Fachprüfung für Kommunikationsleiter mit hoher Erfolgsquote

Der Lehrgang zur höheren Fachprüfung für Kommunikationsleiter weist auch in diesem Jahrgang eine hohe Erfolgsquote auf. 85 Prozent der 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Deutsch- und Welschschweiz haben die Prüfungen erfolgreich absolviert.

 Der Lehrgang zur höheren Fachprüfung für Kommunikationsleiter weist auch in diesem Jahrgang eine hohe Erfolgsquote auf. Nach 75 Prozent im Jahr 2005 und 90 Prozent im letzten Jahr, haben in diesem Jahr 85 Prozent der 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Deutsch- und Welschschweiz die Prüfungen erfolgreich absolviert und erhalten am 5. Dezember das eidgenössische Diplom. Es zeigt sich dabei, dass das Kommunikationsgeschäft immer weiblicher wird, sind doch von den 34 Diplomierten 22 frisch gekürte Kommunikationsleiterinnen.

TSR darf gegen M6 klagen

Der lange währende Streit zwischen dem Westschweizer Fernsehen TSR und dem französischen Sender M6 geht in die nächste Runde. Seit 2001 wird M6 in Teilen der Westschweiz mit zwei Signalen ausgestrahlt.

 Der lange währende Streit zwischen dem Westschweizer Fernsehen TSR und dem französischen Sender M6 (siehe ) geht in die nächste Runde. Seit 2001 wird M6 in Teilen der Westschweiz mit zwei Signalen ausgestrahlt. Das zweite Signal überträgt dabei die Schweizer Werbefenster. Aus Sicht von TSR verletzt der Sender mit diesen auf den hiesigen Markt ausgerichteten Werbeblöcken das Urheberrecht und betreibt unlauteren Wettbewerb. Insbesondere heble M6 so die von der TSR für die Schweiz erworbenen Exklusiv-Ausstrahlungsrechte für verschiedene Filme und Serien aus.Nachdem das Freiburger Kantonsgericht im Januar zum Schluss kam, dass TSR gegen die behauptete Urheberrechtsverletzung nicht gerichtlich vorgehen könne, hat das Bundesgericht diesem Entscheid nun nach einem Vorentscheid Mitte Jahr (siehe
) definitiv widersprochen.Laut dem Urteil darf TSR als Lizenznehmer durchaus direkt Urheberrechtsklage erheben, muss allerdings von den Inhabern der Ausstrahlungsrechte dafür autorisiert werden. Das Westschweizer Fernsehen habe überdies die Berechtigung zur Klage wegen Verletzung des Bundesgesetzes über den unlauteren Wettbewerb.
Auf Basis dieses Entscheids muss sich die Freiburger Justiz nun erneut mit dem Fall auseinandersetzen.   

Community-Plattform Youme.net hat definitiv losgelegt

Die Schweizer Community-Plattform Youme.net ist nun definitiv gestartet. Die Online-Social-Network-Plattform, an der auch das Verlagshaus Ringier beteiligt ist, war davor bereits mit Beta-Versionen präsent. Jetzt ist der endgültige Start erfolgt.

 Die Schweizer Community-Plattform Youme.net ist nun definitiv gestartet. Die Online-Social-Network-Plattform, an der auch das Verlagshaus Ringier beteiligt ist, war davor bereits mit Beta-Versionen präsent (siehe Ringier testet Mitmach-Web
). Jetzt ist der endgültige Start erfolgt. Auf Youme.net können User eigene Profile erstellen, Communities bilden und zu Freunden in Kontakt treten. Zu Themenschwerpunkten wie Sport & Lifestyle, Kunst & Unterhaltung, Gesellschaft & Politik Inhalte können die Benützer Inhalte hochladen. Video-Clips, Texte oder Bilder werden gezeigt und bewertet. Ein Redaktionsteam betreut die Plattform und veranstaltet Wettbewerbe zu Themen wie Design, Musik, Film oder Comedy. Im Unterschied zu anderen Online Social Networks, die meist aus den USA stammen, will Youme.net laut eigenen Angaben mehr Nähe bieten, sowohl geografisch wie auch kulturell und sprachlich. Rund 1‘000 Mitglieder haben sich in der Beta-Phase registriert, wie die Betreiber schreiben.

BSW präsentiert das erste Agentur-Ranking seit fünf Jahren

Der Verband der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen BSW hat am Montag zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder eine Agentur-Rangliste veröffentlicht. Im Ranking sind mit Ausnahme der Mediaagenturen, die ein eigenes Ranking publizieren werden, alle BSW-Mitglieder berücksichtigt worden.

 Der Verband der führenden Werbe- und Kommunikationsagenturen BSW hat am Montag zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder eine Agentur-Rangliste veröffentlicht. Im Ranking sind mit Ausnahme der Mediaagenturen, die ein eigenes Ranking publizieren werden, alle BSW-Mitglieder berücksichtigt worden.Als Folge des nach dem Zusammenbruch von Enron und Worldcom in den USA erlassenen US-Börsengesetzes «Sarbanes Oxley Act» hatten die Konzerngesellschaften der internationalen Agenturnetzwerke ihren Tochtergesellschaften seit 2002 die Publikation jeglicher Kennzahlen untersagt, was die Bekanntgabe eines aussagekräftigen Rankings für die nationalen Verbände verunmöglichte.
Nach der teilweisen Lockerung der Sanktionen hat sich BSW Leading Swiss Agencies entschieden das Ranking wieder aufzunehmen. Mit wenigen Ausnahmen hat die Mehrzahl der Agenturen denn auch dem Ranking 2007 zugestimmt und daran teilgenommen. Der Verband hofft, dass in Kürze wiederum alle Mitglieder der Publikation ihrer Kennzahlen zustimmen können.
Laut BSW dient das Ranking vor allem als Orientierungshilfe, ist jedoch nicht wie bei einer Sportveranstaltung als Rangliste zu verstehen. Für Auftraggeber können bei der Agenturwahl nebst qualitativen Aspekten auch Faktoren wie die relative Grösse einer Agentur oder die zur Verfügung stehenden Ressourcen eine Rolle spielen.
Als bemerkenswert hebt der Verband die Tatsache heraus, dass unter den im Ranking erfassten Top-10-Agenturen deren 7 stehen, welche auch im aktuellen Kreativ-Ranking unter den ersten 10 figurieren.
 

 
BSW kündigt Zusammenarbeit mit HWZ anUm den steigenden Bedürfnissen des Marktes und seiner Mitglieder entgegenzukommen, hat der Verband neu das Patronat des «Certificate of Advanced Studies CAS Kundenkommunikation» der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ übernommen. Er berät die Hochschul- und Studienleitung in der Gestaltung des Kursprogramms und ist mit Vertretern aus führenden BSW-Agenturen im Studiengang engagiert.
Die enge Verbindung des BSW zum SAWI, bei dem sehr viele namhafte Vertreter aus Verbandsagenturen als Dozenten tätig sind, wird durch die Kooperation nicht tangiert.

Roger Tinner wird neuer Geschäftsführer des Fundraising Verbands

Der Schweizerische Fundraising Verband agiert ab Anfang 2008 unter neuer Führung. Der bisherige Geschäftsführer Arthur Plotke tritt sein Amt an Roger Tinner, den Mitinhaber der Kommunikationsagentur Freicom, ab.

 Der Schweizerische Fundraising Verband agiert ab Anfang 2008 unter neuer Führung. Der bisherige Geschäftsführer Arthur Plotke tritt sein Amt an Roger Tinner, den Mitinhaber der Kommunikationsagentur Freicom, ab. Plotke konzentriert sich neu auf seine Aufgabe als Geschäftsführer der Freicom Zürich, plant aber sein Wissen via Freicom auch weiterhin in den Verband einzubringen. Tinner verfügt über eine breite Erfahrung in der Kommunikationsbranche und in der Verbandsarbeit. Er soll sich insbesondere an der Entwicklung der Verbandsstrategie beteiligen, die der Vorstand Ende September beschlossen hat.

Tilllate.com knackt international Marke von 2 Millionen Unique Clients

Das Partyportal Tilllate.com erzielte im Oktober international zum ersten Mal eine Reichweite von über zwei Millionen Unique Clients. Dies entspricht nach Angaben der Site-Betreiber einem Wachstum um 64 Prozent seit Jahresbeginn.

 Das Partyportal Tilllate.com erzielte im Oktober international zum ersten Mal eine Reichweite von über zwei Millionen Unique Clients. Dies entspricht nach Angaben der Site-Betreiber einem Wachstum um 64 Prozent seit Jahresbeginn. Rund 2,1 Millionen Unique Clients verbuchte Tilllate.com für den Monat Oktober auf internationaler Ebene. Die Besucherzahlen verteilen sich auf zehn europäische Länder. Die Zahlen zu den Unique Clients stammen für alle Länder mit Ausnahme der Schweiz von Google Analytics. In der Schweiz erhebt Net-Metrix die Besucherzahlen. Hierzulande erzielte die Nightlife-Plattform im September 466’000 Unique Clients.
Parallel zu den Besucherzahlen konnte auch die Zahl der Angestellten erhöht werden. Im Oktober unterhielt Tilllate europaweit 56 Vollzeitstellen und beschäftigte 125 Regionalmanager, die meisten davon allerdings auf Teilzeitbasis. Ausgebaut wurden vor allem die Bereiche IT und Entwicklung sowie Sales. International sind rund 1’500 aktive Fotografen für das Party-Portal unterwegs.

JvM/Limmat: Medikamente brauchen Forschung

Jung von Matt/Limmat zeigt in zwei neuen TV-Spots für Interpharma/Vips, dass dank gezielter Forschung potente Medikamente entwickelt werden können, die einer Krankheit etwas entgegensetzen und so die Lebensqualität verbessern können.

 Jung von Matt/Limmat zeigt in zwei neuen TV-Spots für Interpharma/Vips, dass dank gezielter Forschung potente Medikamente entwickelt werden können, die einer Krankheit etwas entgegensetzen und so die Lebensqualität verbessern können. Die Grundidee der TV-Spots basiert auf der Frage: Woran erkennt man eine verbesserte Lebensqualität? Die Antwort liefern die Patienten gleich selber: Indem sie zuversichtlich neue Projekte in Angriff nehmen und wieder Pläne für die Zukunft schmieden. Um die Authentizität zu untermauern, stehen in den Spots keine Schauspieler vor der Kamera, sondern die betroffenen Patienten selber. Der erste Spot zeigt das Projekt von Edith Harenberg. Ihre drohende Erblindung konnte nicht nur gestoppt, sondern sogar rückgängig gemacht werden. Was ihr ermöglicht hat, ein Ballkleid für ihre Enkelin zu nähen. Der zweite Spot widmet sich dem Vorhaben von Federico Bizzarro, der seinen Kindheitstraum verwirklicht und eine Weltumseglung plant. Trotz der Diagnose Lymphdrüsen-Krebs.
Jung von Matt/Limmat realisiert für Interpharma/Vips zudem die Website Pharma-forschung.ch. Ziel dieser Site ist es, der Öffentlichkeit eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um Pharmaforschung in der Schweiz zu bieten.
Verantwortlich bei Interpharma/Vips:
Thomas B. Cueni (Generalsekretär Interpharma), Walter Hölzle (Geschäftsführer Vips), Sandra Meier (Leiterin Kommunikation Interpharma), Michelle Kindhauser (Communication Manager Interpharma), Martin Rubeli (Kommunikationsbeauftragter Vips). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat Werbung:
Tom Seinige (Creative Direction), Lukas Frei (Art Direction), Alexander Holtz (Text), Yves Gerteis (Grafik), Martin Samsel, Petra Gayko (Strategie, Beratung), Ilonka Galliard (FFF), Rosas’n’Co (Produktion), Borgato&Berté (Regie), White Horse Music (Musik), JingleJungle (Vertonung), On Line Video 46 AG (Postproduction). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat Digital Media:
Achim Jenner, Matthias Adolf (Strategie, Beratung).

Publikumsrat begeistert von Wahlberichterstattung

Der Publikumsrat der SRG ist voll des Lobes über die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens und von Radio DRS am Wahlsonntag: Beide Medien hätten nach Einschätzung des Gremiums den «Wahlmarathon» hervorragend gemeistert, heisst es in einer Mitteilung.

 Der Publikumsrat der SRG ist voll des Lobes über die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens und von Radio DRS am Wahlsonntag: Beide Medien hätten nach Einschätzung des Gremiums den «Wahlmarathon» hervorragend gemeistert, heisst es in einer Mitteilung. Die Berichterstattungen und Beurteilungen lobte der Rat als abwechslungsreich, informativ, schnell und zuverlässig. Eine gelungene Dramaturgie sowie ein klares Sendekonzept hätten den Zuschauerinnen und Zuschauern bei der Orientierung geholfen, die Hochrechnungen wurden nach Ansicht des Rats richtig eingeordnet und als überzeugend stufte er die visuelle Umsetzung mit Übersichtstabellen und Grafiken ein. Die Berichterstattung aus den Regionen fand im Rat ebenfalls Anklang. Zwar hätten nicht alle Korrespondenten gleich professionell agiert, doch die vielen News-Flashes aus den verschiedenen Landesteilen und Regionen hätten der Sendung Lokalkolorit gegeben.
Auch die Arbeit von Radio DRS fand die Zustimmung des Publikumsrats: DRS 1 habe einen «service complet» geboten, während DRS 3 über das Wichtigste der Wahlen informiert habe, ohne die Hörer und Hörerinnen mit Wahlinformationen zu überfluten. Dem Radio-Team attestierten die Rätinnen und Räte ausserdem hohe fachliche Kompetenz.
Nicht ganz einig waren sich die Publikumsräte über den Mehrwert der Experten-Runden. Während sie den einen Zusatzinformationen und neue Perspektiven vermittelten, beurteilten die anderen den Erkenntnisgewinn als mässig.

Geglückter Start für Nachrichtenradio DRS 4

Am Montagmorgen um punkt 6 Uhr ist das erste Schweizer Nachrichtenradio auf Sendung gegangen. Das Programm des neuen Senders bilden vor allem aktuelle News aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

 Am Montagmorgen um punkt 6 Uhr ist das erste Schweizer Nachrichtenradio auf Sendung gegangen. Das Programm des neuen Senders bilden vor allem aktuelle News aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Diese werden alle halbe Stunde verlesen.Tagsüber wird gar jede Viertelstunde ein kurzer Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage gegeben.  Dazwischen werden Hintergrundbeiträge und Gespräche platziert.
Am Montagmorgen war ein Streitgespräch zwischen den beiden Zürcher Ständeratskandidaten Ueli Maurer von der SVP und der grünliberalen Verena Diener zu hören. Diese wurde in der Folge im Gespräch mit einem  Journalisten der Neuen Zürcher Zeitung vertieft.
Mittags und abends strahlt DRS 4 News jeweils die bereits bestehenden Informationssendungen «Rendes-vous» und «Echo der Zeit» von Schweizer Radio DRS aus. Daneben soll vor allem die Live-Sportberichterstattung ausgebaut werden. Mit Konferenzschaltungen in die Fussball- und Eishockeystadien strebt der Sender eine umfassende Informationsvermittlung zu den jeweiligen Spieltagen an.
Das Programm wird in der Deutschschweiz über DAB (Digital Audio Broadcasting), Kabel, Satellit und Internet, jedoch nicht über UKW, verbreitet. Der Kabelnetzbetreiber Cablecom ergänzt mit DRS 4 News sein über 40 Sender umfassendes Radioangebot. Es ersetzt dort das bisher analog empfangbare Voice of America.

Seesicht-Magazin verstärkt Verkaufsteam

Das Zürichsee-Magazin Seesicht hat seine Verkaufsmannschaft ausgebaut und per 1. November Marc Challandes als neuen Anzeigenberater verpflichtet.

 Das Zürichsee-Magazin Seesicht hat seine Verkaufsmannschaft ausgebaut und per 1. November Marc Challandes als neuen Anzeigenberater verpflichtet. Challandes ist gelernter Verkäufer und hat erfolgreich die Prüfung zum Marketingplaner mit eidg. Fachausweis bestanden. Parallel dazu bildete er sich auch zum Verkaufskoordinatoren aus. Der Anzeigenverkauf wird von Luciano Manuzzi geleitet. Gemeinsam betreuen die beiden die Kundschaft des zweimonatlich erscheinenden Lifestyle-Magazins mit einer Auflage von 25’000 Exemplaren. Seesicht erscheint 2008 im fünften Jahr.

Schweizer Verpackungsmesse geht in die zweite Runde

In Kürze öffnet die Verpackungsmesse EasyFairs Verpackung zum zweiten Mal ihre Tore. Sie findet am 7. und 8. November 2007 im Luzerner Messegelände Allmend statt.

 In Kürze öffnet die Verpackungsmesse EasyFairs Verpackung zum zweiten Mal ihre Tore. Sie findet am 7. und 8. November 2007 im Luzerner Messegelände Allmend statt. Die zweitägige Messe präsentiert sich dieses Jahr vergössert: Die Anzahl der Aussteller ist gegenüber dem Vorjahr von 64 auf über 100 Unternehmen gestiegen und die Ausstellungsfläche um 20 Prozent gewachsen. Laut Gunnar Küchler, Geschäftsführer der Veranstalterin EasyFairs Switzerland, ist der Branchentreff damit vollständig ausgebucht.
Im Verpackungsbereich ist das Unternehmen mit 40 Messen in neun Ländern laut eigenen Angaben der grösste europäische Veranstalter. Die Messe in Luzern bietet einen Überblick zu allen Themenbereichen der abpackenden Wirtschaft. Vor der Infobühne der EasyFairs LearnShops können Aussteller wie Besucher daneben kostenlos Referaten zu aktuellen Trends der Branche lauschen.

Europäischer Aktionstag stellt Rechte der Journalisten ins Zentrum

Am 5. November findet der europäische Aktionstag der Journalisten und Journalistinnen statt. Die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) ruft deshalb ihre Mitgliedgewerkschaften mit der Kampagne «Stand up for journalism» auf, am Montag Aktionen für die Verteidigung der Rechte von Journalisten zu organisieren.

 Am 5. November findet der europäische Aktionstag der Journalisten und Journalistinnen statt. Die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) ruft deshalb ihre Mitgliedgewerkschaften mit der Kampagne «Stand up for journalism» auf, am Montag Aktionen für die Verteidigung der Rechte von Journalisten zu organisieren. Die beschleunigte Medienkonzentration, die Tatsache, dass Marketingkriterien zu Lasten der redaktionellen Inhalte immer wichtiger würden, die Personalisierung der Informationen, die Infragestellung der Urheberrechte durch die Verleger und die Beeinträchtigung des Quellenschutzes durch Polizei und Justiz – das seien alles Angriffe auf die Rechte der Journalisten und schliesslich auf die Pressefreiheit, heisst es in einer Mitteilung des EJF-Mitglieds Comedia. Die Mediengewerkschaft nutzt diesen Anlass in einem Communiqué, um wieder einmal an den Verband Schweizer Presse zu appellieren, die Diskussionen im Hinblick auf die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages ernsthaft voran zu treiben.
Dass in der Schweiz seit dem 1. Januar 2004 kein Gesamtarbeitsvertrag für die Beschäftigten der Printmedien in der Deutschschweiz und im Tessin mehr bestehe, bedeute für Journalistinnen und Journalisten nämlich, dass sie zunehmend weniger geschützt seien: «Denn ohne kollektive Garantien gefährden Unsicherheit und das Risiko der Selbstzensur die Arbeitsbedingungen und die Meinungsfreiheit», heisst es in der Mitteilung. Pressefreiheit setze voraus, dass Medienschaffende nach verbindlichen Regeln arbeiten könnten.
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