Summ, summ, summ, Biene, pass auf!

Versicherungen Wie leicht Arbeitsunfälle auch Profis zustossen, illustriert Ruf Lanz für SuvaPro.

 
Versicherungen Wie leicht Arbeitsunfälle auch Profis zustossen, illustriert Ruf Lanz für SuvaPro. 
Ähnlich wie bei Banken ist auch Werbung für Versicherungen für Kreative nicht immer nur ein Honiglecken, wenn man sich dabei nicht auf völlig abgesicherten Pfaden bewegen will. Ruf Lanz hat für SuvaPro einen unkonventionellen Weg gefunden. Das Sujet mit der fleissigen Biene ermöglicht es SuvaPro, alle Berufsgruppen anzusprechen, «ohne gegenüber einer bestimmten Gruppe den Mahnfinger zu erheben», meinen Danielle Lanz und Markus Ruf. Ihre Agentur betreut neben der Angebotsmarke SuvaLiv, die sich für die Sicherheit in der Freizeit einsetzt, auch das Budget der Angebotsmarke SuvaPro. Damit setzt sich die Suva für die Sicherheit am Arbeitsplatz ein und unternimmt grosse Anstrengungen in der Prävention von Berufsunfällen und Berufskrankheiten. Einerseits geschieht dies über direkte Massnahmen in den zahlreichen Suva-versicherten Betrieben. Anderseits über breite Kommunikationskanäle. Dazu gehört dieses neue Printsujet. Es zeigt am Beispiel einer verzweifelten Arbeitsbiene in einer fleischfressenden Pflanze auf überraschende Weise, dass selbst Profis nicht vor Unfällen gefeit sind. Denn oft werden die Gefahren am Arbeitsplatz unterschätzt. Oder die eigenen Fähigkeiten überschätzt. Die Anzeige ist derzeit in Publikumszeitschriften und Zeitungen zu sehen.
Andreas Panzeri

Radio 24 weitet Sendegebiet aus

Der Zürcher Privatsender Radio 24 ist auf der Frequenz 92.1 MHZ nun auch in den bisher nur teilweise versorgten Bezirken Andelfingen und Bülach klar empfangbar.

 Der Zürcher Privatsender Radio 24 ist auf der Frequenz 92.1 MHZ nun auch in den bisher nur teilweise versorgten Bezirken Andelfingen und Bülach klar empfangbar. Die Inbetriebnahme einer neuen Sendeanlage im Rahmen der bestehenden Konzession ermögliche es Radio 24, die Versorgung in diesen Gebieten zu realisieren, teilte der Sender mit. Die neue Anlage am Standort Buchberg-Honegg sorge für einen optimalen Empfangsübergang zwischen Eglisau und Schaffhausen. Zusätzlich übernehme sie eine Füllfunktion für die Versorgung der Autobahn ab Henggart bis Schaffhausen.

Kino erhält klar Vorrecht vor DVD

So lange ein Film noch im Kino läuft, darf er nicht als Leih- oder Kauf-DVD erhältlich sein. Dies hielt das Bundesgericht am Mittwoch mit der Bestätigung eines Urteils gegen einen Genfer Videoklub nochmals fest.

 So lange ein Film noch im Kino läuft, darf er nicht als Leih- oder Kauf-DVD erhältlich sein. Dies hielt das Bundesgericht am Mittwoch mit der Bestätigung eines Urteils gegen einen Genfer Videoklub nochmals fest. Der Schweizer Verleiher der beiden Filme «Million Dollar Baby» und «The Merchant of Venice» hatte 2005 gegen einen Genfer Videoclub geklagt. Der Laden hatte 180 aus Nordamerika stammende DVDs der beiden Filme zum Kauf und zur Ausleihe angeboten. Dies geschah noch während die Filme in den Genfer Kinos liefen. Laut dem Urbeil verbietet das Urheberrechtsgesetz den Verkauf oder Verleih von Filmen die noch im Kino zu sehen sind.
Nachdem das Bundesgericht den Entscheid des Genfer Kantonsgerichts bestätigt hat, muss der Videoklub nun 16’000 Franken Schadenersatz zahlen. Wie der Schweizerische Videoverband und der Branchenverband ProCinema in einer Medienmitteilung festhalten, werden alle Videoklubs über den Entscheid informiert.

Mehr Fakten über Fachmedien

Leser-Analyse Der kleinauflagigen Fachpresse fehlt es an Marktdaten. Darum stärkt ihr der Verlegerverband den Rücken mit einem neuen Instrument.

Leser-Analyse Der kleinauflagigen Fachpresse fehlt es an Marktdaten. Darum stärkt ihr der Verlegerverband den Rücken mit einem neuen Instrument. Das Problem ist für die Fach- und Spezialpresse alt: Selbst Titel, die bei der Mach Basic der Wemf mitmachen, erhalten zu wenig Datenmaterial, um ihre Qualitäten und Defizite im Lesermarkt ausreichend repräsentativ analysieren zu können. Die Auflagen sind zu klein, das Zielpublikum zu spezifisch und folglich die Fallzahlen oft zu gering. Schon das Herunterbrechen der erhaltenen Reichweite auf Alter oder Wirtschaftsgebiete ist bisweilen fragwürdig. Doch Fachpresse-Verleger erfahren es immer wieder: Wer keine oder zu wenig aussagekräftige Leistungsdaten ausweist, hat im Werbemarkt einen schweren Stand. Denn die Kunden wollen wissen, wer mit welcher Intensität ein Medium nutzt. Und sie wollen Medien, insbesondere solche mit ähnlichem Zielpublikum, leistungsmässig miteinander vergleichen. Bisher gab es dafür aber kein geeignetes Instrument. Die eine oder die andere Branche hat zwar bei der Wemf eine eigene Reichweitenstudie (Media-Analyse) in Auftrag gegeben (etwa MA Med oder MA IT Business). Doch diese haben zwei Nachteile: Wegen der erforderlichen Grundgesamtheit wurden sie oft zu teuer, um mehrmals durchgeführt zu werden (Beispiel MA Med). Oder die Branche konnte sich gar nicht erst einigen, weshalb etwa die MA IT Business zuletzt zu einer Auftragsstudie eines einzelnen Verlages verkam, die von den andern nicht akzeptiert wurde.
Nun hat sich der Verband Schweizer Presse unter der Führung der Arbeitsgruppe Q-Publikation diesem Thema angenommen und zusammen mit dem Marktforschungsinstitut IHA-GfK eine neue Studienanlage entwickelt, mit welcher die einzelnen Fachzeitschriften relativ kostengünstig (ab 6800 Franken)
ihre Leistungen gegenüber Mediaplanern und Werbeverantwortlichen transparent machen können – und zwar nach Branchen und mit standardisiertem Fragebogen. Es sei das Ziel, «den Fachverlagen branchenspezifisch vergleichbare und verlässliche Informationen zu verschaffen», sagte Ruedi Kaufmann, Leiter Medienforschung bei IHA-GfK. Natürlich sollten die Studien auch wissenschaftliche Anforderungen erfüllen.
Im Gegensatz zu den Media-Analysen der Wemf wird das neue Instrument «Leser-Analyse Fachpresse» genannt. «Sie ist keine Reichweitenstudie», stellt Toni Vetterli vom Verband klar. Denn bei einer Media-Analyse, beispielsweise für die Tourismusbranche, würden alle in diesem Bereich tätigen Behörden, Verbände, Gastrobetriebe und Firmen die Grundgesamtheit bilden. Die Grundgesamtheit der Leser-Analyse Fachpresse hingegen würde auf den Abo-Stämmen jener Titel
basieren, die sich an der Studie über Tourismus-Fachtitel beteiligen. Jeder teilnehmende Verlag muss also seine Abo-Adressen der IHA-GfK aushändigen. Aus der Adressdatei jedes Titels zieht dann das Institut Adressen und befragt 200  Personen  (je nach Auftrag auch mehr) per Online-Fragebogen. Dieser enthält einen standardisierten Teil zur Person und zum Informations- und
Leseverhalten sowie einen zweiten titelspezifischen Teil, bei dem die Lesermeinung zur konkreten Zeitschrift erfragt wird. Die Fachverlage erhalten aus der Leser-Analyse also soziodemografische Angaben sowie Informationen darüber, welchen Stellenwert ihr Titel für die Befragten hat. Dazu gehört auch, wie ein Titel genutzt und beurteilt wird. «Die Leser-Analyse Fachpresse soll einerseits Sicherheit in die Planung von Werbegeldern bringen und andererseits den Redaktionen ein Stärken-Schwächen-Profil liefern, welches gewisse Eigenschaften bestätigt oder zu Verbesserungen anregen wird», sagt Vetterli. Geplant ist ausserdem, die Leser-Analysen je  Branche alle zwei bis drei Jahre zu wiederholen.
Vetterli hofft nun, dass das neue Instrument von der Fachpresse akzeptiert wird: «Indem sich die Fachzeitschriften auf eine Standardstudie konzentrieren, erleichtern sie den Nutzern, also den Werbeauftraggebern und Mediaagenturen, den Umgang mit der Studie und mit der Wertung der Daten», sagt er.
Bereits wurde das neue Instrument von 22 Titeln aus dem Gesundheitsbereich erprobt. Für die anderen Branchen sind nächstes Jahr vier weitere Erhebungswellen vorgesehen. Obwohl vom Verband Schweizer Presse und von der Fachgruppe Q-Publikation initiiert, steht das neue Instrument nicht nur Verbandsmitgliedern zur Verfügung. Nichtmitglieder bezahlen aber 1000  bis 2000 mehr für die Teilnahme.
Markus Knöpfli
Warum die IHA-GfK statt der Wemf? 
Eigentlich würde den Verlegern mit der Wemf
eine Branchenforschungs- organisation zur Verfügung stehen, die für Erhebungen wie die neuen Leser-Analysen prädestiniert wäre. Trotzdem wählte das Projektteam des Verlegerverbands nach einer Ausschreibung unter drei Marktforschungsfirmen (ohne Wemf) die IHA-GfK. Doch warum machte man überhaupt eine Ausschreibung? Toni Vetterli begründet dies mit dem spezifischen Charakter des Forschungsprojekts. «Es war von Anfang an klar, dass es sich nicht um eine grosse Marktuntersuchung, sondern voraussichtlich um eine Vielzahl kleinerer Studien mit identischer methodischer Grundlage handeln wird», sagt er. Deshalb habe man darauf geachtet, dass der Kontakt des Instituts zu den Verlagen möglichst direkt sein würde, insbesondere bezüglich Adressbeschaffung, Zusatzfragen oder Spezialauswertungen. «Da die Wemf selbst aber keine Befragungen durchführt, sondern dafür wiederum Institute beauftragt, wäre das Handling zu kompliziert geworden», sagt Vetterli. Und weiter: «Wir hatten einen auf die Bedürfnisse der Fachpresse zugeschnittenen Forderungskatalog. Der Hauptpunkt: Die Studie sollte kostengünstig, wissenschaftlich, auf alle Branchen anwendbar und rasch realisierbar sein.» Doch mit der Wemf
habe ein regelmässiger Austausch stattgefunden, um zu verhindern, dass die Leser-Analyse in die Nähe einer Reichweitenstudie rückt oder als solche wahrgenommen werden könnte. «Wemf-Forschungsleiter Harald Amschler hat sogar den Fragebogen für die Leser-Analyse geprüft», sagt Vetterli.

Ruf Lanz verscheucht für die Suva die Cowboys von der Piste

Die Skipiste ist ein gefährliches Pflaster. 32 Prozent aller Sportunfälle in der Schweiz sind Wintersportunfälle. Schuld ist dabei vor allem der Mensch: Auf den hiesigen Skipisten wird zu schnell gefahren und zu wenig Rücksicht genommen.

 
Die Skipiste ist ein gefährliches Pflaster. 32 Prozent aller Sportunfälle in der Schweiz sind Wintersportunfälle. Schuld ist dabei vor allem der Mensch: Auf den hiesigen Skipisten wird zu schnell gefahren und zu wenig Rücksicht genommen. Es herrschen Wild West-artige Verhältnisse. Im Auftrag von SuvaLiv hat die Zürcher Werbeagentur Ruf Laz nun ein auf die Gefahren des Skirowdytums aufmerksam machendes Plakat entworfen. Ein Skischuh mit Sporen fordert dazu auf, sich auf den Pisten nicht wie die Cowboys und Cowgirls im Wilden Westen zu benehmen. Der Skischuh ist derzeit sowohl in den Skigebieten wie auch als Plakatsujet zu sehen. Verantwortlich bei der Suva:
Susan Huber-Brun (Werbung + Kommunikation SuvaLiv), Edith Müller-Loretz (Schneesport-Leiterin SuvaLiv).Verantwortlich bei Ruf Lanz:
Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Grit Wolany (Art Direction), Torsten Maas (Text), Michèle Leibacher (Beratung), Felix Streuli (Fotografie).

Zwei auf gleicher Wellenlänge

Privatradio Trotz Handänderung beim Bieler Radio Canal 3 kooperiert der Lokalsender weiterhin mit Espace Media. Diese hat sich das Vertrauen mehrfach erarbeitet.

 
Privatradio Trotz Handänderung beim Bieler Radio Canal 3 kooperiert der Lokalsender weiterhin mit Espace Media. Diese hat sich das Vertrauen mehrfach erarbeitet. 
Als 2004 die Espace Media Groupe beim damals maroden Bieler Lokalradio Canal 3 einstieg, war man beim lokalen Verein Canal Bilingue keineswegs erfreut. Der Verein aus Vertretern der lokalen Wirtschaft, Politik und Behörden hätte den Sender lieber selber übernommen. Als Reaktion auf den Einstieg des Berner Konzerns gründeten sie die Firma Radio Bilingue SA, weil sie zunächst befürchteten, dass Espace Media die französische Frequenz von Canal 3 aus Spargründen einstellen könnte. Sie hofften damals, dass das Bakom die Kozession von Canal 3 ihnen und nicht der Espace Media übertragen würde. Doch diese Rechnung ging nicht auf.Heute, drei Jahre später, sitzen die damaligen Kontrahenten nicht nur am selben Tisch, sondern demnächst wohl auch im selben Verwaltungsrat – in jenem von Canal 3. Dies, weil Espace Media neuerdings zu Tamedia gehört, diese aber gemäss RTVG neben Radio 24 und Capital FM keine weiteren Radios besitzen darf. Darum muss sie den Bieler Sender abstossen. Für die Bieler bietet sich damit eine einmalige Chance: Dank Medienkonzentration kommen sie zur lang ersehnten Konzession. Schon früh traten sie deshalb mit Espace Media in Verhandlungen.
Erstaunlich ist dabei, dass von den früheren Ressentiments nichts mehr zu spüren ist. Im Gegenteil: «Die Ängste sind abgebaut, Espace Media betreibt Canal 3 professionell», konstatierte Thomas Eichelberger, VR-Präsident von Radio
Bilingue SA, schon im letzten Frühjahr. Als dann Mitte Jahr das französische Programm von Canal 3 auch noch einen signifikanten Reichweitengewinn auswies und deswegen von der Radiobranche zum «radio of the year» erkoren wurde, hatte Espace Media in Biel definitiv das Vertrauen zurückgewonnen.
Unverzichtbare NeukonzessionDas Vertrauen ist so stark, dass die Bieler sogar auf eine vollständige Bieler Lösung verzichten: Auf deren Wunsch bleibt Espace Media auch künftig mit rund einem Drittel beteiligt und mit einem Sitz im sechsköpfigen VR vertreten. Definitiv festgelegt wird dies an einer ausserordentlichen Canal-3-GV am 30. November. Vorgesehen ist, dass Polo Stäheli, CEO von Espace Media und Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia, künftig die Zürcher und Berner bei Canal 3 vertreten wird. Mehr noch: Für die vom Bundesamt für Kommunikation ausgeschriebene Neukonzession in Biel haben Espace Media und Radio Bilingue SA gemeinsam eine Eingabe formuliert. Das bestätigt Marcel Geissbühler, VR-Delegierter von Radio Bilingue und designierter VR-Delegierter von Canal 3.
Diese Neukonzession ist für Canal 3 unverzichtbar – wegen des Gebührensplittings, das mit 1,3 Millionen Franken rund viermal höher ausfallen wird als heute. Marc Friedli, bei Espace Media Leiter audiovisuelle Medien, stellt denn auch klar: «Canal 3 wird erst mit dem erhöhten Gebührensplitting in die schwarzen Zahlen kommen. Ich gehe davon aus, dass das spätestens im Jahr 2009 der Fall sein wird.»
Doch auch im Werbeverkauf sieht es an sich positiv aus. Gemäss Friedli liegt der Sender etwas über Budget. Deshalb wird Canal 3 auch diesbezüglich aller Voraussicht nach weiter mit den Bernern zusammenspannen. Geplant ist, dass Conradio, die Radio- und TV-Vermarkterin von Espace Media, das Bieler Radio weiterhin im nationalen Markt vertreten wird und dass es auch Mitglied beim Swiss Radio Pool bleibt.
Einzig im lokalen Verkauf stehe ein Wechsel an – von Conradio in die Eigenregie, sagt Marcel Geissbühler. Doch festgeschrieben ist noch nichts, vor der ausserordentlichen GV werden keine Verträge unterzeichnet.
Markus Knöpfli
Wer hinter der Radio Bilingue SA steht 
Die seit drei Jahren
bestehende Radio Bilingue SA zählt derzeit rund zehn Aktionäre. Hauptbeteiligte sind
das Verlagshaus Gassmann (Bieler Tagblatt, Journal du Jura) und das Büro Cortesi, die 40 Prozent des Aktienkapitals besitzen.
Ein weiterer Teilhaber ist
VR-Präsident Thomas Eichelberger, Besitzer einer Autogarage. Neben Eichelberger setzt sich der VR der Radio Bilingue SA aktuell aus Werner Hadorn (Büro Cortesi), dem VR-Delegierten Marcel Geissbühler (Gassmann) sowie dem Anwalt Marc Dörflinger zusammen. (mk)

Höhenluft macht Durst – und lustig

Bier Lesch + Frei laden für Eichhof zur fröhlichen Bergtour ein. Knorrige Sympathieträger aus den Innerschweizer Alpen sorgen dabei für Unterhaltung.

 
Bier Lesch + Frei laden für Eichhof zur fröhlichen Bergtour ein. 
Das Quellwasser vom Pilatus ist seit bald 180 Jahren verantwortlich für die feine Frische der Bierspezialitäten aus der Brauerei Eichhof. Seit bald drei Jahren ist dieses Wasser nun auch das Mittel zur werblichen Positionierung der bedeutendsten unabhängigen Brauerei der Schweiz. Und seit einer Woche wird es mit einer neuen Spotserie am Fernsehen dramatisiert.Knorrige SympathieträgerLesch + Frei, Zürich, hat für das langfristig ausgelegte Spotkonzept hoch in den Innerschweizer Alpen zwei Bergler aufgespürt, die ihr Leben lang dank Eichhof-Bier und dem Quellwasser vom Pilatus putzmunter geblieben sind. Und sich trotz fleissiger Flüssigkeitsaufnahme einen höchst trockenen Humor bewahrt haben. Wie die beiden ständig motzenden Alten aus der Muppet Show inszenieren diese «Waldorf und Statler der Berge» nun für ein breites Publikum Qualität und Frische der Eichhof-Biere mit kleinen, feinen Dialogen untereinander oder mit staunenden Touristen aus dem Tal. Für CD Thomas Lüber sind es «zwei knorrige Sympathieträger, die sympathisch schräg aus der ewig jungen Welt der Werbeblöcke herausragen».
In Szene gesetzt wurde das witzige Duo mit den Geschichten, die das Bergleben schrieb, von Condor Films und Regisseur Thomas Dirnhofer von Begbie. Zu sehen sind die Spots ab sofort auf den deutschen und italienischen SRG-Sendern, den wichtigsten Schweizer Fenstern der deutschen Privatsender sowie auf 3+, TNC, Tele Ticino und im Kino.   
Andreas Panzeri

Die Migros macht auch Ski-Kanonen

Sport Mit dem Grand Prix Migros engagiert sich der Detailhändler für den Skisport. Das Sponsoring-Engagement trägt bereits erste Früchte.

Sport Mit dem Grand Prix Migros engagiert sich der Detailhändler für den Skisport. 
Die Migros betreibt Nachwuchsförderung. Damit die jungen Skitalente die ersten heiklen Kurven und steilen Passagen überwinden, unterstützt der orange Riese das grösste Kinderskirennen Europas, den Grand Prix Migros.Seit fünf Jahren fördert die Migros so den Schweizer Skisport. Der Grand Prix hat mittlerweile Talente hervorgebracht, die heute erfolgreich an der Weltspitze mitfahren. So zum Beispiel die erst 16-jährige Lara Gut. Für die Tessinerin waren die Grand-Prix-Skirennen während acht Jahren die wichtigsten Rennen überhaupt. «Die Erfolge beim Grand Prix Migros haben mich sportlich gestärkt», sagt das Multitalent. Lara Gut gilt heute als grösste Zukunftshoffnung im Schweizer Skisport. Mit der Silbermedaille der Junioren-Abfahrts-WM, dem Schweizer-Meister-Titel im Super-G und mit dem zweiten Platz in der Europacup-Abfahrtsgesamtwertung von 06/07, der ihr einen Platz ins Schweizer A-Kader Team einbrachte, ist Gut die grosse Aufsteigerin des vergangenen Jahres.
Die ersten Früchte des Sponsoring-Engagements sind für die Migros ein guter Grund, den eingeschlagenen Kurs weiterzufahren. Mit F12-Plakaten in Schweizer Skisportorten und Publireportagen mit Interviews mit Talenten wie Lara Gut und Sandro Viletta startet die Migros in diesen Tagen eine Kampagne, die sich an das Ski-affine Publikum richtet. Damit will die Migros noch mehr Eltern und Kinder auf den Grand Prix Migros aufmerksam machen und letztlich weitere «Stars von morgen» für das Rennen und den Skisport gewinnen. Konzipiert und realisiert hat die Kampage die Zürcher Agentur FAF.
Christian Lüscher
Das Sportengagement der MigrosDie Migros begleitet
als Sponsorin eine Vielzahl von Sportveranstaltungen. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf Veranstaltungen in Laufsport, Inline-Skating und Ski. Zusammen mit Swiss-Ski organisiert die Migros das grösste Kinderskirennen in Europa, den Grand Prix Migros. Bei 13 Ausscheidungsrennen versuchen jedes Jahr bis zu 7000 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren, in die ersten drei Ränge ihrer Kategorie zu fahren, um sich so für den Final in Lenzerheide zu qualifizieren. Beim Grand Prix Migros können alle mitmachen, die Spass am Skifahren haben. Mehr Informationen unter .

Kommission für Rückweisung des Media-Abkommens

Die Aussenpolitische Kommission (APK) des Ständerates will das Media-Abkommen mit der EU an den Bundesrat zurückweisen. Grund dafür ist, dass das Filmförderungsprogramm mit der Zulassung von Alkoholwerbung in ausländischen TV-Werbefenstern verknüpft ist.

 Die Aussenpolitische Kommission (APK) des Ständerates will das Media-Abkommen mit der EU an den Bundesrat zurückweisen. Grund dafür ist, dass das Filmförderungsprogramm mit der Zulassung von Alkoholwerbung in ausländischen TV-Werbefenstern verknüpft ist. Die APK stimmte dem Rückweisungsantrag einstimmig zu, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Der Bundesrat wird beauftragt, mit der EU nach Möglichkeiten zu suchen, welche den medienpolitischen Interessen der Schweiz mit ihren Werbeverboten für Alkohol, Politik und Religion besser Rechnung tragen sollen.
Dennoch hat die Kommission den Verpflichtungskredit für die Finanzierung der vorläufigen Teilnahme am Media-Abkommen für die Jahre 2007-2009 von 16,5 Millionen Franken verabschiedet. Damit will die APK verhindern, dass das Abkommen vom Parlament wegen der Lockerung der Werbeverbote abgelehnt wird.
Das Abkommen wird derzeit provisorisch angewandt (siehe
). Der Bundesrat wird es am 30. November 2008 kündigen, wenn er sich gegen eine RTVG-Revision entscheidet. Die APK möchte, dass eine allfällige Anpassung der Werbeverbote gleichzeitig mit dem nachverhandelten Abkommen vorgelegt wird, um den Handlungsspielraum der Räte zu wahren.

Media Trend Journal: Mario Cecchin übernimmt Anzeigenverkauf

Ab 2008 übernimmt Mario Cecchin den Anzeigenverkauf des Media Trend Journals im Mandat. Mario Cecchin ist Mitinhaber der Zürcher Agentur Cecchin, Frei, Glaus.

 Ab 2008 übernimmt Mario Cecchin den Anzeigenverkauf des Media Trend Journals im Mandat. Mario Cecchin ist Mitinhaber der Agentur Cecchin, Frei, Glaus mit Sitz in Zürich. Der Anzeigenprofi arbeitete unter anderem für Jean Frey AG, Senger Annoncen, Tamedia und Ringier. Von 1998 bis Frühjahr 2007 war Mario Cecchin Leiter Werbemarkt Zeitungen bei Ringier. Das Media Trend Journal wurde erstmals im Jahre 1984 publiziert. Es analysiert die Leistungen aller Medien und richtet sich an die Entscheider des Kommunikationsmarktes. Die Zeitschrift ist offizielles Informationsorgan der Vereinigung Schweizerischer Verlagsfachleute und wird von verschiedenen Dozenten regelmässig in den Unterricht an Ausbildungsstätten wie Sawi, Maz, IPMZ oder IAM integriert. Im Jahr 2005 wurde sie vom Verband Schweizer Presse mit dem Q-Award für Qualität ausgezeichnet.
Das Media Trend Journal erscheint im Verlag Media-Daten mit Sitz in Rüschlikon, welcher auch die Werbewoche herausgibt.

Ringier schluckt das Berner Radio BE 1

Das Zürcher Medienhaus Ringier übernimmt 80 Prozent der Anteile am Berner Sender Radio BE 1. Verkäuferin ist die NZZ-Tochter Freie Presse Holding. Die restlichen Anteile bleiben bei der bisherigen Inhaberin Publigroupe. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

 Das Zürcher Medienhaus Ringier übernimmt 80 Prozent der Anteile am Berner Sender Radio BE 1. Verkäuferin ist die NZZ-Tochter Freie Presse Holding. Sie verkauft ihre Anteile, da das neue RTVG vorschreibt, dass ein Unternehmen höchstens zwei konzessionierte Sender besitzen darf. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die restlichen Anteile an Radio BE 1 bleiben bei der bisherigen Inhaberin Publigroupe. Die Übernahme erfolge vorbehältlich der Zustimmung durch das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), teilte Ringier am Mittwoch mit. Das Medienhaus will nicht am Programmkonzept von BE 1 rütteln. Der Sender wird in seiner heutigen Form, mit der bestehenden Leitung und den bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitergeführt. Radio BE 1 ist mit 103’300 Hörern im Konzessionsgebiet die führende Privatradiostation in Bern.
Mit der Übernahme weitet Ringier die Aktivitäten bei den elektronischen Medien aus. Bereits seit April diesen Jahres besitzt der Konzern die Mehrheit am Zürcher Radio Energy. Mit dem Neukauf sollen weitere «junge, urbane» Leute angesprochen werden.
«Radio BE1 ist ein wirtschaftlich gesundes Radio und der regionale Marktleader im Hörer- und Werbemarkt. Der Sender passt strategisch perfekt zu Ringier», kommentierte Ringier-Konzernsprecher Marco Castellaneta die Übernahme gegenüber der Werbewoche. «Wir sind nun in den beiden bedeutenden Medienplätzen Zürich und Bern auch mit einem Radiosender präsent und können auch crossmediale Möglichkeiten schaffen.». Synergiemöglichkeiten mit anderen Ringier-Titeln werde man selbstverständlich prüfen und wo möglich und sinnvoll realisieren, so Castellaneta weiter.
Ringier wird aufgrund der Übernahme und der entsprechenden Bestimmungen im RTVG die im Juli 2007 via die Firma Radio Z erhaltene Konzession für ein DAB-Programm wieder zurückgeben. Das DAB-«Radio for Youngsters» soll in ein meldepflichtiges Programm umgewandelt werden.

Trällern beim Surfen

Surfen Contexta lanciert für die Swisscom eine umfassende Breitband-Kampagne zum Mitsingen.

 
Surfen Contexta lanciert für die Swisscom eine umfassende Breitband-Kampagne zum Mitsingen. 
«Die Swisscom gibt den Takt», zeigt sich der Marktführer überzeugt. Als Beweis dazu lanciert die Swisscom zum Jahresende das ultraschnelle Bluewin DSL 20’000 und weitere Angebote für mobiles Surfen via PC und Handy. Diese Breitbandkompetenz und somit die schnellen Netze werden von Contexta in einer integrierten Kampagne demonstriert. Basis der crossmedialen Kampagne ist die Website www.swisscom-karaoke.ch. Dort gilt: «Love is in the air.» Bei einem Karaoke-Wettbewerb kann jeder diesen legendären Hit mitsingen und zum Beispiel per Handyvideo auf die Website hochladen. Das Publikum und eine prominente Jury mit Roman Camenzind, Jubeira Bachmann, Gustave und Bruno «the voice» Bondi bestimmen am 15. Januar die Sieger der mobilen Castingshow. Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von 50’000 Franken.
Die grosse Herausforderung bei der Konzeption der breit angelegten Kampagne lag darin, die unterschiedlichen Breitbandprodukte unter einem Dach zu bewerben. «Die vorliegende Swisscom-Kampagne zeigt, was möglich ist, wenn die Vernetzung der Medien wirklich ernst genommen wird», meinen Nadine Borter und Bene Abegglen bei Contexta.
Die TV-Spots, die Printkampagne und der Online-Auftritt mit Website und Rich-Media-Bannern bilden eine Einheit, die von den zahlreichen Querverweisen profitiert. Zusätzlich flankieren umfangreiche Begleitmassnahmen die Kampagne, vom POS-Auftritt zu Aktionen mit Promotionsteams über Mailings bis hin zum Klingelton.
Hauptdarsteller der Kampagne sind die Protagonisten aus der Swisscom-Sitcom «Beck & Bondi». Die charakterstarken Figuren können die einzelnen Produkte jeweils passend präsentieren. Dani Beck singt im Zug dank Mobile Unlimited, Bruno und Iris Bondi beweisen ihre Sangeskunst zu Hause vor dem PC mit Bluewin DSL 20’000, während Sara und Denis den Song «Love is in the air» via Internet auf dem Handy einstudieren.
An Weihnachten erreicht die Kampagne ihren Höhepunkt: Über die Festtage wird am Fernsehen und in den Printmedien zu sehen sein, wie die Schweiz «Love is in the air» singt.
Andreas Panzeri
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