Sportverlag verstärkt die GL mit Peter van der Touw

Der Sportverlag Europa Medien hat Peter A. van der Touw als Commercial Director und Mitglied der GL neu eingestellt. Mit der Erweiterung der Geschäftsleitung will der Verlag seine internationalen Ambitionen weiterverfolgen.

 
Der Zürcher Sportverlag Europa Medien hat den 41-jährigen Peter A. van der Touw als Commercial Director und Mitglied der Geschäftsleitung neu eingestellt. Van der Touw war zuletzt Geschäftsführer bei Euro RSCG Dialog und davor Managing Director bei MRM Partners in Zürich. Der Kommunikations-Manager übernimmt im Team von Ulrich Kühne-Hellmessen, dem Gründer des Sportverlags und früheren Sportchef des Blicks, die Ressorts Finanzen und Verkauf. Gemäss Mitteilung vom Dienstag will der Sportverlag mit dieser Besetzung seine internationalen Ambitionen weiterverfolgen. Schon seit 2005 lässt die deutsche Fussball-Bundesliga (DFL) sämtliche Printprodukte durch den Schweizer Verlag produzieren. Seit einem Jahr gibt er zudem das Fussball-Magazin Eurosoccer heraus und seit kurzem auch das Quartalsmagazin GCLife des Fussballclubs Grasshoppers Zürich. Im Jahr 2003 gegründet, macht das Unternehmen bereits einen Umsatz von rund 5 Millionen Franken.

SNK organisiert neuen Markenauftritt für B+B Vorsorge

Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) entwickelt gemeinsam mit dem Vorsorgedienstleister B+B Vorsorge die zukünftige Markenstrategie und -positionierung sowie einen neuen visuellen und kommunikativen Auftritt. Umgesetzt wird die Massnahme seit 1. November.

 
Die Zürcher Agentur Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) entwickelt gemeinsam mit dem Vorsorgedienstleister B+B Vorsorge die zukünftige Markenstrategie und -positionierung sowie einen neuen visuellen und kommunikativen Auftritt. Grund für die Erneuerung ist gemäss Mitteilung vom Dienstag ein rasantes Wachstum und die Ausweitung des Angebots in der Vorsorgebranche, was die Anpassung der Markenstrategie und des Markenauftritts an die neuen Gegebenheiten erfordert. Seit dem 1. November präsentiert sich B+B mit neuem Logo und Claim sowie mit einem neuen Erscheinungsbild. SNK erarbeitete für B+B die strategische Positionierung, die Markenarchitektur und das Brand-Design-Konzept. Darauf basierend werden nun schrittweise sämtliche Kommunikationsmittel neu gestaltet. 2008 soll die gezielte Marktbearbeitung folgen. Charakteristisch für den neuen Auftritt ist gemäss Mitteilung die Verwendung von Bildelementen im Stil der Konkreten Kunst.

Multicolor Print kauft Print-Bereich von BuchsMedien

Die Zentralschweizer Akzidenzdruckerei Multicolor Print erwirbt den Printbereich von BuchsMedien. Mit der Übernahme durch die LZ-Medien-Tochter wird das Buchser Unternehmen wieder zu einer Komplettdruckerei.

 Die Zentralschweizer Akzidenzdruckerei Multicolor Print erwirbt den Printbereich von BuchsMedien. Die Mitarbeitenden werden übernommen, der Name BuchsMedien wird beibehalten und die Produktionsstätte in Buchs weitergeführt. Mit der Übernahme durch die LZ-Medien-Tochter Multicolor Print wird BuchsMedien wieder zu einer Komplettdruckerei: Nachdem der Buchser Druckbereich nach der Restrukturierung Ende 2005 die Druckproduktion auf eigenen Maschinen aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt hat, kann das Unternehmen nun wieder die Gesamtherstellung von grafischen Erzeugnissen anbieten. Mit dem Zusammengehen des Buchser Druckbereichs und der Multicolor Print können in Zukunft Kräfte konzentriert und Synergien erschlossen werden, heisst es in einer Mitteilung. Zudem steht das unabhängige Key-Account-Management in Buchs Kunden und Partnern weiterhin für die Optimierung von Produktionsprozessen zur Verfügung.

Oliver Pargätzi und Thomas Frei neu bei Tamedia

Der 33-jährige Oliver Pargätzi wird als Key Account Manager Isabelle Kropf beim Tages-Anzeiger ersetzen. Bei der Sonntagszeitung übernimmt Thomas Frei die Nachfolge von Adriano Valeri im Verkaufsteam.

 
Per 3. Januar 2008 gibt es im nationalen Verkaufsteam des Tages-Anzeigers einen Wechsel: Der 33-jährige Oliver Pargätzi wird als Key Account Manager Isabelle Kropf ersetzen, welche aus privaten Gründen ins Ausland zieht. Pargätzi arbeitete zuletzt bei der Publisuisse, davor war er jahrelang in der Printbranche tätig. Seit Anfang November ist das Verkaufsteam der Sonntagszeitung wieder komplett. Der 30-jährige Thomas Frei tritt die Nachfolge von Adriano Valeri an, wie die Tamedia am Dienstag meldete. Frei ist ein ausgewiesener Printspezialist und arbeitete zuletzt als Gebietsverkaufsleiter bei Ringier Zeitungen und davor in verschiedenen Marketing- und Verkaufsfunktionen bei Tamedia.
    

Oliver Pargätzi, Thomas Frei

Studie: Web 2.0 in der Schweiz untersucht

Das Interesse für Web 2.0 ist vorhanden, doch genutzt wird es zurückhaltend. Dies geht aus einer Studie der Bernet PR und des MAZ – der Schweizer Journalistenschule hervor. Sie zeigt erstmals, wieweit Deutschschweizer Unternehmen, Verwaltungen und NGOs Kommunikationsmittel nutzen, die unter dem Stichwort Web 2.0 subsumiert werden können.

 Das Interesse für Web 2.0 ist vorhanden, doch genutzt wird es zurückhaltend. Dies geht aus einer Studie der Bernet PR und des MAZ – der Schweizer Journalistenschule hervor. Sie zeigt erstmals, wieweit Deutschschweizer Unternehmen, Verwaltungen und NGOs Kommunikationsmittel nutzen, die unter dem Stichwort Web 2.0 subsumiert werden können. Klar durchgesetzt hat sich das Lesen von Weblogs: Zwei Drittel der Befragten tun dies im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit. Klar im Vordergrund stehen Fachblogs, journalistische Blogs und Konsumentenblogs. Drei Viertel schreiben nie Kommentare und nur 12,2 Prozent führen selbst ein Blog. Nur 7,9 Prozent bedienen Blogger mit Medienmitteilungen und nur 3,4 Prozent laden sie zu Medienkonferenzen ein.
Online-Abonnemente für ihre aktuellen Inhalte bieten über die Hälfte der befragten Deutschschweizer Organisationen. 45,1 Prozent setzen auf E-Mail-Abos, 13,4 Prozent auf die neue Anwendung RSS. Hier zeigen sich öffentliche Verwaltungen als Pioniere: Beachtliche 42 Prozent der RSS-Nennungen fallen auf diesen Bereich.
Ein Viertel der Deutschschweizer Organisationen erlaubt Web-Kommentare und ein Viertel plant dies. Tief liegt der Anteil derer, die Besucher dazu einladen, Inhalte auf die eigene Website zu stellen: 6,9 Prozent erlauben das Hochladen von Texten, Bildern oder Videos. Video-Podcasts führen hingegen bereits 45,7 Prozent, Audio-Podcasts 37,8 Prozent in ihrem Angebot.
Knapp die Hälfte der Deutschschweizer Unternehmen, Verwaltungen und NGOs verfolgt Web-Inhalte ganz gezielt. Davon sind zwei Drittel täglich auf der Suche. 60,1 Prozent recherchieren intern mit Suchmaschinen, RSS-Abos oder spezieller Software.
Nur sehr wenige Unternehmen, Verwaltungen und NGOs stellen eigene Bilder, Videos oder Lesezeichen auf öffentliche Plattformen wie YouTube oder Flickr. Knapp zehn Prozent tun dies mit Videos, 7,3 Prozent mit Fotos und 4,9 Prozent mit Lesezeichen. Damit scheint sich diese Web 2.0-Dialogform nur wenig für die kommunikativen Ziele der Befragten zu eignen. 91,5 Prozent geben an, dass sie weder in virtuellen Welten wie Second Life präsent sind, noch dies für die Zukunft planen.
Kooperativ geführte Wissens-Seiten haben auch im geschäftlichen Alltag Akzeptanz erreicht: 12,5 Prozent der Befragten setzen Wikis ein, 10,6 Prozent für die interne Kommunikation. Und weitere 12,5 Prozent planen eine Einführung in den nächsten zwei Jahren.
Die Resultate basieren auf der Online-Befragung der grössten Schweizer Unternehmen, Verwaltungen und NGOs mit einer repräsentativen Stichprobe von 104 Antwortenden.

Neue Führungsstruktur beim Beobachter

Beobachter-Chefredaktor Balz Hosang übernimmt im Frühling 2008 die publizistische Gesamtverantwortung für alle Aktivitäten der Publikumszeitschrift. Er gibt auf eigenen Wunsch zu diesem Zeitpunkt die Chefredaktion ab. Die Ernennung eines neuen Chefredaktors soll in den nächsten Monaten erfolgen.

Beobachter-Chefredaktor Balz Hosang übernimmt im Frühling 2008 die publizistische Gesamtverantwortung für alle Aktivitäten der Publikumszeitschrift. Er gibt auf eigenen Wunsch zu diesem Zeitpunkt die Chefredaktion ab. Die Ernennung eines neuen Chefredaktors soll in den nächsten Monaten erfolgen.
Hosangs künftiger Verantwortungsbereich umfasst neben dem Titel Beobachter auch die publizistische Führung der Kompakt-Beilagen, des Beratungszentrums, der Online-Aktivitäten, des Buchverlags, der Medienpartnerschaften sowie neuer Projekte.
Nach dem Relaunch im März strebe der Beobachter weiteres Wachstum in allen Bereichen an, was eine breite Abstützung der operativen Führung erfordere, heisst es in einer Mitteilung der Herausgeberin Axel Springer Schweiz. Verschiedene Projekte in Redaktion und Beratung stehen nach Angaben des Verlags kurz vor der Lancierung. Neben der Zeitschrift Beobachter und dem Beratungszentrum wird auch für den Bereich «Kompakt-Beilagen und Line Extensions» ein eigenständiges Team aufgebaut.
Laut Ralph Büchi, CEO von Axel Springer Schweiz, werde Balz Hosang in diesem Wachstumsprozess für Kontinuität, journalistische Qualität und optimale Vernetzung aller Aktivitäten verantwortlich zeichnen.
Neben dem neuen Chefredaktor wird in den nächsten Monaten auch die Besetzung weiterer Positionen in der Führungsstruktur erfolgen. Die Verlagsleitung des Beobachters liegt unverändert bei Roland Wahrenberger, Mitglied der Gruppenleitung von Axel Springer Schweiz. Balz Hosang bleibt in seiner neuen Funktion Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von Axel Springer Schweiz.

Swisscable: Anbieter wie Zattoo profitieren einseitig

Der Verband der Schweizer Kabel-TV-Unternehmen Swisscable ist der Ansicht, dass Internetfernseh-Anbieter einseitig von der Netzinfrastruktur der Kabel-TV-Unternehmen profitieren.

 Der Verband der Schweizer Kabel-TV-Unternehmen Swisscable ist der Ansicht, dass Internetfernseh-Anbieter einseitig von der Netzinfrastruktur der Kabel-TV-Unternehmen profitieren. Das führe zunehmend zu Kapazitätsengpässen auf den Netzen, wird Verbandspräsident Hajo Leutenegger in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. Grundsätzlich betrachtet Swisscable Zattoo & Co. aber nicht als Konkurrenz: «Internetfernsehen sehen wir als Ergänzung zum Kabel-TV-Angebot», so Leutenegger. Wegen der Belastung der Netzinfrastruktur durch Internetfernsehen wird Swisscable in den nächsten Monaten analysieren, ob und was für konkrete Massnahmen möglich sind. «Es geht uns keineswegs um einen Angriff auf Zattoo oder Youtube», betonte Swisscable-Geschäftsführerin Claudia Bolla-Vincenz gegenüber der Werbewoche. «Wir wollen einfach herausfinden, wie wir den Datenverkehr am besten handhaben können». Bolla-Vincenz vergleicht ihn mit dem Verkehr auf einer Autobahn: «Da gibt es ja auch die Kriech- und die Überholspur, und es können nicht alle auf der gleichen Spur fahren». Lösungen in Zusammenarbeit mit den Anbietern von Internet-TV sind für Swisscable ein Option. «In Frankreich beispielsweise wurde ein Portal geschaffen für Internet-TV-Dienste, auf das jene Kunden zugreifen können, die das möchten», erklärte Bolla-Vincenz.
Wichtig ist dem Verband, dass der Kunde jenes Angebot erhalte, dass er auch tatsächlich nutze und nicht von anderen Diensten in seiner Netzkapazität eingeschränkt werde. Denkbar wäre also, dass es spezifische Angebote gibt für jene Nutzer, die Internetfernsehen beziehen. Dass die Kunden dafür zusätzlich bezahlen müssten, ist laut Bolla-Vincenz nicht zwingend. Wann eine mögliche Lösung realisiert werden könnte, ist noch offen.
«Wir sind offen für Gespräche», sagte Dominik Schmid, bei Zattoo verantwortlich für den deutschsprachigen Raum. Man sei sich grundsätzlich des Problems bewusst, dass Internet-TV grosse Datenmengen benötige. «Aus Konsumentensicht ist es aber sicher nicht sinnvoll, einzelne Dienste komplett auszuschliessen. Wenn das ein Kabelnetzanbieter tun würde, zeigt sich unserer Meinung nach rasch, ob die Kunden das goutieren», meinte Schmid. Die Industrie müsse eine Lösung finden, die alle Angebote berücksichtigt. Zattoo sei gerne bereit, sich diesbezüglich mit den Kabelnetzanbietern zu unterhalten. Bis jetzt fanden noch keine offiziellen Gespräche statt.
 

Carole Scheidegger
 

Espace verkauft Radio Canal 3 zurück nach Biel

Die Tamedia-Tochter Espace Media Groupe hat zwei Drittel des zweisprachigen Bieler Lokalradios Radio Canal 3 an Radiobilingue verkauft. Damit wird Espace-Tamedia eine überzählige Konzession los und das Lokalradio geht zurück in Bieler Hände.

 
Die Tamedia-Tochter Espace Media Groupe hat zwei Drittel des zweisprachigen Bieler Lokalradios Radio Canal 3 an Radiobilingue verkauft. Radiobilingue ist eine Gesellschaft im Besitz mehrerer Bieler Unternehmen und Persönlichkeiten, und war bereits seit längerem als interessierte Käuferin bekannt (siehe: Ein Bieler Netz für Canal 3
). Espace bleibt mit rund einem Drittel am Sender beteiligt. Der neue Verwaltungsrat von Canal 3 setzt sich aus fünf Mitgliedern von Radiobilingue und einem Vertreter von Espace zusammen. Über den Kaufpreis hätten die Parteien Stillschweigen vereinbart, heisst es in der Mitteilung. Radio Canal 3 ging Ende 2004 in den Besitz von Espace über, welche in der Folge erhebliche Mittel in die Erneuerung der technischen Infrastruktur und in die Neupositionierung des erfolgreichen zweisprachigen Lokalsenders investierte. Canal 3 erreicht heute täglich 51’000 deutschsprachige und 48’000 französischsprachige Hörerinnen und Hörer im Sendegebiet. Das französischsprachige Programm von Canal 3 wurde in diesem Jahr von der Branche zum «Radio of the Year» gewählt.
Der Verkauf des Radios durch die Espace Media Groupe erfolgt aufgrund des am 1. April 2007 in Kraft getretenen neuen Radio- und Fernsehgesetzes, das keinem Anbieter den Besitz von mehr als zwei Radiokonzessionen erlaubt. Die Espace Media Groupe und Tamedia, die ihren Zusammenschluss am 1. Oktober 2007 vollzogen haben, verfügten gemeinsam über vier Konzessionen: Radio 24, Radio Basilisk, das Hauptstadtradio Capital FM und Canal 3. Deshalb war Espace zum Verkauf der Aktienmehrheit eines Radios gezwungen. Tamedia hat ihrerseits kürzlich Radio Basilisk verkauft.

VSD animiert Druckereien zu klimaneutralem Drucken

Die Sorge ums Klima lässt den Verband der Schweizer Druckindustrie (VSD) zu handfesten Massnahmen greifen. Er ist eine Partnerschaft mit dem Klimaschutz-Berater ClimatePartner eingegangen und will die Druckbranche zu umweltfreundlichem Drucken bringen.

 Die Sorge ums Klima lässt den Verband der Schweizer Druckindustrie (VSD) zu handfesten Massnahmen greifen. Er ist eine Partnerschaft mit dem Klimaschutz-Berater ClimatePartner eingegangen und will die Druckbranche zu umweltfreundlichem Drucken bringen. Mit einem Rechenverfahren von ClimatePartner, das der VSD unterstützt, können die interessierten Druckereien ihre CO2-Emissionen berechnen. Das Verfahren berücksichtigt in einem prozessorientierten Ansatz die jeweilig unterschiedlichen Begebenheiten eines Betriebs. Auf diesem Wege können Druckereibetriebe selbständig Emissionsbilanzen von Druckerzeugnissen erstellen, die Grundlage für die Umsetzung eines klimaneutralen Druckerzeugnisses. «Das Rechenergebnis sagt den Druckereien, welchen Betrag sie kompensieren müssen. Es untersucht die ganzen Prozesse, nicht nur einzelne Produkte», erklärte der zuständige VSD-Projektleiter René Theiler. Druckereien mit schlechter Energiebilanz müssen entsprechend ihrem Verbrauch höhere Entschädigungen zahlen.
Theiler betont, dass sich die VSD-Initiative nicht in einem blossen «Ablasshandel», sprich Kompensationszahlungen, erschöpft. Wenn ein Betrieb das Zertifikat «Klimaneutral Drucken» erhalten will, muss er sich einem Check seiner Energie unterziehen. Dieser liefert auch alle notwenigen Informationen für die Umsetzung von Energieeffizienzmassnahmen. «Um transparent zu machen, welche Druckerei in Sachen Klimaschutz gut abschneidet, werden wir künftig auf unserer Website die Namen vorbildlicher Betriebe publizieren», erklärte Theiler.
Der VSD wird daneben mit einem Öko-Rating-System im Themenfeld Umweltschutz aktiv. Dieses System umfasst verschiedene ökologische Themen, die für Druckereien und ihre Kunden in Zukunft relevant sind. Ab Februar 2008 wird es für Druckkunden als Entscheidungsgrundlage verfügbar sein. Bestandteile des Öko-Ratings sind unter anderem der Prozess «Klimaneutral Drucken», der «Winergie-Check», die FSC-Zertifizierung sowie das Umweltmanagementsystem ISO 14001. Zusammen mit Partnern dieses Projektes informiert der VSD am Mittwoch, 21. November 2007 ab 17.00 Uhr in der Blumenhalle Eventhall & Lounge, Zürich-West über die Chancen und den richtigen Weg, die Ziele zu erreichen. Die Veranstaltung ist kostenlos, Interessierte können sich beim VSD, Telefon 031 351 15 11, René Theiler informieren.

Gewinner des Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreises nun bekannt

Der Atlantis-Verlag und Trickfilmmacher Ted Sieger erhalten den diesjährigen Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis. In der Kategorie «Bücher» wird die Sachbuch-Reihe «Atlantis Thema» ausgezeichnet.

 Der Atlantis-Verlag und Trickfilmmacher Ted Sieger erhalten den diesjährigen Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis. In der Kategorie «Bücher» wird die Sachbuch-Reihe «Atlantis Thema» ausgezeichnet. Sie nehme die Neugier der Kinder ernst, heisst es in einem Communiqué des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). Der Verlag sei engagiert und gehe bezüglich Darstellung und Themenwahl einen «innovativen Weg».In der Kategorie «Non-Book» geht die Auszeichnung an Filmemacher Ted Sieger. Sein auf DVD erhältlicher, weihnächtlicher Trickfilm «Der vierte König» wurde in der Mitteilung vom Montag als «warmherzig und humorvoll» gewürdigt.
Der Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis wird alle zwei Jahre vom SIKJM und dem Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer vergeben. Die Preissumme beträgt jeweils 10’000 Franken. Die Übergabe findet am 20. November, dem Tag des Kindes, in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt.

Zu guter Letzt: Der Umsatz bestimmt die Nähe zu Gott

Ein etwas absurdes Lehrstück darüber, wie man in seinem Unternehmen die Konkurrenzsituation anheizt, liefert derzeit die deutsche Springer-Gruppe. Beim anstehenden Umzug der Bild-Redaktionen von Hamburg ins Springer-Hochhaus in Berlin – derzeit nur Domizil von Welt und Berliner Morgenpost – ist ein belustigender Kampf um die Belegung entbrannt.

 Ein etwas absurdes Lehrstück darüber, wie man in seinem Unternehmen die Konkurrenzsituation anheizt, liefert derzeit die deutsche Springer-Gruppe. Beim anstehenden Umzug der Bild-Redaktionen von Hamburg ins Springer-Hochhaus in Berlin – derzeit nur Domizil von Welt und Berliner Morgenpost – ist ein belustigender Kampf um die Belegung entstanden. Wobei, eigentlich hat sich der Kampf zwischen der blauen Welt-Gruppe und der roten Bild-Gruppe schon aus der Ferne entschieden. Die Chefredaktion der Bild-Zeitung um Kai Diekmann wird demnach im Frühjahr in den 16. Stock des Hochhauses einziehen. Dafür muss Christoph Keese, Chefredakteur von Welt am Sonntag, Welt Online und Sprecher der gesamten Gruppe aus Welt und Berliner Morgenpost, in den 14. Stock umsiedeln. Auch der neue Newsroom der Welt-Blätter muss der roten Fraktion weichen: Im 15. Stock macht sich bald die Mannschaft von Bild am Sonntag breit. Die Blauen müssen ihre News im erniedrigend tief gelegenen 14. Stock aufbereiten. Natürlich ist das alles längst kein Zufall. «Wer mehr Geld bringt, darf auch weiter oben sitzen», lässt der in der göttlichen Höhe des 18. Stocks angesiedelte Vorstand verlauten und verschärft damit die Rivalität zwischen der profitablen Bild- und der defizitären Welt-Gruppe. Irgendwie entwickelt man starkes Mitleid mit den Mitarbeitern im Parterre.

Frank Baumann macht den Muggli für die Cablecom

Auf dem Infokanal der Cablecom erklärt derzeit ein seltsamer Elektrofachmann samt Assistent, wie man den Mediabox-Recorder der Netzbetreiberin installiert und programmiert. Gespielt werden die beiden von Frank Baumann und Kaydee.

Auf dem Infokanal der Cablecom erklärt derzeit ein seltsamer Elektrofachmann, wie man den Mediabox-Recorder der Netzbetreiberin installiert und programmiert: Fredi Muggli besucht zusammen mit seinem Lehrling Kunden und demonstriert ihnen, wie das neue Gerät funktioniert. Dass Fredi Muggli etwas tollpatschig wirkt und der Assistent auch kein Ausbund an Eleganz ist, liegt daran, dass es sich bei dem schrulligen Fachmann und dem Lehrling um den TV-Satiriker und Werber Frank Baumann sowie den Komiker Kaydee handelt. Mit künstlichen Zähnen und einer mörderischen Brille gibt Baumann den übertrieben hilfsbereiten Chef, der alles daran setzt, seine Kunden glücklich zu machen. «Eigentlich wollte ich die Rolle des Fredi Muggli noch viel schräger anlegen, aber wir dürfen die Cablecom-Kunden ja auch nicht überfordern – es reicht schon, wenn das Publikum ein bisschen schmunzeln oder staunen kann», erklärt Baumann in einer Mitteilung seines Unternehmens Wörterseh.
Die ersten sechs Folgen laufen bereits auf dem Infokanal der Cablecom, weitere sind in Arbeit. Die dreiminütigen Kurzfilme sind reportageartig gefilmt. Sie sollen dem Zuschauer vermitteln, dass der Mediabox-Recorder narrensicher ist, wenn ihn sogar Muggli und Kaydee bedienen können: «Wenn es der Muggli kann, dann kann es jeder!».

get_footer();