JvM/Limmat: Lukas Frei wird Creative Director

Lukas Frei ist bei Jung von Matt/Limmat zum Creative Director aufgestiegen. In den vergangenen sechs Jahren hat er als Art Director Kampagnen für Kunden wie SBB, Panasonic und Gesundheitsförderung Schweiz geprägt.

Lukas Frei ist bei Jung von Matt/Limmat zum Creative Director aufgestiegen. In den vergangenen sechs Jahren hat er als Art Director Kampagnen für Kunden wie SBB, Panasonic und Gesundheitsförderung Schweiz geprägt. Lukas Frei startete seine kreative Laufbahn in Zürich als Grafiker. Bevor er 2001 bei Jung von Matt/Limmat einstieg, arbeitete Frei als Art Director bei Dubach resp. Bozell Leutenegger Krüll sowie bei McCann Erickson. Frei ist seit 2004 Mitglied des Art Directors Club Schweiz.  

Wemf-Zahlen: Tageszeitungen verlieren weiter an Auflage

Die Pendlerzeitungen haben ihre Auflage in den vergangenen 12 Monaten auf Kosten der Tageszeitungen steigern können. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten Auflagezahlen 2007 der Wemf hervor.

 Die Pendlerzeitungen haben ihre Auflage in den vergangenen 12 Monaten auf Kosten der Tageszeitungen steigern können. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten Auflagezahlen 2007 der Wemf hervor. 20 Minuten steigerte die Auflage von 419’684 auf 435’460, Matin-Bleu von 134’500 auf 183’011 Exemplare. Für 20 minutes liegen noch keine Vergleichszahlen vor. Die derzeitige Auflage beträgt 195’211 Exemplare. Heute und .ch sind noch zu wenig lang auf dem Markt, um Zahlen vorzuweisen.
Die Tageszeitungen sind die Verliererinnen dieses Trends, wie die SDA meldet. Sämtliche grossen Blätter verzeichneten Einbussen. Beim Blick ging die Auflage um fast 15’000 auf 240’066 Exemplare zurück. Der Tages-Anzeiger musste einen Verlust von rund 9’000 Exemplaren in Kauf nehmen und verzeichnet jetzt eine Auflage von 216’411. Die Mittelland Zeitung musste rund 2’700 Exemplare abschreiben. Die NZZ-Auflage sank um knapp 3’000, diejenige der Neuen Luzerner Zeitung um knapp 800 Exemplare. Keine 2006-er Vergleichszahlen gibt es für die Berner Zeitung (derzeit 213’544 Exemplare inklusive dem Bund).
Interesse für Sonntagszeitungen geht zurück Differenzierter ist die Situation bei den Sonntagszeitungen. Spitzenreiter Sonntagsblick verlor rund 7’000 Exemplare, der zweitplatzierte Matin Dimanche knapp 5’000. Die Sonntagszeitung und die NZZ am Sonntag konnten mit je 900 verkauften Exemplaren mehr ihre Auflage nicht im gleichen Masse steigern. Die Sonntagsausgabe der Südostschweiz gilt nicht als Sonntagszeitung.
Im Bereich Spezialpresse sind die in drei Sprachen erscheinenden Blätter von Coop (plus 83’000 Exemplare) und Migros (minus 75’000) mit je über 2 Millionen verteilten Exemplaren die Spitzenreiter vor dem Touring des TCS (plus 24’000) mit einer Auflage von rund 1,38 Millionen Exemplaren.
Einbussen bei der Spezialpresse Zum Teil deutliche Einbussen mussten hingegen im Bereich Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse die Spitzenreiter Schweizer Illustrierte (minus 6’700), Télé Top Matin (minus 4’000) und Fémina (minus 4’500) hinnehmen. Für den Beobachter, der 2006 mit 315’081 Exemplaren die grösste Auflage in dieser Sparte verzeichnete, liegen keine diesjährigen Zahlen vor.
Die neusten Auflagezahlen gelten für den Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2006 und dem 30. Juni 2007. Die Beglaubigung basiert auf dem Prinzip der Selbstdeklaration.
Die Mitte September veröffentlichte Wemf-Leserschaftserhebung hatte ein ähnliches Bild ergeben. Gemäss diesen Zahlen holten die Pendlerzeitungen immer mehr Leser ab: In der Deutschschweiz legte 20 Minuten erneut leicht zu, während sich in der Westschweiz Le Matin bleu auf Anhieb als stärkste Tageszeitung etablierte.

Volksmusik am Radio: Bundesrat unglücklich

Der Bundesrat findet es «problematisch», dass Radio DRS1 die Volksmusiksendungen in die Musikwelle auf Digitalradio (DAB) abschiebt. Er prüft, ob die Volksmusik nicht in den Leistungsauftrag der SRG aufgenommen werden sollte.

 Der Bundesrat findet es «problematisch», dass Radio DRS1 die Volksmusiksendungen in die Musikwelle auf Digitalradio (DAB) abschiebt. Er prüft, ob die Volksmusik nicht in den Leistungsauftrag der SRG aufgenommen werden sollte. Medienminister Moritz Leuenberger sagte laut SDA am Montag in der Fragestunde des Nationalrates, der Bundesrat erachte es als fragwürdig, wenn ein wichtiger Teil der schweizerischen Volkskultur nicht mehr auf UKW, dem am weitesten verbreitetsten Medium, ausgestrahlt werde.
Es sei zwar Sache der SRG, den Gewohnheiten ihrer Hörerinnen und Hörer Rechnung zu tragen, so Leuenberger. Der Bundesrat werde prüfen, ob nicht bei der anstehenden Neuerteilung der SRG-Konzession der Leistungsauftrag in Sachen Volksmusik anzupassen und konkreter zu fassen sei.

Fisch.Meier.Direkt lässt PostMail-Taube fliegen

Die Kreativen von Fisch.Meier.Direkt haben für PostMail ein Mailing gestaltet, das den Rahmen bildet für ein ganzes Päckchen Gutscheine mit vielen Angeboten und Vergünstigungen.

Die Kreativen von Fisch.Meier.Direkt haben für PostMail ein Mailing gestaltet, das den Rahmen bildet für ein ganzes Päckchen Gutscheine mit vielen Angeboten und Vergünstigungen. Auf der unauffälligen Aussenseite ist nur eine Mauer mit Rissen sichtbar. Nach dem Aufklappen fliegt dem Empfänger eine Pop-up-Taube entgegen, welche die Vorteilschecks in ihren Krallen trägt. Wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst, sei neben dem Mailing auch dessen Erfolg durchschlagend gewesen. Verantwortlich bei PostMail:
Mark Friedrich (Leiter Marketing-Kommunikation), Domenico Pereira (Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Fisch.Meier: Remo Bachmann (CD), Suzanne Friedli (AD) Thomas Engeli (Konzept/Text), Romeo Bucceroni (Produktion) Gabriele Knus, Andri Hofmann, Dominic Siegrist (Beratung).

Deutsche Rechtsextreme nutzen SVP-Schäfchen

Die berühmt-berüchtigte Schäfchenkampagne der SVP zieht auch jenseits der Grenze ihre Kreise. Die ultrarechte deutsche Partei NPD wirbt damit gegen Ausländer. Die SVP überlegt sich, rechtliche Schritte einzuleiten.

Die berühmt-berüchtigte Schäfchenkampagne der SVP zieht auch jenseits der Grenze ihre Kreise. Die ultrarechte deutsche Partei NPD wirbt damit gegen Ausländer. Unter dem Slogan «Sozial geht nur national» wirbt die Sektion Hessen der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) für die Landtagswahlen im kommenden Jahr, wie 20 Minuten berichtet. «Wir haben uns vom SVP-Plakat inspirieren lassen», bestätigte Jörg Krebs, Sprecher der NPD Hessen, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Die SVP wehrt sich laut 20 Minuten weiterhin gegen die Aussage, die Kampagne sei rassistisch. Reagieren will die Partei aber doch: «Die Schäfchen sind unsere Idee und unsere Kampagne», so SVP-Generalsekretär Grego Rutz. «Wir überlegen uns deshalb, rechtliche Schritte einzuleiten».

Lauterkeitskommission rügt Plakat von «Pro Animali»

Ein Plakat des Vereins «Pro Animali» gegen das Pelztragen hat gegen die Bestimmungen der Lauterkeit verstossen. Dies hat die Lauterkeitskomission entschieden. Sie fordert «Pro Animali» auf, künftig auf diese Art der Kommunikation zu verzichten.

 Ein Plakat des Vereins «Pro Animali» gegen das Pelztragen hat gegen die Bestimmungen der Lauterkeit verstossen. Dies hat die vom Schweizerischen Pelzfachverband SwissFur angerufene Lauterkeitskomission entschieden. Das Plakat war im vergangenen Winter ausgehängt. Es zeigte ein weisses Robbenbaby und prangerte das Pelztragen an. Dies sei irreführend, kritisierte SwissFur und wandte sich laut der SDA mit einer Beschwerde an die Lauterkeitskommission.
Seit 1987 sei die Jagd auf Robbenbabys verboten. SwissFur verzichte überdies seit 1967 freiwillig auf den Import von Jungrobbenfellen, machte der Verband geltend. Dieser Argumentation schloss sich die Kommission gemäss ihrem am Montag veröffentlichten Entscheid an.
Rechtmässig sei in der Schweiz kein Robbenpelz zu erwerben. Deshalb sei es unlauter, mit diesem Beispiel die Produkte des Pelzfachhandels als fragwürdig darzustellen. Die Kommission fordert «Pro Animali» auf, «inskünftig auf diese Art der Kommunikation zu verzichten».

Condor Films will zurück auf die Grossleinwand

Die Filmproduktionsfirma Condor Films steigt wieder ins Spielfilmgeschäft ein. Aus Anlass des 60. Geburtstags hat das traditionsreiche Zürcher Unternehmen am Montag grosse Pläne präsentiert: Es will in den nächsten sechs Jahren zu einem bedeutenden europäischen Player in der Kinolandschaft aufrücken. Das Jubliäum begeht Condor Films mit einer grossen Feier in Zürich.

 Die Filmproduktionsfirma Condor Films steigt wieder ins Spielfilmgeschäft ein. Aus Anlass des 60. Geburtstags hat das traditionsreiche Zürcher Unternehmen am Montag grosse Pläne präsentiert. Condor Films wolle in den nächsten sechs Jahren zu einem bedeutenden europäischen Player in der Kinolandschaft aufrücken, sagte Verwaltungsratspräsident Thomas Sterchi vor den Medien. Der Umsatz soll sich auf rund 50 Millionen Franken mehr als verdoppeln.
2007 wurden für das neue Spielfilmgeschäft erste Weichen gestellt: So wurde neu die Abteilung «Features» geschaffen. Angepeilt werden jährlich zwei bis drei Spielfilme. Statt auf Mainstream setzt Condor Films auf anspruchsvolle Studiofilme.
«Dällebach Kari» und Christoph Meili Zurzeit sind vier Spielfilme in Vorbereitung, einer davon kurz vor der Realisierung. Laut CEO und Produzent Kristian Widmer handelt es sich dabei um eine Neuverfilmung des tragikomischen «Dällebach Kari» für ein europäisches Publikum.
Für einen der vier Plots arbeitet Condor mit dem Schweizer Regisseur Xavier Koller zusammen, weitere Angaben wollte Widmer nicht machen. Im Bereich Dokumentarfilme wird wiederum Koller 2008 oder 2009 das Leben des Aktenvernichters Christoph Meili, der rund um die Affäre der Holocaust-Gelder bekannt wurde, filmisch umsetzen.
Dass Condor Films auf Koller setzt, ist kein Zufall: Koller bescherte der Firma mit «Reise der Hoffnung» den grössten Erfolg. Das Flüchtlings-Drama wurde 1991 mit einem Oscar ausgezeichnet. An solche Filme will Condor mit der Neuausrichtung anknüpfen.
Für die Millionen-Produktionen will man auch Gelder von Privatinvestoren anzapfen. Gleichzeitig soll das TV-Serien-Geschäft durch die 2006 übernommene Berner TV-Produktionsfirma Faro TV angekurbelt werden.
Wechselvolle GeschichteCondor Films hat eine bewegte Geschichte hinter sich : Am 1. Oktober 1947 von Heinrich Fueter-Blanc, dem Gatten der Filmschauspielerin Anne Marie Blanc, gegründet, entwickelte sich Condor zur grössten Schweizer Filmproduzentin. Das Geschäft machte Condor aber vor allem mit Auftragsfilmen aller Art, von Werbe-, Industrie und PR- bis zu Umweltschutz- Aufklärungsfilmen.
1973 übernahm Condor vom Deutschschweizer Fernsehen die Film- und TV-Studios Bellerive, die noch immer Hauptsitz der Firma sind. 1991 übernahm die damalige TA-Media AG (heute Tamedia) die Mehrheit an den Studios und vor zwei Jahren wurden Widmer und Sterchi neue Mehrheitsaktionäre.
Grosse Feier zum JubiläumAm Montagabend findet anlässlich des Jubiläums im Rahmen des Zurich Film Festival eine grosse Feier statt. Laut Communiqué von Condor stehen Stars wie Michael Ballhaus («Dracula», «Good Fellas», «The Departed»), Xavier Koller («Reise der Hoffnung»), Dani Levy («Alles auf Zucker!»), Suzanne von Borsody und Nina Hoss auf der Gästeliste. Die Grande Dame des Schweizer Films, Anne-Marie Blanc, stellt als Mitgründerin des Unternehmens Ehrengast und Hommage-Empfängerin in einer Person dar. Musikalische Akzente setzt der Britische Shootingstar Jamie Cullum auf der Bühne

Giuseppe Scaglione ist SW-Kommunikator des Monats

Die Schweizer Werbung SW kürt Giuseppe Scaglione zum Kommunikator des Monats. Der umtriebige Medienunternehmer habe mit seinem 105TV einen weiteren Meilenstein in der Internet-Landschaft gesetzt. Laut Angaben von 105TV ist der Sender gut gestartet.

 Die Schweizer Werbung SW kürt Giuseppe Scaglione zum Kommunikator des Monats. Der umtriebige Medienunternehmer habe mit seinem 105TV einen weiteren Meilenstein in der Internet-Landschaft gesetzt, heisst es in einer Mitteilung von SW-Sprecher Piero Schäfer: «Der neue TV-Kanal ist nicht nur ein Sender für Clips, da warten diverse Rubriken wie Nightlife, Freestyle, insgesamt neun Spartenkanäle mit Content auf spezifisches Zielpublikum. Und sogar Kinotrailer gibt es anzuschauen. Der individuelle Zugriff geschieht sekundenschnell und erfüllt den Anspruch nach ‚Video on demand’ total». Da das Ganze zudem interaktive Möglichkeiten aufweise, könne man feststellen, dass Scaglione im Jugendsektor und dank diesem breiten, interaktiven Angebot einmalig sei. Seit langem bemühe sich Medienunternehmer Scaglione vergeblich um eine UKW-Frequenz für seine Radios. Dank dem Internet werde er dieses kaum mehr brauchen. Schäfer geht davon aus, dass die Werbebranche den neuen TV-Kanal schnell berücksichtigen werde. In einer Mitteilung von 105TV heisst es ausserdem, dass der Sender gut gestartet sei. An der Lancierungsparty vom Freitagabend haben insgesamt 5’000 Partygänger gefeiert – der Sender rechnete mit 2’500 und kann die Sause damit als Erfolg verbuchen (siehe 
). Hauptsponsor des neuen Kanals ist die Automarke Seat. Die Liste der weiteren Partner ist lang: Estée Lauder, Mentos, Mévenpick Palavrion, Winler, Framefactory, SBB Railcity, Universal Music, Sony BMG, Musikvertrieb, Nation Music und Ready and Action. Für die Konzeption des Senders ist das Zürcher Unternehmen Divio zuständig. Als Streaming-Partner wirkt die Firma Nine.ch.

Scholtysik Niederberger Kraft kümmert sich um Park Hotel Waldhaus

Das Flimser Park Hotel Waldhaus hat einen neuen Berater. Neu kümmert sich die Zürcher Kommunikationsagentur Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) um die Belange des Bündner Fünf-Sterne-Resorts.

 Das Flimser Park Hotel Waldhaus hat einen neuen Berater. Neu kümmert sich die Zürcher Kommunikationsagentur Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) um die Belange des Bündner Fünf-Sterne-Resorts. SNK entwickelt für das stetig sein Angebot ausbauende Hotel eine passende Markenstrategie. Die Aktualisierung des visuellen und kommunikativen Auftritts soll die Stellung des Hauses am Markt stärken und es als unverwechselbare Marke unter den bedeutendsten Hotels Europas etablieren. Im Herbst 2006 fand dort die Herbstsession von Bundesrat und Parlament statt.Weiterhin kümmert sich SNK auch um den visuellen Auftritt der UBS, sowie um die Firma Freitag, die Stadt Zürich und Johnson & Johnson.

Leuenberger ist die grösste Autorität im Netz

Moritz Leuenberger führt seit März dieses Jahres mit grossem Erfolg ein eigenes Internet- Tagebuch. 2500 Nutzer schauen sich im Schnitt täglich seine Blogs an.

 Jeder kämpft mit der Waffe, die ihm am besten liegt: Bei Bundesrat Christoph Blocher ist es die Rhetorik. Seit kurzem hat er mit Blocher-TV seinen eigenen Internetfernsehsender. Kollege Moritz Leuenberger geht lieber mit spitzer Feder zu Werke. Er führt seit März dieses Jahres mit grossem Erfolg ein eigenes Internet- Tagebuch. 2500 Nutzer schauen sich im Schnitt täglich seine Blogs an. Weitaus mehr als die Polit-Blogs grosser Websites wie der NZZ oder Bluewin.ch.
 
Nur die Blogs auf 20min.ch sind noch beliebter: 5000 User lesen täglich die Einträge von Filippo Leutenegger (FDP), Daniel Vischer (Grüne), Ueli Maurer (SVP), Kathy Riklin (CVP) und Anita Fetz von der SP. Am Beliebtesten ist dort der Blog von Ueli Maurer. «Die SVP holt mit ihren Themen die jungen Leute offensichtlich besser ab», wird 20min.ch Chefredaktor Peter Wälty in der Sonntagszeitung zitiert. Leuenberger ist Maurer und Konsorten in punkto Autorität allerdings weit überlegen. 127 Links verweisen auf den Blog des Umweltministers. Leuenberger betont, alle Einträge selber zu schreiben. 34 Artikel sind seit der Aufschaltung online gestellt worden.

105 lanciert Internetfernsehen mit interaktivem Charakter

Mit einer grossen Party im Zürcher Hauptbahnhof setzte Music First am Freitag den Startschuss zu einem neuen Fernsehkanal. Auf dem neuen Internet-Fernsehsender 105TV stehen dem Benutzer ab sofort neun Spartenkanäle zur Verfügung.

 Mit einer grossen Party im Zürcher Hauptbahnhof setzte Music First am Freitag den Startschuss zu einem neuen Fernsehkanal. Auf dem neuen Internet-Fernsehsender 105TV stehen dem Benutzer ab sofort neun Spartenkanäle zur Verfügung. Stark fokussiert auf Musik und Unterhaltung, versucht das Unternehmen von Giuseppe Scaliogne, das mit Radio 105 bereits einen Radiosender betreibt, Inhalte herkömmlicher TV-Sender mit User-Generated-Content zu verbinden. Ähnlich wie bei Youtube oder Myspace erhalten User die Möglichkeit selber in das Geschehen einzugreifen und Bilder, Videos oder MP3’s hochzuladen. Auch die Werke von Schweizer Künstlern sollen auf 105TV intensiv gefördert werden.

Zu guter Letzt: Die Müllsack-Kontroverse

Eine Plakat-Affäre setzt den Auftakt zur Amtszeit der neuen Kölner Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier. Das Bild einer gefesselten Frau mit Müllsack über dem Kopf sollte eigentlich in der ganzen Stadt für die Premiere des laut Angaben von Welt Online «durchaus gewalttätigen» «Stücks Die Nibelungen» werben.

 Eine Plakat-Affäre setzt den Auftakt zur Amtszeit der neuen Kölner Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier. Das Bild einer gefesselten Frau mit Müllsack über dem Kopf sollte eigentlich in der ganzen Stadt für die Premiere des laut Angaben von Welt Online «durchaus gewalttätigen» «Stücks Die Nibelungen» werben. Doch nachdem die Reklamefirma Bedenken äusserte und fürchtete, das Plakat könne eventuell unter den Paragraf 131 des Strafgesetzbuchs verstossen, der Gewaltverherrlichung unter Strafe stellt, ist um die Kampagne der Luzerner Kommunikationsagentur Velvet eine Kontroverse entbrannt.
 Erst teilte der Kölner Kulturbeauftragte dem Theater mit, er halte das Plakat für unbedenklich. Dann, als Beier eine ausdrückliche Genehmigung des Oberbürgermeisters verlangte und diese nicht erhielt, empfahl er doch auf das Plakat zu verzichten.
 
Daraufhin hat das Theater die Plakate leicht entschärft schnell selber noch aufgehängt. Im November will Beier auf einer Podiumsdiskussion den Fall unter dem Gesichtspunkt der Kunstfreiheit debattieren. Doch vielleicht sind hier gar nicht künstlerische Gründe ausschlaggebend. Am Ende lag das Problem wohlmöglich darin, dass auf dem Bild nicht der gebührenpflichtige Kölner Kehrichtsack, sondern ein hundskommunes Modell zu sehen war. Wer weiss.
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