Lucentive feiert das 10-Jahr-Jubiläum

Seit zehn Jahren Live Communication – seit 25 Jahren als Agentur unterwegs: Lucentive aus Allschwil wurde Ende der 80er Jahre gegründet.

Bei der damaligen Firmengruppe standen Gruppenreisen, Konzerte und Incentives im Zentrum der Tätigkeit. Auf Grund einer zunehmenden Spezialisierung auf diese Bereiche teilte sich die Unternehmensgruppe im Jahre 1998 freundschaftlich in die Session Basel AG («Baloise Session») und einige Jahre später in drei weitere Unternehmungen auf. So entstand im Jahr 2005 das heute aktive Unternehmen Lucentive. Seit bereits zehn Jahren konzentriert sich die Unternehmung ausschliesslich auf 360° Live Communication. Dies mit dem Ziel, für ihre Kunden nachhaltige und prägende Markenerlebnisse zu komponieren und inszenieren.

«Es freut mich persönlich sehr, dieses Jubiläum zusammen und in Freundschaft mit allen damaligen Geschäftspartnern der Firmengruppe feiern zu können», so Lucius Vogt, Inhaber von Lucentive. «Das Umfeld in der Wirtschaft hat sich stark gewandelt, doch etwas ist gleich geblieben: Das Erkennen und Verstehen von Menschen und deren Bedürfnissen ist entscheidend für uns als Dienstleister und stellt jeden Tag eine neue Herausforderung dar. Im Zentrum unseres Handelns stehen dabei stets unsere Kernwerte Unvergesslichkeit, Zuverlässigkeit und Partnerschaft. Diese Werte setzt unsere Agentur in allen Handlungsbereichen ein und entwickelt, gestaltet und realisiert mit diesem Bewusstsein alle Projekte», ergänzt er.

Lucius Vogt erinnert sich mit Freude an die Highlights aus dem Werdegang der Firma. Zu den unvergesslichsten Events zählt er die Eröffnung des Botta Gebäudes am Aeschenplatz in Basel und die zahlreichen KMU Firmenjubiläen und -Jahrestagungen in der ganzen Schweiz. Ferner sind der Mitarbeiterevent einer Grossbank in der verbotenen Stadt in Peking und unzählige Incentive Reisen in ganz Europa Höhepunkte der internationalen Aktivitäten der Lucentive.

«Ich danke meinem aktuellen Team wie auch allen ehemaligen MitarbeiterInnen und insbesondere Ihnen, unseren langjährigen und treuen Kunden, für diese erlebnisreichen Jahre. Wir werden alles daran setzen, Ihre Gäste, Ihre Kunden und Mitarbeitenden, auch weiterhin mit unvergesslichen Markenerlebnissen zu begeistern. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Ihnen auch in den nächsten zehn Jahren interessante Projekte effizient und mit hoher Qualität umsetzen zu dürfen», so Lucius Vogt.

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Pietro Sassi und Kurt Aeschbacher, von Lucentive organisierte Jahrestagung 2015 (Foto: Mathias Mangold)
 

Leo Burnett Schweiz: Kleider sprechen Klartext

Leo Burnett Schweiz hat für die Shilcity Fashionweek Radiospots kreiert und zeigt, dass es gar nicht so verkehrt ist, öfter mal den Mund zu halten.

Den Rest der Kommunikation übernehmen nämlich die richtigen Kleider. Diese gibt es an der Sihlcity Fashionweek auf dem Laufsteg, in etlichen Stores und bei vielen weiteren Events zu entdecken.

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Verantwortlich beim Sihlcity: Corine Maissen (Leiterin Marketing), Corinne Wiederkehr (Fachspezialistin Marketing). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Anna Leudolph, Christoff Strukamp, David Fischer, Martin Stulz, Johannes Raggio (Kreation), Christoph Schwarz, Ingrid Zumkehr (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Jingle Jungle (Tonstudio).
 

Jung von Matt/Brand Identity kreiert den neuen Markenauftritt von Pro Senectute

Jung von Matt/Brand Identity unterstützte Pro Senecture bei der Definition der Markenpersönlichkeit, überarbeitete komplett die Markensystematik, das Marken Design, die Bildwelt und entwickelte alle Gestaltungsvorlagen für sämtliche Medien und Touchpoints.

«Gemeinsam Stärker» lautet der neue Claim, den die Markenexperten von Jung von Matt/Brand Identity für Pro Senectute entwickelt haben. Nach aussen bringt er prägnant auf den Punkt für was Pro Senectute im Kern steht: Solidarität zwischen den Generationen sowie fortschrittliche und soziale Dienstleistungen für die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung und deren Angehörige. Nach innen vermittelt er das Selbstverständnis: Als starke Gemeinschaft arbeiten alle regionalen Pro Senectute Organisationen, die vielen Freiwilligen, die Spender und Partner zusammen, um landesübergreifend und lokal für das Wohl der älteren Bevölkerung und ihrer Angehörigen zu sorgen.

Als bekannteste und grösste Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen in der Schweiz sieht sich Pro Senectute einem immer kompetitiver werdenden Umfeld gegenüber. Um ihre Position als moderne und leistungsfähige Dienstleisterin auszubauen, wurde eine Überarbeitung der Marke und des Markenauftrittes beschlossen.

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Als prägnantes Gestaltungselement wurde aus der bestehenden Markenfarbe Grün ein dynamischer Farbverlauf entwickelt, der sich in allen Kommunikationspunkten wiederfindet. Zusammen mit einer natürlichen Bildwelt, die selbstbewusste ältere Menschen zeigt, und einem flächigen Layout entsteht ein frischer und zeitgemässer Auftritt. Um dem bekannten Namen noch mehr Visibilität zu geben, wurde das Logo als reine Wortmarke definiert.

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Das neue Corporate Design dient als konsistente Markenklammer und erlaubt dank einem vereinfachten Absenderverhalten dennoch die individuelle und regionale Kommunikation. Damit wird nicht nur Pro Senectute als Ganzes gestärkt, sondern insbesondere die kantonalen Organisationen, da bei diesen die Leistungen erbracht werden und die Identifikation mit Pro Senectute entsteht.

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«Als fast 100 jährige Schweizer Institution muss Pro Senectute ständig in Bewegung bleiben, um auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Zielgruppen reagieren zu können. Die Einführung des neuen Auftrittes hat bei uns intern eine enorm positive Dynamik ausgelöst und stärkt uns als Nummer 1 Ansprechpartner in der Schweiz für Altersfragen», sagt Peter Burri Follath, Leiter Marketing und Kommunikation Pro Senectute Schweiz. Ab September 2015 wird das neue Design sukzessive bei Pro Senectute Schweiz sowie den kantonalen und interkantonalen Pro Senectute Organisationen eingeführt

Verantwortlich bei Pro Senectute: Béatrice Fink und Peter Burri Follath (Gesamtverantwortung); Kathrin Gasser (Projektleitung, Strategie). Fotos: Nadia Neuhaus. Verantwortlich bei Jung von Matt/Brand Identity: Projektleitung, Beratung: Oliver Aeschlimann (Projektleitung, Beratung); Pascal Frey, Melanie Sellmann, Micha Rückstein (Design, Umsetzungen); Thomas Deigendesch (Gesamtverantwortung, Strategie).
 

Renzen: Herbst-Promotion von Hüsler Nest

Die Aarauer Agentur Renzen bringt mit einer Herbst-Promotion die Kernbotschaft «Nie mehr ohne mein Hüsler Nest» werberisch zugespitzt auf den Punkt.

Auf die dargestellte «Autobeladungs-Akrobatik» kann nämlich getrost verzichten, wer im Rahmen der Herbst-Promotion ein Bett von Hüsler Nest kauft und somit ein Reisebett gratis dazu erhält. Die Anfang September lancierte Kampagne umfasst Plakate, Grossplakat, Inserate, Händleranzeigen, animierte Banner, eine Microsite sowie POS-Aktivitäten.

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Verantwortlich bei Hüsler Nest, Oberbipp: Adrian Hüsler, Gesamtverantwortung / Inhaber; Patrick Stampfli, Marketingleitung. Verantwortlich bei Renzen Communications: Jan Maurer (Beratung); Stefanie Berchtold (AD); Hanno Lietz (CD). Fotos: Studio Jeker, Solothurn.
 

Mitbieten am Handgelenk

Ricardo.ch lanciert eine App für die Apple Watch. Besitzer einer Apple Watch können neu ihre Wunsch-Artikel auch am Handgelenk beobachten und direkt über die Uhr bei Auktionen mitbieten oder Artikel sofort kaufen.

Fixpreis-Angebote können mit einem Fingertipp sofort gekauft werden. «Die heisse Phase einer Auktion beginnt in den letzten Minuten und genau da setzt unsere neue App an: Ein animierter Avatar zeigt den Benutzern auf spielerische Art und Weise, ob er Höchstbietender ist oder ob er bereits überboten wurde. Wir wollten damit das spielerische Element auf der Apple Watch in den Vordergrund rücken, das Mitbieten macht so gleich noch mehr Spass», erklärt Paulina Wielinska, Head of Mobile von Ricardo.ch. Die App ist im App-Store verfügbar und soll in Zukunft mit weiteren Funktionen ausgestattet werden.

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Mobile gewinnt bei Ricardo.ch weiter an Bedeutung: Über 50 Prozent der Zugriffe auf die Plattform kommen von mobilen Geräten und die App für iPhones und Android-Smartphones wurde bisher über 1,3 Millionen Mal heruntergeladen. Die Plattform erscheint seit diesem Sommer im responsive Design.

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Tempo, Tempo – die dritte Typo St. Gallen 2015 verging wie im Fluge

Am Wochenende wurde zum dritten Mal die Typo St. Gallen durchgeführt. Die Typografie-Tagung beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema «Tempo». Rund 300 Fachexperten, Unternehmer sowie Lernende und Studierende nahmen an der dreitägigen Veranstaltung teil.

«Es hat sich etwas verändert», sagte Bernd Kuchenbeiser während seiner Rede am ersten Veranstaltungstag. Gemeint hat er damit die Veränderung des Arbeitstempos in seinem Beruf als Gestalter und Autor. Weiter verglich Kuchenbeiser seine gestalterischen Arbeiten mit der Musik: «Es gibt unterschiedliche Rhythmen, man kann leiser und lauter spielen, man muss das Timing richtig bestimmen.»

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Typografie und Tempo

Bei allen Fachreferenten deutlich zum Ausdruck kamen die unterschiedlichen Tempi, die für die Gestaltung eingesetzt werden, um Leser zu führen, um sie schnell zum gewünschten Ziel zu führen und ihnen dann Ruhe und Zeit zum Konsumieren der Inhalte zu lassen. Vor diesem Hintergrund referierten die Präsentatoren über ihre Arbeiten, über Ideen und Konzepte sowie über die Buchgestaltung. Als Moderator führte der konkrete Gestalter Clemens Theobert Schedler das Publikum erneut leichtfüssig und mit Witz durch das Tagungsprogramm. Rund 300 Gäste verfolgten die Reden von Typografie-Koryphäen wie Werner Jeker, Bernd Kuchenbeiser, Luc de Groot, Jost Hochuli und vielen weiteren interessanten Persönlichkeiten. Krönender Abschluss war der sonntagmorgendliche Besuch des Sitterwerks St. Gallen mit Führungen durch die Kunstbibliothek, das Werkstoffarchiv, das Kesselhaus Josephsohn und das Atelierhaus.

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Zufriedene Veranstalter

Die Veranstalter durften nach dem Anlass bereits begeisterte Feedbacks aller Beteiligten entgegen nehmen. Wie schon in den vergangenen Jahren kann auch bei der dritten Typo St. Gallen von einem wiederholten Erfolg gesprochen werden. «Typografie ist mehr als Buchstaben aneinanderzureihen, sogar viel mehr. Mal verschwindend, mal in Aktion – es funktioniert immer, wenn der Inhalt führt. Vernetzte Menschen vernetzen die Disziplinen, so entsteht in der Informationsflut Intelligentes. Unter den Gesichtspunkten von Information, Netzwerk, Spass und inhaltliche Relevanz sind wir mit dem Anlass höchst zufrieden. Wir als Schule für Gestaltung freuen uns, wenn wir 2017 wieder Presenting Partner sind.», erklärt Kathrin Lettner, Abteilungsleiterin der Schule für Gestaltung St. Gallen, mit Stolz. Ziel des Kongresses war der Austausch von fachspezifischen Informationen und die Weitergabe von Wissen und Erfahrung aus der Praxis.

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Vielbeachtete Rahmenausstellungen

Im Rahmen des internationalen Kongresses Typo St. Gallen finden an der Schule für Gestaltung St. Gallen zwei Ausstellungen statt. «Schönste Bücher» präsentiert die prämierten Bücher der Wettbewerbe «Die schönsten Schweizer Bücher» und «Die schönsten deutschen Bücher». Die Buchvorstellung «Tschicholds Faszikel» zeigt Unbekanntes des deutschen Typografen Jan Tschichold. Beide Ausstellungen können noch bis am 26. September 2015 in der Aula der Schule für Gestaltung St. Gallen besucht werden.

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Studie zur Zukunft von Programmatic Video

SpotX hat gemeinsam mit IHS Technology eine Studie zum Marktvolumen von Programmatic Video in Europa gemacht. Erstmals erfasst ist auch der Schweizer Markt. Die wichtigsten Zahlen im Überblick.

2015 wird der Schweizer Programmatic-Video-Markt auf 3 Millionen Euro geschätzt. 8 Prozent des Marktvolumens bei Videowerbung entstehen damit aktuell auf programmatische Ausspielung und Buchung. Dieses Volumen ist etwas höher als in Österreich (6,5 Prozent), was die Studie mit der grösseren Fragmentierung des Marktes aufgrund der verschiedenen Sprachregionen – vergleichbar mit Belgien – begründet.

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2020 wird dem Markt ein Wachstum auf 22 Millionen Euro prognostiziert, der Anteil von Programmatic am Gesamt-Video-Advertising-Volumen liegt dann bei rund 41 Prozent. Damit ist die Schweiz neben Österreich der sich am stärksten entwickelnde Markt.

Insgesamt rechnet man aktuell im DACH-Markt mit einem Wachstum von durchschnittlich 54,5 Prozent von 36 Millionen Euro in 2015 auf 295 Millionen Euro Marktvolumen in 2020. Der DACH-Markt ist damit der Markt mit dem grössten Volumen, hinter Frankreich (358 Millionen Euro) und Grossbritannien (602 Millionen Euro).

Download Studie «Video Advertising in Europe» (PDF, Englisch)

Tamedia weitet Engagement bei Zattoo aus

Tamedia weitet das Engagement am Internet-TV Anbieter Zattoo aus und beteiligt sich mit 31 Prozent an Zattoo International. Die aktuelle Beteiligung in der Höhe von 39,4 Prozent an Zattoo Schweiz bringt Tamedia in die neue Beteiligung ein.

Tamedia wird den internationalen Ausbau des Geschäfts unterstützen und ein Mitglied im Verwaltungsrat stellen. Der Vertrag sieht die Möglichkeit einer schrittweisen Übernahme von Zattoo International durch Tamedia bis 2021 vor. Zattoo und Tamedia sehen laut Mitteilung gleichermassen enormes Potenzial im Internet-TV-Markt. In der Schweiz ist Zattoo klarer Marktführer und kooperiert mit Tamedia beispielsweise durch Integration in den mobilen Angeboten von 20 Minuten. Auch im stark wachsenden deutschen Internet-TV-Markt ist Zattoo laut Mitteilung die Nummer eins.

Neben dem Endkonsumentengeschäft ist es Zattoo in den letzten Jahren gelungen, sich als technischer Dienstleister für Anbieter von Kabelfernsehen und IPTV zu etablieren. Diverse Netzbetreiber in fünf europäischen Ländern nutzen Zattoos Technologie und Service zum Betrieb ihres TV-Dienstes.  Christoph Brand, bei Tamedia Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Digital: «Zattoo zeigt vorbildlich, wie man aus der Schweiz mit einem innovativen Produkt expandiert und bereichert damit das Portfolio von Tamedia».

Bea Knecht, Gründerin von Zattoo und Präsidentin des Verwaltungsrats: «Tamedia war uns in der Schweiz ein guter Partner und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene.»

Sunrise baut 175 Stellen ab

Im Rahmen einer Initiative zur Vereinfachung der Strukturen und Prozesse passt Sunrise die Organisation an. Als Teil dieser laufenden Massnahmen zur Effizienzsteigerung wird Sunrise bis zu 175 Stellen abbauen.

Für die betroffenen Mitarbeitenden besteht ein mit der Arbeitnehmervertretung und der Gewerkschaft Syndicom vereinbarter fairer Sozialplan, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Zur Steigerung der bereichsübergreifenden Effizienz und um Doppelspurigkeiten zu vermeiden, wird Sunrise die Einheiten Privat- und Geschäftskunden zusammenlegen: Die neu gegründete kommerzielle Organisationseinheit wird alle Kundengruppen unter einer einzigen Führung betreuen. Ausserdem wird der Bereich Operations für Privat- und Geschäftskunden zu einer einzigen Kundenservice-Organisation zusammengelegt werden. Dies soll es ermöglichen, die Leistungen zu verbessern und Synergien bei der Produkt- und Prozessentwicklung sowie Digitalisierung zu erreichen.

Zu diesem Zweck wird Sunrise die jetzige Belegschaft von insgesamt 1890 Vollzeitstellen um bis zu 175 Personen (entspricht 165 Vollzeitstellen) reduzieren. Von der Neuorganisation nicht betroffen sind die Mitarbeitenden im Kundenservice und die Verkaufsberater in den Sunrise Shops. Sunrise hat während des Konsultationsverfahrens Gespräche mit der Personalvertretung und der Gewerkschaft Syndicom geführt. Für die betroffenen Mitarbeitenden besteht ein fairer Sozialplan.
 

Salt: VR-Präsident Thomas Sieber tritt zurück

Der Axpo-Verwaltungsrat hat am Freitag beschlossen, Thomas Sieber zur Wahl als neuen VR-Präsidenten vorzuschlagen. Um sich dafür die notwendige Zeit zu nehmen, tritt Thomas Sieber als Präsident des Verwaltungsrates von Salt zurück.

Als CEO verantwortete Thomas Sieber von August 2009 bis September 2012 die operative Führung. Während dieser Zeit gelang es ihm, das Unternehmen erfolgreich neu zu positionieren (2010) und in den Jahren 2011 und 2012 ebenso erfolgreich durch den Verkaufsprozess von der France Telecom/Orange Gruppe hin zu einem Schweizer Unternehmen einer privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaft zu führen. Gleichzeitig sicherte Thomas Sieber in der Frequenzauktion vom Februar 2012 den für das Unternehmen besten Mix an Mobilfunkfrequenzen. Er legte damit die entscheidende Basis für die hochstehende Qualität des heutigen Mobilfunk-Breitbandnetzes. Seit Oktober 2012 ist Thomas Sieber Präsident des Verwaltungsrates.

Thomas Sieber zu seinem Wechsel: «Ich bin zufrieden, dass ich Orange Schweiz/Salt in eine neue strategische Richtung führen und dabei verschiedene Herausforderungen erfolgreich bewältigen konnte wie beispielsweise die Einführung eines neuen Eigentümers und den reibungslosen Markenwechsel zur Stärkung des Unternehmens in einem harten Wettbewerbsumfeld. Jetzt freue ich mich auf die strategischen Herausforderungen in einem sich stark verändernden Energiemarkt.» Olivier Rosenfeld von NJJ sagte: «Wir beobachteten die Entwicklung von Salt über mehrere Jahre. Mit seinem operativen und strategischen Beitrag hat Tom mitgewirkt, das Unternehmen zu einer vielversprechenden Investitionsgelegenheit für einen industriellen Investor wie NJJ zu machen. Im Namen des neuen Eigentümers wünsche ich Tom alles Gute für seine künftigen Herausforderungen.»

Um sich umfassend auf seine neue Rolle bei der Axpo Holding AG vorzubereiten, tritt Thomas Sieber als Präsident des Verwaltungsrates von Salt Mobile per 31. Dezember 2015 zurück, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Prozess zur Nachfolgeregelung wurde eingeleitet.

Apples App-Store im Visier von Hackern

Apples App-Store ist erstmals Opfer eines grösseren Hacker-Angriffs geworden. Dieser hat seinen Ursprung in China und betrifft auch einige weitverbreitete Apps. Der Technologiekonzern räumte den Vorfall am Sonntag ein.

Zuvor hatten Cybersicherheitsfirmen erklärt, in zahlreichen Apps eine Schadsoftware gefunden zu haben. Das chinesische Staatsfernsehen CCTV sprach am Sonntag von über 350 betroffenen Anwendungen. Infiziert waren auch populäre chinesische Apps wie jene des Uber-Konkurrenten Didi Kuaidi und die Messaging-App WeChat, wodurch potentiell mehrere hundert Millionen Nutzer betroffen sind. Unter den weiteren verseuchten Apps waren laut der IT-Sicherheitsfirma Palo Alto Networks, die den Angriff mit aufgedeckt hatte, Spiele sowie Anwendungen für Banking, Aktienhandel, Online-Netzwerke, Karten und Kommunikation. Apple habe die Anwendungen inzwischen aus dem App-Store entfernt, erklärte das Unternehmen in der Nacht auf Montag. Hinweise auf einen Datendiebstahl oder einen anderen Schaden gebe es nicht. Auf welche Weise Nutzer einen allfälligen Befall ihres Gerätes erkennen können, gab Apple ebenso wenig bekannt wie die Zahl der betroffenen Apps.

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Manipuliertes Entwickler-Werkzeug

Auslöser des Problems sei gewesen, dass einige App-Entwickler eine präparierte Version der Apple-Software XCode zum Schreiben ihrer Anwendungen genutzt hätten, erklärte Palo Alto Networks. Nach den Erkenntnissen der IT- Sicherheitsfirma konnten die damit erstellten Apps unter anderem Passwörter stehlen. Von China aus ist wegen der Internet-Zensur der Zugang zur offiziellen Entwicklersoftware auf der Apple-Website oft erschwert. Daher nutzten die Entwickler eine vermeintliche Originalversion von XCode, die in einem Cloud- Speicher des Internetkonzerns Baidu abgelegt worden war. Das manipulierte XCode-Programm wurde inzwischen bei Baidu entfernt.

Unklar bleibt, wie die infizierten Apps die Kontrollen von Apple passieren konnten. Es ist der erste bekanntgewordene erfolgreiche Angriff auf den App Store. Standardmässig kann man auf iPhones und iPads nur kontrollierte Anwendungen aus dem hauseigenen App-Store laden. Dadurch sollen die Nutzer, die im Apple-System bleiben, sich auf die Sicherheit der Apps verlassen können. Bisher schien das System gut zu funktionieren. (SDA)

Clio Awards: Kein Edelmetall für die Schweiz

Es bleibt bei den Shortlist-Plätzen für die Schweizer Finalisten der diesjährigen Clio Awards.

In der Kategorie Print liebäugelte Ruf Lanz mit der Kampagne für die Welti Furrer-Kunsttransporte von der Shortlist auf Edelmetall. Die Kampagne demonstriert, wie behutsam Kunstwerke mit Welti Furrer transportiert werden. Ebenfalls auf die Shortlist hatte es Stories geschafft. In der Kategorie «Film Technique» durfte sich die die Zürcher Filmproduktionsfirma mit der internationalen Triump-Kampagne «Find the one» Hoffnung auf einen der begehrten Clio-Awards machen. In der Kategorie «Music – Film» schaffte es die Zürcher Agentur Serranetga mit Seven im Rahmen der Launchkampagne für das Samsung Galaxy S6 auf die Finalplätze (Werbewoche.ch berichtete).

Für einen Award hat es am Ende keinem der Schweizer Vertreter gereicht. Umso reicher wurden deutsche Agenturen belohnt: Gleich 64 Medaillen gehen in den hohen Norden. So wurde beispielsweise allein der unfreillige Nazi-Spendenlauf des Duos Grabarz & Partner und GGH Lowe mit fünfmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze ausgezeichnet. (hae)

Alle Gewinner 2015 finden Sie hier: Clioawards.com/winners/2015

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