Hingis stand am Donnerstag noch für V-Zug vor der Kamera

Am Donnerstag schockierte Martina Hingis mit der Ankündigung, dass sie unter Verdacht stehe, Kokain konsumiert zu haben. Davor stand sie noch in einem Spot-Dreh für V-Zug vor der Kamera. Das hat die Werbewoche von Insidern erfahren. Der Haushaltgerätehersteller hat nun sämtliche Werbung mit der Tennisspielerin per sofort ausgesetzt.

Am Donnerstag schockierte Martina Hingis mit der Ankündigung, dass sie unter Verdacht stehe, Kokain konsumiert zu haben. Vor der abendlichen Pressekonferenz stand sie tagsüber noch in einem Spot-Dreh für den Haushaltgerätehersteller V-Zug vor der Kamera. Das hat die Werbewoche von Insidern erfahren. V-Zug hat nun sämtliche Werbung mit der Tennisspielerin per sofort ausgesetzt. Gegenüber Energy Zürich sagte Firmenchef Werner Rellstab: «Es ist für mich eine leidige Geschichte. Ich möchte aber klar festhalten: Für mich gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Ich habe Martina Hingis als tollen Menschen und einwandfreie Sportlerin kennengelernt.»
Bei Publicis, der Werbeagentur von V-Zug, wollte man zu der ganzen Angelegenheit nichts sagen. Sie verwies an die Sprecherin des Haushaltgeräteherstellers. Diese bestätigte auf Anfrage der Werbewoche, dass die Hingis-Werbung vorläufig nicht gezeigt wird.
Euro-RSCG-Chef Frank Bodin geht übrigens davon aus, dass die weiteren Sponsoren von Hingis ihr Engagement stoppen werden, wenn die Tennisspielerin vom internationalen Tennisverband verurteilt wird, wie er in einem Interview mit der Sonntagszeitung sagte. Er denkt aber auch, dass die ganze Geschichte Hingis’ Leben nicht allzu lange überschatten werde: «Wenn sie weiterhin Geld mit Werbung verdienen will und in den Medien präsent bleibt, werden sich Möglichkeiten ergeben.» Hingis sei bekannt und stehe für Spitzenleistung, das seien zwei wichtige Faktoren für die Vermarktung. «Bloss an ihrem Persönlichkeitsprofil müsste sie noch arbeiten», findet Bodin aber.

SRG erhöht Löhne im Schnitt um 1,9 Prozent

Die SRG und die Gewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) sind sich in den Verhandlungen um Lohnerhöhungen offenbar einig geworden: Für das Jahr 2008 gewährt die SRG ihren Mitarbeitenden eine allgemeine, teuerungsorientierte Lohnerhöhung von 1,1 Prozent und durchschnittlich 0,8 Prozent für individuelle Lohnanpassungen.

 Die SRG und die Gewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) sind sich in den Verhandlungen um Lohnerhöhungen offenbar einig geworden: Für das Jahr 2008 gewährt die SRG ihren Mitarbeitenden mit einem Gesamtarbeitsvertrag eine allgemeine, teuerungsorientierte Lohnerhöhung von 1,1 Prozent. Dazu kommen durchschnittlich 0,8 Prozent für individuelle Lohnanpassungen. Das erzielte Verhandlungsergebnis trage den «schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen des Unternehmens und den Anliegen des Personals gleichermassen Rechnung», heisst es in einer Mitteilung der SRG. Mit der Erhöhung von 1,9 Prozent liege das Verhandlungsergebnis im Durchschnitt der Medienbranche. Der Teuerungsausgleich und das Erhalten der Kaufkraft seien wichtige Anliegen der SRG.
Zudem stehen 0,7 Prozent der Lohnsumme als variable Leistungskomponente zur Verfügung, welche für einmalige, unversicherte Prämien individuell eingesetzt werden können. Ausserdem werden die Kinderzulagen um rund 4 Prozent erhöht. Die Umsetzung des Verhandlungsergebnisses für das GAV-Personal erfolgt per 1. Januar 2008, muss aber noch vom Verwaltungsrat der SRG definitiv verabschiedet werden.

Jung von Matt/Limmat: Taxifahrer will schlafen

Swiss International Air Lines fliegt neuerdings um 6.15 Uhr von Berlin-Tegel nach Zürich. Um diese Verbindung zu kommunizieren, lässt Jung von Matt/Limmat in einer Radiokampagne einen türkischen Taxifahrer bei Swiss anrufen.

 Swiss International Air Lines fliegt neuerdings um 6.15 Uhr von Berlin-Tegel nach Zürich. Um diese Verbindung zu kommunizieren, lässt Jung von Matt/Limmat in einer Radiokampagne einen quirligen Taxifahrer bei Swiss anrufen. Die Spots sind der zweite Teil der Kampagne «Taxi Turk», in der ein türkischer Taxifahrer aus Berlin vergeblich versucht, Einfluss auf das Angebot der Fluggesellschaft zu nehmen. In den vier aktuellen Spots ist dem Taxifahrer 6.15 Uhr eindeutig zu früh. Er ruft bei der Hotline von Swiss an und will die Telefonistin mit allen Mitteln davon überzeugen, die Abflugzeit auf später zu verschieben. Trotz Einsatz seines ganzen Charmes ist aber leider nichts zu machen. Die Spots sind seit Mitte Oktober im Grossraum Berlin auf allen reichweitenstarken Radiosendern on Air.
 
Verantwortlich bei Swiss:

Priska Heger (Head of Marketing Communication), Christine Moch, Corinne Weishaupt (Advertising). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Michael Rottmann, Alexander Jaggy (Creative Direction), Alexander Holtz (Text), Felix Schröder, Dominic Daeppen, Ariane Sonderegger (Beratung), Simone Künzler (FFF) Audioforce (Tonstudio).

Tagi-Printjournalist betreibt Blog mit Videobeiträgen

Martin Killian, Amerika-Korrespondent beim Tages-Anzeiger, wird ab Donnerstag in einem Blog auf der Tagi-Website über die Vereinigten Staaten berichten. Dabei wird er sich auch in Form von Videobeiträgen zu Wort melden.

Martin Killian, Amerika-Korrespondent beim Tages-Anzeiger, wird ab Donnerstag in einem Blog auf der Tagi-Website über die Vereinigten Staaten und besonders über die amerikanischen Wahlen berichten. Somit verknüpft er Print und Internet. Dabei wird er sich auch in Form von Videobeiträgen zu Wort melden, wie der Tages-Anzeiger am Donnerstag berichtete. Die Beiträge produziere Kilian selber, man stelle ihm die technische Ausrüstung zur Verfügung und habe ihn in einem Crashkurs in die Kunst des Videofilmens eingeführt, sagte Sandra Manca, Leiterin Tages-Anzeiger Online, auf Anfrage der Werbewoche. Als Laie auf dem Gebiet des Filmens werde der Auslandkorrespondent nicht immer technisch perfekte Bilder liefern, dies liesse die Filme aber umso authentischer wirken. Wie oft sich Kilian zu Wort melden werde, ist laut Manca ihm selber überlassen. Wann immer er etwas zu berichten habe, höre und sehe man von ihm. Man rechne jedoch mit zwei bis drei Blog-Beiträgen pro Woche. In unregelmässigen Abständen werden seine Amerika-Erlebnisse auch in einer Kolumne in der Printausgabe des Tages-Anzeigers abgedruckt.
 
Ob sich in Zukunft weitere Printjournalisten im Bloggen üben werden, steht laut Manca noch in den Sternen. Obwohl das Konzept speziell für Kilian entwickelt wurde, sei nicht auszuschliessen, dass bald auch andere Print-Journalisten via Internet über das Geschehen in der Welt berichten werden.

Xaver kehrt in neuem Kleid zurück

Der Xaver Award kehrt als The Swiss Live Communication Award zurück. Neben dem neuen Namen gebe es auch inhaltlich Neuerungen, wie die Organisation Expo und Event Swiss Association mitteilte.

Der Xaver Award, mit dem seit 1999 herausragende Leistungen in der Schweizer Live Communication ausgezeichnet werden, kehrt als The Swiss Live Communication Award zurück. Neben dem neuen Namen gebe es auch inhaltlich Neuerungen, wie die Organisation Expo und Event Swiss Association mitteilte. So stossen zu den bisherigen Kategorien Best Expo und Best Event gleich drei neue hinzu: Best Live Communication Campaign, Best Promotion sowie Best Supplier. Die Beurteilungskriterien werden von der Jury neu in zwei Durchgängen gewertet – in einem ersten Schritt werden allgemeine Kriterien wie Ausgangslage, Zielsetzungen oder Umsetzungskontrolle bewertet. Im Falle einer Nomination kommen dann Kriterien wie Materialmix, Funktionalität, Kreativität oder Originalität dazu. Auch bewertet wird das zeitgemässe Kriterium Klimaschutz.Ebenfalls neu sind der Xaver.08-Publikumspreis und der Xaver of the Year: Die Besucher von Xaverawards.ch können, verbunden mit einem Wettbewerb, Anfang 2008 aus allen Nominierten ihren persönlichen Liebling erküren und so den Publikumspreis vergeben. Der Ehrenpreis Xaver of the Year wird im Gegensatz zu den in den Einzelkategorien vergebenen Preisen nicht einer Agentur, sondern einer Persönlichkeit verliehen. Die Selektion in dieser Kategorie wird durch Expo und Event Swiss Association vorgenommen.
Teilnahmeschluss für Xaver.08-Eingaben ist der 31. Dezember 2007. Neu muss lediglich ein Online-Fragebogen ausgefüllt werden, welcher mit Fotos ergänzt wird. Am 9. April findet der Galaabend mit Preisverleihung im Zürcher Kaufleuten statt.

Energy Zürich lanciert im Netz ein Radio-Portal

Energy Zürich baut sein Angebot im Internet aus und lanciert das Radio-Portal «Energy Radio». Der Hörer kann neben dem Hauptprogramm neu unter zehn Channels mit verschiedenen Musikrichtungen auswählen. In den Channels gibt es keine klassischen Werbeblöcke, sie werden aber in den nächsten Monaten exklusiv als Brandingplattform an einzelne Partner vergeben.

 Energy Zürich baut sein Angebot im Internet aus und lanciert das Radio-Portal «Energy Radio». Der Hörer kann neben dem Hauptprogramm neu unter zehn Channels mit verschiedenen Musikrichtungen auswählen. Mit der Lancierung des Portals reagiert der Sender auf die grosse Nachfrage nach Musik im Internet und das dadurch veränderte Nutzungsverhalten. «Das Radio steht vor einer grossen Veränderung», sagte Geschäftsleiter Dani Büchi der Werbewoche. Vor knapp einem Jahr nahm Energy Zürich neben dem Hauptprogramm bereits vier Channels in Betrieb. «Im Netz haben wir ein diametral anderes Zuhörerwachstum als im UKW», so Büchi. Die Frage, ob das klassische Radio also nicht mehr funktioniere, verneint er aber vehement: «Das Hauptprogramm hat immer noch die grösste Hörerzahl. Wir gehen zudem davon aus, dass wir durch das Online-Portal auch im UKW neue Hörer gewinnen werden.» Der Sender kreiere ein eigenes Lebensgefühl und man wolle das Publikum in diesem Energy-Universum behalten.
In den Channels gibt es keine klassischen Werbeblöcke, sie werden aber in den nächsten Monaten exklusiv als Brandingplattform an einzelne Partner vergeben. «Das bedeutet, dass der jeweilige Channel auf unserem Portal mit dem Logo des Kunden versehen wird. Auch die Banner im Musik-Player werden den Auftritt des Kunden tragen». Daneben werden die Sponsoren in den einzelnen Channels genannt.
Forschung muss Schritt halten Internetradios stehen, was die Messung anbelangt, aufgrund der aktuellen Forschungssituation immer noch vor gewissen Problemen. Die Hörerzahlen des Streaming-Radios kommuniziert Energy bewusst zurückhaltend, da sich aufgrund der Forschung noch keine verbindlichen Zahlen feststellen lassen. Jene Zahlen, die Net-Metrix messen kann, lässt der Sender erheben. «Daneben kann ich aufgrund der eigenen Erhebungen sagen, dass wir 80’000 Unique User auf dem Portal ausweisen können». Büchi geht davon aus, dass sich auch die Forschung den gewandelten Verhältnissen anpassen wird und möglichst bald verbindliche Daten zur Nutzung von Web-Radios liefern kann.
Mit den neuen Channels sollen Musikrichtungen berücksichtigt werden, die in der Schweizer Radiolandschaft oft zu kurz kommen. Im Angebot sind neben dem Hauptprogramm nun die Channels namens «Energy Hot», «Energy Black», «Energy Love», «Energy 80’s», «Energy 90’s», «Energy Dance», «Energy Girl», «Energy Rock», «Energy Soundtrack» und «Energy Special». Wer Lust auf Liebeslieder verspürt, klickt also «Love» an, wem der Sinn eher nach Party steht, klinkt sich bei «Hot» ein. «Die Hörer wollen die Musik je nach Stimmung variieren. Statt dass sie im Internet einen ausländischen Sender wählen, bieten wir das nun selbst an», erklärte Büchi. Reine Musikprogramme, wie es die Channel sind, funktionieren aber laut dem Senderchef nicht in allen Situationen. Morgens beim Autofahren beispielsweise wolle das Publikum auf konventionelles Radio zurückgreifen. Das sei ein weiterer Grund, weshalb er das klassische Radio nicht in Gefahr sehe.

Die Zukunft sieht er aber klar im Internet. Innerhalb der Sendergruppe Energy sei der Zürcher Kanal Vorreiter bei den Webprogrammen. «Auch Deutschland hat unsere Channels übernommen. Das macht uns natürlich stolz», erklärte Büchi. Radio on demand ist für ihn ein grosses Thema. Wortbeiträge zum Download zur Verfügung zu stellen ist aber «heute und morgen» noch nicht geplant. «Das ist nochmals sehr aufwendig» – man wolle diese Möglichkeit aber auch angehen.
Carole Scheidegger

Betty TV ist in der Schweiz bald Geschichte

Die Swisscom hat das definitive Aus für die interaktive TV-Fernbedienung Betty TV beschlossen. Vor kurzem war der Betrieb schon nach Deutschland ausgelagert worden, nachdem die Fernbedienung der Swisscom grosse Verluste bescherte.

 Die Swisscom hat das definitive Aus für die interaktive TV-Fernbedienung Betty TV beschlossen. Vor kurzem war der Betrieb nach Deutschland ausgelagert worden (siehe ). Von der Einstellung sei nur die Schweiz betroffen, nicht aber die Aktivitäten von Betty TV in Deutschland, sagte Swisscom-Sprecher Carsten Roetz auf Anfrage der SDA zu einem entsprechenden Bericht der Onlineausgabe des Abendblatts Heute.
«Die Ergebnisse von Betty TV (Schweiz) liegen deutlich unter unseren Erwartungen, weshalb eine Weiterführung des Betty-Dienstes aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen nicht mehr gerechtfertigt ist», heisst es laut Heute in einem Schreiben der Swisscom an Kunden. Ab dem 1. Dezember 2007 seien auf der Betty-Fernbedienung keine Betty-Events mehr zu empfangen.
Die interaktive TV-Fernbedienung, mit der die TV-Zuschauer an Gewinnspielen, Abstimmungen oder Umfragen teilnehmen können, erweist sich als grosser Flop. Seit ihrem Start im Juni vor einem Jahr hat die Fernbedienung gemäss früheren Angaben lediglich 10’000 Kunden in der Schweiz und 100’000 Kunden in Deutschland gewonnen. Swisscom-Chef Carsten Schloter hatte mit viel mehr gerechnet. Der Konzern liess 300’000 solche Fernbedienungen produzieren, was hohe Kosten verursachte. Unter dem Strich riss Betty TV im ersten Halbjahr ein Loch von 60 Millionen Franken ins Betriebsergebnis des grössten Schweizer Telekomkonzerns.
Nach dem grossen Verlust zog die Swisscom bereits Ende August die Notbremse und verlagerte den Betrieb in der Schweiz nach Deutschland. 35 Angestellte erhielten die Kündigung. Die Schweizer Kunden wurden danach von München aus betreut.
Nun will die Swisscom aber auch Betty TV in Deutschland loswerden. «Wir suchen einen Investor», sagte Roetz. Es gebe bereits verschiedene Interessenten. Namen könne er keine nennen.

Rod Kommunikation wird Werbeagentur von 20 Minuten

Die junge Agentur Rod Kommunikation hat mit 20 Minuten einen prominenten Kunden geholt. Die Pendlerzeitung will ihre Kommunikation und Werbung neu ausrichten und ab kommenden Januar mit einem neuen Werbeauftritt präsent sein.

 Die Pendlerzeitung 20 Minuten will ihre Kommunikation und Werbung neu ausrichten und hat nach einer Konkurrenzpräsentation das Werbebudget an die junge Agentur Rod Kommunikation vergeben. Die Agentur in Zürich-Enge wurde 2007 von den drei Partnern Regula Fecker, Oliver Fennel und David Schärer gegründet (siehe ). Die neue kommunikative Ausrichtung von 20 Minuten verfolge das Ziel, die Differenzierung gegenüber den Mitbewerbern zu verstärken, die Relevanz in der Zielgruppe sichtbar zu machen und die Konstanz der Marke zu betonen, teilte Geschäftsführer Marcel Kohler am Mittwoch mit. Der neue Auftritt kommt ab Januar 2008 zum Einsatz.
 
Die Kreativen von Rod freuen sich sehr über den neuen Kunden. Die Agentur konnte sich im Pitch gegen namhafte Mitbewerber durchsetzen, nämlich Wirz Werbung, GGK und Next. «Wir sind superstolz auf diesen Gewinn und freuen uns sehr über diesen Kunden. Denn wir haben das Gefühl, dass wir ähnlich ticken wie 20 Minuten und uns mit der Marke identifizieren können», erklärte Regula Fecker auf Anfrage der Werbewoche. «Eine crossmediale Marke wie 20 Minuten muss auch in der Werbung crossmedial auftreten, dafür wollen wir sorgen», so Fecker. Mit dem Pendlerblatt gewann Rod Kommunikation den bis anhin grössten Kunden. Die vor drei Monaten gegründete Agentur beschäftigt derzeit sechs Köpfe, will nun aber ausbauen.
 

Neuer Geschäftsführer bei Euroforum Handelszeitung Konferenz

Der Verwaltungsrat der Euroforum Handelszeitung Konferenz, ein 50:50 Joint-Venture Unternehmen der Axel Springer Schweiz und Euroforum, Düsseldorf, hat Christian Zehnder zum neuen Geschäftsführer ernannt.

Der Verwaltungsrat der Euroforum Handelszeitung Konferenz, ein 50:50 Joint-Venture Unternehmen der Axel Springer Schweiz und Euroforum, Düsseldorf, hat den 40-jährigen Christian Zehnder zum neuen Geschäftsführer ernannt. Er wird damit Nachfolger von Samuel Dubno, der das Unternehmen Ende August verlassen hat. Zehnder wird die Stelle auf Beginn des Jahres 2008 antreten. Er ist zur  Zeit bei der IBM Schweiz als Infrastructure Sales Manager tätig. Zuvor leitete er die Abteilung für Wirtschaft der Swissmem, dem Verband Schweizer Maschinenindustrie.

Zu guter Letzt: Einmal mischen bitte

Geschüttelt und gerührt – so kommt das Internet daher, lässt man es durch den Shuffle wirbeln, den die Erlenbacher Agentur Eclat in Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Marc Lee ausgeheckt hat.

 Geschüttelt und gerührt – so kommt das Internet daher, lässt man es durch den Shuffle wirbeln, den die Erlenbacher Agentur Eclat in Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Marc Lee ausgeheckt hat. Das Flash-basierte Programm saugt aus dem Internet Informationen zu jedem beliebigen Stichwort und setzt die Bilder, Nachrichten, Texte, Videos und Klänge kaleidoskopartig wieder zusammen. Nicht genug damit: Die Suchmaschine, die eine Adaption von Lees Projekt «Breaking the News» ist, kann je nach Bedarf eher sachlich oder unterhaltsam eingestellt werden. Dass Eclat en passant ein bisschen Werbung für die eigenen Kunden macht, sei ihr vergönnt – beispielhaft sind nämlich fünf Firmen aus dem Portfolio bereits durch den Shuffle gegangen. Ein Testlauf mit dem eigenen Namen lohnt sich allemal. Bloss: Manche in den Weiten des Internets schlummernden Bilder des eigenen Konterfeis möchte man auch geshuffelt und in Medienkunst nicht mehr sehen…

KSB/SJ kennt für Coop nur eine Welt

Coop geht in eine neue Runde ihrer Nachhaltigkeitskampagne mit dem Slogan «Für die einzige Welt, die wir haben». Auch am LiveEarth-Musik-Event im Hallenstadion war die Grossverteilerin präsent und zeigte, dass nicht alle so gute Ausreden haben wie die Dinosaurier.

Bereits seit 1993 engagiert sich Coop für nachhaltige Projekte. Was damals mit dem Label Naturaplan begonnen hat, umfasst heute bereits viele weitere Labels. Das Engagement für Ökologie und Ethik ist auch ein zunehmend wichtiger werdender Bestandteil der Kommunikationsplattform «Für mich und dich». Die Grossverteilerin startet nun eine zweite Welle der Nachhaltigkeitskampagne, für welche die Zürcher Agentur Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby (KSB/SJ) verantwortlich zeichnet. Im Zentrum steht dabei der Slogan «Für die einzige Welt, die wir haben.» Die Sujets werden laut Mitteilung stark beachtet, so haben sich am Wettbewerb «Der erste Wettbewerb, bei dem die ganze Welt gewinnt» bereits gegen 5000 Coop-Kunden beteiligt.
Ein weiteres Highlight war der kommunikative Auftritt von Coop im Rahmen des LiveEarth-Musik-Events, der dieses Jahr im Hallenstadion stattfand. Coop engagierte sich hier als Hauptsponsor und zeigte einen Film mit Dinosauriern, einem einschlagenden Kometen und dem schlagenden Abbinder «Nicht jede Spezies hat so eine gute Ausrede.» Dieser Film wurde auf sämtlichen Stadion-Leinwänden und -Monitoren gezeigt. Ebenfalls hingen Plakate mit derselben Botschaft.
Das Filmmaterial stammt aus dem Streifen «Jurassic Park». Laut Communiqué gab Steven Spielberg persönlich seine Freigabe, um das Projekt LiveEarth in der Schweiz zu unterstützen. Die Plakat-Illustration stammt vom Dinosaurier-Illustrations-Spezialisten John Hughes.
 

Nachhaltigkeits-Kampagne:

Verantwortlich bei Coop:
Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Christian Waffenschmidt (Projektleiter Coop Naturaplan), Lydie Goltdammer (Leiterin Werberealisation). Verantwortlich bei KSB/SJ: Flo Wacker, Daniel Krieg (Creative Direction), Beat Egger (Text), Christian Kahl (Art Direction), Sabina Meyer (Grafik), Dany Kielholz, Christoph Bürge (Beratungsleitung), Sabrina Arthur (Beratung), Caesar Eberhard (DTP), Lilo Killer (Art Buying). Ferco Dregelyvari, Detail AG (Foto/Bildbearbeitung Sujet «70er»), Getty Images (Stockbilder Sujet «70er Jahre»), Stefan Minder (Fotos Sujets «CO2-Bio-Bauer» und «Partner»), Mathias Zuppiger (Fotos Sujets «Wettbewerb»), RTK (Litho), Coop Media sowie Initiative Media Western AG (Media). Projekt LiveEarth:
Verantwortlich bei Coop:
Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Barbara Irniger (Leiterin Public Relations), Sylvia Filliol (Leiterin Sponsoring), André Deiss (Projektleiter Sponsoring), Lydie Goltdammer (Leiterin Werberealisation). Verantwortlich bei KSB/SJ: Flo Wacker, Daniel Krieg (Creative Direction), Christian Kahl (Art Direction), Andres Blumenthal (Text), Dany Kielholz (Beratungsleitung), Sabrina Arthur (Beratung), Caesar Eberhard (DTP), Lilo Killer (Art Buying), John Hughes (Illustration), RTK (Litho). Produktionsfirma: Onfilm; Producer: Universal Studios Media Licensing (Roni Lubliner / Steven Spielberg); Regie: Flo Wacker, Steven Spielberg; Research Material: Haisch Hunter GmbH; Schnitt: Marcel Ramsay; Musik: Spacetrain; Sounddesign: Peter Bräcker; Tonstudio: Hastings; Postproduction: Online.

Web2com lanciert neues Online-Werbenetzwerk

Web2com lanciert mit «Premium Network» ein neues Werbenetzwerk von Schweizer Webseiten. In diesem Netzwerk verkauft Web2com den Traffic von Webseiten wie beispielsweise Pro7.ch, Students.ch oder Comparis.ch.

Web2com lanciert mit «Premium Network» ein neues Werbenetzwerk von Schweizer Webseiten, wie es in einer Mitteilung der Publigroupe-Tochter heisst. In diesem Netzwerk verkauft Web2com den Traffic von Webseiten wie beispielsweise Pro7.ch, Students.ch oder Comparis.ch. Dem Werbekunden stehen innerhalb des Angebots die beiden Produktlinien Premium Reach und Premium Profile zur Verfügung. Mit Premium Reach haben die Werbekunden neu die Möglichkeit, die Reichweite ihrer Online-Kampage zu maximieren. Bei Premium Profile können die Kunden spezifische Userprofile buchen. Zur Profilbildung schliesst Web2com anhand des Surfverhaltens der Nutzer Rückschlüsse auf deren Interessen und soziodemographischen Merkmale.  Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden mit den Informationen der Schweizer Internetforschung Net-Metrix-Profile sowie den Login Daten registrierter Nutzer ergänzt. Diese Methode gehe einen Schritt weiter als das klassische Behavioral Targeting und gewähre eine sehr hohe Validität der Nutzerprofile, heisst es in der Mitteilung. Dabei halte sich Web2com strikte an die geltenden Datenschutzrichtlinien.
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