Inhalt&Form gewinnt Pitch von Zürich Tourismus

Die Agentur Inhalt&Form hat eine Konkurrenzpräsentation für die neue Inserate-Linie von Zürich Tourismus gewonnen. Erwartet wurde ein Ansatz, der sich vom Auftritt anderer Tourismus-Destinationen abhebt.

 Die Agentur Inhalt&Form hat eine Konkurrenzpräsentation für die neue Inserate-Linie von Zürich Tourismus gewonnen. Erwartet worden sei ein frischer, kreativer Ansatz, der sich bewusst vom Auftritt anderer Tourismus-Destinationen abhebe, heisst es in einer Mitteilung. Die neuen Inserate werden ab Januar 2008 eingesetzt. Verantwortlich bei Zürich Tourismus:
Marianne Gut (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Daniel Käser (AD), Philipp Stamm (Grafik), Andrea Egger und Christian Jost (Beratung).

Freelancerportal.ch bringt Freischaffende ins Netz

Die freie Beraterin Monica Miraldi lanciert unter Freelancerportal.ch einen Auftritt, wo sich Freelancer aller Disziplinen zu einem fixen Jahresbeitrag im Internet präsentieren können.

 Im Schweizer Kommunikationsmarkt gibt es mittlerweile viele freischaffende Spezialisten. Die Akquisition von Aufträgen soll für diese Einzelkämpfer jetzt einfacher werden: Die freie Beraterin Monica Miraldi lanciert unter Freelancerportal.ch eine Möglichkeit, wo sich Freelancer aller Disziplinen zu einem fixen Jahresbeitrag im Internet präsentieren können. Freischaffende Kommunikationsspezialisten können sich online registrieren und ihre Arbeitsproben auf die Site laden. Wer sich bis spätestens 30. Dezember 2007 anmeldet, bezahlt für ein Jahr Präsenz 890 Franken anstelle von 990 Franken. Ab 7. Januar 2008 werden alle Portraits miteinander freigeschaltet.
Namhafte Vertreter der Agenturseite begrüssen das neue Portal, wie es in der Mitteilung heisst. Markus Gut von der neuen Young & Rubicam Gruppe meint dazu: «Die Idee ist sehr gut. Denn niemand kann sich die einzelnen Homepages der verschiedenen Freelancer merken.» Auch Daniel Krieg (KSB/SJ), Alexander Jaggy (Jung von Matt/Limmat), Jürg Aemmer (Euro RSCG), Ralph Halder (Publicis) oder Markus Ruf und Danielle Lanz (Ruf Lanz) begrüssen das Portal. Sie wollen «bei Not am Mann oder der Frau darauf zurückgreifen».
Die Initiantin Monica Miraldi ist ausgebildete Leiterin Marketing-Kommunikation. Sie kennt sowohl die Agenturseite (Guye & Partner, Publicis, Lesch + Frei) wie die Auftraggeberseite (UBS Marketing). Heute ist sie als freie Beraterin tätig.

Neue Luzerner Zeitung und Mittelland Zeitung springen bei SDA ab

Kurz nachdem die Nachrichtenagentur SDA den Blick und den Sonntagsblick wieder als Kunden gewinnen konnte, verliert sie zwei andere Publikationen: Die Neue Luzerner Zeitung und die Mittelland Zeitung haben ihr Abonnement gekündigt.

 Kurz nachdem die Nachrichtenagentur SDA den Blick und den Sonntagsblick wieder als Kunden gewinnen konnte, verliert sie zwei andere Publikationen: Die Neue Luzerner Zeitung und die Mittelland Zeitung haben ihr Abonnement gekündigt. Das berichtet das Medienmagazin Klartext in seiner neuesten Ausgabe. Peter Buri, Chefredaktor der Aargauer Zeitung und damit Mitglied des Mittelland-Zeitung-Verbunds, erklärte dem Klartext, dass seine Zeitung das Abonnement gekündigt habe, weil sie Ressourcen in andere Bereiche verlagern müsse. Das SDA-Modell entspricht in seinen Augen nicht mehr den heutigen Realitäten der Medienwelt; das Preis-Bedürfnis-Verhältnis stimme für ihn nicht. Buri schwebt vor, dass einzelne Medienhäuser untereinander Kurzmeldungen austauschen könnten. Er schliesst aber nicht aus, eines Tages wieder zur SDA zurückzukehren, wenn diese modulare Angebote mache.
SDA-Chefredaktor Bernard Maissen zeigte sich gegenüber dem Klartext offen, das Angebot seiner Agentur zu überarbeiten und speziell zugeschnittene Dienste zu ermöglichen, er wolle aber keine «Rosinenpicker». Dass der Austausch von Kurzmeldungen zwischen einzelnen Zeitungen funktionieren könnte, beurteilt er kritisch.

Axel Springer verkauft ProSiebenSat.1-Anteile

Nachdem Axel Springer letztes Jahr eine Übernahme von ProSiebenSat.1 versucht hatte, will der Verlag nun seine Anteile an dem TV-Konzern verkaufen. Das Unternehmen habe sich mit den Investoren Kohlberg, Kravis and Roberts (KKR) und Permira auf einen Verkauf des Zwölf-Prozent-Anteils an der Sendergruppe geeinigt.

 Nachdem Axel Springer letztes Jahr eine Übernahme von ProSiebenSat.1 versucht hatte, will der Verlag nun seine Anteile an dem TV-Konzern verkaufen. Das Unternehmen habe sich mit den Investoren Kohlberg, Kravis and Roberts (KKR) und Permira auf einen Verkauf des Zwölf-Prozent-Anteils an der Sendergruppe geeinigt, teilte Springer am Dienstag mit. KKR und Permira, die bereits die Mehrheit an ProSiebenSat.1 halten, zahlen pro Aktie knapp 20 Euro, was über eine halbe Milliarde Euro in die Kassen von Springer spülen wird. Der Verkauf muss noch durch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) genehmigt werden.
Springer hatte im vergangenen Jahr versucht, ProSiebenSat.1 vollkommen zu übernehmen. Dies hatte das Kartellamt allerdings untersagt (siehe
). Der damalige Mehrheitseigner der Sendergruppe, der US-Milliardär Haim Saban, verkaufte seine Anteile daraufhin an den US-Fonds KKR und die britische Permira. Diese versuchten bereits zu Beginn des Jahres, das Unternehmen mit einem Übernahmeangebot vollständig zu übernehmen, scheiterten zu diesem Zeitpunkt aber an Springer. Der nun an Springer gezahlte Preis liegt deutlich unter dem Gebot von Januar.

Adcom übernimmt Harri Kunz Kommunikation

Die Baarer Adcom Group übernimmt per 1. Januar 2008 die Harri Kunz Kommunikation (HKK) in Biberist. Firmengründer Harri Kunz wird auch nach dem Verkauf seiner Aktien für die grossen Projekte bei HKK verantwortlich bleiben. Bereits im Juli übernahm Adcom den Versandhandel Hach Schweiz.

 
Die Baarer Adcom Group übernimmt per 1. Januar 2008 die Harri Kunz Kommunikation (HKK) in Biberist. Firmengründer Harri Kunz wird auch nach dem Verkauf seiner Aktien für die grossen Projekte bei HKK verantwortlich bleiben und als Schnittstelle zwischen Adcom und HKK fungieren. Die operative Führung der HKK wird einem kaufmännischen Geschäftsleiter übertragen. Innerhalb der Adcom Group wird Kunz für die Entwicklung und Lancierung neuer strategischer Projekte zuständig sein und dort eng mit Michael Fischer, VR-Mitglied und Geschäftsführer der Adcom Group, zusammenarbeiten. Die HKK passe hervorragend in das Konzept und die Struktur von Adcom Group, heisst es in einer Mitteilung. Mit den Kernkompetenzen Promotion, Kommunikation und Beflaggungen sei Adcom in ähnlichen oder gleichen Segmenten wie HKK aktiv. Synergien seien deshalb offensichtlich. Die HKK wurde vor zehn Jahren gegründet und beschäftigt heute über 20 Festangestellte. Als Eventsupporter arbeitet sie für Firmen wie Swisscom, Credit Suisse, Würth, Carlsberg, den Schweizerischen Fussballverband oder Ochsner Sport.
Die Adcom Group wurde 1996 von Michael und Serena Fischer in Zug gegründet und umfasst vier Tochtergesellschaften: Adcom Production (CD- und DVD-Produktionen), Adcom Communication (Kommunikationsagentur), Adcom Motion (Merchandising) und Keller Fahnen (Versandhandel). Seit drei Jahren hat Adcom in Shanghai eine eigene Niederlassung in Asien. Im Juli 2007 übernahm die Gruppe den Versandhandel Hach Schweiz. Die Gruppe erzielt einen Jahresumsatz von über 60 Millionen Franken und beschäftigt rund 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Presserat heisst Beschwerde gegen Bodensee Nachrichten gut

Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde der Gemeinde Rorschacherberg gegen die Bodensee Nachrichten und den Rheintaler Boten teilweise gutgeheissen. Die Zeitungen publizierten Artikel wegen verschiedener angeblicher Missstände in der Gemeinde.

 
Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde der politischen Gemeinde Rorschacherberg gegen die Bodensee Nachrichten und den Rheintaler Boten teilweise gutgeheissen. Die Zeitungen publizierten im Januar und Februar 2007 Artikel wegen verschiedener angeblicher Missstände in der St. Galler Gemeinde. Im März gelangte Rorschacherberg an den Presserat. Dieser erklärte nun drei Punkte der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» für verletzt.So wären die beiden Zeitungen verpflichtet gewesen, den Gemeindepräsidenten zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen anzuhören und ihm das Recht auf das beste Argument zu gewähren. Zudem seien eine übermässige Anzahl anonymer Leserbriefe abgedruckt worden. Als letztes kritisiert der Presserat die Unterschlagung wichtiger Informationen. So hätten die Leser informiert werden müssen, dass der Redaktionsleiter wegen der angeblichen Missstände in der Gemeinde mit einer Aufsichtsbeschwerde an das Departement des Innern des Kantons St. Gallen gelangt war.
Kritisiert wurden von den Zeitungen ein angeblich überrissener Lohn einer Sekretärin des Gemeindepräsidenten, eine angeblich überteuerte Strassenbeleuchtung und weitere angebliche Missstände in der Politischen Gemeinde Rorschacherberg. Der Redaktionsleiter der Bodensee Nachrichten wies die im März lancierte Beschwerde der Gemeinde beim Presserat damals als unbegründet zurück.

Schawinski erhält Unterstützung von der Aargauer SP

Roger Schawinskis Angriff auf das Aargauer Medienmonopol hat politische Auswirkungen: Die SP-Fraktion im Aargauer Grossen Rat fordert den Regierungsrat auf, das Radioprojekt Radio AG des Medienmanns zu unterstützen.

 Roger Schawinskis Angriff auf das Aargauer Medienmonopol hat politische Auswirkungen: Die SP-Fraktion im Aargauer Grossen Rat fordert den Regierungsrat auf, das Radioprojekt Radio AG des Medienmanns zu unterstützen. Die SP-Interpellation fand am Dienstag auch Gehör bei den bürgerlichen Fraktionen. Mit 117 gegen 6 Stimmen sprach sich der Rat dafür aus, den Vorstoss dringlich zu behandeln.
Das Konzessionsgesuch von Roger Schawinski für Radio AG bringe Bewegung in die Aargauer Medienlandschaft, erklärte SP-Fraktionschef Markus Leimbacher. Es handle sich dabei um ein ernst zu nehmendes Vorhaben, das von namhaften Persönlichkeiten getragen werde. Die Radiokonzession nicht wieder an die bisherige Inhaberin Radio Argovia zu erteilen, erachtet die SP als momentan einzige Möglichkeit, um die «monopolisierte Medienlandschaft» im Aargau teilweise zu durchbrechen. Obwohl der Bund und nicht die Aargauer Regierung über die Konzession entscheidet, wird im öffentlichen Anhörungsverfahren die Haltung des Regierungsrates sehr bedeutend sein, wie die SP feststellte.
Die SP ist der Auffassung, dass es um die Meinungsvielfalt in der Aargauer Medienlandschaft seit Jahren schlecht bestellt ist. Peter Wanners AZ Medien Gruppe, zu der Radio Argovia gehört, besitze alle meinungsrelevanten Medien. Sie habe sich via die Mittelland Zeitung das Meinungsmonopol «von Baden bis Solothurn» gesichert. SP-Fraktionschef Markus Leimbacher hielt gemäss SDA fest, dass im Aargau praktisch schweizweit das einzige multimediale Monopol bestehe, das von einer einzigen Person kontrolliert werde.

SF verbuchte im November 34,8 Prozent Marktanteil

Hatte SF bereits im Oktober 2007 einen hohen Marktanteil von 34,4 Prozent, konnte sich der Öffentlich-Rechtliche im November sogar auf 34,8 Prozent steigern. Im Jahresdurchschnitt 2007 liegt SF mit 33,5 Prozent um einen Prozentpunkt tiefer als im Jahr 2006.

 
Hatte SF bereits im Oktober 2007 einen hohen Marktanteil von 34,4 Prozent, konnte sich der Öffentlich-Rechtliche im November sogar auf 34,8 Prozent steigern. Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Zunahme von 1,6 Prozentpunkten. Die Werte betreffen den Ganztagesschnitt von SF 1, SF zwei und SF info. Gemäss Mitteilung liegt der November 2007 in beinahe allen Zeitabschnitten über dem November 2006, was unter anderem auf den Publikumsrenner «Die grössten Schweizer Hits», die Fussballberichterstattung und den Kulturthementag «Singen ohne Grenzen» zurückzuführen ist. Am stärksten sind die Zunahmen am Haupt- und Spätabend. Im Jahresdurchschnitt 2007 liegt SF mit 33,5 Prozent um einen Prozentpunkt tiefer als im Jahr 2006.

Zu guter Letzt: Neuer Schweizer Stern am Filmhimmel

Anatole Taubman heisst unser neuer Mann im Reich der Filmstars. Unter der Regie von Marc Forster wird er im nächsten James Bond den Neben-Bösewicht spielen. Die Ballung zweier Schweizer in einem James-Bond-Film ist schon fast ein kleines Grossereignis. Zumindest hierzulande.

 
Anatole Taubman heisst unser neuer Mann im Reich der Filmstars. Der 36-Jährige, in Zürich  geboren und aufgewachsen, gab in der Dienstagausgabe von «Glanz&Gloria» zu Protokoll, er habe die Rolle des Co-Bösewichts im nächsten James-Bond-Film ergattert. «Für einen Europäer ist eine Rolle in einem James-Bond-Film wie ein goldenes Los», freute er sich. «Es gibt nichts besseres, ich bin überglücklich».Die Dreharbeiten sollen im Januar 2008 in Bregenz starten. Er wolle, dass seine Familie auf dieser Bond-Welle mitreite, egal, ob er in seiner Penthouse-Suite in London weile oder in Südamerika, sagte er in der Promi- und Sternchensendung. Vertraglich sei alles geregelt: «Ich darf meine Familie an alle Orte dieser Welt First Class einfliegen». Seit mehreren Jahren lebt der Vater von zwei Töchtern mit seiner Partnerin in Berlin.
Taubman war bereits in mehreren internationalen Produktionen zu sehen, so im Hollywood-Thriller «Taken» mit Liam Neeson, in der US-Fernsehserie «The Tudors» und in der BBC-Produktion «Waking the Dead». Dass er nun unter der Regie des Ebenfallsschweizers Marc Forster in «Bond 22» mitspielt, ist für die Schweiz schon fast ein Grossereignis. Dem Rest der Welt dürfte es egal sein, und Ursi National wird ein paar nostalgische Momente haben.

Adlink Media gibt Gas für Car4you

Die Goldbach-Media-Tochter Adlink Media übernimmt die exklusive Vermarktung von Car4you. Die 1997 gegründete Internetplattform ist auf Autos und Motorräder spezialisiert.

 Die Goldbach-Media-Tochter Adlink Media übernimmt die exklusive Vermarktung von Car4you. Die 1997 gegründete Internetplattform ist auf Autos und Motorräder spezialisiert und laut Mitteilung von Adlink eines der grössten Portale für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge in der Schweiz. Mit der Übergabe der Vermarktung an Adlink Media begibt sich Car4you zum ersten Mal in eine exklusive Vermarktungspartnerschaft.

Matter & Gretener kommuniziert für Nagra

Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat eine undankbare Aufgabe. Ziel ihrer geologischen Abklärungen ist die Findung von sicheren Standorten zur Tiefenlagerung von giftigen Abfällen in der Schweiz.

 Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat eine undankbare Aufgabe. Ziel ihrer geologischen Abklärungen ist die Findung von sicheren Standorten zur Tiefenlagerung von giftigen Abfällen in der Schweiz. Für die Bekanntmachung der potentiellen Standortgebiete durch den Bundesrat im Verlauf der 1. Hälfte des kommenden Jahres, hat sich die Genossenschaft nun professionelle Hilfe auf dem kommunikativen Sektor geholt. Die Kommunikationsagentur Matter & Gretener und die Eventagentur Merz + Partner wurden nun mit der Betreuung der Informationsveranstaltungen in den betroffenen Orten betraut. Beide Agenturen hätten die Nagra im Pitch durch einen emotionalen und integrierten Ansatz überzeugt, der beweisen werde, dass sie die Ängste und Fragen der Bevölkerung ernst nähmen, liess Projektleiter Armin Murer verlauten.

Zu guter Letzt: Löchriger Käse und nasser Kaffee

Enttäuschung in Luzern: Der Schweizer Milchprodukte-Hersteller Emmi kann die rosigen Prognosen für das Geschäftsjahr 2007 nicht einhalten. Am Montag hat er seine Gewinnmargen von 2 bis 2,5 Prozent auf 1,5 bis 1,7 Prozent nach unten korrigiert.

 Enttäuschung in Luzern: Der Schweizer Milchprodukte-Hersteller Emmi kann die rosigen Prognosen für das Geschäftsjahr 2007 nicht einhalten. Am Montag hat er seine Gewinnmargen von 2 bis 2,5 Prozent auf 1,5 bis 1,7 Prozent nach unten korrigiert. Wie man vielleicht vermuten könnte, soll daran allerdings nicht DJ Bobo und dessen reduzierter Konsum von Energy-Milch nach dem Tiefflug am Concour d’Eurovision de la Chanson Schuld sein. Nein. Die Gewinnreduktion hat andere, viel vertracktere Gründe. Die Käse-Schwemme beispielsweise: Die Schweizer Kühe lieferten extrem viel Milch, die Käser taten das Ihrige, und so rollten schlicht zu viele Käseräder ins benachbarte, in die löchrige Substanz mit Abstand am meisten vernarrte Italien und liessen die Preise purzeln. Gleich einige Millionen Franken gingen so flöten. Noch härter traf die Emmi laut dem Communiqué aber ein anderer Umstand: Der Verkauf des Frischproduktes Caffé Latte, das mit viel Geld beworben worden war, litt unter dem «nasskalten Sommer». Vielleicht sollte Emmi zukünftig eine Kooperation mit den Herren Bucheli oder Kachelmann anstreben. Wer hätte gedacht, dass der Verkauf von Milchprodukten wetterabhängig ist. Immerhin glaube der Verwaltungsrat weiterhin an Frischprodukte aus Europa, hiess es in der Mitteilung weiter.
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