SFLB: Was, wenn die Schweiz Fussball-Europameister wird?

Ein neuer Spot für den Tages-Anzeiger aus dem Hause Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt, welche Folgen ein Europameistertitel der Schweizer Fussballer haben könnte. Ganz nach dem Tagi-Motto wird drangeblieben an den möglichen Folgen und an den daraus folgenden Auswirkungen.

Ein neuer Spot für den Tages-Anzeiger aus dem Hause Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt, welche Folgen ein Europameistertitel der Schweizer Fussballer haben könnte. Ganz nach dem Tagi-Motto wird drangeblieben an den möglichen Folgen und an den daraus folgenden Auswirkungen. Der TV-Spot besteht aus Fotografien, die – passend zum «was, wenn»-Gedanken – mit Collagen und Effekten ergänzt wurden. Am Werk war wiederum die Tagi-Agentur SFLB, produziert hat den Spot Plan B. Verantwortlich bei Tamedia:

Rolf Bollmann (Leiter Zeitungen Zürich), Dominique von Albertini (Leiter Marketing-Kommunikation), Cyril Hänggi (Assistenz Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann, Barbara Hutter (Text) Katja Puccio (AD) Martin Spillmann (CD), Simone Saner, Andy Stäheli (Beratung). Produktion: Plan B, Zürich. Regie: Chris Niemeyer.

Handyfernsehen vor dem Start

Bruno Bucher, der Gründer von Mobile TV Schweiz, ist mit der Swisscom zu einer Einigung gekommen. Sein Produkt MoTV hat intakte Chancen, auf Sendung zu gehen. Für die Macher ist klar, dass Handynutzer einem anderen Profil folgen als normale TV-Nutzer.

 Bruno Bucher, der Gründer von Mobile TV Schweiz, ist mit der Swisscom zu einer Einigung gekommen. Sein Produkt MoTV hat intakte Chancen, auf Sendung zu gehen. Für die Macher ist klar, dass Handynutzer einem anderen Profil folgen als normale TV-Nutzer. «Wir wollen Mobil-Fernsehen machen, das ist immer noch unsere Zielsetzung», sagt Bruno Bucher, der flinke Bieler Gründer von Mobile TV Schweiz. Vor kurzem hatte Swisscom Broadcast vom Bakom den Zuschlag für den Aufbau eines Netzes für Handy-Fernsehen erhalten. Bucher war mit seinem Modell, massgeschneiderte TV-Inhalte für das Mobilnetz zu produzieren, abgeblitzt und erwog, via Wettbewerbsbehörde den Zugang zum neuen Handynetz zu erstreiten. Unterdessen sind die Parteien aber miteinander ins Gespräch gekommen und Bucher verzichtet auf eine Beschwerde, die weder strategisch noch wirtschaftsethisch sinnvoll sei. «Wir erwarten, dass Swisscom Broadcast ein Netz von 20 Sendern aufbaut. Auf dieser DVBH-Plattform wollen wir auch einer davon sein», sagt Bucher.
Der Bieler versteht sich mit seinem Produkt MoTV als Programmmacher fürs Mäusekino und will audiovisuelle Inhalte produzieren. Ein normaler Fernsehsender sei mit seinen Programmen nicht durchgehend für die mobile Verbreitung geeignet. Zwar sei zum Beispiel der Ball eines Fussballspiels erkennbar, doch spätestens bei den Nummern der Spieler sei es mit der Lesbarkeit vorbei. Für Bucher ist klar, dass Handynutzer einem anderen Profil folgen als normale TV-Nutzer. Eine erste Primetime herrscht für sein Sendekonzept bereits zwischen 6.30h und 7.30h, wenn die Menschen mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit fahren.
Die Rolle des Programmmachers sei im Prinzip nicht die Aufgabe des Netzanbieters, sagt Bucher. Deshalb schlüpft er mit seinem Unternehmen in eine neue Rolle. «Wir helfen jetzt den Operators, den Job zu machen», sagt er. Die angespannte Lage zwischen ihm und Swisscom Broadcast hat sich gelockert. Soeben habe man gemeinsam mit Swisscom Broadcast, Sunrise und Orange ein «memorandum of understanding» unterzeichnet. Im Vordergrund steht die gemeinsame Erarbeitung eines ersten Sendekanals für mobiles Fernsehen.
René Worni

Altes Ziel, junge Werber, neue Ideen

Nachwuchsförderung Die Agentursprösslinge stehen den Althasen des ADC in Sachen Kreativität in nichts nach. Das zeigte der Young Creatives Award.

Nachwuchsförderung Die Agentursprösslinge stehen den Althasen des ADC in Sachen Kreativität in nichts nach. Das zeigte der Young Creatives Award. 
Die Zukunft liegt in den Händen der Jungen. Das hat auch der ADC erkannt und startete in diesem Jahr zum ersten Mal einen Nachwuchswettbewerb: den Young Creatives Award. Jungwerber durften eine Kampagne für die Menschenrechts- organisation Amnesty International kreieren. Die Botschaft, die vermittelt werden soll: Die Verletzung von Menschenrechten geschieht nicht hier, aber jetzt. In den Kategorien «Print & Outdoor», «Film» und «Cyber» durfte der Kreativnachwuchs Ideen einreichen. Knapp zwei Monate hatte die U28-Generation Zeit, die im August ausgeschriebene Aufgabe auf Papier zu bringen. Der Wettbewerb erzeugte ein grosses Echo. Insgesamt 100 Arbeiten wurden dem ADC zugeschickt. Davon waren mehr als zwei Drittel Ideen für die Kategorie «Print & Outdoor». Nur vier Arbeiten beschäftigten sich mit Umsetzungen fürs Internet, was die ADC-Werbergilde schockierte. Ist die Internet-affine und printscheue Jugend nur Mythos? Urs Schrepfer, beim ADC für den Award verantwortlich, sieht Handlungsbedarf: «Der ADC muss sich im Bereich Internet noch mehr öffnen.»Grosszügige Agenturen Der Grossteil der Teilnehmer stammt aus den hiesigen Kreativschmieden, die ihre Jugend bei den Eingaben finanziell unterstützen. Die Agenturen zeigten sich zum Teil ausgesprochen grosszügig. Bis zu zehn Arbeiten konnten einzelne Teams dank des Agenturzustupfs einreichen. Pro Eingabe verlangte der ADC eine Gebühr von 110 Franken.
Hochkarätige JuryMit Amnesty International stand nicht nur ein relevanter Auftraggeber für den ersten ADC Young Creatives Award Pate. Auch die Jury, welche sich mit den Ideen der jungen Kreativen auseinander setzte, war namhaft besetzt. Unter der Leitung von Urs Schrepfer jurierten die ADC-Mitglieder Danielle Lanz (Ruf Lanz), Pius Walker (Walker Werbung), Peter Brönnimann (SFLB), Uwe Schlupp (KSSJ), Stefan Ehrler (Hasenfeld), Ralf Kostgeld (Publicis), Pierre Rebetez (Headbanger), Christian Bobst (AY&R), Matthias Freuler (Wirz), Petra Bottignole (Euro RSCG), Alexander Jaggy (JvM/Limmat). Ausserdem waren Paul Tschurtschenthaler von Amnesty International Schweiz, Philipp Petersson von Condor Films und Glenn Gibbins von BBH London in der Jury vertreten.
Die Jury musterte die Arbeiten der Jungkreativen sehr genau. Längere Diskussionen führten letztlich auch dazu, dass die Preisverleihung im Kaufleuten fast zwei Stunden später als geplant stattfand. Über eine Platzierung auf der Shortlist entschieden Details. Die besten Karten hatten Ideen, die mit dem Medium und den Formaten experimentierten. Schrepfer: «Klassische, ordentliche Werbung reicht heute nicht mehr. Auch international. So haben wir bewusst frische Ideen, die mit den Formaten experimentierten, ausgezeichnet.»
Plagiate wurden übrigens von der Jury sofort erkannt. So machte Matthias Freuler von Wirz schnell ein Sujet aus, das im bekannten Lürzers Archiv einmal auftauchte. Jurypräsident Urs Schrepfer fasst zusammen: «Unter den eingereichten Arbeiten befanden sich ein ADC Winner aus Deutschland und einer aus Cannes. Diese konnten wir natürlich nicht berücksichtigen.» Arbeiten, die sich nicht an das Briefing hielten, hatten bei der Jury auch keine Chancen. Fast sechs Stunden dauerte die Jurierung, bis der Gewinner feststand.
Nächstes Jahr nach CannesDa keine Arbeit aus dem Bereich Cyber überzeugen konnte, wählte die Jury zwei Sieger aus den insgesamt 78 eingereichten Print-&-Outdoor-Arbeiten. Überzeugt hat die Jury die Arbeit von Moritz Stillhard (AD) und Andrea Heierli (AD) mit ihrem Plakat «Gitter». Die Media-Idee arbeitet mit der Mechanik der Prismaplakate. Hinter den blockierten Lamellen zeigt ein Plakat das Elend eines Gefangenen. Pius Walker: «Eine echt starke Idee, die genau der Marke von Amnasty entspricht.» Die Siegerarbeit bekam ausserdem den Grand Prix zugesprochen. Diese Idee wird Amnesty realisieren lassen.
Zum anderen überzeugten Iris Alder (Text) und Roswitha Brülisauer (AD) mit «What’s up in Guantanamo». Die beiden Jungkreativen platzierten neben den Ausgehtipps von 20 Minuten im selben Layout die «Top-Events» von Bagdad bis Guantanamo. Neben den Partys in Zürich platzierten sie die Massen-hinrichtungen, Steinigungen und Folterungen in Guantanamo. Pius Walker über die Arbeit: «Knallhart und subtil zugleich.»
In der Kategorie Film siegten Martin Arnold (Text) und Nik Hodel (AD) mit ihrer Idee «Wetterkamera». Die Idee: Während Wetterkameras die Bilder von idyllischen Schweizer Ferienorten zeigen, switcht der Spot ganz unvermittelt in die Katastrophengebiete von Rwanda bis Irak.
U23-Talent gekürtZudem hat die Jury jemanden auserwählt, der an einen Förder-Workshop der renommierten Roger Hatchuel Lions Academy in Cannes darf. Das Team Claudia Gaisser (Text) und Andrei Vid (AD) muss unter sich ausmachen, wer von beiden den einzigen Schweizer Platz an der Hatchuel Academy belegen wird. Sie haben mit ihrer Idee «Postkarten» gewonnen, bei der Plakate mit Postkarten beklebt werden, welche insgesamt das Bild eines Gefolterten zeigen. Entfernt man die Karten, wird darunter der positive Effekt sichtbar, welche die Postkarten und damit die Unterstützung von Amnesty International bewirken können.
Christian Lüscher
Der ADC-Sprengsatz schlägt ein – Plagiat? 
Man muss das Rad nicht neu erfinden, wird sich der Schöpfer der YCA-Trophäe und -Sujets gesagt haben. Das Granatenhirn war 1995 Albumsujet der schwedischen Cross-Rocker Clawfinger. Der Titel des Albums passt zum ADC-Sprengsatz: «Use your Brain».

Tivona baut auf Future Connection

Future Connection hat sich im Frühherbst in einem Pitch gegen zwei andere Agenturen durchgesetzt und die Basler Baufirma Tivona als neue Kundin gewonnen. Im Zentrum der Marketing- und Werbemassnahmen steht das Bauprojekt Science Park Basel.

 
Die Web- und Kommunikationsagentur Future Connection hat sich im Frühherbst in einem Pitch gegen zwei andere Agenturen durchgesetzt und die Basler Baufirma Tivona als neue Kundin gewonnen. Im Zentrum steht das Bauprojekt Science Park Basel, wofür die Agentur nebst der Website Scienceparkbasel.ch Werbe- und Marketingmassnahmen wie Messeauftritt, Printmaterialien und Direct-Mailings initiiert und umsetzt. Es gehe darum, das Grossbauprojekt als Ort für Gewerberäumlichkeiten, Büros und Labor unter zukunftsorientierten Firmen aus dem Life-Science Bereich bekannt zu machen, heisst es in einem Communiqué. Im Zuge dieser Massnahmen wurde das Erscheinungsbild verschiedener Bauprojekte von Tivona vereinheitlicht.Verantwortlich bei Tivona:
Michael Sailer (Projektleitung). Verantwortlich bei Future Connection:
Nadine Straumann (Konzeption und Prokjektleitung), Valérie Wirz (Design), Markus Kohlbrenner (Technik).

Winner für SFLB an den Cresta Awards

Der Helvetas-Spot «Carwash» von Spillmann/Felser/Leo Burnett wurde an den Cresta Awards als Winner ausgezeichnet. Drei weitere Arbeiten aus der Schweiz wurden als Finalist prämiert: eine von Euro RSCG Zürich und zwei Eingaben von SFLB.

 Die Cresta Awards sind verteilt: 150 Juroren aus 18 Ländern haben ihre Urteile für den Werbepreis gefällt. Eine Arbeit aus der Schweiz wurde als Winner ausgezeichnet – der Helvetas-Spot «Carwash» von Spillmann/Felser/Leo Burnett. Drei weitere Arbeiten aus der Schweiz wurden als Finalist ausgezeichnet: In der Kategorie Press «Shark» für Züri Sub von Euro RSCG Zürich sowie «Lottoschein» für die Zürcher Aids Hilfe von SFLB. In der Kategorie TV-Spots erhielt auch der Helvetas-Film «Wasser» von SFLB einen Finalist-Status, wie die Agentur am Dienstag mitteilte. Insgesamt wurden Arbeiten aus 52 Ländern eingereicht. Die Grand Prix der jeweiligen Kategorien gingen dreimal nach Deutschland, einmal nach Schweden sowie in die USA: Grand Prix Ambient Media für Jobsintown.de (Scholz & Friends Berlin), Grand Prix Interactive für Diesel.com (Farfar, Stockholm), Grand Prix Poster für Lego «Builders of tomorrow» (Jung von Matt, Hamburg), Grand Prix Press an WERU Soundproof Windows (Scholz & Friends, Berlin), TV/Cinema Grand Prix für Arnold/Crispin Porter Bogusky. Die Verleihung kann unter Cresta-awards.com/2007ceremony angeschaut werden.
Die Cresta Awards wurden 1993 in Partnerschaft mit der International Advertising Association gegründet. Vorjuriert wird jeweils in den verschiedenen Ländern. Zu den Juroren in der Schweiz gehörten dieses Jahr Bene Abegglen, Jürg Aemmer, André Benker, Christian Bobst, Claude Catsky, Markus Gut, Remy Fabrikant, Matthias Freuler, Mike Krüll, Alexander Jaggy, Hanspeter Schweizer, Urs Schrepfer, Philipp Skrabal und Martin Spillmann.

Activemobile verlost Skilehrer via SMS

Rivella hat die Goldbach-Media-Tocher Activemobile Media erneut mit der Realisierung eines SMS-Gewinnspiels beauftragt.

 Rivella hat die Goldbach-Media-Tocher Activemobile Media erneut mit der Realisierung eines SMS-Gewinnspiels beauftragt. Konsumenten finden ab sofort im Detailhandel und in der Gastronomie auf Promotionsflaschen und Tischsets eine individuelle Glücksnummer, mit denen die Verbraucher via SMS oder Internet an einem Gewinnspiel teilnehmen können. Zu gewinnen gibt es eine Skiwoche für zwei Personen inklusive Skilehrer. Activemobile hatte den Auftrag, einen SMS-Service aufzusetzen, damit die Verbraucher zeit- und ortsunabhängig per SMS teilnehmen können. Ausserdem zeichnet sie verantwortlich für die Teilnahme-Möglichkeit via Web und gewährleistet die Konvergenz der beiden interaktiven Kanäle.

Weber Harbeke macht den Flughafen zur Ausgeh-Alternative

Um die neuen Öffnungszeiten des Airport Shopping bekannt zu machen, beauftragte Unique die Agentur Weber Harbeke mit der Konzeption von Radiowerbung. Zudem soll der Flughafen vermehrt als Shoppingcenter wahrgenommen werden.

 
Um die neuen Öffnungszeiten des Airport Shopping am Flughafen Zürich einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, beauftragte die Flughafenbetreiberin Unique die Zürcher Agentur Weber Harbeke mit der Konzeption von Radiowerbung. Ab 1. November 2007 sind viele Geschäfte im Airport Shopping abends eine Stunde länger offen. Zudem soll der Flughafen Zürich als Shoppingcenter präsentiert werden, mit den 80 Läden, Restaurants und Dienstleistern, die auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet haben. Dafür seien Spots entstanden, welche den Flughafen als echte Alternative zum Zürcher Ausgehkalender zeigten: Die Fans von Sport und Musik seien jetzt offensichtlich lieber dort als zum Beispiel im Hallenstadion, heisst es in einer Mitteilung. Die Spots laufen ab 1. November 2007 auf Radio 24 und werden durch Plakate sowie Inserate in der Tagespresse unterstützt. 
Verantwortlich bei Unique:

Michael Breuer (Gesamtverantwortung), Emanuela Dancsecs (Marketing Communication).Verantwortlich bei Weber Harbeke:
Thomas Harbeke und Max Weber (CD), Christian Sidow (Text/Regie), Karin Both (Beratung). Radio-Produktion und Musik: Selmi Tonstudio GmbH, Chrigi Grunder und Renzo Selmi.

Mediasense noch nicht aus dem Visier der Weko

Die Wettbewerbskommission hat ein Gesuch von Radiotele um die Anordnung vorsorglicher Massnahmen gegen eine Beteiligung der Publisuisse an Mediasense abgelehnt. Sie prüft in der Angelegenheit aber weiter.

 Die Wettbewerbskommission hat ein Gesuch von Radiotele um die Anordnung vorsorglicher Massnahmen gegen eine Beteiligung der Publisuisse an Mediasense abgelehnt. Sie prüft in der Angelegenheit aber weiter. «Weko-Sekretariat sieht keinen Bedarf für vorsorgliche Massnahmen gegen Mediasense». So betitelte die TV-Vermarkterin Publisuisse am 30. Oktober ein Communiqué. Darin triumphiert die SRG-Tochter über ihre Konkurrenz, die Publigroupe-Tochter Radiotele und die Goldbach-Tochter IP Multimedia, die bei der Wettbewerbskommission gegen das neue Vermarktungsmodell des Swiss Radio Pools (SRP) geklagt hatten. Das Modell sieht eine Vermarktung durch Mediasense vor, ein gemeinsame Firma von Publisuisse und SRP, wobei die SRP-Werbung über das Online-Buchungssystem Publiplan der Publisuisse gebucht werden muss. Publisuisse sei marktbeherrschend und würde ihre Stellung missbrauchen, indem sie mit tiefen Preisen in die Vermittlung von Radiowerbung einsteige und das Buchen über Publiplan vorschreibe, monierte die Konkurrenz (siehe
Mediasense ist noch nicht aus dem Schneider
). Radiotele verlangte zudem vorsorgliche Massnahmen. Solche seien nun von der Weko abgelehnt worden, schreibt nun Publisuisse, und folgert: «Mediasense kann somit ihr Geschäftsmodell wie angekündigt umsetzen.» Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Weko-Sprecher Patrik Ducrey bestätigt zwar den Verzicht auf dringliche Massnahmen. «Dennoch ist die Sache nicht definitiv erledigt», sagt er. Denn es sei möglich, dass noch ein normales Verfahren gegen Publisuisse eröffnet werde, dann nämlich, wenn das Weko-Sekretariat durch die exklusive SRP-Vermarktung das Kartellrecht verletzt sieht. Ein Entscheid werde erst etwa Ende Jahr gefällt, sagte Ducrey.
Markus Knöpfli

Stephan Suter wird Geschäftsführer von Adlink Internet Media

Erstmals seit Gründung von Adlink Internet Media Schweiz kommt es auf Geschäftsleitungsstufe zu einem personellen Wechsel: Stephan Suter, bisher stellvertretender Geschäftsleiter, übernimmt ab 1. Januar 2008 die Geschäftsleitung der Goldbach-Media-Tochter von Martin Radelfinger.

 Erstmals seit Gründung von Adlink Internet Media Schweiz kommt es auf Geschäftsleitungsstufe zu einem personellen Wechsel: Stephan Suter, bisher stellvertretender Geschäftsleiter, übernimmt ab 1. Januar 2008 die Geschäftsleitung der Goldbach-Media-Tochter von Martin Radelfinger. Suter verantwortet bereits seit sechs Jahren als Geschäftsleitungsmitglied und seit Anfang 2007 als stellvertretender Geschäftsleiter die Umsätze sowie den Aufbau von Strukturen und Prozessen innerhalb der Adlink Media Schweiz. Radelfinger widme sich künftig vollständig der Internationalisierung und dem Aufbau neuer Geschäftsbereiche der Goldbach Media Gruppe, heisst es in einem Communiqué. Der Wechsel habe sich bereits Anfang dieses Jahres abgezeichnet, als Radelfinger diese Aufgaben zusätzlich zu seiner Position als Adlink-Geschäftsführer übernahm.

Goldenes Ohr 2007 geht in die Verlängerung

Der Einsendeschluss für den deutschsprachigen Radiospotpreis das Goldene Ohr 2007 ist bis 7. November 2007 verlängert worden.

 Der Einsendeschluss für den deutschsprachigen Radiospotpreis das Goldene Ohr 2007 ist bis 7. November 2007 verlängert worden. Die Macher des Goldenen Ohres 2007 geben den Kreativen, Agenturen, Tonstudios und Auftraggebern damit eine Woche mehr Zeit, um ihre Radiospots und Sounddesigns nach Zürich zu schicken.

Heusser.biz gewinnt Pitch für Geschäftsbericht der SRG

Heusser.biz bekommt nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren den Zuschlag für den Geschäftsbericht der SRG. Sie wird auch weitere Printprodukte für die SRG gestalten.

 
Die Zürcher Design- und Kommunikationsagentur Heusser.biz bekommt nach einem  mehrstufigen Auswahlverfahren den Zuschlag für den Geschäftsbericht der SRG. Die Agentur, welche auch schon Geschäftsberichte für die UBS gestaltete, setzte sich im finalen Pitch mit einem überzeugenden Konzept gegen drei Mitbewerber durch, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Agentur wird auch weitere Printprodukte für die SRG gestalten.

Leitende Köpfe beim Online-Netzwerk von Tagi, Baz und BZ bestimmt

Peter Wälty, gegenwärtig Chef von 20 Minuten Online, wird Chefredaktor des neuen Online-Newsnetzwerks, welches die Basler Zeitung, Berner Zeitung und der Tages-Anzeiger gemeinsam lancieren. Die Leitung des Werbemarktes übernimmt Cyril Treptow. Wältys Nachfolger bei 20 Minuten Online wird ad interim der bisherige stellvertretende Chefredaktor Hansi Voigt.

 Peter Wälty, gegenwärtig Chef von 20 Minuten Online, wird Chefredaktor des neuen Online-Newsnetzwerks, welches die drei Tageszeitungen Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger gemeinsam mit dem Landboten und der Thurgauer Zeitung im Frühling 2008 lancieren. Die Leitung des Werbemarktes übernimmt Cyril Treptow, bisher Verkaufsleiter Werbemarkt Online beim Tages-Anzeiger. Er war vor seinem Wechsel zum Tages-Anzeiger im Jahr 2004 bei der Handelskammer im kanadischen Whistler sowie im E-Commerce-Bereich bei Telekurs tätig.
Wältys Nachfolger bei 20 Minuten Online wird ad interim der bisherige stellvertretende Chefredaktor Hansi Voigt. Vor seinem Wechsel zum Onlineauftritt der Pendlerzeitung im Jahr 2005 war Voigt Textchef beim Beobachter sowie stellvertretender Chefredaktor von Cash und der Wirtschaftszeitung Internet-Standard.
Wälty tritt seine Stelle am 1. März 2008 an, wird aber bereits zuvor massgeblichen Einfluss auf den Aufbau und das Konzept des Online-Newsnetzwerkes nehmen. Er ist seit 2000 Chefredaktor der Online-Redaktion von 20 Minuten. Davor war der 40-jährige während zwei Jahren Projektleiter bei Schweizer Radio International. Weitere Online-Erfahrung sammelte er als Online-Redaktor von Tamedia Online und Facts.
Die bisherige Leiterin des Online-Portals des Tages-Anzeigers, Sandra Manca, wird laut Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer weiterhin im Team mitarbeiten und bis zu Wältys Stellenantritt die Leitung innehaben. Die bisherigen Leiter der Online-Auftritte von Basler Zeitung und Berner Zeitung bleiben auf ihren Posten und werden dort mit ihren Teams für die regionale Berichterstattung sorgen.
Wälty selbst leitet die Mantelredaktion, welche die Inhalte für die Auftritte der drei Tageszeitungen produziert. «Das Netzwerk ist keine komplett neu geschaffene Plattform, sondern baut auf den Stärken der bisherigen Online-Auftritte auf», so Zimmer. Nicht nur Agenturmeldungen, sondern eigens recherchierte Geschichten sollen dem Leser geboten werden. Bis Ende 2008 soll das Netzwerk 36 Stellen umfassen. Der genaue Startzeitpunkt des Netzwerkes ist laut Zimmer noch nicht definiert, er soll aber im kommenden Frühjahr erfolgen.
Auch die im Dezember startende Pendlerzeitung News soll in der virtuellen Welt mit dem neuen Netzwerk verbunden werden. Bis zu dessen Start werde der Online-Auftritt von News die Inhalte der Pendlerzeitung enthalten und mit den bestehenden Plattformen der Tageszeitungen verlinkt sein, erklärte Zimmer.
get_footer();