Geschenke in der Schlussminute

Fussball Der FCZ-Fanshop hat sich in kurzer Zeit zu einem heissen Shopping-Spot gemausert. Neben den aktuellen Trikots und der neuen Urban Collection sind ab sofort auch die kultverdächtigen FCZ-Weihnachtskugeln im Angebot.


Fussball Der FCZ-Fanshop hat sich in kurzer Zeit zu einem heissen Shopping-Spot gemausert. Neben den aktuellen Trikots und der neuen Urban Collection sind ab sofort auch die kultverdächtigen FCZ-Weihnachtskugeln im Angebot. Zur Schlussoffensive des Weihnachtsverkaufs hat Hesskiss, die Hausagentur des Schweizer Meisters, zwei weihnächtlich gestimmte Sujets ausgeheckt. Zu sehen sind die F12- und F200-Plakate ab Anfang Dezember im städtischen Fan-Revier.

Kampfansage aus der TV-Ecke

TV-Zeitschriften Axel Springer positioniert TV-Star und Tele neu, um Schweizer Illustrierte und Schweizer Familie zu konkurrenzieren.

TV-Zeitschriften
Axel Springer positioniert TV-Star und Tele neu, um Schweizer Illustrierte und Schweizer Familie zu konkurrenzieren.
Als Axel Springer Schweiz vor fünf Monaten Ringiers TV-Zeitschriften Tele, TV2 und TVvier übernahm, kündigte das Unternehmen, das schon die Hefte TV-Star und TV Digital im Portfolio hatte, eine Neupositionierung seiner Programmzeitschriften-Palette an. Davon wurden bisher erst die (zum Teil massiven)  Tarifreduktionen per 2008 sichtbar: TV Digital senkte seinen Preis für 1/1-Seite vierfarbig um 67 Prozent, TV2 ging um 17 Prozent zurück, TV-Star um 1 Prozent und Tele um 0,2 Prozent. Einzig TVvier blieb beim heutigen Preis. Entgegen den Erwartungen der Branche stellte jedoch Axel Springer keine Titel ein. Manche vermuteten, der Konzern lege Tele und TV-Star zusammen oder stelle das offensichtlich unrentable TV2 ein, das dieses Jahr mit nur einer Inserateseite pro Ausgabe auskommen musste. Diesen Spekulationen tritt jetzt Jörg Tobuschat, seit drei Monaten Verlagsgeschäftsführer TV-Zeitschriften bei Axel Springer Schweiz, mit aller Deutlichkeit entgegen: «Es wird kein Titel vom Markt genommen noch werden Titel zusammengelegt», sagt er. Klar ist auch: Das Herzstück jedes Titels bleibt das TV-Programm.
Tobuschats zweite Botschaft betrifft die Wochentitel Tele und TV-Star. Bisher waren beide inhaltlich stark auf People ausgerichtet und jagten sich gegenseitig Primeurs ab. Doch mit der Konkurrenz ist es nun vorbei, denn die beiden zielen neu auf unterschiedliche Lesersegmente. TV-Star, schon heute mit leicht höherem Leserinnenanteil, soll noch weiblicher werden, sagt Tobuschat. Dazu erfährt das Heft punkto Layout demnächst einige Anpassungen. Inhaltlich aber pflegt TV-Star weiterhin den Promi-Fokus: Im Zentrum des Interesses stehen weiterhin Schweizer TV-Moderatorinnen, Regisseure und Filmschauspielerinnen, zudem programmliche Veränderungen insbesondere beim Schweizer Fernsehen sowie Hintergrundgeschichten zu wichtigen TV-Ereignissen.
Tele hingegen erhält ein ganz neues Konzept. Die Familienzeitschrift mit Schwerpunkt TV und Kino soll künftig thematisch viel breiter fahren. Promis kommen zwar weiterhin vor, neu stehen aber Themen ausgehend vom aktuellen TV-Wochenprogramm im Vordergrund. Wenn zum Beispiel Sendungen oder Dokumentationen über Vulkane, Euro 08, Zinsen auf Privatkonti oder Tiger ins Auge stechen, dann wird die Tele-Redaktion zu diesen Themen Hintergrundberichte liefern,  gegebenenfalls in Kooperation mit dem betreffenden Sender. «Im Grunde kann man so alle Themen anbieten, denn das TV-Programm ist so vielfältig wie das Leben selbst», sagt Tobuschat. Gleichzeitig bietet das Konzept auch die Möglichkeit, feste Ressorts einzurichten, etwa Gesundheit, Auto, Natur oder Technik. «Das wiederum schafft interessante Umfelder für Werbetreibende», erklärt Tobuschat. Letzteres ist bitter nötig, denn die Programmzeitschriften in der Deutschschweiz sind (im Gegensatz etwa zu jenen in der Romandie) keine Goldgrube. Tele zum Beispiel hat seit 2004 rund die Hälfte des damaligen Anzeigenvolumens verloren, Tendenz weiter sinkend.
Themenwahl nach GutdünkenWelche Ressorts bei Tele eingerichtet werden, steht noch nicht fest. «Wir werden das neue Konzept im ersten Halbjahr 2008 sukzessive einführen», sagt Tobuschat. Vorerst werde die Redaktion nach eigenem Gutdünken die Themenauswahl treffen, künftig aber wird mittels Marktforschung eruiert, ob man die Interessen der Leser auch wirklich trifft. Interessant dabei und ein Novum: Ein und dieselbe Redaktion wird die Inhalte für Tele und TVStar, aber auch für die andern drei Hefte aufbereiten. Publizistischer Gesamtleiter wird der bisherige TV-Star-Chefredaktor Gion Stecher. Dennoch behält Tele seinen eigenen Chefredaktor: Urs Padel, bisher stellvertretender Redaktionsleiter beim ehemaligen Ringier-Titel, kümmert sich um jene Crew, die ausschliesslich für Tele arbeitet.
Drei Dinge sind es, die Tobuschat die Gewissheit geben, dass das Tele-Neukonzept aufgehen könnte. Zum einen erhielt er von Kundenseite positive Reaktionen. Zweitens funktioniert das deutsche Programmheft Hörzu, das er bis vor kurzem bei Axel Springer Deutschland betreut hatte, genau nach demselben Muster. Drittens machte TV-Star seit 2006 Versuche in eine ähnliche Richtung – mit der Lancierung von Beauty- und Autobeilagen. Gemäss Anzeigenleiter Patrick Knecht waren diese Beilagen im Markt erfolgreich. «Nun werden sie zwar bei TV-Star eingestellt – thematisch aber bei Tele integriert», sagt Knecht, der neu alle fünf TV-Zeitschriften betreut.
Über den Zaun fressenKlar ist: Als Titel, der stärker auf TV- und Film-Promis fokussiert, tritt TV-Star künftig Ringiers Schweizer Illustrierte (SI) vermehrt ins Gärtchen. Tele hingegen dürfte punkto Machart und thematischer Breite eher bei Tamedias Schweizer Familie (SF) über den Zaun fressen. «Diese beiden Titel wollen wir tatsächlich etwas ärgern», bestätigt Tobuschat. Das gilt auch im Anzeigenmarkt. Denn künftig bietet Axel Springer Schweiz seine Programm-Guides im Kombi an: Wer nach freier Wahl zwei der Titel bucht, erhält 10 Prozent Rabatt auf die entsprechenden Einzeltarife, wer drei Titel belegt, erhält 12,5 Prozent, und wer alle fünf schaltet, erhält 15 Prozent. Mit Tele und TV-Star zusammen bekommt man also eine grössere Reichweite als bei SI oder der Schweizer Familie, und zwar zu einem Tausendleserpreis von 25,96 Franken, gut ein Franken günstiger als bei der SI. Knecht wird deshalb nächstes Jahr vor allem die Kombivermarktung in den Vordergrund stellen. Sein Hauptargument: Wer alle fünf Titel bucht, spricht rund 1,2 Millionen TV-affine Personen an, die sich trotz TV-Programm in Tageszeitungen und Gratiszeitungen zusätzlich eine abonnierte Programmzeitschrift leisten wollen und können. Mit dem Paket lässt sich also jeder vierte Deutschschweizer ansprechen – zu einem TLP von 29,25 Franken.
Was geschieht aber mit TVvier, TV2 und TVDigital? Auch diese werden fit getrimmt. Bei TVvier will Tobuschat am wenigsten ändern. «Immerhin ist das Heft am Kiosk die bestverkaufte Programmzeitschrift, mit steigender Tendenz», sagt er. Bei TV2 und TVDigital hingegen gibt es einiges zu tun. «Wir haben viele Optionen, doch entschieden haben wir noch nichts», sagt er.
Markus Knöpfli

Hausbank und Hausberg im Tandem

Bank Die Bank Linth und die Bergbahnen Flumserberg spannen zusammen. Im Skigebiet ist die Bank derzeit überall präsent.

Bank
Die Bank Linth und die Bergbahnen Flumserberg spannen zusammen. Im Skigebiet ist die Bank derzeit überall präsent. 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die grösste Regionalbank und das grösste Wintersportgebiet der Ostschweiz gehen eine Kooperation ein. Auf Grund der lokalen Verankerung wollen die Bergbahnen Flumserberg (BBF) und die Bank Linth ihre Kräfte bündeln. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Skigebiet erhofft sich Bank Linth eine grössere Bekanntheit. Die Bergbahnen Flumserberg wiederum wollen die Bank Linth als neuen Marketingkanal nutzen, um ganzjährig ihre Freizeitangebote gezielt zu kommunizieren. BBF-Chef Heinrich Michel sagt: «Die Zusammenarbeit schafft einen Mehrwert für unsere Gäste, unsere Partner und für die ganze Region.» Auch Thomas Eichler, CEO der Bank Linth, erachtet die Kooperation als viel versprechend: «Mit diesem Co-Branding können wir die Kundenbetreuung noch einmal intensivieren. Damit dokumentieren wir einmal mehr unsere grosse Verbundenheit mit der Region.» Die gemeinsame Marketing- und Werbekampagne baut auf der aktuellen Imagekampagne der Bank Linth unter dem Titel «Gemeinsam Antworten finden» auf.
Junges Publikum ansprechenDie Kooperation zwischen den BBF und der Bank Linth umfasst drei Ebenen. In ihren Werbeauftritten wollen die beiden Unternehmen wo immer möglich und sinnvoll den Partner integrieren. So ist die Bank Linth gegenwärtig im ganzen Skigebiet mit einem SMS-Gewinnspiel präsent, das auf Plakaten und anderen Werbeflächen kommuniziert wird. Der Wettbewerb soll vor allem jüngere Skifahrer und Boarder ansprechen und bildet das Herzstück der Kampagne. Die Plakatsujets zeigen eine skurrile Wintersport-Situation. Der Betrachter wird aufgefordert, einen möglichen Ausgang der Geschichte per SMS zu übermitteln. Die Geschichten werden im Internet unter Unddann.ch aufgeführt und können nach ihrer Originalität bewertet werden. Unter allen Teilnehmern werden Sportgutscheine und Tageskarten verlost.
Auf der zweiten Ebene markieren die Partnerunternehmen vor Ort ihre Präsenz. Die BBF legen an allen Schaltern der Bank Linth ihre aktuellen Prospekte auf und bewerben so ihr attraktives Angebot. Die Bank Linth hat im Gegenzug an der Talstation der Maschgenkammbahn einen zweiten Bancomaten in Betrieb genommen. Dieser soll die Geldversorgung der über 20000 Gäste an einem Spitzenwochenende sicher stellen. Gleichzeitig tritt sie mit verschiedenen Elementen am Flumserberg auf, welche die Verbundenheit der Partner zum Ausdruck bringen. So lädt die Regionalbank in den BBF-eigenen Restaurants zum gemütlichen Verweilen auf Bank-Linth-Liegestühlen ein. Auch verschiedene Anlagenfahrzeuge erscheinen neu im Bank-Linth-Design.
Animationsteam unterwegsAuf der dritten Ebene sorgen die Partnerunternehmen ganz persönlich für Freude unter den Schneesportlern. Die Bank Linth schickt diese Wintersaison an ausgewählten Tagen Animationsteams los, welche die Gäste am Flumserberg mit sympathischen Aufmerksamkeiten beschenken. Konzipiert wurde die crossmediale Kampagne von der St. Galler Kommunikationsagentur Freicom. Zusammen mit APG-Montagne, Spezialist für Bergwerbung, konnte die gesamte Kampagne auf dem Flumserberg in nur zwei Monaten realisiert werden.
Christian Lüscher

Matthias Luchsinger wird Geschäftsführer bei Condor Films

Der bisherige Cinecom-CEO Matthias Luchsinger übernimmt am 8. März 2008 die Geschäftsführung der Filmproduktionsfirma Condor Films. Er wird Nachfolger von Kristian Widmer, der künftig Delegierter des Verwaltungsrates ist. Er will sich verstärkt der Spielfilmproduktion widmen.

Der bisherige Cinecom-CEO Matthias Luchsinger übernimmt am 8. März 2008 die Geschäftsführung der Filmproduktionsfirma Condor Films. Er wird Nachfolger von Kristian Widmer, der Mitinhaber des Unternehmens ist und während fünf Jahren die Geschäfte führte. Widmer ist künftig Delegierter des Verwaltungsrates. Er will sich verstärkt der Spielfilmproduktion widmen. Condor Films gab im Oktober eine neue Strategie bekannt und will verstärkt auf Spielfilme setzen. Die neue Führungsorganisation trage dieser Strategie und damit dem «Potenzial aber auch dem Risiko des erhöhten Engagements im Spielfilmbereich» Rechnung, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Geschäftsbereich FaroTV wird ab dem März ebenfalls direkt von Matthias Luchsinger geleitet. FaroTV war bis anhin bei Thomas Sterchi, Verwaltungsratspräsident und Mitinhaber der Condor Films, angesiedelt.
Luchsinger war die letzten 14 Jahre bei der Cinecom tätig, seit 1996 als CEO und bis 2004 als Mitinhaber. Aufgrund des Eigentümerwechsels und den damit einhergehenden Umstrukturierungen bei der Publigroupe hat er sich gemäss Mitteilung entschieden, eine neue Herausforderung zu suchen.

Sonntags gratis

Wochenpresse In Winterthur schwappt die Gratiszeitungs-Euphorie aufs Wochenende über: Das Stadtblatt erscheint bald sonntags, gratis und mit elfmal höherer Auflage.

Wochenpresse
In Winterthur schwappt die Gratiszeitungs-Euphorie aufs Wochenende über: Das Stadtblatt erscheint bald sonntags, gratis und mit elfmal höherer Auflage.
Ab 6. Januar erscheint das kleine Stadtblatt Winterthur nicht mehr donnerstags, sondern sonntags. Der bisherige Abopreis von 150 Franken entfällt, die Zeitung wird neu gratis in jeden Haushalt verteilt. Entsprechend steigt die Auflage von bisher 4377 auf 46000 Exemplare. Das Winterthurer Stadtblatt wird somit die erste Gratis-Sonntagszeitung der Deutschschweiz – noch dazu mit Hauszustellung. Ob damit im Sonntagsmarkt ein neues Zeitalter eingeläutet wird, muss sich erst weisen. 
Es war nicht finanzielle Not, die den Stadtblatt-Mehrheitsaktionär Guido Blumer zu diesem Wechsel veranlasste. «Der Auslöser war mein Alter», sagt er. Mit 55 habe er eine Standortbestimmung vorgenommen. Und weil es ihn schon immer gereizt habe, ein Sonntagsblatt zu machen, entwickelte er ein Konzept und setzt es nun um.
Dabei hat er zwei Ziele im Auge: Seine Zeitung soll dereinst auch ohne ihn weiter bestehen können. Zudem sollte sie anders als bis anhin für den nationalen Werbemarkt wenn nicht unentbehrlich, so doch interessant sein. Blumer rechnet neu mit rund 70000 Lesern. Den Anzeigenpreis erhöht er von derzeit 2328 auf 3136 Franken pro 1/1-Seite vierfarbig. Einen Tribut muss Blumer allerdings zahlen: Sein Stadtblatt ist künftig nicht mehr Publikationsorgan der Stadt Winterthur und der Gemeinde Seuzach.
Ganz auf Abo-Einnahmen verzichten will Blumer allerdings nicht. Darum richtet er freiwillige Partnerschaftsabos zu 100 Franken ein, die wiederum zu vergünstigten Einkäufen in 28 Winterthurer Geschäften berechtigen.
Mehr Umfang angestrebtSonst aber ändert sich wenig am Sonntags-Stadtblatt. Das Tabloid-Format wird beibehalten, auch kommt der redaktionelle Teil weiterhin ohne Farben aus. Einzig das Logo wandelt sich leicht: Statt von unten nach oben ist es nun von oben nach unten zu lesen. Und es ist nur noch halb sichtbar. Inhaltlich bleibt Blumers Blatt «eine reflektierende Wochenzeitung», die an Umfang etwas zulegen dürfte (auf 48 Seiten), sich und ihrem linksliberalen Kurs aber treu bleibt. Den Auftakt auf der Front machen weiterhin Kommentar und Karrikatur, es gibt einen Wochenschwerpunkt, Argumente, Meinungen und eine Agenda. Neu ist eine besinnliche Kolumne, die abwechselnd von einem Pfarrer, einem Rabbiner oder einer muslimischen Frau verfasst wird. Getreu der Absicht des Verlegers und des fünfköpfigen Redaktionsteams, primär zu Diskussionen anzuregen und Brücken zu bauen – auch über Parteigrenzen hinweg.
Dass das Stadtblatt existiert, ist ein kleines Wunder, muss es doch mit der Tageszeitung Landbote und den Wochengratistiteln Stadtanzeiger Winterthur (mehrheitlich Ziegler Druck) und Winterthurer Zeitung (Zehnder) zusammenleben. Doch Blumer betrachtet diese nicht als Konkurrenten. «Denn wir sind weder auf Aktualitäten und News noch auf People und Lifestyle aus», sagt er.
Das Stadtblatt entstand seinerzeit aus der Winterthurer AZ, die dreimal wöchentlich erschien. 1997 vollzog Blumer die Ablösung von der SP und machte den Titel zum Wochenblatt. Blumer ist zu 60 Prozent beteiligt, zwei weitere Personen zu je 20 Prozent.
Markus Knöpfli

Pedro Simko

Nominiert für den Werber des Jahres 2008.


Pedro Simko ist CEO bei Saatchi & Saatchi Simko in Genf. Die mit 92 Mitarbeitenden zweitgrösste Agentur der Schweiz eröffnet Anfang 2008 auch eine Niederlassung in Zürich. Dann wird Kaspar Loeb neuer CEO für beide Standorte. Pedro Simko bleibt VR-Präsident und übernimmt wichtige Aufgaben im internationalen Netzwerk. Er wird Chief Marketing Officer für Europa, Mittleren Osten und Afrika und damit Mitglied des vierköpfigen European Management Teams von Saatchi & Saatchi. Für Kevin Roberts, CEO Worldwide, verkörpert Simko die ideale Kombination eines «kreativen Werbers und eines visionären Unternehmers, der sehr erfolgsorientiert handelt». Simko sitzt im Worldwide Executive Board von Saatchi & Saatchi in New York und hat Einfluss auf die weltweite Entwicklung des Netzwerks. Der Marketingspezialist Pedro Simko ist 1991 in die Werbebranche eingestiegen und gründete in der Rezession in Genf die Werbeagentur Simko. Er ist halb Argentinier und halb Österreicher, schloss seinen MBA in Harvard ab, arbeitete bei Procter & Gamble und war Marketingdirektor bei Jacobs. Der Aufschwung der eigenen Agentur beginnt 2002. Simko gewinnt Cardinal, Carlsberg und Rolex. 2004 fusioniert Simko mit Saatchi & Saatchi und gewinnt die weltweite Werbung für Voltaren oder das Cereals Business von Nestlé, 2007 auch die weltweite Einführung von Carlsberg light. Namhafte Schweizer Kunden sind Orange, Seat oder Happy Bett.

CFG vermarktet die neue Kulturzeitung Kult.um

Die Zürcher Marketing- und Kommunikationsagentur CFG wurde beauftragt, die Kulturzeitung Kult.um anzeigenmässig zu vermarkten. Die Zeitung wird neu zehnmal jährlich in einer Auflage von 110'000 Exemplaren der Gratiszeitung Cash daily beigelegt.

 Die Zürcher Marketing- und Kommunikationsagentur CFG wurde beauftragt, die Kulturzeitung Kult.um anzeigenmässig zu vermarkten. Kult.um wird von der Agentur Punkt.um produziert und richtet sich an Kulturinteressierte. Seit rund anderthalb Jahren erschien die 16 Seiten umfassende Zeitung schon im Raum Schaffhausen und Winterthur. Neu gibt es sie schweizweit: Kult.um wird zehnmal jährlich in einer Auflage von 110’000 Exemplaren der Gratiszeitung Cash daily beigelegt und kann so am Kiosk und an Bulkstations bezogen werden. Zusätzlich werden 30’000 Exemplare an den wichtigsten Kulturstätten aufliegen. Somit beträgt die Gesamtauflage rund 140’000 Exemplare. Die Verteilung erfolgt in der gesamten Schweiz mit Fokussierung auf urbane Zentren der Deutschschweiz und den Wirtschaftsraum Zürich.

SAWI lanciert Ausbildung Mediaplaner/in in Biel und Zürich

Das Schweizerische Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation SAWI bietet neu eine Ausbildung zum Mediaplaner beziehungsweise zur Mediaplanerin an. Der Lehrgang kann als Modul für verschiedene weitere Lehrgänge hin zum eidg. Diplom benutzt werden.

 
Das Schweizerische Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation SAWI bietet neu eine Ausbildung zum Mediaplaner beziehungsweise zur Mediaplanerin an. Der praxisnahe Lehrgang beginnt im März 2008 in den SAWI-Ausbildungszentren in Biel und Zürich. Er ist in verschiedener Hinsicht ein Grundbaustein. So enthält er die MarKom-Basismodule, und er ist eines von drei Modulen des Lehrgangs «Kommunikationsplaner/in». Dieser kann durch die Belegung der Module Kommunikationsplanung und Produktion/Realisation innerhalb von drei Jahren vervollständigt werden, um optimal auf die eidgenössischen Prüfungen vorbereitet zu sein.

Werbe-Offensive für die Host City Zürich

Die Euro 08 rückt näher, und in Zürich bereitet man sich stetig darauf vor. Die Organisatoren konnten prominente Zürcher Einwohner für Botschfterspots gewinnen und wollen im Ausland für die Limmatstadt werben.

 Die Euro 08 rückt näher, und in Zürich bereitet man sich stetig darauf vor. Die Organisatoren konnten prominente Zürcher Einwohner für Spots gewinnen, die den von AY&R entwickelten Claim «Wir leben Zürich» bekannter machen. Darunter sind der deutsche Ex-Fussballer und TV-Kommentator Günter Netzer, Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel, DJ Tatana oder Ex-Miss-Schweiz und Schauspielerin Melanie Winiger. Nach Angaben der Zürcher Projektleitung sollen diese Botschafterclips sehr gezielt eingesetzt werden. Auf der Website Euro.zuerich.com sprechen sich weitere Prominente wie Carl Hirschmann, Andi Stutz oder Stefi Talman in Testimonials für die Limmatstadt aus. Als Werbung für die sogenannte Host City Zürich wird auch im Ausland eine Charme-Offensive lanciert. Da die Top-Mannschaften Italien, Frankreich und Rumänien sowohl in Zürich als auch in Bern spielen, spannen der Zürcher und Berner Stadtpräsident bei der Promotour zusammen. Sie gehen nächstes Jahr gemeinsam nach Rom, Paris und Bukarest, um für ihre Städte zu werben.
Zürich plant eine Fanmeile und öffentliche Übertragungen der Fussballspiele. Für die Fanmeile lief eine Ausschreibung, für die rund 180 verschiedene Projekte eingegangen sind. Im Januar wird eines davon ausgewählt, wie der Zürcher Euro-Delegierte Daniel Rupf am Dienstag gemäss SDA sagte. Für die öffentlichen Übertragungen, genannt Public Viewing, und die Fanmeile rechnet er mit Kosten von 9 Millionen Franken.

Uwe E. Wirth leitet die Binkert Medien

Schon seit Anfang November ist Uwe E. Wirth neuer Geschäftsleiter des Laufenburger Verlagshauses Binkert Medien. Er löst Karl-Heinz Müller ab, der den Verlag personell erneuert und durch wirtschaftlich schwierige Zeiten geführt hat.

 Schon seit Anfang November ist Uwe E. Wirth neuer Geschäftsleiter des Laufenburger Verlagshauses Binkert Medien. Er löst Karl-Heinz Müller ab, der den Verlag personell erneuert und durch wirtschaftlich schwierige Zeiten geführt hatte, wie es in einer Mitteilung heisst. Der neue Geschäftsleiter Wirth betreute seit 2003 als selbständiger Verlagsberater Medienhäuser wie den Verlag für die Deutsche Wirtschaft und den Verlag Moderne Industrie. Bei letzterem, einem Tochterunternehmen der Süddeutschen Zeitung, war er davor in der Verlagsleitung Fachzeitschriften tätig. Zuvor war er als Verlagsleiter bei Redmond’s Technology Publishing in Würzburg tätig. Der Geschäftsleitung der Binkert Medien gehört weiterhin auch Marketingleiterin Elvira Christen an. Der Verlag gibt unter anderem die Zeitschriften Polyscope, Lebensmittel-Technologie und Sysdata heraus.

Hacker-Angriff auf Bild.de entpuppt sich als Marketinggag

Die Seite flackerte, und es stand geschrieben: «Hacked by Cyberduckz». Was aussah wie eine von Hackern verunstaltete Seite war ein Marketinggag, der auf den Relaunch des Bild-Onlineportals Mitte Dezember hinweisen sollte.

 
Am Wochenende gab es in Internetdeutschland vor allem ein Thema: Der Hacker-Angriff auf das Onlineportal der Boulevard-Zeitung Bild. Jetzt stellte sich heraus, dass das in Wirklichkeit nur ein Marketinggag war, der auf den Mitte Dezember bevorstehenden Neustart der Seite aufmerksam machen sollte. Auf der flackernden und graphisch leicht verunstalteten Internetseite hiess es denn auch: «In wenigen Tagen schalten wir diese Webseite ab!» und «Hacked by Cyberduckz». Die Nachricht der «Duckz» war eine Ente. Eine Stellungnahme zum fingierten Hack von Seiten Bild gibt es noch nicht.«Aus Marketingperspektive scheint mir eine derartige Aktion nicht unbedingt zielführend zu sein», sagte Harald Schrefl, Inhaber der Online-Marketing-Agentur Webperfect, gegenüber Pressetext. Kurzfristig könne dies vielleicht funktionieren, solche Gags nützten sich jedoch sehr schnell ab. Und: «Wenn User denken, dass eine Webseite gehackt worden ist, wirkt dies nicht wirklich positiv auf das Image des Seitenbetreibers.» Die meisten werdens wohl nicht so ernst sehen. Ob die Gag-Strategie aufgeht oder nicht, wird sich aber noch zeigen müssen.

Update realisiert neuen Webauftritt für Schweizer Presse

Die Zürcher Internet- und Kommunikationsagentur Update hat die Internetauftritte des Verbands Schweizer Presse und des dem Verband angegliederten Medieninstituts realisiert. Umgesetzt wurde es mit dem weit verbreiteten Open-Source-CMS Typo 3.

 
Die Zürcher Internet- und Kommunikationsagentur Update hat die Internetauftritte des Verbands Schweizer Presse und des dem Verband angegliederten Medieninstituts realisiert. Die Agentur zeichnet dabei rundum verantwortlich, so für die Gesamtkonzeption, das Design und die technische Realisierung. Ziel der Überarbeitung war es, die Seiten den Benutzern übersichtlicher und inhaltlich aufgeräumter in einem leichten, zeitgemässen Design zu präsentieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Zu den Neuerungen der Seiten gehören unter anderem eine ausgebaute Suchfunktion sowie eine Newsletter-Funktion, die eine aktive Kommunikation mit Mitgliedern und Interessierten ermöglicht. Eingesetzt wurde das weit verbreitete Open-Source-CMS Typo 3, das den Verantwortlichen eine selbstständige Betreuung der Site erlaubt.
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