Sulzer, Sutter: Do it yourself für Parisienne

Die Zigarettenfirma Parisienne bietet ihren Kunden Individualität: Ab November ist es jedem Konsument möglich, sein Zigarettenpäckli selber zu gestalten. Die zugehörige Kampagne von Sulzer, Sutter wirft einen Blick auf diese handgemachte Fertigung.

Die Zigarettenfirma Parisienne bietet ihren Kunden Individualität: Ab November ist es jedem Konsument möglich, sein Zigarettenpäckli selber zu gestalten. Parisienne löst dieses Versprechen mit einem neuen Fabrikationstool ein, das es erlaubt, Zigarettenpacks in kleiner Stückzahl in einen grossen Produktionsprozess einzubinden. Auf der Seite Parisienne.ch kann jeder Kunde sein Package selber designen. In der zugehörigen Kommunikations-Kampagne von Sulzer, Sutter erhält der Aspekt des Do it yourself eine humoristische Note. Sie wirft einen Blick hinter die Kulissen des Produktionsprozesses: So handgemacht wie Zigarettenpäckli in Zukunft sind, so handgemacht müssen die Maschinen dazu sein, schreibt die Agentur in einem Communiqué. In der Kampagne zeigt sich das an einer Maschine aus Karton von Künstler Christian Duss. Seit vergangenem Montag ist die Kampagne auf Plakaten und auf Anzeigen in der ganzen Schweiz zu sehen.
Verantwortlich bei Parisienne:
Mehdi Cherif-Zahar (Brand Group Manager), Thomas Baer (Brand Manager), Miriam Radermacher (Junior Brand Manager), Gabriela Dvoracek (Junior Brand Manager), Philipp Meyer (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Sulzer, Sutter: Michael Kathe (Creative Direction), Stephan Huwiler, Sebastian Krayer (Art Direction), Sini Oh (Grafik), Remo Christen (Beratung), Christian Duss (Maschine), Urs Bigler (Foto).

WS Kommunikation bringt Alex Frei für JVC Schweiz ins Spiel

Der Fussball-Nationalspieler Alex Frei wirbt seit Juli für zwei Jahre als Markenbotschafter für JVC Schweiz. Eine eigens für den Schweizer Markt konzipierte Kampagne von WS Kommunikation will die Markenkommunikation des Elektronikkonzerns emotional aufwerten.

Der Fussball-Nationalspieler Alex Frei wirbt seit Juli für zwei Jahre als Markenbotschafter für JVC Schweiz. Eine eigens für den Schweizer Markt konzipierte Kampagne von WS Kommunikation will die Markenkommunikation des Elektronikkonzerns emotional aufwerten. In einer ersten Phase soll der Bekanntheitsgrad der Marke gesteigert werden. Dabei wird Alex Frei als Privatperson ins Zentrum gestellt. Anfang 2008 zeigt eine Folgekampagne den Fussballer bei der Arbeit. Zwei grössere nationale Kampagnenwellen mit Plakaten und Anzeigen werden durch zusätzliche Aktionen für den Fachhandel und für den Endkonsumenten unterstützt. Im Hinblick auf die Euro 08 stehen hauptsächlich die neuen Full HD LCD-Fernseher im Produktfokus.
Verantwortlich bei JVC Schweiz:
Herbert Eichelberger (General Manager Advertising & Promotion), Thomas Häberling (Advertising & Promotion). Verantwortlich bei WS Kommunikation:
Reto Meyer (Strategie/Beratung), Gabriel Heuberger (CD), Markus Stöckli (AD), Andrea Sutter (Grafik), Christoph Läser (Fotografie).

Googles Interesse am klassischen Anzeigenmarkt

In den USA ist Google nicht nur im Online- sondern auch im Printanzeigenmarkt tätig. Ob der Internet-Konzern auch in Europa Printanzeigen verkaufen will, ist noch unklar. In der Schweiz steht es noch nicht zur Debatte.

 
In den USA ist Google nicht nur im Online-, sondern auch im Printanzeigenmarkt tätig. Ob der Internet-Konzern auch in Europa Printanzeigen verkaufen will, ist noch unklar. Philipp Schindler, Zentral- und Nordeuropa-Chef von Google, sagte gegenüber Werben und Verkaufen, falls sich das Modell in den USA bewähre, wäre eine Übertragung in andere Länder naheliegend. Gemäss Matthias Graf, Sprecher von Google Schweiz, steht eine solche Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der Schweiz momentan überhaupt nicht zur Diskussion. Dies umso weniger, als dass man sich auf den Ausbau des Onlinewerbemarktes konzentriere. Dieser sei, so sagte er gegenüber der Werbewoche, in der Schweiz verglichen mit anderen Ländern noch nicht sehr stark entwickelt.

Kraftwerk Werbeagentur gewinnt Pitch um neuen Ostschweizer Radiosender

Radio Ri und Radio Aktuell verschmelzen nächstes Jahr zu einem neuen Regionalradio für die Ostschweiz. Für den Namen, das Erscheinungsbild und die Kommunikation hat die Sender-Besitzerin Tagblatt Medien vier Agenturen zum Pitch eingeladen.

Radio Ri und Radio Aktuell verschmelzen nächstes Jahr zu einem neuen Regionalradio für die Ostschweiz. Für den Namen, das Erscheinungsbild und die Kommunikation hat die Sender-Besitzerin Tagblatt Medien vier Agenturen zum Pitch eingeladen. Gewonnen hat die St. Galler Kraftwerk Werbeagentur, wie diese am Donnerstag mitteilte. Die Neuausschreibung der Radio-Konzessionen durch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) biete eine einmalige Chance, ein neues Radio für eine selbstbewusste Ostschweiz zu schaffen. So sollen durch einen mutigen und frischen Auftritt neue Zuhörerinnen und Zuhörer hinzugewonnen und das neue Regionalradio auf dem Werbemarkt erfolgreich positioniert werden. Was das genau heisst, wollte man bei den Tagblatt Medien gegenüber der Werbewoche nicht sagen. Gegen Ende dieses Jahres solle man jedoch in einem Communiqué Genaueres über den Sender erfahren. Definitiv gelüftet werde das Geheimnis um Logo, Slogan und Erscheinungsbild nächstes Jahr kurz vor Sendestart Anfang Mai.

Bossi kocht bald zum letzten Mal

Der Betty Bossi Verlag stellt Bossi per Ende Jahr ein. Das Magazin und Onlineangebot für Männer war erst im Frühjahr lanciert worden. Das Onlineangebot läuft noch bis Ende Jahr, die letzte Nummer des Magazins erschien bereits diese Woche.

 Der Betty Bossi Verlag stellt Bossi per Ende Jahr ein. Das Magazin und Onlineangebot für Männer war erst im Frühjahr lanciert worden. Das Onlineangebot läuft noch bis Ende Jahr, bestätigte Coop-Sprecherin Susanne Erdös auf Anfrage der Werbewoche eine Meldung von Tages-Anzeiger Online. Die letzte Nummer des Magazins erschien bereits diese Woche.
«Wir hatten uns beim Start im April zum Ziel gesetzt, Ende Jahr 40’000 zahlende Abonnenten zu haben. Heute stehen wir erst bei knapp 16’000», sagte Sprecherin Ruth Bannwart zu Tages-Anzeiger.ch. Im September habe man das Konzept angepasst, um den Trend noch zu ändern. Dies habe aber nichts mehr gebracht. «Wir mussten einsehen, dass wir langfristig keine Chance hatten, je Geld damit zu verdienen», so Bannwart.
Für die sieben betroffenen Mitarbeitenden würden nun andere Stellen im Verlag gesucht. Vor Ende Jahr werde es sicher keine Kündigungen geben. Der Betty Bossi Verlag gehört je zur Hälfte Ringier und Coop.

Thurgauer Regierung: Medien sollen politische Spots senden

Die Thurgauer Regierung ist damit einverstanden, dass konzessionierte Radio- und Fernsehveranstalter vor eidgenössischen Abstimmungen politische Spots senden.

Die Thurgauer Regierung ist damit einverstanden, dass konzessionierte Radio- und Fernsehveranstalter vor eidgenössischen Abstimmungen politische Spots senden. Der Regierungsrat begrüsst, dass die Staatspolitische Kommission (SPK) auf die demokratiepolitischen Veränderungen des medialen Zeitalters reagiere, wie die SDA am Donnerstag meldete. Allerdings gebe es einige kritische Punkte. So mute es seltsam an, dass die Verantwortung für den Inhalt des Spots nicht allen bei der Partei oder dem Initiativkomitee liegen solle, sondern dass eine Radio- oder Fernsehstation später zur Rechenschaft gezogen werden könnten. Zweckmässiger sei, die Medien von jeglicher Haftung zu befreien. Ausserdem sei fraglich, ob eine unabhängige Beschwerdeinstanz die Überprüfungsgesuche überhaupt fristgerecht, also vor der Ausstrahlung, behandeln könne.

Bayer kündigt Universal McCann und startet Pitch

Der Bereich Consumer Care von Bayer (Schweiz) kündigt den Vertrag mit der Media-Agentur Universal McCann per 30. Juni 2008 und lädt zu einer Konkurrenzpräsentation ein.

 
Der Bereich Consumer Care von Bayer (Schweiz) kündigt den Vertrag mit der Media-Agentur Universal McCann per 30. Juni 2008 und lädt zu einer Konkurrenzpräsentation ein. Nach fast sechsjähriger, guter Zusammenarbeit habe man sich entschieden, die Zusammenarbeit mit der Agentur einer Leistungsprüfung zu unterziehen, heisst es in einer Mitteilung des Vermarkters von Arzneimitteln. Obwohl man auf eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit Universal McCann zurückschaue, möchte man mehr Markttransparenz schaffen und das Potential für zukünftige Aktivitäten ausloten, so Luca A. De Vito, Group Brand Manager bei Bayer, zu den Gründen für die geplante Media-Agentur-Runde. Zur Konkurrenzpräsentation, die im März nächsten Jahres stattfinden soll, sind neben Universal McCann die Agenturen OMD, Mediacom und Media Schneider eingeladen.

Vage Angaben zu Werbeagentur-Plänen beim Sobli

Am Mittwoch kündigte Ringier an, dass der Sonntagsblick den Vertrag mit Euro RSCG Zürich nicht verlängern werde. Das Zürcher Medienhaus hält sich noch bedeckt zur Frage, ob schon die Kooperation mit einer neuen Agentur aufgegleist sei oder ein Pitch eröffnet wurde.

 Am Mittwoch kündigte Ringier an, dass der Sonntagsblick den Vertrag mit Euro RSCG Zürich nicht verlängern werde. Das Zürcher Medienhaus hält sich noch bedeckt zur Frage, ob schon die Kooperation mit einer neuen Agentur aufgegleist sei oder ein Pitch eröffnet wurde. «Die Verantwortlichen führen diesbezüglich verschiedene Gespräche», erklärte Ringier-Sprecher Marco Castellaneta bloss. Dass der Vertrag mit Euro RSCG keine Fortsetzung findet, begründete Ringier mit der «Phase der kompletten Erneuerung» beim Sonntagsblick. Castellaneta erinnert daran, dass in diesem Jahr zuerst das Magazin des Sonntagsblicks komplett erneuert wurde. Parallel dazu wurde die Redaktion verstärkt und einige Redaktionsmitglieder ausgewechselt. Im Oktober folgte der komplette Relaunch des Mantelteils. Auch wurden nach Angaben des Sprechers die Verlagsstruktur angepasst und einige Stellen neu besetzt. Des weiteren wurden die bestehenden Partnerschaften, beispielsweise Medienpartnerschaften, «hinterfragt und neu angegangen». In diesem Zusammenhang stehe die Nicht-Erneuerung des Vertrages mit der Werbeagentur. Die sogenannte Erneuerung soll bis Ende Jahr abschlossen sein.

Neue Gruppe diskutiert markenfinanzierte Unterhaltungsformate

Eine neu formierte und prominent besetzte Schweizer Interessengruppe will sich auseinandersetzen mit Unterhaltungsformen, die von Marken finanziert werden. Initianten sind Christof Kaufmann und Regula Fecker.

 Eine neu formierte und prominent besetzte Schweizer Interessengruppe will sich auseinandersetzen mit Unterhaltungsformen, die von Marken finanziert werden. Der «Branded Entertainment Circle» besteht aus Exponenten aus Medien, Marketing und Unterhaltung und tagte diese Woche zum ersten Mal. Die Gruppe wolle die Diskussion um das ebenso «gewinnbringende wie auch polarisierende Branded Entertainment» vorantreiben, heisst es in einer Mitteilung. Initianten sind OMD-Schweiz-CEO Christof Kaufmann und Rod-Mitinhaberin Regula Fecker. Laut ihnen soll der Circle divers sein und nicht partikuläre Interessen der Branche vertreten. Geplant sind neben Diskussionen im kleinen Kreise auch regelmässige öffentliche Referate. Mitglieder der Gruppe sind neben Fecker und Kaufmann: Claudio Ammann, Managing Director Sony Overseas; Hannes Britschgi, Leiter Ringier TV Ringier; Roger Crotti, Managing Director Buena Vista International; Urs Heller, Verlagsdirektor Schweizer Illustrierte; Marcel Kohler, Geschäftsführer 20 Minuten; Ivo Sacchi, Geschäftsführer Universal Music; Res Strehle, Stv. Chefredaktor Tages-Anzeiger.

Axel Springer: Sesselwechsel und mehr Online-Aktivitäten

Der Verlag Axel Springer Schweiz baut die Online-Aktivitäten aus. Deren Vermarktung wird innerhalb der Gruppe zusammengelegt und von Oliver Frank geleitet. Spätestens am 1. April 2008 wird Monica Muijsers als Leiterin für die Online-Aktivitäten des Beobachters.

 Der Verlag Axel Springer Schweiz baut die Online-Aktivitäten aus. Deren Vermarktung wird innerhalb der Gruppe zusammengelegt. Damit will der Verlag die Synergien der wachsenden Online-Angebote optimal nutzen und für den Werbemarkt gezielt bündeln.Die Leitung der zentralen Online-Vermarktung übernimmt ab sofort Oliver Frank. Frank ist seit Mai 2007 bei Axel Springer Schweiz tätig und war bisher für die Vermarktung der Online-Angebote des Beobachters zuständig. Zuvor war er als Account Manager und Geschäftsführer in verschiedenen Online-Unternehmen tätig.
Für ihn und sein Team stellt ein erster Schwerpunkt die Vermarktung des neuen Web-Auftritts der Handelszeitung dar. Der Relaunch soll in der letzten November-Woche erfolgen und ein stark erweitertes Angebot bringen.
Spätestens auf den 1. April 2008 stösst Monica Muijsers als Leiterin für die Online-Aktivitäten des Beobachters neu zu Axel Springer Schweiz. Für Frühjahr 2008 ist ein umfassender Relaunch und eine Ausweitung der Online-Angebote geplant.
Muijsers war bereits von 1995 bis Ende 2006 beim Beobachter in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Content-Managerin im Online-Bereich. Nach einem Abstecher zu Tamedia als Leiterin Zeitschriften Online kehrt sie nun zu Axel Springer Schweiz zurück.

Erneute Rekordteilnahme bei den Eurobest Awards

Die diesjährigen Eurobest Awards verzeichnen Einagben in nie erreichter Höhe. Aus der Schweiz wurden 334 Arbeiten von 17 Agenturen eingereicht.

 Die diesjährigen Eurobest Awards verzeichnen Einreichungen in nie erreichter Höhe: Total ringen 5333 Eingaben von 608 Unternehmen in 37 Ländern um die Preise. Das entspricht einer Zunahme um sieben Prozent und macht 2007 zum sechsten Rekordjahr in Folge, wie die Organisatoren mitteilten. Aus der Schweiz wurden 334 Arbeiten von 17 Agenturen eingereicht. Der Löwenanteil geht hier in den Kategorien «Print» und «Outdoor» ins Rennen. Wer sich auf der Shortlist platzieren konnte, erfährt die Öffentlichkeit am 28. November. Die Gewinner werden während einer Online-Verleihung am 30. November bekannt gegeben.

E-Medien laut Gemi weiterhin im Aufwind

Gemäss Goldbach Electronic Media Index (Gemi) steigern die E-Medien im Oktober den Werbedruck mit einem Plus von 8 Indexpunkten auf 394.

 Gemäss Goldbach Electronic Media Index (Gemi) steigern die E-Medien im Oktober den Werbedruck mit einem Plus von 8 Indexpunkten auf 394. TV glänzt mit einer Erhöhung des Werbedrucks von 11 Indexpunkten auf 411. Radio hingegen kann bei der Entwicklung der gesamten E-Medien nicht mithalten und verzeichnet ein Minus von 2 Indexpunkten auf 256. Der Markt aller durch Media Focus erfassten Medien steigt um 3 Indexpunkte auf 194.Media Focus hat die Nachprüfungen der Datenlieferungen in der Mediengruppe Internet im aktuellen Jahr und im 2006 abgeschlossen. Nach viermonatiger Überarbeitung der Datenlieferungen sei dieser Prozess fast abgeschlossen. Die Daten des Jahres 2005 werden mit der nächsten Datenaktualisierung verfügbar sein. Nach der bisherigen Überarbeitung verzeichnet Internet eine indexierte Steigerung des Werbedrucks um 116 Punkte auf 368.
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