APA und SDA kaufen Bildagentur Keystone

Die Austria Presseagentur (APA) und die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) übernehmen die schweizerische Bildagentur Keystone. Die österreichische Agentur hält ab 1. Januar 60 Prozent, die Schweizer SDA 40 Prozent an Keystone. Verkäufer sind die bisherigen Hauptaktionäre Walter Grolimund und Thedy Hummel.

 Die Austria Presseagentur (APA) und die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) übernehmen die schweizerische Bildagentur Keystone. Die bisherigen Hauptaktionäre von Keystone, Walter Grolimund und Thedy Hummel, haben einem Verkauf per 1. Januar 2008 zugestimmt. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der bisherige CEO Walter Grolimund bleibt der Bildagentur als operativer Verwaltungsratspräsident erhalten. Die österreichische APA übernimmt 60 Prozent der Aktien an Keystone, die SDA 40 Prozent. «Dass wir nur eine Minderheitsbeteiligung übernehmen, ist letztlich eine finanzielle Frage», sagte SDA-Chefredaktor Bernard Maissen auf Anfrage der Werbewoche. Die APA habe eine ganz andere Strategie, sie wachse seit einigen Jahren durch Zukäufe, bisher aber auf nationaler Ebene. «Wir haben unsere Anliegen vertraglich mit APA geregelt», so Maissen. Im Verwaltungsrat von Keystone sollen künftig neben dem VR-Präsidenten Walter Grolimund je zwei Geschäftsleitungsmitglieder der SDA und der APA Einsitz haben. «Auf diesem Wege können wir Einfluss nehmen», erklärte der SDA-Chefredaktor. Man pflege mit der APA ausserdem ein partnerschaftliches Verhältnis.
Die beiden Nachrichtenagenturen haben sich darauf geeinigt, Keystone als eigenständige Gesellschaft mit dem bisherigen Management und dem aktuellen Personal weiterzuführen. Die SDA will sich mit dieser Übernahme den Einstieg ins Bildgeschäft sicheren, die APA ihre internationale Wachstumsstrategie fortsetzen. Beide Agenturen zeigen sich überzeugt davon, dass das Bild in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Dank der Übernahme von Keystone will sich die SDA künftig «sehr ernsthafte Gedanken» machen, ob sie auch im Bereich Video für Online-Portale aktiv werden will, wie Maissen weiter erklärte. Es sei aber nicht denkbar, dass das Video-Angebot den Umfang des Basisdienstes für die Medien annehmen werde. «Das wäre nur ein kleiner Teil unseres Angebotes», so Maissen.
Die Bildagentur Keystone wurde 1953 gegründet. 1990 übernahmen Thedy Hummel und Walter Grolimund die Aktienmehrheit. Walter Grolimund leitete die Agentur seither als CEO. Keystone beliefert fast alle Schweizer Medien und zählt auch Werbeagenturen und Unternehmen zu seinen Kunden. Zu ihr gehört auch der Pressebildservice Photopress. Keystone erzielt laut eigenen Angaben mit 90 Mitarbeitenden an elf Standorten einen Umsatz von rund 15 Millionen Franken.
Der ehemalige Tamedia-VR-Präsident und aktuelle SDA-Verwaltungsratspräsident Hans-Heinrich Coninx zeigt sich mit der Akquisition zufrieden: «Diese Übernahme ist für die SDA und die Schweizer Medien sehr wichtig, und wir sind mit dieser Lösung sehr glücklich.»

KSB/SJ lädt für Axa zur Umarmung ein

Axa Winterthur lädt in Anzeigen und Radiospots dazu ein, das Objekt der eigenen Liebe abzulichten und auf einer Internetseite hochzuladen. Damit setzt die Agentur Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby das Umarmen-Konzept der Axa-Kampagne fort.

Seit dem Frühsommer wirbt die Versicherung Axa Winterthur mit der Markenbotschaft «Sie lieben es. Wir versichern es». Die Zürcher Agentur Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby leitete daraus ein Umarmungs-Konzept ab: So umarmt beispielsweise ein Auto-Liebhaber seinen PS-Schlitten. Neu ist die Umarmung für alle offen: Anzeigen und Radiospots laden dazu ein, das Objekt der eigenen Liebe abzulichten und auf der Internetseite Sie-lieben-es.ch hochzuladen. «Der Rücklauf dieser crossmedialen Aktion ist sehr gut», sagt Uwe Schlupp von KSB/SJ. Nach einer Woche umfasst die Online-Galerie gegen 500 Umarmungsbilder von rund 600 Usern, die sich aus der ganzen Schweiz registriert haben. «Die Fotos sind ein schöner Beweis, dass die Kampagne beim Publikum bekannt und beliebt ist», so Schlupp.
Auffallend: Während die Anzeigen von KSB/SJ mit aussergewöhnlichen Liebesdingen wie Boxsäcken oder Autos werben, laden die Konsumenten vor allem Bilder von geliebten Menschen oder Tieren auf die Website. «Um Aufmerksamkeit zu gewinnen, mussten wir für die Kampagne natürlich auf überraschende Objekte setzen. Dass den Menschen aber vor allem ihre Liebsten oder ihre Haustiere am Herzen liegen, ist zu erwarten», erklärt Schlupp.
Die Fotos können von den Nutzern bewertet werden, die zehn beliebtesten gewinnen 1’000 Franken und werden Mitte Dezember auf einer nationalen Anzeigen-Doppelseite veröffentlicht. Die Aktion läuft noch bis zum 6. Dezember und wird in dieser Zeit begleitet von zwei Radiospots, nationalen Anzeigen und Online-Werbemitteln. Daneben sind in Gratiszeitungen Spezialinserate zu sehen: Ein prominent im redaktionellen Teil erscheinendes Herz, das bloss mit der Adresse Sie-lieben-es.ch beschriftet ist, soll die Leser auf die Fotoseite locken.
Verantwortlich bei Axa Winterthur:
Markus Keller (Leiter Marketing), Mélanie Diserens (Leiterin Advertising und Branding), Linda Demuth (Junior Manager Advertising und Branding). Verantwortlich bei KSB/SJ: Uwe Schlupp (Creative Direction), Robin Strebel (Art Direction), Beat Egger (Text), Christoph Bürge (Beratungsleitung), Ray Immoos, Monika Gut (Beratung), Nadia Bachmann (DTP), Mathias Zuppiger (Foto), Technische Umsetzung: Include 7, Lithograf: RTK Kloten, Media: Initiative Media Western, Radioproduktion: Jingle Jungle.

SDA geht es nach Tiefschlägen wieder besser

Die Nachrichtenagentur SDA kämpfte in den vergangenen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten. Nun hat sie sich wieder erholt, die sinkenden Auflagezahlen der Zeitungen machen ihr allerdings zu schaffen. Gute Kunden sind die Gratiszeitungen, sie machen laut Chefredaktor Bernard Maissen aber nicht den Löwenanteil des Umsatzes aus.

 Die Nachrichtenagentur SDA kämpfte in den vergangenen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten. «Es geht nun wieder besser», sagte Chefredaktor Bernard Maissen gegenüber der Werbewoche. «Im vergangenen Jahr konnten wir erfreulichere Zahlen melden, und für 2007 sieht es auch nicht schlecht aus. Wir haben ja aber auch zwei massive Sparprogramme hinter uns.» Gute Kunden der SDA sind die zahlreicher werdenden Gratiszeitungen. «Sie sind Kunden, die wir sehr schätzen, aber wir müssen uns immer so aufstellen, dass wir auch ohne einen bestimmten Kunden auskommen», so Maissen. 2005 kündigten Blick und Sonntagsblick ihre Abonnements, davon hat sich die Nachrichtenagentur nun aber wieder erholt. Dennoch sind die Zeiten für die SDA nicht nur rosig: Die sinkenden Auflagezahlen der Zeitungen machen ihr zu schaffen, da sich die Vergütungen der Leistungen auch nach den Auflagen richtet. «Hier wirken die Gratiszeitungen als positives Gegengewicht, sie machen aber nicht den Löwenanteil des Umsatzes aus», sagte Maissen. Als zukunftsträchtig sieht er die Online-Angebote der Medien. Dafür bietet die SDA schon bis anhin zusammen mit Keystone Services an. Dank der Übernahme des Minderheitsanteils an der Bildagentur wird die SDA hier wohl ihr Angebot erweitern (siehe ).

Walder, Werber baut Agentur dank zwei neuen Budgets aus

Die Walder, Werber Werbeagentur in Uster hat die Pitchs von Beat Odinga Holding und Ecomedia gewonnen. Als Verstärkung für die Agentur stossen der Berater Daniel Wegmüller und der Polygraf Michael Vetterli zum Team.

 Die Walder, Werber Werbeagentur in Uster kann zwei neue Etats ins Portfolio aufnehmen. In einem Pitch gewann sie das Gesamtmandat der Beat Odinga Holding – Blickpunkt Lebensraum. Das Unternehmen realisiert Siedlungsbauten und Villenprojekte. Walder, Werber betreut ab sofort das komplette Mandat, das auch Media umfasst. Erste Arbeiten, darunter ein 80-seitiges Referenzbuch, werden ab Januar 2008 zu sehen sein. Weiter konnte sich die Agentur bei einem Pitch um das neue Wissens-, Aktions- und Spassmagazin für sämtliche Papeterien, Druckerzubehör- und Retailgeschäfte durchsetzten. Der Herausgeber und Initiant dieses Pitchs ist Ecomedia AG. Das erste Magazin liegt gesamtschweizerisch ab anfangs Februar in allen Verkaufs- und Retailgeschäften auf.
Dank der zwei neuen Mandate holt die Agentur Verstärkung: Ab Dezember gehören Berater Daniel Wegmüller und Polygraf Michael Vetterli zum erweitertem Team. Daniel Wegmüller hat nach der Matur und dem anschliessendem Journalismusstudium als freier Journalist und die letzten drei Jahre als Texter/Konzepter und Projektleiter bei Arbel Film- und Fernsehproduktion in Basel gearbeitet. Michael Vetterli verstärkt neu das Team in der Druckvorstufe.

Zollikofer übernimmt Anzeigenregie von Revue Schweiz

Die Revue Schweiz übergibt die Anzeigenleitung und Herstellung neu in die Hände der Firma Zollikofer. Die Fachzeitschrift zu den Themen Wandern, Kultur und Natur in der Schweiz wird ab Januar 2008 im Bereich Anzeigen von Peter Schwager betreut.

 Die Revue Schweiz übergibt die Anzeigenleitung und Herstellung neu in die Hände der Firma Zollikofer. Die Fachzeitschrift zu den Themen Wandern, Kultur und Natur in der Schweiz wird ab Januar 2008 im Bereich Anzeigen von Peter Schwager betreut. Der Ostschweizer  verfügt über langjährige Erfahrungen in der Betreuung von Anzeigenkunden und hat sich bei seinem früheren Engagement als Mitarbeiter der Finnair auch schon viel Know-how in der Tourismusbranche angeeignet.Zeitgleich mit der Übergabe der Anzeigenregie wird Zollikofer auch den Druck und Versand des vom Rothus Verlag in Solothurn herausgegebenen Magazins übernehmen.

Bilanz wirbt mit Schäfchen-Inserat für Goldausgabe

Die Bilanz wirbt mit goldenen Schäfchen für ihre Goldausgabe. Das Inserat spielt unverkennbar auf die berühmt-berüchtigte Schäfchenkampagne der SVP an – in der Version der Bilanz allerdings wird den von aussen kommenden, goldenen Schäfchen der rote Teppich ausgerollt.

Die Bilanz wirbt mit goldenen Schäfchen für ihre «Goldausgabe», welche die 300 reichsten Menschen der Schweiz zeigt. Das Inserat spielt unverkennbar auf die berühmt-berüchtigte Schäfchenkampagne der SVP an – in der Version der Bilanz allerdings wird den von aussen kommenden, goldenen Schäfchen der rote Teppich ausgerollt. Die Werbung stammt nicht von einer Agentur, sondern ist eine Eigenkreation der Bilanz, wie Ralph Büchi, CEO der herausgebenden Axel Springer Schweiz, der Werbewoche sagt. Verantwortlich ist das Marketing-Team rund um Michael Ebnöther und Martina Hoffmann. «Das Schäfchen-Sujet war für uns ein willkommener Anlass, eine viel diskutierte Kampagne aufgreifen zu können», erklärte Büchi. «Mit dem Inserat weisen wir darauf hin, dass beinahe die Hälfte der 300 reichsten Menschen in der Schweiz aus dem Ausland zugezogen sind: Diese auswärtigen Schäfchen werden freundlich willkommen geheissen». Büchi will die Anzeige nicht als Seitenhieb an die Adresse der SVP verstanden wissen: «Mit einem Augenzwinkern zeigen wir durch dieses Inserat, dass die Schweiz auch über sich selbst lächeln kann». Er weist darauf hin, dass eine funktionierende Wirtschaft eine weltoffene Schweiz brauche, wofür die Bilanz einstehe.
Auf dem Inserat ist auch ein schwarzes Schaf zu sehen – damit hatte die SVP ja zweifelhafte Berühmtheit für ihre Kampagne erreicht. Die Bilanz zeigt das dunkle Tier allerdings nur zur Hälfte. Büchi dazu lachend: «Das schwarze Schaf ist gerade am Grasen. Es hat noch ein Plätzchen auf der Weide gefunden.»

Spinas Gemperle kämpft mit Caritas gegen Hunger

Caritas Schweiz führt zum vierten Mal eine Kampagne und Sammelaktion zum Thema Hunger durch. Das diesjährige Sujet der Agentur Spinas Gemperle führt mit einer Kürzestbotschaft vor Augen, was Hunger für über eine Milliarde Menschen bedeutet.

Caritas Schweiz führt zum vierten Mal eine Kampagne und Sammelaktion zum Thema Hunger durch. Sie will damit auf eine Tragödie aufmerksam machen, die es selten in die Medien schafft: Unterernährung ist in der Dritten Welt für rund die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern verantwortlich. Das diesjährige Kampagnensujet der Agentur Spinas Gemperle führt mit einer Kürzestbotschaft vor Augen, was Hunger für über eine Milliarde Menschen bedeutet: der Verlust von Familienmitgliedern, Freunden oder des eigenen Lebens. Um dies zu ändern und mit dem Statement «Niemand soll hungern» ruft Caritas in der diesjährigen Weihnachtssammlung zu einer aktiven Teilnahme auf. Als Werbemittel kommen Plakate, Anzeigen, adressierte Mailings und unadressierte Streuwürfe zum Einsatz. Verantwortlich bei Caritas Schweiz:
Odilo Noti (Leiter Kommunikation), Jörg Arnold (Leiter Fundraising). Verantwortlich bei Spinas Gemperle: Lorenz Spinas (CD), David Köder, Susi Kammergruber (Text), Sebastian Stolp, Miriam Fischer, Stephan Huwiler (AD/Grafik), Gaby Füchslin, Irene Stutz (Beratung).

Karin Bardohl wird neue Marketingleiterin bei SevenOne Media

Gleich mehrere personelle Änderungen hat die Küsnachter Werbefenster- Betreiberin SevenOne Media zu vermelden. Die Tochterfirma der deutschen ProSieben-Sat.1-Gruppe ernennt Karin Bardohl zu neuen Head of Marketing und ersetzt damit den als Kommunikationsleiter zu Swiss Olympic wechselnden Ole Rauch.

 Gleich mehrere personelle Änderungen hat die Küsnachter Werbefenster-Betreiberin  SevenOne Media zu vermelden. Die Tochterfirma der deutschen ProSieben-Sat.1-Gruppe ernennt Karin Bardohl zu neuen Head of Marketing und ersetzt damit den als Kommunikationsleiter zu Swiss Olympic wechselnden Ole Rauch. Karin Bardohl hat nach dem Jurastudium lange Jahre als Mediaplanerin bei der Mediaagentur Carat in Deutschland und der Schweiz sowie bei der Agentur Mediacom gearbeitet. Zuletzt war sie in verschiedenen Positionen bei Cinecom & Media tätig, unter anderem als Head of Marketing & Media sowie als Head of Sales Administration.
Die langjährigen Mitarbeiterinnen Barbara Heberlein als Product & Event Manager B2B und Karin Duttweiler als neue Product Manager B2C vervollständigen das um Bardohl neu gebildete Marketing-Team. Daneben stösst Silvia von Arx als neue Administration Managerin zu SevenOne Media.

TBWA\Health wirbt neu für Quisisana Pharma

Die TBWA\Health hat einen neuen Kunden. In einem mehrstufigen Selektionsverfahren wurde die Zürcher Agentur als neuer Werbepartner für das Unternehmen Quisisana Pharma ausgewählt.

 Die TBWA\Health hat einen neuen Kunden. In einem mehrstufigen Selektionsverfahren wurde die Zürcher Agentur als neuer Werbepartner für das Unternehmen Quisisana Pharma ausgewählt. Die Firma vertreibt und lanciert im In- und Ausland Generika, OTC- und Medizinalprodukte. TBWA\Health ist ab sofort für sämtliche Kommunikationsmassnahmen zuständig und wurde im Zuge dessen damit beauftragt, das gesamte Corporate Design bis hin zur Website zu entwickeln und umzusetzen.

Martin Wagner darf Radio Basilisk übernehmen

Der Basler Medienanwalt Martin Wagner kann das Basler Lokalradio Basilisk von der Tamedia übernehmen. Diesen Entscheid fällte Medienminister Moritz Leuenberger, wie die Sonntagszeitung berichtete.

 Der Basler Medienanwalt Martin Wagner kann das Basler Lokalradio Basilisk von der Tamedia übernehmen. Diesen Entscheid fällte Medienminister Moritz Leuenberger, wie die Sonntagszeitung berichtete. Leuenbergers Departement erkenne «keinen Grund, der gegen die Genehmigung der Übertragung bzw. des wirtschaftlichen Übergangs der Konzession von Radio Basilisk auf den neuen Erwerber sprechen würde», heisst es in der vom Freitag datierten Verfügung. In Basel waren Gerüchte laut geworden, dass Wagner ein möglicher Strohmann der Basler Zeitung sein könnte. Wagner ist Medienanwalt und früherer Verwaltungsrat der Basler Mediengruppe (siehe
Wagner steigt bei BZM aus
). Er sei laut Sonntagszeitung anfänglich auch an einer Übernahme des Berner Senders Radio BE 1 interessiert gewesen, zog sich aber zurück. «Ich wollte mich ganz auf Basilisk und den Raum Basel beschränken und mich nicht verzetteln», begründet er den Verzicht. Radio BE 1 ging letzte Woche an Ringier.

Zu guter Letzt: Schokolade für die Schweiz, Gold für Gore

Kinder sind nicht nur menschliche Geschöpfe mit teuren Bedürfnissen, Kinder heisst auch ein beliebter Schokoladehersteller, der mit seinen Produkten gute Laune ins Haus, aber auch Löcher in die Zähne zaubert. Zum 40-jährigen Jubiläum von Kinder-Schokolade in der Schweiz wurde nun die Verpackung neu gestaltet.

 Kinder sind nicht nur menschliche Geschöpfe mit teuren Bedürfnissen, Kinder heisst auch ein beliebter Schokoladehersteller, der mit seinen Produkten gute Laune ins Haus, aber auch Löcher in die Zähne zaubert. Zum 40-jährigen Jubiläum von Kinder-Schokolade in der Schweiz wurde nun die Verpackung neu gestaltet. Dazu veranstaltete das Kinder-Mutterhaus Ferrero einen besonderen Modelwettbewerb: Gesucht wurden vier Mädchen und Jungen, die für einige Zeit das Gesicht des bekannten Schokoladenjungen ersetzen. Die aus 4’000 Schweizer Kindern ausgewählten Jungkonsumenten sind zwischen 4 und 7 Jahren alt und machen dem angestammten Platzhalter ab sofort mit ihrem Strahlen harte Konkurrenz.Konkurrenzlos agiert derzeit der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore als Retter des Planeten. Nachdem der 59-Jährige dieses Jahr schon den Friedensnobelpreis erhalten hat, wird er weiterhin mit Auszeichnungen überhäuft. So erhielt er Ende letzter Woche sogar ehrenhalber den normalerweise für Fernsehproduktionen ausserhalb der Vereinigten Staaten vorgesehenen International Emmy. «Wenn man einen internationalen Staatschef, der den Kampf gegen die globale Erwärmung unterstützt, genau ansieht, kann man hinter ihm Al Gore erkennen, wie er ihn schubst», sagte Schauspieler Robert de Niro in seiner Würdigung. Wenn man allerdings Al Gore genau ansieht, erkennt man neben ihm eine Frau, die sich jahrelang vehement für kulturelle Zensur stark gemacht hat. Tipper Gore verdanken wir unter anderem den «Parental Advisory – Explicit Lyrics»-Aufkleber auf vielen CD’s. Hoffen wir, dass all diese Preise das Gemüt von Gore’s Reinheitsapostel beruhigen.

Wemf-Studie Mach Radar erscheint erstmals

Am Dienstag publiziert die Wemf zum ersten Mal die Studie Mach Radar. Damit sollen Marketing- und Mediaprofis die Konsumenten und Leser auch nach psychografischen Kriterien analysieren können.

 Am Dienstag publiziert die Wemf zum ersten Mal die Studie Mach Radar. Damit sollen Marketing- und Mediaprofis die Konsumenten und Leser auch nach psychografischen Kriterien analysieren können. Durch die Verknüpfung von psychografischen Kriterien mit den Konsum- und Mediendaten gibt die Studie Aufschluss über die Positionierung von Produkten, Marken, Dienstleistungen, Einkaufskanälen und Printmedien. In der Leserschaftsforschung stelle die Integration des Radars im Mach-Forschungssystem einen Quantensprung dar, heisst es in einer Mitteilung. Die Studie ermögliche den Marketingfachleuten, Agenturen und Verlagen die Zielgruppenanalyse und gleichzeitige Beobachtung der Konkurrenz. Der Berichtsband der Studie kostet 500 Franken. Der Daten- und Programmdownload ist zusammen mit dem Berichtsband für 14’500 Franken erhältlich.
get_footer();