Philip Morris holt Schweizer Verkaufschef

Der 44-jährige Schweizer Andreas Vertesi wird ab 1. Oktober 2007 die Position des Geschäftsführers Verkauf Deutschland & Österreich bei Philip Morris in München übernehmen.

 Der 44-jährige Schweizer Andreas Vertesi wird ab 1. Oktober 2007 die Position des Geschäftsführers Verkauf Deutschland & Österreich bei Philip Morris in München übernehmen. Vertesi tritt die Nachfolge von Werner Barth an, der als Vorsitzender der Geschäftsführung zu Philip Morris Benelux nach Belgien wechselt. Vertesi startete seine Vertriebskarriere 1988 bei Philip Morris (Schweiz) in Zürich, wurde 1996 nach Lausanne in den Hauptsitz berufen und übernahm 2005 die Funktion als Geschäftsführer Verkauf für den Schweizer Markt.

Abschied von den Illusionen

Neuromarketing Dank neurologischer Forschung bekommen die Marketingabteilungen ein neues Instrumentarium. Werner T. Fuchs beschreibt für die Werbewoche den Abschied von den Illusionen.

 
Neuromarketing Dank neurologischer Forschung bekommen die Marketingabteilungen ein neues Instrumentarium. 
Wenn 10’000 englische Schulkinder in ganz England dazu aufgefordert werden, ihre Butterbrote vom Tisch fallen zu lassen, geht es entweder um einen Eintrag in das «Guinness-Buch der Rekorde» oder um ein naturwissenschaftliches Experiment. Zumindest 2001 war Letzteres der Fall. Denn Robert A. J. Matthews ist Physiker. Und Wissenschaftler spüren nun mal den unwiderstehlichen Trieb, die Welt mit all ihren Skurrilitäten erklären zu wollen. Wenn Ihnen ein Freund sagt, Sie würden jeden Tag unzählige Ausrufe des Erstaunens äussern, hat er Sie entweder gut beobachtet oder eine neurologische Studie über den anterioren cingulären Kortes, kurz ACC genannt, gelesen. Jede Wissenschaft beginnt bei der Beobachtung, um dann nach Mustern zu suchen, aus denen sich allgemein gültige Regeln ableiten lassen. Solche Regeln sind zwar keine Wahrheiten, erleichtern jedoch die Prognose, ob sich ein bestimmtes Ereignis wiederholt.
So wenig wie sich Physiker in der Regel mit Butterbroten beschäftigen, so wenig kümmern sich Neurologen um Marketingfragen. Das sollten wir bei der Aufregung um Neuromarketing und der Frage nach dem neusten Stand der Forschung nicht vergessen. Von Interesse ist also nicht, wie weit man die chemischen, physikalischen und neuro-physiologischen Vorgänge im ACC entschlüsselt hat, sondern wie viel man schon von den grundsätzlichen Funktionsweisen im menschlichen Gehirn weiss. Und da lautet die Antwort: zu wenig, um einen menschenähnlichen Roboter zu kreieren – zu viel, um Marketinglehrbücher ohne drastische Änderungen in die nächste Auflage zu schicken.
Dank modernster Technologien können wir heute dem Gehirn beim Arbeiten zusehen. Und was man durch genaues Beobachten gesunder und hirngeschädigter Menschen annimmt, lässt sich simulieren und auf Bildschirmen darstellen. Doch was wir da sehen, ist nicht ein neuer, uns völlig unbekannter Mensch. Was die Neurowissenschaftler der Marketing- und Werbezunft mitzuteilen haben, wissen oder ahnten wir schon lange. Nur wahrhaben wollten wir es nicht.
Allein die naturwissenschaftlichen Belege, dass menschliches Verhalten zum grössten Teil vom Unbewussten gesteuert wird, müsste für Unruhe in den Marketingabteilungen sorgen. Aber inzwischen haben die Neurowissenschaftler weit mehr zu bieten. Sie erklären uns, wie wir Informationen aufnehmen, in welche Gedächtnisareale sie verteilt und gespeichert werden, was sich beim Erinnern ereignet, welche Muster allgemein, individuell oder kulturell geprägt sind und in welchen Situationen wir besonders anfällig auf Manipulationen sind.
Neuromarketing im Sinne angewandter Neurologie heisst primär, von Illusionen Abschied zu nehmen. Das betrifft Marktforscher ebenso wie Planer und Strategen. Neuromarketing heisst neue Fragen stellen. Oder alte Fragen neu beleben. Welche Geschichte muss ich erzählen? Wie baue ich das Zufällige in meine Strategie ein? Wie übersetze ich die Zeichensprache des Unbewussten in ein anwendbares Instrumentarium? Was kommt an Stelle der überholten AIDA-Formel, Maslow-Pyramide oder SWOT-Analyse? Wie spielen gesunder Menschenverstand und analytisches Denken zusammen?
Die neurowissenschaftliche Forschung ist heute auf einem Stand, dass wir über Grundsätzliches genügend wissen, um unsere eigenen Modelle zu revidieren. Wir sollten uns jetzt mit den Butterbroten beschäftigen, statt auf die Beiträge der Quantenphysik zur Synchronisierung der Nervenzellen zu warten.
Werner T. Fuchs
Siehe auch:

Markenwirkung im Kopf
 
 
 
Vita Werner T. FuchsWerner T. Fuchs
promovierte in Germanistik und Theologie und stieg nach verschiedenen Tätigkeiten im In- und Ausland in die Werbebranche ein. Ende der Achtzigerjahre veranlasste ihn das Zusammenleben mit seiner behinderten Tochter dazu, sich intensiv mit den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung auseinanderzusetzen. Um diese Forschungsresultate auf den praktischen Alltag zu übertragen, gründet er Ende 1999 Propeller Marketingdesign. In seinem Buch «Tausend und eine Macht. Marketing und moderne Hirnforschung»
entwickelt Werner T. Fuchs ein Instrumentarium, das die Zeichensprachen des Unbewussten sichtbar macht. Eine laufend aktualisierte und kommentierte Literaturliste zum Neuromarketing findet sich auf www.1001macht.ch.

Natürlich Watsons für die junge Frau

Kosmetik Bluespirit lanciert die Produktlinie Watsons für Marionnaud Parfumeries. Das besondere Augenmerk des CD galt der stringenten Deklination des Hauptsujets.

 
Kosmetik Bluespirit lanciert die Produktlinie Watsons für Marionnaud Parfumeries. 
Natürliche Essenzen, wie sie das Label Body Shop populär gemacht haben, werden in der Kosmetik immer mehr zum Trend. Diese Entwicklung fördern auch Multis wie Marionnaud. Die stark wachsende internationale Kette wurde im Jahre 2005 von der A.S. Watson Group, der Handelsdivision der Hutchison Whampoa Ltd. mit Sitz in Hongkong, übernommen. Marionnaud Parfumeries besitzt heute 1231 Filialen in 13 Ländern und ist in der Schweiz mit 115 Filialen Marktführerin. (Bis vor fünf Jahren haben diese Parfümerien unter dem Label Alrodo fungiert.) Jetzt landet der Kosmetikspezialist einen grossen Coup und bringt eine hauseigene Produktlinie auf den Markt. Diese heisst Watsons und basiert auf wertvollen Essenzen aus der Natur.Mit Watsons lanciert Marionnaud somit seine erste Pflegelinie speziell für die junge Zielgruppe. Watsons ist das erste «Private Label» des Unternehmens und ermöglicht Marionnaud, den ersten Kontakt mit jungen, anspruchsvollen Kundinnen aufzubauen. Blue Spirit Communications in Schlieren durfte für Marionnaud Parfumeries Schweiz nun eine eigene Lancierungskampagne für diese natürliche Pflegelinie realisieren.
Die auch schon mit den Sloggy-Plakaten bekannt gewordene Agentur mit Schwerpunkt Werbung und Handelsmarketing konzipierte die POS-Kampagne für eine junge und jung gebliebene Zielgruppe, die bei der Pflege am liebsten auf Produkte mit natürlichen Essenzen setzt. Zeitgleich konnten die Kundinnen und Kunden in den 115 Filialen Watsons kennen lernen und sich von der Wirkung, der Natürlichkeit und der umfangreichen Produktpalette überzeugen. «Marionnaud steigt mit der naturnahen Linie in ein neues Segment ein und entsprechend wichtig war dem Unternehmen auch die treffende Umsetzung und die reibungslose Lancierung», erklärt Bluespirit-CEO Gerry Flückiger.
Für Account Manager Patricia Müller stellt die Inszenierung der Watsons-Linie klar die Produktvorteile und die natürliche Schönheit in den Mittelpunkt. Mit Anna Meier, der Tochter von Yello-Gründer Dieter Meier, wurde zudem das optimale Model gefunden, das auch persönlich für natürliche Körperpflege einsteht. Die Produktvorteile werden in den Werbemitteln «grafisch charmant» mit grünen Sternchen hervorgehoben.
Das besondere Augenmerk des CD Peter Trüb galt der stringenten Deklination des Hauptsujets für die umfangreichen Werbemittel und die animierende Shopdekoration, zum Beispiel mit Coupons an den Schaufenstern. Weiter werden die Kundinnen über A-Boards, Promotionssteller, Merchandisingpräsentation, Produktbroschüre und Plastiktaschen mit Watsons in Kontakt gebracht. Eine eigens umgesetzte Filialinformation für die Schönheitsberaterinnen mit detaillierten Produktinformationen und einer Empfehlung für die Corporate Communication rundete die Lancierung ab und sorgte für die nötige Durchgängigkeit.
Die Kampagne ist noch bis Ende Oktober 2007 bei allen Marionnaud -Parfümerien in der Schweiz anzutreffen. Nach aktuellen Informationen kann sich die Watsons-Linie bereits jetzt über eine grosse Nachfrage in der Zielgruppe freuen, wie Marc Berg und Rossella Haas bei Marionnaud Parfumeries Schweiz bekannt geben.
Andreas Panzeri

Ausreden gelten nicht mehr

Umweltschutz Spinas Gemperle wirbt mit WWF für einen Klimawandel in unseren Köpfen. Die Kampagne spielt mit den gängigsten Ausreden.

 
Umweltschutz Spinas Gemperle wirbt mit WWF für einen Klimawandel in unseren Köpfen. 
Die Klimaerwärmung ist Realität und von uns Menschen verursacht. So denken heute laut Umfragen in verschiedenen europäischen Ländern rund 80 Prozent der Menschen. Doch wenn es darum geht, das eigene Verhalten klimafreundlich zu gestalten, kommt häufig ein allzu menschlicher Reflex zum Vorschein. Und der klingt dann etwa so: «Ich würde ja sofort etwas fürs Klima tun. Aber…»
Hier setzt die aktuelle Klimakampagne des WWF an – die Zeit der Ausreden ist nun vorbei. Weil diese Botschaft viel eher die Köpfe erreicht, wenn sie mit einem Augenzwinkern statt mit dem Mahnfinger kommuniziert wird, kommen jene zu Wort, die nun wirklich nichts für den Klimaschutz tun können: das Plakat, das Inserat, der Fernseher, die Kinoleinwand. Alle würden ja sofort etwas fürs Klima tun. Aber sie sind halt keine Menschen. Im Kino wird das einfallsreich gezeigt mit der weissen Leinwand, die sich zu einem sprechenden Mund umformt.
Jeder kann Energie sparenMit der ganzheitlich integrierten Kampagne von Spinas Gemperle setzt der WWF neben der Vermittlung der persönlichen Energiesparmöglichkeit durch Ausschalten des Stand-by oder durch den Kauf von energieeffizienten Geräten auch auf die Sensibilisierung für klimafreundliche Politiker an den bevorstehenden Wahlen.
Zusätzlich wirbt der WWF mit der alljährlichen ZEWO-Sammlung Mitte Oktober um finanzielle Unterstützung für seine internationalen Projekte zum Klimaschutz. Ein Beispiel ist die Bekämpfung der immensen Brandrodungen in den Tropen, welche rund ein Fünftel der klimaschädlichen Treibhausgase ausmachen.
Zu sehen ist die Kampagne als Plakat, TV-Spot, Kino-Spot, Anzeigen, Internet-Banner, Radio-Spots, Mailing, Streuwurf, Ballone. Die Kampagne wird zudem von den Mitgliedern der WWF Climate Group unterstützt, zu der neben vielen Coop und Migros ebenso dazugehören wie Ikea, Swisscom und ZKB.
Andreas Panzeri

Die Amateure gehen leer aus

Privat-TV Die kleinen Amateursender sorgten für Farbtupfer in der lokalen TV-Landschaft. Jetzt sind sie die grossen Verlierer des neuen Gebührensplittings.

 
Privat-TV Die kleinen Amateursender sorgten für Farbtupfer in der lokalen TV-Landschaft. Jetzt sind sie die grossen Verlierer des neuen Gebührensplittings. 
 Von ambitionierten Polit-Talkshows mit Lokalmatadoren über Sportberichterstattung aus den unteren Ligen bis hin zur bizarren Publireportage über die Modeschau in der Dorfboutique: Die kleinsten unter den lokalen Fernsehstationen bringen hemdsärmlige Abwechslung in die durchgestylte Landschaft der privaten TV-Sender. Das neue Radio- und Fernsehgesetz bedroht nun allerdings diese Nischen. Es sieht Anteile aus dem Gebührensplitting nur noch für 13 grosse Lokalsender vor, denen ein fixes Sendegebiet zugeteilt wird.
«Weniger konzessionierte Programme, dafür grössere Versorgungsgebiete für professionellere TV-Stationen», umschreibt Alfred Hostettler vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) den Grundsatz, nach dem gegenwärtig 13 Konzessionen ausgeschrieben werden. Dieser «Systemwechsel» bevorzugt die grossen unter den lokalen Privatsendern. Entsprechend ist das heiss umstrittene Sendegebiet Zürich-Nordostschweiz, in dem sich TeleZüri, Tele Top, das Schaffhauer Fernsehen und weitere Interessenten tummeln, zum Dauerthema geworden.
Zu wenig professionellDas Nachsehen haben die Mini-sender in ländlichen Gegenden. Sie profitierten nämlich bereits seit 1995 vom Gebührensplitting, wenn auch in bescheidener Form. In den letzten Jahren standen jeweils zwischen 5 und 6,5 Mio. Franken zur Verfügung, die unter mehr als 20 Kleinstsendern verteilt wurden. Der Löwenanteil floss in die West- und die Südschweiz, wo einige der bisherigen Empfänger wie Tele Ticino, Tele Bielingue und Tele Südostschweiz auch unter dem neuen Gebührenregime weiterhin Geld erhalten werden. In der Deutschschweiz werden dagegen einige Kleinsender leer ausgehen. Obwohl sie Pionierarbeit geleistet haben, sind sie nicht gross genug und zu wenig professionell abgestützt, um sich für eines der neuen Konzessionsgebiete zu bewerben.
Keine tagesaktuellen NewsEiner dieser Sender ist Tele D, der vor über 20 Jahren als Lokalfernsehen Diessenhofen auf Sendung ging und mittlerweile in weiten Teilen der Kantone Thurgau und Schaffhausen empfangen werden kann. Er wird von einer prominent besetzten Stiftung getragen und von vielen thurgauischen Gemeinden finanziell unterstützt. Rund 40 Personen produzieren ehrenamtlich und unentgeltlich mehrere Sendestunden pro Woche. Tagesaktuelle Nachrichten und Werbung gibt es bei Tele D nicht.
Rund 50000 Franken erhielt Tele D in den letzten Jahren aus dem Gebührensplitting. Ab 2008 fallen diese Einnahmen weg. «Wir müssen uns zur Decke strecken», sagt Peter Schuppli, Stiftungsratspräsident und Geschäftsleiter von Tele D. Das Finanzloch soll nun mit einem «Club der Freunde von Tele D» gestopft werden. Schuppli rechnet damit, dass lokale Firmen und die Bevölkerung den Sender weiter tragen werden. Denn obwohl Einschaltquoten nicht gemessen werden, weiss er um die Beachtung seines Senders. «Das Echo auf manche Sendungen ist riesig», sagt er.
Aufgeben kommt nicht in FrageAuch andernorts ist man sich in der Amateurliga des Fernsehmachens gewohnt, kreative Lösungen zu finden, um die knappen Budgets zu finanzieren. Das Arolfinger Lokalfernsehen ALF, das im westlichen Aargau und im Kanton Solothurn sendet, erhielt rund 30’000 Franken Zustupf aus der Gebührenkasse, die ab 2008 wegfallen.
Auch Loly, dem Lokalfernsehen in Lyss, fehlen ab 2008 knapp 40’000 Franken aus dem Gebührensplitting. Rund 30 Personen, von denen die meisten ehrenamtlich tätig sind, produzieren seit zwölf Jahren eine Sendestunde pro Woche für ein Einzugsgebiet, das gerade mal 30’000 Einwohner zählt. Man habe die bezahlte Chefredaktorenstelle aufgegeben und sich mit einem neuen Redaktionskonzept so organisiert, dass man auch weiterhin schwarze Zahlen schreiben könne, erklärt die Kopräsidentin des Trägervereins, Marianne Batos.
Die Kleinsender werden alle auch ohne Gebührensplitting weitermachen. Denn das neue Radio- und Fersehgesetz bietet ihnen immerhin einen Vorteil: Wer auf Gebührenanteile verzichtet, darf senden, wo und wie er will. Statt eine Konzession zu beantragen, muss man sich beim Bakom nur noch anmelden. Gut möglich, dass über kurz oder lang weitere Hobbysender aus dem Fernsehboden spriessen werden.
Hinter vorgehaltener Hand hört man da und dort auch Kritik: Ob der lokale Service public, der dem Bakom vorschwebt, von den künftigen konzessionierten Sendern mit Gebührensplitting wirklich erbracht werden könne, zweifeln einige der lokalen Fernsehmacher auf Grund ihrer Erfahrungen an. Die Sendegebiete seien so gross, dass die vorgesehenen Gebührenbeiträge zwischen 1,4 und 3,2 Mio. Franken pro Sender zu knapp bemessen erscheinen.
Adrian Scherrer

 

Begehrtes Versorgungsgebiet Für das Versorgungsgebiet Zürich-Nordwestschweiz,
das die Kantone Zürich, Schaffhausen und Thurgau mit total 1,6 Millionen Einwohnern umfasst, bewerben sich mehrere Interessenten: Tele Top, das heute Winterthur und Frauenfeld sowie Schaffhausen und St. Gallen abdeckt sowie der Tamedia-Sender TeleZüri. Jüngst wurde bekannt,
dass der Rapperswiler Stadtpräsident und ein St. Galler Kantonsrat dafür kämpfen, dass TeleZüri auch weiterhin im Linthgebiet, das sich stärker nach Zürich orientiere, empfangbar bleibt. Die Neuverteilung der Konzessionsgebiete, diesen Sommer vom Bund angeordnet, sieht dies für Glarus, Schwyz und die Linthregion nicht mehr vor. Die Neuverteilung
hat auch für weitere Konzessionsbewerber Folgen. So verabschiedete sich Tele Südostschweiz aus einer gemeinsamen Interessengruppe bestehend aus dem Glatttaler Lokalsender Züri Plus, dem Schaffhauser Fernsehen, Ringier sowie IP Multimedia. Man werde nicht mehr in diese Konzession gehen, erklärt Südostschweiz-Verleger Hanspeter Lebrument. Sein Sender konzentriere sich auf das Gebiet Südostschweiz und Glarus. «Damit haben wir alle Hände voll zu tun», meint Lebrument. (rw)

Martin Spieler moderiert «BörsenTrend» auf TeleZüri

Auf dem Privatsender TeleZüri läuft ab dem 5. Oktober 2007 die wöchentliche Sendung «BörsenTrend». Moderiert wird sie von Handelszeitungs-Chefredaktor Martin Spieler, der bereits auf SF 2 mit dem Format «Handelszeitung-Börsenstandpunkte» präsent ist.

 Auf dem Privatsender TeleZüri läuft ab dem 5. Oktober 2007 die wöchentliche Sendung «BörsenTrend». Moderiert wird sie von Handelszeitungs-Chefredaktor Martin Spieler, der bereits auf SF 2 mit dem Format «Handelszeitung-Börsenstandpunkte» präsent ist. «BörsenTrend» richtet sich an Privatanleger und will neben einer Übersicht über das aktuelle Marktgeschehen einen Ausblick auf die aus Investorensicht wichtigsten Ereignisse der Folgewoche liefern. Die Zuschauer sollen ausserdem konkrete Tipps erhalten, wie man mehr aus seinem Geld machen kann. «Ich freue mich, wieder auf TeleZüri eine eigene Sendung zu haben und zusammen mit Studiogästen den Privatinvestoren Impulse für ihre individuellen Anlagenentscheide geben zu dürfen», wird Spieler in einer Mitteilung zitiert. Ausgestrahlt wird «BörsenTrend» jeweils freitags um 20.20 Uhr. Sponsor ist die Zürcher Kantonalbank, welche seit Mitte Jahr auch die «Börsenflash Infos» direkt nach der Nachrichtensendung des Regionalsenders präsentiert.

Start frei für BoB in neuem Outfit

Awards Die Anmeldung für BoB ist eröffnet. Der neu konzipierte Kreativ- und Konzeptwettbewerb ist die einzige Plattform für das Segment der B2B-Marketingkommunikation im deutschsprachigen Raum.

 
Awards Die Anmeldung für BoB ist eröffnet. Der neu konzipierte Kreativ- und Konzeptwettbewerb ist die einzige Plattform für das bedeutende Segment der B2B-Marketingkommunikation im deutschsprachigen Raum (Schweiz, Deutschland, Österreich). Der BoB identifiziert die Benchmarks im Bereich professioneller und aufmerksamkeitsstarker B2B-Kommunikation und liefert so der Branche nachvollziehbare Orientierungshilfen für professionelle Kommunikation. Einreichen kann man noch bis 16. November 2007. Anmelden kann man sich unter: www.kommunikationsverband.de/awards/bob.

Mit Migros gut in Fahrt

Versicherungen Die Migros steigt ins Pannen- und Reiseschutzgeschäft ein. Exxtra kommuniziert das Angebot und dessen Vorteile.

 
Versicherungen Die Migros steigt ins Pannen- und Reiseschutzgeschäft ein. Exxtra kommuniziert das Angebot und dessen Vorteile. 
Der Markt war bisher fast ausschliesslich vom TCS abgedeckt. Jetzt ist auch die Migros ins Autopannen- und Reiseschutzgeschäft eingestiegen. Neu sind dabei nicht unbedingt Leistungen, die die Konkurrenz nicht bietet. Neu hingegen sind die «konkurrenzlosen Preise» für die diversen Serviceleistungen. Im Angebot sind Pannenhilfe Schweiz, Pannenhilfe und Reiseschutz Europa sowie Reiseschutz Welt. Mit Elvia hat Migros einen erfahrenen und kompetenten Partner, der über die grösste Pannenhelferflotte in der Schweiz verfügt.Exxtra Kommunikation hat für die Lancierung von Assistance eine witzige Lösung gefunden. Die Anzeigen kommen daher, als wären die neuen Serviceleistungen eine übliche Sortimentserweiterung der Migros. Leibhaftige Pannenhelfer und Notärzte stehen in einem Regal mit Preisschild, das ein Kunde aufmerksam anschaut. Oder eine junge Frau hat sich eben einen Pannenhelfer aus dem Regal auf den Einkaufswagen gelegt und ist auf dem Weg zu ihrem Auto in der Tiefgarage einer Migros-Filiale.
Parallel zum Print-Auftritt läuft eine breit angelegte Radiospot-Kampagne, die nicht weniger überraschend daherkommt. Man hört nichts als deftiges Fluchen von Frauen und Männern, die eine Autopanne haben. Nur: Das Ganze ist so raffiniert akustisch zensuriert, dass nicht ein einziges Schimpfwort zu erkennen ist. Im Off-Text werden dann die verschiedenen Benefits kommuniziert.
Als begleitende Massnahmen wurden 200’000 Mailings an Cumulus-Kunden verschickt. Promotionen in Migros-Filialen, Tankstellen, Waschstrassen und Guerilla-Samplings erregen Aufmerksamkeit für die neuen Angebote. Ein nicht zu übersehender POP-Auftritt mit lebensgrossen Pappfiguren macht die Migros-Kunden in den Filialen neugierig. Auch das Design der Pannenfahrzeuge und der Pannenhelferuniformen stammen von Exxtra Kommunikation.
Andreas Panzeri

«Egal weshalb – der Mann muss weg»

Interview Dem ehemaligen Aegis-Manager Aleksander Ruzicka wird vorgeworfen, Naturalrabatte bei Werbezeiten nicht an seine Agentur weitergegeben, sondern versilbert und in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Ruzicka, seit Oktober 2006 in Haft, gab der Presse am 10. September erstmals ein Interview, das die Werbewoche in stark gekürzter Fassung wiedergibt.

 
Interview Dem ehemaligen Aegis-Manager Aleksander Ruzicka wird vorgeworfen, Naturalrabatte bei Werbezeiten nicht an seine Agentur weitergegeben, sondern versilbert und in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Ruzicka, seit Oktober 2006 in Haft, gab der Presse am 10. September erstmals ein Interview, das die Werbewoche in stark gekürzter Fassung wiedergibt. 
Herr Ruzicka, Sie seien über den Vorwurf der Untreue in 87 Fällen in Höhe von 52 Millionen Euro zu Lasten von Aegis Media irritiert und frustriert und hätten nichts Falsches getan. Wie kommen Sie zu dieser Auffassung? Ruzicka: Ich bin irritiert und frustriert darüber, dass die Staatsanwaltschaft Sachverhalte, die ich in meiner 10-tägigen Aussage erläutert und mit Dokumenten bewiesen habe, noch immer von der nachgewiesenen Realität abweichend darstellt. Ich bin überzeugt, dass der Vorwurf nicht haltbar ist, da zu keinem Zeitpunkt Gelder von Aegis betroffen waren. Daher kann es keine Untreue gegenüber Aegis Media geben. Aegis Media kann auch nicht geschädigt worden sein. Ganz im Gegenteil: Aegis hat durch additive TV-Konditionen im zweistelligen Millionenbereich pro Jahr profitiert.
Wann und wie haben Sie von einer der beiden anonymen Anzeigen erfahren?Am 12. September 2006, als die Hausdurchsuchungen bei Aegis Media und auch in meinem Haus in Wiesbaden stattgefunden haben.
Was war der Geschäftszweck der Firmen Camaco und Watson Communications?Bereits Kai Hiemstra hatte in den 90er-Jahren Verträge mit Firmen, um an Schlüsselinformationen zu kommen, die nicht frei am Markt verfügbar sind. Etwa welche Konditionen andere Agenturen oder Kunden bekommen. Natürlich ist es wichtig zu wissen, welche Konditionen OMG oder Group M haben, um zu sagen: Wenn die das bekommen, will ich das auch haben. Das geschah auch mit Abendessen, Reisen, Sommerfesten, Soirées oder den viel zitierten Jagdausflügen. Ziel war es, in einer bewusst geschaffenen Privatsphäre an Informationen zu kommen, die im Sinne von Carat zu besseren Konditionen führen. Weil das damals von Carat gezahlt wurde, haben wir die Unternehmen Camaco und Watson gegründet, die sich mit Media-Auditoring und der Beschaffung von Informationen beschäftigt haben. Die gewonnenen Informationen wurden ausschliesslich Aegis bei Verhandlungen mit Medien oder bei Pitches zur Verfügung gestellt. Trotz sinkender Umsätze konnte Aegis damit das Freespace-Volumen und die Konditionen verbessern.
Hat Aegis Media für TV-Spots bezahlt, die ihr gratis zugestanden wären?Nein, denn die Kundengelder führten zu Freispotkontingenten, die der Kunde und Aegis sonst nicht erhalten hätten. Das Kundengeld, das etwa Emerson Film Fond bekommen hat, ging an eine Produktionsgesellschaft. Die produziert mit dem Kundengeld eine Sendung wie «Born to cook» für einen TV-Sender. Der Sender möchte diese Sendung gerne haben und erhält diese von der Produktionsfirma. Der Sender gibt im Gegenzug Freespace an die Film-Fonds-Gesellschaft oder direkt an Aegis Media. Das tut der Sender gerne, da Freispotkontingente deren Budget nicht belasten, weil sie eben nichts kosten. Diese Vorgehensweise erhöht das Kontingent von Aegis beim Sender und für den Kunden wird daraus eine Kampagne realisiert. Der Kunde bekommt für sein Budget mehr Leistung. Die Agentur partizipiert am Freespace. Die Film-Fonds-Gesellschaft erhält auch einen Bonus. Die Produktionsgesellschaft macht ihren Gewinn mit der Produktion. Und der Sender hat ein finanziertes Programm.
Woher kommt dann der Vorwurf, es handle sich um Schein- oder Tarnfirmen zum Zwecke der Geldwäsche?Offenbar weil man mit Leuten redet, die von Mediaplanung oder Media-Auditing nichts verstehen. Ein Media-Auditor macht auch nichts anderes, als sich über seinen Pool einen Marktüberblick zu verschaffen. Welcher Kunde erhält bei welcher Agentur und den Medien welche Konditionen. Das hat Camaco betrieben. Es gab auch keinerlei Verschleierungsmassnahmen. Es kann keine Rede davon sein, dass fingierte Scheinrechnungen in die Buchhaltung geschleust wurden. Da waren sechs oder sieben Abteilungen involviert. Die Rechnungen sind vom damaligen Finanzchef Andreas Bölte per Hand abgezeichnet worden.
Erlaubt Ihr Arbeitsvertrag diese Nebentätigkeiten?Ja, natürlich. Dort steht sinngemäss, dass dem Arbeitgeber bekannt ist, dass Herr Ruzicka im Bereich der Wettbewerbsklausel Nebentätigkeiten mit Wissen und Genehmigung der Firma ausübt. Das ist auch nichts Neues. Bereits früher hatte ich mit Herrn Hiemstra oder Herrn Ihlefeld (ehem. CFO, Anm.) beispielsweise Anteile an der Firma PLV mit einem ähnlichen Geschäftszweck.
Existenz und Zweck von Camaco und Watson sind bei Aegis Media bekannt?Ja.
Das System hat also nicht versagt, sondern das war das System?Ganz genau.
Haben Sie sich an Kickback-Zahlungen von TV-Sendern bereichert, die Aegis Media zugestanden wären?Nein. Ich habe weder privat noch über eine Firma ein Kickback erhalten. Ich hatte keinen operativen Kontakt zu TV-Vermarktern.
Haben Sie Erlöse aus den Media-Modellen privat oder mit Ihren Firmen kassiert?Ich habe von keiner der Firmen jemals eine Ausschüttung bekommen. Die Erlöse wurden immer benutzt, um z. B. bei Watson die viel zitierte Jagd-Lodge in Südafrika zu pachten, wohin wir Aegis-Kunden eingeladen haben. Oder ein Haus in Kapstadt als Repräsentanz. Um nicht wie Herr Schmidt-Vogel (Chairman und COO Mediacom, Anm.) einzufliegen, sich einmal sehen zu lassen und dann nie wieder. Wir haben ein Comitement zu dem Land abgegeben, was natürlich bei Verhandlungen zu besseren Ergebnissen führt. Auf völlig legalem Weg. Leute, die gerne reden wollten, haben wir reden lassen. In angenehmer privater Atmosphäre.
Wenn Sie so erfolgreich im Interesse von Aegis Media gearbeitet haben: Warum wurden Sie suspendiert, entlassen, verhaftet, verklagt und werden wahrscheinlich verurteilt?Offensichtlich wollte Herr Bölte meinen Job haben.
Das ist eine schwere Anschuldigung. Sachlich gefragt: Hätte Aegis-Media-CFO Andreas Bölte Differenzen bei der Abrechnung von Freispotkontingenten bemerken müssen?Herr Bölte kannte die beschriebenen Media-Modelle. Er wusste genau, welche Gelder wann wohin und warum transferiert werden. Er hat darauf gedrängt, die Intensität dieser Geschäftsbeziehungen zu steigern. Die Geldflüsse zu Emerson FF waren im System gesondert markiert. Damit es eben auffällig war! Um genau zu kontrollieren, wie viel Kundengeld dort monatlich investiert wird.
Sie haben sich sehr gegen den Einfluss von Vincent Bolloré bei Aegis Media gewehrt. Haben Sie ihn bei seinen Versuchen gestört, Einfluss bei Aegis Media zu bekommen?Die Anweisung, Aegis vor einem Einfluss von Vincent Bolloré zu schützen, kommt von oberster Stelle in London. Ich habe keine negativen Intentionen gegen Vincent Bolloré. Ich erachte die Herausforderung, MPG (Teil von Havas Media, Anm.) in Zentraleuropa in eine Top-Position zu bringen, als machbar und extrem spannend. Unsere bisherigen Kontakte waren durchwegs positiv. Bollorés Deutschland-Berater Herr Hiemstra trägt jedoch seine Ablehnung mir gegenüber offen zur Schau.
Ihr Rechtsanwalt Marcus Traut äusserte, Sie sollen «mundtot gemacht und aus dem Markt gedrängt werden». Warum und von wem?Die Anzeige zielt darauf ab, Frau Jackson, Herrn Linn, Herrn Kernebeck und mich aus der Position zu drängen. Sie ist polemisch und diffamierend gestaltet und war nicht gezielt gegen meine Tätigkeit bei Aegis gerichtet, sondern egal weswegen – Betrug, Untreue, Verstoss gegen Artenschutz oder Meldegesetz –, der Mann muss weg. Wenn man ein Unternehmen wie HMS Wiesbaden in einen Konzern wie Aegis führt, muss man auch unangenehme Entscheidungen treffen. Für viele war ich wohl zu jung, zu erfolgreich, zu gradlinig und zu ehrlich im Umgang mit meinem Privatleben.
Was werden Sie nach dem Abschluss des Verfahrens tun, egal ob es in eine Haft mündet oder nicht?Ich bin überzeugt, dass durch dieses Verfahren der Agenturmarkt in Deutschland nachhaltig verändert wird. Das bisherige Modell des Agenturgeschäfts wird über kurz oder lang nicht mehr existieren, sondern sich evolutionär den neuen Medienangeboten und den veränderten Kundenforderungen anpassen. Inwieweit ich dies aufgreife oder anderen Interessen nachgehe, wird die Zeit zeigen.
Interview: Michael Ziesmann
Das vollständige Interview erschien im österreichischen Branchendienst Medianet. Die Antwort von Aegis-CEO Andreas Bolte liess nicht lange auf sich warten (siehe
«Aegis Media kontert»
)Das erste InterviewDas Interview
fand am 10. September 2007, fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Beginn der grössten Affäre im deutschen Werbe- und Mediengeschäft, in der Justizvollzugsanstalt Weiterstadt bei Frankfurt am Main statt. Das Landgericht Wiesbaden zeigte sich dabei kooperativ und respektierte den Wunsch nach freier Meinungsäusserung und Berichterstattung.Rein rechtlich
fand das Gespräch unter vier Augen statt, ohne Anwalt und ohne Zensur. Keine einzige Frage wurde gestrichen. Aleksander Ruzicka äusserte sich detailreich zu allen Fragen. Er wirkte dabei konzentriert, freundlich, keineswegs resigniert. Die Bedeutung des Gesprächs haben auch die Beamten der Justizwache erkannt. Aus den geplanten 60 Minuten sind nach Ermessen der JVA spontan 80 Minuten geworden. Ruzicka sieht dem Verfahren positiv gelassen entgegen. (Michael Ziesmann/red)Chronologie der Ereignisse5. 7. 2005:
Ein Anonymus schreibt die erste Strafanzeige.12. 9. 2006:
Hausdurchsuchungen bei Aegis Media und den Privatwohnungen u. a. von Aleksander Ruzicka (Verdacht der Untreue und des Betruges zum Nachteil von Aegis Media).25. 9. 2006:
Aleksander Ruzicka wird von seinen Funktionen als CEO CE entbunden.10. 10. 2006:
Aegis Media gibt die formelle Trennung von Ruzicka in beiderseitigem Einvernehmen bekannt.24. 10. 2006:
Aleksander Ruzicka wird gegen 20 Uhr in seinem Haus in Wiesbaden verhaftet. Gleichzeitig werden Haftbefehle gegen David Linn, Heinrich Kernebeck und Felicitas Conway ausgesprochen. Claudia Jackson wird zur Fahndung ausgeschrieben und hält sich angeblich in Argentinien auf. Drei Tage später suspendiert Aegis Media Linn, Jackson und Kernebeck.8. 5. 2007:
Aleksander Ruzicka sagt 10 Tage lang, 12 Stunden täglich umfassend aus.29. 5. 2007:
Aegis Media erwirkt Arrestbeschlüsse an Immobilien und Vermögen der Beschuldigten im Gesamtwert von 16 Millionen Euro.19. 6. 2007:
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main lehnt die Haftbeschwerde von Ruzicka ab. Haftfortdauer wird angeordnet.27. 7. 2007:
Elf Monate nach den Hausdurchsuchungen legt die Staatsanwaltschaft die 167-seitige Anklage vor. Sie ist bis heute nicht bei Gericht zugelassen.3. 9. 2007:
Das Landgericht Wiesbaden erteilt die Besuchserlaubnis zum Zwecke eines Interviews.

Matter & Greter locken junge Kreative aus der Reserve

Der Young-Creative-Wettbewerb des Verbands Schweizer Presse gibt Nachwuchskreativen die Chance sich vor einem Millionenpublikum zu präsentieren. Der derzeitige Wettbewerb geht nun in die dritte Runde und stellt den Junior-Kreativen die Aufgabe, sich an einer Kampagne zum Thema «Das kann nur ein Inserat» zu versuchen.

Der Young-Creative-Wettbewerb des Verbands Schweizer Presse gibt Nachwuchskreativen die Chance sich vor einem Millionenpublikum zu präsentieren. Der derzeitige Wettbewerb geht nun in die dritte Runde und stellt den Junior-Kreativen die Aufgabe, sich an einer Kampagne zum Thema «Das kann nur ein Inserat» zu versuchen. Die Sieger dürfen dann am nächstjährigen Best YET (Best Young European Team) in Stockholm antreten.Auf den Wettbewerb aufmerksam macht einmal mehr eine Kampagne der Werbeagentur Matter & Gretener. Die Plakate und Anzeigen sollen verdeutlichen, dass man für die miesen Jobs als junger Mitarbeiter in einem Kreativteam höchstens einen Witz-Award einsammeln kann. Deshalb soll man sich besser beim Young-Creative-Wettbewerb anmelden und der Schweiz zeigen, was man wirklich drauf hat.
Verantwortlich beim Verband Schweizer Presse:
Toni Vetterli, Pepi Burch; verantwortlich bei Matter & Gretener: Daniel Matter (CD), Dominik Imseng (Text), Max Faller (AD), Marcus Gretener, Leonie Bachmann (Beratung).

Metzgerlehner gewinnt in fünf Monaten fünf Budgets

Zwischen Mai und September 2007 hat die Erlenbacher Agentur Metzgerlehner in Konkurrenzpräsentationen fünf neue Mandate geholt.

 Zwischen Mai und September 2007 hat die Erlenbacher Agentur Metzgerlehner in Konkurrenzpräsentationen fünf neue Mandate geholt. Neu im Portfolio sind die Budgets der Unternehmen Ernst & Young, Neidhart + Schön Group, Bayer (Schweiz), Helbling Gruppe sowie Hiestand Schweiz.

In flagranti haut fest drauf

Wohnen Hausinfo, der Ratgeber für Hausbesitzer, hat seine Website von In flagranti gestalten lassen. Die Werbeagentur aus Lyss setzt dabei die bestehende Kampagne crossmedial und mit neuen Sujets fort.

 
Wohnen Hausinfo, der Ratgeber für Hausbesitzer, hat seine Website www.hausinfo.ch neu gestaltet und bewirbt den praktischen Newsletter. In flagranti, die Werbeagentur aus Lyss, setzte dabei die bestehende Kampagne crossmedial und mit neuen Sujets fort. In einer ersten Phase wurden nicht nur Inserate, Plakate und Internet-Banner geschaltet, sondern auch Pflastersets in Heimwerkermärkten verteilt. Eine zweite Phase mit einem zusätzlichen Sujet folgt Ende Oktober.
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