Euro RSCG erfindet für Bolero das pfeifende Plakat

Die Agentur Euro RSCG sorgte für das Lifestylemagazin Bolero bei der Damenwelt für Aufsehen: Ein pfeifendes Plakat machte Passantinnen ein ungewöhnliches Kompliment.

 Das Fashion- und Lifestyle-Magazin Bolero aus dem Hause Ringier hat seine Agentur Euro RSCG Zürich beauftragt, für Aufmerksamkeit an Messen wie beispielsweise Blickfang, in Freibädern oder Fussgängerzonen zu sorgen. Die Massnahme sollte nicht nur auffallen, sondern Frauen dazu animieren, ein Abonnement zu bestellen. Euro RSCG löste die Aufgabe mit einem mobilen pfeifenden Plakat: Auf dem F4-Typo-Plakat sind auf den ersten Blick nichts anderes als der Bolero-Claim und eine Box mit Abokarten zu sehen. Dahinter sind aber versteckte Boxen angebracht, welche das Claim-Versprechen «Bolero verschönert Ihr Leben» bei jeder Passantin in die Tat umsetzen. Das Plakat pfeift den Damen nämlich nach. Mit diesem «Kompliment» sollen sie ermuntert werden, eine Abo-Karte mitzunehmen. Gesteuert wird das pfeifende Plakat von einem Promotor, der etwas abseits des Plakates steht.
Verantwortlich bei Bolero:

Franziska Schmid (Werbeleiterin Ringier Zeitschriften), Stéphanie Joly (Produkt Manager), Susanne Eggenberger (Kooperationen). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Barbara Strahm (AD), Alexander Fürer (Text), Samuel Huber (Grafik), Caroline Ronzani, Fiona Gottwald (Beratung), Edi Buri (Produktion), Rebekka Hostetter, Benjamin Kägi (Filmproduktion), Frontwork (Plakatproduktion).

JWT+H+F inszeniert Berocca als Stresskiller

Was tun, wenn der Chef mal wieder schlechte Laune hat und alle Ferientage schon aufgebraucht sind? Berocca einschmeissen, empfiehlt die Zürcher Werbeagentur JWT+H+F mit ihrer neuen Kampagne.

Was tun, wenn der Chef mal wieder schlechte Laune hat und alle Ferientage schon aufgebraucht sind? Berocca einschmeissen, empfiehlt die Zürcher Werbeagentur JWT+H+F mit ihrer neuen Kampagne. Wie schon im letzten Jahr richtet sich Hersteller Bayer gezielt auf das Segment der Pendler aus, weil genau diese Zielgruppe dem täglichen Stress ausgesetzt ist und somit starke Nerven braucht. Auf den Plakaten, die ab Anfang Jahr rund um und in den grössten Schweizer Bahnhöfen hängen, wird auf Chef/Mitarbeiter-Situationen, in denen man besonders starke Nerven braucht, angespielt.Verantwortlich bei JWT+H+F:
Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Mike Krüll (Creative Director und Text), Isa McInnes (Art Direction), Rainer Bühler (Strategische Planung), Petra Nigg, Cyprian Sutter (Beratung). Verantwortlich bei Bayer Schweiz: Melinda Flück (Brand Manager).

Zu guter Letzt: Wikipedia schlägt zurück

Kurz vor Weihnachten, als Festtagsgeschenk sozusagen, ereilte uns die Kunde, dass Google an einer Online-Enzyklopädie herumpröbelt. Hauptangriffsziel dieser Aktion ist natürlich Wikipedia, unser aller Wissenslückenstopfer.

 Kurz vor Weihnachten, als Festtagsgeschenk sozusagen, ereilte uns die Kunde, dass Google an einer Online-Enzyklopädie herumpröbelt (siehe
). Hauptangriffsziel dieser Aktion ist natürlich Wikipedia, unser aller Wissenslückenstopfer. Jetzt revanchiert sich Wikipedia mit einem Angriff auf die Stammlande von Google: Jimmy Wales, der Gründer der freien Enzyklopädie, will eine Suchmaschine namens «Wiki Search» lancieren. Der Unterschied zu anderen solchen Projekten: Die erfassten Seiten sollen von Menschen- und nicht Maschinenhand indexiert werden, wie der Abendzeitung Heute zu entnehmen ist. Für Wiki Search wurde ein eigenes Unternehmen gegründet, dass von Wikipedia unabhängig ist – und es soll bare Münzen in die Kassen von Wales spülen. Verständlich: Während die Google-Jungs mit ihrem ehemaligen Garagenunternehmen den Traum von der Tellerwäscherkarriere wahr machten, gebührt Wales zwar viel Ehre, doch kämpft seine Enzyklopädie stets mit finanziellen Problemen. Ob nun Wiki Search den grossen Reibach bringen wird, muss sich noch zeigen: Laut Heute bezweifelt der Such-Guru Danny Sullivan, dass Wiki Search Google das Wasser reichen kann: Wales unterschätze sein Vorhaben wohl. Man darf gespannt sein, wie der Kampf ausgeht. Und hofft, dass Wikipedias Image unter der Aktion nicht leidet. Schliesslich ist es heute bereits schon schick, Google als machthungrigen Riesenkonzern zu kritisieren. Da soll doch Wales nicht das gleiche Schicksal ereilen.

Winterthurer Stadtblatt erstmals am Sonntag erschienen

Seit Sonntag erscheint das Winterthurer Stadtblatt nicht mehr am Donnerstag, sondern am Sonntag als Gratiszeitung. Dafür steigert die Wochenzeitung die Auflage um mehr als das Zehnfache von knapp 4'400 auf 46'000.


 Seit Sonntag erscheint das Winterthurer Stadtblatt nicht mehr am Donnerstag, sondern am Sonntag als Gratiszeitung. Dafür steigert die Wochenzeitung die Auflage um mehr als das Zehnfache von knapp 4’400 auf 46’000. Die Abogebühren von 150 Franken entfallen, die Zeitung wird in alle Haushalte Winterthurs verteilt (siehe
). Wegen der neuen Erscheinungsweise muss Verleger Guido Blumer allerdings hinnehmen, dass sein Blatt nicht mehr amtliches Publikationsorgan ist. Die Distribution übernimmt die Zuvo, die Zustellorganisation von Tamedia und NZZ, welche auch die anderen Sonntagszeitungen ausliefert.
 
Das Schwerpunktthema der ersten Sonntagsausgabe ist die Verkehrspolitik der Stadt Winterthur. Mit einem Kommentar auf der Frontseite, Meinungen von Experten und einem weiteren Hintergrundartikel erstreckt sich das Hauptthema über insgesamt vier Tabloid-Seiten. Viel Platz wird auch Kolumnistinnen und Kolumnisten eingeräumt: Nicht weniger als acht Kolumnen oder kolumnenähnliche Texte sind im Blatt zu finden. Eine Kolumne ist religiösen Themen gewidmet. Als Verfasser wechseln sich eine Pfarrerin, eine muslimische Geistliche, ein Priester und ein Rabbiner ab.
 
Nachrichtenmeldungen vom Samstag finden die Leser im ?Stadtblatt? keine. Gemäss Verleger Guido Blumer will sich die Zeitung auf Hintergründiges und Meinungen konzentrieren. Weiterhin verzichtet das ?Stadtblatt? – ausser bei Inseraten – auf Farbbilder. Publizist Karl Lüönd bezeichnet in einer Kolumne in der Zeitung den Wechsel des Vertriebskonzepts als gewagtes Unternehmen. Die ?Stadtblatt?- Trägerschaft habe aber keine Alternative zum nun eingeschlagenen Weg gehabt, um auf Dauer existieren zu können.

Affinity-PrimeMedia verstärkt die Bereiche Verkauf und Marketing

Seit dem 3. Januar hat das Team von Affinity-PrimeMedia Verstärkung erhalten. Neu arbeitet die Verkaufs- und Marketing-Assistentin Patricia Lopez bei dem in Savigny stationierten Unternehmen.

 Seit dem 3. Januar hat das Team von Affinity-PrimeMedia Verstärkung erhalten. Neu arbeitet die Verkaufs- und Marketing-Assistentin Patricia Lopez bei dem in Savigny stationierten Unternehmen. Lopez war während 5 Jahren Marketingassistentin bei Blancpain und absolvierte nebenher den SAWI-Diplomlehrgang «Généraliste en Marketing». Mit ihr erhöht sich die Anzahl der Mitarbeitenden bei Affinity auf 5 Personen. Patricia Lopez soll mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Medienbranche die Verkaufsaktivitäten der Firma verstärken.

Genfer Zeitung Le Courrier feiert 140-jähriges Jubiläum

Das stolze Alter von 140 Jahren erreicht die unabhängige Genfer Tageszeitung Le Courrier in diesem Jahr. Die Zeitung sieht sich heute als «kritisch» und als «befreit von Bindungen an Parteien oder Konfessionen». Ebenso ordnet sich die Redaktion las «weit entfernt vom Druck des Marketing» ein.

  
In ihrem Jubiläumsjahr möchte die Zeitung mit ihren Leserinnen und Lesern in Dialog treten. Zu diesem Zweck wurde eine interaktive Rubrik ins Leben gerufen. Ausserdem finden öffentliche Diskussionen über die Zukunft der Presse in Genf, Lausanne und Neuenburg statt. Des Weiteren ist ein Wettbewerb für Zeitungsillustrationen und eine Serie von historischen Artikeln geplant. Die Frontseite des Courrier vom Samstag war jene vom 5. Januar 1868.

Silvesterfeuerwerk lockte Zürcher vor den TV

Wer an Silvester nicht in der Kälte frieren wollte, konnte sich das Zürcher Feuerwerk auch auf dem Sofa anschauen: TeleZüri übertrug den sogenannten Silvesterzauber und konnte damit zahlreiche Zuschauer vor den Bildschirm locken.

 Wer an Silvester nicht in der Kälte frieren wollte, konnte sich das Zürcher Feuerwerk auch auf dem Sofa anschauen: TeleZüri übertrug den sogenannten Silvesterzauber und konnte damit zahlreiche Zuschauer vor den Bildschirm locken: Zur Spitzenzeit sahen sich im gesamten Empfangsgebiet des Zürcher Regional-TV-Senders 145‘000 Personen die Liveübertragung an. Der höchste Marktanteil während der Sendung wurde um 00.21 Uhr erreicht: 39,7 Prozent im Alterssegment über 3 Jahre und 34,8 Prozent in Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen. Der durchschnittliche Marktanteil von TeleZüri betrug während dem rund 20 Minuten dauernden Feuerwerk 31,0 Prozent.

Mobile TV Schweiz und Swisscom definitiv einig

Das Bieler Unternehmen Mobile TV Schweiz unter CEO Bruno Bucher, das bei der Handy-Konzessionsvergabe gegen Swisscom Broadcast unterlegen ist, hat eine Einigung mit der vormaligen Konkurrentin unterzeichnet. Sie erhält einen Platz für den Sender MoTV, der der erste Vollservice-Mobile-TV-Kanal in Europa sein wird.

 Das Bieler Unternehmen Mobile TV Schweiz unter CEO Bruno Bucher, das bei der Handy-Konzessionsvergabe gegen Swisscom Broadcast unterlegen ist, hat eine Einigung mit der vormaligen Konkurrentin unterzeichnet. Wie die Werbewoche bereits berichtet hatte, war Bucher mit der Swisscom im Gespräch (siehe ). Nun ist ein sogenanntes «Memorandum of Understanding» unter Dach und Fach, das die Zusammenarbeit regelt: Mobile TV Schweiz erhält im Senderbouquet von Swisscom Broadcast einen Sendeplatz für den geplanten Sender MoTV, wie Bucher mitteilte. Der Kanal wird ein reines Made-for-Mobile-TV-Angebot bieten. MoTV soll rechtzeitig zur Fussballeuropameisterschaft Euro 08 auf Sendung gehen und damit der nach eigenen Angaben erste Vollservice-Mobile-TV-Kanal in Europa sein. Über die Euro 08 hinaus will Mobile TV Schweiz ein 24-Stunden-Programm an sieben Tagen in der Woche anbieten. Erste Angebote wollen die beiden Partner bereits im Februar austesten.

Premiere kauft Jugendsender Giga Digital

Der deutsche Bezahlfernsehsender Premiere übernimmt den Internet-Jugendsender Giga Digital Television. Der Sender behandelt vorrangig Themen aus der Welt der elektronischen Unterhaltung.

 
Der deutsche Bezahlfernsehsender Premiere übernimmt den Internet-Jugendsender Giga Digital Television. Damit verbreitert er wie angekündigt seine Programmpalette im Bereich des frei empfangbaren Fernsehens. Der Jugendsender behandelt vorrangig Themen aus der Welt der elektronischen Unterhaltung. Verkäufer sind NBC Universal und die Beteiligungsfirmen Cuneo, Wellington Partners und Atlas Ventures. Angaben zum Kaufpreis wollte der Premiere-Sprecher am Freitag nicht machen. Premiere hatte kürzlich angekündigt, verstärkt bei der Neuordnung der Medienlandschaft mitmischen zu wollen. Im Dezember hatte das Unternehmen knapp fünf Prozent am Schweizer Erotikfilmhändler Erotic Media erworben.

Primetime präsentiert sich in neuem Design

Die Zürcher Primetime Studios zeigen sich in Bit und Print in neuem Corporate Design. Zu sehen ist dies insbesondere im Web, aber auch auf Plakaten und auf dem DVD-Showreel.

 
Die Zürcher Primetime Studios zeigen sich in Bit und Print in neuem Corporate Design. Zu sehen ist dies insbesondere im Web, aber auch auf Plakaten und auf dem DVD-Showreel. Neben der visuellen Auffrischung werden die drei Kerngeschäfte Film, Facilities und Television neu getrennt mit individuellem Inhalt und spezifischen Informationen präsentiert.

Mrg Communications heisst neu Valencia Kommunikation

Die Basler Kommunikationsagentur Mrg Communications heisst ab sofort Valencia Kommunikation. Der neue Name ist inspiriert vom «Spirit» der spanischen Küstenstadt, welche letztes Jahr Zeugin des grossen Schweizer Siegs am America's Cup geworden ist.

 
Die Basler Kommunikationsagentur Mrg Communications firmiert ab dem 1. Januar 2008 unter dem Namen Valencia Kommunikation. Grund für die Pensionierung des alten Namens, der sich aus den Initialen der drei Gründungsmitglieder zusammensetzt, sind die mittlerweile veränderten Inhaberverhältnisse. Der neue Name bezieht sich auf die spanische Küstenstadt, welche durch die Austragung des America’s Cup zu einer Art Mittelmeeranschluss für die Schweiz geworden sei und für die Agentur einen «positiven Spirit» verkörpere, heisst es in einer Mitteilung. Die Inhaber sind Marco Rosenberg, Esther Weber und Michael Gerber. Die Agentur mit Sitz in Basel und einer Filiale in Zürich besteht seit neun Jahren und beschäftigt 57 Personen.

Startschwierigkeiten bei DRS 4 News

Der anfangs November gestartete Infosender DRS 4 News geriet kurz nach Beginn schon in die Schlagzeilen, weil er eine zu grosse Arbeitsbelastung für die Mitarbeitenden der DRS-Redaktionen bringe. Laut Tages-Anzeiger hat sich die Situation noch nicht gebessert.

 Der anfangs November gestartete Infosender DRS 4 News geriet kurz nach Beginn schon in die Schlagzeilen, weil er eine zu grosse Arbeitsbelastung für die Mitarbeitenden der DRS-Redaktionen bringe. Laut Tages-Anzeiger hat sich die Situation noch nicht gebessert: Die Stimmung sei im Keller und einige Mitarbeitende hätten gekündigt, berichtet er am Freitag. Ein internes Monitoring zeige nun, dass die Journalisten der Fachredaktionen Inland, Ausland, Wirtschaft und Sport viel mehr Zeit für den Infokanal aufwenden müssten als geplant. «Es stimmt, dass DRS 4 News für die Mitarbeitenden der Abteilung Information einen neuen Rhythmus und teilweise auch Mehrarbeit gebracht hat», sagt SR DRS-Sprecher Andreas Notter gegenüber der Werbewoche. Dafür seien aber die Fachredaktionen personell aufgestockt worden. Der Tages-Anzeiger geht allerdings davon aus, dass die Aufstockungen nicht ausreichen. Wie er weiter schreibt, soll die ganze Informationsabteilung im laufenden Jahr einer Reform unterzogen werden, um die Probleme zu bewältigen. Dazu sagt Notter: «Auf Grund von Gesprächen mit den Mitarbeitenden haben wir ein internes Monitoring zur Qualität und Organisation von DRS 4 News durchgeführt». Als Resultat dieses Monitorings seien auch neue Strukturen zu erwarten. Welche Veränderungen und Verbesserungen konkret geplant sind, werde zu gegebener Zeit intern kommuniziert. Die Kündigungen der Mitarbeitenden erachtet Notter als «normale Fluktuation».
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