Aroma: Wohnzimmer-Ambiente im Bahnhof

Im Rahmen der E-Shift-Kampagne der SBB fand in den vergangenen zwei Wochen erstmals eine von Aroma umgesetzte Railshow mit Halt in Zürich, Basel, Bern, Genf und Winterthur statt.

In der grosszügigen Lounge mit Wohnzimmer-Atmosphäre wurden interessierte Kundinnen und Kunden beraten, wie einfach bequem es ist, ein MobileTicket zu lösen. Sie hatten die Möglichkeit, an einem überdimensionalen Smartphone ein ebensolches im Kleinformat zu gewinnen, sich auf kuscheligen, roten Sofas quer durch den Bahnhof zu den Gleisen chauffieren zu lassen oder ganz einfach bei einem Kaffee auf den nächsten Anschluss zu warten.

Die über 200 SBB Mitarbeitenden vor Ort erhielten prominente Unterstützung von Andreas Meyer (CEO) und Jeannine Pilloud (Leiterin Personenverkehr), die die Kundinnen und Kunden im Sessel oder Sofa direkt an den Stand rollten, sie beim Ticketkauf unterstützten und danach noch Zeit für ein Selfie mit ihnen hatten.

Umgesetzt wurde die Lounge von der Agentur Aroma, die nach dem gewonnenen Pitch mit der kreativen Inszenierung beauftragt wurde und während jeweils zwei Tagen ein SBB-Wohnzimmer an den fünf Bahnhöfen einrichtete.

Verantwortlich bei der SBB: Caro Bleuer (Digital Marketing Manager), Sarah Georg (Content & Community Manager), Marina Häfliger-Stierli (Head of Digital Marketing), Roman Oester (Manager Marketing-Kommunikation), Sabrina Rizzo (Projektleitung, Digital Marketing Manager), Patrick Römer (Digital Marketing Manager), Nicole Thiele (Digital Marketing Manager), Christof Zogg (Head of Digital Business). Verantwortlich bei Aroma: Nicole Nagel (Gesamtprojektleitung), Eugen Brunner (Beratung), Jan Vanek (Grafik), Nadine Henze-Maar (Standarchitektur), Jan Mohr (Produktionsleitung), Marco Wüest (Montageleitung).

Neue Key-Account-Manager bei 20 Minuten

Der Verlag von 20 Minuten erhält mit Roman Auer und Roman Faé Verstärkung im konvergenten Verkaufsteam.

Roman Auer für die Automobilbranche, Detailhändler, Versicherungen und Krankenkassen sowie Werbe- und PR-Agenturen zuständig. Der 39-Jährige ist seit rund 17 Jahren in der Medienbranche tätig. Den Einstieg in die Branche fand er über Cinecom & Media. Anschliessend folgten über fünf Jahre in unterschiedlichen Media-Agenturen. Als Geschäftsführer bei Mediabox BTL arbeitete Auer über fünf Jahre als Geschäftsführer und zuletzt war er als Stv. Sales Director bei Goldbach im TV-Markt tätig.

Roman-Auer
Roman Auer und Roman Faé (v.l.)

Roman Faé ist für die Gamebranche, Tabak und Spielwaren sowie die Digitalagenturen zuständig. Der 32-Jährige verfügt über 13 Jahre Verkaufserfahrung vorwiegend im Bereich der Unterhaltungselektronik und Telecom. Den Einstieg in die Medienbranche fand Faé vor drei Jahren über die AE Group Holding, wo er zuständig war für den Aufbau des Schweizer Markts. Zuletzt war er bei Cinergy zuständig für die Portale Cineman und Teleboy.

 

Zu guter Letzt: Die Faltencreme

Antifaltencremes gibt es wie Sand am Meer. In Neuseeland wird erstmals eine Creme beworben, welche die Faltenbildung fördern soll.

Unbenannt-7_94

Die «Breast Creme» ist eine Feuchtigkeitscreme, die speziell dafür entwickelt wurde, Frauen zum regelmässigen Abtasten der Brust zu motivieren. Die Prävention soll zur Routine werden – wie Zähneputzen oder Gesicht eincremen. Bekanntlich gehört Brustkrebs heute zu den Krebsarten, die sich verhältnismässig gut behandeln und kurieren lassen, werden die Symptome früh entdeckt. Eine Diagnose ist also längst kein Todesurteil mehr und steht einem langen, erfüllten Leben – mit Falten und allem, was dazugehört – nicht im Wege. Die Kampagne der Agentur Colenso BBDO hat jüngst bei den Clio-Awards Silber in der Kategorie «Print» gewonnen. Die «Breast Creme» wurde bereits im Oktober 2014 in Zusammenarbeit mit der Beauty-Linie Skinfood lanciert und von Neuseelands grössten Supermärkten vertrieben (Case-Movie). Jede Packung enthält Anleitungen, wie Symptome erkannt werden können. Clevere Werbung aus Neuseeland – einmal mehr. (hae)

Die Post sucht den Sobu-Star

Auf Sobu kann man shoppen und dabei Geld verdienen – aber kaum jemand weiss es. Um das zu ändern, wurde die Werbeanstalt mit einer nationalen Kampagne beauftragt. Sie setzt auf Botschafter, die mit Sobu Geld verdienen und berühmt werden wollen und darum alles geben, um auch Sobu bekannt zu machen.

Sobu ist die Empfehlungsplattform der Schweizerischen Post. Sie funktioniert nach dem Prinzip «kaufen – teilen –profitieren». Als registrierter User kann man bei jedem Einkauf durch Empfehlungen Geld verdienen, indem man die getätigten Online-Einkäufe auf seinen sozialen Netzwerken teilt. Wenn Freunde im selben Online-Shop einkaufen, erhält man eine Gutschrift. In der Regel sind es 5–10 Prozent, wobei jeder Shop die Höhe der Gutschrift individuell festlegt.

Eine Business-Idee mit Potenzial

Sobu gibt es seit bald drei Jahren. Aber die Plattform kannte bislang fast niemand. «Letztes Jahr hatten wir einen Bekanntheitsgrad von 0,6 Prozent – obwohl wir mit 120 Shops die grösste Empfehlungsplattform der Schweiz sind und die Business-Idee genial ist», ist Roberto D’Elia, Leiter Sobu der Schweizerischen Post, überzeugt. «Zwar ist weder Peer-to-Peer noch Affiliate noch Cash-Back etwas Neues», räumt er ein: «Aber zum ersten Mal werden diese drei Trends in der Schweiz miteinander kombiniert, und auch die sozialen Medien eingebunden.» Eine gfs-Umfrage zeigte im vergangenen Jahr, dass die Business-Idee mit 1,2 Millionen Nutzern eigentlich mehr Potenzial hätte, als sie derzeit ausschöpft. «Das hat uns dazu be­wogen, eine breitenwirksame Kampagne über sämtliche Kanäle zu lancieren statt wie bisher ausschliesslich über den Online-Kanal zu kommunizieren. Wir wollen diese 1,2 Millionen Nutzer auch erreichen», so D’Elia.

Echte Botschafter

Beauftragt mit der ersten grossen Werbekampagne für Sobu über sämtliche Kanäle wurde die Werbeanstalt. «Die Herausforderung war es, das komplexe, innovative Produkt in einer Kampagne zu erklären», beschreibt Creative Director Frederick Rossmann die Ausgangslage. «Man kommt nicht umhin, die gesamte Journey zu beschreiben – aber wie macht man das? Wir hatten schliesslich die Idee, mit echten Botschaftern zu arbeiten, welche die Plattform selber nutzen. Diese demonstrieren im Laufe der Kampagne on- und offline das riesige Potenzial sozia­ler Medien für Sobu.»

Casting à la DSDS

Die erste Phase der mehrstufigen Kampagne startete bereits im Mai 2015. Über Online-Kanäle und Print-Anzeigen wurden damals Botschafter für Sobu gesucht. Über 300 Personen haben sich für das öffentliche Voting zur Wahl gestellt. 30 von ihnen wurden dann im zweiten Schritt zu einem Live-Casting eingeladen, um ihr Talent als Botschafter unter Beweis zu stellen. «Eine Promi-Jury, der unter anderem die Bachelorette-Frieda angehörte, hat den Teilnehmern à la Dieter Bohlen auf den Zahn gefühlt», erzählt Werbeanstalt-Geschäftsführer Reto Dürrenberger. Das Casting für sich entschieden haben schliesslich Pascal, Nicole, Sandra, Denja und Joël. Für sie geht das Battle nun in die nächste Runde. Ihr Ziel: möglichst viele Personen dazu bringen, in denselben Online-Shops einzukaufen. Denn wer bis Anfang Dezember mit Sobu am meisten Geld verdient hat, gewinnt.

sobu1
sobu2
sobu3

Filme als Herzstück

Dabei bekommen die fünf Botschafter nun ordentlich Unterstützung. Am Donnerstag startete die schweizweite Kampagne für Sobu. Das Herzstück der Kampagne sind fünf TV-Spots – einen für jeden Botschafter. Sie sind schweizweit auf den grössten Schweizer TV-Sendern zu sehen. Die Werbeanstalt hat die fünf Spots speziell auf die fünf Botschafter zugeschnitten: Tanzend, singend oder schreiend tragen sie darin ihre Posts in die reale (Offline-)Welt hinaus, um ihre Online-Einkäufe so richtig bekannt zu machen. «Das Überraschende ist, dass die Menschen in den Spots keine Schauspieler sind. Sie sind absolut echt. Was sie in den Spots zeigen, haben sie auch im realen Leben gemacht», betont Rossmann.

«Die Botschafter sind nun gewissermassen für die Mikro-Kampagne zuständig», erklärt der Creative Director. Zu diesem Zweck verfügen sie über ein Facebook-Profil, welches sie zu Personen des öffentlichen Lebens macht (bekommen also Promi-­Status), und über ein kleines Budget für weitere Werbemassnahmen. Ausserdem können sie auf die Unterstützung der Werbeanstalt zurückgreifen: Die Experten der Agentur beraten sie bei Bedarf. «Es besteht aber kein Zwang, Massnahmen mit uns abzusprechen. Die Botschafter sind frei, ihre eigene Kampagne so zu gestalten, wie sie wollen. Dafür bekommen sie von uns ein kleines Sackgeld», sagt Dürrenberger.

Es wird kaum gespammt

Mag man echte Freunde, von denen man mit Werbung gespammt wird? Nein – aber das geschieht auch nicht, versichert D’Elia: «Da können wir uns ganz auf die Kunden verlassen. Sie gehen selektiv damit um, was sie posten. Denn sonst haben sie schnell keine Freunde und damit auch keine Möglichkeit mehr, Geld zu verdienen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kunden aus einem Warenkorb von 10 Produkten maximal 2–3 teilen. Wenn sie teilen, hat es dafür einen hohen Impact.»

Die Kampagne dauert bis Anfang Dezember 2015. Wer bis dann am meisten Geld verdient hat, geht als Sieger aus dem Rennen und bekommt das Zehnfache seines Gewinns ausbezahlt. Der Cash-Back ist ein zentrales Element von Sobu. Die Hauptmotivation der Botschafter dürfte aber wohl nicht das Geld, sondern die Publicity sein. Wie kommt man sonst schon zu einem eigenen TV-Spot?

Text: Simone Isliker

Tele mit neuem Layout und neuen Rubriken

Am 23. September 2015 erscheint Tele im neuen Look und setzt dabei auf Reduzierung und Schnörkellosigkeit.

Das Redesign von Art Director Nathalie Steiger wird getragen von neuen, modernen Schriften und zahlreichen graphischen Elementen, die farblich reduziert wurden. Gleichzeitig wird die Blattstruktur flexibler gehandhabt, so dass Schwerpunktthemen prominenter gewichtet werden können. Insgesamt wird die Leserschaft mit mehr Leichtigkeit durch das Heft begleitet.
Auch inhaltlich gibt es Neuerungen: etwa die wöchentliche TV-Kritik «Tele-Check» oder die Rubrik «Mediathek», wo die Redaktion die besten Serien, Filme oder Dokumentationen des zeitversetzten Fernsehens vorstellt. Tele ist das Premiumprodukt der von Axel Springer Schweiz herausgegebenen Programmzeitschriften. Der Titel erreicht mit einer verkauften Auflage von 130'733 Exemplaren (WEMF 2014) jede Woche 413'000 Leser (MACH Basic 2015-1).

TEL_40_001__Cover
TEL_40_006_009_CorneliaBoesch-1
TEL_40_006_009_CorneliaBoesch-2
TEL_40_010_011_Giacobbo
TEL_40_020_021_Roman_Buerki
TEL_40_034_035_Mediathek

 

The Relevent Collective startet

Mit Büros in Zürich und Dornbirn (Vorarlberg/A) startet das digitale Beratungsbüro The Relevent Collective. Gründer ist Florian Wieser, Schweizer Digital-Stratege mit österreichischen Wurzeln und langjähriger Mitinhaber der Zürcher Agentur Coundco.

Das Büro in Vorarlberg leitet Moritz Kempf, der sich als «Junge mit Ideen» in der Bodensee-Region einen Namen gemacht hat. The Relevent Collective betreut mit acht Mitarbeitern aktuell Kunden wie Volvo Schweiz, AXA Winterthur, Victorinox, Vorwerk oder die Raiffeisen Schweiz.

The-Relevent-Collective
Florian Wieser (links) und Moritz Kempf (ZVG)

«Kommunikationsberatung, im Herzen digital.» So beschreibt Florian Wieser sein Kommunikationsbüro The Relevent Collective. Nach acht Jahren als Mitgründer und Strategie-Verantwortlicher der Schweizer Digital-Werbeagentur Coundco hat er im Frühjahr ein eigenes Unternehmen gegründet und in den vergangenen Monaten sein Team zusammengestellt.

The Relevent Collective trägt seine Philosophie im Namen: Das Kommunikationsbüro versteht sich als Kollektiv, das mit einer Vielfalt an Kompetenzen aus den Bereichen Kommunikation, Social Media, Digitalisierung der Kundenbeziehung und Mitarbeitermotivation arbeitet. Das «eleven» im Namen steht für die nach Ansicht Wiesers optimale Grösse von Teams.

trc

Sparringpartner für digitale Kommunikation

«Hochkollaborativ und proaktiv» nennt Wieser die Arbeitsweise seines Unternehmens. «Wir arbeiten mit innovativen Organisations- und Zusammenarbeitsformen und probieren alle selber aus.» Diese Philosophie bringt The Relevent Collective auch in die Beratungsprojekte ein: «Nur wenn wir es schaffen Unternehmen zu ermutigen, ihre Kommunikation den modernen Bedürfnissen anzupassen, lassen sich deren Kunden und Mitarbeiter für Anliegen gewinnen», ist der Leiter des Österreich-Standorts in Dornbirn, Moritz Kempf, überzeugt. Er sieht The Relevent Collective als «agilen Sparringpartner», der seine Kunden zum digitalen Wandel ermutigt – in der Kommunikation, aber auch innerhalb der Organisation durch Erfahrung und kreative Impulse.

Gestartet ist The Relevent Collective in den ersten Monaten untypisch mit zwei grossen Kampagnen: AXA Winterthur sensibilisiert junge Menschen unter dem Motto «Ride Hard. Drive Safe.» für sicheres Autofahren (Drive-safe.axa.ch). Volvo Schweiz lanciert seine Gebrauchtwagen-Plattform Volvo Selekt mit einem Video-Wettbewerb (Goodbyemylove.ch). Beide basieren stark auf Storytelling, Content Marketing und Kundeninvolvierung.

Beratungsprojekte und ausgesuchte grössere Kampagnen

Die Erfahrung mit Inhalten und Interaktion aus solchen Kampagnen bringt das Kollektiv in Beratungsprojekte ein. Die eigene Umsetzung soll mit zwei bis drei ausgesuchten grösseren Kampagnen pro Jahr die Ausnahme bleiben. Die Beratungsprojekte reichen von der globalen Community Strategie und Implementierung für den Küchenalleskönner Thermomix von Vorwerk bis zur internen Positionierung einer Marketingabteilung mit Fokus Digitalisierung.

Moritz Kempf sieht das Unternehmen deshalb auch nicht in Konkurrenz zu bestehenden Agenturen in Vorarlberg und am Bodensee: «Wir sehen uns als Partner für Kommunikationsprojekte und die lebendige Kommunikationsszene in der Region.» In Dornbirn arbeiten derzeit, ebenso wie in Zürich, vier Mitarbeiter für The Relevent Collective.

FCB Zürich gestaltet neue Kampagne für den HCD

Anfang September startete die Eishockey-Saison 2015/2016 – und für den HC Davos das Projekt Titelverteidigung. Kommunikativ begleitet wird der Rekordmeister von der Agentur FCB Zürich.

Die Werber aus der Limmatstadt realisieren die gesamte Saisonkommunikation für die Bündner. Dazu zählen unter anderem Matchplakate, Radiospots und ein neuer Online-Auftritt. Insbesondere die Matchplakate spielen dabei eine besondere Rolle. Die Plakate sollen die Fans nicht nur über die aktuellen Spieltermine informieren, sondern vor allem die Identifikation mit der Mannschaft stärken. So jedenfalls lautete die Aufgabenstellung.

HCD_Leonardo_Genoni_MATCHPLAKAT

Im Zentrum der neuen Kampagne stehen folglich die Spieler: Jedes Motiv zeigt ein Spielerportrait kombiniert mit einer kämpferischen Ansage. Dabei beschränkt sich die Auswahl nicht nur auf einige Schlüsselfiguren des Teams. Stattdessen gibt es für jedes Teammitglied ein individuell designtes Plakat. Auf diese Weise kommt bereits in der Kommunikation zum Ausdruck, was den HCD auch tatsächlich auszeichnet – nämlich Entschlossenheit, Einsatzfreude und Teamgeist.

HCD_Dino_Wieser_MATCHPLAKAT
HCD_Ambuehl_F12_PLAKAT

Verantwortlich beim HC Davos (HCD): Marc Gianola (Leiter Marketing & Sponsoring), Markus Glarner (Leiter Kommunikation & Ticketing), Sandro Rizzi (Kommunikation und Events), Nina Koller (Eventmanagerin). Verantwortlich bei FCB Zürich: Dennis Lück (CCO), Sören Schröder (Head of Copy/Concept), Marcin Baba (Art Direction), Dominik Brülisauer (Copywriter), Fabian Sigg, Lukas Schnider (Graphic Design), Manuela Tappe, Annika Hänni (Webdesign), Olivier Walther (Foto), Nina Danner, Sharon Nehrenheim (Beratung).
 

Facing: Convenience-Format Logo «Coop to go»

Mobile Adblocker? Ja, aber «nur, wenn es nicht zu kompliziert ist.»

Instantly, ein Anbieter von Marktforschungstools, hat mehr als 4000 Verbraucher in Deutschland, UK und den USA in einer ausschliesslich über mobile Endgeräte durchgeführten Umfrage zum Thema Mobile Advertising und Mobile Adblocker befragt.

Einstellung gegenüber Werbung auf mobilen Endgeräten:

Obwohl mit 45 Prozent die Mehrheit der Befragten mobile Ads als «generell lästig und störend» empfinden, akzeptiert jedoch jeder dritte Teilnehmer (35 Prozent) Werbung auf mobilen Endgeräten, da ihm dadurch kostenlose Inhalte zur Verfügung gestellt werden können. 14 Prozent der Umfrageteilnehmer haben nichts gegen die Werbung auf Ihrem Smartphone oder Tablet, «solange es um preisgünstige Angebote und Produkte geht, die auf meine Bedürfnisse zugeschnitten sind». Sieben Prozent der Befragten gaben an, sich durch Mobile Werbung nicht gestört zu fühlen, weil sie sie ganz einfach ignorieren.

Wahrnehmung von Mobile Ad-Formaten

Abgefragt wurde in der Studie auch, wie die unterschiedlichen Mobile Ad-Formate bei den Verbrauchern ankommen. Bewerten konnten die Studienteilnehmer dabei die Formate Text, Native Ad, Banner, Video und Audio nach dem System der Schulnoten. Überraschenderweise bewerteten nur fünf Prozent der Teilnehmer Native Ads mit der Note sehr gut; die Native Ads schnitten damit in der Kategorie «Sehr gut» am schlechtesten ab.

15 Prozent der Teilnehmer vergaben die Note sehr gut an Video-Ads, womit die Bewegtbildformate, vor den Audio-Formaten (zwölf Prozent) und Bannern (elf Prozent) in dieser Bewertungskategorie knapp vorn liegen.

Interessanterweise wurden Banner von den Teilnehmern insgesamt am positivsten beurteilt: 72 Prozent vergaben Noten zwischen sehr gut und zufriedenstellend. Knapp dahinter folgen Text-Anzeigen. Sowohl die Video- als auch die Native Ads können nur jeweils 60 Prozent der Teilnehmer überzeugen die Note „Drei“ oder besser zu vergeben.

Klickraten bei Mobile Ads

Wenig überraschend sind die Antworten der Teilnehmer auf die Frage wie oft sie auf Mobile Ads klicken. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) klickt «nie» auf eine Webeanzeige auf seinem mobilen Endgerät und mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) gibt an «selten» auf eine Mobile Ad zu klicken. Immerhin 27 Prozent der Teilnehmer klicken jedoch zumindest «manchmal» auf eine Anzeige.

Der hauptsächliche Beweggrund auf eine Mobile Werbunganzeige zu klicken, ist für knapp zwei Drittel der befragten Verbraucher, wenn «die angebotenen Dienste oder Produkte meinen unmittelbaren Bedürfnissen entsprechen» (64 Prozent). Immerhin sagen knapp 40 Prozent, dass sie klicken, «wenn die Werbung lustig ist» (38 Prozent) und fast jeder dritte lässt sich durch ein gutes Bild (32 Prozent) zu einem Klick verleiten. Ein starker Werbeslogan verführt hingegen nur jeden vierten der Befragten zu einem Klick (26 Prozent). Bei der freien Antwortmöglichkeit, schrieb allerdings die überwältigende Mehrheit, dass ihnen die Klicks in der Regel nur aus Versehen passieren.

Vorgeschaltete Videowerbung auf YouTube wird, laut den Ergebnissen der Studie, ebenfalls mehrheitlich ignoriert: 45 Prozent der Teilnehmer geben an, Werbung beim Ansehen von YouTube Clips «immer» zu überspringen. Jeder Dritte tut dies immerhin noch «oft» (35 Prozent). Mit 72 Prozent der Befragten, die «niemals» oder nur «selten» auf die in den Video Clips eingeblendeten Banner klickt, lässt sich eine recht ausgeprägte Bannerblindheit feststellen.

Mobile Adblocker

Mehr als die Hälfte der der Befragten (54 Prozent) hat bereits von Mobile Adblockern gehört – damit ist das Bewusstsein für die Thematik in Deutschland wesentlich höher als in UK und in den USA, wo nur 40 beziehungsweise 35 Prozent der Befragten Mobile Adblocker kennen. Trotzdem sind die Werbeblocker für das Handy oder das Tablet auch hierzulande noch bei fast einem Drittel der Umfrageteilnehmer gänzlich unbekannt und 15 Prozent wissen nicht genau, ob Sie das Thema Mobile Adblocker schon einmal wahrgenommen haben.

40 Prozent der Teilnehmer sind sich Ihrer Sache jedoch ganz sicher; sie würden sich einen Adblocker «auf jeden Fall» installieren. Die deutschen Teilnehmer sind damit im Vergleich zu den britischen (47 Prozent) und amerikanischen (42 Prozent) Studienteilnehmern am wenigsten entschlossen, die Ausspielung von mobiler Werbung auf ihrem Smartphone unter allen Umständen zu unterbinden. So sagt mit 49 Prozent fast die Hälfte der deutschen Befragten, dass sie einen Mobile Adblocker nur dann installieren würde, «wenn es nicht zu kompliziert ist».
Immerhin 12 Prozent der Befragten geben an, keine Werbeblocker auf dem Handy installieren zu wollen. Damit zeigen die deutschen Teilnehmer eine leicht höhere Toleranz mobiler Werbung gegenüber. Nur zehn Prozent der Teilnehmer aus UK und nur neun Prozent der amerikanischen Teilnehmer wollen komplett auf mobile Adblocker verzichten.

Durchführung der Umfrage

Die ausschliesslich über mobile Endgeräte durchgeführte Instantly Verbraucherumfrage fand vom 7. bis zum 28. Juli mit 568 Umfrageteilnehmern in Deutschland, 1271 Teilnehmern in Grossbritannien und 2278 Teilnehmern in den USA statt.
 

Kreisvier betont die Individualität mit und für Koppelmann

Individueller Service ist eine der grossen Stärken von Koppelmann Optik und Akustik. Die neue Imagekampagne der Basler Agentur Kreisvier unterstreicht diesen Anspruch.

Dabei tragen Menschen den Koppelmann Schriftzug wie ein Accessoire in ihrem Gesicht. Die betont modisch wirkenden Motive sind als Anzeigen und Plakate vor allem im Oberbaselbiet zu sehen, wo Koppelmann seit 5 Jahrzehnten mit mittlerweile vier Filialen vertreten ist. Als Werbemittel kommen im September und Oktober Anzeigen und Out of Home zum Einsatz.

Koppelmann_A1
Koppelmann_F12_1
Koppelmann_BLT_Bus
Koppelmann_Schaufenster

Verantwortlich bei Koppelmann Optik und Akustik, Liestal: Stephanie Bayer-Frei, Mischa Pellet. Verantwortlich bei Kreisvier Communications, Basel: Nannette Graf (Hauptverantwortung); Dijana Martinovic (Beratung); Sven Kahler, Philipp Kropf (AD); Gerald Mink (Text).
 

Eurobest-Jury mit Schweizer Beteiligung

Die international besetzte Jury des Eurobest Festivals erhält auch in diesem Jahr wieder Verstärkung von Kreativen aus der Schweiz.

Eurobest hat am Dienstag die Details zur diesjährigen 114-köpfigen Jury kommuniziert. «Wir sind stolz darauf, dass fast 40 Prozent der Jury weiblich sind» freut sich Philip Thomas, Lions-Festival-CEO Philip Thomas. Es ist der höchste Anteil in der 28-jährigen Geschichte des Festivals, das 2015 im belgischen Antwerpen stattfindet. «Dies widerspiegelt den Trend in der ganzen Branche und zeigt, dass Europa sich in die richtige Richtung bewegt, was geschlechtliche Gleichstellung betrifft», so Thomas. Nebst einem hohen Frauen-Anteil überzeugt die Jury aber auch durch die fünffache Schweizer Vertretung durch die unten aufgeführten Personen (hae).

Creative Effectiveness Jury:

Francois-Louis Noel, Managing Partner, M+C Saatchi

Design Jury:

Christian Haas, Creative Director, Raffinerie für Gestaltung

Direct Jury:

Samuel Textor, Creative Director, Freundliche Grüsse

Film, Print, Print & Poster Craft Jury

Dennis Lück, Chief Creative Officer, FCB Zurich

Healthcare Jury:

Annette Felicitas Häcki, Creative Director, Rod Kommunikation

«Im Heimatland»-Trailer am Screen-up vorgestellt

«Im Heimatland» ist der neue Stern am Schweizer Serienhimmel. Die Unterhaltungssendung im fortlaufenden Sitcom-Format wurde am Mittwoch im Rahmen des TV-Branchenanlasses Screen-Up im Zürcher Volkshaus mit dem ersten Trailer exklusiv vorgestellt.

Produziert wurde «Im Heimatland» von der Eyelight Film im Auftrag der AZ Medien und UPC Cablecom. Die Serie erzählt aus dem Leben einer Wohngemeinschaft mit drei nicht mehr ganz jungen Damen und einem Mann. Die vier grundverschiedenen Charaktere zeichnen dabei ein Spiegelbild der gesellschaftlich und politisch vielfältigen Schweiz. Als Hauptdarsteller konnten die Mitglieder des ehemaligen «Café Bâle»-Ensembles – Rinalda Caduff, Charlotte Heinimann, Dominique Lendi und Roland Herrmann – gewonnen werden. «Im Heimatland» läuft ab Frühjahr 2016 auf Tele Züri, Tele M1 und Tele Bärn sowie auf TV24 und bei My Prime von UPC Cablecom.

Unbenannt-3_94

Konkordanz im Alltag: Eine WG so facettenreich wie die Schweiz

«Im Heimatland» erzählt von skurrilen Alltagsgeschichten, von gemeinsamen Leiden und Freuden und nimmt dabei immer wieder aktuelle gesellschaftliche sowie politische Themen wie Wohnungsknappheit, Einwanderung oder Jugendwahn unter die Lupe. So facettenreich wie die Schweiz, so vielfältig sind auch die Charaktere in «Im Heimatland». Die Serie ist ein unterhaltsames, manchmal lehrreiches Abbild der echten Schweiz und so ehrlich wie seine Figuren – ohne Plakativität, aber mit einem kritischen Auge und viel subtilem Humor. Dabei sind die Protagonisten in ihren Überzeugungen und politischen Gesinnungen derart unterschiedlich, dass die Serie nie Position bezieht, sondern vielmehr zum Diskurs anregt. «Im Heimatland» will unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.

«Mit ‹Im Heimatland› haben wir für nächstes Jahr eine Serie im Köcher, die alle Eigenschaften mitbringt, um in der Tradition der ikonischsten Schweizer Serien ein breites Publikum zu begeistern. Das Format ist eine gezielte Erweiterung unseres Unterhaltungsprogramms für ein anspruchsvolles Schweizer Publikum, das bewiesenermassen eine gekonnte Kombination aus aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen und pointiertem Humor zu schätzen weiss», freut sich Roger Elsener, Geschäftsführer TV der AZ Medien, über die neueste Eigenproduktion im Programm der TV-Sender der AZ Medien.

 

get_footer();