Zu guter Letzt: Jugend hängt am Handy

Grossbritanniens Jugend ist süchtig nach Mobiltelefonen. Zumindest ein Viertel aller Handynutzer der unter 25-Jährigen behauptet von sich selbst, «abhängig» zu sein, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der London School of Economics und dem Mobilfunkhändler Carphone Warehouse.

Grossbritanniens Jugend ist süchtig nach Mobiltelefonen. Zumindest ein Viertel aller Handynutzer der unter 25-Jährigen behauptet von sich selbst, «abhängig» zu sein, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der London School of Economics und dem Mobilfunkhändler Carphone Warehouse. Darüber hinaus verschickt niemand in Europa so viele SMS wie die Briten. Das belegen auch jüngste Untersuchungen der Agentur Universal McCann. Auch die Art und Weise, wie die Nutzer ihre Mobiltelefone einsetzen, ist auf der Insel am weitesten entwickelt. Laut Pressetext werden in keinem anderen Land Europas Hightech-Funktionen so stark eingesetzt wie in Grossbritannien. In der Altersgruppe der 25- bis 30-Jährigen gaben immer noch 20 Prozent an, süchtig nach ihrem Handy zu sein. Die Frage ist nun, wann es 12-Punkte-Pläne zum Entzug von der Handysucht geben wird und die ersten Kliniken teure Programme zum selben Zweck anbieten. Zu diesem Zeitpunkt dürfen wir bestimmt auch Paparazzifotos von Promis à la Lindsay Lohan und Keith Urban in der Boulevardpresse besichtigen – zu sehen bei ihrem Versuch, die Abhängigkeit von Mobiltelefonen mittels Aufenthalt in einer neudeutsch «Rehab» genannten Luxusentzugsklinik zu überwinden.

Wahnwitziger Wahlkampf

Politwerbung ist omnipräsent. Es gibt keine Bushaltestelle ohne Plakat in unmittelbarer Sichtweite, auf Youtube landen täglich neue Werbefilmchen, und beim Zeitung-Aufschlagen springen einem von Parteifarben umrahmte Portaitbilder regelrecht ins Gesicht. Solch eine Werbeflut wie heuer hat die Schweiz anlässlich nationaler Wahlen noch nie erlebt. Die Werbewoche hat bei Kommunikations- und Werbeexperten nachgefragt, was sie davon halten.

Politwerbung ist omnipräsent. Es gibt keine Bushaltestelle ohne Plakat in unmittelbarer Sichtweite, auf Youtube landen täglich neue Werbefilmchen, und beim Zeitungsaufschlagen springen einem von Parteifarben umrahmte Portraitbilder regelrecht ins Gesicht. Solch eine Werbeflut wie heuer hat die Schweiz anlässlich nationaler Wahlen noch nie erlebt. Die Werbewoche hat bei Kommunikations- und Werbeexperten nachgefragt, was sie davon halten. In Sachen Werbung glänzen Schweizer Parteien nach Meinung der Experten nicht besonders. «Aus der Fachperspektive gibt es nur eine Partei, die begriffen hat, was Werbung ist. Bei den anderen ist es nur Reklame. Die SVP schafft es als einzige Partei, Themen auf den Punkt zu bringen», meint Pius Walker von der gleichnamigen «kleinsten Agentur der Welt».
Alfred Köcher, CEO der Kommunikationsagentur Pleon C-Matrix Schweiz, schwelgt leicht nostalgisch in Erinnerungen an eine FDP, die vor zehn Jahren wirklich etwas zu sagen hatte: «Ich vermisse Inhalte bei den bürgerlichen Parteien und die Kampagne der SVP gefällt mir nicht. Ich möchte gern sagen können, dass ich etwas echt gut finde, aber mit anderen Ländern verglichen bewegen wir uns hier in der Schweiz werbetechnisch auf einem bescheidenen Niveau», bedauert er.
Um einiges radikaler gibt sich Hermann Strittmatter, Gründer und Leiter der Werbeagentur GGK: «Völlig egal, was die Parteien machen, ihre Kampagnen haben keine Chance gegen die mediale Öffentlichkeit. Die einzige, die es versucht, ist die SVP. Je dümmer ihre Werbung ist, desto besser ist sie. Es ist wirklich nur zum Lachen.»
Irreversibler Kretinismus, Alibis und Masturbationsvorlagen Anstatt Botschaften zu vermitteln, verkommen die Wahlkampagnen laut den Werbeexperten zu sinnentleerten Rechtfertigungsübungen. Wie Köcher sagt «nützt es nichts, den Leuten Spaghetti-Packungen zu verteilen. Sie wissen, wie sie ihre Familie ernähren. Was sie interessiert, ist wer mehr Kinderkrippenplätze schaffen wird, und wie.»
Für Strittmatter ist bei den Wahlkampagnen Hopfen und Malz verloren: «Gestern haben sie Äpfel beim Bahnhof Stadelhofen verteilt. Das ist doch irreversibler Kretinismus!», sagt er und pfeffert nach: «Man muss einfach etwas gemacht haben. Die Werbemittel sind nichts als Alibis und Masturbationsvorlagen!»
Walker hingegen hat die Hoffnung auf bessere Wahlkampagnen noch nicht aufgegeben und ortet den wichtigsten Erfolgsfaktor bei der Einstellung der Parteien: «Für eine gute Kampagne braucht es Mut und Konsens, nicht Vorbehalte. Noch scheint es nur die SVP begriffen zu haben. Sie macht Werbung, die auch von den Leuten wahrgenommen wird. So etwas kann ich den anderen Parteien im Moment nur wünschen.»
Politischer Einheitsbrei Wahrgenommen zu werden ist für Köcher nicht oberstes und einziges Gebot im Rahmen eines Wahlkampfes: «Ich reise viel und es hat mich betroffen gemacht, als ich in Deutschland eine Zeitung in die Finger bekam und Bilder der Ausschreitungen in Bern die Titelseite zierten. Nicht zuletzt wegen der SVP-Schafen sorgte die Schweiz dort in letzter Zeit für viele Schlagzeilen. Man hat mich gefragt, was hier eigentlich los sei, weil normalerweise sehr wenig über die Eidgenossenschaft berichtet wird.» Der Public-Affairs-Spezialist vermisst klare Positionierungen seitens der anderen Parteien. Ihre schwammigen Wahlaussagen verursachen seiner Meinung nach eine gewisse Orientierungslosigkeit und Verunsicherung bei den Zielgruppen.
Spitzenleistung: Die Migros macht’s vor Ganz anders Strittmatter. Beim Stichwort Wahlkampagne schreit der Werber auf: «Die Wahlen sind doch vorbei!» und wettert gekonnt theatralisch gegen die Journalistin, die ihn gerade bei der Traubenlese auf dem Weingut gestört hat. Auf die Frage hin, ob ihm denn wirklich gar nichts an der Politwerbung gefallen habe, kommt Strittmatter plötzlich in den Sinn, dass er heute tatsächlich zum ersten Mal etwas Angenehmes gesehen hat: «Kennen Sie die neuen Migros-Plakate?» fragt er leicht schelmisch. «Heute hab ich ein riesiges Plakat der Tochter von Markus Arnold in Unterwäsche gesehen. Es hat mir sehr gut gefallen – Ästhetisch natürlich, aber auch symbolisch, denn es war offensichtlich keine unüberlegte Aktion. Ihr Vater ist ja Präsident der Zürcher CVP und die Kleine will selber in den Nationalrat. Das Plakat zeigt, dass sie fähig ist, die politische Klasse zu ironisieren.»
Nun, wem knappe Dessous zu wenig Stoff bieten, um in den Wahlkampf zu ziehen, der kann immer noch den Tipp befolgen, den sich Walker entlocken liess: «Es ist einfach wichtig, dass die Parteien sich commiten und wirklich für ihre Anliegen einstehen. Den Grünen stehen beispielsweise wissenschaftlich belegte, klare und relevante Botschaften zur Verfügung. Nun müsste man sie einfach und plakativ herüberbringen.»
 
Natalie Favre

Spillmann/Felser/Leo Burnett betreut Sympany

Die Versicherungsgruppe ÖKK Basel wird ab 1. Januar 2008 unter dem Markennamen Sympany auftreten. Für die Kommunikationsmassnahmen hat die Zürcher Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett den Zuschlag erhalten.

  Die Versicherungsgruppe ÖKK Basel wird den Schweizer Markt künftig segmentspezifisch versorgen und ab 1. Januar 2008 unter dem Markennamen Sympany auftreten. ÖKK Basel, ÖKK Schweiz und Krankenkasse 57 haben sich in den letzten Jahren von der regionalen Krankenkasse zur schweizweit tätigen Versicherungsgruppe entwickelt. Künftig will das Unternehmen seine Organisation straffen und unter der Dachmarke Sympany auftreten. Die Kommunikationsmassnahmen von Sympany werden von Spillmann/Felser/Leo Burnett betreut. Die Zürcher Kreativagentur hat den Zuschlag nach einer Konkurrenzpräsentation erhalten. Erste Arbeiten sind Mitte November zu sehen.

McCann Erickson bewirbt One Workplace von Swisscom

Die Agentur McCann Erickson lanciert eine Kampagne, die zeigen soll, dass man ab sofort alles bei der Swisscom bekommt, was man für ein modernes Büro braucht.

Die Agentur McCann Erickson lanciert eine Kampagne, die zeigen soll, dass man ab sofort alles bei der Swisscom bekommt, was man für ein modernes Büro braucht. One Workplace heisst dieses Komplettangebot, das Swisscom jetzt ihren Geschäftskunden offeriert. Die Anzeigen dafür erscheinen im Herbst in den Fachblättern für Finanz und Wirtschaft.
Verantwortlich bei McCann Erickson Schweiz:
Peter Rettinghausen (CD), Tom Kees (AD), Susanne Jungbluth (Group Account Director), Adrian Zuber (Account Executive).

Samuel Stutz lanciert Gratismagazin

Nur wenige Monate nach seinem Abgang bei Ringier bringt der «Arzt der Nation» ein neues Gratisblatt namens Sprechstunde mit Doktor Samuel Stutz heraus.

Nur wenige Monate nach seinem Abgang bei Ringier bringt der «Arzt der Nation» ein neues Gratisblatt namens Sprechstunde mit Doktor Samuel Stutz heraus.Das neue Projekt von Doktor Samuel Stutz ist ein vierteljährlich erscheinendes Magazin, das laut 20 Minuten so ziemlich alle Leiden behandelt, die Herr und Frau Schweizer das Leben schwer machen können. Am Montag startet die erste Auflage mit 300’000 Exemplaren, die in 1600 Poststellen aufliegen werden. Alle Artikel der ersten Ausgabe hat Stutz selber geschrieben. Finanzierung und Risiko trägt der Arzt nach eigenen Angaben zwar allein, immerhin besteht schon das erste Heft zu einem Viertel aus Inseraten. Beim Medienhaus Ringier, das die Gesundheit Sprechstunde herausgibt, nimmt man laut 20 Minuten die neue Konkurrenz zur Kenntnis.

Draftfcb/Lowe Group dreifacher Finalist in London

Die Walliseller Werbeagenturgruppe Draftfcb/Lowe Group ist als Finalist mit drei Arbeiten im Rennen um Gold bei den London International Awards.

Die Walliseller Werbeagenturgruppe Draftfcb/Lowe Group ist als Finalist mit drei Arbeiten im Rennen um Gold bei den London International Awards. In der Kategorie «Outdoor Billboard» mit der Kampagne «BSW Street Safety Soccer» und in der Kategorie «Print» mit den beiden Anzeigen «Monster» und «Hiding» für Greenpeace.

Wunderman mit karibischem Flair für Chesterfield Cigarillos

Der Zigarettenhersteller Chesterfield bringt Cigarillos auf den Markt. Die Agentur Wunderman Zürich hat zur Lancierung eine Kampagne entwickelt, die mit einer starken Bildsprache aufwartet.

Der Zigarettenhersteller Chesterfield bringt Cigarillos auf den Markt, die in der Dominikanischen Republik handgemacht werden. Die Agentur Wunderman Zürich hat zur Lancierung eine Kampagne entwickelt, die diesen Umstand unterstreicht und mit einer starken Bildsprache aufwartet. Die Aufnahme von Fotograf Steven Meisel drücke die gesamte Kompromisslosigkeit, Rebellion und Lebensintensität aus, die den Geniessern von Chesterfield so eigen sei, heisst es in einer Mitteilung. Farben und Szenerie sollen die karibische Herkunft der Cigarillos akzentuieren. Für die integrierte Above- und Below-the-line-Kampagne zu den Chesterfield Cigarillos hat Wunderman Plakate, Inserate, Mailings, Folders, POS-Aktivitäten und Promotionen entwickelt, die ab sofort zum Einsatz kommen. Verantwortlich bei Chesterfield:
Caroline Jelski (Brand Manager), Richard Williams (Brand Executive). Verantwortlich bei Wunderman Zürich: Sylvia Kohler (Beratung), Roger Rüegger (Creative Director), Claudia Arsuffi (Art Director), Franziska Imhof und Ivan Madeo (Text).

Dynamite wirbt für die Zuger Messe

Die alljährlich stattfindende Zuger Messe lässt ihren gesamten Werbeauftritt auch 2007 von der Zuger Werbeagentur Dynamite Advertising kreieren und umsetzen.

Die alljährlich stattfindende Zuger Messe lässt ihren gesamten Werbeauftritt auch 2007 von der Zuger Werbeagentur Dynamite Advertising kreieren und umsetzen.Mit dem herrlich kompakten Claim «Wow» und einem glupschäugigen Frauengesicht will die Zuger Werbeagentur Dynamite Advertising dem Betrachter die Zuger Messe schmackhaft machen. Die Kampagne soll laut Communiqué der Agentur aufzeigen, wie vielfältig, grossartig und überraschend das Angebot der grössten Messe der Innerschweiz ist.

Wechsel in der ungarischen Chefetage von Ringier

Attila Mihók wird General Manager von Ringier in Ungarn. Sein Vorgänger, Béla Papp, ist neu ab 1. November 2007 als Head of Business Development gruppenweit für Ringier verantwortlich.

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Der 31-jährige Attila Mihók wird General Manager von Ringier in Ungarn und sein Vorgänger, Béla Papp, ist als Head of Business Development für Ringier tätig, wie einem Communiqué des Verlags zu entnehmen ist.Attila Mihók, General Manager Ringier Serbien, übernimmt als Nachfolger von Béla Papp die Geschäftsleitung des Ringier Verlags in Ungarn. Parallel leitet der studierte Informatiker und Ökonom weiterhin die Ringier Geschäfte in Serbien, für die er seit dem 1. Januar 2004 verantwortlich ist. Der 31-jährige Mihók ist seit 1998 für den Ringier Verlag tätig.
Béla Papp wird ab 1. November die neugeschaffene Funktion eines Head of Business Development besetzen. Der 46-Jährige wird sich dabei um die Entwicklung neuer Geschäftsfelder kümmern und ist direkt dem Konzernbereichsleiter Neue Medien, Thomas Trüb, unterstellt. Béla Papp studierte Geschichte und Diplomatie an der Universität von Georgetown (USA) und war von 1987 bis 1996 für die Economist Group in Wien tätig, unter anderem als erster Chefredakteur des monatlich erscheinenden Business Central Europe Magazins. Anschliessend arbeitete er bei der ABN Amro Bank als CEE Marketing und Communications Director und war ab 1999 als Head of Business Press and Internet Divisions bei Sanoma in Budapest.
Während seiner beinahe fünfjährigen Tätigkeit für Ringier in Ungarn kümmerte sich Béla Papp um die Weiterentwicklung der ungarischen Ringier-Boulevardzeitung Blikk und gleichzeitig um die strategische Weiterentwicklung in den Bereichen Magazine, Online, Druck, Events, Buchpublikationen und um den Vertrieb. In dieser Zeit wuchsen die Umsätze laut Angaben der Ringier um 60 Prozent, und ein beinahe dreifacher Gewinn wurde erreicht. Auch in Zukunft wird Béla Papp eine Position beim Zustellungsservice-Unternehmen Medialog besetzen.
 
Bild: Attila Mihók

Neue Anzeigenleiterin für Saisonküche und Saisonelle

Sandra Huber-Füglister wurde zur neuen Anzeigenleiterin des Verlages Saisonküche ernannt. Sie ist Nachfolgerin von Reto Feurer, der nur noch das Migros Magazin betreut.

Sandra Huber-Füglister wurde zur neuen Anzeigenleiterin des Verlages Saisonküche ernannt. Sie ist Nachfolgerin von Reto Feurer, der nur noch das Migros Magazin betreut, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit der Weiterentwicklung des Sonderheftes Saisonelle zu einem Frauenmagazin und mit der Saisonküche sind neu zwei Titel zu betreuen. Das hat den Ausschlag für ein eigenständiges Verkaufsteam gegeben. Saisonelle wird im Februar 2008 lanciert. Sandra Huber-Füglister kam nach verschiedenen Stationen bei den grossen Verlagen der Deutschschweiz, unter anderem sechs Jahre bei Tamedia – zum Migros Magazin. Dort war sie während drei Jahren als Key Account für die Migros Presse tätig und betreut seit Dezember 2006 die Saisonküche.

Sappi vergibt Print Media Efficiency Award an Audi

Der Papierhersteller Sappi hat den 2007 «Sappi Print Media Efficiency Award» an den deutschen Automobilhersteller Audi und die Werbeagentur Kempertrautmann vergeben. Sappi überreichte die Auszeichnung in Brüssel im Rahmen der Euro Effie Awards 2007.

 Der Papierhersteller Sappi hat den 2007 «Sappi Print Media Efficiency Award» an den deutschen Automobilhersteller Audi und die Werbeagentur Kempertrautmann vergeben. Ausgezeichnet wurde die Kampagne zur Einführung des neuen Audi Q7 SUV, welche Printmedien, Fernsehen, Internet und Kundenbeziehungsmanagement mit einbezog, um die Einführung des Premium-SUV auf dem deutschen, italienischen und spanischen Markt im März 2006 zu unterstützen. Etwa 40 Prozent des Budgets setzte die Agentur für Printmedien ein. In erster Linie wurden paneuropäische und nationale Tageszeitungen, Automobil- und Wirtschaftsmagazine als Printmedien ausgewählt. Sappi überreichte die Auszeichnung in Brüssel im Rahmen der Euro Effie Awards 2007.

Redaktion der Pendlerzeitung News wächst

Die Redaktion der neuen Pendlerzeitung News wächst derzeit ständig. Die Tamedia nannte auf Anfrage weitere Namen. Journalisten verschiedener Titel stossen zu dem neuesten Pendlerblatt. Kulturchef wird Rolf Hürzeler, Fotochefin Ruth Cipriani, Art Director Tobias Schär.

Die Redaktion der neuen Pendlerzeitung News, welche von den drei Tageszeitungen Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger noch vor Ende Jahr lanciert wird, wächst zurzeit stetig. Die Tamedia nannte auf Anfrage der Werbewoche weitere Namen. Journalisten verschiedener Titel stossen zu dem neuesten Pendlerblatt. Chefredaktor Philippe Pfister, der unter anderem bei der Sonntagszeitung, dem Blick, den Luzernern Neusten Nachrichten tätig und zuletzt Mitglied der Chefredaktion von Facts war, hat in den letzten Wochen zahlreiche Journalisten verpflichtet.
Der 45-jährige Christian Maurer wird die Stelle als Blattmacher antreten und zudem als Stellvertretender Chefredaktor agieren. Seinen journalistischen Werdegang startete er bei der SDA. Im Anschluss daran schrieb er für die mittlerweile eingestellte Gratiszeitung Metropol, bevor er 2001 als Stellvertretender Nachrichtenchef zu der Sonntagszeitung wechselte. Seit einem Jahr ist Mauerer für den Tages-Anzeiger als Blattmacher des Blauen Bunds im Einsatz.
Wie bereits bekannt war, wurde als Nachrichtenchef von News Stefan Regez verpflichtet. Der 36-Jährige war von 1999 bis Ende 2006 Mitglied der Geschäftsleitung der Gossweiler Media, davon fünf Jahren als Chefredaktor der Jungfrau Zeitung. Zuvor arbeitete Stefan Regez als freier Journalist sowie als persönlicher Berater des Thuner Stadtpräsidenten Hans-Ueli von Allmen. Seit Anfang 2007 ist er für die Zürcher Kommunikationsagentur Zenhäusern & Partner beratend tätig.
Die Stelle als Kulturchef übernimmt Rolf Hürzeler. Nach seinem Studium in Anglistik arbeitete der heute 45-Jährige als freier Journalist in England, bevor er für sechs Jahre die Stelle als stellvertretender Chefredaktor beim TV– und Kinomagazin Tele antrat. Während den letzten elf Jahren schrieb Rolf Hürzeler beim Nachrichtenmagazin Facts als Medien- und Kulturredaktor.
Flavia Giorgetta wird bei News im Kulturressort und in der Produktion tätig sein. Während ihrem Studium in Englisch und Filmwissenschaft arbeitete sie freischaffend im Korrektorat von 20 Minuten, deren Leitung sie zwischenzeitlich für zwei Jahre übernahm. Nach ihrem Abschluss war sie tätig als wissenschaftliche Assistentin an der Hochschule der Künste im Studienbereich Film und verbrachte ein Jahr im Ausland. Vor einem Jahr kehrte die 34-Jährige ins Korrektorat von 20 Minuten zurück.
Joël Widmer tritt die Stelle als Politredaktor an. Der 30-Jährige hat Geschichte an der Universität in Bern studiert und absolvierte während den letzten eineinhalb Jahren ein Volontariat bei der Sonntagszeitung. Praktische Erfahrung sammelte der MAZ-Abgänger zusätzlich als Freier Journalist bei der Berner Zeitung BZ.
Der 26-jährige Dani Glaus hat im Herbst 2007 sein Studium in Wirtschaftskommunikation an der Hochschule Luzern abgeschlossen. Bei News wird er als Inland-Redaktor im Einsatz sein. Berufserfahrung sammelte Dani Glaus in Praktikas beim Radiosender Canal 3 in Biel sowie bei der Sonntagszeitung. Zudem schrieb er im letzten Jahr als Freier Mitarbeiter im Ressort Markt und Wirtschaft der Neuen Luzerner Zeitung.
Als Sportredaktor hat sich Sebastian Rieder verpflichtet. Der 27-Jährige startete seine berufliche Laufbahn ursprünglich als Banklehrling bei der UBS, wechselte dann aber aus dem Trainee-Programm an die Zürcher Hochschule Winterthur, wo er 2006 sein Studium in Journalismus und Organisationskommunikation abschloss. Während dem Studium absolvierte er ein Praktikum in der Redaktion von Sport Aktuell beim Schweizer Fernsehen. Seit 2006 arbeitet er in Stäfa im Sportressort der Lokalredaktion des Tages-Anzeigers.
Alexandra Bröhm wird Kultur-Redaktorin bei News. Nach dem Abschluss ihres Geschichtsstudiums arbeitete sie als freie Journalistin und Übersetzerin. Daraufhin startete Bröhm 2000 als Multimediaredaktorin bei der Sonntagszeitung. Seit 2004 arbeitet Alexandra Bröhm wieder als freie Journalistin für diverse Medien.
Claudia Schmid, die neue People- und Kulturredaktorin, startete ihre journalistische Karriere bei der Jugendzeitung Toaster. Anschliessend war sie als Musikredaktorin und Produzentin bei Viva tätig und schrieb als Designredaktorin für die Architektur-Zeitschrift Hochparterre. Während der letzten zweieinhalb Jahre arbeitete sie als Redaktorin für das Ressort Unterhaltung & News der Berner Zeitung.
Fotochefin bei der neuen Pendlerzeitung wird Ruth Cipriani. Sie arbeitete während den vergangenen vier Jahren in der Fotoredaktion von Facts, in welcher sie im letzten Jahr die Leitung übernahm. Ursprünglich arbeitete die heute 45-Jährige als Eidgenössische Marketingplanerin in der Werbung, bevor sie als Fotografin zu Keystone wechselte und Fotochefin bei der Sonntagszeitung wurde. Ruth Cipriani wird bei News durch die Fotoredaktorin Jacqueline Lenherr unterstützt, die von der Fotoredaktion Cash zu News wechselt.
Art Director und Leiter des Layout-Teams wird der gelernte Hochbauzeichner und Grafiker Tobias Schär. Nach einem kurzen Stelldichein in der Werbung startete er 2001 als Stellvertretender Art Director beim Sonntagsblick, bevor er 2003 als Art Director bei Cracks for Kids das Layout & Konzept der Kinderzeitung mitprägte. Seit Anfang 2004 arbeitet der 33-Jährige als Stellvertretender Art Director bei der Sonntagszeitung und ist nebenbei für die Gewerkschaft Unia sowie für die Arbeits-Zeitung Work im Einsatz.
Thomas Fritschi tritt die Stelle als Infografiker an und wird zudem im Layout tätig sein. Er hat eine Ausbildung zum wissenschaftlichlichen Illustrator absolviert und war während den letzten sieben Jahren als Infografiker beim Nachrichtenmagazin Facts engagiert. Nebenberuflich ist der 37-Jährige als Künstler und Musiker tätig.
Des weiteren arbeiten im Layout Andrea Brändli und Samuel Bosshard, der soeben bei Tamedia seine Lehre als Polygraf abgeschlossen hat.
Im Korrektorat der neuen Pendlerzeitung werden Andrea Schuhmacher und Anton Rohr tätig sein.
Unterstützt wird das Team von der Redaktionsassistentin Bea Pisciottano, die vormals bei der Weltwoche tätig war.

Die neue Pendlerzeitung News erscheint unter den Titeln News Basler Zeitung, News Berner Zeitung und News Tages-Anzeiger in einer Gesamtauflage von rund 330’000 Exemplaren. Insgesamt werden 34 neue Stellen geschaffen, 26,5 in der eigenständigen Redaktion in Zürich sowie 7,5 im Verlag.

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