Blick und Sonntagsblick wieder mit SDA

Die Schweizerischen Depeschenagentur darf sich über einen zurückkommenden Kunden freuen: Ringier hat mit ihr eine Vereinbarung über die Lieferung sämtlicher SDA-Dienste an alle Medien von Ringier abgeschlossen.

 Die Schweizerischen Depeschenagentur darf sich über einen zurückkommenden Kunden freuen: Ringier hat mit der SDA eine Vereinbarung über die Lieferung sämtlicher SDA-Dienste an alle Medien von Ringier abgeschlossen. Das Verlagshaus hatte Ende 2005 die Abonnements für Blick und Sonntagsblick gekündigt und die SDA-Dienste nur noch für andere Medien wie Schweizer Illustrierte und Cash benutzt. Den Sportdienst der SDA-Tochter Sportinformation (Si) nutzten Blick und Sonntagsblick dagegen weiter. Der nun unterzeichnete Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und basiert auf einem neuen Preismodell, dem Konzernpauschalvertrag. Deshalb können nun auch Blick und Sonntagsblick wieder auf die SDA-Dienste zugreifen. Markus Rohr, Mitglied der Blick-Chefredaktion, erklärt dazu: «Die regionalisierten Ringier-Medien wie Heute, Radio Energy oder Radio BE 1 sind auf das regionalisierte Angebot der SDA angewiesen.»

McCann bringt Jamie Olivers Flavour Shaker ins TV

Am 26. November brachten McCann Erickson und Universal McCann erstmals den englischen Starkoch Jamie Oliver zusammen mit seinem Flavour Shaker in die Schweizer Wohnzimmer. Garantiert geschüttelt, nicht gerührt.

 
Am 26. November brachten McCann Erickson und Universal McCann erstmals den englischen Starkoch Jamie Oliver zusammen mit seinem Flavour Shaker in die Schweizer Wohnzimmer. Das Küchengerät wird mit einem adaptierten 30-Sekunden- und 10-Sekunden-TV-Spot in der Deutschschweiz beworben. Universal McCann platziert den Spot auf reichweitenstarken Sendern in der Deutschschweiz.Verantwortlich bei Diethelm Keller Brands:
Laurent Voirol (Head of Communication), Shanna Gebbert (Marketingassistentin). Verantwortlich bei McCann Erickson:
Fabian Küchler (Text), Susanne Jungbluth (Group Account Director), Adrian Zuber (Account Executive). Verantwortlich bei Universal McCann:
Simon Mingozzi. Verantwortlich bei Ultra Images:
Conny Wolfenstädter.

Thomas Hegglin löst Peter P. Knobel ab

Thomas Hegglin wird per 1. Dezember die Führung der PR-Agentur Dr. Peter P. Knobel vom Firmengründer Peter P. Knobel übernehmen. Hegglin bringt unter anderem langjährige PR-Erfahrungen aus der Energiewirtschaft mit.

 
Per 1. Dezember 2007 übernimmt der 41-jährige Thomas Hegglin als Managing Director die Führung der Agentur Dr. Peter P. Knobel. Damit löst er den 60-jährigen Agenturgründer Peter P. Knobel ab, der künftig die  Mandanten der Agentur in Fragen des Change Managements, der Strategiefindung und der Krisenkommunikation beraten will. Thomas Hegglin studierte Geschichte und Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich, bildete sich am Schweizerischen Public Relations Institut zum eidg. dipl. PR-Berater weiter und absolvierte den Studiengang Unternehmensführung am Institut für Strategie und Unternehmensökonomik der Uni Zürich. Nach dem Studium war er für mehrere Jahre als Journalist tätig, zuletzt bei der Aargauer Zeitung. Erste Erfahrungen in der Unternehmenskommunikation sammelte Hegglin bei der ABB, 1999 stiess er als Leiter interne Kommunikation zu den Nordostschweizerischen Kraftwerken (NOK). 2001 wechselte er zur Axpo in den Bereich Corporate Communications.

Ringier stösst rumänische Sportzeitung ab

Ringier verkauft die rumänische Sportzeitung Prosport per Januar 2008 an Mediapro, den Verlagsbereich des rumänischen Verlagsunternehmens Publimedia. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

 Ringier verkauft die rumänische Sportzeitung Prosport per Januar 2008 an Mediapro, den Verlagsbereich des rumänischen Verlagsunternehmens Publimedia. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mediapro übernimmt von Ringier die gesamte Redaktion sowie die Mitarbeiter, welche für die von Prosport durchgeführten Spezialwettbewerbe angestellt sind. Der neue Besitzer garantiere, dass die Arbeitsbedingungen für mindestens sechs Monate nicht geändert würden, teilte Ringier am Dienstag mit. Zusammen mit Prosport übernimmt Mediapro auch alle mit dem Titel verbundenen Handelsmarken und Domain-Namen. Die Zeitschrift erreicht werktags eine Auflage von 76’446, sonntags gemäss der aktuellen Beglaubigung 49’557 Exemplare.

Zu guter Letzt: Telekom hängt den Hörer auf

Die diesjährige «Spritztour de France» war nach ARD und ZDF jetzt offenbar auch dem Sponsor der Deutschen Radrennmannschaft, der Deutschen Telekom, zuviel: Sie hat am Dienstagnachmittag das Sponsoring des T-Mobile Männer- und Frauenteams mit sofortiger Wirkung beendet.

 
Die diesjährige «Spritztour de France» war nach ARD und ZDF jetzt offenbar auch dem Sponsor der Deutschen Radrennmannschaft, der Deutschen Telekom, zuviel: Sie hat am Dienstagnachmittag das Sponsoring des T-Mobile Männer- und Frauenteams mit sofortiger Wirkung beendet. «Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen», so der Telekom-Vorstand Hamid Akhavan, «um uns und die Marke T-Mobile von den jüngsten Doping-Erkenntnissen im Sport und speziell im Radsport zu distanzieren. Angesichts unserer langjährigen Unterstützung für den Profiradsport und der Fortschritte, die das Management um Bob Stapleton zuletzt machte, ist uns dies nicht leicht gefallen.» Die Anstrengungen im Anti-Dopingkampf will das Unternehmen gemäss eigenen Angaben jedoch fortführen (Stapleton spricht, etwas überdreht, von der «Führungsrolle der Mannschaft im Anti-Doping-Kampf»).Für den Deutschen Radrennsport ist das der GAU, für die Telekom vielleicht eine vernünftige Lösung. Das unsportliche Verhalten mehrerer Sportler im deutschen Radteam wurde für den Namen Telekom zur Belastung, noch mehr nachdem die Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF als moralische Instanzen die Live-Berichterstattung der Tour de France nach dem Fall Sinkewitz einstellten. Man ist geneigt zu glauben, der Abschied der Telekom sei unausweichlich gewesen. Orientiert man sich dabei an der moraltriefenden Presse, liegt man wohl richtig. Orientiert man sich aber an Umfragen, sieht’s etwas anders aus. So hofften gemäss einer Umfrage des Beratungsunternehmens Sport+Markt
61 Prozent der Befragten (von insgesamt 1000), dass die bisherigen Geldgeber auch in Krisenzeiten zum Team halten würden. Nur jeder Fünfte lehnte dies ab. Und das war nach der Spritztour de France. In keinem Sponsoringvertrag steht etwas von Nibelungentreue, doch nachdem die Telekom jahrelang von der von der Popularität des Radsports profitiert hatte, bleibt diesem Abgang ein etwas schaler Beigeschmack. Auch mit Blick auf obige Umfragewerte hätte sich ein weiteres Engagement der Telekom durchaus lohnen können.

Blick-Gruppe streicht Stellen

Die Blick-Gruppe baut im Rahmen eines Sparprogramms insgesamt 9,8 Stellen ab. Davon sind 18 Mitarbeiter betroffen. Beim Sonntagsblick werden 3,6 Stellen abgebaut. Beim Blick sind es 6,2 Stellen. Der Abbau erfolgt laut Ringier im Rahmen eines Sparprogramms.

 Die Blick-Gruppe baut im Rahmen eines Sparprogramms insgesamt 9,8 Stellen ab. Davon sind 18 Mitarbeiter betroffen. Von Abbau betroffen ist der Sonntagsblick, wo 3,6 Stellen wegfallen. Beim Blick werden 2,4 Stellen auf der Redaktion und 3,8 Stellen im Backoffice gestrichen. Es bestehe ein «grosszügiger Sozialplan», teilte Ringier mit. Falls möglich, sollen den Betroffenen intern Stellen angeboten werden. Der Stellenabbau sei Teil eines Sparprogramms, heisst es von Seiten Ringiers weiter. Nach dem Relaunch des Sonntagsblicks und dessen Magazin soll nun auch beim Blick alles neu werden: Am 5. März 2008 erscheint die Boulevardzeitung mit neuem Layout und neuem Inhalt. Der Umfang wird erweitert und die Frühzustellung in den Agglomerationen geprüft.
Gehen muss im Zuge des Relaunches auch der Karikaturist Nico, wie Persönlich.com meldete. Sein Stil passe nicht zum neuen Blick, sagte Blick-Chefredaktor Bernhard Weissberg der Werbewoche. Nico, der früher für den Tages-Anzeiger zeichnete, wird noch bis Ende Februar beim Blick bleiben.

Tobias Schneider stösst zu Radio 1

Roger Schawinskis neuer Sender Radio 1 verstärkt mit Tobias Schneider das Redaktionsteam. In seiner letzten Tätigkeit war Schneider Produzent bei Radio DRS 1 und DRS 1 Online.

Roger Schawinskis neuer Sender Radio 1 verstärkt mit Tobias Schneider das Redaktionsteam. In seiner letzten Tätigkeit war Schneider Produzent bei Radio DRS 1 und DRS 1 Online. Von 2000 bis 2003 verantwortete Tobias Schneider den Aufbau von Tagesanzeiger.ch und Zueritipp.ch. 1996 bis 1998 war er Redaktor bei Radio 24. Roger Schawinski ist begeistert von diesem Zugang: «Tobias Schneider war einer der besten Redaktoren, den ich in der ganzen Geschichte von Radio 24 erlebt habe.»

NZZ spannt mit Studierenden zusammen

Zum 175-Jahr-Jubiläum der Universität Zürich erscheint 2008 eine NZZ-Sonderbeilage in Kooperation mit dem Institut für Publizistikwissenschaft. Zudem wird das Magazin NZZ Campus nach der erfolgreichen Lancierung im September 2007 im Jahr 2008 zweimal erscheinen.


Zum 175-Jahr-Jubiläum der Universität Zürich erscheint 2008 eine NZZ-Sonderbeilage in Kooperation mit dem Institut für Publizistikwissenschaft. Zusammen mit der NZZ-Redaktion erarbeiten Seminarteilnehmer die Sonderbeilage «175 Jahre Universität Zürich», wie es in einer Mitteilung heisst. Sie wird im Tabloid-Format am Montag, 25. Februar 2008, mit der NZZ erscheinen und mit einer Zusatzauflage von 50'000 Exemplaren verteilt. Das Magazin NZZ Campus wird nach der erfolgreichen Lancierung Ende September 2007 im Jahr 2008 wie angekündigt zweimal erscheinen: Die erste Ausgabe wird am 11. März wiederum der NZZ beigelegt und mit einer Zusatzauflage von 30'000 Exemplaren an die Studierenden verteilt. Die zweite Erscheinung ist auf den 22. September 2008 geplant.

Neuer Sales Director bei Intermag Basel

Seit dem 19. November 2007 ist Massimiliano Pantieri neuer Sales Director bei der Publigroupe-Tochter Intermag Basel. Er ist Gründer und Verleger der Lifestyle-Uhrenzeitschrift Swiss Made Magazine.

Seit dem 19. November 2007 ist Massimiliano Pantieri neuer Sales Director bei der Publigroupe-Tochter Intermag Basel. Pantieri studierte Wirtschaftswissenschaften und Business Management an der Universität Fribourg. Er sei ein ausgewiesener Fachmann in den Bereichen internationales Marketing und Kommunikation und verfüge er über exzellente Kontakte zur Schweizer Uhren- und Luxusbranche, heisst es in einer Mitteilung. Intermag Basel ist eine Sales Unit der Publicitas International Switzerland, die internationale Verlagshäuser in der Schweiz vermarktet. Teil des Portfolios ist neben Titeln wie Spiegel, Manager Magazin oder National Geographic auch die Lifestyle-Uhrenzeitschrift Swiss Made Magazine, deren Gründer und Verleger Massimiliano Pantieri ist.

Umstellung auf digitales Fernsehen noch nicht überall vollzogen

Bei erstaunlich vielen Schweizerinnen und Schweizern flimmert seit Montag kein Sven Epiney und auch kein Beni Thurnher mehr in die gute Stube. Der Grund: Seit Anfang der Woche können die einheimischen TV-Sender in der Deutschschweiz nicht mehr nur mit einer Haus- oder Zimmerantenne empfangen werden.

 Bei erstaunlich vielen Schweizerinnen und Schweizern flimmert seit Montag kein Sven Epiney und auch kein Beni Thurnher mehr in die gute Stube. Der Grund: Seit Anfang der Woche können die einheimischen TV-Sender in der Deutschschweiz nicht mehr nur mit einer Haus- oder Zimmerantenne empfangen werden. Da viele jedoch bis zum letzten Moment gewartet haben, um auf digitales Fernsehen umzustellen, sehen sie sich jetzt mit langen Wartezeiten konfrontiert.Zwischen eineinhalb und zwei Wochen betrage die Wartezeit für die Sat-Accesskarten, welche für den Satellitenempfang benötigt werden, bestätigte Peter Kaufmann, Verantwortlicher beim Schweizer Fernsehen für die Kommunikation DVB-T Deutschschweiz, am Montag einen Artikel der NZZ am Sonntag.
Diese Wartezeit gelte allerdings nur für jene Kunden, welche die Karten schriftlich bestellten. Die elektronische Bestellung via Internet werde in ein bis zwei Tagen abgefertigt.
Schon seit Anfang Jahr sei die Nachfrage nach Satellitenfernsehen stark gestiegen, sagte Kaufmann weiter: Bis zu diesem Zeitpunkt hätten rund 3’000 Haushalte pro Monat auf die Technologie umgestellt. Im Sommer sei die Anzahl auf monatlich 6’000 bis 8’000 Haushalte hochgeschnellt, im Oktober gar auf rund 11’000. Für November rechnet Kaufmann mit 15’000 bis 20’000 Kunden.
Der Umstieg auf Satellit ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, um als bisheriger Antennennutzer auch in Zukunft Fernsehen schauen zu können. Mit einem Verbindungsgerät zwischen Antenne und Fernseher, einer so genannten Set-Top-Box, können die vier nationalen Programme auch weiterhin empfangen werden.

Hits und Wahlen locken Schweizer vor den Fernseher

Sowohl das Schweizer Fernsehen, wie auch der Zürcher Regionalsender TeleZüri konnten am vergangenen Wochenende einen goldenen Sonntag verbuchen. Mit einem Marktanteil von 45,6 Prozent oder durchschnittlich 1'028'000 Zuschauerinnen und Zuschauern erfreute sich die SF-Sendung «Die grössten Schweizer Hits» auch bei ihrer fünften Ausgabe grosser Beliebtheit.

 Sowohl das Schweizer Fernsehen, wie auch der Zürcher Regionalsender TeleZüri konnten am vergangenen Wochenende einen goldenen Sonntag verbuchen. Mit einem Marktanteil von 45,6 Prozent oder durchschnittlich 1’028’000 Zuschauerinnen und Zuschauern erfreute sich die SF-Sendung «Die grössten Schweizer Hits» auch bei ihrer fünften Ausgabe grosser Beliebtheit. Ebenfalls eine hohe Einschaltquote, allerdings mit einem anderen Sendeinhalt, erzielte am gleichen Tag der Zürcher Regionalsender TeleZüri. Die Wahl- und Abstimmungs- berichterstattung am Sonntag wurde von insgesamt 603’200 Zuschauern mitverfolgt. Der höchste Marktanteil lag kurz nach 14 Uhr bei 20,3 Prozent.
Einen sehr hohen Beachtungsgrad verzeichnete auch die Sendung SonnTalk, welche live aus dem Walcheturm gesendet wurde. Sie wurde von 173’000 Personen verfolgt.

Radio 1 holt Irina Hollander für Morgenshow

Die Morgenshow des neuen Senders Radio 1 soll von einem Zweier-Moderationsteam präsentiert werden, und zwar von einer Frau und einem Mann. Die eine Hälfte des Morgenshow-Duos bildet die ehemalige DRS 3-Moderatorin Irina Hollander.

Die Morgenshow des neuen Senders Radio 1 soll von einem Zweier-Moderationsteam präsentiert werden, und zwar von einer Frau und einem Mann. Bereits an Bord ist Irina Hollander. Die 41-Jährige war während sechs Jahren Moderatorin bei DRS 3 und dort in verschiedenen Sendungen eingesetzt, wie Radio 1 am Montag mitteilte. Irina Hollander hat in den letzten Jahren vor allem als Sprecherin und Krisencoach gearbeitet und war Sängerin bei verschiedenen Musikprojekten. Roger Schawinski sagt zu diesem Neuzugang: «Irina hat für mich eine der aufregendsten Frauenstimmen. Ausserdem ist sie unglaublich talentiert, hat einen grossartigen Humor und passt damit wunderbar in unser Team.» Irina Hollander äussert sich so: «Ich kann kaum noch warten, bis wir auf Sendung gehen. Und bin gespannt auf meinen Zukünftigen.»
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