte, aber kraftvolle Botschaften.
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