Beilage wird zur Kampagne

Automobil Zogg Kettiger Gasser hat für Fiat eine Beilage gestaltet, die am Donnerstag dieser Woche im Blick und Le Matin zu finden ist. Sie wird von unterstützenden Werbemassnahmen begleitet.

 
Automobil Zogg Kettiger Gasser hat für Fiat Professional eine umfangreiche Beilage gestaltet, die am Donnerstag dieser Woche im Blick und Le Matin zu finden ist. Allerdings hat die Agentur daraus nicht nur eine «banale Beilage» kreiert, sondern die Aktion gleich zu einer richtigen Kampagne erweitert. Am Vortag und am Tag der Beilage werden Radiospots geschaltet. Und auf den Fronten der Zeitungen macht auch ein Streifeninserat auf die Beilagen aufmerksam, «damit diese nicht achtlos weggeschmissen wird», wie Max Winiger bei Zogg Kettiger Gasser hofft. Die Beilage wurde exklusiv für die Schweiz konzipiert.

Senderchefs zur schönen neuen Medienwelt

Am IGEM-Kongress der Screen-up & Congress vom Mittwoch diskutierten in einer «Elefantenrunde» die Senderchefs und –chefinnen von SF, RTL, Sat.1, MTV und 3+ zum Thema Digitalisierung. Wenn auch punkto Finanzierung leise Skepsis spürbar war - die TV-Bosse wollen an allen Kanälen teilhaben.

Im Kongressteil der Screen-up & Congress vom Mittwoch diskutierten in einer «Elefantenrunde» die Senderchefs und –chefinnen von SF, RTL, Sat.1, MTV und 3+ in einem Podiumsgespräch zum Thema Digitalisierung. Catherine Mühlemann von MTV Networks Germany antwortete erst mit einem ironischen «das interessiert mich gar nicht» auf die Frage von Moderator Hannes Britschgi nach den Strategien rund um die Digitalisierung. Sie machte dann aber doch klar, dass ihr Sender «dahin will, wo die jungen Leute sind» – sei das TV, Internet oder Mobile. Sie sieht ihr Unternehmen mittlerweile eher als Content-Aggregator denn als klassische Fernsehstation: «Wir wollen Inhalt mit Marken versehen und auf alle möglichen Plattformen bringen». Matthias Alberti, bei Sat.1 Nachfolger von Roger Schawinski, brachte in seiner Aussage auf den Punkt, was allen Senderchefs am Herzen liegt: «Wir wollen auf allen Kanälen präsent sein.» Es gehe darum, den Sprung zu schaffen zwischen TV und Internet.
Wachsende Fragmentierung Punkto Digitalisierung müsse unterschieden werden zwischen dem digitalen Fernsehen und der Internetstrategie eines Senders, betonte RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt. Sie relativierte die digitale Begeisterung ein Stück weit: «Beim digitalen Fernsehen stecken wir noch in den Kinderschuhen!». Es resultiere daraus aber eine Fragmentierung der Medienlandschaft, und der Wettbewerb werde stärker.
Selbstbedienung statt Gourmetrestaurant SF-Chefin Ingrid Deltenre bestätigte die wachsende Fragmentierung, die Zunahme der Sender im digitalen Bereich sei massiv. SF will den angekündigten HD-Sender im Dezember lancieren. Die Digitalisierung habe laut Deltenre die Fernsehproduktion stark verändert: «Die Journalisten müssen ganz anders arbeiten als früher». Daneben stehe auch die Zuschaueransprache unter anderen Bedingungen. Bis anhin sei ihr Laden mit Gourmetköchen zu vergleichen gewesen: «Wir sagen, wann welche Speise aus dem Menü folgt». Nun wandle sich das Zuschauerverhalten im übertragenen Sinne zu einem Selbstbedienungsrestaurant: Das Publikum entscheidet, wann es welchen Gang zu sich nimmt. Deltenre geht davon aus, dass der Unterschied zwischen Internetfernsehen und klassischem Fernsehen irgendwann verschwinde: «Das ist ein Prozess, den wir nicht stoppen können». Aus den gleichen Gründen sei der Internetauftritt von SF wichtig, der in der Vergangenheit für einigen Wirbel sorgte.
3+ arbeitet an digitalem Sender Dass das klassische Fernsehen noch lange nicht verschwinden wird, glaubt 3+-Gründer Dominik Kaiser. Die Zuschauer mögen es in seinen Augen nach wie vor, wenn ihnen ein fixfertiges Programm geboten wird. Dennoch werkelt nun aber auch 3+ an einem Digitalsender: «Wir haben vor sechs Wochen angefangen, daran zu arbeiten», so Kaiser. Sein Sender verfügt über zwei digitale Konzessionen, die er sich beim ursprünglichen Konzessionsverfahren gleich mitgesichert hatte – «wir schauten, dass wir etwas auf Vorrat kriegten», wie Kaiser sagte. «Falls Digitalfernsehen sich im grossen Stil durchsetzt, haben wir etwas im Köcher». Wie das Projekt genau aussieht, liess sich der Senderleiter allerdings nicht entlocken.
Keine Angst vor Macht der Produzenten Einhellig schmetterten die Senderbosse die Frage Britschgis ab, ob die «Macht der Produzenten» im digitalen Zeitalter eine Gefahr für die Fernsehanstalten seien. Britschgi wollte wissen, ob Contentproduzenten künftig die Zuschauer an den Sendern vorbei erreiche. «Nein», fand Kaiser. Im fiktionalen Bereich dominieren ihm zufolge nach wie vor die grossen amerikanischen Majors: «Kein Schauspieler kann hochwertige Sendungen alleine produzieren. David Caruso von CSI Miami kann nicht einfach hingehen und diese Serie selbst machen», so der 3+-Chef. Ins gleiche Horn stiess Schäferkordt: «Niemand kann hochwertige fiktionale Programme bloss für Internet oder Mobile machen. Da fehlen einfach die Refinanzierungsmodelle.» Sie erinnerte ausserdem daran, dass die Nachfrage bezüglich Video on demand verglichen mit dem klassischen Fernsehen immer noch marginal sei. Die grosse Frage, so die Podiumsteilnehmer, sei folgende: Wollen die Konsumenten für Inhalte zahlen oder sie gratis sehen, dafür aber Werbung in Kauf nehmen? Die TV-Leute gehen davon aus, dass die Nutzer Content kostenlos beziehen wollen.
Spassbremse beim Handy-TV Skepsis war auch gegenüber dem Handyfernsehen spürbar. «Ich will keine Spassbremse sein, aber wir müssen dieses Thema relativieren», erklärte Schäferkordt beispielsweise. Das sei ein ganz kleiner Geschäftsbereich, ausserdem stünden die Geschäftsmodelle noch nicht. Dennoch will sich RTL ein Teil vom Kuchen abschneiden: «Wir haben uns mit allen Sendern für Handy-TV beworben». Ähnlich klingts bei MTV: «Die Frage ist: Wer zahlt was?», betonte Mühlemann. Auch sie vermisst zwar tragfähige Geschäftsmodelle, dennoch will MTV beim Thema Mobile-Content nicht zurückstehen: «Wir wollen dabei sein». Ein Bonmot steuerte Alberti bei: «Letztes Jahr habe ich während der WM mit zwei Kollegen Fussball auf dem Handy geschaut. Plötzlich dachten wir, es stünde im Spiel Japan-Brasilien 8 zu 1 für Japan – weil wir den Spielstand nicht erkennen konnten».
Carole Scheidegger

Piero fährt heute live an der Screen-up Party ein

Piero Esteriore fährt heute an der Screen-up Party ab 20 Uhr im Zürcher Rohstofflager ein. Wie und mit welchem Song ist eine Überraschung. Und für Kurzentschlossene: Die Screen-up & Congress ist eröffnet!

Piero Esteriore, immer noch in aller Munde dank seiner Ramm-Attacke auf das Ringier-Pressehaus,  fährt heute an der Screen-up Party ab 20 Uhr im Zürcher Rohstofflager ein. Wie und mit welchem Song ist eine Überraschung! Für Stimmung sorgen zudem die DJs Dani König, Minus 8 und Muri. Als Live-Showact treten Marquess auf, die mit ihrem Sommerhit «Vayamos Companeros» die Charts stürmten.
Und für Kurzentschlossene: Die Screen-up & Congress ist eröffnet. Einlass am einzigen Schweizer Branchenanlass für audiovisuelle, elektronische Medien in der Arena Filmcity in Zürich Sihlcity ist den ganzen Tag durchgehend möglich.

Automobile Kopfwäsche

Versicherungen Wirz Werbung zeigt mit Wirz & Fraefel für die Mobiliar, wie man beim Autowasch auch mit offenem Schiebedach auf Nummer Sicher geht.

 
Versicherungen Wirz Werbung zeigt mit Wirz & Fraefel für die Mobiliar, wie man beim Autowasch auf Nummer Sicher geht. 
Kaum sind im Kino die Lacher für den Mobiliar-Spot mit dem auf Seegrund gelaufenen Ehepaar und ihrem doof daher quasselnden GPS verklungen, kommen Wirz und die Mobiliar bereits mit einem neuen Film. «Solche Spots funktionieren wie ein guter Witz. Man darf nicht ständig den Gleichen erzählen. Sonst kann die Pointe nicht mehr als Überraschung funktionieren», meint CD Matthias Freuler bei Wirz Werbung. Deshalb realisieren sein Team und Regisseur Ernst Wirz für ihren Kunden Mobiliar jeweils zwei Filme pro Jahr. Ein Spass – aber auch eine kreative Herausforderung, denn mittlerweile ist es das Publikum gewohnt, dass es garantiert witzig werden muss, wenn im Kino der einleitende Satz «Liebe Mobiliar …» ertönt. Was dann folgt, sind – mit einer gewissen Freiheit – ausnahmslos Fälle, die es wirklich schon einmal gegeben hat. Mal fahren die Versicherungsnehmer durch geschlossene Garagentüren, mal zertrampeln  sie mutwillig das Tafelservice ihrer Tante. Was mit «Liebe Mobiliar» beginnt, nimmt dabei fast immer ein «böses» oder skurriles Ende, meint Marco Fioroni, Leiter Marketingkommunikation der Mobiliar. «Das wissen mittlerweile die Fernsehzuschauer und sind entsprechend gespannt, welche neue Schadenfreude wir ihnen diesmal wieder servieren.»
Im neuen Spot ist es ein etwas zu selbstsicherer und ziemlich selbstverliebter Züriberg-Schnösel, der mit dem Auto seines Vaters mal ganz cool durch die Waschstrasse fahren will. Leider kennt er sich mit dem Armaturenbrett noch nicht sehr gut aus. Da kann es schon mal passieren, dass er die Musik lauter stellen will oder so und dabei aus Versehen das Schiebedach öffnet.
«Es ist sehr eindrücklich, mit welcher brachial wirkenden Gewalt die riesigen Bürsten in einer Autowaschanlage ihr Wasser verstäuben», schildert Freuler die Eindrücke, die ihm von einem ganzen Drehtag in einer solchen Anlage geblieben sind. Eindrücklich beim neuen Spot ist, wie dramaturgisch raffiniert die Musik von Jingle Jungle auf das Öffnen des Autodaches geschnitten ist. Dieses optisch ansprechende Dach mit drei Flügeln hat die Requisite serienmässig bei einem Volvo gefunden.
Andreas Panzeri

Schellenberg wird Kommunikationsleiterin von Swissnuclear

Per 1. November 2007 übernimmt die 34-jährige Irène Schellenberg die Leitung der Kommunikationsstelle von Swissnuclear, der Fachgruppe Kernenergie der Swisselectric.

Per 1. November 2007 übernimmt die 34-jährige Irène Schellenberg die Leitung der Kommunikationsstelle von Swissnuclear, der Fachgruppe Kernenergie der Swisselectric.  
Als Kommunikationsleiterin ist sie verantwortlich für die allgemeine Öffentlichkeitsarbeit und Informationstätigkeit der Branche. Zudem ist sie die Mediensprecherin der Fachgruppe.
Die Auskunfts- und Informationstätigkeit gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Medien gehören zu den zentralen Aufgaben von Swissnuclear.
Schellenberg leitet zur Zeit für die Agentur Dr. Peter P. Knobel verschiedene nationale und internationale Mandate in den Bereichen Corporate Communication, Financial Relations und Public Affairs. Davor war sie als Informationschefin für die SVP Schweiz und als Kommunikationsleiterin der Direktionen von Regierungsrätin Rita Fuhrer im Kanton Zürich tätig.

Prix Designer erstmals verliehen

Das Bundesamt für Kultur hat zum ersten Mal fünf Prix Designer verliehen: An den Logogestalter Adrian Frutiger, den Schmuckdesigner Bernhard Schobinger, die Modedesignerin Ruth Grüninger, den Typografen Cornel Windlin und das Designbüro Nose aus Zürich.

 
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat am Dienstag in Lausanne zum ersten Mal fünf Prix Designer für Beiträge verliehen, die dem Schweizer Design national und international zu Ansehen verhelfen. Die Auszeichnungen sind mit je 40’000 Franken dotiert. Preise erhielten der Berner Logogestalter Adrian Frutiger sowie der Schmuckdesigner Bernhard Schobinger, die Modedesignerin Ruth Grüninger, der Typograf Cornel Windlin und das Designbüro Nose aus Zürich, wie das BAK mitteilte.Frutigers Schrifttypen seien derart allgegenwärtig, dass sich ohne Übertreibung sagen lasse, wir leben in einem «Frutigerland», heisst es in der Begründung. Schobinger wird als einer der einflussreichsten Schmuckkünstler Europas gewürdigt. Er habe Schmuck, früher bloss Statussymbol, zu einer Ausdrucksform aufgewertet. Die seit über 30 Jahren wirkende Modedesignerin Grüninger («Pink Flamingo») erhält den Preis für ihr Engagement für das Modedesign und ihren Einsatz für faire Produktionsbedingungen und ökologische Produktionsweisen.
Windlin wird als Erneuerer der Schweizer Grafik gewürdigt. Er arbeitete unter anderem für Tate Modern, das Kunstmuseum Basel und das Schauspielhaus Zürich.  Das Büro Nose Design Intelligence schliesslich wird gewürdigt, weil es ein komplettes Design-Paket anbietet – vom Produkt über die Verpackung bis zur Werbung.

ADC nimmt sechs neue Mitglieder auf

Zwölf Interessenten hatten sich dieses Jahr um die Mitgliedschaft im ADC beworben und dazu ihre besten Arbeiten eingereicht. Sechs Einreichungen haben die Zustimmung der Aufnahmekommission gefunden.

 Zwölf Interessenten hatten sich dieses Jahr um die Mitgliedschaft im ADC beworben und dazu ihre besten Arbeiten eingereicht. Sechs Einreichungen haben die Zustimmung der Aufnahmekommission gefunden. Neu in den ADC aufgenommen sind: Florian Birkner von Publicis, Sascha Fanetti von Wirz Werbung, Jan Leube von Scholz & Friends Zürich, Matthias Spaetgens, ebenfalls von Scholz & Friends Zürich, Simon Staub von Spillmann/Felser/Leo Burnett und Martin Stulz von Advico Young & Rubicam. Als Neumitglied aufgenommen wird gemäss ADC, «wer einen substantiellen kreativen Beitrag zu mehreren vom ADC Schweiz ausgezeichneten Arbeiten beigesteuert oder in anderer Weise im Umfeld der Werbung oder Gestaltung Hervorragendes geleistet hat». Die Aufnahmekommission setzte sich folgendermassen zusammen: Markus Gut, Alexander Jaggy, Urs Schrepfer, Petra Bottignole, Luigi Del Medico, Thomas Kurzmeyer, Uwe Schlupp und Thomas Schöb.

SFLB ist in London mit Tela im Rennen für Gold

Bei den London International Awards hat Spillmann/Felser/Leo Burnett den Einzug ins Finale erreicht. Nominiert ist in der Kategorie «Print» die Anzeige für das saugfähige Tela-Haushaltpapier.

Bei den London International Awards hat Spillmann/Felser/Leo Burnett den Einzug ins Finale erreicht. Nominiert ist in der Kategorie «Print» die Anzeige für das saugfähige Tela-Haushaltpapier. Ob es für eine Gold- oder Silber-Statue reicht, entscheidet sich am 12. November.

Ringier lanciert neue Boulevardzeitung in Serbien

Mit der Zeitung Alo bringt Ringier in Serbien ein neues Boulevardblatt auf den Markt. Die Zeitung startet mit einer Auflage von 150’000 Exemplaren.

Mit der Zeitung Alo bringt Ringier in Serbien ein neues Boulevardblatt auf den Markt. Die Zeitung startet mit einer Auflage von 150’000 Exemplaren. Alo erscheint täglich ausser sonntags mit 16 Seiten. Die ersten beiden Ausgaben der nach Verlagsangaben «modernen, dynamisch designten» Zeitung werden gratis verteilt, anschliessend kommt das Blatt ab Mittwoch, 17. Oktober 2007, für neun serbische Dinar an die Kioske. Der 45-köpfigen Redaktion steht Chefredakteurin Ana Cubela vor, Geschäftsführer ist Attila Mihok. Ringier gibt in Serbien ausserdem die Zeitungen Blic, Blic Puls, Blic Zena und die Gratiszeitung 24 sata heraus.

Knatsch wegen Bauern-Plakaten

Mitglieder der Berner Bauernorganisation Lobag haben ein Imageplakat des Schweizerischen Bauernverbandes für Wahlempfehlungen zweckentfremdet. Jetzt hat die Lobag ihre Mitglieder zurückgepfiffen.

 
Der Schweizerische Bauernverband (SBV) kritisiert, dass seine Imagekampagne für die Eidgenössischen Wahlen zweckentfremdet worden sei. Wie die SDA meldet, hatten Mitglieder der Berner Bauernorganisation Lobag die Plakate im Vorfeld der National- und Ständeratswahlen mit einem Kleber versehen, der auf die Webseite Vertrauenswuerdig.ch hinweist. Auf der Webseite sind Wahlempfehlungen zu finden. Die Plakate des SBV waren schweizweit als Imagewerbung für den Bauernstand konzipiert worden – mit Prominenten im Bauernhemd wie dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, dem Sänger Stefan Eicher oder der Präsentatorin Michelle Hunziker. Für eine Wahlwerbung hätten die Prominenten aber nicht Hand geboten, begründete SBV-Sprecherin Sandra Helfenstein die Rüge an den Berner Verband Lobag.
Lobag-Geschäftsführer Donat Schneider sagte auf Anfrage der SDA, verschiedene Mitglieder hätten die Plakate über den SBV oder die Lobag beschafft und dann aus eigenem Antrieb mit dem Kleber versehen. Man habe die Mitglieder jetzt angewiesen, den Kleber zu entfernen. Allerdings beträfen die Wahlempfehlungen auf  Vertrauenswuerdig.ch überparteiliche und nur bäuerliche Kandidaturen. Es handle sich also nicht um Werbung für eine Partei, sondern für den Berufsstand allgemein.

Mobile-TV wird vor allem zu Hause und abends genutzt

Mobilfernsehen wird entgegen den Erwartungen vor allem zu Hause und am Abend während der besten Sendezeit des klassischen Fernsehens gebraucht. Das zeigt eine Studie der Berliner Strategieberatung Goldmedia.

 
Fernsehen übers Mobiltelefon wird nicht wie vermutet vorrangig unterwegs genutzt, also in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Wartesituationen, sondern in den eigenen vier Wänden und parallel zur besten Sendezeit des klassischen Fernsehens. Dies zeigen die Erfahrungen kommerzieller, rundfunkbasierter  Mobilfernseh-Anbieter im Ausland sowie diverse Feldtests unter realen Nutzungsbedingungen, welche die Berliner Strategieberatung Goldmedia im Rahmen der Studie Mobile TV 2012 analysiert hat.So nutzen in Frankreich und Grossbritannien zwar je nach Feldtest zwischen 14 und 35 Prozent der Probanden Handy-TV auf dem Weg zur Arbeit oder zurück, den sogenannten «Drive-times». Aber zwischen 36 und 50 Prozent gaben an, Mobilfernsehen zuhause zu schauen. Teilweise übernimmt das Handy-TV sogar die Funktion der «Bettlektüre» vor dem Einschlafen.
Dabei werden nicht nur die klassischen TV-Kanäle und spezielle made-for-mobile Videoinhalte geschaut. Bei kommerziell gestarteten Diensten und bei Feldtests mit einem erweiterten Hörfunkangebot wurden oft auch die Angebote bekannter Radiosender genutzt. Beispielsweise entfällt in Südkorea gut ein Viertel der Nutzungszeit von Mobile-TV über den satellitengestützten Dienst auf Hörfunk-Programme.
Inwieweit sich die Erfahrungen aus dem Ausland auch auf Deutschland oder die Schweiz übertragen lassen, wird sich zeigen. «Wenn sich jedoch die Nutzungspräferenz am Abend und zuhause während der besten Sendezeit auch in hierzulande bewahrheiten sollte, kann Mobile TV zum wichtigen Bestandteil für klassische Content-Marken werden», sagt Goldmedia-Berater und Studienautor Michael Schmid. «Für die Werbevermarktung zählt gerade während der besten Sendezeit jeder einzelne Kontakt.»

Film ab für die Cannesrolle 2007

Es gibt noch freie Plätze in der Cannesrolle-Vorführung der Comm-on Vereinigung für Werbekommunikation. Gezeigt werden diesen Donnerstag die Bronzespots ab 17.30 Uhr, ab 19.00 Uhr die Silber- und Goldspots.

 Es gibt noch freie Plätze in der Cannesrolle-Vorführung der Comm-on Vereinigung für Werbekommunikation. Gezeigt werden diesen Donnerstag die Bronzespots ab 17.30 Uhr, ab 19.00 Uhr die Silber- und Goldspots. Zu beachten ist, dass laut den Organisatoren kein Einlass mehr nach 19.00 Uhr möglich ist. Anschliessend an die Vorführung gibt es einen Apéro. Anmeldung ist keine erforderlich. Man muss einfach rechtzeitig an der Kinokasse sein – das Ticket kostet 30 Franken. Wo und wann? Im Kino Plaza 2, Badenerstr. 109, Zürich, am Donnerstag 18. Oktober.
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